@erinys: Damit hast du mir jetzt in der Tat eine kleine Erleuchtung gebracht! ö.ö das ist mir noch nie aufgefallen, dass die Arme zu kurz sind, ehrlich nicht ö.ö Ich glaub da hab ich erstmal nen guten Anhaltspunkt für Basics, danke :)
Ich weiß jetzt nicht, wie ich das aufnehmen soll. Als ich letztens deine Karte kommetiert habe, habe ich doch auch gesagt, die Arme sind zu kurz und dir sogar die Faustregel genannt mit der man die richtige Länge abschätzen kann?
@ Hopes: Ja, aber bei der Karte hatte ich es eben genau gemessen, weils vorher total komisch aussah, du meinst das Redraw mit dem Colorsplash oder? ö.ö
Aber sonst mach ich das ja immer so pi mal daumen und bei dem Redraw hab ich hier mit dem Lineal gesessen damits die richtige Länge hatte. Bei meinen anderen Karten ist es mir aber auch beim Zeichnen oder danach nie aufgefallen.
Edit: Jetzt weiß ich wieder was du meinst, ja da waren die Arme bei der Skizze noch lang genug weil ichs genau gemessen hatte aber nach dem Linen sahen die wieder zu kurz aus. Aber bei meinen anderen Karten ist mir eben nie aufgefallen das die Arme da immer zu kurz waren ..
Und ich richte mich schon immer nach deinem Tipp Ellenbogen auf Taillenhöhe aber irgendwas mach ich dann wohl trotzdem falsch wenn sie immer noch zu kurz aussehen ..
Meine Mutter hat immer gesagt:* Die sollen sich noch den Mors abwischen können.* Und bei deinen Figuren kommt das eben recht knapp hin. Ausserdem sitzt der Ellenbogen bei deinen Figuren nicht knapp über Taillie sondern knapp unterm Mops.
Was ich übrigens auch noch anregen mag: Damit hab ich auch früher arge Schwierigkeiten gehabt, aber die Kopfhaltung ist bei deinen Figuren oft etwas geknickt. Sie haben ein recht steifes Genick und sehen ein wenig nach vorne gesunken aus.
Der Übergang von Kopf in Hals in Schultern ist nicht leicht, aber auch da hilft sehr viel üben und z.B. Posemaniacs.
Wenn man nämlich eine schöne Kopfhaltung und viele Gesichtswinkel hinbekommt, bekommt man auch ein dynamischeres und lebendigeres Bild.
Haha ich glaub ich schmeiß einfach alles über den Haufen und fang bei 0 an :’) Anscheinend doch nicht so viel gelernt wie ich dachte in den letzten 3 Jahren :’)
Spaß beiseite, ja, stimmt jetzt wo du’s sagst… vielleicht sollte ich mal weiter vom Bild weggehen beim Zeichnen um das besser abschätzen zu können, ich kleb nämlich immer mit der nase fast direkt auf dem Papier, vielleicht sieht das deswegen für mich näher an der Taille aus - oder ich bin einfach scheel ._. Das mit der Kopfhaltung ist mir bis jetzt auch noch nie aufgefallen ö.ö
What the Heck hab ich da gemacht ?! Oo
Ich glaub ich werd mich bis Ende des Jahres auf die Basics konzentrieren bevor ich nochmal jemandem was zeige, ist ja echt peinlich ö.ö Das mir das selber nie auffällt ._.
Kleine Nebenfrage: Muss man sich da anmelden um das nutzen zu können oder finde ich einfach den Generateknopf nicht?
Du musst bei “What kind of session” zwischen Standard oder Class mode wählen, danach erscheinen bei mir darunter der Zeitintervall und darunter “Get drawing”.
@Flussprinzessin
Gerade wenn es dir selbst nicht auffällt, solltest du vielleicht immer mal was zeigen und um ehrliches Feedback bitten, anstatt dich monatelang zurückzuziehen. :)
Ansonsten kann ich die Tipps der anderen spontan nur abnicken. ^^
Danke!
Dann werd ich wohl mal öfter mein Unwesen im Kritik Thread treiben und da hoffentlich keinem auf die Nerven gehen u.u
Um noch einmal auf das Thema Posemaniacs zurückzukommen: Ich denke, dass es sehr gut ist, um seinen eigenen Stil zu entwickeln, solange man nicht krampfhaft versucht, irgendwas eigenes zu fabrizieren. Der Stil ist, denke ich, die Summe auf der eigenen Anatomie (jede Hand ist anders, also zeichnet niemand exakt gleich wie ein anderer), der eigenen Vorstellung (jeder sieht die Welt anders) und der Erfahrung.
Posemaniacs ist super, wenn man täglich um die 40 Posen à 1 Minute oder 1:30 Minuten zeichnet über mehrere Wochen. Man lernt automatisch zu abstrahieren, Abkürzungen zu finden. Nebenbei ist es sinnvoll, zwischendurch mal eine Anatomiezeichnung aus einem Buch abzuzeichnen und die Muskeln zu studieren. Schnell stellt man fest, dass man beim Zeichnen unter Zeitdruck plötzlich auf tolle Abkürzungen kommt, wie man z. B. Füße andeuten kann. Vieles zeichnet sich mit der Zeit von selbst, ohne dass man darüber nachdenken muss. Das wird zum Teil des Stils.
Außerdem kann man, wenn man gut auch mal das Medium wechseln und gucken, was sich plötzlich ergibt, wenn man keine Zeit hat, sich auf Details zu konzentrieren und akkurat zu zeichnen.
Posemaniacs ist praktisch zum schnellen Üben, weil die Figuren immer gleich aussehen und es nur eine handvoll Modelle gibt. Bei diesen Foto-Seiten finde ich es schade, dass die Beleuchtung teilweise miserabel ist, dass man vielleicht bestenfalls die Silhouette erkennt. Habe noch keine Seite gefunden, die auch nach “Sichtbarkeit” sortiert ist.
Ich male eig. fast nur Manga, aber ich glaube das ich meinen Stil im Manga noch nicht gefunden habe (oder besser werden will).
Auf jeden Fall finde ich, dass sich vieles an meiner Colo ändern sollte (detaillierter)
VG :)
Ich bin auch noch bei meiner Stilfindung und bemerke doch recht oft, dass ich in jeder Zeichneun etwas verändere(zB bei den Nasen bi ich mir noch übehaupt nicht sicher…ich möchte auch nicht komplett im Mangastil ausarten und mehr in richtung Realistischers zeichnen gehen…
Auch bei der Colo probiere ich immer andere Aquarelliertechniken aus, wobei ich es schade finde, dass man bei echten Aquarellieren so blass malt…vllt. ist das noch nicht mein entgültiges Lieblingsmedium
Wi gesagt, man entwickelt sich ja auch immer weiter kauft neues Material, findet andere Stile schön…man ist nie richtig ausgereift^^
Bisher habe ich fast ausschliesslich im Mangastil gezeichnet. Aber ich bewege mich zunehmend ins Realistischere,
z.B. zeichne ich einen Drachen nicht mehr “einfach so”, sondern überlege mir, wie die Anatomie funktionieren könnte.
Ich schaue mir in Netz Referenzen von Tierischer Anatomie, wie Dinosaurierskelette, an.
Der Thread ist spannend zu lesen… vor allem weil es mir so vorkommt, als wäre es bei mir ganz anders gewesen als bei den meisten anderen ôo
Mein Stil hat sich recht früh entwickelt, als ich eigentlich noch eine ziemliche Anfängerin war. Okay, ich habe erst sehr spät überhaupt angefangen zu zeichnen, wenn man von den üblichen Kinderzeichnungen absieht. Bevor ich 15 war, habe ich Zeichnen nicht als Hobby betrachtet und auch nie Ehrgeiz in der Richtung entwickelt.
Aber bei einem Blick in meine Animexxgalerie sieht man, dass ich schon mit 17 (etwa eineinhalb Jahre später) Bilder gezeichnet habe, die man heute noch sofort als meine erkennen würde. Ich glaube, das erste Bild, bei dem man meinen Colostil schon eindeutig gesehen hat war dieses.
Paradoxerweise waren die Zeichner, die ich damals bewundert habe, Kaori Yuki, You Higuri, Yoko Matsushita und Gabriel_DeVue. Keine der Künstlerinnen hat einen Stil, der auch nur annähernd wie meiner aussieht ^^"
Ich kann auch nicht behaupten, meinen Stil bewusst entwickelt zu haben, er war einfach eines Tages da. Ich mochte schon immer knallige Farben und Lichteffekte und eine bestimmte Art von Schattierungen… Nach einigen Jahren kam noch eine Vorliebe für realistische Anatomie und Schattierungen dazu, während ich als Teenie eher Mangafan war.
Seit einiger Zeit versuche ich allerdings hin und wieder, ein Bild zu zeichnen, das von meinem Stil stark abweicht. Mir ist es wichtig, mir selber zu beweisen, dass ich auch was anderes kann - also versuche ich mich ab und zu bewusst an Mangakitsch, Chibis, PC-Colos und sogar Furries, obwohl es mir keinen großen Spaß macht ^^" Ab und zu picke ich dabei mal etwas auf, das mir gefällt und das bei späteren Bildern wieder auftaucht.
Im letzten Jahr versuche ich mich besonders oft daran, die Farbe Schwarz zu verwenden, die ich früher in meinem Malkasten ignoriert habe. Mein Stil ist ja eigentlich eher das was man in einem Kinderbuch erwarten würde - was eigentlich seltsam ist, weil ich bei anderen Künstlern auf extrem düstere Motive stehe. Ich bin ein großer Fan von unheimlichen, gruseligen, teilweise blutigen Bildern, von Kobolden, Monstern und Drama. (Meine Freunde wissen das, aber würde man es bei einem Blick in meine Galerie erwarten? ôo)
Bis vor ein paar Monaten kam mir dieser Unterschied nie seltsam vor, aber mein Vorsatz für 2015 ist, auch selber ein paar wirklich düstere Bilder zu erschaffen, wie ich sie lieben würde wenn ich sie in der Galerie finden würde. Ich meine jetzt nicht gruselige Bilder im Kinderbuchstil, sondern Bilder die auch Erwachsenen eine Gänsehaut verpassen würden (ohne billigen Splatter dafür zu brauchen). Ich bin mal gespannt was daraus wird ^^
…,dass man bei echten Aquarellieren so blass malt.
Gibts auch falsches Aquarellieren? O.o
Gugg dir mal Ellers Aquarelle an, die sind alles andere als blass.
Erstaunlicherweise hab ich meinen eigenen Senf noch gar nicht abgegeben.
Es hält sich hartnäckigerweise das Gerücht, ich besäße einen Stil. Nun gut.
Ich hab allerdings eruiert, dass es nicht die Art ist, wie ich Nasen oder Augen male, sondern eine gewisse Stimmung, Farbigkeit und ein gewisser Derailgrad… meine Vorliebe für Masochismus, jaja. Man belehre mich eines besseren.
Meine ersten Mangagehversuche bauten auf dem Stil der Doremi-Animes auf, gingen über auf ein Hiw to draw von hab ich vergessen, wird aber gern von allen verrissen, machte einen kurzen Exkurs über KKJ/Tanemura und endete kurzfristig in irgendwas eigenem. Zwischenzeitlich wollte ich semirealistisch werden, inspiriett von Death Note. Aber sollt nicht so kommen.
Könnt ich sicher, aber ich bin zu faul mein Wissen dahingehend zu vertiefen. Bin ganz zufrieden damit, wie es im Moment ist, ich hätt nur gern bessere Perspektiven-Skills.
Mein Stil zeichnet sich meines Erachtens durch eine gewisse Portion Niedlichkeit aus.
Aber so richtig sicher bin ich nicht.
Wenn ich andere frage, woran sie erkannt haben, dass ein Bild von mir ist, kommt meist ein Schulterzucken, ein verlegenes Gesicht und ein “habs einfach erkannt”. So richtig befriedigend ist das ja nicht, aber wenns zum erkanntwerden langt…
Ich hab das mit dem Stil früher sehr genau verfolgt und mochte meinen Stil auch gerne. Als ich noch Animemanga gezeichnet habe. Inzwischen ist das für mich nur noch ein Werkzeug, das ich erlernt habe und nicht weiter verfolge, mir aber hilft, wenn ich Menschen darstellen möchte.
Zur Zeit sehe ich mich als Copycat und fühle mich dabei recht wohl.
Was ich aber definitiv noch erweitern will, sind sehr freie Bilder mit hohem Abstraktionsgrad, die keine direkten Referenzen verwenden und irgendwie aus dem Inneren kommen. Die aus meiner Traumwelt stammen könnten. Die einfach aufs Papier fließen. Sowas fasziniert mich.
Bei mir ist das eigentlich ganz interessant:
Zuerst habe ich nur im Mngastol gemalt, weil Pokemon und Digimon echt das einzig Wahre für mich war.
Dann habe ich deviantArt kennen gelernt und bin da auf einen Künstler gestoßen den ich kopiert habe. Natürlich nicht böswillig, ich war halt jung. Als mir dann aber die “du zeichnest genau wie xx” voll auf den Sack gegangen sind, habe ich mich an Burton gehalten, also arg stilisiert bis ich dann auf Hook traf, bzw. Concept Art von ihm.
Noch heute finde ich diese Sachen mehr als nur faszinierend, weswegen ich begonnen habe zu stilisieren und bin dann Kinderbuchillustratorin geworden :)
Übrigens: Es sah anfangs so aus, als würde ich eher digital malen, bis mejn GT kaputt ging und ich dann eben auf was anderes ausweichen musste ;)
Ich glaube, ich hab schon einen eigenen Stil entwickelt. Zumindest haben mir das schon einige gesagt. Der Wiedererkennungswert ist auf jeden Fall da, das weiß ich.^^ Und ich scheine wohl schon ein Erkennungsmerkmal zu haben, woran man eigentlich sofort erkennen kann, dass es von mir ist. xD Und zwar dieser weiße Punkt an der Unterlippe. Den mache ich grundsätzlich bei Weiblein und Männlein. Dieser Punkt wurde mittlerweile auch schon als die „Gela-Perle“ getauft. xD
Ansonsten versuche ich gerade wieder einmal meine Augen zu ändern. Also, die Augen, die ich zeichne. Nicht meine eigene natürlich. xD
Und anderes muss ich eigentlich auch noch ändern bzw. verbessern. Bin ja schon froh, dass ich manche Farbverläufe hinbekomme.^^
Ich würde von mir auch sagen das ich schon einen eigenen Stil besitze. Zumindest hab ich es ab und zu gehört das man z.B. bei meinen Disney-Karten, wo ich bewusst versuche den Charakter so darzustellen, wie Disney es macht, trotzdem noch meinen eigenen Stil raus sieht.
Das finde ich eigentlich ganz schön, wenn es denn so stimmt. Immerhin ist ein bisschen Wiedererkennungswert ja schon ganz nett, denke ich. Woran genau das liegt und was diesen ominösen Stil bei mir ausmacht, kann ich allerdings selbst kaum/gar nicht sagen…vllt sind es ein paar Stilmerkmale (große Pfoten u.a.), vllt ist es die Coloration oder eine Mischung aus beidem, ich weiß es wirklich nichtXD Sowas kann man selbst manchmal schwer einschätzen, vorallem weil ich nie bewusst versucht habe in eine bestimmte Richtung zu gehen.
Es gab selbstverständlich viele Zeichner, die ich klasse fand aber so ein richtiges Vorbild hatte ich eigentlich nie. Beeinflusst wurde ich bestimmt von vielen Sachen (Zeichnerfreunde damals, Disney, der Versuch sich an realen Tieren zu orientieren), aber ich würde behaupten, das ich die grundlegenden Sachen von meinem Stil immer schon so gemacht habe, nur eben…weniger geübter. Wenn ich meine alten Zeichnungen ansehe, erkenne ich mich auch heute noch sehr gut darin, es ist alles eben nur ein bisschen plumper gewesen.
Generell hab ich mir über so etwas nie einen Kopf gemacht und einfach gezeichnet. Manchmal ändern sich unbewusst ein paar Sachen, aber ich hatte sehr selten versucht es in eine Richtung zu lenken´u`
Ich hab hier auf Kakao-Karten. de schon lang nix mehr hochgeladen und jetzt zwei neue Bilder :) und wenn ihc mir so meine alten Bilder anschaue, seh cih ich hab meinen Stil ziemlich verändert, sowohl in den materialien als auch im Malen selbst.
Aber ich glaube jeder entwickelt seinen Stil sein leben lang weiter auch wenn man in etwa den selben stil beibehält.
LG :)
