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Versteigerungsfunktion

Ich versteh das mit dem Testlauf gerade auch nicht, aber zu dem Ebay Punkt.
Du hast recht, ebay wird gerne ca ne Woche empfohlen, aber das Prinzip unterscheidet sich auch von hier.
Man sucht speziell etwas und bekommt dann ne Liste was alles eingestellt ist. Und wenns zu teuer ist, wartet man bis zum nächsten Mal.

Bei (originalen) Zeichnungen weiß man, dass sie nur einmal drin sein werden, falls sie von wem gekauft werden. Wer also nicht sofort bietet oder sich das Datum merkt, hat kaum Interesse an der Karte.
Und wenn man einmal bietet, bekommt man hier ja auch Benachrichtigungen, wenn man überboten wird.

Zudem halte ich persönlich nichts von den Ebay-Tipps, wie man an Ware billiger kommt. Es ist hier immernoch Kunst und da sollte man doch gerne auch mehr als 3 Euro für nen Original ausgeben.

Außerdem wird hier, im Gegensatz zu ebay nunmal auf der Startseite Bilder beworben.
Und ich weiß nicht ob es damals Zufall war, aber einmal als von jemand anderen Bilder auf der Startseite waren, wurden schnell sie eigenen mind. vier eingestellt. Exakt wenige Stunden vor den anderen Bildern. sodass man die anderen nur 3 Stunden nachts auf der Startseite hatte.

Das heißt nicht, dass die Startseite jetzt das große Ding ist, wo ich mich dran aufhängen will. Als regelmäßiger Bieter geh ich trotzdem in die Versteigerungsgalerie. Aber wenn dann 90Prozent auf den ersten beiden Seiten immer das Gleiche ist, roll ich nunmal mit den Augen.

Tatsächlich kann ich nachvollziehen, dass die Leute, die dringend Geld brauchen, die Versteigerungen als kleinen Bauchladen nutzen. Karten, welche zum Verkauf stehen, werden hier nicht so präsent auf derStartseite beworben.

Mir ist gerade noch was eingefallen: Es muss auf jeden Fall möglich sein, dass Nutzer, deren Karte ersteigert aber nicht bezahlt wurde, die Sperre aufheben lassen können.

Für mich fällt eBay hier als Vergleich auch weg. Um das aktuelle Problem zu lösen und für weiterhin genug Diversität und Flexibilität zu sorgen, wäre eine Obergrenze von 3 gleichzeitig laufenden Karten und eine Sperre von x Wochen nach Auslaufen (3-4) in meinen Augen ideal und auch für die Zukunft ein guter Kompromiss.

flüster leise Eigentlich ist bei eBay 10 Tage (gestartet abends, am Mittwoch/Donnerstag) optimal, weil es dann tatsächlich mehr Leute gibt die das beobachten (2 Wochenenden!). Gleiche Gegenstände die ich einmal 7 Tage und einmal 10 Tage drinnen hatten, haben sich bei 10 Tagen auch höher verkauft :'D (nicht viel. aber höher.)
Aber man kann diese Seite nicht wie eBay vergleichen. Nicht Ansatzweise. Auf eBay geht man ja wegen der Auktionen, hier sind sie für die meisten ein Gimmick. Die wenigsten werden die Auktionen durchsuchen ob gerade jemand eine Karte mit Katzen versteigert - auf eBay läuft es genau so. Blablub.

Ich persönlich wäre eigentlich mit einer Grenze wie oft eine Karte eingestellt werden darf vollkommen zufrieden. Einmal fänd ich zuwenig aber 2~3 mal maximum wäre nach meinem Gefühl Optimum. Zeitminumum ist mir da vollkommen egal :'D

Ich fände eine Sperre nach einer erfolglos beendeten Auktion gut. Also, dass man eine Karte nur jedes halbe Jahr mal einstellen kann. Oder meinetwegen alle drei Monate. Vielleicht ändert sich in dem Zeitraum der Geschmack und die Käuferschaft ein wenig.

Eine Beschränkung wie viele Versteigerungen ein User zur gleichen Zeit aktiv haben darf, würde ich auch befürworten. 3-5 könnte ich mir da ganz gut vorstellen, immerhin kann jede dieser Versteigerungen ja aus einem Kartenset bestehen (oder nicht?). Eine vierwöchige Sperre o.ä. für die jeweilige erfolglos angebotene Karte ist auch eine gute Idee. Da stimme ich Taku aber zu, dass es eine Möglichkeit für die Anbieter geben sollte, dass die Sperre umgangen werden kann, falls die fehlgeschlagene Versteigerung nicht an ausbleibenden Bietern liegt.

