Meine Freunde sagen mir oft, dass ich einen eigenen Stil habe. Aber wenn ich sie dann frage woran sie das sehen, zählen sie immer die Sachen auf, die ich nicht kann. Z.B dass meine Hälse so lang sind oder wie ich Hände male. Ich finde dass voll deprimierend und hab dann manchmal keine Lust mehr zu zeichnen. Aber dann sag ich mir auch dass man halt üben muss und mache weiter. Iich will auch gern mal was Neues ausprobieren aber dass sieht dan immer so blöd aus, dass ich dann aufgebe! Geht euch das auch so?
Abzeichnen kann ich ganz gut aber davon bekommt man ja keinen eigenen Stil, oder?
Hey
@Ultraviolett:
Mal als erstes etwas neues zu machen ist für alle schwierig und es klappt ganz sicher bei niemandem sofort.
Aber es lohnt sich oft etwas neues zu lernen.
Es ist sogar wichtig. Etwas anderes als das was du schon machst lernst du auch beim Abzeichen.
Wenn man etwas noch nicht kann ist Abzeichen eine der besten Methoden.
;-) Dein Stil entwickelt sich je mehr du kannst und ausprobiert hast.
Also ist abzeichnen genau das richtige. Aber das bedeutet auch das ein eigener Stil viel Zeit und Erfahrung braucht.
Geduld musst du allerdings haben. (hab ich auch nur begrenzt :-P)
Und vielleicht lernst du die Komplimente und Kritiken deiner Freunde zu schätzen.
Ich habe mir angewöhnt Bilder die ich mache herum uu zeigen um möglichst viele Meinungen zu hören.
Nicht alle sind positiv( mein Freund urteilt sehr hart) aber wenn deine Freunde sagen sie finden selbst die Sachen an denen du noch
Mängel siehst gut dann kannst du sehen das du in deinem Umfeld eine der Besten bist.
Vergleich dich nicht mit Leuten die viel mehr Erfahrung haben sondern gib Dein bestes.
Man ist nicht so enttäuscht wenn man sagen kann das ist mein Bestes.
;-)
Ich persönlich weiß nicht ob ich einen eigenen Stil habe. Ich coloriere anders als die meisten aber das machts glaub ich noch nicht aus.
Wie oder ob mein Stil existiert sollen andere festlegen. Genauso ob es ihnen gefällt.
LG Yra
@Yrael:
Ui Danke, das ist aber eine nette Antwort hab mich voll gefreut! Weil ich dachte immer, dass das schlect ist mit dem abzeichnen und wenn mir was gut gelungen ist haben die anderen immer gesagt “ist ja nur abgezeichnet”. Aber wenn du sagst das mir das auch helfen kann mit dem eigenen Stil und so bin ich voll froh. Dann will ich weiter üben und hoffe dass ich auch bald einen eigenen Stil hab wo dann alles richtig ist. :DD
Danke noch mal!!
Ich suche keinen Stil, der Stil soll mich finden ^^ Nein, im Ernst, ich zeichne einfach wie ich es grad mag und manchmal finde ich dann plötzlich etwas anderes besser als vorher und übernehme es… wenn ich einen eigenen, erkennbaren Stil habe, dann hat mir dass bis jetzt noch niemand gesagt ^^’’
ich höre häufig, dass man meinen stil überall erkennt, sogar, wenn ich ihn verändere, also andere haare, größere augen…
und mal ganz ehrlich: ich weiss garnich, ob das wirklich so toll ist, da ich meinen eigenen stil leider ziemlich blöd find und trotz vielem herumprobierens doch immer höre:* ja, das is erkennbar von dir.*
toll :starr:
Einen eigenen Stil habe ich, glaube ich nicht. Mein Stil fängt schon allein da an zu schwanken, wie ich in dem Moment gelaunt bin. Wenn ich euphorisch bin sehen meine Bilder schon anderes aus, als wenn ich gerade ein wenig unter Stress stehe. Das einzige was sich bei mir schon ähneln könnte sind vllt die Augen, denn die zeichne ich doch zu 95% aller Fälle doch immer auf die gleiche Weise, der Rest könnte doch schon unterschiedlich sein, da ich auch hier und da mal was anderes ausprobiere. Es meinte auch noch nie jemand zu mir, dass man meine Bilder gleich auf den ersten Blick erkennt, so wie erinys gerade schon meinte. Aber ich denke mal dass es mit der Zeit und der Erfahrung kommt, bis man einen bestimmten Stil gefunden hat und bis dahin bleibt es einfach nur zu üben und sich zu entwickeln :D
ich habe leider auch keinen stil und bin ebenso wie du auf der suche. bei mir schwankt es auch sehr ob es eine gute zeichnung wird oder nicht. Ich mal selbst die augen irgendwie mal so und mal so… ^^
ich glaube einfach man müsste sich dazu zwingen immer die gleiche technik zu verwenden, bzw. halt die augen immer gleich zu machen, allerdings würde mir das dann wieder keinen spaß machen
Ich habe einen eigenen Stil, welcher “leider” auch Wiedererkennungseffekt hat … wobei sich die Charaktere da auch ähneln … wobei es auch Formsache ist, ob ein Bild toll ausschaut oder nicht … eben Motivationsbedingt. Wobei mal sehen, ob das, was ich jetzt als Karten fabriziere auch gewissen Wiedererkennungswert haben wird :3 … ich denke auf jeden Fall eine eigene Stilfindung ist in dem Sinne schön, dass man eben diesen Wiedererkennungswert hat und sich im gewissen Sinne doch aus der Masse hervor heben kann.
Ich habe früher, als ich angefangen habe zu zeichnen viel abgezeichnet…dadurch hatte ich dann auch keinen eigene Stil, weil ja alles kopiert war. Ich glaube ein eigener Stil entwickelt sich dann wenn man anfängt ganz frei Motive zu zeichnen. Augen müssen nicht immer gleich gezeichnet sein damit ein eigener Zeichenstil zu erkennen ist. Am häufigsten unterscheiden sich Stile für mich durch Strichführung, Proportionen und Coloration. Das sind aber alles Sache die sich mit der Zeit entwickeln und auch später immer wieder leicht verändern. Man muss sich einfach Zeit geben un möglichst viel experimentieren, sich an Dinge herantrauen ohne immer den Wunsch zu haben, das ein möglichst perfektes Bild herauskommen muss. Dabei kann man sich natürlich auch immer von anderen Zeichnern inspireiren lassen. So bin ich z.B. zum colorieren mit Aquarell gekommen. Ich glaube so sammelt man viele Erfahrungen die immer ein wenig mehr zu einem eigene Stil führen. Spannend ist es dann immer sich die eigene Entwicklung vor Augen zu führen.
Stagnation oder sich dazu zu zwingen immer alles gleich machen zu müssen ist glaube ich eine totale Blockade für Kreativität. Viele Zeichner bemängeln ja auch das ihr Stil zu unflexibel ist. Ich selbst z.B. würde gerne aufwändigere Posen zeichnen können…lande aber meist doch wieder beim Porträt. Ich mus mich eher zwingen mal was “anders” zu machen und aus der eingefahrenen Schiene auszubrechen. Gelichzeitig hat mir das häufige Zeichnen von gesichtern auch geholfen mit Gesichtsformen etc. zu experimentieren.
Ich glaube, dass man selbst manchmal gar nicht erkennt, dass man einen eigenen Stil hat! Ich höre öfter, dass man erkennt, dass die Bilder von mir sind. Selber weiß ich allerdings nicht, was daran so “eigen” ist. :wtf:
Ich glaube jeder beginnt erst einmal damit Stile zu immitieren. Ich habe mit Sailor Moon, dann Digimon und später Arina Tanemura angefangen. Dann kam eine 3-jährige Phase, in der ich nur realistisch gezeichnet habe. Nebenbei auch noch anatomische Studien zu machen, kann ich sehr empfehlen. Man lernt sehr viel über Proportionen und das hat mir, denk ich, sehr bei der Stilfindung geholfen.
Irgendwann habe ich mir gesagt, dass ich einen Mittelweg zwischen einem Mangastil und einer westlichen Zeichenrichtung finden will und ich glaub, dass hat mir noch mal einen Push gegeben. :)
Natürlich habe ich auch heute noch Mangavorbilder, aber mittlerweile denke ich nicht mehr so viel über Stilfindung nach, sondern zeichne einfach so, wie es mir Spaß macht und für mich am angenehmsten ist! Die Hauptsache ist doch, dass man Spaß am Zeichnen hat! :wiiii:
Da kann ich grad nichts mehr dazu sagen. Ich hab echt den gleichen Weg
hinter mir.
Anatomie ist wirklich sinnvoll zu lernen. Allerdings habe ich nie nur einen Stil
gemalt.
hm~
ich glaube es ist schwer von sich selbst zu sagen, ich habe einen eigenen Stil
weil wenn ich mir die Galerien von anderen Zeichnern ansehe, erkenne ich meist einen Stil bzw. eine gewisse Richtung,
der ist bei dem einen mehr ausgeprägt als bei dem anderen.
Es gibt Zeichner, da erkennt man einfach an jedem bild, jaa das is von genau dem
wie das bei mir selbst is ~ keine Ahnung
das lässt man wohl besser von anderen beurteilen
klar, hab ich ne gewisse art münder, augen oder nasen zu malen, aber das variiert auch mal
vor kurzem hat mir jemand gesagt, als er meine bilder auf mexx entdeckte [ach du bist also isi-chan auf animexx]
anscheind hat mich irgendwas verraten
Ich glaube, es gibt keinen nur eigenen Stil - jeder wird ja doch immer durch irgendwas beeinflusst (und sei es nur dadurch, daß man irgendwas so blöd findet, daß man es anders machen will). Ob beim zeichnen oder bei anderen Dingen.
Aber das ist ja auch nicht schlimm :)
Ich selbst versuche jedenfalls immer, immer weiter Richtung eines mehr realistischen Stils zu kommen, nachdem ich wie so viele hier vor langer langer Zeit mit Sailor Moon und entsprechendem Stil eingestiegen bin ins Zeichnen :D
Ich stimm dir da zu! Man hat so viele Einflüsse und Eindrücke. Nicht nur von Mangas oder anderen Medien, die man konsumiert hat, sondern auch einfach vom Leben selbst und daraus entsteht der Stil nach und nach, wie ein großes Puzzle! :)
Puzzel finde ich einen schönen Vergleich - genau so ist es doch, oder? Ein paar Teile sucht man sich bewusst aus (wenn man zB irgendwessen Stil temporär bewusst versucht zu imitieren - ganz genau gleich wird er eh nicht, sondern mischt sich mit dem, was da ist, und irgendwann hat man eben so sein Mittelding), und ja auch nicht nur eines, sondern mit der Zeit immer mehr. Und manche Dinge passieren eher zufällig, Vorlieben für Farben zB. Und manchmal experimentiert man bewusst herum.
Ich finde es immer super spannend zu sehen, wie sich der eigene Stil oder der Stil anderer mit den Jahren verändert - da sieht man, wo man herkommt :)
ich glaube was ich in all den jahren am meisten verändert habe sind immer mal wieder nase und mund
die gefallen mir noch nicht richtig aber iwie bekomm ichs auch nicht anders hin
man kann ja nicht einfach so malen wie mans gern hätte XD sondern eben nur so wie manns kann, weshalb man auch einen anderen Zeichenstil niemals komplett imitieren kann
so ne eigenen Note is halt immer dabei ;)
is ja auch gut so
Meine Zeichnungen haben irgendwie immernoch so einen Modecharakter, den ich eine Zeit lang wirklich schon fast krampfhaft versucht habe, abzustreifen, weil er meiner Meinung nach zu manchen Dingen einfach null passt, aber was solls. :starr:
Ich denke, meinen Stil machen unter Anderem die Darstellung von Bekleidung und die furchtbar langen Hälse aus. Beides kommt noch aus meiner Ausblidung. Auf die Hälse könnte ich manchmal verzichten, wenn ich ich ehrlich bin, denn die sehe ich gar nicht, während ich skizziere. Erst beim Colorieren geht mir dann auf: Mensch, der ist schon wieder viel zu lang! >.<
Bei den Kleidern lege ich allerdings wirklich Wert auf Fältelungen, Nähte, Abnäher, dieses ganze Gedöns, dazu Borten, Krägen, Manschetten, etc.
Meine Zeichnungen sind zudem echt mager. Manchmal möchte ich die Damen auf meinen Karten vor einen Teller Pommes mit Schnitzel setzen, damit sie mal etwas auf die Rippen bekommen. Während ich zeichne wiederum bemerke ich es überhaupt nicht, wie dünn schon wieder alles wird. Das ist einfach irgendwo in meinem Handgelenk drin und ist beim Slizzieren so selbstverständlich, dass ich es nciht schaffe, dagegen anzuzeichnen.
Ich glaube schon, dass ich einen eigenen Stil habe, den ich aufs Papier bringe. Mittlerweile mag ich ihn rund herum auch eigentlich ganz gern.
Irgendwo denke ich, dass jeder Stil so seinen Liebhaber hat, was die Linienführug betrifft, ich denke aber auch, dass es sehr zeitintensiv ist, diesen zu entwickeln. Ich finde es immer ein bisschen schade, dass manche Leute als Antwort auf Kritik und Besserungsvorschläge antworten “Das ist nunmal mein Stil so!” Häufig wird das als Ausrede genutzt, weil man nicht die Muße hat, sich auf seine vier Buchstaben zu setzen und zu übern. zeichnen ist wie Schreinern einfach ein Handwerk. Der eigene Stil ist das, was die Zeichnungen letztenendes einer Person zuordnet und kommt durch Stifthaltung, Farbgefüge, Perspektiven, etc. zustande. Schiefe Augen und Spaghettiarme können stilisiert sein, aber man sieht einer Zeichnung an, ob es gewollt, aber nicht gekonnt ist oder ob da jemand einfach mal Spaghettiarme als Stilmittel einsetzt!
Eigentlich denke ich nicht, dass anatomie"fehler" nicht auch eine Stilsache sein können. Du hast ja selbst geschrieben, dass du immer lange Hälse und sehr dünne Frauen malst. Und eigentlich traue ich dir ja schon zu, dass du “realistische” Figuren malen kannst, wenn du wolltest, aber gerade diese merkmale machen meiner meinung nach deinen Stil aus. Solange es irgendwie konsistent bleibt. Ich finde schon dass man bei Anatomie"fehlern" den Unterschied zwischen Stil und Nicht-besser-können sieht. Das beste Beispiel sind ja eigentlich die Sailor Moon Manga mir diesen irre langen Beinen O__O
Ich glaub was Körper oder Gesichter an sich angeht ist mein “stil” gar nicht mal so markant, ich glaube, der wiedererkennungswert meiner Karten liegt (wenn überhaupt) eher in den Farben und im Aufbau der Karten selbst, da ich oft Rahmen und Geschnörkel auf meinen Karten habe. Ansonsten bin ich ja auch eigentlich noch ständig mehr oder weniger aktiv dabei, mich zu verbessern, weshalb ich da jetzt nicht so festgefahren bin, vor allem was die gesichter angeht.
Naja, aber ich sehe eben einen Unterschied darin, ob man etwas stilisiert und so anatomische Unkorrektheiten bewusst einbaut oder ob man einfach nicht in der Lage dazu ist, einen Arm einigermaßen nach Arm aussehen zu lassen. Und häufig kann man das einfach erkennen, wenn man sich zum Beispiel den Rest aus der Galerie eines Zeichners ansieht. Zudem kann man ja häufig auch in der Strichführung einen Unterschied darin erkennen, ob man nun bewusst bestimmte Formen überreißt oder quasi danebengemalt hat.
Die langen Hälse sind bei mir zum Beispiel etwas, das ich manchmal tatsächlich versuche zu vermeiden, aber dann schleicht es sich doch wieder irgendwie ein. Und das nervt mich dann ein bisschen. Es ist nicht leicht, sich etwas abzugewöhnen, wenn der Zeichenstrich sich das erstmal verinnerlicht hat.
Ich sehe das genauso wie Terra. Aber auch Concordis stimme ich zu, dass auch chronisch inkorrekte Proportionen zum Stil gehören können. Wobei ich bei BSSM nicht glaube, dass die Zeichnerin besonders korrekt zeichnen kann. Aber ihr Stil ist, wenn die Beine mal nicht über den Bildrand hinausgehen, harmonisch und man erkennt ihre Art an der Linienführung. Auch wenn sie die Beine mal kürzer zeichnet.
Ich denke, dass ein Zeichenstil wie der sonstige Stil ist. Man kann fett sein und sich grässlich anziehen. Oder man kann sich bemühen und großartig aussehen, ohne dass jeder einen aufs “Fettsein” reduziert, weil man dies kaschiert. Fürs Fettsein kann man eventuell nichts, genauso wenig wie man etwas für seine “Handschrift” (die Art, wie man die Welt sieht und zeichnet) kann.
Aber ich finde schon, dass sich manch einer bemühen könnte, seinen so genannten Stil kritisch zu überdenken und diesen zugunsten eines harmonischeren Gesamtbildes zu überarbeiten. Das, was die meisten von uns bei anderen als “Stil” bezeichnen (“ich liebe deinen Zeichenstil”), ist ja das Gefällige an der Art zu Zeichnen und nicht, dass die Arme wieder so stilvoll gebrochen sind.
Wenn man sich weiterentwickeln will, kommt man nicht drumherum, an seinem “Stil” zu arbeiten. Dass das schwierig ist, wissen einige. Doch die wenigsten haben die Muße, am Ball zu bleiben, und das “ich mal jetzt nicht meine Standard-Giraffenhälse” konsequent durchzuziehen. Das ist nämlich verdammt anstrengend.
Im Grunde ist alles Stil. Auch Nicht-Können. Ob man sich dami allerdings rühmen sollte, steht auf einem anderen Blatt.
