Ein interessantes Thema!
Ich glaube bis heute dass ich keinen besonders gut erkennbaren Stil habe. Meine Freunde erzählen mir da oft was anderes wenn ich mit dieser Behauptung komme also ist die vermutlich nicht ganz richtig aber es ist ja auch immer schwer Ansichtssache was als Stil durchgeht.
Für mich zeichnet sich ein ZEICHENstil eben vor allem durch die Strichführung aus. Dinge wie bevorzugte und daher wiederauftretende Motive gehören für mich nicht wirklich dazu (das würde ich gesammelt dann anders nennen, nur wie?), und die Art zu colorieren sehe ich auch wieder als etwas eigenes an.
Ich weiss nicht so ganz was ich davon halten soll dass ich keinen so genau definierten Stil habe (wer mir da widersprechen mag, gerne, aber dann würd ich gerne wissen wodurch sich mein Stil auszeichnet XD) - ich hätte gern einen etwas klarer erkennbaren einfach um des Wiedererkennungswertes willen. Ausserdem weist er ja auch auf eine gewisse Routine hin, was für mich wünschenswert wäre da ich dank meiner herumprobiererei bis heute keinen festen Weg gefunden habe bestimmte Dinge zu zeichnen und deswegen alles furchtbar lange dauert.
Andererseits hat es ja nicht nur Vorteile einen bestimmten festen Stil zu haben. Manche sind auch zu sehr gefangen darin und tun sich schwer, da einmal aus ihrem Schema auszubrechen so dass ihre Bilder irgendwann Gefahr laufen flach und langweilig zu werden weil einfach nichts neues passiert oder auch gar keine Bestrebungen zu erkennen sind mal etwas neues auszuprobieren.
Inspiration… gute Frage, das sind teilweise so subtile Sachen die man alltäglich sieht und erlebt die anderen vermutlich gar nicht mal so auffallen, die mich dann auf Ideen bringen das doch mal selbst umzusetzen zu versuchen.
Auch wenn mir auffällt dass manche Leute sehr gut darin sind gewisse Dinge darzustellen und ich das gerne auch genau so können würde - vielleicht versuche ich das zu emulieren aber es würde nie genau so aussehen wie bei der Person die mir als Vorbild diente. Ich kann so vielleicht abzeichnen, aber ein Stil entsteht meiner Meinung nach wie es hier auch schon erwähnt wurde eher aus dem Wissen das man über etwas hat und wie man es anwendet.
Das vermischt sich m.M.n. alles im Endeffekt so dass man je mehr man beobachtet, versteht und übt über die Zeit einen gewissen Stil entwickelt, der je nach Experimentierfreude aber auch Schwankungen unterliegt.
Klar gibt es Leute die sehr gut darin sind die Stile anderer zu “kopieren” aber weil man sich wohl eben nur aus einer Richtung inspirieren lässt und eher übers abzeichnen als übers verstehen lernt, wird es meist nie so gut wie das Original aussehen sondern eben wie eine Kopie.
Das ist aber nur meine Meinung.
Ich hoffe der Beitrag hat irgendwie Sinn gemacht, ich bin krank und verwirrt :pupy: