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Nicht empfehlenswertes Material

Eigentlich ist körniges Papier sogar besser geeignet für Buntstiftcolorationen, da es wesentlich mehr Schichten annimmt und das Ergebnis letztendlich viel feiner wird.
Man muss eben nur sehr sauber arbeiten und mehrere Schichten übereinanderlegen, am besten in verschiedene Richtungen.
Wie Bakuri schon sagte ist das eine reine Fleißarbeit, die Ergebnisse sind aber definitiv besser als auf glattem Papier. Man kann dem Motiv einfach viel mehr Tiefe geben.
Natürlich schwingt da auch mein subjektives Empfinden mit, aber ich habe früher auch immer gedacht, dass körniges Papier ungeeignet wäre für Buntstiftcolorationen.
Nach ein paar Jahren Erfahrung mit dem Medium sehe ich das nun ganz anders.
Einfach mal ausprobieren! Gibt genug Tutorials die die Kreuzschraffur erklären, z.B. auf Deviantart.

Ich benutze übrigens noch raueres Papier für meine Buntstiftcolorationen und da sieht man überhaupt keine weißen Pünktchen mehr ;)

Hm, mich wundert es, dass ihr da doch so begeistert von seit o.O

Ich arbeite noch nicht mit Copics oder so, hab jetzt nur auf Bunti-Colos zurückgeschlossen…

Vielleicht war mein Block irgendwie ne Fehlproduktion, ich hatte echt das Gefühl, dass die Körnung so mega komisch war und auch so ungleichmäßig, dass ich gleich auf alle gschlossen habe… Hmm^^

Und mit anderen Blöcken bekomme ich auch mit gleichem Druck und gleicher Schraffur eine vollständige Deckung aller weißen Pünktchen hin, also liegt es wohl am Block…

Naja, ich werde ihn mir nicht nochmal kaufen ^-^

Also ich arbeite seit etwa einem Jahr mit Copics und kann deswegen von folgendem abraten:

  1. Schöllershammer Layoutblock

Es ist zwar immer Ansichtssache, die einen bevorzugen z.B. Papier, was andere mögen, aber das ist eben meine Ansicht: Das Papier ist zu körnig, finde ich. Es ist schwierig auf diesem Papier Outlines zu ziehen, da der Farbfluss ständig unterbrochen wird.

  1. Copic Markerpad

Schon komisch, obwohl das Papier für Copics ausgelegt ist, verschmierten die Outlines, sobal ich mit der Koloration anfing. Das war sehr nervig, deswegen würde ich eher von dem Papier abraten.

Copic Multiliner

Der ganz normale Multiliner von Copic ist ziemlich instabil. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber teilweise wurden die Spitzen verbogen oder sind ganz abgebrochen. Ich würde empfehlen, ein paar Euros mehr auszugeben und den Multiliner SP zu kaufen, da ist der Farbfluss auch besser.

Copic Drawing Pen

Für wirklich Fortgeschrittene mag dieser Stift bestimmt gut sein, aber es bedarf sehr viel Übung, damit zu zeichnen und der Stift gibt auch nur in einem bestimmten Winkel Farbe ab.

Das sind so die Sachen, von denen ich abraten würde, aber es ist ja wie gesagt Ansichtssache. :)

Also, beim Copic Multiliner kann ich nur zustimmen O.o, der is bei mir ganz schnell abgebrochen, ich nehme jetzt was von Faber Castell.
Ich hatte da auch echt mehrere, aber die Spitzen waren so schnell kaputt, das war mir das Geld nicht wert, auch wenn die sehr hübsche Outlines machen, lohnt sich das mMn einfach nicht, kann aber auch sein, dass ich den einfach vollkommen misshandelt habe xD Aber der, den ich jetzt habe, hat eigtl. noch ne dünnere Spitze und bricht mir nie ab, oder knickt um.

Ich hsb meine Multiliner seit bestimmt 4 Jahren und die tun einwandfrei. Kann aber auch an neueren Produktionslinien liegen.

Der Drawing Pen ist, verzeih, ne bitch. Er ist zickig wie sonst was, da stimm ich vollauf zu.

Papier mit Leinenprägung taugt nix für Buntstift Aquarellfarben ( aktuell vom Lidl das Papier ausprobiert),dafür gehts mit weichen Buntstiften und Tuschen ganz gut und schaut edel aus.

Kleiner Denkanstoß: Das Papier von Lidl ist ausdrücklich Druckerpapier, also von der Beschaffenheit und den Materialien schon mal was ganz anderes als ein Künstlerpapier. Ich selbst habe ein verdammt gutes Leinwandpapier.

Ich finde es daher fraglich ob man da sofort alle anderen Papiere auch gleich mitverteufeln kann.

Leinwandpapier eignet sich sogar ausgesprochen gut für Aquarell. www.kakao-karten.de/karten/116854?sort=benutzer

Ja stampft mich nicht gleich in den Boden ein,sorry.Meinte auch nur das im speziellen.Natürlich ist Lein"wand"papier dagegen wieder gut geeignet.

Oh, Leinen-Prägung. Entschuldigung, ich habe mich da verlesen. Aber wie Hoppes schon sagte, das sollte man nicht pauschal verteufeln, was genau zickt da denn mit den Aquarellstiften? Hast du das Papier vielleicht auch mit Markern ausprobiert?

Das Papier ist an sich super aber das Aquarellieren im klassischen sinne zb. Pigmente ablösen und mit andern farbpigmenten vermischen geht fast gar nicht weil das Papiert stark aufsaugt.Mit Markern kann ich nix sagen weil keine Copics habe aber die Fasermaler vom Aldi gehen wunderbar :D

Bei den Multilinern tipp ich eher auf falsche Benutzung. Oder ich hatte Glück mit meinen. Auch die neueren Chargen kann ich so brutal aufs Papier jagen wie üblich, kein Problem!

Was ich überhaupt nicht empfehlen kann sind Pismacolors ! Sie haben zwar sehr kräftige farben, aber sie verschmieren, verlaufen mit Fixer Spray und bleichen auch noch aus. Ihr Mine ist weder stabil noch bruch fest. Und dazu noch um einiges teuerer im vergleich zu Polychomos.

Dem kann ich mich so nicht anschließen. Wenn man bei den Polychromos nicht an ein sehr gutes Angebot rankommt, kosten sie (teilweise deutlich) mehr als die Prismacolor.
Verschmiert sind sie mir auch noch nicht und verlaufen auch nicht. Zum Ausbleichen kann ich nichts sagen.
Aber jedenfalls sind das sehr gute Stifte, die einen riesen Vorteil zu den Polychromos haben: Sie decken auch auf farbigem Papier, was man von den Polys absolut nicht sagen kann.

Dass die Mine empfindlich ist, ist bekannt, wird glaub ich sogar vom Hersteller so angegeben, ist aber auch irgendwie logisch, da sie so weich ist, da muss man dann eben vorsichtig sein.

Ich würde jetzt nicht jedem sagen, kauf Prismas, weil das weiche muss man mögen, aber wenn man welche kauft, weiß man i.d.R dass die Stifte weich sind und worauf man sich einlässt und wenn man es mag, sind es sehr tolle Stifte.

Da muss ich doch gegenhalten. Ich finde es sind, zusammen mit Polychromos und Derwent Colorsoft, die für besten Farbstifte.

Der Abrieb ist weich und gleichmäßig, die Mine sollte sanft und ohne Gewalt geführt werden. Dann erreicht man wunderbar gleichmäßge, leuchtende Flächen. Ob sie ausbleichen kann ich nicht sagen, da ich sie erst seit knapp zwei Wochen besitze, das Malverhalten ist tadellos und mein Fixierspray bereitet auch keine Probleme. das Abbrechen der Mine vermeidet man, in dem man einen Kajal-Spitzer nutzt und sie nicht herunter fallen lässt. Das hilft ungemein.
Der Preisunterschied ist außerdem nicht so groß, gerade einmal 5ct/Buntstift bei den gängigen Händlern.
Wenn man mit den Stiften nicht zu recht kommt, liegt das meiner Meinung nach eher am eigenen grobschlächtigen Zeichenstil. Wem die Technik fehlt, dem nutzt das teuerste Material nichts.

Ich empfehle die Stifte ohne Abstriche weiter!

Einige der Prismacolor sind tatsächlich im Gegensatz zu den Polychromos nicht komplett lichtecht, aber wenn man sich beim Kauf anhand der Farbkarte orientiert, auf welcher die Lichtechtheitsangaben aufgeführt sind (zB. direkt verlinkt auf farbstifte.net bei ebenjenen Stiften), sollte man sich ein gutes Sortiment zusammenstellen können, das auch was taugt.
Nur ums mal erwähnt zu haben.

Ich persönlich, drücke bei meinen Prismacolors auch öfter mal sehr feste auf, aber zerbrechen tun meine eher selten. Ich weiß ja nicht, wie sehr du aufdrückst, oder wie du den Stift hälst, aber ich würde jetzt auch eher den Fehler in der Handhabung suchen.

Ich denke auch, das es an der Handhabung liegt. Außerdem passen sie nicht zu jedem Stil.
Was ich noch entkräftigen kann ist der Kritikpunkt, das sie beim fixieren verlaufen würden. Hab schon knapp 150 Karten, die mit Prismacolor-buntis gemalt wurden, in Fixierspray gebadet und es ist nichts verlaufen.
Ich würde die Stifte auch ohne zu zögern empfehlen. Allerdings müssen sie zu einem passen.

Sowohl Prismacolor als auch Polychromos haben einige nicht lichtechte Farben im Sortiment, aber wenn man auf die Herstellerangaben achtet, kann man die entsprechenden Farben leicht vermeiden. Dass die Prismacolor deutlich weicher sind als die Polychromos ist Fakt. Allerdings ist das kein Mangel, sondern reine Geschmackssache… Kommt halt darauf an, für was man sie braucht. Qualitativ halte ich die Prismacolor-Stifte für völlig einwandfrei.

Also ich würde von den Pitt Artist Pen Markern von Faber Castell abraten, da:

  1. Sie viel zu schnell leer sind
  2. Sie schon nach den ersten Colorierungen ausgefranst sind
  3. Die Farbauswahl extrem gering ist

Kauft euch lieber die etwas teuereren Copics oder Neopikos; auf Dauer lohnt es sich!!!