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Wählen gehen...

Bringt vielleicht nicht viel,aber es ist allemal besser wählen zu gehen und rechten Strömungen keine Stimme zu geben.

Ich werde auch wählen gehen. Vor allem, um meine neue Lieblingspartei zu unterstützen. Bisher hatte ich nie eine, aber seit den letzten Wahlen schon … (Nicht, dass mir jetzt alles in der Partei zusagen würde, aber 100% Zufriedenheit ist eh kaum möglich.)

Außerdem finde ich es interessant, wie Merkel momentan kurz vor Torschluss noch versucht, auf Stimmenfang zu gehen, indem sie sich beim Programm anderer Parteien bedient. Halten wird sie sich eh nicht dran, höchstens Stammwähler der eigenen Partei vergraulen mit ihrem 180°-Schwenk.

Ich glaube, diese Wahlen werden so spannend werden wie schon lange nicht mehr. Allein deshalb lohnt sich das Wählen schon.
Dass sich irgendwas ändern wird, glaube ich eh nicht. Dazu müsste erstmal ein Bürgerkrieg her, aber den gibt’s demnächst auch ohne Parteien, denke ich, sofern nicht ein Wunder geschieht.

Bisher hatte ich nie das Gefühl, dass meine Stimme bei einer Wahl wirklich was gebracht hat (also mit dem Wahlergebnis war ich nicht so … zufrieden)
Ich wüsste nun aber auch nicht, wen ich wählen sollte. Ich bin ja schon am Überlegen, einfach eine leere Stimme abzugeben. Soll ja zumindest nochmal was anderes sein als wenn man gar nicht wählen geht. Bevor irgendeine Partei die Stimme bekommt, der ich sie nicht gönnen würde.

Genau das. Wobei es vllt ein paar Parteien gibt, deren Programme - die ich mir aber auch nochmal ansehen müsste, da ich von Politik jetzt nicht so wirklich Ahnung habe und ich bei dem Kram, der sich nicht nur auf Deutschland, sondern auf Europa bezieht, noch weniger durchblicke - ich einigermaßen gut finde. Also vielleicht kriegt eine davon noch meine Stimme, ganz fest meine Wahl noch nicht.

Ich werde auch wählen gehen. Vor allem, um meine neue Lieblingspartei zu unterstützen. Bisher hatte ich nie eine, aber seit den letzten Wahlen schon
Ja so geht es mir auch. Ich werde auch auf jeden Fall wieder wählen gehen und meine Lieblingspartei unterstützen. Denn ich sage es mal so, wer wählen geht, unterstützt das kleinste Übel. Wer nicht wählen geht, unterstützt mit seinem Boykott das System. Wenn jemand sagt wählen bringt eh nichts, bewirkt es genau das, es wird sich eben nichts ändern in der Gesellschaft. Wer aber wählt hat wenigstens den Versuch gemacht damit sich etwas ändert. Wenn ich nicht wählen gehen würde, würde ich mich quasi selbst entmündigen und andere über mich bestimmen lassen.

Tatsächlich macht es bezüglich des Wahlergebnisses keinen Unterschied, ob man nicht wählen geht oder die Stimme ungültig macht. Ungültige Stimmen werden nur am Schluss extra erwäht ala xyz ungültige Stimmen und zählen zur Wahlbeteiligung, einen Einfluss auf das Ergebnis haben sie aber nicht. So ist ungültig wählen immerhin minimal besser als gar nicht wählen.

GANZ wichtig, bitte alle die noch zweifeln, nehmt euch diesen Satz zu Herzen!
Ich sage jetzt nicht speziell welche Partei von faktenresistenten Matschbirnen Grund ist zur Wahl zu gehen. Sagen wir es so: Wenn es auch nur eine Partei gibt, die ihr WENIGER als die anderen oder GAR nicht an der Macht sehen wollt , dann geht wählen, bitte! Sonst schenkt ihr genau diesen euren Stimmanteil.

Ich würde unglaublich gerne zur Wahl gehen. Ich finde es sehr wichtig und würde gerne Parteien unterstützen und gleichzeitig anderen Macht absprechen.
Leider kann ich mit 14 Jahren noch nicht wählen, egal wie sehr ich mich für Politik interessiere, da sie unser aller Zukunft bestimmt und ich gerne dazu beitragen würde, und wie sehr ich mich auf dem Bereich weiterbilde…
Wenn ich endlich das aktive Wahlrecht erhalte gehe ich auf jeden Fall zur Wahl.

Ein bekannter meinte mal, wenn man nicht weis, was man wählen soll, aber weiß, was man auf keinen Fall wählen will und nicht an der Macht sehen will, sollte man “Die Partei” wählen. Die Idee find ich gar nicht mal so schlecht, die sind wenigstens lustig :D

Ich habe übrigens meine Stimme heute schon abgegeben (und ich wusste, wen ich wählen möchte), nämlich per Briefwahl :)

Dafür, dass ich nur gefühlte ein oder zwei Jahre Politik/Ethik hatte (zumindest kommts mir so vor, da ich mich echt an kaum Tests und Unterrichtstunden erinnern kann o_o),

hat das
“geht verdammt nochmal wählen, und wenn ihr nur wisst, wen ihr NICHT wollt!!!” ziemliche Spuren hinterlassen. :3

Wenn bei 100 Leuten zwei davon “böse” Parteien wählen ists nicht ganz so schlimm, wie wenn 10 Leute zur Wahl gehen und zwei davon für die “Bösen” sind xD

Von daher geh ich auch, seid ich darf, IMMER zur Wahl…>///<

Ich wähle am Ende eigentlich meist das, was über bleibt, weil die Partei, die mir gefallen hätte, natürlich diesesJahr bei uns nicht mehr zur Wahl steht. Meinen Mann zwinge ich regelmäßig mit mir zum Wählen zu gehen, allerdings mit unregelmäßigem Erfolg. Von meinen Eltern hab ich schon früh zu hören bekommen, dass Wählen zu gehen wichtig ist. Und man sich nicht über aktuelle Plitik und führende Parteien aufregen darf, wenn man nicht gewählt hat. Die eigene Stimme hätte was ändern können.

Mir geht es hierbei so ähnlich wie den meisten anderen, die bereits ihre Meinung geäußert haben - auch ich gehe zur Wahl, und sei es nur um zu verhindern, dass die FPÖ noch mehr Prozente bekommt, als sie ohnehin schon hat (nach aktuellen Umfragen könnten sie die nächste Nationalratswahl gewinnen… sob). Und für mich bedeutet wählen in Österreich eigentlich immer nur das geringste Übel wählen. Wobei ich dabei nach Inhalten und nicht unbedingt nach öffentlichem Auftritt gehen. Mal grob ausgedrückt: mir ist eine Partei mit vernünftigen Inhalten, die sich öffentlich zum Affen macht, um einiges lieber als eine mit miesen Inhalten und einem vernünftigen öffentlichen Auftritt (und dann gibt es noch jene, die weder das eine noch das andere hinbekommen…).
Also gehe ich wählen und zumindest bei der letzten Wien-Wahl hat es wohl was gebracht. Eine der wenigen Wahlen, wo tatsächlich mal viele Leute wählen gegangen sind um eine bestimmte Partei zu verhindern… Mit größerem Erfolg als in den Umfragen vorhergesagt.

Da sollten sich die Hessen mal ne Scheibe abschneiden, ich könnte gerade echt in den Keller gehen bei dem Ergebnis /der Wahlbeteiligung… -. -

Ich habe gerade den Wahlomat für BaWü benutzt und es ist tatsächlich das raus gekommen, was ich wählen will, wow!

Ich finde wählen gehen aus der Hinsicht schonmal wichtig, dass man Quatschköppen durch eine geziehlte Gegenstimme ans Bein pissen kann. Es gibt immer eine Negativstimme für eine Partei, die Quasi eine Minusstimme für sie bedeutet. Beispielsweise grün wählen = minusstimme für AFD, egal ob man grün mag oder nicht.

Bei unserer Bürgermeisterwahl letzten Herbst haben rund 170 Stimmen zwischen Himmel und Hölle entschieden. Leider zu Gunsten des größeren Übels.
Traurige 30% Wahlbeteiligung, und dann war das Geschrei laut ;_;

Ich wähle, wenn nicht aus Überzeugung, dann aus Protest. Aber ich wähle. Ich schätze es sehr, diese Möglichkeit zu haben.

Wie wichtig ist es euch, dass euer Partner dieselbe politische Einstellung hat wie ihr ?
Sagt ihr :
Er/Sie muss dieselbe Partei wählen, sonst hat die Partnerschaft keine Zukunft.
Oder:
Solang er/sie eine Partei mit ähnlicher politischer Ausrichtung wählt, ist das in Ordnung.
Oder ist es euch völlig egal, was euer Partner wählt, denn jeder Mensch hat das Recht, sich zu allem eine eigene Meinung zu bilden.

Nun… solange es keine rechts oder links orientierte Partei ist, wäre es mir egal.
Andererseits rede ich über soetwas selten bis garnicht mit meiner Partnerin.
Und bei meinem Ex auch nicht.

Allgemein war das Thema ein Tabuthema in meiner Familie.
Da hieß es “informier dich bitte vernünftig und geh wählen”.
Aber welche Parteien wurde da nicht beeinflusst. Ich weiß auch nicht was die gewählt haben.
Nur wenn es was rechtsorientiertes wäre und ich das irgendwie mitbekomme, wäre icg wahnsinnig enttäuscht.

Ich will ehrlich gesagt nicht wissen, was mein Partner oder auch meine Eltern wählen, weil: Wahlgeheimnis. Ich will auch nicht mich rechtfertigen müssen, was oder wen ich warum gewählt habe.

Wobei ich sagen muss, dass mein Mann und ich uns schon im Vorfeld ausgetauscht haben und das Ergebnis der Wahlen zusammen verfolgt haben und im Gespräch dann per Zufall raus kam, dass wir doch die gleiche Partei gewählt haben.

Allerdings glaube ich nicht, dass wir überhaupt zusammen wären, wenn unsere Ansichten so grundverschieden wären.
Ich selber will nichts von einem homophoben Rassisten wissen. Und er auch nicht. Daher… passt schon irgendwie. Und ob der eine jetzt für SPD, CDU, die Grünen oder doch eine andere unproblematische andere Partei ist, ist doch grad egal.
Gibt dem Leben Würze :p

Ich würde aktuell gerne ein Wahlrecht in den USA besitzen. Ich kann nicht fassen, dass sie den größten Trottel, den sie in den ganzen USA finden können, immer noch ernsthaft als Präsidentschaftskandidaten im Rennen haben. Wenn der an die Macht kommt, steht der dritte Weltkrieg vor der Haustür. Die Lage in Syrien ist mies genug, in Europa gewinnen die rechten Parteien an Macht, Russlands Regierung verhält sich wie ein Kleinkind mit einer Pistole und Nordkorea macht Atombombentests… und die USA haben nichts Besseres zu tun, als einen Mann mit dem IQ einer Scheibe Toastbrot als Präsidentschaftskandidaten aufzusstellen…? Na herzlichen Glückwunsch.
Ich würde am liebsten beantragen, dass der Rest der Welt ein Vetorecht bekommt, wenn die US-Amerikaner wirklich ernsthaft weiter Stimmen für jemanden abgeben, dem ich keinerlei Verantwortungsbewusstsein zutraue.

