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Umweltschutz

Viele Supermärkte haben eine Entsorgungsstation für so kleineren Elektromüll. Bei Saturn/Media Markt/etc. kann man alles bringen.
Ich habe mal eine neue Waschmaschine bestellt und die haben bei der Lieferung den alten auch gleich mitgenommen, das war sehr erfreulich. Bisher hab ich es eigentlich noch nicht so erlebt, dass ein Geschäft sich vor seiner Rücknahmepflicht drückt.

Und ich glaube die Handyladekabel gehen am schnellsten kaputt, weil man sie am intensivsten benutzt. :'D

Ich glaube, Läden, die Elektroartikel verkaufen, sind auch verpflichtet, diese in haushaltsüblichen Mengen zurückzunehmen. Ist leider nur nicht so bekannt.

Ich habe einen interessanten Bericht zum Thema Brände in Afrika entdeckt.

Mindesthaltbarkeitsdaten sind… echt ein Witz! Klar, es heißt MINDESThaltbarkeitsdatum, aber trotzdem. Wie viele von euch haben schon abgelaufene Sachen weggeworfen, weil das Datum 1-2 Monate überschritten war? Klar gibt es auch einige Sachen, bei denen man aufpassen muss, aber bei vielen Sachen ist es übertrieben oder einfach nur dumm.
Gestern wollte ich einen Hüttenkäse entsorgen, den mein Mann gekauft hatte und der schon seit Mitte Oktober drüber war, und weil ich mir gerne eklige Sachen angucke habe ich ihn aufgemacht um zu sehen was in der Verpackung abgeht. Und wisst ihr was abging? Garnichts! Der war noch geniesbar. Hat nicht gerochen, nicht komisch geschmeckt und keiner hat Durchfall bekommen. Und der war schon 4 Monate über das Mindesthaltbarkeitsdatum raus. Wetten der Quark ist auch noch gut…
Sicher, es gibt auch Sachen bei denen man aufpassen muss, aber es gibt auch vieles, das viel länger haltbar ist. Gerade, wenn es gut eingepackt ist.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Lebensmitteln gemacht, oder werft ihr die Sachen weg, wenn sie ne gewissen Zeit abgelaufen sind, ohne nochmal nachzusehen?

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Ich kenne viele die einen Joghurt wegwerfen, weil der eine Woche drüber ist (trotz Kühlung). Dabei müsste man den Joghurt nur öffnen und probieren/riechen.
Kritischer als bei Privatgebrauch sehe ich das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Cafés/Krankenhäuser etc. Da müssen auch Tee/Zucker und ähnliche Sachen weggeworfen werden nur weil es einen Monat drüber ist. Und wenn nicht, dann gibt es Ärger vom Gesundheitsamt sobald eine Routinekontrolle durchgeführt wurde.
Aus zwei Gründen finde ich das wegwerfen furchtbar: zum einen weil Plastik/Verpackung umsonst produziert (und weggeworfen) wurde und zum anderen weil die Herstellung von jedem Lebensmittel CO2 verursacht(allein schon wegen Transport), das sollte man finde ich auch sich nochmal vor Augen halten.

Ganz zu schweigen von den noch guten Lebensmitteln, die einfach weggeworfen werden. Gerade bei tierischen Produkten ist das doch sehr schade, finde ich.
Wenn ich mir die Wurst an der Fleischtheke hole steht auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum drauf. Da geht man auch nach Aussehen, Geruch und Geschmack. Ganz zu schweigen davon, dass es auch mal vorkommen kann, dass angeblich noch haltbare Sachen schon längst schlecht sind. Klar, es ist eine nette Kontrolle für Geschäfte, damit nicht irgendjemand was kauft, dass schon 10 Jahre im Regal rumgammelt, aber das ist auch alles.

Ich erinnere mich daran, dass wir mal in einem Dorfladen Schogette mit Erdbeerjoghurtfüllung gekauft haben. Mein Bruder, meine Mutter und ich haben sie dann daheim gegessen und… naja. Die Füllung war hellbraun XD
Als wir nachschauen wollten, wann die Schokoladen abgelaufen ist stellten wir fest, dass überhaupt kein Datum aufgedruckt war. So alt war die schon. Das ist zwar sicher schon gut 15 Jahre her, aber das Datum muss seit 1981 aufgedruckt werden…
Wir haben daraufhin einstimmig beschlossen sie zu entsorgen. Hat auch nicht mehr ganz so gut geschmeckt.

Ich finde es besonders bösartig, wenn die ganzen saisonalen Produkte auf keinen Fall bis nächstes Jahr haltbar sind! Die regulären Kekse sind vlt 3 Jahre haltbar, aber die Weihnachtskekse nur 6 Monate. :P

Ich kenne ein alternatives System aus China, wo das Produktionsdatum draufgedruckt wird und als Orientierung wie lange es garantiert haltbar ist. Im Endeffekt zwar das gleiche, aber im Kopf von den Verbrauchern verursacht das glaube ich weniger dieses Deadline-Denken.

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Ja bei Fleisch ist es nochmal was anderes, das habe ich nicht erwähnt weil das ja ein Verbrauchsdatum ist (welches ich persönlich übrigens gut und richtig finde). Mich macht es immer etwas wütend wenn ich durch den Markt laufe und sehe “30% reduziert” weil die das nicht rechtzeitig losgeworden sind ._. Ich finde Supermärkte sollten weniger Fleisch geliefert bekommen. Wenn es dann ausverkauft ist, ist es ausverkauft, das ist dann halt mal so. Besser als es wegwerfen zu müssen… Leider beschweren sich viele Leute gerne, wenn sie mal nicht immer zu jeder Uhrzeit oder an jedem Tag das volle Sortiment zur Auswahl haben :/

Ugh das mit der Schokolade erinnert mich an meiner Madenschokolade xD Damals haben wir Schokotäfelchen gekauft (die mit Keks) ich habe sie nur halb ausgepackt und wie einen Riegel gegessen. Als ich mehr davon geöffnet habe, sind mir die Maden aufgefallen :x Und die war noch “gut” laut Datum! :'D
Ich wäre ja für den Aufdruck eines Herstellungsdatums weil man dann besser einschätzen kann, ob es nun am Alter des Artikels lag oder es ein Produktionsfehler war ^^

Hmmmm, Schokolade mit Extra-Protein. :D
Bhä, klingt ja eklig. Ich glaube, ich wäre vor Schreck im Dreieck gesprungen.

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:upside_down_face: Bei Fleisch- und Milchprodukten verstehe ich da tatsächlich keinen Spaß mehr.
Habe da schon mehr als genug Tage in beide Richtungen auf dem Klo verbracht.

Allerdings finde ich gerade bei trockenen Lebensmitteln das MHD Schwachsinn. Wenns nicht feucht wird oder einen Ungezieferbefall hat, dann hält das Zeug ewig.

Madenschoki hatte ich auch schon, allerdings durch eigenen Käferbefall angemadet, nicht Kaufzustand madig.

Als Mikrobiologe schau ich auch ganz genau, was mit dem Lebensmittel ist und benutze meine Sinne statt nur auf das Datum zu schauen. Wir stellen zwar keine Lebensmittel her, sondern Chemie, aber die hat auch ein MHD. Und bei ganz vielen richtet sich das MHD nach der Größe unseres Rückstellagers, nicht danach wie lange das wirklich haltbar ist. Das wäre noch viel länger!

Gerade bei Joghurt muss ich immer müde lachen. “Nein, ich werf den ungeöffnet weg, keine Lust auf Salmonellen!”. Joghurt ist ein selbst konservierendes System, das vor allem andere Bakterien abhält, darin zu wachsen. Joghurt lässt sich fast nur durch Schimmel verderben und den sieht man. Salmonellen würden laut “iiieh!” rufen und wegspringen, statt sich in den Joghurt zu setzen. Die Säure ist nichts für die.
Schimmel sieht man, Hefe riecht man und sieht sie z.t. auch.

Bei Fleisch und vor allem Wurst ist das kniffeliger. Hab auch mal die Kotzerei bekommen von einer grauen Salami.
Die schlimmste Lebensmittelvergiftung habe ich mir aber bei einem Catering an der vegetarischen Beilage eingefangen. Wusste nicht, dass es ein so grünes grün gibt im Menschen :sweat_smile:
Im Folgejahr habe ich jegliche Nahrungsaufnahme in dem Schuppen verweigert.

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Wie werden eure Chemikalien denn schlecht? Zerfallen die in Einzelteile, versäuern oder wie kann ich mir das vorstellen? Oder gibt es da auch Sachen, die schimmeln können?

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, regelmäßig die abgelaufenen Lebensmittel bei meinen Eltern zu verbrauchen, da sie dazu tendieren, immer viel zu viel zu kaufen und es dann in der Vorratskammer zu vergessen. Meine Mutter schmeißt die Sachen dann einfach weg, wenn ich nicht eingreife. Der Rekord lag bei einem Glas junger, grüner Bohnen, das seit 1,5 Jahren abgelaufen war. Die haben noch einwandfrei geschmeckt und keinem ist schlecht geworden.
Ich bin da sehr gnadenlos. Wenn die Sachen noch gut aussehen und riechen, mache ich einen Geschmackstest und futtere das Zeug dann.

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Ich nutze das MHD auch bloß als Orientierung, würde niemals auf die Idee kommen, irgendwas wegzuwerfen, solange es noch nicht offensichtlich schlecht ist. Das ein oder andere esse ich sogar noch, wenn es schon sichtbar ein bisschen schlecht ist :x Hat mir bisher noch nie geschadet. Meine Familie verwendet glücklicherweise auch alles, was noch gut ist.

Welch Wahnsinn das MHD zum Teil ist, merke ich auch bei meinem Nebenjob, Dips und Dressings, deren MHD abgelaufen ist, dürfen wir ja nicht mehr verkaufen und können sie dann mit nach Hause nehmen. Habe im September noch 'n Dressing gegessen, dass seit März abgelaufen war.

Theoretisch kann man alles noch nach dem Ablaufdatum essen. Es gibt nur wenige ausnahmen. Z.b bei Hackfleisch und frischer Fisch da muss man echt aufpassen. Das sollte man nicht nach dem Ablaufdatum mehr essen.
Der ganze Rest kommt halt immer drauf an. Am besten man macht einen Geruch Test und kuckt z.b (beim Fleisch) ob es nicht schmierig ist. Ich habe auch schon mehrfach Würtchen gegessen die 10 Tage bereits abgelaufen waren. Aber das geht alles kein Ding solange die Sachen bisschen vorgekocht sind.

Noch ein anderes Beispiel. Ich esse für mein Leben gerne Eier, doch manchmal passiert es , dass ich sie im Kühlschrank vergesse. So ist es mir schonmal passiert, dass ich Eier gegessen habe die 1 ein halb Monate abgelaufen waren. Aber ich lebe noch! :p Da gibt es auch einen Trick wie man kucken kann ob die noch gut sind. Man nehme einen größeren Behälter. (Ich nehme immer einen Messbecher) Man fühlt diese mit Wasser und tut die Eier immer einzeln da rein. Wenn die Eier oben schwimmen sind sie faul, wenn sie aber absinken kann man sie bedenkenlos essen! ;-) Ehrlich gesagt hatte ich auch noch nie Probleme mit abgelaufen Eier gehabt. Den Test mache ich eigentlich immer (Auch mit frischen Eier) Die abgelaufen kamen immer durch den Test. Allerdings hatte ich schon 2-3 Eier gehabt die VOR dem Ablaufdatum schlecht waren. Teilweise kann man bei solchen Sachen echt nicht nach MHD gehen! :-D

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Das mit den Eiern wollte ich auch als Beispiel schreiben :'D Aber ich dachte das weiß bereits jeder weil es beliebtes Grundschulexperiment ist bzw bei uns war :3
Da fällt mir ein: in Schulen wird meiner Meinung nach viel zu wenig über Umwelt, Nachhaltigkeit und generell Dinge die unseren Alltag bestimmen und beeinflussen geredet. Man musste Dinge über Politik wissen, die sich eh alle paar Jahre wieder ändern aber für das wirklich wichtige blieb im Lehrplan wohl keine Zeit :( Ich hoffe das hat sich mittlerweile ein wenig geändert?

Ich habe 2018 Abi gemacht, und würde sagen, dass es auch ganz stark auf das Fach und den Lehrer ankommt. In Geographie hatte ich eine Lehrerin, die liebte ihren Job und hat uns regelmäßig allen Mails gesendet, wo es um Infoabende und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit ging. Sie suchte immer speziell welche aus, die sich auch mit dem aktuellen Schulthema beschäftigten und ging mit allen die es interessierten dahin. Das war nie Pflicht. Ein halbes Jahr später bekam ich eine neue Lehrerin, und die hat nie so etwas gemacht. Maximal erzählte sie uns von einer Kleidermarke, die komplett in Deutschland produziert.
Generell wurde in Geographie auch oft mit dem Dreieck der Nachhaltigkeit gearbeitet (Ökologie, Ökonomie, Soziales). Nur war das zumindest in NRW immer ein Fach, was man einfach abwählen, und durch Politik und Geschichte ersetzen konnte. Fand ich immer sehr schade, aber natürlich liegen manchen die anderen Fächer eben eher.

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Oh je, MHD … das ist bei mir das Dauerthema mit meinem Verlobten. :roll_eyes:

Er wirft gerne und viel Zeug über dem MHD weg … und argumentiert dann immer mit “Auf Fleisch steht aber drauf, verbauchen bis …!” und will nicht einsehen, mit absicht oder um mich zu ärgern, dass das aber was ANDERES ist als das MHD. Ich versuch ihm immer klar zu machen, dass er den Fernseher ja auch nicht wegwirft, weil die drei Jahre Garantie abgelaufen sind - weil was anderes ist ein MHD schließlich nicht.

Wenn wir bei seinen Eltern zu Besuch sind, weiß ich aber schon, woher er das hat … die kaufen ein wie blöd, machen alles auf, essen es aber nie auf und dann gammelt es im Kühlschrank rum, dass es nur noch wegzuwerfen ist. Ein aktuelles Beispiel ohne Scheiß: Jetzt an Weihnachten, vier Packen Butter im Kühlschrank (für zwei Personen), 3(!!) davon angefangen und das vierte wurde im Laufe der Woche auch noch angebrochen. Dass er da eine gewisse Phobie vor schlechtem Essen kriegt, verstehe ich schon …

Für mich gilt auch, nach MHD: sehen - riechen - schmecken und wenn alles klar ist, wird’s gegessen und ich hab das Gefühl, so langsam richtet sich das bei ihm auch ein.

MHD bei Lebensmitteln die praktisch nicht schlecht werden können finde ich eine Frechheit. Honig kann “von Natur aus” nicht schlecht werden und die ganzen Konserven und Gläser sind unter so strengen hygienischen Bedingungen abgefüllt und so dicht, was soll da reingeraten, um das Essen schlecht zu machen?

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Alos bei uns wurde sowas nie gemacht ^^ Aber wie dem auch sei. Wissen ist macht und davon kann man doch nie genug haben! ;-) Gerade bei dem Thema Nachhaltigkeit! ;-D

@Hopes
Japp das mit dem Honig stimmt. Theoretisch könnte man den Honig immer noch von den Ägyptern essen (Gräber) Wären sie nicht vergiftet! :p

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Ein interessanter Bericht zum Thema Fleisch. Hätte nicht gedacht, dass Aldi und Lidl beim Tierwohl so weit vorne dabei sind. Es ist immer noch schlecht, aber trotzdem. Lidl hat sogar schon feste Daten wann sie kein Fleisch mehr aus Stall- bzw. Massentierhaltung mehr verkaufen. Das Fleisch von Fleischtheken ist wohl besonders fragwürdig. Und kleine Metzger gibt es kaum noch. Bei uns in der Nähe hat der letzte grade geschlossen.

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