Ich würde jedem empfehlen sich zusätzlich zu den “Farben” auch noch eine Palette an Warmgray und Coldgraytönen anzuschaffen.
Ohne die Farben könnte ich nicht arbeiten und die Abstufungen sind wirklich großartig. :D
Ob Natur oder Menschen (auch Tiere etc. ) ich kann ohne Sienna nicht! Für mich ein Muss nicht nur bei Polychromos (bzw. Buntstiften), sondern auch bei anderen Medien.
Vielen Dank für die vielen Farbvorschläge! :wiiii:
Ich notiere mir ein paar und bei der nächsten Bestellung werd ich dann mal welche davon kaufen und ausprobieren ^^
Bisher hab ich 32 Stück und ich hab mir jetzt noch ca. 35 Stück vorgemerkt, das wärn dann fast 70 Stifte, ich denke damit könnte ich dann was anfangen xD
@ pink-mink: Warm grey hab ich z.B. auch ein paar, aber manchmal merke ich, dass cool grey hier und da besser passen würde - die Farben werd ich auf jeden Fall auch noch besorgen ^^
Ich habe die 120 Polychromos und ich liebe sie :) Ich brauche zwar nicht alle Farben, bin aber froh, wenn sie da sind, sollte ich sie doch eines Tages mal brauchen :D
Ich habe gestern Bilder von Ester Roi gesehen, einer Künstlerin, die Steine und Blumen in Interaktion mit Wasser malt. Dabei nutzt sie wachs- und ölbasierte Farbstifte (u.a. die Prismacolor, aber die hab ich nicht, hab nur Polychromos, deswegen kommt meine unglaublich tolle Frage jetzt auch hier) und ein sog. von ihr erfundenes “Ikarus-Board”, welches zwei Zonen hat, eine warme und eine kalte. Auf der warmen Seite werden die Farben natürlich dann unglaublich weich und ergiebig, und die Farben werden ziemlich leuchtend und satt, auf der kalten Seite erstarren die Farben dann wieder.
Zu meiner Frage : hat hier jemand schon mal versucht seine Polychromos “warm” zu verwenden und wenn ja, mit welchem Erfolg? Gibt das mit den erwärmten Minen nicht eine unglaubliche Schmiererei? Würd mich freuen, wenn hier jemand Erfahrungsberichte beisteuern könnte.
Ich hab das mit dem Erwärmen jetzt mal zuhause auf der Herdplatte versucht und bin ziemlich überrascht wie gut das Ergebnis ist:
http://abload.de/img/polyserwrmtfxfp7.jpeg
Der Reihe nach von links:
- Farbprobe in kalt
- Farbprobe mit beheiztem Papier
- Farbprobe mit zuätzlichem Anwärmen der Farbstiftspitze (ca. 3 Sekunden)
- Farbprobe nach dem Runternehmen von der Herdplatte (ca. 20-30 Sekunden danach)
Ich habe beim Test extra eine der meiner Meinung nach schwierigsten Farben (Kupfer 252) und eine Farbe (Grasgrün 166), die ich als sehr gut handhabbar empfinde, benutzt. Dabei muss ich jetzt sagen, dass mich das Ergebnis gerade beim Kupfer doch wieder davon überzeugt, den Farbstift zu gebrauchen, jedoch nur in Kombination mit der Herdplatte, da ich so einen wesentlich satteren Farbauftrag erreiche :-). Beim Grasgrün ist es hauptsächlich ein Zeitgewinn, wenn man eine Fläche schnell satt ausmalen will und dies mit wenig Druck.
Verschmiert ist mir dabei übrigens auch nichts. Ich hab jedoch auch nicht lange auf der Herdplatte rumhantiert, da sie auch auf Stufe 1 schon unangenehm warm für die Finger war.
Als Fazit würde ich die Methode sehr empfehlen, aber man müsste sich ein besseres System ausdenken für längere Arbeiten damit.
sieht echt gut aus. Nur was mach ich ohne Herdplatte? Wir kochen mit Gas xD
Aber die Farben sind echt schön kräftig.
Föhn vielleicht?
Bügeleisen.
Oder n Toaster?
Eine Wärmflasche könnte ich mir auch vorstellen.
Oder ein Porzellanteller über einem Stövchen, das dürfte wohl die ergiebigste/langwärmenste Variante sein weil man sich das ständige Aufstehen und Wasserkochen erspart.
Aber toller Test und echt spannendes Ergebnis Allinna, Danke!
Also heim Torten verzieren benutzt man ein im Ofen ethitztes Backblech, kann mir vorstellen, dass das auch gut funktioniert.
Backblech klingt nach einer guten Idee. bei meinem Plattenherd hätte ich bedenken gehabt… hatte auch schon an eine Wärmflasche gedacht, aber so richtig taugen will mir das auch nicht.
Eventuell komme ich nächste Woche dazu, das mal zu testen als Bild…
Da ich nie wirklich mit Buntstiften koloriert habe, habe ich auch erst sehr spät einen Polychromo gekauft (vor ca 1 Woche).
Ich habe hier im Forum so viel gutes über diese Buntstifte gehört, dass ich sie unbedingt mal testen wollte.
Da ich ohnehin noch einen weißen Buntstift brauchte, um Reflexe und Licht weicher erscheinen zu lassen, habe ich mir einen weißen Polychromo besorgt und ich muss sagen, dass sich der Kauf schon sehr gelohnt hat. Tolle Farbintensität und -auftrag.
Aber da ich mit Neopikos und Copics koloriere, wird es wohl bei nur einem weißen Polychromo bleiben. Eventuell werde ich mir Rot, Gelb und Schwarz noch besorgen, weil ich mir dachte, dass die optimal für Feuerschein wären.
Ich hab meine Polys mal warm verwendet, allerdings unabsichtlich, denen wars einfach zu heiß… es war eine unglaubliche Schmiererei und ich hab die Kriese bekommen weil das dann wie mit eklicgen Wachsmalern aussah :O
Ich bin nur froh, dass die nach Abkühlen und Anspitzen wieder in Ordnung waren.
Ich komme im Übrigen mit meinen 30 Farben aus.
Ich habe auch nur ein Set mit 36 Farben,ich komme damit eigentlich aus aber mir fehlen Hautfarben und mehr Braun und Blautöne,daher habe ich noch ein paar Stifte nachgekauft ^^
Ich benutze eigentlich auch eher Copics und bearbeite die Bilder nur mit Polys/Buntstiften nach,aber für die Kakaokarten benutze ich eigentlich nur Polys :3
Wenn man sie als Hautpmedium nutzen möchte,würde ich auch eher zu einem 60er Set raten.
Bei einem größeren würde zumindest ich die Hälfte nicht benutzen und das wäre echt schade,da die Sets ja nicht gerade billig sind ^^
Also, ich habe mittlerweile bis auf die Metall Farben alle…
Und ich muss sagen, dass es Bereiche des Farbspektrums gibt, wo ich froh bin, auf die gesamte Auswahl zurückgreifen zu können, dazu gehören vor allem die Blautöne. Da sind auch alle Farben von in Benutzung.
Ich denke es hängt stark davon ab, ob Polychromos wie bei mir das Hauptmedium sind (nicht dass ich nicht auch mit anderem Zeugs rumprobiere, doch am meisten immer noch Polys…) Wenn man hauptsächlich mit Markern arbeitet und nur die letzten Highlights mit den Stiften machen will, braucht man definitiv weniger, als wenn sie das Hauptmedium sind.
Dann halte ich es auch für wichtig, darüber nachzudenken, wie viele verschiedene Motive man eigentlich malt.
Beispiel:
Nehmen wir mal an, ich zeichne am liebsten Mädchen in pinken Kleidern, dann ist klar, dass ich weniger Farben benötige, als jemand der sämtliche Landschaften darstellt, die man sich vorstellen kann.
Und natürlich kommt noch dazu wie gerne/ wie gut man die Farben mischt. Ich mache das nur Stellenweise, einfach weil ich so viele Farben habe, dass sich viele(viele, nicht alle) Farben mit einem Stift darstellen lassen.
Also ich persönlich komme mit genau 12 Farben aus. Weil die sich einfach super mischen lassen und die Farben sehr sehr schön sind. Ich habe festgestellt, dass das Bild mit gemischten Farben viel authentischer aussieht, als, wenn ich mehr Farben zur Verfügung hätte. Aus diesen 12 Farben (ganz normales 12er Pack) kann ich mir nahezu alle Farben mischen und sieht auch recht schön aus:
http://www.kakao-karten.de/karten/196895?sort=benutzer
http://www.kakao-karten.de/karten/194854?sort=benutzer
Bei diesen beiden Karten sieht man das gut, die sind mit weniger als 12 Polychromos gemalt. Also ich komme damit prima zurecht, mehr Farben würden mich eher verwirren. Ist aber Ansichtssache :P
Ich kann im Rotbereich sehr schlecht Farben unterscheiden und mag rot auch nicht sonderlich. Dafür bin ich im Grünbereich sehr penibel, was Farbunterschiede angeht. Entsprechend bin ich immer ratlos, warum man mir fast 20 Rottöne in den Kasten getan hat, empfinde die 20 Grüntöne aber fast als zu wenig. Ich liebe vor allem die schmutzigen Zwischengrüns. Ich habe eine Auswahl an sinnvollen Farben meines 120er Kastens auf dem Schreibtisch in einer Dose stehen und da sind lauter “komische” grüns drinne, die ich nicht missen mag :) Aber nur 3 Rottöne. Ein helles, orangestichiges, ein mittleres und rotviolett.
Und ich brauche eigentlich fast nur Gelbtöne, weil ich die am sensibelsten wahrnehme. Dafür kann ich den Zwischenbereich zwischen dunkelblau und dunkelgrün kaum differenzieren und brauche da eher wenige verschiedene Töne. Das liegt eigentlich nur an der persönlichen Wahrnehmung, welche Bereiche man am wichtigsten findet. Zwanzig Schattierungen von dunkel-türkis wären an mich definitiv verschwendet… XD
Insgesamt reichen mir aber bei Buntstiften eigentlich recht wenige Farben. Ich HABE das Polychromo-Komplettset und bin darüber auch sehr froh, aber unterwegs reichen mir normalerweise ca. 10 Farben plus Weiß und Splender, mit letzterem lassen sich halt Buntstift-Farben sehr sauber mischen.
Ich hab’ etwa 60 Polychromos; hatte mir einmal den 36er Kasten gekauft aber im Nachhinein dann noch die Farben die ich wollte einzeln dazu.
Der einzige Grund warum ich keine 120er Packung geholt habe ist weil ich schon 130er Prismacolor Premium hab’ (die Prisma sind mir allerdings ab und zu zu weich deshalb hab’ ich überhaupt noch Polys dazugekauft haha)
