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Umweltschutz

Umweltschutz, nachhaltige Rohstoffe usw. sind grade mega in und auch wegen Chinas Müllstopp grade wieder ein Gesprächsthema.

Deshalb wollte ich einfach mal wissen, was ihr so macht, auf was ihr verzichtet, oder ob ihr irgendwelche Strategien habt?
(hier mal, einfach so, noch ein Bericht zum Thema Bioplastik, Papiertüten, Einwegbehälter usw.: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/plastikmuell-papiertueten-sind-auch-nicht-besser-a-1187462.html)

Natürlich kann ein einzelner nicht alles reißen und man will und kann auch nicht auf alles verzichten, aber hier mal ein paar Sachen, die ich (bzw. wir) zu Hause machen:

  1. Kein Kapselkaffee. Als mein Mann und ich zusammengezogen sind hatten wir mal so ein Ding und es hat unheimlich viel Müll gemacht! Dann hatten wir eine normale Kaffeemaschine mit Filter und inzwischen sind wir auf Frenchpress umgestiegen. Beim letzten haben wir zwei verschiedene Größen. Eine für bis zu 3 Tassen und eine für eine einzelne Tasse. Das Argument für die Kapseln ist ja oft, dass man nicht für eine Tasse gleich die Kaffemaschine anwerfen will. Klar, dauert es etwas länger mit der French Press, weil der Kaffee erst noch ziehen muss, aber die reduzierte Müllmenge (und vor allem auch der Geschmack!) ist mir das Warten wert. Und wenn man noch nicht mal 4 min Zeit hat darauf zu warten, dass der Kaffee zieht, dann kann ich auch nicht weiterhelfen.

  2. Vermeiden mehrfach verpacktes Zeug zu kaufen. Nicht immer einfach, zumal es oft nicht angegeben ist, aber Produkte, die mehr Verpackungsmaterial haben, als Konkurenzprodukte versuche ich zu vermeiden. Auch die em-Eukal sind wegen ihrem Fähnchen aus dem Rennen (hab sie letztens auf meine Blacklist gesetzt).

  3. Wenn Teebeutel, dann kompostierbare. Diese Pyramiden sind aus irgendeinem Plastikzeug, wie ich mit Bedauern feststellen musste. Auch habe ich letztens, versehentlich, welche gekauft, weil ne Firma offenbar umgestellt hatte…
    Am liebsten habe ich es, wenn sie in der Pappbox garnicht mehr extra eingepackt sind. Falls doch, dann lieber mit Papier, da sich der Papiermüll besser recyceln lässt. Plastik bedarf ja oft noch einer Nachsortierung, da es so viele verschiedene Sorten gibt.

  4. Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen weniger online zu bestellen. Klar, ich werde nicht ganz darauf verzichten, aber ich habe zunehmend gemerkt, dass ich auch unnötiges Zeug, oder Zeug, dass ich im Einzelhandel in der Nähe kaufen könnte, online bestelle. Das möchte ich ändern. Versand bedeutet nämlich auch immer viel Müll.

  5. Von Firmen kaufen, die ihre Verpackungen aus Recyclematerial herstellen. Frosch z.B., um mal ein spezifisches Beispiel zu nennen. Ist sowieso ne gute Marke. Bei anderen habe ich schon beim Badreiniger Atemprobleme bekommen D:

  6. Ich habe immer einen Stoffbeutel in meiner Handtasche. Ade Einwegtaschen! Außer er reicht mal leider nicht aus, aber das kommt selten vor. Plastiktaschen nehme ich dann meistens nochmal als Müllbeutel.

  7. Glasflaschen kaufen, statt Plastikflaschen.

  8. Nicht so viele Sachen To-Go kaufen. Lieber Getränke selbst mitnehmen. In dem ein oder anderen Kino kann das zum Problem werden, aber da gibts ja auch durch aus welche, die die Getränke in der Flasche verkaufen. UCI gehört nicht dazu.
    Und weniger Fastfood (fasse ich mal als einen Punkt zusammen). Ist auch gut für die Gesundheit (und schmeckt auch oft viel besser).

Ich hoffe das Thema gibts nicht schon. Hab zumindest nichts gefunden.

Damit beschäftige ich mich auch schon lange :3

  1. Plastiktüten in Geschäften lehne ich schon seit Jahren ab und hab damit viele “so ein Freak!” Blicke eingefangen. Und genossen. Ich habe immer einen Stoffbeutel dabei. Bunt und mit langem Gurt.

  2. Kein Mikroplastik in Kosmetik

  3. Minimalste Getränkeflaschen aus Plastik. Ich habe einen Sodastream und ansonsten kaufe ich fast nur Bier oder Fritz Cola. Nur “Hamsterwasser” hab ich in Plastikflaschen da. Stilles Wasser wenn man wieder Rohrbruch ist und es nix gibt.

  4. Keine Kaffeekapseln. Keine fertig verpackten Teebeutel. Und vor allem keine Teebeutel in Plastikumverpackung. Ich nehm nur losen Tee, meistens mit Teesieb.

  5. Ich benutze viel Stückseife, die hat eine höhere Waschdichte und keine Plastikflaschen drum rum. Und keine Konservierung ;)

  6. Tupperdosen kaufe ich inzwischen die aus Glas. Die haben einen Plastikdeckel, aber den Glasteil kann man in die Mikro stellen.

  7. To go sachen kaufe ich sowieso nie.

  8. Keine Druckgasflaschen bei Deo benutzen. Ich hab Cremedeo. Das hält fast ein Jahr, die Drogeriedinger immer nur 1 Monat.

  9. Beim Waschen von Fleecesachen entsteht extrem viel Mikroplastik im Abwasser. Ich habe mir letztes Jahr bereits vorgenommen, nur noch Baumwollbettwäsche zu kaufen. Hab da derzeit fast nur Mikrofaser Fleece.
    Bei meinen Pullis komm ich aber nicht von Polyacryl los. Das geht nur mit Weichspüler oder Trockner, hab ich beides nicht und will ich auch nicht.

  10. An meinem Briefkasten steht: Keine Zeitung, keine Werbung. Spart mir auch viel Müll. Die Prospekte lese ich jetzt immer online.

Ziele stecken find ich auch gut.

Sparen von Verpackung:
Oft ist Gemüse extra umverpackt. Die Paprikaampel ist da mein Paradebeispiel. Auch wenns teurer ist, da die unverpackten holen.
Manchmal ist es auch sinnvoller, diesen doofen Gemüsebeutel zu nehmen. Beispiel: Die Weintrauben haben diesen festen Plastikbehälter. Oder ich nehm die losen in der dünnen Tüte. Aufs Gram gehe ich da mit der Tüte besser und ganz ohne geht hier nicht. Bei Marktkauf gibts bei den Pilzen sogar Papiertüten, die man auch für andere zweckentfremden kann.

  • Mehr Papierverpacktes Brot kaufen.

Vielleicht muss ich nochmal ein Müllscreening machen.

Ich versuche auch soweit es geht Produkte zu vermeiden, die mehrfach eingepackt sind (Einzelverpackte Sachen in großer Verpackung - warum eigentlich?!)

Ich habe meistens, vor allem, wenn ich weiß, dass ich vorhabe, einzukaufen, eine faltbare Tragetasche dabei und bin grundsätzlich mit Rucksack unterwegs, wo ich “Kleinscheiß” auch einfach so einpacken kann.
Wenn sich Plastiktüten so gar nicht vermeiden lassen, vor allem beim Obstkauf im Supermarkt, verwende ich die Tüten als Müllbeutel wieder.

Zu Weihnachten habe ich mir einen Edelstahlfilter für meinen losen Tee gewünscht, um noch mehr Müll reduzieren zu können - da bleibt dann nur noch die Umverpackung für den losen Tee, das ist viel weniger, als wenn ich Beuteltee kaufen würde, die dann zu Teil auch noch mal einzeln in Papier gewickelt sind. Manchmal kaufe ich den Tee auch gleich in einer Teedose. Kaffee trinken wir seltenst, und wenn doch, mache ich klassisch Filterkaffee- dann dauerts eben eine Minute länger als mit der Kapselmaschine.

