Da kann ich dir mal einen Blick in z.B. Ellers Galerie empfehlen - sie arbeitet sehr viel mit Aquarell und zwar mit Pinselgrößen, die gefühlt halb so groß wie eine Kakao breit sind - und bekommt damit die feinsten Details hin (Kapilarkräfte und so, sie hats mal ausführlich erklärt). Es ist alles eine Frage der Technik und der Übung :D (ich weiß, Wasserfarben sind was anderes als Aquarell, aber gibt auch Leute, die damit oder mit Gouache absolut zauberhafte Kakaos erstellen).
Nie wieder Dickie-Buntstifte! Ok, die hab ich mir nicht selber gekauft, die haben mir die Kinder immer in meinem Rucksack hinterlassen, als ich mein FSJ gemacht habe. Ist mir allerdings zu spät erst aufgefallen und jetzt habe ich ne Hand voll von dem kröseligen, unhandlichen Zeug. Da ich Billig-Buntstifte besitze, habe ich sie einfach dazugetan und ab und an benutze ich sie auch mal, aber höchstens für größere Flächen. Für KAKAO-Karten sind die natürlich Mist.
Ansonsten mag ich meine Materialien wohl, aber an muss natürlich sagen, dass man bei dem billigen Material, dass ich größtenteils besitze schon Qualitätsabstriche machen muss. Ich benutze nicht umsonst am liebsten Aquarell, da ich dort wenigstens qualitativ hochwertiges Material habe. Nur, da ich momentan keinen Pinsel in einer vernünftigen Größe besitze, arbeite ich da auch gerade selten mit. Ja, das liebe Geld versaut einem schon so einiges.
Okay, jetzt wissen wir, dass du keine Kohle hast, aber WAS genau ist jetzt schlecht an den Dickie-Buntstiften?
Ich erinnere mich nämlich dran, dass die vor 20 Jahren, als ich in die Grundschule kam, der Renner schlechthin waren.
Was schlecht ist, man kann damit keine Details anmalen wegen der breiten Spitze und außerdem kann ich damit nicht so schön deckend zeichnen, hab ich das Gefühl (Liegt aber vielleicht auch an meiner eigenen Unfähigkeit).
Sorry, wenn das unklar geblieben ist, nachts Kommentare schreiben ist einfach keine gute Idee…
Sind das die fetten Buntis rund/dreieckig damit die Kiddies die besser greifen können?
Für KAKAO-Karten sind die natürlich Mist.
Ich male unglaublich gern mit den Trickie-Dickies und den Lyra Farbriesen aus Kindertagen (auf einigen steht sogar noch mein Name und 1b für meine Klasse x3). Die sind klasse und entsprechend gespitzt total kakaotauglich, Lyra Farbriese in weiß ist auch aus meinem Buntiarsenal nicht wegzudenken - auch wenn sie z.T. mehr als 15 Jahre alt sind und noch aus der Grundschulzeit meiner großen Schwester stammen. Schlecht ist da dran nichts.
Außerdem billig =/= scheiße, wie man an Zadzeneas Werken sieht: http://www.zadzenea.de/Tutorials/buntstift-farben.html
Wenn man sie nicht entsprechend anspitzt, ist das ein Argument, allerdings gibts dafür ja schnelle Abhilfe.
Ich hab die dicken, dreieckigen Fantasiabunties. Reduziertes Farbsortiment zu den dünneren Stiften, aber generell gleich toll.Und wenn man Stifte anspitzt sind die doch an der Spitze nahezu gleich dick, oder? :huch:
Aiptek HyperPen Mini.
Wird von Aiptek so gesehen nicht mehr vertrieben und man findet in vielen Shops noch Restbestände. Das Tablet ist eine Art günstige Version eines Wacom Bamboo. Und als Anfänger neigt man eher dazu zu sparen, weil man eben nicht weiß ob man es wirklich dauerhaft nutzen wird.
Der Stift ist mit Batterie und entsprechend schwerer als übliche Pens. Die Oberfläche vom Hyperpen Mini kratz extrem und nutzt die Miene des Stifts schnell ab. Mienen sind für HyperPen zudem noch schlecht zu bekommen.
-
Pelikan Deckweiß
Die wird bei mir immer nach einigen Tagen transparent und rosa. Egal, auf welchem Untergrund. -
Staedtler wopex bleistift
Ein hightec Ding, dessen HB-Stärke gefühlt 3H entspricht und entsprechend blass ist. Und obwohl man damit nur blasse Striche hin bekommt, bekommt man die dann nicht mehr restlos weg. Nur die Hälfte. Meine Radierersammlung ist groß, ich habe sie alle ausprobiert, dazu noch auf verschiedenen Untergründen. Antwort der Firma auf mein problem: Schade, aber das sehen wir nicht so. Ich fand Optik und Anfassverhalten sehr gut, daher ist das schade. -
Faber Castell Bleistifte 6kant in rot-gold
Haben kleine Steinchen in der Mine verteilt. Ich hab davon ca. 5 komplett runter gemalt und immer wieder dasselbe Problem gehabt. Als ich auf die grünen wechselte, hatte ichs nie wieder. -
Acryltübchen von Lidl und Acryltuben von nanunana
Nur lasierend, unebene Pigmentverteilung. Man kann sie mit anständigem Titanweiß mischen, dann kann man damit pastellfarbene Bilder malen. Aber generell finde ich sie frustrierend. -
Polychromos Pastellkreiden
Sind ein Kompromiss und das merkt man. Man kann sie nicht anständig verwischen, weil immer was übrig bleibt. Aber für unverwischte Malweise verwischen sie dann wieder zu schnell. Habe sie weiter gegeben, weil ich mich irgendwann nur noch aufgeregt habe. -
Pelikan schwarze Scriptoltusche im Fässchen
Damit bin ich irgendwie nie richtig warm geworden. Davor hatte ich eine chinesische, mit der ich sehr zufrieden war, aber die von Pelikan will irgendwie nicht. Und macht auch gerne mal diese ausgefransten Ränder. Seitdem habe ich das Tuschen aufgegeben. Meine neue Markentusche macht diese Ränder auch, ist vom Malverhalten aber deutlich besser. Marke hab ich vergessen, is aber auch egal. -
Pelikan Aquarell Studio
Ob ich jetzt den Kasten nutze oder meinen Deckfarbkasten derselben Marke, war kaum ein Unterschied. Der Deckfarbkasten malt auf schwarzem Karton zumindest sichtbar, da habe ich mich für einen Deckfarbkasten und einen Aquarellkasten einer anderen Marke entschieden.
So, was ich sagen kann, was ich absolut nicht empfehlen kann, das ist dieser weiße Paintmarker von Edding. Der verläuft dauernd und deckt nicht; außerdem tut der die Farben der Alkoholstifte total aufsaugen und behält die Farbe nicht. Bei der weißen Tusche von Pelikan ist es ebenso. Der weiße Gelstift von Uniball Signo ist zwar besser, aber so richtig decken tut der auch nicht. Kann ich definitiv von abraten.
Material: Lineal-/Geodreieck-Set aus der aktuellen Aktionsware im Aldi-Süd.
Vielleicht hab ich die Montags-Charge aus der Produktion, aber die rechten Winkel sind gefühlt 1 Grad schief. Außerdem ist der Druck der Lineatur fett und unsauber.
@Major Versuchs mal mit Tuschen von Roher & Klinger und Kooh i Noor habe mit beiden nur gut Erfahrungen gemacht
Hab ich inzwischen beides. die koh-i-noor sind so lala, aber zumindest viel und billig. und die rohrer finde ich super!
@Major
Scriptol-Tusche ist keine Zeichentusche (obwohl sie immer wieder als solche angeboten wird), daher wirst du damit immer Probleme haben. Die ist fürs Schreiben bzw. für die Kalligraphie bzw. fürs Schriftzeichnen konzipiert und hat ein viel schwerfälligeres Fließverhalten. Grade bei dünnen Linien wirst du dich damit also recht schwertun.
Dass die Lines ausfransen liegt gerne mal am Papier. Druckerpapier und Tusche vertragen sich zum Beispiel gar nicht, da dieses Papier nicht auf die Belastung einer Feder ausgerichtet ist, sondern aufgewalzte/aufgesprühte Farbe bzw. Thermobehandlung aushalten muss. Die Feder reißt also die Fasern auf und die Tusche blutet ins Papier.
Daher Tusche am Besten auf Zeichenkarton verwenden, der auch für das Medium geeignet ist. Bristol eignet sich auch z.B auch gut. Generell schwere, glatte oder satinierte Bögen eignen sich gut, es sei denn der rauhe Effekt ist gewollt, weil man z.B. mit einer Holzfeder arbeitet.
