Im Groben ja: das Urheberrecht ist mit einem Patent zu vergleichen.
Mit dem Unterschied das ein Patent die Idee selber rechtlich abspeichert. Denn Ideen können auch zeitgleich entstehen. Daher ist das “kopieren” von Ideen, welche kein Patent besitzen, eine Grauzone, dass geb ich zu. Aber wenn wir halt das Beispiel vom Lied nehmen und das Bild hat einen eindeutigen Bezug zu dem Lied, ist es schon ein Fanart und betrifft zum Teilen wieder das Originalwerk. Aber auch hier gibt es wieder Graubereiche die man nutzen kann. Das kommt immer drauf an.
Ich versuch mal das Urheberrecht zu erklären:
Das Urheberrecht, entsteht mit der Vollendung eines Werkes. Dies Werk kann zeichnerischer, fotografischer, musikalicher, schriftlicher und geistiger Natur sein.
Der Urheber ist Schöpfer des Werkes, es bedarf keinerlei Schriftform. Sobald man was eigenes entworfen hat, wird man automatisch Urheber und hat alle Rechte daran.
Ein Werk gilt als eigene Schöpfung wenn eine deutliche Eigenleistung zu erkennen ist. Deswegen sidn Fanarts theoretisch ne Grauzone, aber Fanarts spiegeln oft ein Handlung oder Personen wieder, die geschützt sind. Da würde auch die gezeigte Eigenleistung kein ausreichender Schutz sein.
Bei Referenzbilder die wiederum eine Kommerzielle Nutzung erlauben, sieht es anders aus. hier hat der Urheber sogenannte Nutzungsrechte freigegeben, dass die Bilder als Bestandteil eines Verkaufwerkes genutzt werden dürfen.
Wer also eine nummer sicher gehen will, der nutzt als Referenzen Bilder, wo man die Erlaubnis hat sie für kommerzielle zwecke zu benutzen.
Ansonsten gilt bei allgemeinen Bildern auch wieder: wenn eine deutliche Eigenleistung zu erkennen ist und das Bild, deutlich ein eigenes Werk ergibt, mit einem eigenen Stil und eigenen Mitteln, gilt es auch als legal. Der gute Ton verlangt jedoch eine Namensnennung.
Das Urheberrecht ist ein unglaublich kompliziertes Gewebe,… und ich hab auch länger gebraucht ein Verständnis dafür zu entwickeln ^.^"