Ich kann leider keine Glasflaschen verwenden, weil ich panische Angst vor den Dingern habe - mir ist mal eine im Rucksack explodiert. No Way. Mein Mann und ich überlegen und allerdings schon länger uns wieder einen SodaStream zuzulegen, nachdem mein alter schon vor einigen Jahren den Geist aufgegeben hat.
Für unterwegs habe ich meist 0,5l-Flaschen, die ich dann einfach wieder auffülle, also weiterverwende, obwohls Einwegflaschen sind :p

Auf Microplastik verzichte ich auch seit ich mit Major mal drüber geredet hatte, ebenso achte ich drauf, dass kein Palmöl in meinen Produkten verwendet wird, außer es gibt keine (bezahlbare) Alternative (was dann dazu führen kann, dass ich komplett auf das Produkt verzichte).

Leider ensteht dennoch eine Menge Plastikmüll, aber ganz lässt er sich nicht vermeiden.

Ich mache nicht wirklich viel, für einiges bin ich zu faul, für anderes fehlt mir schlichtweg das Geld und ja ich bin durchaus sehr Onlinehandelabhängig da es bei mir kaum was gibt.

Aber:

  1. Stoffbeutel(von DM die sind hübsch und man klebt auch nicht am Sommer an ihnen fest, wie z.b. bei denen von Rossmann und Co.) statt Plastiktüten

  2. Gemüsenetze von Edeka(gibts im 5er Pack, damit man auch wirklich in jeder Tasche eins hat) um die Mini Plastiktüten in der Obst/Gemüseabteilung zu vermeiden.
    Das sind im Endeffekt durchsichtigere wiederverwendbare Wäschenetze, aber ich mag sie sehr gerne.

und weil es schon erwähnt wurde,

  1. ich trinke lieber losen Tee und habe ein wiederverwendbares Teesieb.

  2. Ich habe eine Oldschool Wasserflasche. Sie hat einen Filtereinsatz der leider hin und wieder(alle 150 l ca.) mal gewechselt werden muss, aber immerhin kann ich damit überall mein Wasser auffüllen ohne Brechreiz zu bekommen.

Ich weiß schon gar nicht wo ich anfangen soll, aber in unserem Haushalt verwsuchen wir möglichst plastikfrei zu leben. d.h.

  1. Taschen zum einkaufen mitnehmen. Spart Geld und is besser für die Umwelt

  2. Wasserflasche aus Alu. Mein treuer Steve (da ist ein Faultier drauf, das Steve heißt) <3

  3. Es wird nur frisch gekocht, also fallen Abfälle von Fertiggerichten schonmal weg.

  4. Um die Plastiktüten beim Obst und Gemüse im Supermarkt zu vermeiden nehmen wir immer kleine Wäschenetze mit, die tuns auch. Wir achten auch darauf möglichst Aufstriche usw. im Glas zu kaufen.

  5. Metallfilter für Tee und einen für Kaffee (falls jemand Interesse haben sollte -> https://www.amazon.de/Kaffeebereiter-Kaffeekanne-Dauerfilter-Edelstahl-Aufbrühen/dp/B01GN5PYCY/ref=lp_11692490031_1_4?srs=11692490031&ie=UTF8&qid=1516185393&sr=8-4)

  6. Kosmetik/Hygieneartikel sind bei uns auch plastikfrei. D.h. wir nutzen zum Duschen und Händewaschen Stückseife die is Pappe verpackt war. Zahnpasta machen wir auch selbst.
    Mein Frauenproblem löse ich mit einer Menstruationstasse aus Silikon. Klingt eklig, aber find das besser als Tampons, die zumal auch Giftstoffe enthalten.
    (Meine einzige Sünde hier ist mein Make-Up. Darauf will ich aber auch nicht verzichten)

Was ich immer wieder kurios finde ist dass besonders im Supermarkt bei den angeblichen Obst und Gemüse Bioprodukten wesentlich mehr Plastikverpackung dabei ist als bei den meisten “normalen” Versionen. Widerspricht sich immer ein bisschen.

Zum Einkaufen habe ich einen Korb oder generell immer kleine Falttaschen dabei.

Auf “kein Mikroplastik in Kosmetik” achte ich auch.

Ich habe für Getränke eigentlich nur Glasflaschen, was sich auch gut damit verträgt, dass ich Getränke aus Plastikflaschen ohnehin nicht mag.

Eine Sache bei der ich wirklich was ändern muss ist das Benutzen von Frischhaltefolie. Das mache ich eindeutig zu oft um mal schnell Essensreste in Schalen abzudecken etc.

Es gibt widerverwendbare Frischhaltefoliealternativen:
Silikondeckel für Schüsseln und “Stretchy” für Zwiebeln und Gurken von Kochblume.
Silikon ist zwar auch Kunststoff, aber das von Kochblume ist sehr hochwertig und hält sehr lange.

Übrigens, mein Tipp als langanhaltendes Backpapier: Teflonbackfolie
https://www.lidl.de/de/ernesto-dauerbackfolie/p257246
Hab ich mal mit angefangen, weil ich etwas Durchbrennsicheres für selbst gemachtes Laugengebäck mit echter Natronlauge gesucht habe. Einfach klasse!

Weil grad das Thema auf diese Dauerbackfolie kommt: Ich dachte mir ja ist ja super kein Backpapier jedes Mal verschwenden, allerdings kommts mir vor als verschwende ich jetzt Unmengen an Wasser um dieses Teil wieder sauber zu bekommen. Bin nur ich das? Gibts spezielle Techniken? Gefühlt ist es nämlich auch nicht anständig sauber zu bekommen nach wirklich viel Benutzung.

Ich lege meistens einen kleinen Teller auf die Schüsseln, wenn ich sie in den Kühlschrank stelle. Mein Mann nimmt lieber Frischhaltefolie. Dabei habe ich schon vor einiger Zeit Plastikbehälter gekauft, die man auch eingefrieren kann XD
Beim Kühlschrank denke ich da nie dran…

Silikonzeug mag ich nicht ganz so gerne. Ich finde da schmeckt das Essen am Ende oft komisch :/
Hängt vielleicht auch an der Art des Silikons.

@Argendriel: Das ist mir auch schon aufgefallen. Da weiß ich dann am Ende nie was ich kaufen soll.

Ich sollte auch mehr lose Sachen kaufen…

Das Backpapier zum Wegwerfen benutze ich auch mehrfach.

@Entenprinzessin: Viel Fett im Abwasser beeinträchtigt die Reinigungsleistung von Kläranlagen. Kommt auch noch hinzu. Da würde mich die Ökobilanz auch mal interessieren.

Spannendes Thema.

Ganz so eng sehe ich das nicht. Dennoch gibt es viele Dinge die ich mehr oder weniger auch unbewusst mache.

Plastiktüten
Gibt’s kaum noch. Die letzte habe ich glaube ich auf einer Messe geholt, weil mein Beutel voll war. Ansonsten sind seit h Jahren stoffbeutel dabei.

Tee
Gestehe, meinen losen Tee in teefiltern zu machen. Weil mein sieb doof sauber zu machen geht und ich teilweise so feinen Tee hab das trotzdem gefühlt die Hälfte in Tasse schwimmt…

Kaffee
Trinken wir selten mit Filter. Meistens der lösliche. Als ich senseo hatte nutze ich adapter, so das ich keine pads brauchte

Verpackungen
Da achte ich wirklich nicht drauf, schnell und günstig, bevorzugt dennoch lose. Aber nur weil das oft besser aussieht.

Frischhaltefolie kommt selten zum Einsatz. Nur wenn es keine passende dose gibt, wie z.b. bei Auflaufform wenn es wieder aufgebacken wird.

Entenprinzessin,
Ich stöpsel das Waschbecken, lasse 2 cm Wasser einlaufen und tu etwas Spüli dazu. Da drinne wasch ich die mit Schwamm, Hand oder Bürste von beiden Seiten und spüle sie ggf. noch kurz ab. Meistens wasch ich gleich mehrere auf einmal, das ist relativ gut durchführbar.

Lustigerweise achte ich gar nicht mal “bewusst” auf Umweltschutz, aber viele der genannten Punkte erfüllen sich quasi von selber…

  1. Der Kaffee aus Kaffeekapseln schmeckt eh nicht. Kann mit frisch gemahlenem Kaffee in Goldfilter nicht mal ansatzweise mithalten. Ist also gesundes Eigeninteresse, keine Kaffeekapseln zu benutzen.

  2. So weit, auf die Verpackungsmenge des Papiers bei Bonbons zu achten, bin ich noch nie gegangen - aber Produkte, die extra viel Verpackungsmaterial beinhalten, sind eh Mogelpackungen und werden schon deshalb nicht gekauft.

  3. Ich benutze keine Teebeutel, sondern ein Teesieb und losen Tee. Gleicher Grund wie bei 1: es schmeckt einfach besser. Die richtig guten Tees werden (aus gutem Grund) gar nicht erst in Teebeuteln verkauft.

  4. Okay, ich bestelle viel online - aber das quasi notgedrungen, weil vieles, was ich haben will, im örtlichen Einzelhandel schlichtweg nicht erhältlich ist. (Oder, im Falle von Elektronik, fast doppelt so teuer ist, so dass ich mir schlichtweg nicht LEISTEN kann, bei Media Markt oder Saturn zu kaufen. Gehaltserhöhung bitte, dann könnt man drüber nachdenken… XD)

  5. Na jaaaa, Verpackungen aus Recyclematerial sind nicht zwangsläufig umweltfreundlicher - und ich würde nicht so weit gehen, ein Produkt zu kaufen, das ich nicht haben will oder das qualitativ schlechter ist, weils “besser” verpackt ist. Das kann man mMn nur bei Produkten machen, wo es 10 fast identische gleichwertige Alternativen gibt. Bei Seife und so achte ich allerdings eher darauf, ein Produkt zu erwischen, das mir keinen Hautausschlag macht…

  6. Jep, Stoffbeutel habe ich auch. UND Plastiktüten in mehrfacher Verwendung. Leute, ich wohne in Hamburg, da hat man mit nur Stoffbeuteln die Arschkarte bei dem Dauerregen… Ab und zu muss man ja doch Sachen transportieren, die nicht nass werden dürfen. (Elektronik!) Über eine komplette Abschaffung der Plastiktüte wäre ich sehr unglücklich. (Zumal als “Alternative” von den betreffenden Supermärkten Einmal-Papiertüten angeboten werden, die nicht nur genauso schädlich in der Herstellung sind, sondern sich auch schon auf den ersten 5 Metern auflösen.) Ich stimme aber zu, dass es Unsinn ist, Plastiktüten einmal zu benutzen und dann wegzuschmeißen.

  7. Abgesehen davon, dass ich so gut wie nie fertig abgepackte Getränke kaufe (ich lebe hauptsächlich von Tee) sehe ich nicht, wie Glasflaschen - die immer wieder eingeschmolzen und neu gegossen werden - sonderlich umweltfreundlich sein sollen. Ist nicht so, als würden die Dinger tatsächlich mehrfach verwendet. Möglicherweise sind die immer noch etwas (!) umweltfreundlicher als Plastikflaschen, aber nicht in dem Ausmaß, dass ich es dafür in Kauf nehmen würde, irgendwelche Edel-Marken zu kaufen, die glatt mal das Doppelte kosten.

  8. Ich kaufe praktisch nie irgendwas “to go”, weils schlichtweg arschteuer ist… Und WENN ichs doch mal tue, dann, weils keine andere Wahl gibt (ich z.B. nachts in der Pampa festsitze und nur ein Laden weit und breit ist). Aber Fastfood ist ein Thema für sich. Und unter Umwelt-Aspekten mMn nicht unbedingt das Problem - letztlich sind Burger auch nix weiter als n Brötchen mit Frikadelle und Alibi-Salatblatt drin, und Pommes sind auch nur Kartoffeln! ;) Tatsächlich müsste die Herstellung in einem Fastfood-Restaurant, wo große Mengen Nahrungsmittel zeitgleich verarbeitet werden, sogar umweltschonender (weil energieeffizienter) sein als zu Hause den Herd extra für ein Essen anzuschmeißen… Man könnte ja mal das Verpackungspapier dagegenrechnen, aber ich glaube, McDoof und Co. gewinnen trotzdem noch, der Strom wird nur unterschätzt, weil er ja “aus der Wand kommt”. XD

Eller, ich muss da mal das Mehrwegsystem verteidigen. Getränkeflaschen werden definitiv wieder verwendet und aktuell jammern viele Getränkehersteller, dass es nicht genug Leergut gibt und sie neue Flaschen dazu holen müssen. Einige Jahre lang haben gerade die kleinen Hersteller ausschließlich Poolware (=gebrauchte) verwendet und nur die Großen haben auch ab und an etwas Frischglas eingespeist, wenn die Gesamtmenge mal wieder knapp wurde.
Eine Glaslfasche wird ca. 40 Durchläufe alt. Erst dann beginnt der Schmelzprozess.

