@ Kageko: Danke noch mal fürs Klarstellen wegen Abzeichnen - Referenz! :) Ich möchte auf 2 Dinge die du angesprochen hast noch mal eingehen.
Wegen des “Herumposaunens” wenn man mal was ohne Referenzen macht und das sagt:
Deinen Kommentar find ich ehrlich gesagt ein wenig fies… ^^; Dadurch, dass ein Bild ein paar Fehler hat wie z. B. Arm (etwas) zu kurz / lang, Poansatz zu tief/hoch/seltsam finde ich es nicht direkt schlecht…(das klang jetzt für mich zumindest so dass du das meinst) Da kommen auch noch andere Faktoren zu wie das Bild lieblos hinklatschen in 5 Minuten oder so. Falls du es so meintest, dann hab ich nichts gesagt, bin noch halb am schlafen… -_-
Ich hab da bei Leuten die so was schreiben manchmal auch in eine ähnliche Richtung gedacht wie du, aber ich denke, dass dies eher die Minderheit der Leute ist, die das aus diesen Gründen schreibt. Und wenn jemand zufrieden mit einem Ergebnis ist - auch wenn es ein paar Fehler enthält - weil man meint, dass man selber einen Schritt voran gekommen ist auf dem Weg zum “Perfektionismus” auch mal ohne Referenz - warum soll man das in seiner Freude nicht schreiben? So kleine Erfolgserlebnisse erhalten die Freude am Hobby und ich merke grade ganz bitter in einem anderen Hobby, dass wenn sogar ganz kleine solcher Erlebnisse völlig ausbleiben (von größeren mal ganz zu schweigen) wie HART es ist am Ball und motiviert zu bleiben.
Hab ja auch schon geschrieben warum ich das notiere und mir ists auch egal wenn es von anderen als “herumposaunen” aufgefasst wird. ^^ (Denn 1. Schreib ich die Texte eigentlich sowieso eher für mich (Erklärung siehe letzter Post) und 2. glaube ich eh nicht, dass jemand sich die Romane wirklich durchliest die ich verfasse… Merkt also eh k(aum )einer… XD )
Dazu, dass Bilder mit Referenzen besser aussehen: Klar sehen Bilder mit Referenzen praktisch immer besser aus - Beispiel (menschliche / tierische) Anatomie. Die Bilder ohne Referenz haben da aber auf lange Zeit sicher einen besseren Lerneffekt, da man dann beim Endergebnis (im Vergleich mit einer ähnlichen Referenz) zumindest die öfter auftretenden Fehler die man selber macht direkt sehen kann, so die für einen schwierigen Aspekte direkt erkennt und in Zukunft mehr drauf achtet. Prägt sich zumindest bei mir dann auch besser ein, dass wenn ich XYZ schon 4 Mal falsch gezeichnet habe ich da beim 5. Mal ganz besonders drauf achte und mich eher an eine Vorlage erinnere (nicht hervorholen!) die das korrekt darstellt.
Zugegebenermaßen trifft das nicht auf alle Zeichenobjekte zu. Du hast ja Blumen, Kleidung und Häuser als Beispiele genannt, die ich hier auch nicht einordnen würde, grade Blumen, Blätter und zu einem gewissen grad halt auch Bäume selber haben einen charakteristischen Aufbau den man einfach genau kennen muss und wo man um eine Referenz einfach nicht herum kommt (wenn man es nicht schon X Mal gemacht hat). Aber z. B. halt Anatomie oder einfache Hintergrundobjekte (z. B. Wald, (enfach gehaltene) Möbel, etc.) und so was, das kann man so machen, meinte ich.
Ist das Beispiel mit den Sachen im Museum abzeichnen direkt auf mein Bespiel mit den selbst genknipsten Bildern bezogen? Klar, nach deiner Definition, die ja auch stimmt, ist das dann abzeichnen. Hab darüber noch mal nachgedacht und du hast natürlich Recht.
Ich hoffe, dass das hier jetzt nicht als böse gemeinter Kommentar aufgefasst wird… das ist er nämlich keineswegs! Aber ich musste da jetzt noch was zu schreiben… Und sorry für den Monster-Post aber ich kann mich eh nie irgendwo kurz fassen - persönliche Krankheit… :argh:
Insgesamt bin ich sehr froh über den Thread, da ich so auch wieder was gelernt habe! :)