Danke für eure Vorschläge :D

Eventuell reicht es, mit diesen einfachen Punkten:

  1. Nach einer erfolglosen Versteigerung darf die Karte erst wieder nach 3 Wochen (oder anderer Wert) wieder in eine Versteigerung genommen werden. Die Frage ist noch, ob jemand ne Versteigerung dann kurz vor Ende löschen würde um dem zu entgehen. (Oder die Löschfunktion wird kurz vor Ende dann abgestellt)
  2. Es dürfen nur 3 (oder anderer Wert) Versteigerungen gleichzeitig pro Mitglied laufen. Ich habe mich hier an den 4 Plätzen auf der Startseite orientiert, ich denke die sollten nicht alle von einem Mitglied gefüllt sein.

Ich finde diese Vorschläge sehr gut, wobei ich wohl einen längeren Wert als 3 Wochen nehmen würde (eher 1-2 Monate). Und auch den Punkt mit dem Löschen kurz vor Schluss abstellen finde ich sehr gut.

Vielen Dank :D

Das klingt nach nem guten Plan :) Danke!

Ich habe nie gesagt, dass Karten “billig” verkauft werden sollen, noch nichts wert seien. Bleibt bitte bei dem, was ich geschrieben habe.

Warum ich es mit Ebay vergleiche: Weil es, in meinen Augen, trotz allem Versteigerungen sind, und die Leute genauso wie bei Ebay das zahlen, wozu sie bereit sind. Das ist keine Abwertung oder überhaupt eine Wertung.

Warum Testlauf/ kurze Sperrfrist: Ich habe bisher drei Versteigerungen eingestellt, und bei allen dreien fanden sich erst nach dem zweiten oder dritten Mal Käufer (bis auf das erste Mal war es auch länger als eine Woche). Wieso, weshalb, warum, ist erstmal zweitrangig. Ich fände es aus meiner persönlichen Erfahrung heraus nur eben doof, wenn ich da jedes Mal ein halbes Jahr hätte warten müssen. Da hätte ich ja teilweilse anderthalb Jahre auf der entsprechenden Karte gesessen. Da will die dann auch keiner mehr, weil im Vergleich zu aktuellen Karten veraltet (getauscht kriegt man die dann auch noch selten los, ist mir zumindest noch nicht passiert; ich werde nur aktuelle Karten los, der Rest liegt wie Blei im Regal).
Im Gegenzug also davon auszugehen, dass Karten nach einer einzigen Vertseigerung ganz sicher verkauft werden, ist also auch nicht ideal.

Die Frage ist doch: Warum stellt man Karten zur Versteigerung? Euch geht es um Sichtbarkeit, also gehe ich davon aus, dass ihr die Karten auf alle Fälle verkaufen wollt. (Ich mein, wenn das wirklich nur ein reines Funprojekt wäre, würde es ja niemanden jucken, dass bestimmte User immer wieder dieselben Karten für kurze Zeit einstellen.) Sperrfristen von einem halben Jahre finde ich, wenn man etwas verkaufen will, persönlich einfach nicht hilfreich. Das ist eben viel zu lang (und klingt für mich auch eine wie eine Strafe).

Außerdem, wie auch bei dem Galerieproblem damals: Habt ihr schon mal den entsprechenden User angeschrieben und ein persönliches Gespräch gesucht?

1. Nach einer erfolglosen Versteigerung darf die Karte erst wieder nach 3 Wochen (oder anderer Wert) wieder in eine Versteigerung genommen werden. Die Frage ist noch, ob jemand ne Versteigerung dann kurz vor Ende löschen würde um dem zu entgehen. (Oder die Löschfunktion wird kurz vor Ende dann abgestellt) 2. Es dürfen nur 3 (oder anderer Wert) Versteigerungen gleichzeitig pro Mitglied laufen. Ich habe mich hier an den 4 Plätzen auf der Startseite orientiert, ich denke die sollten nicht alle von einem Mitglied gefüllt sein.

Klingt gut. :) Ich denke, dass man die Löschfunktion ab der Hälfte der Zeit abschalten könnte? Bei mehr als einer Woche hat man da ja immer noch genug Zeit, seine Meinung zu ändern oder den Anbietertext zu ändern.

@Splitterwerk:
Tatsächlich gab es bei einem der Nutzer Versuche, darüber zu reden. Dieser hat bockig abgeblockt und die Person im Gegenzug dann unter ihren Karten angepampt.

@Splitterwerk: muss deiner Ansicht nach bei einem wiederkehrenden Problem jedes einzelne Mal, wenn es auftaucht jeder einzelne involvierte User angeschrieben werden (was unter Umständen dazu führt, dass jeder User 20 PNs zu dem Thema bekommt) und erst, wenn sich jemand weigert, darf nach einer allgemeinen Lösung gesucht werden, anstatt dass man gleich eine allgemeine Lösung sucht?