Du wirst auf den typischen Poolflaschen Reibungsstreifen finden. Die entstehen bei der Einfahrt der Flaschen in die Flaschenwaschmaschine.

Was tatsächlich humbug ist, sind Kunststoff-Mehrwegflaschen. Die können genau 3x verwendet werden, danach sind sie zu klein. Und man braucht einen “Schnüffler”, der fremdbefüllte Flaschen aussondert, bzw der Fantaflaschen von Wasserflaschen trennt und so weiter. Glas funktioniert da unendlich viel besser.

Ich habe vor kurzem gehört dass Läden, die beides anbieten, also Bio und Nicht-Bio (Rewe, Aldi. Was-nicht-noch-alles) verpflichtet sind ihr Bio deutlich zu kennzeichnen - und deswegen sind die Gurken und Co. noch mal extra eingepackt.
Finde ich auch ziemlich dämlich :/

Ich selbst habe natürlich auch immer einen Stoffbeutel dabei, das ist irgendwie das Minimum, wie halt auch ordentliche Mülltrennung. Ich verzichte allerdings leider weniger auf Plastik als ich sollte, und das weiß ich auch :/
Mir gefällt der Haufen Plastikmüll nicht, der so anfällt. Aber ich bin dabei ein paar Dinge für mich bzw. Uns zu ändern, die hier auch genannt wurden.

Ich hätte nochwas zum losen Tee hinzu zu fügen: Es gibt Leerbeutel zum Selbstbefüllen. Finde ich für meine Teekannen praktischer. Zumindest habe ich noch keinen Teesieb gefunden, in den ich diese Mengen reintun kann, aus dem nichts rausrieselt und der auch in die Öffnung meiner Kanne passt. Allerdings kann man die Teile kompostieren, weshalb ich da großzügig drüber hinweg sehe.
Wenn ich nur eine Tasse oder so mache, dann nehme ich meine Teetasse mit integriertem Sieb :)

Die sind allerdings - auch wenn man den Umweltaspekt beiseitelässt - für den Geschmack unvorteilhaft, wie alle Papierfilter… Und davon mal abgesehen machen sie so ziemlich den gleichen Müll, den Papier-Teebeutel auch machen. Sehe den Vorteil nicht.

Wenn was durch ein normales Sieb rausrieselt, hast du schlechten Tee. Das SOLLTE nämlich nicht passieren, dass Tee quasi zu Staub zerbröselt wurde, allein schon aus dem Grund, dass zerbrochene Teeblätter mehr Tannine abgeben und der Tee entsprechend einfach bitter wird. o_o Also das ist einfach ein komplettes No-Go. Wenn mir ein Händler so was liefern würde, wüsste ich, wo ich zukünftig nicht mehr kaufe! (Ich hab so ein kleines Glaskännchen, wo man die Teeblätter einfach reinkippt und am Eingang der Tülle sitzt ne Drahtspirale. Wenn da was durchflutscht… wars schlechter Tee. XD)

Bei Bio-Gemüse bin ich aber eh immer so ein bisschen skeptisch, weil ich nie weiß, was nun eigentlich langfristig schädlicher ist, Glyphosat oder Kupfersulfat… schulternzuck Denn DASS im “Bio”-Landbau keinesfalls auf Unkrautvernichter verzichtet wird, ist leider Fakt.

HM… Ich muss gestehen , dass ich meinen Müll mit Ausnahme von Papier nicht immer sauber trenne.

Das ist einfach meiner Ausbildung geschuldet, ich “durfte” während meiner Ausbildung unsere Müllverbrennungsanlagen besuchen (der Kotzegeruch ist ein Traum) und uns wurde dort erzählt das der Plastikmüll sehr oft dazu gekippt wird , da teilweise schon fast ZU gut (unglaublich aber wahr) getrennt wird und der Restmüll nicht mehr brennt.

Das fanden wir alle gar nicht witzig. X,D Trauma pur.
Aber sobald ich wieder ne eigene Wohnung habe(und der Müll nicht mehr in meinem eigenen Zimmer steht) werde ich wohl auch wieder immer ordentlich Müll trennen.
Und dann immer hoffen das sie meinen sauber getrennten Plastikmüll nicht wieder zum Restmüll kippen.

Edit: … Wobei ich es eh schwierig finde normalen Landwirten ans bein zu pissen weil sie Unkrautvernichter benutzen (und ja das wirksame Zeug ist alles super schlecht für die Umwelt) solange es keine effizienten Alternativen gibt.

Die Landwirtschaft ist in Deutschland eh schon am Arsch.

Nö. Ist nicht die Schuld der Landwirte. ^^ Das Ding ist einfach, dass viel zu viele Menschen irgendwas essen wollen. Es ist langfristig vollkommen unmöglich, die gesamte Menschheit (inklusive des zu erwartenden überlebenden Nachwuchses in Gebieten, in denen Geburtenkontrolle flächendeckend aus religiösen Gründen abgelehnt wird) “ökologisch” zu ernähren.

Und dann gibts halt nur die Optionen

  • einen Teil der Menschheit einfach verhungern lassen (ethisch offensichtlich problematisch, auch wenns in einigen Weltgegenden aktiv praktiziert wird)
  • sämtliche zur Verfügung stehenden Flächen roden und irgendwas anbauen (also weg mit dem Regenwald… ebenfalls problematisch, auch wegen der zu erwartenden langfristigen Folgen)
  • oder halt… Ertrag auf den bestehenden landwirtschaftlichen Flächen erhöhen (sprich: Unkrautvernichter, Kunstdünger, und so weiter)

Und dass ohne Unkrautvernichter der Ertrag eines Ackers geringer ist, ist ein Fakt, den sicher auch die “bösen” Landwirte gerne ändern würden - und wenns nur ist, weil sie das Zeug bezahlen müssen. Wobei Glyphosat nach allem, was man so weiß, korrekt angewendet sogar ziemlich harmlos ist, verglichen mit Zeug wie Kupfersalzen… Also, nein, momentan sehe ich schlichtweg keinen vernünftigen Grund dafür, Biogemüse zu kaufen.

Die sind allerdings - auch wenn man den Umweltaspekt beiseitelässt - für den Geschmack unvorteilhaft, wie alle Papierfilter... Und davon mal abgesehen machen sie so ziemlich den gleichen Müll, den Papier-Teebeutel auch machen. Sehe den Vorteil nicht.

Ich kann meinen losen Tee reintun und zwar soviel davon, dass es für einen ganzen Liter reicht. Das wars eigentlich XD
Oh, und weil ich ihn biegen kann passt er in meine Termoskanne.

Wenn was durch ein normales Sieb rausrieselt, hast du schlechten Tee. Das SOLLTE nämlich nicht passieren, dass Tee quasi zu Staub zerbröselt wurde, allein schon aus dem Grund, dass zerbrochene Teeblätter mehr Tannine abgeben und der Tee entsprechend einfach bitter wird. o_o Also das ist einfach ein komplettes No-Go. Wenn mir ein Händler so was liefern würde, wüsste ich, wo ich zukünftig nicht mehr kaufe! (Ich hab so ein kleines Glaskännchen, wo man die Teeblätter einfach reinkippt und am Eingang der Tülle sitzt ne Drahtspirale. Wenn da was durchflutscht... wars schlechter Tee. XD)

Das lag nicht am Tee, sondern an dem integrierten Filter in der Kanne. Da waren die Löcher einfach zu groß. Und die Öffnung meiner Termoskanne ist nicht besonders groß (ca. 4cm an der engsten Stelle). Den kleinen Teesieb kriege ich da noch rein, aber bei manchen Teesorten reicht der nicht aus, um in einen ganzen Liter Geschmack rein zu bekommen. Und ihn in einer anderen Kanne zu kochen und dann umzufüllen ist mir zu blöd, sag ich ganz ehrlich.

@Arvensis: Das mit der Müllverbrennung habe ich auch schon gehört. Mal schauen was das jetzt gibt, da China unsren Plastikmüll nicht mehr nimmt. Hab gehört einige sind am Überlegen, ob den Bürgern nicht zugetraut werden kann, auch ihren Plastikmüll nochmal nach Sorte zu trennen ^^°

Ich habe dafür Baumwolltücher mit Bienenwachs. die funktionieren super. :D

Edith sagt: Ich hab noch die gefunden, die ich gekauft habe, gibts aber garantiert auch günstiger: https://www.amazon.de/Bees-Wrap-Wachspapier-Stück-verschiedene/dp/B0126LMDFK/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1516277288&sr=8-2&keywords=bienenwachs+tuch