Ich finde es auch frustrierend, wie viele US-Amerikaner Trump wählen. Noch frustrierender finde ich allerdings, dass jene seiner Positionen, die bei den Republikanern die meiste Empörung auslösen tatsächlich die (wenigen) vernünftigen sind. Z.B, dass der Irak-Krieg ein Fehler war… (Ich halte Trump übrigens auch für gemeingefährlich (als Präsident) - ich finde es nur schlimm, dass manche seiner Positionen tatsächlich vernünftiger sind als die des Rests seiner Partei…)
Und abgesehen davon habe ich mich (optimistisch wie ich bin) dazu entschlossen, zu glauben was viele Meinungsforscher etc vermuten: wenn Trump Kandidat der Republikaner wird, haben die Demokraten die Wahl praktisch gewonnen. Definitiv ein schöneres Szenario als Trump als Präsident…

Stark. Besser hätte ich das nicht ausdrücken können - und das kann ich nur so unterschreiben.
Ich hab irgendwie ja auch das Gefühl, dass einige Amerikaner Trump teilweise rein wegen des vermeintlichen “Fun Faktors” wählen. Ähnlich, wie einige Leute hierzulande die Piraten nur gewählt haben , weil sie die Idee “witzig” fanden, ohne wirklich zu wissen, was hinter der Partei steckt, eben ganz unabhängig von Wahlzielen und dergleichen. So ganz nach dem Motto “Klingt amüsant, wähle ich”. (Und nein, das ist keine Wertung jener Partei, nur ein Vergleich.)
Jedenfalls bekomme ich das gleiche Gefühl auch, wenn ich mir Trump’s Wählerschaft ansehe. Der Mann sagt und tut so viele lächerliche Dinge, wo jeder klar denkende Mensch merkt, dass es Nonsense ist (I mean seriously, wer redet denn bitte beispielsweise während einer Wahlrede über seine -hust- “Ausstattung”? Um mal jugendfrei zu bleiben. Da kann echt man nur den Kopf schütteln), was ihn natürlich beinahe tagtäglich in die Medien bringt und ihm unnötig viel Aufmerksamkeit schenkt. Und wie heißt es doch so schön? Auch schlechte Werbung ist gute Werbung - sowas bleibt bei Menschen leider viel mehr hängen… Ich denke mal, dem hat er nen Teil seines “Erfolgs” auch zu verdanken. Kopfschüttel
Also ich seh auch schwarz, falls der Mann an die Macht kommt. Das kann kein gutes Ende nehmen.

Hinter Trump stehen Leute, die Angst haben, dass der Staat ihnen zu viel wegnimmt. Wenn man seine Kampagnen mal ansieht, sieht man dass er Leute mit Sprüchen wie “Ich habe meinen Flug hierher von meinem eigenen Geld bezahlt und das Flugzeug gehört sogar mir.” Den meisten Amerikanern ist die Geld-Sache total wichtig, weil es in dem Land praktisch kein soziales Auffangbecken gibt. Da wählt man lieber jemanden, den Mann bewundert, weil er es selbst zu so viel gebracht hat, als jemanden der einem einen sozialen Rückhalt bietet. Das ist nicht nur in den USA so, das findet man in abgespeckter Version auch hier. Immer wenn es um ein Thema wie “Reichensteuer” geht, wollen einem bestimmte Parteien einreden, dass man doch selbst nicht so etwas wolle, wenn man reich wäre. Das kaufen gerade Leute aus bildungsfernen Schichten ab, da dann doch oft nicht weiter darüber nachdenkt, ob man denn nun jemals so viel Geld besitzen würde.

Sehr erschrecken fand ich aber das Video, in dem Trump wählern Hitler-Zitate vorgelesen wurden mit der Betonung, sie seien von Trump. Unter anderem kam das Zitat “Wer den Himmel grün und die Weise blau malt, sollte sterilisiert werden.” Ein Wähler meinte ernsthaft, dass er sowas richtig findet. Als er dann die Wahrheit gesagt bekommen hat, war er zunächst erschreckt, meinte aber “Ich stehe nicht dahinter, wenn Hitler es sagt, aber wenn Trump es gesagt hätte, wäre ich dafür.”