Kritik kann und darf gerne geäußert werden, Kritik bedeutet ja nicht automatisch, das man die Karte nicht mag. Ich will nur nicht, das eine Karte künstlich kritisiert wird in dem glauben, das ich sie einem dann nicht zuteilen würde (ich bin arschig genug, ich mach das trotzdem ;D) und auch nicht, das eine Karte komplett in der Luft zerrissen wird. Solange alles freundlich ist, ist Kritik an sich kein Problem und bedeutet auch nicht, das man auf die Karte keine 5 mehr bekommen kann.
Zudem gibt auch noch die Zahlen zwischen 1 und 5 und es besteht sowieso IMMER die Chance, auch eine Karte zu bekommen, die man eigentlich nicht möchte (womit wir wieder beim wohl meistgebrachten Satz überhaupt wären: STAs sind kein Wunschkonzert)
Aber in deinem Beispiel fehlt die Wertung der bekommenen Kommentare. Kann sein, das du durch deine Karte wiederum viel mehr Punkt hast, als die andere Person ;D
Aber lassen wir diese Punkte einfach mal weg und tun so, als wenn nur die Kommentare zählen, die man selbst schreibt.
Bei welcher Person soll ich anfangen mit Verteilen? Nach Alphabet? Dann sind die Bevorzugt, die mit A anfangen. Nach Können? Ich kann und ich will nicht darüber entscheiden, welcher Zeichner nun der Beste ist und seine Wunschkarte am meisten verdient. Nach Symphatie? Toll, es gibt ein paar Leute, mit denen ich mich auch privat unterhalte, die würden sich freuen ;D Ich könnte einfach auslosen, aber dann kriegt die beliebteste Karte vielleicht jemand, der kaum kommentiert hat, das wäre wiederum den Leuten unfair gegenüber, die alles kommentiert haben.
Oder ich lose nur unter denen aus, die alles kommentiert haben, aber dann würde vielleicht eine Person benachteiligt, die nur ein oder zwei Karte übersehen hat.
Ich muss also eine Lösung finden, die möglichst fair ist und ja, ich gebe zu, ich bin in der Hinsicht ein wenig egoistisch und mach es mir einfach: Wer alles lieb hat und mir damit die Verteilung enorm erleichtert, kriegt seinen Liebling.
Ob der große Liebling von Teilnehmer A allerdings auch die große Liebe von Teilnehmer B und C ist, steht nochmal auf einen ganz anderen Blatt, das kommt ja auch noch dazu. Und eben auch, wie beliebt die Karten von Teilnehmer A, B und C bei den anderen waren ;D
Zudem ist es fast unmöglich, drei Favouriten zu bekommen, weil es immer einen kleinen “Resthaufen” gibt, den niemand so recht möchte, aber auch dieser will verteilt werden. Wer viele Kommentiert, kann glück haben und nochmal eine nicht ganz so schlimme Karte bekommen, wer wenig kommentiert, kann schon in der zweiten Runde das Pech haben, das alle kommentierten Karten bereits weg sind. Wer viele ungewöhnliche Favouriten hat, kann Glück haben, gleich drei zu bekommen, wer nur auf die Karten scharf ist, den auch die meisten anderen am besten finden, kriegt vielleicht nur eine einzige davon ab.
Das ist es halt, STAs sind kein Wunschkonzert, die Verteilung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, einige kann man beeinflussen, andere nicht und eine riesige Portion Glück spielt auch immer sehr mit rein, deswegen ist das Beispiel ohne Aussagekraft, weil einfach Komponenten fehlen, die durchaus entscheident sein könnten ;D