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Umgang mit Kritik

Also ich finde gerade Kritik von Leuten, die selbst nicht/noch nicht so lange zeichnen ganz besonders wichtig und wertvoll.
Als Zeichner hat man einfach einen anderen Blick, auch auf fremde zeichnungen, und hat sich z.B. beim Mangastil an gewisse Eigenheiten so gewöhnt, dass sie einem vielleicht gar nicht auffallen, oder man etwas versteht, was für einen unvoreingenommenen Betrachter vielleicht nicht so klar wäre.
Wir möchten doch eigentlich alle gern, dass aus unseren Bildern für jeden erkennbar ist, was wir damit sagen wollten, oder? Und genau dazu brauchen alle Kommentare, die wir kriegen können: um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie ein Bild auf andere wirkt.
Daher würde ich mich unter Umständen sogar über einen negativen Kommentar, von jemandem, der noch nicht lange zeichnet, und auch nicht richtig in Worte fassen kann, was genau ihn an dem Bild stört, freuen. Das gilt aber nur, wenn die Person auf nette Art versucht, ihren Eindruck zu erklären.

Natürlich ist es etwas ganz Anderes, wenn jemand einen Zeichner persönlich angreift, gezielt versucht ihn schlecht zu machen oder zu ärgern. Unkonstruktives Verhalten eben. “Du kannst das ja auch nicht besser!”, ist meiner Meinung nach aber das falsche Argument, weil man damit auch die verschreckt, die einem vielleicht wirklich weiterhelfen könnten. Auch wenns ärgerlich ist, ignorieren ist die beste Mehtode.
Man kann ja, wenn man sauer ist, die entsprechende Antwort tippen. Man braucht ja nicht auf “Schreiben” zu klicken ;)

Kritik ist aber generell so ein heikles Thema. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es im Internet je nach Community verschiedene Umgangsformen gibt, die innerhalb anerkannt, insgesamt aber recht willkürlich sind. So wird denn auch, was in einem Forum dankend angenommen wird, in einem anderen als Angriff empfunden.
Hier bin ich mir (noch) sehr unsicher, in wie weit Kritik akzeptiert wird, und halte mich deshalb lieber ein bisschen zurück und mecker nicht ungefragt an der Anatomie rum. Dabei ist doch allein die Tatsache, dass eine Karte genug Aufmerksamkeit erregt hat, damit sich jemand viel Zeit nimmt einen ausführlichen Kommentar zu schreiben, ein richtig großer Erfolg, ne? =3

Also… welcher Art die Kritik hier positiv angenommen wird, kannst du in verschiedenen Threads gut nachlesen. So ist z.B. der Skizzenthread nützlich diesbezüglich oder aber auch mit etwas Recherche der Kritikthread selbst, der leider ein wenig unter geht. Es gilt natürlich nciht für jeden hier, aber höfliche aber ehrliche Kritik in anständigem Wortlaut, mit angemessener Rechtschreibung und Gramatik ist eigentlich bei den meisten willkommen. (der Altersdurchschnitt ist hier ja auch schon n Tacken höher als z.B. Mexx XD)

Wenn ich das so lese, dass auf Mexx und anderen Seiten Leute einfach wahllos Bilder nieder machen, dann ist das für mich ein Grund mehr, diese Seiten zu meiden.

Wenn Kritik nicht sinnvoll und hilfreich ist, dann darf man sie und kann man sie getrost ignorieren. Denn ein guter Kritiker weißt nicht nur auf die Fehler hin, sondern sieht auch Verbesserungspotenzial und zeigt auf, was an einem Bild gut ist, so dass der Künstler weis, wo er noch an sich arbeiten sollte und was er guten Gewissens ausbauen kann.
Letztlich kommt es, ob Stil-Frage oder nicht, immer darauf an, dass die Bilder ins sich stimmig und rund wirken. Egal auf welchem Level der Zeichner ist.

Jitsch: Diese Art von Kritik kannst Du getrost mit einem gaaaanz breiten Grinsen abtun.
Ich hab mir Deine Karten angesehen. Du machst zwar kleinere Anatomiefehler, die im Gesamtkontext nicht wirklich stark auffallen, so dass sie nicht ins Gewicht fallen. Der- oder Diejenige, die Dir solche Kritik schreibt, kriegt vermutlich selbst nix vernünftiges auf die Reihe und trägt seinen Frust einfach nur mutwillig nach außen und wehe dem, den es dann erwischt.

