kakao-karten.de Forum

Der Kunstbegriff. Oder: Was ist Kunst?

Na dann mal los:

Was bedeutet Kunst? Bitte keine Wikipedia-Definitionen rein werfen sondern ernsthafte Gedanken machen und eigene Meinung posten.

Ich werfe einfach mal etwas in den Raum, was mich wahrscheinlich unbeliebt machen wird: KaKAO-Karten sind keine Kunst. (in 99.9 % der Fälle)

Das ist ein seeeehr dehnbarer begriff…
Für einige eine kalkige Badewanne oder Picasso wo man nichts erkennt…

Also eigentlich ist jede Kakao Kunst und jedes Bild… auch wenn nur Klekse zu sehen sind…
Ob natürlich Kpnstlerisch wertvoll oder schön ist was anderes ^^

Abschließend zittiere ich mal mal meinen Onkel: Kunst ist im runden Haus in die Ecke sch**ßen ^^

und warum ^^?
Sie können Kunst sein, sie können keine Kunst sein…
Ich selber zeichne vor mich dahin und fertige nebenbei Skizzen an die ich dann umsetzte.

Aber gerade ungezwungene ,freie" schnelle Werke, werden gerne als Spielerein abgetan.

Vor kurzem gab es in Wien eine Austellung in der Albertina über den Zeichner Max Weiler, wo eben genau das thematisiert wurde.
Nur weil man spontan und ohne Konzept darauf losmalt oder zeichnet heißt es nicht, dass es keine Kunst ist.
Es kann auch im nachhinen Kunst werden, oder gerade desswegen Kunst werden…

Aber ab wann Kunst Kunst ist/wird… naja das weiß ich auch nicht xD

@kampfmieze

“KaKAO-Karten sind keine Kunst.”
Schöne Behauptung. Leider unbegründet und damit wertlos. Das ist genauso, alsob ich sage: “Alles ist Kunst” oder “Es gibt keine Kunst”.

@Saturnine
Ich sag nur Action Painting…

Ich wollte einfach zuerst die Definitionen anderer sehen, bevor ich meine eigene poste. Aber entweder ist das Interesse, sich darüber auszutauschen nicht besonders oder die Leute wissen es einfach selbst nicht. Vielleicht braucht auch jeder erstmal etwas Zeit für sich, um darüber nachzudenken, was Kunst ist.

Ich versuche es mal mit einem anderen Statement: Kunst ist einen vollkommen neuen Weg zu schaffen sich zu erklären.

Ich behaupte: Kunst ist von der Welt losgelöst.

Und nun?
Das ist eine Behauptung wie “Künstler haben ihr Talent von Gott”. Da kann man nur mit “ja” drauf antworten, mit “glaub ich nicht” oder mit einem Schulterzucken. Ich sehe in deinen Thesen keinen Diskussionsansatz. (Schau dir am besten mal die Eingangsbeiträge zu anderen (erfolgreichen) Diskussionen an.)

Komisches Statement. Der Satz macht, ohne Angaben von Beispielen, absolut keinen Sinn, weil er viel zu uneindeutig ist. Was ist denn deiner Meinung nach “neu”? Setzt du das mit “einzigartig” oder “nie dagewesen” gleich? Wann ist Kunst dann Kunst? Wann ist genug Erklärung da? Wo setzte da genau deine Richtlinien? Beispiele her.

Das ist sogar doppelt dämlich, wenn man sich den Begriff Kunst laut Volksmund ansieht. Der bezieht sich nämlich auf Fähigkeiten, die oft erst aufgebaut werden müssen und dann unkonventionell genutzt werden. Vielleicht verstehst du ja den Widerspruch zu deiner eigenen Aussage.

Edit: Hab das hier gerade gesehen und möchte noch etwas ergänzen.

Finde den Widerspruch. /Edit

Ich bin da übrigens nicht so fest gefahren. Für mich ist Kunst ein dehnbarer Begriff und individuell variierend. Eigentlich ist die allgemeine Definiton ja sehr offen… Ich glaube, dass das vielen Leuten nicht bewusst ist und die darum viel zu viel einschränken und selektieren wollen.

Ich halte eine Debatte darüber nur bedingt sinnvoll… am Ende liegt sich nur jeder in den Haaren, fügt einen neuen negativen Punkt zur “Kopfliste” über einen User hinzu oder - wie in meinem Fall - zuckt mit den Schultern. Denn gerade das ist eine reine Ansichtssache.

Kunst liegt immer im Auge des Betrachters.
Kunst ist ein Begriff, der nicht nur für eine Sache benutzt wird. Es ist auch eine Kunst, von 400€ im Monat zu leben. Es ist auch Kunst, mit Musik die Herzen von Menschen zu berühren. Der Ausspruch “… das ist eine Kunst für sich” hat auch einen guten Grund in unserer Sprache.
Wenn ein Ergebnis einen Betrachter emotional berührt, ist es in gewisser Weise Kunst.
Punkt.

Das ist mal eine Definition der ich am meisten zustimmen kann, Kunst ist immer subjektiv.
Ich finde es frech wenn jemand behauptet ,Das ist keine Kunst"
Warum und wesshalb ist man sich dessen sicher.

Und imo ist man ein schlechter Künstler wenn man malt um sich selbst auszudrücken. Kunst machen damit man verstanden wird, ich finde dieses Ziel ist sehr niedrig gesetzt. Warum soll man sich mit Kunst erklären wenn man höheres damit schaffen kann?

Imo ist Kunst (bzw ein Teil der Kunst) ein sinngewordener Gedanke der in die Realität umgesetzt wird.

@Kageko Es ist zwar keine Aktionsmalerei aber wirklich ähnlich, gerade bei Skizzen, ist auch das WIE interesannt, nicht nur das was dabei rauskommt

klar liegt Kunst im Auge des Betrachters (:
ich denke sie möchte hier nun auch keine einheitliche Definition rausarbeiten, sondern einfach mal ne kleine Sammlung dessen was jeder so für sich unter Kunst versteht. Das ja auch eigentlich das Gute daran, dass mans nicht definieren kann.
Kunst sollte sich halt scho iwie, undefinierbar, von etwas anderem abheben. Soll ja kein Fakt oder Schema haben.

Ich würd aber auch die wenigsten Kakao-Karten oder generell Zeichnungen direkt als Kunst betrachten. Nicht dass es nicht künstlerisch sein KANN. Aber ich denke in MEINER Definition ist Kunst etwas mit Hintergrund. Wie auch immer man den Hintergrund im Nachhinein für sich selbst bestimmen mag.
Aber wenn ich zB einfach nurn süßes Mädel mit Blümchen im Haar mal, seh ich des auch nicht als KUNST an. Wenn ich dann irgendwas zeichne, wobei ich mir was gedacht habe, dann seh ichs selbst eher als Kunst an, und nicht wenn ich nur um des zeichnen Willens etwas produziere…

andererseits; woran erkennt man denn dann bei anderen ob die sich was gedacht haben oder ob das bild nurn ueitvertreib war? da wirds dann wieder kniffliger :D

Dieser Absatz hier gefällt mir sehr gut.

ZombieCherry, hat recht, ich suche nicht nach einer allgemeingültigen Definition für Kunst sondern nach einer Sammlung von Meinungen, aus der sich jeder vielleicht wieder etwas heraussuchen kann, was ihm hilft, seinen Kunstbegriff stärker einzugrenzen.

Kunst ist eigentlich nicht definierbar, sogar eine Erklärung fällt schwer. Ich habe gesagt:

Darauf hin kam die Frage, was meine ich mit ‘neu’. Ich glaube ich meine mit neu tatsächlich etwas nie dagewesenes. Was wieder eine neue Frage aufwirft: Ist etwas kopiertes Kunst? Ich persönlich bin ein sehr großer Fan der ‘Kunst’ der Romantik und der Historienmalerei. Historienmalerei ist für mich wunderschön, aber es fällt mir schwer, es als Kunst zu sehen, weil es ‘nur’ die Abbildung der Realität ist. Damit will ich Photographie nicht von vorne herein aus der Kunst ausschließen, denn es kommt auch sehr stark auf die Idee dahinter an. Wenn jemand sagt “DAS soll Kunst sein? Das kann meine vierjährige Tochter auch.” was unterscheidet dann das Werk eines Künstlers von dem einer vierjährigen? Erstmal die Idee, welches Kind kommt auch die Idee, eine abstrakte Welt darzustellen? Kinder geben sich normalerweise große Mühe, die Realität realistisch abzubilden.

Womit ich zu meinem nächsten Statement komme: “Macht die Kunst den Künstler oder der Künstler die Kunst?”

Ich gehe heute Abend nochmal auf die anderen Beiträge ein, aber ich muss mich grad etwas schicken.

Das ist es ja eben, man erkennt eigentlich nicht so leicht was Kunst ist, man kann nicht auf Anhieb wissen ob z.B. ein Bild mit einem süßen Mädl mit Blumen im Haar Kunst ist. Ja, im ersten Augenblick sagt man nein es ist keine Kunst, aber wer weiß schon was sich der Künstler dabei gedacht hat. Vielleicht hat er damit ein Statment zum Kommunismus abgegeben.

Ich finde, Fakt ist, dass man Kunst nicht auf den ersten Blick erkennen kann.

Und das ist wohl eines der wenigen Dinge über Kunst, die ich momentan mit Bestimmtheit sagen kann.

'Kunst im Job' gibt es meiner Meinung nach nicht. (etc.)

Wenn man danach geht, sind also alle Produkte der verschiedenen Kunsthandwerke keine Kunst und auch alle Berufsmaler keine Künstler. Also auch alle Maler der Renaissance, inklusive da Vinci, Michelangelo und Co. wären dann keine Künstler, da es 1. das heutige “Kunstverständnis” damals noch gar nicht gab und sie 2. fast ausschließlich auf Auftrag ihre nichtKunstwerke hergestellt haben.

Ich finde die Diskussion eigentlich sehr interessant, wenn auch immer wieder sehr subjektiv, besonders auch in Anbetracht der Diskussionen auf deviantArt zum Thema “Wo hört Kunst auf, wo fängt Pornographie an und wer entscheidet das?”.
Man ist dort der generellen Meinung, dass alles Kunst ist, egal wie geschmacklos, pornographisch oder hässlich es auf einzelne Individuen wirken mag. Andererseits gibt es die, die sagen “nur mit einem gewissen Maß an Können und Talent und/oder einer Bedeutung oder Botschaft ist etwas Kunst” - und hier stoßen wir wieder auf das Problem: Wer legt fest, wie “gut” jemand sein kann oder welche “Botschaft” ausreichend ist, um ein Bild oder einen Gegenstand als “Kunst” werten zu lassen?

Wir haben auch zwei Extreme: Den alten Kunstbegriff, den Doktor schon erwähnte - nämlich das Beherrschen eines Kunsthandwerks.
Oder ein neueres Kunstverständnis: Nur die Botschaft, der Hintergrund zählt, alles andere ist unwichtig.

Man kann entweder dem einen oder dem anderen Extrem anhängen, sie beliebig mischen oder auch völlig ablehnen und nach neuen Definitionen suchen - wie zum Beispiel “Kunst ist alles, was eine Reaktion beim Betrachter hervorruft” - und selbst das hängt zu hundert Prozent vom individuellen Betrachter ab und sagt über das Kunstwerk somit nichts Definitives aus. Erregt es beim Einen eine Reaktion lässt es den Nächsten vielleicht völlig kalt.

Man kann bei diesem Thema einfach zu keiner Einigung kommen, da Kunst in der heutigen Zeit das subjektivste Thema ist, dass man wohl finden kann.

Man sagte mir immer “Kunst liegt im Auge des Betrachters”.
Manchmal sehe ich angebliche Kunst und frage mich wirklich wo dort die Kunst überhaupt liegt.
Kunst ist ein genauso undefinierbarer Begriff wie Talent.

@Argendriel

Tatsächlich ist es heute sogar so, dass Kunst NICHTS auszudrücken hat. Jedenfalls wird an deutschen Kunsthochschulen keine narrative Kunst mehr gelehrt, was ich in den letzten Jahren so gehört und erfahren habe.
Ich habe ja mal Kunst studiert und wollte gegenständlich malen. Das war ziemlich verpönt, weil “abstrakt” anscheinend angesagt(er) war. Ein Kommilitone hat von Neo Rauch geschwärmt und auch da hat der Dozent nur die Augen verdreht, als wäre Neo Rauch Schnee von gestern.

Es ist einfach auch eine sehr schnell fließende Entwicklung. Wahrscheinlich wird in zwei Jahren wieder etwas anderes gelehrt als jetzt oder vor ein paar Jahren noch.

Was gerade im Bereich Bildmedium noch erschwerend hinzukommt: Unsere derzeitige Gesellschaft ist vollkommen übersättigt, was Bilder angeht. Ein Bild als “Kunst” zu bezeichnen wird da gleich noch mal schwieriger, ganz einfach weil es so viele Bilder gibt, die auch über das Internet beliebig abrufbar sind. Es gibt so viel, dass es irgendwann nichts mehr “Besonderes” ist. Und das “Besondere” macht denke ich auch für viele Menschen “Kunst” aus.

Ein sehr interessanter Thread hier, auch wenn schon länger ohne Beitrag.

Kunst entsteht meiner Meinung nach, wenn ein Mensch ein unmittelbares Erleben für andere zugänglich machen möchte und ein Kunstwerk erschafft, das anderen als “Wegweiser/Hinweisschild” dient, in Kontakt zu diesem unmittelbaren Erleben zu treten.

Zum Beispiel: Glück. In dem Augenblick, in dem ich sage “Ich bin glücklich”, habe ich den Zustand des unmittelbaren Erlebens bereits verlassen. Denn der Satz “Ich bin glücklich” ist wie ein Klebe-Etikett, das ich auf das unmittelbare Erleben bzw. die Erinnerung daran klebe. Sage ich anderen “Ich bin glücklich”, fällt es ihnen schwer, mein unmittelbares Erleben zu teilen. Ich könnte euch jetzt schreiben, warum ich Mittwochnachmittag so um 16:30 glücklich war, aber die Sprache - solange sie beschreibt/berichtet - ist eine armselige Krücke im Vergleich zu einer künstlerischen Ausgestaltung: Bild, Skulptur, Musik, Tanz… Schaffe ich es aber, dieses unmittelbare Erleben von Glück kreativ auf bsw. Papier zu zeichnen, dann verlassen wir die - für diese Zwecke armselige - Umgangssprache und folgen auf einer anderen Ebene der Wahrnehmung einer Spur und finden den Zugang zu diesem unmittelbaren Erleben; das wir dann teilen können.

Das Faszinierende am Zeichnen/Malen ist: Ich kann ein solches unmittelbares Erleben kreativ/künstlerisch ausdrücken, ohne dass ich mit Worten/Begriffen/Gedanken “arbeiten” muss. Der Verstand darf mal Pause machen und andere “Teile meiner Persönlichkeit” tauchen auf, teilen sich mit…

Die Karten, die ich hier getauscht bekommen habe, kann ich kunsthandwerklich betrachten; wie gut beherrscht sie/er ihr/sein Handwerk? Aber ich sehe in jeder (!) Karte in meinem Album, dass da ein Mensch sich unmittelbar mitteilt. Und das ist für mich hier großartig!

Die Interpretation mag ich sehr, weil sie mit der Person des Kunstschaffenden zu tun hat, der Künstler tritt mit seinem Werk in Beziehung zum Betrachter, die Kunst steht nicht für sich alleine, (Kunst kommt von können, oder muss immer was neues sein…), sondern schafft einen Funken, der zwischen Künstler und Betrachter hin- und herspringen kann und das Dargestellte mit einbezieht.
(Sorry, ich bin nicht so eloquent…ich weiß nicht, ob man das jetzt verstehen kann…)

Meiner Meinung nach ist Kunst zu vielfältig, um klar definiert zu werden. Ich stimme da auch der Aussage zu, dass Kunst immer im Auge des Betrachters liegt.

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich zwei Freunde mit ins Museum der bildenden Künste geschleppt und während ich mir gerne moderne Werke ansehe und es vollkommen ok finde, auch mal Farben und Formen wirken zu lassen, ohne einen Sinn dahinter zu suchen, ging es meinen Begleitern da ganz anders und sie fragten ständig: „Warum?“. Als wir dann zu den klassischen Ölgemälden kamen, standen die beiden staunend davor, weil die Landschaft so natürlich aussah… und ich stand gelangweilt daneben, weil Fotorealismus zwar ganz hübsch ist, aber wenn ein Bild für mich nicht mehr zu zeigen hat als Schönheit und Ästhetik, verliere ich schnell das Interesse. Damit will ich diese Kunstrichtung aber nicht negativ bewerten, das ist halt eine Frage des Geschmacks und der eigenen Erwartungen an die Kunst.

Wenn ich länger drüber nachdenke, teilt sich Kunst für mich in das Meistern eines Handwerks und Kreativität. Damit wird eigentlich fast alles zu Kunst. ** Ich würde sogar behaupten, eine gelungene Torte ist Kunst. **
Diese beiden Komponenten müssen für mich Hand in Hand gehen.
Eine geile Idee kann nicht richtig rüber gebracht werden, wenn handwerklich gar nichts stimmt (vor allem im Bereich Design, ich nenn es mal „nützliche Kunst“, sind diese Sachen gleichwertig). Und wenn in einer Sache kein Funken eigenes enthalten ist, wenn ich eine makellose Kopie vor mir sehe, ohne persönliche Note des Künstlers, dann ist das keine Kunst.

@Wolkenhand
An sich gefällt mir deine Erklärung, ich kann nur nicht akzeptieren, dass du die Sprache hier so niedermachst. ;)
Ich bin der Meinung, dass Sprache genauso künstlerisch sein kann wie ein Bild und ich denke, gekonnt eingesetzt können Worte die Stimmung „glücklich“ genauso gut rüberbringen wie eine Malerei.

@doublebass
Ich denke, ich verstehe dich. Und ich finde es wichtig, dass ihr beide den Betrachter mit einbezieht, weil… die Kommunikation zwischen Künstler und Betrachter so eine Art Schlüsseldings ist. So gesehen fällt mir auch eine Antwort auf die Frage „Was ist ein guter Künstler?“ ein – jemand, der es schafft, mit dem Betrachter zu kommunizieren, ihn anzusprechen, egal auf welcher Ebene.

Das ist ein bisschen viel geworden, aber es ist auch keine leichte Frage… und ich glaube sogar, dass ich noch ein oder zwei Gedanken vergessen habe. Ö.ö

“die Sprache - solange sie beschreibt/berichtet - ist eine armselige Krücke im Vergleich zu einer künstlerischen Ausgestaltung”

@peotic criminal
Wenn Sprache dem Beschreiben/Berichten dient, dann stoße ich rasch an ihre Grenzen, habe ich als Ziel den Kern eines Kunstwerks im Sinn. Damit wollte ich die Sprache nicht niedermachen.
Darüber hinaus teile ich Deine Meinung vollkommen:
Wenn Sprache selbst als Kunst verwendet wird, dann hat sie ebenso viel Potenzial wie das Zeichnen/Malen.

Und: Es gibt hier auf kakao einige, die Stift und Pinsel besser anwenden als ich die Worte; aber das Kompliment der Eloquenz nehme ich natürlich gern entgegen, doublebass. :wiiii: