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Finanzen - Lasst uns über Geld reden

Hallo zusammen,
ich dachte auch erst, ich hab mein Girokonto und das reicht fürs erste. Aber nein, aktuell überdenke ich gerade alles und tatsächlich kam der Denkanstoß von einer Kollegin, die mir Madame Moneypenny empfohlen hatte und mir das Script “Bochum oder Bali” zugeschickt hatte. Und ich habe mich auch zu dem Teil der Frauen gezählt, die sich nicht um ihre eigenen Finanzen kümmert (keine Lust / Bock; verstehe ich eh nicht; der Mann / Freund wird mir schon helfen etc. pp.). Und das muss sich DRINGEND ändern!

Und seitdem checke ich verschiedene Girokonten, Tagesgelder etc. Insbesondere auch deswegen, da ich meiner aktuellen “Familienbank” kündigen möchte (hier soll es in Zukunft eine Preiseinführung für mein Girokonto geben. Nicht nur, dass ich so nichts spare, nein. Ich muss auch noch draufzahlen!). Dank Moneypenny werd ich vermutlich zur comdirect wechseln.

Hier stellt sich auch direkt die erste Frage: Wie schnell geht der Kontowechsel? Hat hier jemand Erfahrung? Und muss ich bestimmte Dinge beachten? Sollte ich bspw. nicht unbedingt zum Monatsende wechseln und erst Anfang / Mitte des Monats, damit es zu keinen Komplikationen kommt?

Desweiteren möchte ich auch gerne ein Tagesgeldkonto eröffnen und bin auf Anraten von Madame Moneypenny auf diese Seite gestoßen: https://www.weltsparen.de/

Hier kann man gut vergleichen, mir stellt sich aber die Frage, wie das abläuft: Ich erstelle dort ein Konto und über “weltsparen” zahle ich dann auf das Auslandskonto Geld ein, richtig? Fallen da noch andere Gebühren an? Kennt sich jemand damit etwas aus? Wenn ich einen “Gewünschter Anlagebetrag” angeben muss, gebe ich dann an, was ich monatlich einzahlen möchte oder zu welchem Endbetrag ich sparen möchte, sagen wir 35.000 € (nur als Beispiel).

Ansonsten die Frage: Könnt ihr ein Tagesgeldkonto empfehlen?

Tatsächlich habe ich aktuell mehr Fragen als Antworten auf “wie sieht deine aktuelle Finanzwelt aus”, denn hier kann ich leider nur behaupten, ein Girokonto zu besitzen. Also alles mehr schlecht als recht.

Bin aber für jeden Tipp dankbar! :)

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bei mir konnte man das konto mit 1 monat frist kündigen. da gibts sicher vorschriebe von finanztip.de
bla ich will mein konto nr sowieso kündigen, übertragen sie den krempel auf konto nr neu. bedeutet du hast 1 monat 2 konten damit das klappt.

comdirect erlffnen ist einfach, da druckst du von denen dinge aus für die postverifikation und machst das mit dem menschen am schalter bei der post. das senden die dir bei der online anmeldung alles per email.
tagesgeldkonto ist mit dabei, wenn auch nicht von % her interessant.

und die echte kreditkarte kostet nun 1,90 e pro monat, die musst du nicht nehmen. ich werd meine abbestellen. die gelbe visa-debit ist keine kreditkarte! das ist quasi die “ec karte für ganz europa”

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Wie war euer Finanzjahr 2021? Was ist gut gelaufen, was nicht?

Bei mir ist gut gelaufen:
-Monatliches Haushaltsbuch strikt durchgezogen
-Mein finanzielles Ziel definiert
-Über passives Investieren und ETF informiert
-Unnötigen Vertrag gekündigt
-Dinge über Kleinanzeigen verkauft

mein Highlight:
Festanstellung mit höherem Gehalt bekommen als ich egtl raushandeln wollte und ne Möglichkeit zur Nachverhandlung in meine Vertrag schreiben lassen :confetti_ball:

Ok gelaufen:
-Monatliche Sparrate von durchschnittlich 20% geschafft, auch wenn ich egtl mehr schaffen wollte. In der zweiten Jahreshälfte habe ich mich nicht so gut zurückhalten können und habe mir zudem ein paar lange gehegten Tattoowünsche erfüllt. :see_no_evil:

Schlecht gelaufen:
-In der 2. Jahreshälfte habe ich deutlich zu viel Geld für Essensbestellungen ausgegeben und mich nicht ans Budget gehalten…
-Auch bei Freizeit und Hobbys habe ich mich in einigen Monaten nicht ans Budget gehalten

Mein Tiefpunkt:
-beim Erstellen des ETF-Sparplans nicht ins Umsetzen gekommen: Ich hab es monatelang wieder prokrastiniert und mir deshalb jetzt ganz endgültig als klare Deadline Ende Januar gesetzt. Deshalb schreib ich das auch hier rein. Selbstverpflichtung und so.
Arschtritte willkommen.