Danke für den Tipp. In den Kritikthread hab ich schonmal reingeguckt und bei jemandem, der sich da eingetragen hat, würde ich auch anders rangehen, das ist klar. Ich finde es nur wirklich schwer, wenn es keine Anhaltspunkte gibt, wie der Zeichner zu Kritik steht.
Aber du hast wahrscheinlich Recht, ich glaube auch kaum, dass man hier so schnell ein riesen Drama auslösen würde wie auf manchen anderen Seiten.
Naja, ich werde wohl ganz vorsichtig weiterstochern, bis ich den angemessenen Rahmen ausgelotet habe =3

Ich bin der Meinung, dass ich ganz gut zwischen konstruktiver Kritik und Neid unterscheiden kann. Viel schlimmer finde ich aber dieses offensichtliche Geschleime. Oder das sich gegenseitig beweihräuchern. Manchmal sind Zeichnungen einfach schlecht, ich verstehe nicht, warum manche dann tun wie Mutti die jede Kindergartenmalerei in die Galerie hängt. Konstruktive Kritik nehme ich gerne an, weil ich sie auch gerne verteile. Ich bin im Kunst Leistungskurs und bestimmt nicht die beste, aber ich habe mir sagen lassen, dass man mit meiner Kritik am besten umgehen kann. Manchmal kann ich Ideen und Gestalten aus meinem Kopf nicht so gut aufs Bild bringen, das sehe ich auch selbst ein. Meistens hab ich die meisten Fehler schon gefunden bevor überhaupt jemand anderes das Bild gesehen hat. Allerdings habe ich, glaube ich, ein gutes Auge und kann, meiner Meinung nach, gut und vor allem neidlos Bilder kritisieren, die deutlich besser sind als meine eigenen Zeichnungen. Meine Freundin und LK-Sitznachbarin kann zum Beispiel Beispiellos toll Mange zeichnen. Dennoch, oder gerade deswegen, zeige ich ihr an ihren Bilder immer auf, was nicht oder noch nicht einwandfrei ist. Zum Beispiel, wenn ihre Mädls schon wieder überhaupt keinen Hinterkopf haben oder die Hände in einer krüppeligen Stellung liegen. Sie hat sich noch nie beschwehrt. Sie lacht immer nur über mich, wenn ich ihre Sachen abmaaa…mich von ihr inspirieren lasse. xD

Zusammfassend: Nicht jeder gute Kritiker muss unbedingt besser sein als der Zeichner selbst. Er muss nur ein gutes Auge haben und vllt ein bisschen Ahnung von Metier.

Ich finde es auch absolut nicht schlimm, wenn mir Leute konstruktive (!) Kritik geben, die nicht zeichnen können.
auch wenn man nicht so gut ist, kann man die Bilder ja doch genau ansehen und vielleicht fällt demjenigen etwas auf, was mir zum beispiel überhaupt nicht auffällt, wenn ihr versteht was ich meine XD
ich kann nur keine flames gebrauchen, gegen konstruktive kritik hab ich nie was :D

Das stimmt. Sag das jedoch einen bestimmten Teil der Kritisierten. Das grenzt für einigen ja schon an Blasphemie.
Verlangen ehrliche Kritik, bekommen diese und jammern dann rum, wie blöd etc man doch ist und das man doch gar keine Ahnung vom zeichnen hat oder die Fehler eigentlich ihr Stil sind und bla.
Da werden einige User sehr kreativ ._.
Dabei haben zB zeichnerische Fähigkeiten gar nichts mit einem guten Auge zu tun.
Ich jedoch finde auch, dass man gar nicht mal groß Ahnung haben muss um vernünftig zu kritisieren, sondern einfach nur eine gute Beobachtungsabe haben sollte. Denn allein schon die macht einem klar, dass zum Beispiel der Kopf zu groß geraten war oder so. Um solche groben Anatomiefehler sehen zu können, muss man kein TopZeichner sein.

Liebe Grüße
Sereg

Ich hör auch immer wieder “Ja mit meinem Bild stimmt was nicht, was ist da nur los?” - ich antworte, und dann kommt “Ja aber das da was Du ansprichst, das ist mein STIL das änder ich nicht”
Da denk ich mir nur Aha, wenn’s Dein Stil ist, wieso hat genau das Dich erstmal denken lassen, dass mit dem Bild was nich stimmt? Hatte solche Situationen jetz in letzter Zeit ziemlich häufig, und ich hab daraus gelernt. Von mir kommt nur noch ernsthaft Kritik, wenn ich gefragt werde - oder wenn ich weiß, dass die Person tatsächlich kurz darüber nachdenkt.

Hab dazu noch was schönes gefunden, weshalb ich diesen Fred überhaupt jetz nochmal raufkrame:

(...) Wer sich zum Beispiel einredet, ein genialer Künstler zu sein, den die Welt nur noch nicht erkannt hat, beschimpft Kunsthändler gern als korrupt und boykottiert Vernissagen. “Lebenslügner meiden Orte, an denen sie mit ihrer Mittelmäßigkeit konfrontiert werden könnten, und entwerten Kritik, indem sie die Kritiker beschimpfen”, beschreibt die Psychoanalytikerin Brigitte Boothe das typische Vermeidungsmuster, mit dem Selbsttäuschungen am Leben erhalten werden. “Sie bekämpfen eigene Zweifel und Ängste mit Pseudoeuphorie.” Ein guter Schutz davor, sich in Trugbilder zu verstricken, ist also die Bereitschaft, sich von anderen ehrliche Rückmeldungen geben zu lassen (...)
Quelle (sehr interessant!) [http://www.birgit-schoenberger.de/journalismus/psychologie/die-lust-am-selbstbetrug/](http://www.birgit-schoenberger.de/journalismus/psychologie/die-lust-am-selbstbetrug/)

Da kann ich mich der Meinung nur anschliessen. Meine bester Kritiker war oftmals mein Freund und der hat wahrlich nix mit künstlerischen Hobbys am Hut und kann auch gar nicht zeichnen. Das muss aber eben nicht im Umkehrschluss heißen, dass er von nix ne Ahnung hat. Ich denke eh immer, dass gerade Menschen, die selber nicht zeichnen viel besser darin sind, Anatomiefehler oder sonstige Größenverhältnisse genau zu beurteilen, weil sie von dem ausgehen, was sie von der Natur und dem wahren Leben her kennen. Sie sind noch nicht geprägt von irgendwelchen Stilen oder sowas.

Wichtig ist im Endeffekt nur ein gutes Auge, Ehrlichkeit und dass der Gegenüber mit konstruktiver Kritik auch umgehen kann, bzw. sie haben will.

Also, mal ganz ehrlich… ich kann es nicht leiden, wenn Leute, die selber nicht zeichnen, ungefragt meine Bilder kritisieren (Betonung auf ungefragt, wenn ich um Hilfe bitte, ist es okay)
Ich weiß nicht, ob es jetzt nur an meinem Umfeld liegt, aber es scheinen immer alles zu meinen, dass ich, nur weil ich vlt besser zeichne als der Durschschnitt, auch alles immer perfekt machen muss. Aber ich hab eben noch mit vielen Sachen so meine Probleme, und wenn dann jemand, der noch NIE zB einen Fuß gezeichnet hat und keine Ahnung hat, dass Füße eben schwierig sind, kommt und mir sagt, dass der Fuß komisch aussieht, dann regt mich das auf. Ich kanns eben nicht besser und Kritik ist auch nicht wirklich eine Hilfe, wenn man mir nicht sagen kann, wie ichs besser machen soll. Dann denk ich mir eben “Machs halt erstmal besser, bevor du andere als unfähig beschimpfst”
Wenn der andere selber zeichnet, egal wie gut oder schlecht, dann kann man ja davon ausgehen, dass er weiß, dass zeichnen nicht immer leicht ist, und (hoffentlich) zumindest Verständnis hat, selbst wenn derjenige mir nicht helfen kann. Aber wenn man keine Ahnung hat, sollte man mMn nach lieber die Klappe halten O.O Wenn man zB keine Ahnung von Politik hat, dann sagt man dazu ja auch nichts, oder?

So, und jetzt bin ich der böse Mensch mit der andersartigen Meinung, dem niemand mehr helfen wird :huch:

Hmmmm, ich finde, es kommt immer drauf an, wie man es verpackt und ob man wirklich direkt sagen kann, warum etwas “komisch” aussieht und wenn ja, dann weiß man ja, was man verbessern kann

Für mich gehört bei einer guten Kritik auch ein Verbesserungsvorschlag dazu

Wobei man oft die “Guten” nicht kritisieren mag, weil viele doch recht abgehoben sind :(

also ich hab grad n kommi bekommen und weiß damit nichts anzufangen… es geht um die glanzpunkte, die ich IMMER mache undzumeinen kakaos gehören

“Ich hasse diese Glanz-dingsbumms.
Finde ich nähmlich übertrieben.
Und bei dunklen Bildern sollte man das lieber weglassen, finde ich.
Bei hellen Bilder macht das wenig aus, denke ich.”

War das jetzt nett gemeint? Ich kann damit nichts anfangen ;___;

@Angel_of_Silence
Naja, aus dem ersten Satz des Kommentars lese ich schon heraus, dass hier wohl die eigene Meinung bzw. der eigene Geschmack überwiegst ;)
Schon allein, wenn man von Hass spricht, was ich in der Form schon etwas übertrieben finde.
Hier wurde ja auch nicht direkt kritisiert, wie du Glanzpunkte setzt, sondern dass du sie setzt und von daher sehe ich in diesem Kommentar keine wirklich wahrnehmbare Konstruktivität, wenn Glanzpunkte Teil deines Stiles sind :/

@Bluefox
ich glaub kaum dass die Kommentare die du meinst wie mit dem Fuß böse gemeint sind. Wenn ja, kannst du die eh ignorieren.
Manche wollen damit vielleicht wirklich helfen aber ich denke die meisten äußern einfach mal unbedacht etwas was ihnen auffällt. Daraus kannst du dann ja immerhin was lernen (nämlich dass besagtes “kritisiertes” wie in dem Fall der Fuß, eben auffällt.) und wenn dir die Kommentare zu vage sind, nerv mit Rückfragen zum Warum und der Bitte nach Verbesserungsvorschlägen rum bis du schlauer draus wirst oder die Leute die Lust verlieren.

@Angel of Silence
So wie der Kommentar geschrieben ist, klingt er grade so als müsste man ihn nicht mal direkt aufs Bild beziehen, das klingt so allgemein. Klar, er wurde auf deine Karte geschrieben aber… tja, Meinung ist halt Meinung. Ignoriers wenns nicht wichtig ist, und wenn die Karte nicht grade ein Geschenk oder eine Auftragsarbeit für die entsprechende Person war kanns dir ja egal sein.

@BlueFox:
Ich denke Kritik ohne direkten Verbesserungsvorschlag ist eh wenig wert, egal ob es von jemanden geschrieben wird der zeichnen kann oder jemanden der es nicht kann.

Und wie schon ein paar Mal hier im Thread erwähnt denke ich auch, dass selbst Leute die nicht zeichnen gute Kritiken geben können, wenn sie gut im Beobachten sind. Um das Beispiel mit dem Fuß aufzugreifen: Auch jemand der nicht zeichnet kann erkennen, wenn ein Fuß z.B. viel zu klumpig geraten ist. Einfach indem er deinen gezeichneten Fuß mit Füßen die er gesehen hat vergleicht oder sich sogar extra nochmal Füße ansieht. Und wenn er das tut kann er dir auch hilfreiche Kritik geben, indem er schreibt, dass normalerweise ein Fuß z.B. länger und schmaler ist.

Den alleinige Umstand dass Kritik gegeben wird halte ich dabei nicht automatisch als Herabstufung deiner Zeichnungen. Es kommt immer darauf an wie sowas gesagt wird, ob es eine gut gemeinte Anmerkung ist, oder ob man damit wirklich jemanden niedermachen möchte.

@blueFox:
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein Mensch, der ein gutes Augenmaß hat, solche Dinge erkennen kann und um auf das Beispiel von Bluefox nochmal aufzugreifen: Selbst ein Mensch, der keine Ahnung von Politik hat, kann beurteilen, ob sie gut läuft oder nicht, solange er ein gewisses Maß an Wissen hat. Selbst wenn er die Details nicht genau aufgreifen kann, kann er das einschätzen, das ist zumindest meine Meinung. Du bist ja nicht die Böse nur weil du eine andere Meinung hast, aber mir scheint, dass du eine menge schlechter erfahrungen gemacht hast und deswegen ziemlich frustriert bist. Aber du solltest das nicht so an dich herankommen lassen, weil ich auch denke, dass bestimmt nicht alle Kommentare so böse gemeint sind.

Wie die anderen oben schon gesagt haben, solange keine eigenen Empfindungen drin sind wie “ich hasse dies und das/ich kann damit nicht umgehen” wie bei Angel_of_Silence, solltest du selbst kritische Kommentare von Menschen, die nicht zeichnen, annehmen lernen, denn sobald du dich der Öffentlichkeit präsentierst, musst du damit rechnen, auch unangenehme bzw. fehleraufweisende Feedbacks zu bekommen. Ein kritischer Kommentar zeigt dir auch, dass der Mensch sich dein Bild genau angesehen und sich damit auseinandergesetzt hat, wohingegen ein “das sieht so süß aus!” Kommentar eher einen kurzen Eindruck beschreibt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ein langes und kritisches Kommentar bekomme, denn meist sieht man selbst die eigenen Probleme nicht allzu gut, wie es vllt ein anderer mit geschulten Auge getan hätte.

Ich finde es nicht wirklich schlimm wenn Jemand mich kritisiert der nicht so gut ist wie ich, denn…
Ganz ehrlich, es ist nicht schwer zu sehen das da mal was nich stimmt mit den Proportionen (Zeichner-san übersieht ja oft Dinge…) da sieht manchmal sogar meine kleine Schwester noch Sachen die mir nicht mal auffallen, wieso sich also aufregen?
Wenn die Kritik konstruktiv ist und einem wirklich hilft dann habe ich keine Probleme damit - wenn ich aber beleidigt werde, dann sehe ich mir schonmal gerne an wie gut denn der Kritiker selber zeichnet ^_~

Ich bin auf jeden Fall für Kritik! Zwar bringt es einem nicht viel, wenn stilbedingte Sachen kritisiert werden (was aber auch mal interessant zu lesen sein kann,wie eigene Vorstellungen von Harmonie auf andere wirken) aber viele Kommentare bestehen auch aus Fehlern ,die man selbst einfach nicht wahrgenommen hat,weil man selbst das Bild anders sieht.
Ein Gespühr für gute Gestaltung/ Proportionen usw. können auch durchaus Personen besitzen,die nicht zeichnen können,daher können auch diesbezügliche Argumente viel bringen. Vieles kann man sich annehmen und in Zukunft vieleicht darauf achten.
Obwohl es auch wichtig ist,dass die betreffnde Person kritikfähig ist.
Übung bringt ja bekanntlich die meisten Erfolge und manche stellen das Zeichnen ein,weil sie die Kritik nicht ertragen können.
Das ist für die Leute ein großr Nachteil,wie ich finde aber davon gibt es recht viele.
Obwohl man doch nichts Schlimmes daran finden muss,solange alles sachlich formuliert ist,kann Kritik schließlich zu schnelleren Fortschritten führen.
Ich finde es außerdem sehr schön,wenn Ratschläge hinzugebracht werden, wie man etwas besser machen kann.

Ich kann mich den meisten Antworten, die auf dieses Thema gegeben wurden, nur anschließen: bei mir teilt sich das auf nach konstruktiver Kritik, die ich mir auch von meiner Mutter oder meiner besten Freundin freiwillig hole (und die haben beide nix mit Kunst am Hut), und diesen Kommentaren, die bei mir diese “Das hättest du dir echt verkneifen können”-Reaktion auslösen. Mein Lieblingsbeispiel: “Iih, Draco ist doch nicht schwuhl! xp 6 gehb” (Ja, die Rechtschreibfehler sind beabsichtigt).

Wenn mir aber jemand erklärt, wo die Perspektive oder die Proportionen vermurkst sind, dann nehm ich das gerne an. Außerdem verteile ich auch so gerne konstruktive Kritik, und ich bin ja nun selbst nicht so der Über-Künstler.^^

ich hüte mich davor über den style von andren zu meckern oder zu kritisieren— solange keine anatomischen fehler oder so drin sind/ zb chibis sind ja auch nen stark verniedlichter style und da sagt man ja auch nichtguck mal der kopf ist doch viel zu gros ;)

und wenn ich mal was zu meckern habe dan schreibe ich was meiner meinung nach nicht stimmt

dann finde ich so kommentare nicht so hilfreich wie “boah wie geil”,"sieht voll toll aus"usw – hilft einem halt nicht weiter

ich kann zwar selbst nicht supergut zeichnen aber ich bemühe mich drum und zu meinem leid sehe ich auch immer direkt meine eigenen fehler— sowas deprimiert dann irgendwie

aber die meinung von anderen finde ich immer sehr hilfreich. eig.lich ist die krittik am besten (oder sehr praktisch) von jemandem der keine ahnung hat und sich nicht so davor mit dem thema beschäfigt hat. der kann dan einfach seine meinung ohne vorurteile äußern

naja, das ist mein standpunkt dazu

ich finde es auch nicht toll den stil des anderen zu kritisieren. denn stil ist und bleibt geschmackssache. es gibt leute die mögen keine chibis. andere wiederum mögen chibis und können mit sowas wie stilleben oder realistischem stil nichts anfangen.