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Uneinheitlicher Stil beim Zeichnen eurer Motive

Ja, also falls es so einen Thread schon gibt, wäre ich für einen Link dankbar, ansonsten ist er hiermit eröffnet.

Wie der Titel schon sagt, geht es mir um “uneinheitlichen Stil”. Mit uneinheitlichem Stil meine ich Karten verschiedenster Qualität vom Zeichnen her bzw. verschiedene Arten eine Karte zu gestalten.

Ich wurde in letzter Zeit schon öfter darauf angesprochen, dass ich einen sehr uneinheitlichen Stil habe und einige meiner Karten so aussehen, als hätte ich sie nicht selbst gezeichnet, weil sie entweder zu gut oder schlecht sind oder nicht zum Rest meiner Karten passen. Ich wurde auch schon gefragt, ob ich für einige meiner Karten Vorlagen benutze, weil sie besser sind als andere.
Allerdings ist es so, dass mir das vorher selbst nie so aufgefallen ist, dass meine Karten so verschieden sind. (Ich frag mich eher, warum mich die meisten, die ich um einen Tausch bitte ignorieren…)
Ich zeichne einfach, wenn es mir Spaß macht und ich gerade Lust drauf habe. Dabei geht es mir eigentlich immer darum, eine Geschichte fest zu halten. Dass meine Karten dabei anscheinend so verschieden werden vom Stil her ist mir zuvor noch gar nicht aufgefallen, das hat mich etwas überrascht, als ich darauf angesprochen wurde.
Ich zeichne jetzt wirklich lange (ja, schon fast jahrzehnte) und hab mich nie auf einen Stil festgelegt. Ich denke auch nicht, dass Anfänger an einem uneinheitlichen Stil erkennbar sind. Es wäre mir einfach zu langweilig immer und immer wieder in der selben Art zu zeichnen. Bei einem Wunschtausch gehe ich natürlich gerne auf meinen Tauschpartner ein, wenn dieser einen bestimmten Stil wünscht. Aber bei freien Karten, die jetzt für niemand bestimmten gedacht sind, will ich einfach auch selber frei sein und mir alle Möglichkeiten offen halten.

Mich würden ähnliche Erfahrungen interessieren. Negative, so wie positive.

Hab ihr einen einheitlichen Stil, bei dem ihr auch achtet, ihn einzuhalten?
Oder kommt das automatisch, dass er gleich ist, ohne dass ihr es merkt?
Oder hab ihr auch eher viele verschiedene Zeichnungen in eurer Galerie?
Seid ihr auch schon auf euren “uneinheitlichen Stil” angesprochen worden?
Habt ihr Karten, die ganz anders aussehen als andere in eurer Galerie? Findet ihr das eher gut oder schlecht?
Was haltet ihr von Zeichnern, die keinen einheitlichen Stiel haben, sondern einfach vieles ausprobieren und viele verschiedene Motive besitzen?

Geht bitte nach Möglichkeit auch auf andere ein und antwortet nicht nur auf die oben gestellten Fragen, ich möchte, dass eine Diskussion entsteht und keine aneinander Reihung von Meinungen und Erfahrungen. Obwohl ich die natürlich auch gerne lesen werde.

Hallü~ :D

Ich kenne das mit dem unterschiedlichen Stilen… Mir gehts da genauso wie dir… :/
Ich kann zwar jetzt nicht von mir behaupten, dass ich schon seit Jahrzehnten intensiv zeichne, aber schon seeeeehr lange und mit Phasen in denen ich mal mehr und mal weniger gezeichnet hab.
Bisher habe ich zwar noch nicht so viele Karten in meiner Galerie, weil ich auch aus Spaß und Lust zeichne und viel lieber groooooooooße Bilder mache…
aber dennoch hab ich immer wieder andere Stile.
Die hab ich, weil ich einfach Freude am experimentieren hab. :)
Es geht mir nicht darum, ob jemand anders jetzt denkt, dass ich das mein eigenes Geistesgut ist, oder es von irgendwo geklaut, sondern einfach darum, dass es mir gefällt und vlt. ja dann auch wem anders! :D
Mich langweilts einfach zu schnell, immer nur das Gleiche zu sehen… :I
Ich brauch viel Abwechslung und dazu zählt nunmal auch Zeichenstile zu ändern. :)
Negative Erfahrungen hab ich jetzt damit weniger gemacht…
Wenn ich mal was abzeichne, gebe ich es sowieso immer an, auch wenn ich etwas nur als Referenz benutzt habe und habe deswegen also eigentlich noch nie Probleme gehabt. :D
Ich glaub zwar, dass auch irgendwann mal mir sowas passieren wird, dass jemand mir unterstellt, dass meine Bilder abgezeichnet sein MÜSSEN, nur weil sich meine Stile ändern, aber dass ist mir dann letztendlich egal, weil ich ja alles letztenendes für mich mache und Feedback von anderen nur als kleines Sahnehäubchen meiner Arbeit erachte. ;D
Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei anderen Künstlern neue Stile entdecke.
Meiner Meinung nach wirken sie dadurch viel interessanter für mich und ein wenig Experimentierfreude schadet doch niemandem! ;D

ich hab eher n bisschen das problem dass meine motive (besonders beim mangazeichnen) alle sehr ähnlich aussehen - was mich öfter mal ziemlich nervt, aber ich bin nicht so wahnsinnig experimentierfreudig (und auch n bisschen bequem) und bleib lieber bei dem was ich gewöhnt bin ;)

ich finds aber sehr cool wenn jemand viel verschiedenes ausprobiert, dann isses einfach immer wieder interessant sich die galerie anzuschaun und es bringt ja auch für den zeichner viel…

aber prinzipiell hab ich auch immer mal wieder ne karte, bei der ich mir im nachhinein denke “die is von mir?” ó__Ò gg

Ich glaube nicht, dass es schon einen Thread wie diesen hier gibt, es gibt nur den Thread “Eigene Stilfindung” vielleicht findest du ja da auch noch Sachen die dich zum Thema interessieren. ^^

Ich habe mich jetzt mal in deiner Galerie umgesehen und ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass es da so gravierende Qualitätsunterschiede gibt, ich sehe da schon einen roten Faden, einige deiner Buntstiftarbeiten sind mal ein bisschen sauberer als wieder andere davon, aber das ist denke ich auch oft mal Tagesform abhängig, ich kenne das selber bei mir auch, dass ich mal mit weniger Ehrgeiz arbeite als bei anderen Karten, das hat dann aber weder mit dem Tauschpartner, noch mit dem Motiv zu tun, sondern mit meiner Verfassung. :)

Der Stil kommt mit der Zeit, das stimmt, bei dem einen früher bei dem anderen später, aber Stil hat nichts mit Qualität zu tun.
Klar sind hier die verschiedensten Zeichner, die auf den unterschiedlichsten Leveln sind, aber das ist ja bei jeder Community die etwas mit Zeichnen oder allgemein mit Kunst zu tun hat. :)

Im eigenen Stil spiegeln sich die eigenen Vorlieben wieder und mit der Zeit festigt sich der Stil, der kann sich auch mal ändern, wenn du z.B. vor 5 Jahren große Augen mochtest und irgendwann dachtest “och etwas kleinere sind viel schöner”, dann kann sich das natürlich ändern.
Ich würde aber niemandem raten zu intensiv drauf hin zu arbeiten um jeden Preis einen eigenen Stil zu entwickeln, lieber viel ausprobieren, wie du das ja auch machst, dadurch macht man viel, viel eher Fortschritte, als wenn man versucht sich etwas anzueignen.

Auch wenn man einen eigenen Stil hat kann man viele verschiedene Sachen auszuprobieren, ein eigener Stil kommt mMn nicht ganz von allein, der wird ja mitunter ja entwickelt, auch wenn sich vieles sicherlich einfach auch so ergibt.
Auch finde ich es nicht verwerflich in seinen Stil Einflüsse von Vorbildern einfließen zu lassen, heißt natürlich nicht, dass man sein Vorbild 1:1 kopieren soll, aber man kann ja überlegen, der/die ZeichnerIN macht das so und so, ich zieh da das beste für mich heraus und bringe es unter, darum kann es in einer Übungsphase auch mal sein, dass sich der Stil öfter leicht ändert.
Stil heißt aber auch nicht jedes Gesicht sieht gleich aus, das sollte schon variieren, denn wenn sich die Chara nur anhand von Frisur und Augenfarbe, oder Kleidung unterscheiden könnte das in einem Manga z.B. schon zu Verwirrungen führen. XD

Der eigene Stil setzt sich durch viele Sachen zusammen, z.B. wie zeichne ich Haare, wie zeichne ich Augen/Wimpern wie line ich, wie koloriere ich und viel, viel mehr, all das macht einen Stil aus und ein hoher Wiedererkennungswert ist da natürlich schon nicht schlecht. :)
Anatomie sollte man natürlich auch wenn man Comic oder Manga zeichnet einhalten, denn 2 Meter zu lange Beine, einen viel zu Großen Kopf, oder was weiß ich, kann man nicht mit seinem Stil begründen, da sollte man schon drauf achten, dass sich das in etwa die Waage hält, klar kann man stilisieren, aber es sollte schon stimmig wirken. XD

Aber zurück zum Topic und zu den Erfahrungen.
In meinem Fall höre ich öfter, dass ich einen unverkennbaren Stil hätte, das hat sich aber auch erst entwickelt, einige Sachen habe ich vielleicht verfeinert, andere mache ich immer noch und andere muss ich noch verfeinern/verbessern, aber man lernt ja schließlich nie aus, doch ein paar Sachen werde ich ewig nach meinen Vorlieben machen, weil ich es einfach mag(feminine Männer z.B., die für Mangaverhältnisse aber nicht unüblich sind, ein japanisches Schönheitsideal sind weiblich aussehende Männer, es ist einfach so und ich finde das auch selber toll. Ich bin immer erstaunt wenn mir das als “Fehler” vorgeworfen wird, in Mangakreisen, wo ich auch eine Verbundenheit zu Japan vermute, sollte das ja eiiiigentlich bekannt sein. Naja, diese Betonung auf “sieht zu weiblich aus” ändert aber nichts an meiner Vorliebe dafür und wird mich auch nicht abhalten meinen Herren weiterhin einen weiblichen Touch zu verleihen. XD

zu Shori
Man kann auch experimentieren wenn man einen eigenen Stil hat, das schränkt einen ja nicht ein, im Gegenteil ist doch auch lustig mal seinen Stil z.B. in eine andere Epoche zu stellen oder so. ^^
Auch muss es nicht eintönig sein seinen Stil gefunden zu haben und ihn anzuwenden, man hat ja viel Freiraum was die Motive, Thematik und Symbolik anbelangt und auch mal drauf los zeichnen ohne groß drüber nachzudenken kann tolle Ergebnisse erbringen.
Und ich finde es auch gut, dass man für sich selber zeichnet, die Meinung von anderen sollte man sich schon anhören und überlegen inwieweit das zu trifft was jemand sagt, sich mal Gedanken darüber zu machen, das aber auch nicht zu weit an einen ran zu lassen, Feedback ist immer sehr hilfreich und wie viel du dir da heraus nimmst ist ja letztendlich deine Entscheidung. Klar gibt es auch mal Leute die einem evtl. einen Reinwürgen wollen, aus welchem Grund auch immer, aber da muss man einfach drüber stehen(auch wenn es evtl. mal weh tut). :)

→ Ach noch was vergessen! Edit einschieb
Referenzen: Es klingt hier fast so, als wolltest du dich für Referenzen entschuldigen. oO
Um Himmels willen, spring nicht auch auf den Zug der Leute auf, die glauben man müsse sich für Referenzen schämen, auch jeder Profizeichner recherchiert sein Thema/Motiv bevor er einen Auftrag bearbeitet.
Wenn der Auftraggeber etwas verlangt was man noch nie im Leben gesehen hat, wie will man das denn darstellen? Hellsehen können glaub ich die wenigsten, auch wenn sie Profis sind. XD
Referenzieren ist keine Schande, das ist sogar sehr wichtig wenn man etwas authentisch darstellen möchte!
Man kann auch Mimik referenzieren mit einem Handspiegel z.B., machen die meisten bei Charasheets z.B. (ich habe auch einen Handspiegel in Reichweite meines Schreibtisches und wenn ich ne schwierige Pose haben will, geh ich ins Schlafzimmer vor meinen 1,80m hohen Spiegel, oder verdonnere meinen Freund, oder wen ich sonst erwische, zum Modellstehen. XD)

zu kasimaus
Das muss aber nicht immer sein, dass Mangabilder eintönig sind, es kommt auch immer viel auf das Motiv an. oder die Pose etc. pp.
Zum Beispiel kann man viel mit Dynamik, Symbolik, Atmosphäre etc. raus holen.
Klar wenn man z.B. immer ähnliche Posen verwendet ist das eintönig, aber verschiedenste Posen auch schwierige Perspektiven kann man nur mit Übung sicher zeichnen, da hilft der Spiegel oder diverse Bücher über Anatomie und deren Anwendung in der Kunst, das Zeichnen ist nicht immer nur Spaß, oft auch Arbeit und stundenlanges, stupides Üben und das Betreiben von Studien, klar kann man dazwischen auch einfach nur das zeichnen, was einem Spaß macht und das nicht für andere, sondern einfach nur weil man Lust dazu hat.

Aber wieder zurück zur Eintönigkeit:
Der eigene Stil bedeutet keinesfalls Eintönigkeit, ganz und gar nicht!
Auch interessant ist eine Galerie, wo es einen hohen Wiedererkennungswert allein vom Stil her gibt, aber der/die ZeichnerIN die unterschiedlichste Thematik behandelt, die unterschiedlichsten Malmittel benutzt, mit Kontrasten spielt oder was auch immer.
Wer sich mal mit Kunstgeschichte befasst, wird schnell merken die großen Meister hatten alle einen hohen Wiedererkennungswert und haben sich trotzdem immer wieder neu erfunden, klar nicht alle, aber viele. ;)

Viele Ideen und viele verschiedene Vorgehensweisen können alle die “gleiche Handschrift” tragen und sich immer wieder neu erfinden.

Aber experimentieren kann man natürlich immer, das ist auch wichtig und wenn es auch nur das Skizzenbuch zu sehen bekommt.
Kunst ist ja generell Geschmackssache, da kann ein Bild noch so professionell sein, wenn es den Geschmack nicht trifft, dann trifft es ihn eben nicht. ^^

Puh-ah, Roman-Alarm!(der Reim war keine Absicht… oÔ) So jetzt aber genug des vielen bla blas. XD

Es grüßt die Tene ^^

Also ich finde es überhautp nicht schlimm, wenn man einen ungleichmäßigen Stil hat. Und besonders wenn man mit seinem Stil herumexperimentiert, sieht er ja anders aus.
Mir ist selbst auch schon aufgefallen, dass ich irgendwie alles immer ein bisschen anders zeichne, aber angesprochen worden bin ich deshalb noch nicht. Ein bisschen bewundere ich schon Leute, die ihren Stil gefunden haben und diesen dann immer gleich gut umsetzen können.
Ich finde es aber auch nicht so toll, wenn einem unterstellt wird, dass man die Zeichnungen abgezeichnet oder sogar nicht selbst gemacht hat.

Wenn ich mir meine Karten anschaue, finde ich selbst, das mein Stil teilweise unterschiedlich ausfällt, zwar hat mich noch niemand darauf angesprochen, aber mir kommt es doch so vor. Ich selbst finde es aber nicht schlimm, wenn die Karten von der Art her anders aussehen, weder bei mir noch bei anderen, da äußere Umstände da auch einen erheblichen Anteil daran leisten, wie das Endprodukt letztlich aussieht, zumindest geht es mir teilweise so.
Auch versuche ich meinen Stil an das Motiv bzw an den Wunsch anzupassen, weshalb das Ergebnis durchaus von anderen Bildern in meiner Gallerie abweichen kann. Toll würde ich es dann auch nicht finden, wenn andere der Meinung sind, dass die Karte nicht von mir ist, weil sie sich durch irgendetwas von anderen Karten abhebt.

klar kann man, es gibt mangazeichner deren galerie ich mir stundenlang anschaun kann ohne dass es langweilig wird…ich hab nur gesagt dass ichs nicht kann ;)
ich hab beim zeichnen keine lust mich in bücher einzugraben und studien anzufertigen, etc., weils eben mein hobby und mein stressausgleich is, und deshalb zeichne ich halt das was ich gerne zeichne und komm nur langsam weiter. ich find das aber auch nicht verwerflich.

ehrlich gesagt find ichs auch immer sehr schade wenn sich leute ihre freude am zeichnen durch zu viel perfektionismus unhd “schnell-besser-werden-wollen” kaputt machen. ich hab n jahr lang komplett mangapause gemacht, weils keinen spass mehr gemacht hat…hab mir refereznen angeschaut bis zur vergasung, bücher und internetseiten gewälzt und war am ende nur noch gefrustet und mies drauf weils nicht so funktioniert hat wie ichs haben wollte.

mittlerweile hab ich alle meine bücher wieder weggeräumt, und zeichne viel…“freier”. und jetzt gehts auch wieder leichter, was neues auszuprobieren und ich verkrafte es auch eher wieder wenn was nicht funktioniert. für mich is es einfach falsch und unangenehm wenn das zeichnen in arbeit ausartet…
und dass sich so viele leute so nen druck machen und sich ständig mit anderen, “besseren” zeichnern vergleichen find ich furchtbar…es is auch wichtig sich zeit zu lassen, ich kenns von mir selber dass mir oft mal ein licht aufgeht, und ich einfach auf was draufkomme, über das ich bisher gar nicht nachgedacht habe.

und ich finds auch, grad bei mangas, nicht tragisch “kreative” proportionen zu zeichnen ;)
dann gefallen jemandem halt mal viel zu lange und zu dünne hälse, is doch schön wenn er die freiheit hat das auf seinen bildern so umzusetzen, auch wenns prinzipiell halt falsch is ^^

Also, ich persönlich finde schon, dass ich (inzwischen) einen erkennbaren Stil hab, und ich weiß auch genau was ich als “meinen Stil” bezeichne: Das, was rauskommt, wenn ich loszeichne. Wenn ich realistisch zu zeichnen versuche, sieht es ganz anders aus, und wenn ich mich am Stil einer Serie orientiere, sieht es ebenfalls ganz anders aus.
Aber wenn ich einfach, sagen wie mal, ne Elfe zeichne, dann werden die grundsätzlichen Proportionen, die Darstellung von so Sachen wie Nasenflügeln und Ohren und Augen, die Art meiner Lines (ich ziehe sie immer mehrfach und arbeite viel mit Dickenunterschieden, um schon im Lines-Zustand die Plastizität darzustellen) und so immer ähnlich sein.
Das bedeutet für mich nicht, dass ich mich einschränke - es ist nur das Ergebnis von einigen Jahren, in denen ich nach der Art von Proportionen, Lines, Augen etc. gesucht habe, die mir gefällt. Stil ist für mich etwas, was in Aktion tritt, wenn ich nicht versuche, anders zu zeichnen. ;)

Zu kasimaus und den Proportionen:
Lange Hälse, ellenlange dünne Beine ala Sailor Moon und Riesenaugen fallen irgendwie raus aus dem, was Tenebrae angesprochen hat. Es geht eher darum (behaupte ich jetzt mal), dass das menschliche Auge gewisse Proportionen hübsch findet, und andere falsch. Wenn die Beine nur halb so lang sind wie die Arme, sieht die Figur aus wie ein Orang-Utan, nicht wie ein Mensch. Und wenn die Schultern schmaler sind als der Kopf, irritiert das die meisten Menschen. Das sind einfach Dinge, die man durch Beobachten und gegebenenfalls Recherche “lernen” kann; heißt nicht, dass jeder realistische Proportionen zeichnen soll, nur, dass die Darstellungen von menschlichen Wesen, bei denen der Großteil der Befragten “Sieht voll cool aus” sagen, realitätsnahe Proportionen haben. (Es sei denn, es sind gut gelungene Chibis. ;) )

Und ich kann völlig nachvollziehen, was du über Bücher und “korrekt zeichnen lernen” sagst: Ich zeichne auch in meiner Freizeit, als Hobby. Richtig nachgucken (in Anatomie-Büchern oder so) tu ich nur, wenn mich was wirklich wurmt oder mir eine Sache gar nicht gelingen will.
Ansonsten kommen die meisten meiner “Erleuchtungen” (zum Beispiel: “Oh, der Haaransatz sitzt nicht direkt über den Wimpern!” g) beim Beobachten echter Leute. Ich gucke meine Eltern und Freunde an, Schauspieler, die ich hübsch/interessant finde, die Leute im Cafe… und immer wieder fällt mir dann etwas auf, das ich am realen Menschen hübsch/wichtig/sexy finde und baue es dann in meine nächsten Skizzen und, wenn ich eine geeignete Darstellungsform gefunden hab, auch in meinen Stil ein. :)

Zu deinen Ausgangsfragen, Sockenzombie:
Ja, ich denke ich habe einen recht einheitlichen Stil, aber ich versuche nicht krampfhaft, so zu zeichnen - es passiert einfach. Ich finde es gut so, denn wie gesagt: in meinen Stil schleichen sich genau die Dinge ein, die ich ästhetisch finde. :)
Ich fühle mich deshalb weder in der Motivwahl noch sonst irgendwie eingeschränkt.
Was ich gerne wieder mal ernsthaft versuchen möchte, ist richtiger Realismus - ich mag es, wie ich stilisiere, aber ich mag auch, was Mutter Natur da gemacht hat. ;)
Ich finde es schon cool, wenn ich mir nur die Miniatur einer Karte in der Galerie anzuschauen brauch und schon weiß, welcher Zeichner die Karte gemacht hat, finde aber auch Stilveränderungen oder Zeichner mit nicht einheitlichem Stil spannend.
:)

Das geht mir auch irgendwie so. Gerade wenn ich Fanarts zeichne, fange ich schnell an, mir gewisse Elemente des Original-Stils anzueignen und meinen eigenen aus den Augen zu verlieren, glaube ich - nicht, dass ich der Meinung wäre, mein Stil wäre so hochtrabend individuell, dass man ihn sofort wiedererkennt.

Ich finde es auch nicht schlimm, zu experimentieren. Es macht ja auch Spaß, mal mit Stilen zu experimentieren und mal die Outlines ganz anders zu ziehen, scherzhaft den Stil total realistisch zu machen oder besonders kitschig- sowas benutzen ja auch bekannte Zeichner in Comics, um Atmosphäre zu erzeugen oder witzig zu sein.

Dass man je nach Tagesform sehr gute oder eher unterdurchschnittliche Ergebnisse abliefert, kommt auch vor. Ich hab auch schon Karten gezeichnet, die ich später als unter meinem Niveau empfunden habe und andere, die ich ganz toll fand (was jetzt nichtmal was darüber sagt, wie andere das empfinden).

Es gibt Zeichner, deren Karten erkennt man sofort, aber andere, deren Karten erkennt man nur wenn sie ähnliche Motive zeichnen wie das, was man von ihnen als “typisch” verbucht hat.

wobei das halt auch, wie alles andere beim zeichnen, sehr von der person die n bild betrachtet abhängt…ich empfinde zu große köpfe nicht als schlimm, deswegen mach ichs auch munter weiter so, obwohl mir immer wieder leute sagen sie sind zu groß ;)
ich weiß aber dass es leute gibt die das wahnsinnig stört…

und klar, die super bilder, die jeder bewundert haben meistens perfekte (oder annähernd perfekte) proportionen, aber ich denk eben nicht dass es gesund is, von anfang an auf das ergebnis hinzuarbeiten…mir verdirbt das jedenfalls gründlich die laune ^^

mir bringts auch viel mehr leute zu beobachten (und ich machs total gerne, trifft sich gut xD) als bücher zu wälzen ^^

Ich habe nie wirklich auf meinen Stil geachtet… Es kommt halt, wie es kommt ^^ Das kann ich nicht wirklich beeinflussen.
Ich zeichne einfach aus Spaß, nicht um perfekt zu werden oder einen total klasse individuellen Stil zu haben.
Mein Stil verändert sich sicher, vorallen wenn ich mir ältere Bilder von mir anschaue, aber er ist natürlich auch von der Tagesform abhängig, wie Jitsch schon sagte.
Bei mir zumindest ist er auch sehr abhängig von der Colo-Art, da bei mir Aquarellbilder nunmal eher blass sind, was durch den Scan nochmal verstärkt wird --, und Copic Bilder schön leuchten _
Ich denke allerdings, dass ich einen relativ gleichbleibenden Stil habe, da ich halt einfach so vor mich hinkritzle und ich nicht wirklich auf den Stil achte.

Mittlerweile habe ich schon das Gefühl, dass ich einen eigenen Stil entwickelt habe. Er ist nicht besonders individuell, aber es ist das was spontan herauskommt wenn ich zeichne.
Mein Colorationsstil war eigentlich schon länger stilgebend für mich (das haben mir zumindest andere gesagt, selbst merke ich das nicht so).
Dann hatte ich mal eine Phase in der ich lediglich Pokemon und Tiere gezeichnet habe (es fiel mir leichter und ich hatte Spaß daran) und ich hatte erst “Angst”, dass ich nichts mehr menschliches zeichnen könnte.
Wider meiner Erwartungen hat mir diese Phase dabei geholfen einen eigenen Stil zu entwickeln- unbewusst durch Beobachtungen meiner Mitmenschen und das betrachten anderer Bilder.
Ich habe so irgendwie die Dinge miteinander vereint die ich an Mangafiguren und Menschen so interessant und schön finde.
Erst letztens hat mich eine gute Bekannte darauf angesprochen, dass ich jetzt wohl einen eigenen Stil gefunden hätte.

Wie gesagt weiß ich selbst, dass mein Stil nicht besonders individuell ist. Aber es freut mich, dass ihn zumindest einige Leute wiedererkennen.

Ich liebe es dennoch auch zu experimentieren. Manchmal zeichne ich auch Karten auf denen ich Proportionen übertreibe, Augen anders zeichne oder Dinge anders anordne als ich es normalerweise tue.
Ich finde auch stilisierte Proportionen sehr schön!
Hier spielt aber auch viel der eigene Geschmack mit rein, den manche lieben z.B. die angesprochenenen langen Hälse und andere finden sie eher unnatürlich und nicht sehr schick.

Experimentieren hilft meiner Meinung nach dabei den Stil weiter nach den eigenen Vorstellungen zu verbessern. Man entdeckt neue Sachen die man so vielleicht als richtig schön empfindet und weiter aufgreifen möchte.
Von sturem Lernen aus Büchern halte ich mittlerweile nichts mehr.
Ich habe das auch eine Zeit lang versucht, aber wie die meisten hier hat mich das selbst nur gefrustet…ich habe auch keinen eigenen Stil entwickelt, sondern lediglich versucht besonders realistisch zu zeichnen. Das hat mir nichts gebracht, außer die Einsicht, dass es nicht das ist was ich möchte.

Meine Ergebnisse sind auch nicht immer gleich gut. Manchmal kann ich gewisse Dinge einfach nicht so umsetzen wie ich es mir vorstelle. Dennoch arbeite ich bei jeder Karte mit Hingabe und ändere so lange etwas daran bis es mir gefällt. Wenn etwas mal gar nicht klappt und ich daran verzweifel sage ich das aber auch dem Tauschpartner oder Auftraggeber. Denn was ich überhaupt nicht möchte ist, dass der andere etwas bekommt was mich selbst nicht zufrieden stellt. Erst wenn es mir auch gefällt, dann schicke ich es dem anderen zu.
Leider vermisse ich diese Einstellung oft bei anderen die Karten zeichnen. Zu oft habe ich schon gelesen, dass der Zeichner die Karte überhaupt nicht mag weil sie ihm einfach nicht gelungen ist und er zwischendurch geschlampt hat.
Ich finde es irgendwie traurig, dass man sich dann nicht die Zeit für eine zweite Karte nimmt die einem selbst auch gefällt und diese dann für den Tauschpartner vorsieht (schön, dass die Leute da ehrlich sind. Aber würde man sich selbst über eine solche Karte freuen!?).
Aber das mal nur so am Rande, weils ja eigentlich nicht hierher gehört.

Wow, so viele Antworten!
Ich bin sehr froh, dass es nicht nur mir so geht.
Vor allem, mir ist das bevor ich angesprochen wurde drauf nicht mal aufgefallen, dass meine Motive so verschieden sind.

@Shori

Mich langweilts einfach zu schnell, immer nur das Gleiche zu sehen... :I Ich brauch viel Abwechslung und dazu zählt nunmal auch Zeichenstile zu ändern. :)

Eben, ist bei mir auch so. Wobei ich da gar nicht wirklich auf das ändern von meinem Zeichenstil achte, ich probiere einfach rum.
Ich finde es auch viel interessanter verschiedene Bilder bei jemandem zu finden und nicht immer das selbe.
Wenn mir dann zum Beispiel ein Zeichenstiel von jemandem weniger gefällt kann es ja sein, dass er noch viele andere Bilder hat, die mir trotzdem gefallen, weil sie nicht im selben Stiel gezeichnet wurden.

@kasimaus

ich hab eher n bisschen das problem dass meine motive (besonders beim mangazeichnen) alle sehr ähnlich aussehen

Das hatte ich ganz am Anfang auch, da hab ich immer wieder die selben Figuren gezeichnet. Aber mit der Zeit hab ich mir eine große Büchersammlung mit vielen Bildern aufgebaut. Einmal da drin ein wenig rumblättern bringt total viele Ideen. Jetzt nicht genau das Bild in dem jeweiligen Buch abzuzeichnen, sondern einfach Dinge, die man auch auf ein Motiv zeichnen kann, die können ganz anders aussehen, es geht da nur um die Ideen. Bin auch schon dazu übergegangen mir Dinge aufzuschreiben, die ich irgendwann mal zeichnen möchte. Zum Beispiel ein gruseliges Motiv mit einem Geist drauf. Da hab ich auch schon ein paar Seiten und die Ideen kommen mir überall. Wenn mir dann mal nichts mehr einfällt, kann ich einfach in meinen Notizen nachlesen, was ich zeichnen könnte.

@Tenebrae

erst mal, ich bin dir sehr Dankbar für deinen Beitrag! (und die Romanform macht mir gar nichts aus, ich lese sehr gerne viel ;) )
Macht richtig Mut, sich nicht an andere Stile anzupassen, sondern einfach sein eigenes Ding durch zu ziehen.
Du hast Recht, wenn ich so überlege, bei mir kommt es auch darauf an, wie viel Zeit ich gerade zur Verfügung hab, ob ich gestresst bin und noch etwas anderes vor habe oder mich voll und ganz aufs Kartenzeichnen konzentriere. Bei Wunschtauschkarten nehme ich mir immer viel Zeit, damit sie richtig gut werden. Aber bei freien Karten, die jetzt nicht für irgendjemand bestimmten sind, zeichne ich oft so, wie ich gerade drauf bin. Vielleicht gefällt die jeweilige Karte ja trotzdem einen. Es ist eher etwas, was ich für mich mache, während ich Wunschkarten speziell auf andere abstimme.

Ich finde deine Ansicht gut, dass nicht jeder zwanghaft sich auf einen Stil festlegen soll.
Du erwähnst, dass Stil nicht heißt, dass jedes Gesicht gleich aussieht. Genau das ist es, was mich oft bei vielen Mangas etwas nervt. Dass sie sich nur anhand von Augenfarbe und Frisur unterscheiden. Das mag ich gar nicht, ich brauche Abwechslung, vor allem in den Charakterunterschieden, die in ein und der selben Geschichte vorkommen. Das heißt natürlich nicht dass ich allgemein Manga nicht mag, es gibt durchaus Mangas die mir gefallen.

Ich bin jetzt nicht komplett dagegen, einen eigenen Stil zu besitzen. Im Gegenteil, Wiedererkennungswert ist schon gut, aber dann sollten die Motive schon variieren und nicht immer gleich aussehen.
Bei dir zum Beispiel gefällt mir total, wie du immer wieder andere Details veränderst. Wenn ich durch deine Galerie schaue, finde ich doch immer wieder den selben Stil, aber mit so schönen vielen Details und so abwechslungsreich, das gefällt mir sehr.

(Off-Topic: Respekt, du hast nicht nur den Film gesehen, sondern die Vampirchroniken auch gelesen _ <3 …würde ja gerne nach einem Wunschtausch zu diesem Thema fragen, aber bei deinem Talent trau ich mich nicht so, kann da evtl. nicht mithalten und du bist bestimmt auch viel beschäftigt…)

@Katha11
Also mir gefällt deine Galerie, sie ist sehr abwechslungsreich und gerade weil du “irgendwie alle immer ein bisschen anders zeichnest” wie du sagst, hab ich damals auch sehr gerne mit dir getauscht ;)

@Vox

Ich selbst finde es aber nicht schlimm, wenn die Karten von der Art her anders aussehen, weder bei mir noch bei anderen, da äußere Umstände da auch einen erheblichen Anteil daran leisten, wie das Endprodukt letztlich aussieht, zumindest geht es mir teilweise so.

Eben. Bei mir liegt es auch oft an den äußeren Umständen. Jetzt nicht nur von der Stimmung her, sondern auch welche Materialien ich gerade zur Verfügung hab. (Wie etwa nur Kugelschreiber oder nur bestimmte Farben) Einige Karten von mir wären zum Beispiel ganz anders geworden, wenn ich sie zu einem anderen Zeitpunkt gezeichnet hätte (zum Beispiel nicht im Zug oder bei meinen Eltern daheim)

@prayer_at_night

Kann ich nur zustimmen. Einen einheitlichen Stil zu haben schränkt nicht die Motivwahl ein. Sieht man vor allem auch in deiner Galerie, wenn ich da so durchblättere hast du wirklich sehr viel abwechslungsreiche Motive drin. Karte Nr. 100 gefällt mir besonders, die hebt sich sehr von deinen anderen Motiven ab^^
Man erkennt schon eine gewisse Linie, welche Motive dir Gefallen und du besonders gerne zeichnest.

Ich glaube, wenn man sehr viele Karten hat findet man mit der Zeit auch einiges, was man gerne immer wieder mal in verschiedenen Variationen zeichnet. So eine Art Lieblingsmotiv. (Glaub für so was hab ich noch zu wenig Karten und zu viele Ideen was ich noch nicht gezeichnet hab :D )

@Jitsch

Bei mir ist es auch so, dass ich bei Fanarts versuche, so nah wie möglich ans Original ran zu kommen. Ich mag es, wenn man das sofort erkennt woher das Motiv kommt oder wenn man nicht unterscheiden kann, ob das jetzt vom echten Zeichner ist oder vom Fanartkünstler.

Ist bei mir auch genau anders rum :D ich zeichne nicht zur Abwechslung scherzhaft realistischen Stil, sondern Manga Stil.

Natürlich kommt es immer vor, dass man selber eigene Karten im Nachhinein nicht so gut findet wie andere der eigenen Karten, wenn man sie vergleicht. Aber so ganz ablehen kann ich meine eigenen Karten gar nicht, wenn sie mir nicht gefallen würden, dann würde ich sie nicht herzeigen. Sie gehören trotzdem zu einem und erzählen immer eine Geschichte. Und vielleicht gefallen sie jemand anderem ja. Ich finde es nicht schlimm, wenn man Karten verschiedener “Qualität” besitzt, vor allem, weil es mir um die Geschichte geht, die hinter einer Karte steckt.

@ServantOfEvil

Ja, bei älteren Bildern fällt mir das auch total auf. Einer meiner ersten Charaktere hab ich mit 5 gezeichnet, ich war damals so stolz drauf, weil ich ihn so super gezeichnet fand. Und wenn ich mir das Bild heute ansehe, schäme ich mich, dass ich so stolz drauf war, ich entdecke so viele Fehler drin, die doch auf den ersten Blick auffallen müssen, aber das sind sie mir damals irgendwie nicht, erst mit der Zeit.

@kiwinyo

Mein Colorationsstil war eigentlich schon länger stilgebend für mich (das haben mir zumindest andere gesagt, selbst merke ich das nicht so).

Ist bei mir auch so, ich merk das selber gar nicht. Einige sagen dann ich hätte schon einen einheitlichen Stil (mehr oder weniger) und andere können nicht erkennen, dass meine Bilder von ein und derselben Person gezeichnet wurden ^-^

Zum Thema Zeichenbücher. So richtig nachzeichnen aus Büchern, dieses Schritt für Schritt mach ich auch nie. Ich lese trotzdem sehr gerne Zeichenbücher, weniger, um die Tutorials in ihnen nach zu machen, sondern mehr um Ideen für eigene Zeichnungen zu finden. Manche Dinge, die mir gefallen bleiben hängen, andere nicht.

Leider vermisse ich diese Einstellung oft bei anderen die Karten zeichnen. Zu oft habe ich schon gelesen, dass der Zeichner die Karte überhaupt nicht mag weil sie ihm einfach nicht gelungen ist und er zwischendurch geschlampt hat.

Das finde ich auch nicht so gut. Ich finde zwar oft einiges, was ich im Nachhinein noch verbessern könnte oder einfach Dinge, die mir an einer meiner Karten nicht so sehr gefallen, das erwähne ich dann auch manchmal. Aber so direkt überhaupt nicht mögen gibt es eigentlich nicht. Ich hatte bisher zwei Motive, die ich abgebrochen habe, weil sie mir nicht gar nicht gefielen. So was möchte ich auch nicht an andere weiter geben.
Momentan sitze ich (seit ein paar Wochen schon) an einer Wunschkarte, dessen Motiv ich sehr schwer finde, aber ich versuche es einfach immer wieder, bis ich damit zufrieden bin.
Auch wenn ich viele verschiedene Karten in meiner Galerie hab, ich würde nie eine rein tun, die mir gar nicht gefällt oder die ich lieblos finde.

Ich kann mich nur anschließen^^ Keine Sorge, ich denke jeder hat mal Phasen, wo er für seine Verhältnisse entwerder sehr gute Karten schafft (quasi sich selbst übertrifft) oder eher mal schlechter abliefert, als gewohnt. Auch ändert sich der Stil von Mal zu Mal. Ich merke gerade aber selber, dass sich bei mir langsam aber sicher mein eigener Stil herauskristallisiert, aber es wird noch dauern!

Hier mal ein Beispiel von mir:
https://www.kakao-karten.de/karten/107308 - Hier eine Karte, wo ich selbst sagen MUSS: Ich hab mir nicht so viel Mühe gegeben.

https://www.kakao-karten.de/karten/108263 - Und hier eines, wo ich mich richtig angestrengt habe. Der Zeitabstand zwischen den beiden Bildern beträgt noch nicht einmal 1 Monat!

https://www.kakao-karten.de/karten/104249 - Hier nochmal etwas ganz anders… ich hasse die Karte und es tut mir jetzt Leid, dass ich die bei einer STA eingereicht habe x’D Aber das ist auch nicht länger als 4 Monate her.

Du siehst, Ideen, Umsetzung und Skill können stark variieren xD

Was meinen “Stil” an geht höre ich ständig verschiedenes, manche sagen, man erkennt meine bilder, andere sagen meine bilder sehen immer unterschiedlich aus ^^’’ ich hab mir eigentlich noch nie gedanken über meinen stil gemacht, ich passe eigentlich das aussehen meiner bilder der stimmung oder dem thema an ^^

@INyappy
(dieses mal hoffentlich richtig geschrieben ;) )
Also die STA Karte von dir finde ich jetzt gar nicht schlimm, eher sehr lustig^^ aber ich denke, das sieht jeder anders, weil jeder einen anderen Geschmack hat. Und ich glaube der eigene Geschmack ändert sich auch mit der Zeit, manchmal auf längere Zeit hinweg gesehen, manchmal auch Minuten. Ist vielleicht auch von der Stimmung abhängig, was einem gefällt. Bei mir kommt es oft mal vor, dass mir eine Karte am einen Tag gar nicht gefällt und ne Stunde später gefällt sie mir dann total.

@Crystal_Faith
Ja, ist bei mir ähnlich. Und meistens davon abhängig, was ich gerade zur Hand habe.

Das kenn ich auch sehr genau, und zwar beides:
Manchmal hasse ich etwas, was ich grad fertig gemacht hab, und am nächsten Morgen denke ich nur noch: “Worüber hab ich mich bloß aufgeregt, sieht doch gut aus!” :)
Und ich habs auch schon gehabt, dass ich irgendetwas für eine großartige Idee hielt, und ein paar Wochen später hab ich es dann geändert und auf meinen alten Bildern stört es mich richtig. grummel Aber ich kann ja jetzt nichts mehr an Karten ändern, die längst woanders sind. Und überhaupt: es ist doch sehr befriedigend, den eigenen Fortschritt zu beobachten. :)

Hmm, als ic den Thread zum ersten Mal entdeckt hatte, habe ich mich zuerst gefragt, ob ich überhaupt einen eigenen Stil habe, an dem man meine Karten erkennt. Nach langem Hin- und Her-Grübeln denke ich mittlerweile, dass sich mein Stil nicht so sehr in zeichnerischen Details, wie eine bestimmte Art Augen zu zeichnen oder so äußert. Eher so, dass ich soviel herumexperimentiere und immer wieder versuche neue Wege zu gehen. Solltet ihr also eine Karte in einem ungewöhnlichen Medium entdecken (Fimo, Spanplatte, bald auch Kupfer- und Plexiglas), dann stehen die Chancen verdammt gut, dass sie von mir ist. lach

Ich habe auch von Anfang an nicht wirklich Manga-motive gezeichnet. Eher realistische Dinge (Tiere, Portraits, Landschaften) und ab und an mal niedliche Sachen. Was alle meine Karten aber gemein haben ist, dass ich versuche immer so sauber wie möglich zu arbeiten. Das heißt sehr detailliert, wenn es sich anbietet, kein Übermalen und generell saubere Colos (z.B. keine strichigen Buntstiftcolos).

Und worüber ich auch sehr glücklich bin ist, dass es unter meinen bisherigen 217 Karten keine gibt, die ich mir heute nicht mehr gern anschaue oder denke “was haste denn da fabriziert?”. Ich bin mit allen Karten immer noch sehr zufrieden auch wenn mich hier und da ein kleines Detail stört, dass nicht ganz so geworden ist, wie gewollt. Aber Perfektion existiert ja sowieso nicht. smile

@Chian
Also dafür sehen deine Karten aber sehr perfekt aus! Ich finde es super, dass du so viele Materialien verwendest. Und für die Menge an Karten die du bereits hast, kann ich nur sagen Respekt zu deinen Motiven. Ich liebe deine realistischen Zeichnungen.
Ich glaube dieses saubere Arbeiten fehlt mir noch ein wenig.

Vielleicht sollte ich versuchen, mehr darauf zu achen. Bisher hab ich es einfach so gemacht, wie ich es gerade für richtig hielt, auch darauf, dass alles stimmig ist und keine sinnlosen Striche im Motiv sind die nicht rein gehören. Aber wenn ich für meine Karten noch mehr Zeit aufwenden würde, glaube ich, könnte ich bessere Ergebnisse erzielen.

Hab mir in den letzten Tagen einen Vorrat an Nachfolge-Fantasya Stifte gekauft (Rex heißen die ja jetzt) und ich muss sagen, dass alle Karten, die ich mit denen jetzt schon gezeichnet hab nicht nur besser aussehen, sondern auch vom Stil her mehr zusammen passsen. Da soll noch mal einer sagen, es liegt nicht am Material das man benutzt :D

Ich habe schon meinen eigenen Stil (was das Mangazeichnen angeht), wobei ich bei meinen KaKAOs meistens experimentiere und stilfremde Bilder, etc. zeichne.
Es macht mir einfach Spaß auf diesem Format zu experimentieren ^^
Allerdings habe ich deshalb auch schon vorgeworfen bekommen ich hätte keinen Stil…
Schwachsinn Oó
Naja, ich finde es nicht schlimm, wenn man herum experimentiert. So etwas kann eine Galerie sehr interessant machen.
Und Qualitätsschwankungen sind normal. Manchmal hat man eben einen guten Tag und bekommt etwas besonders gut hin und ein andermal eben nicht.
Und wenn man etwas neues ausprobiert ist immer erst einmal davon auszugehen, dass das Motiv nicht so gut wird, wie ein geübtes.
Ich sehe das jetzt nicht negativ.