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Eigene Stilfindung (?!)

@tolou: na toll, da werde ich so spät am Abend noch ganz rot vor Verlegenheit :iik: Danke, das Kompliment gebe ich gern zurück ^^

Zudem muss ich dem Beitrag von Pecca noch zustimmen

Außerdem denke ich, dass jeder ein Stück "eigenen" Stil hat und das ist etwas ganz anderes, als eine bestimmte Art die Nase oder die Augen zu zeichnen, sondern etwas, das auch durchkommt, wenn jemand versucht mal anders zu zeichnen. Das ist meist etwas unbewusstes, vielleicht nur eine bestimmte Druckstärke beim farbauftrag, eine gewisse Linienführung oder der Hang, immer eine bestimmte Farbe zu benutzen.

unterstreich
Eine Kunstlehrerin sagte ebenfalls, dass man mit jedem Bild irgendwo auch sich selber malt. Ob man will oder nicht ;)

Stil wird gerne verwechselt mit einem gewissen Medium oder einer gewissen Art zu malen.
Häufig benutzen Leute die man schnell erkennt immer (oder oft) ein gewisses Medium. Damit werden sie bekannt, das gilt dann ihr “Stil”. Aber eigentlich handelt es sich dabei gar nicht um einen Stil, sondern nur eine gewisse Art, oder auch ein gewisses Motivgebiet (gutes Beispiel: Stephanie Pui Mun Law. Ich bezweifle nicht das sie einen eigenen Stil hat, aber erkannt wird sie vorrangig an der Auswahl ihrer Motive und Aquarelltechnik).

Ich denke man sollte sich keine Sorgen um einen Stil machen. Der kommt. Von allein. Ohne das man hergeht und überlegt das man gerne das und das von anderen übernehmen möchte. In der Regel kann man das gar nicht so wirklich beeinflussen > Siehe Peccas Post.

Es ist nicht schlimm wenn man sich nicht auf ein gewisses Medium oder Motivgebiet festlegt, man ist dann vielseitiger. Natürlich erschwert es ungemein in einer Community bekannt zu werden. Das muss man dann für sich abwägen ob einem das wichtig ist oder nicht…

Nachdem ich 80% aller Beitraäge gelesen habe gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
Also ich selbst habe erst durch die KakaoKarten richtig angefangen Manga zu zeichnen.
Ich glaube ein eigener Stil entwickelt sich auch nur durch viel Übung. (aber das sagen meine Vorredner ja auch schon).
Ich selbst schaue mir einfach zeichnungen anderer an, um an Ideen zu kommen.
Einen eigenen Stil habe ich auch nicht, ständig zeichne ich andere Augen oder ändere die Art Haar zu zeichnen. (Aber ich denke ich bin noch in der RumprobierPhase :))
Ein eigener Stil ist mir auch nicht so wichtig, sondern eher, dass mir später das Gezeichnete gut gefällt.

[Mist ich kann keine Zitate einfügen. Also stellt euch einfach vor hier steht der erste Absatz von Katrinkleeblatt]
So ähnlich ist es bei mir. Ich zeichen am liebsten mit Wasserfarben und es sollte auch Spaß machen zu zeichnen. Kein Zwang andem vielleicht sogar die Lust daran verliert und nur weil man einen Stil entwickeln möchte.

Mir ging es früher wie Araveena, ich wollte wirklich Anerkennung für meine Bilder und das hat mich nach ner Zeit einfach nur noch gefrustet. Ich hab mir anfangs (so vor 3, 4 Jahren) schon Gedanken gemacht, wie mein eigener Zeichenstil (nicht colostil, das is wieder ein anderes Thema) sein soll. Ich hab, ohne es gemerkt zu haben, zum Beispiel eine Zeit wie Judith Park gezeichnet (natürlich niemals so schön XDD), einfach weil mich ihre Artworks so beeindruckt haben. aber da man ja dann das “Nachgeahmte” immer mit dem Original vergleicht, frustet das ja auch ganz schnell. War zumindest bei mir so!
Und dann irgendwann bin ich einfach nur noch müde und gefrustet gewesen und hab einfach nur noch so gemalt. Animexx hat einen ganz großen Teil dazu beigetragen, dass ich so gefrustet war, weil ich nie feedback bekommen habe. Das ist hier anders, deswegen bin ich sehr glücklich hier und jeden Tag online ^^ Also ich zeichne nicht nur so, dass ich sagen kann, ja, da hab ich mir Mühe gegeben und das sieht man und gut, sondern ich versuce immer Abstand zu meinen Bildern zu kriegen und sie mit den Augen eines Anderen zu sehen. Das hilft viel, sich über den eigenen Stil klar zu werden. War bei mir jedenfalls so…und ich muss sagen mit der Übung kam meine Art zu zeichnen einfach (Gesichtsform, Augen, Körper, Proportionen etc.). Hab auch schon gehört, dass mein Sil ungewöhnlich sein soll? das wiederum kann ich nur schlecht beurteilen…beziehungsweise war das nicht greifbar für mich, weil ungewöhnlich total dehnbar is XD

hm. ich hab es mich schon oft gefragt, ob ich eigentlich so etwas wie einen eigenen stil habe.
und ich weiß es immer noch nicht. ich mach so gerne so unterschiedliche Sachen. Ob sich da eine gerade Linie ziehen lässt ? Wohl kaum. Ich weiß nicht, ob das noch kommt. Und ich weiß nicht, ob ich das überhaupt möchte. Ich mag Veränderung.
Dazu kommt, dass ich sehr unterschiedliche Medien benutze - Fotografie, Malerei, Zeichnein, digitale Malerei und Fotomanipulationen.

Ich denke aber, dass jeder, ob er will oder nicht, nach einer gewissen Zeit, eine gewisse eigene “Ausstrahlung” in seine Bilder mit einbaut. Daran kann man sie dann wieder erkennen (eventuell). Das finde ich toll.

Zur Entwicklung eines “guten” eigenen Stils gehört meiner Meinung nach auch sowas wie Erfahrung mit unterschiedlichen Maltechniken. Zuletzt sucht man sich die aus, die einem am meisten liegt und dann bildet sich daraus das Resultat aus allem … öhm ja So denke ich es mir halt.

ich denke man lässt sich als Mensch schnell von der Umgebung beeinflussen, was wiederrum auf die Motive und Malweisen auswirkt

Ich höre immer wieder, dass ich einen sehr individuellen und erkennbaren Stil habe, obwohl für mich auch jedes Bild nach nem anderen gepansche aussieht, eben weil ich mich von Dingen beeinflussen lasse, wie Bücher, die ich gerade lesen, Musik und meine aktuellen Lieblingszeichner

Ich glaube nicht dass man einen eigenen Stil völlig entwickeln kann. zeichnen hat für mich auch sehr viel mit Wissen zu tun. Wer weiß, wie die Dinge geschaffen sind und funktionieren wird sie auch glaubhafter wiedergeben können.
Für mich wäre ein gefestigter wirklich eigener Stil wohl soetwas, wie wenn man alle äußeren Einflüsse wegnimmt und nur das bleibt, was man selbst im Kopf hat. Also razionell gesehen.
Würde so auf jeden Fall niemals funktionieren

Und egal wie sehr ich versuche mehr in einen karikativen Stil zu kommen, rutsche ich irgendwie immer in die Mangarichtung ab

Man sollte sich über das Thema wirklich nicht den Kopf zerbrechen sondern auch nach Inspirationen suchen, anstatt sie zu meiden, weil man befürchtet, dann zu sehr wie jemand anderes zu sein

Ich denke auch dass man sich da nicht so viele Gedanken drüber machen sollte. Ich glaube, jeder Künstler hat von Anfang an seinen eigenen Stil, und wenn es nur Kleinigkeiten sind, die ihn hervorheben. Aber so etwas ist ein Prozess, der sich über Jahre entwickelt und den man nicht beeinflussen kann.
Ich glaube der eigene Stil entwickelt sich durch Dinge oder Zeichner, die einen so sehr beeindrucken, dass man versucht, etwas von ihnen zu überhehmen. Das kennen glaube ich alle hier, damals, als man angefangen hat, hat wahrscheinlich jeder versucht, zu zeichnen wie sein Vorbild. Aber erst mit der Übung und auch- da hat Grotesqua völlig recht- mit dem Wissen um die Beschaffenheit der Dinge entwickelt man sich weiter… finde ich.

Eigentlich kann ich nur allen Vorrednern zustimmen xD Irgendwie ist es das “wie man zeichnet” und nicht die Art oder das MEdium. Es schwingt Immer etwas von einem selber mit.

Ich denke schon, dass ich einen eigenen Stil habe. Ich zeichne eigentlich größtenteils schwarz-weiß, viel auf micht aufwendigen Hintergründen und meist mische ich Schraffur mit Punktieren. Den Stil habe ich mir nach und nach angeeignet und nun ist es schwer, davon wieder los zu kommen. ^^

Die Sache mit dem eigenen Stil ist schon ziemlich verzwickt… Einen zu haben ist schön kann aber auch ziemlich frustrierend sein!
Bei mir ist das eigentlich unbeabsichtigt passiert, weil ich fast nie Fanarts oder ähnliches gezeichnet hab und sehr früh OCs entwickelt hab. Das heißt aber nicht, dass ich immer zufrieden mit meinen Zeichnungen oder den Techniken, die ich anwende, bin. Denn ich hatte in meinem Leben nicht EINE professionelle Zeichenstunde und bin deshalb technisch alles andere als versiert. Und natürlich sieht man mir trotzdem Einflüsse des Shojo Genres der 80er und 90er an.

Aber es wäre für mich einfach nicht befriedigend und ich würde mich auch schuldig fühlen, wenn ich den Stil oder Elemente eines anderen Zeichners KOPIEREN würde! Ich verehre z.B Yoshitaka Amano und Tsutomu Nihei würde aber nie auf die Idee kommen sie zu imitieren.
Da zeichne ich lieber etwas schlechter und hab Eigenleistung erbracht, auf die ich stolz sein kann! Aus diesem Grund halt ich auch nix von der Technik sich von anderen Elemente rauszupicken und es dann als meins zu verkaufen. Was soll das denn??

Versteht mich nicht falsch!! Ich finds völlig ok wenn man als Amateur keinen eigenen Stil hat und meinetwegen Arina Tanemura oder was-weiß-ich-wen kopiert. Wenn man zum Spaß zeichnet will man schließlich mit dem Ergebnis zufrieden sein und Imitation ist mit Sicherheit der schnellste Weg zum Erfolg. Nur dann muss man das auch zugeben können! Verstecken kann man es eh nicht und sich selbst zu belügen… naja lassen wir das…

Was mich aber wirklich aufregt sind Zeichner die als Profis oder als Semi-Professionel verlegt werden, und zwar schön zeichnen, aber deren Stil 1 zu 1 von beispielsweise Kaori Yuki oder Takeshi Obata abgekupfert ist! Das find ich armselig weil es de facto geistigen Diebstahl darstellt. Ist vielleicht mal wieder so ein Tick von mir aber da könnt ich manchmal echt ausrasten! Wenn ihrs verkaufen wollt, macht was Eigenes Leute!!! :argh:

Ich hab mich auch gerade ein wenig eingelesen:
Das Problem ist glaub ich eher, dass man sich zu sehr darauf konzentriert, einen eigenen Stil zu schaffen.
Mir persönlich war das eigentlich immer irgendwie relativ, ich hab gezeichnet, weil es mir Spaß macht und ich Lust dazu hatte. Ich wollte meistens immer, dass die Bilder nahe dem Original sehen wie z.B. Sailor Moon, oder Kenshin.
Natürlich hat man Vorbilder und Lieblingszeichner, bei mir wars halt so, dass ich dann immer ne ganze Zeit lang den Stil versucht habe zu kopieren in dem ich Bilder von dem Künstler abgezeichnet habe. Wohl auch nur, um mal selbst Zeichnungen zu schaffen, ohne immer eine Vorlage dafür zu haben!
Dabei hab ich halt alles mitgenommen, was mir persönlich gefallen hat. Und ja naja, ich weiß nicht, ob ich einen eigenen Stil habe, aber viele sagen mir oft “Ja obwohl das ein Fanart ist, sieht man raus dass du das gezeichnet hast”.
Nur die Sache ist, dass ich an sich selten darüber nachgedacht habe xD
Vielleicht versteift man sich zu sehr darauf, einen Stil zu schaffen und rennt in eine Sackgasse o-o
Zeichnet das was euch gefällt und was ihr gerne mögt und es entwickelt sich, wie andere schon sagten:
Von ganz allein ;)
Hauptsache: Üben, Üben, Üben :)

Ein interessantes Thema!

Ich glaube bis heute dass ich keinen besonders gut erkennbaren Stil habe. Meine Freunde erzählen mir da oft was anderes wenn ich mit dieser Behauptung komme also ist die vermutlich nicht ganz richtig aber es ist ja auch immer schwer Ansichtssache was als Stil durchgeht.

Für mich zeichnet sich ein ZEICHENstil eben vor allem durch die Strichführung aus. Dinge wie bevorzugte und daher wiederauftretende Motive gehören für mich nicht wirklich dazu (das würde ich gesammelt dann anders nennen, nur wie?), und die Art zu colorieren sehe ich auch wieder als etwas eigenes an.

Ich weiss nicht so ganz was ich davon halten soll dass ich keinen so genau definierten Stil habe (wer mir da widersprechen mag, gerne, aber dann würd ich gerne wissen wodurch sich mein Stil auszeichnet XD) - ich hätte gern einen etwas klarer erkennbaren einfach um des Wiedererkennungswertes willen. Ausserdem weist er ja auch auf eine gewisse Routine hin, was für mich wünschenswert wäre da ich dank meiner herumprobiererei bis heute keinen festen Weg gefunden habe bestimmte Dinge zu zeichnen und deswegen alles furchtbar lange dauert.

Andererseits hat es ja nicht nur Vorteile einen bestimmten festen Stil zu haben. Manche sind auch zu sehr gefangen darin und tun sich schwer, da einmal aus ihrem Schema auszubrechen so dass ihre Bilder irgendwann Gefahr laufen flach und langweilig zu werden weil einfach nichts neues passiert oder auch gar keine Bestrebungen zu erkennen sind mal etwas neues auszuprobieren.

Inspiration… gute Frage, das sind teilweise so subtile Sachen die man alltäglich sieht und erlebt die anderen vermutlich gar nicht mal so auffallen, die mich dann auf Ideen bringen das doch mal selbst umzusetzen zu versuchen.

Auch wenn mir auffällt dass manche Leute sehr gut darin sind gewisse Dinge darzustellen und ich das gerne auch genau so können würde - vielleicht versuche ich das zu emulieren aber es würde nie genau so aussehen wie bei der Person die mir als Vorbild diente. Ich kann so vielleicht abzeichnen, aber ein Stil entsteht meiner Meinung nach wie es hier auch schon erwähnt wurde eher aus dem Wissen das man über etwas hat und wie man es anwendet.

Das vermischt sich m.M.n. alles im Endeffekt so dass man je mehr man beobachtet, versteht und übt über die Zeit einen gewissen Stil entwickelt, der je nach Experimentierfreude aber auch Schwankungen unterliegt.

Klar gibt es Leute die sehr gut darin sind die Stile anderer zu “kopieren” aber weil man sich wohl eben nur aus einer Richtung inspirieren lässt und eher übers abzeichnen als übers verstehen lernt, wird es meist nie so gut wie das Original aussehen sondern eben wie eine Kopie.
Das ist aber nur meine Meinung.

Ich hoffe der Beitrag hat irgendwie Sinn gemacht, ich bin krank und verwirrt :pupy:

Schütteln wir uns die Hände. Bei mir ist es genau so… keinen Stil, Freunde erzählen ein anderes Lied und ich brauche ewig weil ich jedesmal was anderes ausprobiere ^^’

Inspiration... gute Frage, das sind teilweise so subtile Sachen die man alltäglich sieht und erlebt die anderen vermutlich gar nicht mal so auffallen, die mich dann auf Ideen bringen das doch mal selbst umzusetzen zu versuchen.
Wegschnecken :wtf: *hat ein Bild im Kopf gegen das sie sich wehrt*
Klar gibt es Leute die sehr gut darin sind die Stile anderer zu "kopieren" aber weil man sich wohl eben nur aus einer Richtung inspirieren lässt und eher übers abzeichnen als übers verstehen lernt, wird es meist nie so gut wie das Original aussehen sondern eben wie eine Kopie. Das ist aber nur meine Meinung.
Also ich kenn ne Zeichnerin flüchtig, die unglaublich gut zeichnet mMn. aber mehr einen Abklatsch eines bekannten Zeichners repräsentiert als sich selbst und daß sich das auch in ihren Bildern widerspiegelt. Sowas kann man aber nicht mehr äußern, weil einem dann die "Fanmeute" die Hölle heiß macht ^^' Von daher macht dein Post für mich durchaus Sinn ^^ *einen Gesundheitsplüschi rüber reicht*

Ich für meinen Teil bin gespannt, wohin ich mcih noch entwickeln werde und ob es besser ist als das, was ich zur Zeit produziere g Vielleicht sollte ich mal wieder etwas aus der japanischen Ecke herauskriechen, denn irgendwie hab ich langsam das Gefühl, daß es mich negativ beeinflusst, weils einfach nicht zu meinem “Zeichenstil” passt… :traurig:

hmm, wenn du das glaubst - etwas Abwechslung kann sicher nicht schaden. Schau dir doch einfach mal bewusst ganz andere Werke an, westliche Comics, Bilderbücher, Illustrationen zu Trickfilmen oder sonstigen Filmen, weiss der Geier was.
(da fällt mir jetzt eben noch zum Thema “Inspiration” ein dass ich meine eben nicht nur von Comics hole sondern auch von eben genannten, das dürfte eine etwas klarere Antwort geben. o.O)

Bringt mich auch immer sehr in Schwung wenn ich grade mal etwas in einer “boah alles was ich zeichne sieht doof aus” Phase stecke. Schade nur dass deviantArt bei mir grade nicht erreichbar ist, das ist eine schier nicht versiegende Quelle für sowas wenn man richtig zu suchen weiss ;-;

zum Thema kopieren:
Früher war es üblich das ein Schüler erstmal seinen Meister kopiert hat, so hat er die Grundlagen gelernt. In der Regel hat sich dann der Malstil später verändert. Insofern ist es imho nicht schlimm erstmal zu kopieren, normalerweise entwickelt man sich weiter. Alleine deshalb weil man irgendwann keine Vorlage mehr vor sich liegen hat, dann fängt man automatisch Sachen an aus dem Kopf anders zu machen. Ich kenne allerdings auch keine “Extremfälle” deren Zeichnungen genau so aussehen wie von irgendeinem anderen Zeichner.

Nur weil man viel Experimentiert kann man trotzdem einen Stil haben ;D Der liegt, wie mehrfach erwähnt, ja nicht darin das man sich auf eine Motivart oder aufs Aquarellmalen beschränkt, sondern wie man einen Stift hält, wie sehr man ihn aufdrückt, welcher Schwung hinter der Zeichnung/Bild steckt etc. Nicht verzweifeln. Ich hab auch lange gedacht ich hätte keinen Stil weil ich mich nie festgelegt hab. Jetzt weiß ich es zwar, aber zufrieden bin ich trotzdem nicht ;D

@katrinkleeblatt

ja klar das ist es ja eben - zu gewissen Zeiten kopiert wohl jeder mehr oder weniger bewusst die Art, wie andere Leute etwas zeichnen um eben was dabei zu lernen. Viele tun das ja mit der Zeit auch und entwickeln sich daraus eben weiter, aber ich hab auch schon Fällle gesehen wo das dann lange da gestockt hat - einfach weil die Experimentierfreudigkeit wohl gefehlt hat. Und dann hatten sie einen nach Plagiat aussehenden Allerweltsstil und - gut, sie waren zufrieden damit und werden sich wohl unweigerlich irgendwann weiterentwickeln. Fragt sich halt nur wann.

Klar soll es jeder für sich entscheiden wie er sich entwickeln magt, aber sowas verdeutlicht mir doch dass ein fester Stil eben nicht gleichbedeutend mit Qualität sein muss, wie manche das zu glauben scheinen.

Ich denke ganz wichtig ist im weiteren Verlauf (also dann wenn man wirklich eigene Dinge schaffen möchte) auch noch mal einen klaren Strich zwischen “kopieren” und “inspirieren” zu ziehen.

Wenn man in Foren wie hier schreibt, dass man kopieren nicht gut findet kommt immer schnell der Einwurf “Ja, aber an irgendwas muss man sich ja orientieren.” und für mich ist es auch klar, dass in der Regel niemand aus dem luftleeren Raum heraus Meisterwerke schaffen kann. Natürlich braucht man als Zeichner Vorbilder oder zumindest Orientierungspunkte. Aber der Unterschied liegt für mich einfach darin, dass es beim Inspirieren eher so funktioniert wie “Wow, Zeichner XY hat so eine tolle leichte Strichführung beim Zeichnen von Haaren, das möchte ich auch können.” und dann setzt sich der Nachwuchszeichner hin und probiert aus auch mit leichten Linien irgendwie seine Haare zu gestalten. Kopieren wäre es jedoch wenn sich der Zeichner hinsetzt, Bilder von Vorbild XY neben sein Blatt legt und versucht die Linien genau nachzuempfinden.

In beiden Fällen hat man eine “Vorlage” gehabt die einen zu der Gestaltung eines bestimmten Stilelements bewegt hat, aber beim ersten hat man im Gegensatz zum zweiten nicht starr an dieser festgehalten. Es kam nicht darauf an am Ende die Haare “wie XY” zu haben, sondern sie “leicht” zu gestalten. Bei solchen Vorgehensweisen ist es auch viel einfacher eine eigene Note einzubringen obwohl man einen Orientierungspunkt hatte.

Das Ding ist, daß ich früher nur von Comics abgezeichnet habe, bis ich mit 18 in die Manga/Anime Schiene gerutscht bin. Hab unlängst meine ganz alten Sachen wieder gefunden. Halt alles “nur” abgezeichnet, aber so gut ist es mir nie bei Mangafiguren gelungen hust Allerdings find ich den Mangastil an sich ansprechender als die wandelnden Muskelberge, was mich doch ein wenig in eine Zwickmühle bringt X’D
Aber rumprobieren tu ich grundsätzlich viel und gerne, allerdings strickt ohne Vorlagen (außer für Referenzen halt). Darum mach ich gern bei STAs mit, das hilft sehr dabei, da die Themen doch recht unterschiedlich sind.

Mir fällt da Spontan “Echo” ein.

Naja, ich hab auch keinen eigenen Stil - meine Skizzen sehen jedes Mal anders aus, aber ich bin auch erst 18. Dieses Jahr werd ich ganz besonders viel Stilisiert malen, weil ich mich auf ner Kunsthochschule bewerben will. Vielleicht festigt sich der auch im Laufe des Jahres.

Ich hab meinen eigenen Styl noch nicht gefunden…Aber ich hab ja noch Zeit, ich denke aber das ich auch später nicht wirklich einen Styl habe…Ich kopiere keinen aber mache mir auch keinen eigenen…Irgendwie so ein mittelding…^^
Trotzdem glaub ich das man erkennt was ich zeichne…da es noch so krüpplig aussieht…xD
Ich persönlich mag meine Karten und das sollte auch hauptsache sein, dass man seine zeichnungen mag…^^

Da ich auch schon sehr lange in diesem Bereich zeichne, habe ich mir in den Jahren schon so einige EIgenarten angeeignet… Jedoch würde selbst ich noch nicht behaupten, dass ich einen komplett Indivuduellen Stil habe… Ich denke einfach, dass wenn man entsprechend viel zeichnet, versucht und an dem Feinschliff feilt, dass man dann irgendwann auch mal einen komplett eigenen Stil hat… In meinen Augen gibt es eben die eine Partei, die es auf Anhieb drauf hat, einen individuellen Stil ans Tageslicht zu legen… Und dann gibt es die, die eben hart dafür arbeiten müssen… Egal zu was man zählt, man muss in erster Linie probieren, vergleichen und sein eigenes Ding durchziehen ;)