Nur, weil die Karte beim ersten Mal niemand wollte, macht es das nicht zu einem Testlauf. Außer, du hattest gar nicht die Absicht, die Karte bei selbigem zu verkaufen.

Edit: Domehs Punkt mit der nicht vorhandenen Regel (zwei Posts weiter unten) ist auch hervorragend. Wer bin ich denn, dass ich jeden User, der etwas macht, das mich nervt, anschreiben. Da bespreche ich das Problem lieber öffentlich und schaue, ob es auch noch andere nervt und man etwas dagegen tun kann.

Ich verstehe den Einwand mit dem Testlauf schon. Hier meine Meinung (weil da so dagegen gewettert wird):
Ich bin mit meiner Kunst größten Teils nur auf kakao-karten.de vertreten. Facebook hab ich irgendwann aufgegeben und Instagram lass ich auch mehr schleifen, als dass ich meinen Account da führe. Dennoch habe ich bereits mit dem Gedanken gespielt meine Karten zu verkaufen. Falls ich diesen Gedanken in die Tat umsetzen wollen würde, würde ich meine Karten vermutlich auf kakao-karten.de anbieten (weil ich da die breiteste Masse mit einem zielgerichteten Thema, nämlich Kakao Karten, ansprechen würde). Wöllte ich meine Karten dann versteigern wollen (und sie nicht auf Verkauf in der normalen Galerie setzen wollen), so würde ich einen Testlauf machen. Ich hab noch nie Karten verkauft oder versteigert und keine Ahnung, wie viel ich für meine Kunst verlangen kann. Bei meinem Testlauf würde ich dann einen Mindestbetrag für meine Karten wählen, den ich für sie haben möchte bzw den ich für sie als angemessen ansehe.
Bei diesem Testlauf gäbe es dann genau 2 Ausgänge:
a) Meine Einschätzung, was ich für meine Karten mindestens verlangen kann, war richtig und meine Karte wird ersteigert.
b) Meine Einschätzung war falsch und niemand hat auf meine Karte geboten. In diesem Fall erkenne ich hoffentlich danach, dass ich mich total ver- bzw überschätzt habe und würde meine Karte ein zweites Mal zur Versteigerung einstellen - natürlich mit einem neu durchdachten, niedrigeren Preis.

Deshalb finde ich es sinnvoll eine Karte mehrmals einstellen zu können. Einen Abstand von 2-6 Monaten finde ich persönlich zu lang. Dass man auch dann nicht alle 2 Wochen die selbe Karte sehen mag, wenn man den Abstand auf 1-3 festlegt, kann ich auch verstehen.
Deshalb fände ich einen Abstand von 1-3 Wochen gut, mit der Bedingung, dass die Karte nach 3 (oder beliebig andere Zahl) Versuchen für eine längere Zeit (6 Monate?) nicht eingestellt werden kann. Dann wieder 3 Mal im Abstand von 1-3 Wochen und dann wieder eine Pause von 6 Monaten (oder andere Zeit).
Eine unbefristete Einstellsperre von Karten finde ich nicht gut. Da stimme ich Lissychans Begründung, dass sich Geschmack ändern kann zu!

Ich habe nicht das Gefühl, dass hier dagegen gewettert wurde. Sondern einfach Unverständnis für das Konzept herrscht.

Persönlich habe ich auch erst einmal etwas versteigert und es wurde beim ersten Mal verkauft.
Damals hab ich das Gebot jedoch bei einem Euro eingestellt und nicht bei einem Minimalwert, für was ich die Karte abgeben würde. Deswegeb ist meine Erfahrung nunmal anders.

Was jedoch das einschätzen des Startpreises angeht, so hab ich schon öfters mitbekommen, dass sich die befreundeten Zeichner untereinander fragen um ehrliche Einschätzungen zu erhalten. Vielleicht bin ich davon ausgegangen, dass das Gang und Gäbe ist. :'D

Insgesamt bin ich natürlich auch gegen eine Permanentsperre von Karten oder ein halbes Jahr Sperrungen.

Nur das halt irgendwas gegen die 15 Karten passiert, welche seit bald nem halben Jahr sehr, seeehr regelmäßig für 1 bis 1,5 Wochen immer wieder auf der Startseite landen.

Und zu dem “Leute anschreiben und sie Hinweisen”.
Ich halte nichts davon Personen anzuschreiben und ihnen von Regeln zu erzählen, welche nicht existieren.
Wäre ich in so einer Situation, würde ich dem Anschreiber “den Vogel zeigen” und ihm ne Kopie der nichtvorhandenen Regeln geben.
Zudem weiß ein Einzelner ja nicht, ob er der Einzige ist, wo sich daran stört.

