Alles, was qualitativ hochwertig ist, kostet Geld. Natürlich bezahlt man oft auch den Namen, was ein bisschen doof ist, aber man merkt den Unterschied zwischen einem Polychromo und einem No-Name-Buntstift ziemlich schnell. Sei es, ob die Mine bricht oder dass man sich halb doof spitzt.
Ich empfehle grundsätzlich allen, die schöne Ergebnisse haben wollen, lieber tiefer in die Tasche zu greifen und bei allem Künstlerqualität zu kaufen. Es gibt auch günstigere Künstlerqualität zum Beispiel von Lukas und man hat trotzdem tolle Ergebnisse. Es muss nicht gleich Schmincke sein, aber es sollte eben auf keinen Fall Schülerqualität sein. Da kann es einem nämlich auch ganz schnell mal passieren, dass das Ding so wie es ist in die Tonne wandert. Ich hab den Fehler mal bei Direktpigmenten gemacht und da waren in der Gelben Dose Blaue Pigmente mit drin -> grüner Streifen. Super. Das Döschen für 6 Euro konnte ich wegschmeißen, hätt ich mir auch direkt eins für 12 kaufen können und es wenigstens benutzen.
Also: achtet immer darauf, nicht das billigste zu kaufen, ihr macht euch keine Freude damit. Natürlich gibt es lohnenswerte Ausnahmen wie die Fantasiabuntstifte, die bei mir allerdings zum Beispiel genau das Problem vom Todspitzen haben. Meine Polychromos werden nicht innerhalb von einem Bild zum Stiftstummel, die Fantasia leider schon.
