Joah… naja, ich bin durch damit- in keiner der Städte, die ich eh bereise scheint es die Teile zu geben und ich bestell sie nicht nochmal übers Interwob.
Ich kenne die Stifte zwar nicht, aber kenne das von anderen Bereichen das Hersteller gerne mal die Formulierung ändern und es dann ggfs auch noch teurer machen und alles danach sche*** ist…
Da die von eller und Flügel ja etwas älter zu sein scheinen
Ich benutze die Staedler Pigmentliner oft und mag sie gerne, muss aber auch sagen dass sie je nach Papier einfach nie trocknen. Bei manchen Papiersorten kann ich innerhalb von 3 Minuten schon schmierfrei drüber colorieren und bei manchen geht’s nie. Erst letztens habe ich eine Zeichnung rausgeholt wo die Lines über 1 Woche alt waren, gleich der erste Strich hat die Lines verschmiert. Generell aber ist das bei mir eher ein Copicproblem, mit Aqurell glaube ich ist mir noch nie was verwischt.
Also wovon ich auf jeden fall abraten kann sind die Pelikan Tuschefässchen (weis und schwarz), Da beides sehr ungünstig verpackt ist ( tusche trocknet an/läuft aus) müssen die oft gereinigt werden und dazu trocknen sie auch mit Deckel superschnell ein, meine weiße tusche ist mittlerweile Puddingartig .___. dafür sind die von Winsor and Newton total super (als Ersatztprodukt).
Zudem die Nerchau Acrylfarben… trocknen ebensoschnell ein, werden klumpig und lassen sich nur auf Leinwänden gescheit auftragen, sind leider nur stark verdünnt und in den metallic Tönen brauchbar :/
Welche schwarze Pelikantusche meinst? Die im Glasfläschchen?
Ich bin mit meiner schwarzen Scribtoltusche nämlich vollstens zufrieden, vor allem mit dem Aufsatz :>
Ich bin mit meiner schwarzen Pelikan-Tusche auch schon lange zufrieden :) Hält Aquarell aus, hält Copic aus (soweit ich die eben benutze… also kaum), ist mir bisher noch nie eingetrocknet oder dergleichen… was die weiße betrifft, stimme ich dir allerdings zu. Ein, zwei Monate stehen und schon hat die - wie du schon geschrieben hast - die Konsistenz von Pudding. Aber mit sämtlichen anderen Farben, die ich habe, bin ich sehr zufrieden. Bloß ist mir aufgefallen, dass die grüne Tusche irgendwie nicht so wasserfest ist wie die anderen - bei meiner letzten Karte habe ich sie das erste Mal mit Aquarell ausprobiert und die ist an einigen Stellen ordentlich verlaufen D: Zum Glück passten bei dem Bild so verwaschene Outlines…
@Taku: jaa die im Glaßfässchen :/
@Naira: hmm vielleicht habe ich bei der schwarzen auch nur eine Fehlproduktion erwischt ;) mit den anderen Tuschen von Pelikan hab ich keine Erfahrung, weil ichs aufgegeben hatte und mir dann nur noch Winsor and Newton gekauft habe :/
Ich würde vom ** Faber Castell Colour Grip** abraten
Ich habe den einzeln gekauft, weil ich die Farbe brauchte und bin doch ziemlich enttäuscht :/
Die Pigmentierung ist schon ziemlich blöd, denn sie ist sehr bröckelig und ungleichmäßig. Andauernd sind Farbveränderungen in der Farbe.
Aber das Schlimmste ist, dass dieser Stift permanent bricht.
Ich weiß nicht, ob es an mir liegt oder eine Fehlproduktion ist, aber ich kann diesen Stift überhaupt nicht empfehlen. Ich habe ihn jetzt bereits zum zweiten Mal gekauft um einen möglichen Produktions Fehler zu belegen, aber beide Stifte sind gleich schlecht.
Tja, dann muss ich mir die Farbe wohl irgendwie anders besorgen v.v
Das kann ich leider wirklich nur bestätigen. Ich rate ebenfalls vom Faber Castell Colour Grip ab.
Ich hatte vor längerer Zeit mal den Colour Grip in Fleischfarbe (hell) und Weiß, und fand beide super.