Deswegen bin ich froh, dass das Thema von jemanden hier angestoßen wurde und man darüber reden kann. Damit weiß ich zumindest, dass ich nicht die einzige Person bin, welchem diese Tendenz im Versteigerungsbereich aufgefallen ist.

Hallo zusammen,

ich habe eine kleine Frage bezüglich dem Ablauf einer Versteigerung und hoffe hier auch damit richtig zu sein. Undzwar habe ich gerade meine erste Karte versteigert und bin nun doch etwas verloren was die weiteren Schritte anbelangt.
Mir kam nämlich die Frage auf, was zu tun ist, wenn eine solche Karte auf dem Postweg verschwindet. Gibt es hierzu Regeln? Muss ich das Geld zurück erstatten, oder nicht? Muss ich Ersatz bereitstellen oder nicht? Oder kann das jeder individuell entscheiden? Bzw. gibt es Sonderregelungen bei Versteigerungen?
Ich hoffe ihr könnt mir diese Fragen beantworten. Und falls ich doch total falsch hier bin werde ich das natürlich auf den entsprechenden Thread verlagern.

Liebe Grüße
Sphrigga

Mh rechtlich habe ich keine Ahnung. Aber Frage dich, wie du dich fühlen würdest, wenn du etwas gekauft hast (ob privat oder gewerblich) und es kommt nicht an. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst (bei Versteigerungen verschicke ich immer per Einschreiben), gerade ab einen gewissen wert, Gib an, nur versicherten Versand. Bzw mit Nachweis.

Alles klar, vielen Dank. Ich denke ich habe dann eine gute Lösung gefunden.

Mir kam nämlich die Frage auf, was zu tun ist, wenn eine solche Karte auf dem Postweg verschwindet. Gibt es hierzu Regeln?

Rechtlich gesehen trägt der Käufer die Gefahr des zufälligen Untergangs, es sei denn man vereinbart etwas anderes - grundsätzlich. Es ist letztlich einzelfallabhängig, aber der Grundsatz entspricht der breiten Masse der Fälle, egal ob privat oder nicht.

Würde da aber auch mit den Betroffenen - wenn der Fall eintritt - einfach noch mal reden und nach einer fairen Lösung für alle suchen. :blush:

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Bei meinen Versteigerungen steht immer dass ich das Einschreiben bevorzuge und es auch jedem empfehle. Jedoch biete ich den normalen Versand auch auch an (Z.b wenn Einschreiben jemanden zu teuer ist). Allerdings übernehme ich keine Haftung wenn der Brief auf normalen Versandweg verloren geht.

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Ist ein so schwieriges Thema. Ich weiß das, ich hatte eine Hausdurchsuchung deswegen.

Bei Privatverkauf gilt das, was Melly sagt. Sobald man aber Kleinunternehmer/Unternehmer ist (bei Freiberuflern weiß ich es leider nicht, würde mich aber wundern, wenn es da anders ist) musst du per Gesetz ersetzen. Ersetzen heißt übrigens vollständige Rückerstattung und/oder ein neues Original.

Das gilt leider auch, wenn der Brief ankommt, der Empfänger das Original raus nimmt und behauptet, das Bild wäre nicht enthalten gewesen. Das war damals mein Problem und es konnte sich zum Glück nur lösen, weil die Person die Sachen auf fb gestellt hat. Die Post übernimmt dann die Kosten nicht, weil der Brief ja zugestellt wurde.

Hilft für die Versteigerungen jetzt nicht, aber alle, die traditionelle Aufträge annehmen: Macht niemals das Original, sondern die digitale Version des Bildes zum Vertragsgegenstand! Ich versende die Bilder trotzdem via Verfolgung, bin dann aber für das Verschulden von 3. oder unehrlichen Kunden nicht verantwortlich und darf hier einen Druck als Ersatz senden. So ist der Vorgang genau der Gleiche, aber ihr seid rechtlich abgesichert.

Ihr dürft natürlich gerne drüber diskutieren, ob das “moralisch” richtig ist, da bin ich aber tbh raus. Ich habe jahrelang genau wie alle Anderen gehandelt und diese “Es war nicht drin”-Sache, wo es nachweislich nicht gestimmt hat, mehrmals gehabt. So eine Hausdurchsuchung wünsche ich niemanden und da hatte ich die Schnauze voll. Ich verstehe, wenn jemand deswegen nicht (mehr) bei mir kaufen möchte, aber so bin ich auf der sicheren Seite und muss beim Versand keine Angst mehr haben.

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Oha, weswegen macht man denn da gleich eine Hausdurchsuchung? :fearful: