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Eigene Stilfindung (?!)

Hallo ihr Mäuschchen,

ich wollt mal fragen, wie ihr allgemein so zeichnet. Wie habt ihr euren eigenen Stil (sofern ihr einen habt?) entwickelt? Woher nehmt ihr eure Inspirationen? Ich würde zu gerne für mich einen eigenen Stil erfinden. Ich bin 24, jünger werd ich nicht mehr… So langsam sollte es also mal losgehen. Nur, ich hab nicht die leiseste Ahnung wie :hmpf:

Ich kann von mir behaupten, dass meine Karten oder auch Artworks ganz gut sind, jedoch könnten sie auch von irgendeiner Zeichnerin stammen, niemand sieht, dass grad ICH das gemalt habe.

Das ist zb bei (wenn ich mal so unverfroren Namen nennen kann) Zadzenea von Animexx total anders… egal was sie hochlädt… man erkennt auf Anhieb dass es von IHR kommt. Ich sehe das genauso bei Tenebrae (unser talentierter Neuzugang) oder auch Schäfchen86… Schäfchens Kakao Karten erkenn ich 20 Meter gegen den Wind.

Ich persönlich kann mir viele Stile zu Eigen machen… deswegen sieht auch jedes meiner Bilder anders aus :püh:

Deswegen ist das meine Frage an euch: wie verhaltet ihr euch? Übernehmt ihr von anderen Künstlern (auch richtigen Künstlern wie Arina Tanemura usw?) mischt ihr zB die Augen von hier, die Kopfform von da… bis irgendwann was spezielles oder eigenes dabei rauskommt? Schmiert ihr solange rum, bis ihr irgendwann mal was gefunden habt? Was tut ihr, wenn euer persönlicher Stil dann nicht ankommt?

Fragen über Fragen. Ich würde mich über Diskussionen sehr freuen.

Grüße
Araveena

hm… nen eigenen stil hab ich auch nie entwickelt- ich glaub man erkennt meine sachen daran, dass ich nur 40 farben besitze und dass meine hände immer verkrüppelt sindO_o
ich hab auch ständig versucht mir stile anzueignen, wie zb. von neil gaiman oder so, aber irgendwie wurde das nie was und ich bin wieder in mein altes 0-8-15 muster abgerutscht. ich kenn das problem mit der stilfindung- ich bin 28 und langsam hab ich die hoffnung aufgegeben.

Hallöchen! ^-^
Das ist eine interessante Frage…! Also ich persönlich hab mittlerweile schon 'nen eigenen Stil (möchte ich zumindest behaupten XD). Ich bin zwar noch mit vielem unzufrieden, aber das wird schon noch, hoff ich. Trotzdem war es ein echter Kampf! XD Ich habe ein halbes Jahr damit verbricht, mir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich zeichnen will. Shônen oder Shôjo, weich oder hart, detalliert oder einfach…
Bis mir klar geworden ist, dass es keinen Sinn macht, sich zu verkrampfen. Man sollte einfach sich selbst treu bleiben. Der Weg zum eigenen Stil kommt nur durch eins: Übung, Übung, Übung…! XD Man sollte einfach drauf los zeichnen, ohne sich groß nen Kopf zu machen. Und wenn man sich Bilder von anderen Zeichnern ansieht, hat man oft dieses Gefühl “Wow, das will ich auch mal ausprobieren!” - und das sollte man auch machen. Nach und nach fügen sich dann Elemente von verschiedenen Zeichnern in den eigenen Stil ein und bilden hoffentlich irgendwann das, was man einen Stil nennen kann, womit man selbst zufrieden ist.
Und wenn der Stil dann nicht ankommt? Weitermachen! Sich die Kritiken anhören und darüber nachdenken, nochmal objektiv das eigene Werk betrachten und es beim nächsten mal vielleicht etwas besser machen. Man sollte sich auf keinen Fall verbiegen, um anderen zu gefallen. Jeder Stil hat seine Liebhaber.

Höhöhö… hoffentlich versteht irgendwer, von was ich da rede.

uh eine schwere aber auch interessante frage ^^
natürlich gleich mal meinen senf dazu geben muss

ich versuche schon meinen eigenen stil zu entwickeln und diesen stetig auszubauen, aber das ist gar nicht so leicht
angefangen hab ich mit dem zeichenstil von sailor moon, dann gings über zu arina tanemura und als mir das alles irgendwann vielzu sehr nach abgemal t und nachgemacht aussah hab ich angefangen rumzuprobieren ^^
besonders bei den augen hab ich lange ausprobiert wie ich sie mache, um endlich etwas zu finden mit dem ich zufrieden bin
hat zwar so an die 3 jahre gedauert, aber mitlerweile bin ich echt glücklich mit der art wie ich sie zeichne, vor allem weil die etwas eigenes hat, was sonst so gut wie nicht bei anderen vorkommt
das war mir sehr wichtig x3
und bei mir kommt natürlich auch viel durch die art wie ich koloriere XD
ich hab mir oft tutorials angekuckt, wie andere das machen, aber nachdem mir das alles nicht so wirklich zusagt bleibe ich da meiner methode treu
und ich denke das sieht man auch ^^

ich lasse mich da auch nicht von anderen beeinflussen, ich zeichne so wie ich das will ^^
und wems nicht gefällt, der muss es sich ja nicht ankucken
ich bin immer gerne bereit konstruktive kritik anzunehmen, aber sachen wie: “mir gefallen deine augen nicht, die sehen nicht aus wie die von zeichner xy und nur so ist das schön” überhöre ich sorgfältig

und wie gesagt viel geht einfach übers ausprobieren XD
mal kucken ob einem die augen besser gefallen wenn man sie kleiner/größer zeichnet, oder ob man den körper eher lang und schlank oder doch vielleicht etwas realistischer zeichnet… ich bin da immer wieder am ausprobieren und verändern
und hoffe man kann das auch erkennen O___o
aber selber kann man das je eher schlecht entscheiden ob die bilder wiedererkennungswert bei anderen haben XD

Puh, das ist eine gern gestellte Frage in Zeichnerforen. Häufig lese ich da Sachen wie “Du musst von möglichst vielen unterschiedlichen Leuten kopieren und dir dabei die Elemente herauspick die dir am besten gefallen.” wenn es darum geht einen möglichst eigenen Stil zu bekommen. Aber davon halte ich persönlich nicht besonders viel weil es keine Lösung ist die für jeden funktioniert. Bei mir hat es sich total gegenteilig zu diesem “Ratschlag” entwickelt, mein eigener Stil kam an dem Punkt zustande, an dem ich mir keine anderen Stile mehr zum direkten Vorbild genommen habe.

Von anderen Zeichnern komplette Bilder abgezeichnet hab ich schon als Kind sehr wenig und ab 12 Jahren eigentlich gar nicht mehr. Allerdings hat mich damals noch der Pokemon und Digimon Stil sehr beeinflusst, was man meinen Bildern auch ansah. Ich denke ich hab mich damals so daran orientiert, weil ich noch kaum andere Stile aus dem Bereich kannte und unterbewusst dachte wenn etwas wie Manga oder Anime aussehen sollte, dann müsste es in die Richtung gehen.
Mit 13 Jahren hatten sich meine Zeichnungen dann aber trotzdem schon sichtbar verändert weil ich Stilelemente die mir in den Originalstilen nicht gefielen und auf die Nerven gingen durch eigene ersetzt habe.
Und ab ca. 14 Jahren hab ich das Orientieren an vorhandenen Stilen so gut wie komplett über Bord geworfen weil mir klar wurde, dass es mir zum einen nicht liegt Teile eines vorgefertigten Stils zu benutzen (weil sie eh nicht meinen eigenen Vorlieben entsprechen). Und zum anderen war mir inzwischen bewusst, dass es sehr viel anderes außer Pokemon, Digimon und Sailormoon gibt und ich mich daher gar nicht so einschränken brauche um es als Manga erkenntlich zu machen (was heutzutage ohnehin nicht mehr mein Ziel ist).

Allerdings war es trotz dieser Loslösung von den Vorlagen nicht so, dass ich zu dem Zeitpunkt dann urplötzlich einen wiedererkennbaren und gleichbleibenden Stil hatte. Statt dessen hab ich bis ich ca. 16 war noch sehr viel rumprobiert und experementiert um herauszufinden was mir persönlich am besten liegt. Ab dann hat der Stil letztendlich angefangen sich zu festigen.
Für mich war daher besonders diese Experementierphase ohne direkte Vorbilder wichtig bzw. ist es das immer noch. Ein Stil bleibt ja nicht auf alle Ewigkeiten gleich, sondern entwickelt sich weiter. Bei mir meist nachdem ich etwas neues und für mich ungewöhnlicheres ausprobiert habe.

Und ich stimme auch dem bereits erwähnten “nicht verkrampfen” absolut zu. Mein Stil hat sich nicht aus dem Zwang “das muss jetzt so und so aussehen” entwickelt sondern daraus, dass ich beim Zeichnen gemerkt habe, dass mir etwas besonders liegt oder besonders Spaß macht. Der eigene Stil ist etwas was aus dem inneren des Zeichners heraus kommt. Darum stelle ich es mir auch schwer bis teilweise unmöglich vor so etwas zu erzwingen und dann trotzdem am Ende glücklich und zufrieden damit zu sein.
Aus dem Grund würde ich auch solange ich für mich selbst zeichne niemals meinen Stil für andere ändern nur weil er nicht gut ankommt (ausgenommen geschäftliche Wünsche, da ist es manchmal unvermeidbar).

Dem bereits Gesagten stimme ich voll und ganz zu.

Natürlich ist ein eigener Stil sehr wichtig. Das habe ich erkannt, als ich bei einem Manga-Wettbewerb teilnahm und mein Bild zwischen all den anderen an der Wand gesucht hatte. Wen ich nicht gewusst hätte, wie genau mein Bild aussah, hätte ich wahrscheinlich noch Stunden suchen müssen. Ein eigener Stil hätte mein Bild unverwechselbar gemacht.

Wenn ein Profi mit einem markanten Stil eine neue Serie zeichnet, erkennt man, dass es von ihm ist, auch wenn sein Name nicht dabei steht. Sowas strebte ich an. Ich muss zugeben, dass ich dem Ratschlag “Picke dir bei anderen Zeichnern das Beste raus” gefolgt bin. Aber das darf man so kritisch nicht sehen. Das brachte mich lediglich dazu, mal etwas ganz Neues auszuprobieren und mich von meinem “Allerwelts-Stil” zu distanzieren. Mein Stil hat sich sehr weiterentwickelt und sieht nun gar nicht mehr wie “zusammengebastelt” aus. Darauf aufbauend habe ich hier und da Dinge so gezeichnet, wie ich es für richtig oder schöner hielt.

Letzten Endes bin ich sehr zufrieden mit meinem Stil. Ob er nun SO markant ist, dass er einen hohen Wiedererkennungswert hat, kann ich nicht beurteilen. Das ist es wohl auch, was die Entwicklung eines eigenen Stils so schwierig macht. Man selbst kann nicht beurteilen, ob der eigene Stil markant genug ist, da man sein eigenes Bild wohl immer wiederfinden würde. Aber auf andere verlassen ist auch nicht die Lösung, da der EIGENE Stil ja auch etwas persönliches sein soll.

Dein Post spricht mir aus der Seele. Ich bin jetzt bald 30 und versuche seit Jahren vergeblich einen Stil zu entwickeln. Wobei ich sagen muß, daß mir Freunde und Bekannte sagen, meine Sachen hätten einen Wiedererkennungswert und ich hätte einen Stil. :wah:

Es hängt also auch viel dran, ob man selbst seinen Stil sieht und ihn wenn dann auch leiden kann ^-^’
Mein Problem dabei sit eher, daß ich - wenn ich wirklich einen habe - den Stil absolut nicht leiden kann. Die ganzen STAs haben mir aber schon viel geholfen, weil ich “frei” gezeichnet habe, also nicht nach einem Stil, einer Serie, einem Manga oder sonst etwas in der Richtung, sondern frei nach Schnauze. Und ich hoffe noch immer stark, daß diese Art der Übung für mich nutzt.

Solche themen hier sind wirklich interessant ^^

Ich zeichne ja eigentlich schon seit ich denken kann… anfangs sailor moon… dann fing ich an richtig manga zu zeichnen vor 5-6 jahren, hatte Tokyo Mew Mew als vorlage… Dann fing ich an ein bisschen den stil von meiner besten Freundin zu “klaun” XD
Man sieht ja vieles von anderen künstlern… nasen… hände… körper… und man versuchts dann vllt selbst so… bei mir hat es sich dann automatisch in meinen stil mit reinentwickelt und zu meinen angepasst und sah den andern eigenltich nichtmehr ganz so ähnlich.
Manchmal merkt man sich auch sachen im unterbewusstsein und bringt sie aufs bild =3
Ich find jeder hat irgendwo seinen eigenen stil… man muss nur gut üben und nicht krampfhaft nach einen eigenen suchen, dieser kommt von alleine, wie bei mir.
Ich persönlich bin auch begeistert von Zeichnern mit wiedererkennungswert. Seinen wirklich eigenen Stil zu haben ist schon was tolles.
Inspiration nehm ich mir ja immer von anderen künstlern, wie sie etwas zeichnen und wie es rüberkommt… ich versuch dann auch sowas ähnliches zu machen, gefühle im bild sind mir auch wichtig. Hauptsache rumprobieren und üben, das tu ich sehr gerne, und so entwickelt sich der Stil auch weiter wie ich finde ^^

ansonsten bin ich dergleichen meinung wie die andern, ausprobieren und üben! Aber nicht verkrampfen!

o.O Huch, öhm danke, freu mich dass du das so siehst. ^///^;

Also ich denke schon dass ich einen eigen Stil besitze, ich hab zwar erst 3 KaKAO’s gemacht, aber so allgemein gesehen von meinen Outlines etc. ist der Widererkennungswert doch sehr hoch, wage ich jetzt mal zu behaupten. ^^;

Ich glaube wichtig ist bei der eigenen Stilfindung, dass man sich nicht zu sehr beeinflussen lassen darf, also dass man nicht versucht zu erzwingen beispielsweise wie Kaori Yuki zu zeichnen, das klappt eh nicht und immer werdet ihr darauf angesprochen. Ich sehe das immer bei einer Zeichnerin, deren Bilder ich total mag, die sich aber beharrlich dagegen ausspricht dass es Parallelen zu ihrem und Kaori Yuki’s Stil gibt, aber diese Parallelen sind gigantisch, mag ja sein dass es eine unbewusste Beeinflussung war, aber er ist da, finde ich aber auch nicht schlimm. ^^

Diese unbewussten Einflüsse kenne ich bei mir selber auch, ich liebe den Jugendstil und ich habe schon so oft gesagt bekommen dass meine Outlines sehr daran erinnern und ich muss sagen ich gebe ihnen recht, aber ich habe nie beabsichtigt gehabt meine Bilder auch nur im geringsten an den Jugendstil anzulehnen aber es ist einfach da und es ist ok… denke ich. XD

Geprägt haben mich jedoch die Manga von You Higuri, deren Stil ich wirklich toll finde und der Manhwa Model von Lee So Young, aber ich habe nie versucht so zu zeichnen, ich wollte immer was eigenes machen.
Auch wenn sich mein Stil im letzten Jahr noch etwas verändert hat, erkennt man noch immer den roten Faden, darüber bin ich sehr glücklich und auch dass ich eine kontinuierliche Verbesserung erkennen kann. :D

Naja, man lernt nie aus und manche Veränderungen des Stils gehen denke ich auch von Veränderungen der Interessen oder vielleicht allgemein der Lebenssituation, aber was weiß ich. XD

Ich freu mich immer wenn man erkennt dass jemand einen wirklich unverkennbaren Stil besitzt, aber genau so schön finde ich es wenn jemand viele Einflüsse in seinen Bildern darstellt, jedoch muss es schon in sich stimmig sein, aber das ist ja auch klar. ^^

Einen tollen, eigenen und unverkennbaren Stil hat in meinen Augen auch x-Haru-x :wiiii:
Ich könnte jetzt noch eine ganze Reihe anderer Zeichner nennen, aber vielleicht schreiben sie ja selber noch was dazu hier herein ^^

Ich finde es relativ sinnlos, sich groß Gedanken über einen “eigenen Stil” zu machen.
Klar kann ich es nachvollziehen das man einen gewissen Wiedererkennungswert erreichen möchte, aber entweder ergibt sich das von alleine oder eben nicht.
Bei der riesigen (ständig steigenden) Anzahl von “Künstlern”, bzw. Hobbyzeichner ist es meiner Ansicht nach auch gar nicht mehr möglich, sich wirklich herauszuheben. Es gibt (fast) immer jemanden, der einen ähnlichen, wenn nicht gleichen Stil hat, auch bei den Profis.

Viele Künstler, deren Bilder man immer wieder erkennt, malen auch immer wieder das gleiche Motiv.
Neeeeeeee, muss nicht sein. Lieber herumprobieren und abwarten, ob sich irgendwann was “eigenes” ergibt :)

WORD!!!

das ist in etwa das, was ich mir letztendlich auch gedacht hab, aber anhand meines beispiels nich so rüberbringen konnte. nen stil entwickelt man ganz automatisch.

Da muss ich dir auf jeden Fall auch zustimmen. ^^
Entweder entwickelt es sich, oder eben nicht, auch wenn sich keiner entwickelt, sollte man nicht gleich denken dass das schlecht ist!

Viele Künstler experimentieren, aber das macht ja auch gerade eben Spaß am zeichnen, als immer eintönig das Selbe zu machen. :D

ich find zum beispiel, das dasClownteil einen sehr einprägsamen stil hat. ich freu mich zumindest immer über kakaos in ihrer galerie und bin ganz närrisch nach ihren karten… :)
ich kenne viele leute, die sich ihre unverwechselbare art zu zeichnen versauen, weil sie sich zu tode denken, was dran nicht stimmen könnte und an wem man sich orientieren könnte. mach deinen kopf frei. guck nicht, was die anderen machen. am besten zeigt sich auch ein prägnanter stil im schnell zeichnen. setz dich mal in ein cafe, zeichne vorbeigehende leute. du hast nur ein paar sekunden und bald wirst du merken, dass du nur prägnante sachen zeichnest. un d weil du das augenmerk auf etwas lenkst, was anderen vielleicht nicht auffällt, stellt sich manchmel ein schöner aha-effekt ein

Das ist mal ein sehr interessanter und schöner Tipp! Aber nicht nur, dass man das Augenmerk auf etwas legt, was einem selbst aufgefallen ist, sondern man denkt dabei nicht zu viel nach und bringt es einfach auf’s Papier! Muss ich demnächst mal ausprobieren ^.^

Huhu :)

Hm, ob ich einen eigenen Stil habe? o.O Ich weiß es ehrlich nicht… Ich höre zwar von manchen “Ich erkenne deine Karten sofort, wenn du sie hochlädst!”, nur weiß ich nicht woran sie es erkennen…
Eine lange Zeit konnte ich mir anhören “Das sieht ja aus wie Sailor Moon!”. Wo sie denke ich auch oft Recht hatten >_> Aber mittlerweile höre ich auch ab und zu, aber nicht soooo~ oft “Das sieht ein bisschen aus wie Jeanne” (cool alter, die hab ick nun noch nie gezeichnet! xD ) Und neulich schrieb mir jemand unter mein Pic “Dein Zeichnstyl ist sehr leicht und Dynamisch, an Naokos angelehnt, und dennoch nicht kopiert”. Das war natürlich dann Butter x3 DAS wollte ich eigentlich immer erreichen x3 So weich zeichnen wie Naoko und doch anders :3

Und was die Zeichenstilentwicklung angeht: Bei mir war/ist es auch so, dass ich mir angucke, wie manche Zeichner bestimmte Dinge umsetze und versuche diese dann auch mal. So habe ich zum Beispiel meine Lippen “entwickeln” können, die jetzt übrigens auch schon erkannt werden und auch Gefallen finden ;) Ich fand die Lippen von jemandem so toll, dass ich diese auch mal eingebaut habe und habe diese irgendwie entwickelt. Irgendwann, wenn du mal wen imitierst, bekommst du’s durch Zufall mal anders hin und das gefällt dir dann so gut, dass du versuchst es immer wieder so hinzubekommen oder auszubauen… Wie gesagt, meine Lippen, ne xD

Was besonders wichtig ist, denke ich, sind die Augen deines Stils. Wenn du diese ausbaust und anders machst, dann kann das auch schon ein Bild deines Stils sein: Schau dir an, wie andere ihre Augen zeichnen! Auch die Haare sind manchmal ausschlaggebend für einen Zeichenstil. Schau die die von Naoko Takeuchi, Arina Tanemura oder Kaori Yuki an. Alle zeichnen die Haare - und auch die Augen - verschieden und können sich so mit ihrem Stil präsentieren.
Ein letzter Aspekt ist dann natürlich die Colo. Manche fallen durch ihre Copic-Colo auf oder weil sie extremst gut mit Buntis umgehen können.

Ich kann dir eigentlich nur den Tipp geben, dass du dran bleibst und wirklich versuchst, andere Zeichner in deinen Stil einfließen zu lassen. Irgendwann kommt dein Stil von ganz alleine! Du darfst nur nicht aufgeben und es kann auch nach langer Zeit klappen ^__^’ Ich zeichne seit dem ich 9 bin (das sind jetzt 12 Jahre o__O ) und habe es erst in den letzten Jahren geschafft, irgendwie nun doch meinen eigenen Stil zu finden. Aber du entwickelst dich immer und immer weiter. Schau dir jetzt noch mal die Cover von den Neuauflagen der Sailor Moon Mangas an :) Da siehst du, dass sich selbst Profis wie Naoko noch weiterentwickeln können ;)
Schau hier: Sailor Moon alt und das hier ist Sailor Moon neu

So, nun hoffe ich, dass du deinen Stil bald ausbauen kannst ;)

Liebe Grüße

Yukili ^.^

Ich hoffe dass bei mir der eigene Stil noch irgendwann kommt… ich lass das alles mal auf mich zukommen, bin ja sowieso erst 15.
Das unlustige ist, dass als ich mit 8 Jahren angefangen hab Bilder im Mangastil zu zeichnen, sei es wegen der wackligen Striche oder sonst was, noch ein richtiger Erkennungswert drin steckte.
Heute seh ich meine Bilder immer wieder untergehen,… vor allem bei Fanarts weil mein Unterbewusstsein es nicht lassen kann, den Stil eines Zeichners nachzuahmen.
Der Stil von Matsuri Hino hat mich eine Zeit lang sehr bewegt, obwohl ich meistens nur die Herren-Augen gut fand… es ist schwer zu beschreiben aber die weiblichen Charaktere sehen für mich immer so aus, als ob sie zu viel Kaffee getrunken hätten.
Was mich total irritiert hat war, dass Araveena den Thread eröffnet hat, obwohl ich gerade finde dass SIE einen gewissen Touch in ihre Karten bringt.
Ich denke das liegt vorwiegend an der Colo, die ist nämlich immer so weich und leicht (?) _

Also eigenen stil hab ich… hab so eine eigenart von chibis… die nasen und münder haben bei mir auch fast immer das selbe an sich…
Ich weis nicht aber ich entwickel mich immer weiter… im moment zeichne ich auch gerne mal Charakter aus Serien um dabei was zu lernen… Aber sehr oft nehme ich große kuller augen mit ein paar wimpern und dann lichtpunkt immer oben links oder rechts… dann grundton und dan ein ramen mit etwas duklerem ton rum…
Die nase ist mehr so ein langezogenes u xD und der mund ein langezogenes ^mit u xD… weis net und ich male gerne lange blone haare… versuch mir das aber gerade abzugewöhnen… joa…
Ich benutze auch fast immer aquarell… und hab das so eine komische technick… aber sieht gut aus… naja…

lange gelaber… hoffe es war net zu langweilig

Mhm, ich denke auch, der Stil kommt von ganz alleine Oo
Ich weiß nicht, ich hab mich aber nie sonderlich damit beschäftigt, meinen eigenen Stil zu entwickeln ^^" Das einzige, womit ich sehr viel rumexperementiert habe, waren die Augen. Ich liebe es, Augen zu zeichnen XD
Ansonsten zeichne ich einfach, wies kommt. Ich weiß nicht, ob ich jetzt so den Stil mit nem Wiedererkennungswert hab, aber ich erkenne ihn. Reicht doch XD Wenn ich mir zu viele Gedanken darüber mache, krieg ich erst recht nichts hin.
Ab und zu hab dann immer mal ein paar Stilkrisen, wo ich meinen eigenen Stil echt nicht sehen kann. Aber die gehen genauso wie sie kommen…xD

Ach ihr seit ja so zuckerig… Hätte nicht gedacht, dass das Thema so eine Resonanz findet.

Ich für meinen Fall probiere oft etwas aus… es ist aber auch schon so gewesen (ich nenn hier keine Namen weil ich es ja ganz sicher nicht böse und so meine) dass ich versucht habe, ein Thema in meinem eigenen Stil auszudrücken und die Karte dann nicht so gewollt war, weils halt nicht so sehr am Original war. Ich nehm das natürlich auch keinem krumm… aber ich will halt auch, dass anderen Leuten meine Bilder gefallen und dass sie zB hier gerne mit mir tauschen… wenn ich dann eine Karte neu male, dann macht mich das traurig, weil halt die Art wie ich das gerne versucht hätte nicht sonderlich angekommen ist.

Ich bin halt ein Zeichner der, obwohl ich schon wie gesagt 24 bin, sehr auf Anerkennung von anderen bedacht ist. Das ist natürlich der falsche Weg… denn man sollte ja in erster Linie für sich selbst zeichnen… aber mich macht das halt glücklicher wenn ein anderer sagt: “Du das ist aber toll.” als wenn ich selber der Meinung bin dass es toll ist…

Ich denke halt, dass alles was über Mainstream hinausgeht, es meistens sehr schwer hat um “aufzufallen”. Deswegen versuche ich oft unbewusst mich an kommerzielles zu halten. Ich habe meine Michiru Karte für Nao-Ren eher so gezeichnet, wie ICH es für schön halte… die anderen versuch ich leider inzwischen alle an den Anime zu halten weil ich halt einfach Sorge hab, dass das vielleicht genau das ist, was der andere haben will. Und weil ich so einfach sicher sein kann, dass sie meinem Tauschpartner gefallen könnten…

Meine Avatar Karte zu Katara oder auch mein Pandamädchen… hier wollt ich etwas ausprobieren vom Gesicht her und leider kamen beide überhaupt nicht an (im Gegensatz zu den Mainstream Sailor Moon Karten). Da bin ich halt sehr unsicher…

Aber eure Eindrücke gefallen mir sehr. Da werd ich wirklich in Ruhe drüber nachdenken und meine nächste Karte werd ich mal so zeichnen wie ICH denke dass sie gut aussehen könnte und nicht so, damit sie sicher einem gefällt und “ich nicht drauf sitzenbleibe.” Mal sehen was passiert…

Grüße Araveena

Also, ich muss dazu sagen, dass ein eigener Stil nicht immer etwas gutes ist. In Braunschweig wird man beispielsweise nicht für freie Kunst angenommen, wenn man schon einen erkennbaren Stil hat, da man dann nicht mehr formbar ist. Da ist es sehr gut wenn man noch sehr wandelbar ist.

Außerdem denke ich, dass jeder ein Stück “eigenen” Stil hat und das ist etwas ganz anderes, als eine bestimmte Art die Nase oder die Augen zu zeichnen, sondern etwas, das auch durchkommt, wenn jemand versucht mal anders zu zeichnen. Das ist meist etwas unbewusstes, vielleicht nur eine bestimmte Druckstärke beim farbauftrag, eine gewisse Linienführung oder der Hang, immer eine bestimmte Farbe zu benutzen. Und je mehr man zeichnet, desto deutlicher wird diese “Handschrift” im Bild, die dann irgendwann dazu führt, dass man den Zeicher sofort erkennt. Und so viele Stile fremder Zeichner man auch zu kopieren versucht, irgendwas eigenes bleibt immer darin stecken und das ist es was die Bilder eines zeichners unverwechselbar macht. Daher glaub ich nicht, dass es hilft, wenn man sagt, mal die Augen wie zeichner xy, sondern man sollte sie jedesmal einfach malen wie man lustig ist und der eigene stil wird immer durchscheinen. Das einzige was hilft ist viel und noch mehr zu malen, dann werden die Bilder immer markanter. Und irgendwann fällt einem auf, dass man den eigenen Stil nie los wird, egal für wie vielseitig man sich hält.

Jetzt hab ich doch was dazu geschrieben, obwohl ich dieses “Zeichner x hat mehr eigenen stil, zeichner y weniger” eigentlich doof finde. Ich weiß nicht ob ich einen eigenen Stil habe, es ist mir auch egal, solange mir das was ich gemalt habe gefällt.