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Ich habe diesen Monat mit meinem Haushaltsbuch angefangen. Wir müssen ab Mitte des Jahres anfangen zu sparen und ich will mir einen Überblick verschaffen.
Außerdem will ich noch das ein oder andere kündigen. Wahrscheinlich auch meine Mitgliedschaft bei Sport Plus. Die ist teuer und durch Corona findet da eh nicht mehr viel statt. Und ob die Gruppe nach dem Tod meines Meisters noch weiter besteht ist auch nicht klar…
Und die Kreditkarte muss weg. Sie ist teuer und wird nicht mehr benötigt. Ebenso die damit verbundene Auslandskrankenversicherung. Letzteres kommt auf meine To-Do-Liste für nächste Woche.
Ich werde auch schauen, was ich sonst noch kündigen kann. Zudem muss ich auch schauen, was sich an Nahrungsmitteln sparen lässt. Und nach meinem Handyvertrag muss ich auch nochmal schauen.

Im Moment geht es mir vor allem darum einen Überblick über unsere Ausgaben zu bekommen.

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Ich habe mich heute auch mit Geld beschäftigt: Habe ein neues Portemonai bestellt :sweat_smile: Ja, so war das wohl nicht gemeint. Aber auf der Website stand irgendwas von Dinge für erfolgreiche Leute. Und nachdem ich den neuen Tatort Saarland so gut fand, kann ich ja auch in dem Bundesland mal neue Geldbörse ordern.
In Carbon-leder. Was auch immer das für ein Carbontier ist, aber es musste sein Fell auch für diverse Teile an meinem Auto hergeben.

Ah und Pro-Tip fürs gute Gefühl: Bei Amazon aussuchen. Beim Hersteller direkt bestellen. Sorry, aber ich fühl mich dann immer als hätt ich ein Schweinesystem umgangen und freue mich.

Aber trotzdem noch echte Ziele in Sicht:

Mein neues Ziel:

  • Konto wechseln für gemeinsames Konto. Das jetzige ist übelst teuer und fordert mich auf, die neuen teuren Bestimmungen mitzumachen. Tschö mit ö, Leute.
  • Deport wechseln… Sauhaufen. Auch hier kommen neue Bedingungen, die juristisch lauten “Es ändert sich nichts an den Kosten” aber ich weiß, dass sich etwas daran ändert. Was mich am meisten stört: Ich finde die Änderung nicht, weil alles so kack dreist verklüngelt geschrieben ist! Und damit fühle ich mich als Kunde belogen. Deswegen muss ich wechseln.
  • N64 verkaufen (das schieb ich schon ewig vor mir her)

Und ich habe meine Anlagehöhe letztes Jahr nicht erreicht, das ärgert mich etwas. Denn das Geld ist da, aber es konnte mangels Bedienoberfläche nicht eingesetzt werden. Auch ein Grund, das Deport zu wechseln.

Lese gerade einen artikel im landwirtschaftsmagazin. rügenwalder probleme mit umsatz.
kommentare: ha! jetzt essen die veggies wieder fleisch statt eurem überteuerten designpappen!

:thinking: ich seh das ja anders
ja das zeug ist hochpreisig. und ja ich kauf es auch einmal pro zwei oder drei wochen, manchmal nur einmal im monat. an mir verdient man nix. aber ich koche ja trotzdem vegan, überraschung, es gibt auch hülsenfrüchte, seitan, tofu…
nudeln mit pilzsoße, currys, mapo tofu, thaicurry mit tofu, nudeln mit alpro sojasahne wasauchimmer

was kocht ihr so wenn weder fleisch noch industrieller fleischersatz auf dem teller landen? also cooking with a budget-gerichte

Ich war ein Jahr vegan und hab in der Zeit einige Gerichte gelernt, die auch ohne Fleisch gut funktionieren und ausreichend Protein enthalten…^^ auch wenn das aus meiner Sicht nicht so gut in diesen Thread passt: z. B. Kohl-Linsen-Curry, Gemüsepfannen (zb Tomatenbasis, Gemüse nach Laune, Kidneybohnen oder Kichererbsen dazu), Ofengemüse auch ganz nach Gemüse-Vorliebe, mit veganer Creme fraiche oder als Vegetarier zusätzlich mit Feta/Hirtenkäse… :drooling_face:
Reste verwerten finde ich auch wichtig. Zb. abbacken von Kartoffelbrei mit etwas Mehl und Ei in der Pfanne ab zu feinen Kartoffelpuffern.

Um mal on-topic zu bleiben: wie geht es euch eigentlich finanziell momentan mit der hohen Inflation, den Energiekosten etc.?

Rügenwalder macht doch Fleisch, ist es dann nicht eher anders herum? Oder haben sie Probleme bei Veganen/ Vegetarischen Produkten? Außerdem: Die Konkurrenz unter Veganen/ Vegetarischen Produkten wird größer, auch im Discounter. Und vor allem, wenn Discounter-Marken auch solche Dinge produzieren.

@Quecksilber

Unsere Heizungsrechnung für letztes Jahr ist übelst hoch, wir müssen 200 EUR nachzahlen. Die Werte der Geräte stimmen, also wir haben auch soviel geheizt. Weiß nicht, was das diesen Winter werden soll, wenn es wider Erwarten jetzt schon kälter ist. (Hätte ja gedacht, dass es sich dank Klimakatastrophe länger zieht mit den warmen Tagen.)
Jedenfalls habe ich provisorisch schon ein paar Abos gekündigt und muss mal gucken, wo wir noch weiter einsparen können. Theoretisch miste ich gerade auch mein Zeug mit einer Aufräumchallenge aus, aber ich war die letzten zwei Wochen mit Covid krank und gerade heute tut mir wieder alles weh. (Geh seit gestern wieder arbeiten.) Keine Ahnung, ob wir wirklich soviel monatliches Einsparpotential haben. Ich kann nur hoffen, dass es die Inflation nicht noch stärker antreibt. Wir haben bisschen Geld auf der Kante und könnten doppelt soviel Kosten auffangen – wenn das Geld aufm Konto dann noch so viel wert ist.

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Dabei ist der Anteil, die nicht Vegan oder Vegetarier sind, gar nicht mal so klein, die die veganen Produkte kaufen. Woher kommt der glaube, dass nur Veggi diese Produkte kaufen?

Ich muss ehrlicherweise sagen dass wir täglich Rügenwald Produkte essen in Form von Wurstersatz als Abendbrot, also wir sind nicht an dem Umsatzrückgang beteiligt:D
Aber um beim Thema zu bleiben, Linsengerichte oder auch Mal chilli sin carne sind super essen die man günstig auf Vorrat kaufen kann. Ansonsten über Mealplans schauen dass man etwas das Saison hat kauft und davon mehrere Rezepte zaubert, im Sommer gibt’s auch oft frisches Gemüse aus dem Garten der Familie. Auch super ist Fladenbrot aus dem türkischen Supermarkt (kostet so gut wie nichts und ist der Wahnsinn) mit Grillgemüse. Aber ansonsten ist mein go to so gut wie möglich vorraus planen um so wenig wie möglich wegzuwerfen und trotzdem gesund zu essen.

Was ich aber auch spannend fand war eine Aufbrauch challenge bei der man so lange wie möglich mit dem was man eh schon hat kocht. Das nehm ich mir vor sollten sich hier die Vorräte zu sehr häufen.

Und bei to good to Go gibt’s auch immer wieder Schnäppchen, leider braucht es dafür aber Zeit zum abholen und oft auch den richtigen Wohnort.

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Oje, ich habe in letzter Zeit so viel außerplanmäßiges Zeug gekauft… Aber einiges davon musste auch sein. Das werde ich aber wieder einstellen. Zudem werde ich noch vor Weihnachten einige meiner Comics verkaufen und ich werde meinen Bausparvertrag einfrieren. Den kann ich auch, wenns eng wird, auflösen. Das ist dann aber alles, was ich habe.
Aber immerhin ist im Moment der Treibstoff wieder billiger, jetzt nachdem wir wieder mehr Steuern zahlen müssen :unamused:
Ich bin sicher nicht die einzige, die sich hier endlos verarscht fühlt.
Die Heizung werden wir dieses Jahr nicht so sehr aufdrehen. Es wird diesen Winter also kälter in der Wohnung sein.
Mein Vater hat mal einen kleinen Ofen gebaut, der sich mit Teelichtern beheizen lässt. Mal schauen, was der so bringt. Mein Vorschlag war auch, dass wir mehr Zeit in der Küche verbringen, da die ja alleine durchs Kochen schon mehr beheizt wird.
Ich finde es erschreckend, wie schnell in den letzten Tagen die Temperatur in der Wohnung gefallen ist. Letzte Woche hatten wir hier noch 23°C und jetzt sind es nur noch 18,5°C. Gestern Morgen waren es noch 19,5°C. Hoffentlich wird der Winter nicht zu hart.

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ich/wir habe meine ausgaben für tüddelkram aus dem bereich essen stark vermindert und so ist unser wocheneinkauf nun 25 bis 50 prozent niedriger.
vor allem süße getränke und snacks kann man gut streichen, ohne dass es an kcal fehlt. bei gemüse muss ich sagen klafft marktkauf inzwischen stark mit lidl auseinander sodass ich auf dem heimweg ab und an bei lidl halt mache für frische produkte.

bei strom, miete etc hab ich überall erhöhungen, das lässt sich so vll erst mal ausgleichen.

aber ich muss mal wieder haushaltsbuch aktualisieren, hänge schon 1,5 monate hinterher. grad ists eigentlich spannend!

Unterteilst du deine Einkäufe im Haushaltsbuch bei den Lebensmitteln nach Snacks, Gemüse, … oder hast du da nur den Posten “Einkauf”?

Ich unterteile in Lebensmittel, Mittagstisch und Restaurant
Hier einmal Beispiel Januar diesen Jahres
grafik
Und ich habe eine Notitzsektion, wo ich Dinge hinschreib
z.b. die 66€ waren Anzahlung für Ferienhaus Finnland für Juli
15€ für Sticker bei Redbubble aufn kopp gehauen (und ja sie sparken jeden Tag joy!)

Das ist ganz sinnvoll, denn dieser sonstige reiter bringt einen sonst ins grübeln. Da braucht man mal nen neuen Rasierer, weil der alte schrott ist, ne neue Geldbörse weil die alte auseinander fällt, einen besseren wasserkocher, weil der alte immer den Tee kaputt macht und dann siehst du am Ende sonst nur große Zahlen. Aber mit Anmerkungen ist das okayer.

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Oki, ich hatte nämlich eine Zeit lang den Wocheneinkauf noch genauer unterteilt, aber das frisst mir immer so viel Zeit

An alle, die sich jetzt schlecht fühlen, weil sie nicht so akribisch Buch führen wie Major: ich auch nicht. Gar nicht. :raising_hand_woman:t3:

Und plötzlich hab ich Sorge, dass das ganz untypisch ist und alle Buch führen. :joy::see_no_evil:

Ich mache das eher halbherzig. Keine Ahnung, ob ich das weiter führe. Ich wollte einfach mal einen Überblick darüber, für was ich wie viel Geld ausgebe. Dafür war es wirklich praktisch. Aber es ist schon ermüdend. Und mein Mann vergisst oft Sachen an mich weiter zu geben… Aber egal, ich weiß was ich etwa pro Woche brauche und das war ja das Ziel der Sache.
Lange mache ich es aber noch nicht. Erst seit wir weniger Geld haben.

Mir fällt auch gerade ein, dass ich wohl mal mein netto Gehalt und alle laufenden bzw. kalkulierbaren Ausgaben gegengerechnet habe um zu wissen, wie viel ich monatlich maximal sparen könnte. Aber mehr halt nicht.

Ist halt super praktisch, um seine monatliche sparrate festlegen zu können, um budgets für kategorien zu definieren und um zu schauen kann ich mir dies und jenes leisten. Oder leb ich grad über meine verhältnisse. Wenn bei mir ganz unten eine rote Zahl steht oder eine nur zweistellige, dann gibt mir das zu denken und man passt seine strategie an.

Ah und Anekdote:
Ich finde es ja sehr lässig in der Tuning Community klar sagen zu können “Das liegt nicht im Budget” und zu wissen, dass es keine Abschätzung ist. Sondern ein Budget zu haben, den anderen auf die Füße zu treten, die es nicht haben und sie vll dazu zu animieren mal drüber nachzudenken.
Wir haben den Bad Money Boy, dem rinnt das Geld einfach so durch die Finger und ich krieg jedes Mal die kriese. Der müsste eigentlich jeden Abend seine Tabelle machen und anschauen. Aber das wird es wohl auch nicht bringen.

Wenn ich sonst nix im Griff habe, das immerhin.

Also ich versuche Buch zu führen, aber es hapert an der Konsequenz jeden Abend einzutragen. Denke auch ich ändere meine Herangehensweise. Vorher hatte ich ausgerechnet wie viel ich im Monat zur Verfügung habe und nun setze ich mein Budget für jede Woche fest. So habe ich besser Kontrolle nicht zu viel am Anfang des Monats auszugeben.

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