Vor kurzem habe ich ihn mir dann wieder in Weiß gekauft, und er ist wirklich permanent gebrochen, ich konnte ihn auch gar nicht mehr spitzen. Ich bin davon ausgegangen, dass er einfach im Laden schonmal runtergefallen sein muss (wobei ein “bruchfester” Stift mit “Spezialverleimung”, wie auf der Website angepriesen, das eigentlich mitmachen müsste) und habe ihn mir gleich nochmal, sogar in einem anderen Laden, geholt. Und hatte genau dasselbe Problem.
Ich hatte ihn weniger zum Zeichnen als viel mehr zum Schreiben auf dunklem Untergrund gekauft, der Auftrag war auch bei mir bröckelig. Wie gesagt war er aber ohnehin unbrauchbar, da jede halbe Minute die Mine abgebrochen ist.
Ich rate von diesen Grip-Dingern generell ab, nicht nur von den Buntstiften, sondern auch von diesen grauen Bleistiften mit den Gumminoppen. Mein Problem: bei langer Benutzung schmilzt das Gummi in der Hand! Hatte mal auf einer Con 16 Stunden am Stück gezeichnet, und hinterher war meine Hand völlig mit diesem Gummizeugs verschmiert. Also da ist materialtechnisch etwas ganz drastisch schiefgelaufen… Und die Buntstifte brechen also nicht nur bei mir ständig ab.
oh, gut, dass das nicht nur bei mir so ist, ich dachte wirklich schon, dass das an mir liegt, weil diese Stifte ja immer so gepriesen werden (Naja, von Verkäufern, von Zeichnern weniger…)
Aber dass die schmelzen… O.o Das ist doch schon wirklich schlecht.
Ich finde es doch ziemlich interessant, dass doch eher viele Produkte von Faber Castell hier bei dem nicht empfehlenswerten Material stehen. Da sieht man mal, dass nicht alles von solchen Marken gut ist :)
Na ja, teuer ist eben nicht zwangsläufig gut. Faber Castell HAT ein paar wirklich erstklassige Produkte (zum Beispiel Polychromos oder diese grün lackierten sechseckigen Bleistifte), aber andere Produkte sind einfach indiskutabel.
Auf meiner persönlichen Faber-Castell-Hassliste stehen:
- die Stifte mit den schmelzenden Gumminoppen, deretwegen ich diese Leute sogar schon mal angeschrieben, aber natürlich nie eine Antwort erhalten hatte
- die wirklich unterirdischen und dazu grandios überteuerten Soft-Pastellkreiden, die so “soft” sind, dass sie Rillen ins Papier kratzen
- die ebenfalls kratzenden Kohlestifte, die dreimal so viel kosten wie die tatsächlich funktionierenden Produkte der Konkurrenz
- die anspitzermordenden Pastellstifte mit interessanten Tonklümpchen-Einschlüssen
- die Druckbleistifte mit der Mechanik, die spätestens nach ein paar Monaten klemmt (besonders diese angeblich automatisch nachführenden Dinger aus dem transparenten bunten Plastik)
- die tendenziell wasserunlöslichen Wasserfarben (ein echtes Rätsel)
- die teuren Plastikpinsel, die weder Wasser noch Farbe aufnehmen und deren beabsichtigten Verwendungszweck ich noch nicht identifizieren konnte - es sei denn, man braucht einen Spachtel für Stuck-Arbeiten…
…also die erlauben sich schon einige wirklich grässliche Artikel, die einer seriösen Firma für professionellen Künstlerbedarf einfach nicht passieren sollten. Und das zu astronomischen Preisen. Ich denke, bei der Firma muss man schon im Vorfeld wissen, was man bedenkenlos kaufen kann und was nicht. Deren Produktpalette schwankt einfach zwischen “absolut unschlagbar toll” und “entsorgungswürdig”, mit einigen Abstechern zu “komplett rätselhaft” (die Pinsel und die wasserfesten Wasserfarben!) und “unfreiwillig komisch” (schmelzende Bleistifte!).
Wo hier gerade schon über Faber Castell gesprochen wird.
Ich habe vor Jahren eine Reihe Buntstifte (mit den von Eller erwähnten Noppen) geschenkt bekommen. Da ich nicht so lange zeichne, sondern immer nur ein paar Stunden, ist mir das bei den Noppen eher bei den Bleistiften aufgefallen. (Von denen ich aber keine mehr hab xD) Dafür gibt es einen anderen Makel (keine Ahnung, ob schon erwähnt?):
Und zwar bei der fleischfarbe hell … dummerweise hab ich davon noch 7 Stück :(
Da kann es einem nämlich mal mitten im Zeichenfluss passieren, dass ein roter Klumpen drin ist und dann hat man hübsche, rote Striche auf dem Bild… und je nachdem wie fest man aufgedrückt hat, kann man die auch nur noch sehr schwer bis gar nicht entfernen >3<
Das kann auch bei den Polychromos passieren, aber nur, wenn die Stifte zu lange lagern - eine klassische Entmischungserscheinung. Da bei Buntstiften auf Ölbasis eigentlich klar ist, dass man sie nicht länger als 2-3 Jahre lagern darf, würde ich das jetzt nicht unbedingt als Produktionsmangel werten. Das liegt in der Natur der Sache, und so wie du das beschreibst (großer Vorrat) würde ich jetzt einfach mal vermuten, dass deine Stifte bloß zu alt sind.
Generell ja, aber die hatten das auch schon, als ich sie bekommen habe… Sowohl der größere Pack, als auch der einzelne, den ich mit den anderen Farben bekommen hab. Und bei den anderen Farben ist nichts Oo
Dann wäre natürlich die interessante Frage, wie lange sie vorher im Geschäft gelegen haben. XD
Wie gesagt, ich kenne das Problem von den Polychromos in “Fleischfarbe hell”, aber eben nur bei welchen, die bereits einige Jahre alt sind. Deswegen kaufe ich meinen Nachschub auch grundsätzlich nicht mehr in kleinen Läden, weil die Ware da halt länger im Regal bleibt. (Und ich finde es auch im Grunde fahrlässig, Produkte mit eindeutigem Verfallsdatum auszuliefern, ohne das Herstellungsdatum zu vermerken. Aber das gilt nicht nur für Faber Castell, sondern für alle Hersteller nicht-wasservermalbarer Buntstifte.)
Andere Polychromos altern übrigens auch: mindestens wird die Mine härter. Einige Grüntöne entmischen sich auch.
Was ist nur aus den guten, alten Farben geworden, die eine gefühlte Ewigkeit gehalten haben :püh:
Also schreib ich mir in Zukunft auf, wann ich sie gekauft habe… Monat und Jahr oder so.
Gibt es noch irgendwelche Farben, bei denen man speziell darauf achten sollte?
Na ja, Buntstifte mit öliger Mine haben ALLE ein Alterungsproblem. Wie gesagt, das ist nicht die Schuld des Herstellers, sondern liegt am Prinzip. Die verwendeten Öle oxidieren, wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen. Das ganze scheitert also nicht etwa an schlampiger Produktion, sondern an den guten alten Naturgesetzen. Besonders auffällig ist die Alterung natürlich bei denjenigen Buntstiften, bei denen nicht nur ein einzelnes Pigment enthalten ist, sondern eine Pigmentmischung. Fleischfarbe hell enthält ja mindestens (!) zwei Pigmente: ein rotes und ein weißes. Und die entmischen sich, so dass man halt Stellen hat, an denen sich die rote Farbe ansammelt.
Und es gibt natürlich noch diverse andere Farben, die - aus welchen Gründen auch immer - altern.
Drastischstes Beispiel dafür ist Eitempera: die hält frisch angemischt bestenfalls ein paar Monate (im Kühlschrank)… Liegt auch in der Natur der Sache. XD Fertig angemischte Eitempera enthält zwar Konservierungsmittel, sollte man aber nach dem Anbrechen aber auch eher zügig verbrauchen. Jahrelange Lagerung funktioniert einfach nicht. Das Zeug ist verderblich. Faule Eier, und so.
Bei anderen Tempera-Arten kommt es mehr oder minder stark zu Entmischung, weil das ganze ja auf verschiedenen Mischungen aus hydrophilen und lipophilen Bestandteilen basiert. Auch eine Naturgesetz-Angelegenheit. :3
Tuben-Acrylfarben und Tuben-Aquarellfarben können eintrocknen, wenn die Packung nicht richtig dicht ist. Das SOLLTE natürlich nicht vorkommen, aber de facto… So hundertprozentig luftdicht sind diese Tubendeckel nie. Also bei 10 Jahre alten Acryltuben ist es eine reine Glückssache, ob die noch funktionieren oder nicht.
Zusätzlich kann es bei Tuben-Aquarellfarben auch noch zu einer Entmischung des Bindemittels kommen. Das ist natürlich gar kein Problem, ein einfaches Umrühren behebt die Sache wieder. Man muss es bloß wissen. ^^ Aquarell-Näpfchen bekommen teilweise mit der Zeit Trocknungsrisse, aber auch das gibt kein Qualitätsproblem. Das liegt dann nur daran, dass der restliche Wassergehalt verdunstet und sich das Farbblöckchen zusammenzieht. Einfach anfeuchten und das regelt sich wieder.
Oh, und ich habe eine gewisse Skepsis gegenüber “ökologischen” Farben aus “natürlichen” Bestandteilen. Schimmel ahoi…
Um noch mal auf die Staedtler Pigmentliner zurückzukommen… ich benutzt sie seit ungefähr 2 Jahren ständig, weil es die einzigen anständigen Liner sind, die ich in meinem wundervollen Städtchen (-.-) kaufen kann und ich bin auch ziemlich zufrieden damit… ich hab einmal einen erwischt, der mir bei der Copic-Colo verschmiert ist, ich bin aber auch ein wirklich ungeduldiger Mensch, Trockenzeiten für Liner gibt’s bei mir eigentlich nicht… entweder die Lines sind nach spätestens 5 Minuten colorierbar, oder ich fauche sie an.
Bei Aquarell hatte ich aber noch nie Probleme… mal davon abgesehen, dass Liner und Aquarellpapier nicht die beste Combo sind, aber wasserfest ist der schon.
Und bei Faber Castell bin ich auch schon skeptischer geworden. Die sechseckigen, grünen Bleistifte sind wirklich super, aber auch die Polychromos finde ich gar nicht so “unschlagbar” gut. Sie sind schon gut, aber ich hatte vorher die mysteriösen Fantasia Buntis aus dem Aldi, und sooo viel besser finde ich die Polychromos ehrlich gesagt nicht. Besser schon, aber nicht in dem Ausmaß, dass ich grob geschätzt 10mal so viel bezahlt habe…
Oh, und ich rate von dem 36er Set Polychromos ab, wo ich hier grad beim Vergleichen bin - war zwar ein schönes Geschenk von meinen Eltern und die Farbzusammenstellung ist auch nicht zu übel, aber ich glaube, dass man besser beraten ist, wenn man sich die Stifte einzeln nach seinem Bedarf an Farben kauft.
Eller, ich find es immer wieder erstaunlich, wie viel du das Verhalten von den verschiedensten Materialien an ihrer Zusammensetzung und den chemischen Begebenheiten erklärst… :D
@ Poetic_Criminal: Äh - merkt man, dass ich ernsthaft nen Master in “Materialwissenschaften” in Erwägung ziehe? XDD Ist einfach mein Thema. Da kommt gelegentlich die Fachidiotie durch.
Die Fantasia/Rex-Aldi-Dinger lassen sich übrigens super vermalen, aber haben (im Gegensatz zu den Polychromos) teilweise ein akutes Lichtechtheitsproblem. Keine guten Pigmente… Also die Polys sind deutlich besser. (Da gibt es auch einige nicht lichtechte Töne, aber die sind zumindest gekennzeichnet.) Natürlich sind Polychromos nicht die einzigen hochwertigen Buntstifte (ich halte zum Beispiel die Prismacolor/Karismacolor und die Derwent-Produkte für qualitativ absolut gleichwertig, da ist reine Geschmackssache, mit welchen man besser klarkommt), aber die Polychromos gehören schon zu den sehr, sehr guten und hochwertigen Stiften.
Hey, und in fertig zusammengestellten Sets sind IMMER genau die Farben, die man nicht braucht. XDD Das scheint auch so eine Art Naturgesetz zu sein.