Hoffe das hilft dir etwas ;-)
@Chibiink
Das hört sich auf den ersten Blick logisch an, auf den zweiten erklärt es aber nicht alles.
Ich habe auch teures Zeichenpapier, das stark ist und sehr fest. Auch darauf franst das Scriptol aus. Aber darauf franst auch Rohrer+Klinger aus. Und das nicht nur mit der Feder, sondern auch mit einem dünnen Pinsel. Das Gleiche habe ich auf Müslikarton, weswegen ich mir dafür einen Multiliner in grau zulegte.
Rohrer und Klinger macht auf Aquarellpapier aber eine gute Figur, ebenso verdünne koh-i-noor. Scriptol dürfte darauf auch eine gute Figur machen.
Womit ich diese Probleme gar nicht habe, egal auf gutem Papier, Mistpapier, Aquarellpapier oder Müslikarton, ist Deleter Tusche 4. Die macht einfach immer eine gute Figur, ist aber auch sehr pastös, wogegen die Rohrer und Klinger sehr flüssig ist.
Für mich ist die Antwort demnach nicht die Feder, die das Papier zerstört, sondern die Fließfähigkeit der Tusche und die Saugfähigkeit des Papiers. Wenn ich mit der Feder Löcher ins Papier reiße, sickert jede Tusche in die falsche Richtung.
Ich habe versucht, Scriptol als flächiges Schwarz aufzubrauchen. Da hat das Zeug nur laut gelacht und mir das Bild versaut. Manche Zeichenmaterialen passen irgendwie nicht zu einem. Ich bleibe bei Deleter 4 und Rohrer+Klinger :)
Ich bin sehr unzufrieden mit den Aquarelltuben von crelando. Ich hatte nicht viel davon erwartet, es war eine 24er Packung die es mal beim Lidl gab und auch fast nix gekostet hatte. Gekauft hatte ich die auch nur zum experimentieren und rummatschen. Die Farben sind sehr wässerig in Konsistenz und Farbgebung und lassen sich daher nur schwer für farbenfrohe Bilder nutzen. Es wirkt alles sehr matt und grau. Außerdem ist die Farbe überhaupt nicht lichtecht. Nach nur etwa 2 Wochen waren die Farben fast vollständig verblasst und kaum erkennbar (vllcht. hatte ich aber auch nur ein Montagsprodukt xD)
Ich gebe hier auch mal meinen Senf zu.
Und zwar: die Tinte/Tusche von **Winsor & Newton ** . Das Produkt ansicht ist super, Tinte hat schöne Deckkraft usw.
Aber: Das Tintenfass an sich, ist eine Katastrophe. Mir ist nun das 2 . Fass in Folge ausgelaufen (und das nur beim aufdrehen!!) Denn es löst sich diese Pappe im Deckel, dadurch ist kein Auslaufschutz mehr vorhanden. Ich werde nun auf die Suche nach einem Ersatzbehälter gehen, um die Tinte umzufüllen. Mir hat dieTinte einmal ein komplettes Schrankfach inkl. meinen kompletten Zeichenbedarfes versaut, als das Fass mal umgefallen war (das war das erste Tintenfass)
btw: wenn wer nen leeres Tintenfass zu vergeben hat - ich wüsste da einen Abnehmer,…
Schade, dass für das Geld so eine schlechte Aufbewahrung gewährleistet wird. Macht halt einfach keinen Spaß, wenn man sich total einsaut beim aufdrehen des Fässchens
@Elessar
Wenn du viel mit Füller schreibst, würde ich dir ein Fässchen Pelikantinte und eine Spritze empfehlen. Es gibt auch Konverter, aber die Dinge gehören eher in die Abteilung “Frustgeneratoren”.
Wenn du das dann leer geschrieben hast, hast du ein wunderbares Tuschefässchen mit langlebigem Deckel.
Alternativ kannst du ja überlegen, ob du eingelegte Kapern oder Pfefferkörner magst. Die Deckel von Glaskonserven sind meistens auch irre dicht und super langlebig. Mir ist bisher nur eines ausgelaufen, auf das ich einen falschen Deckel geschraubt habe. Aber das ist ja klar. Ich nehm regelmäßig Flüssigkeiten in ausgewaschenen Glaskonserven mit.
ich zeichne ja mit Feder und nicht mit Füller, daher ist halt ein Fass besser.
Aber Kapern-Glas ist eine super idee :hehe: Danke!
