@saturnine: naja… Wenn du im bereich web- (& medien)design mal ein praktikum machst, bist du dem bereich des gamedesigners schon ziemlich nahe.
Ich möchte an dieser Stelle nur mal kurz einwerfen, dass “Kunst studieren” sich meist auf “Freie (zeitgenössische!) Kunst” bezieht. Und die hat mit Illustrationen, Game Design und selbst mit klassischer Malerei häufig nicht viel zu tun.
Praktika im Game Design Bereich zu bekommen ist nicht unmöglich, aber normalerweise sehr schwierig. Bessere Chancen hat man, wenn man bereits etwas in die Richtung studiert und länger als ein paar Wochen Zeit für das Praktikum hat (in der Regel ca. ein halbes Jahr).
Und wer Bühnenmalerei als kreativer einstuft als Logogestaltung, sollte sich unbedingt mal genauer mit dem Bereich auseinandersetzen. In guten Logos steckt viel Planung und ein ordentlicher Anteul kreativer Leistung! ;)
Ich hab auch schon ein Praktikum im Bereich Werbedesign gemacht und ich musste zum Teil auch mehrere Logos entwerfen. Das macht zwar sehr viel Spaß, allerdings ist es auch ziemlich mühsam, da man ziemlich durch die Vorgaben eingeengt ist und es sehr akkurat sein muss. Die meiste Zeit geht dabei für das Überlegen drauf xD
Achja, ich bekomme vielleicht ein Praktikumsplatz bei Electronic Arts :wiiii: :wiiii: Ich hoffe mal das klappt °_°
… zum Thema Game Design. Klar kann man da reinkommen, aber nicht von Anfang an. Ein Game Designer ist eher so was wie ein Leiter, zu einem Game Designer kann man sich hocharbeiten, aber mit wenig Wahrscheinlichkeit direkt einsteigen. Einem Game Designer wird auch viel abverlangt. Er muss Überblick über alles haben und die ganzen Leute koordinieren, das heißt er muss sich auch in den relevanten Themengebieten auskennen. Methoden der Softwareentwicklung, Programmierung (mit allem was dazu gehört), Datenbankmodellierung, Grafik (2D, 3D, traditionell, PC), Storytechnisch muss er viel drauf haben, (also auch gut in Rechtschreibung und Grammatik) sich mit verschiedenen Erzähltechnicken auskennen, Storyboard, Leveldesign, Spielbalance, Sound, Musik, … um nur ein paar Themengebiete zu nennen.
Und wer Bühnenmalerei als kreativer einstuft als Logogestaltung, sollte sich unbedingt mal genauer mit dem Bereich auseinandersetzen. In guten Logos steckt viel Planung und ein ordentlicher Anteul kreativer Leistung! ;)Ich fand das jetzt nicht sonderlich interessant. Klar, man muss auf ne Menge achten beim Logodesign und sich über viele Dinge Gedanken machen, aber mir gehts eher um realistischere Bilder hinter denen komplexe Geschichten stecken. Für mich persönlich gibt es einiges, was mich in Sachen Kreativität mehr anspricht als Logos zu entwickeln.
Ich weiß leider auch nichts über Name Design aber villt hilft es dir
dich mal nach Grafikdesign umschauen
da hab ich mal ein Praktikum gemacht da gibt es fast überall was
ansonsten hab ich mich auch nach Illustrationen erkundigt aber
das macht man eher als nebenberuf weil es da schon Net ganzMenge von gibt
und es nicht richtig wahrscheinlich ist das jemand genau den Stil sucht
den du(ich) machst.
Ich ja mich für Kunst auf Lehramt an der Grundschule entschieden.
da kann ich Familie Job und Hobby kombinieren.
:-D
was Logos angeht die sind mir zu kalt oder leblos ich
finde es gehört Technik aber kein Talent dazu Logos zu machen
obwohl ich zugeben muss das mein Bruder ein Talent dazu hat
aber ich denke jeder der die Technik beherrscht kann Logos machen
villt ist der Gedanke ein wenig zu radikal und abwertend aber bis jetzt konnte
mich noch nichts vom Gegenteil überzeugen.
Mir persönlich sagt es nicht zu.
Es ging in der Frage ja auch um einen Praktikumsplatz, nicht um einen Berufseinstieg.
aber mir gehts eher um realistischere Bilder hinter denen komplexe Geschichten stecken. Für mich persönlich gibt es einiges, was mich in Sachen Kreativität mehr anspricht als Logos zu entwickeln.Ja, mag sein, dass es dich persönlich mehr anspricht. Jeder hat andere Vorlieben, aber das macht die generelle Aussage Logodesign sei unkreativ noch lange nicht richtig. Wenn du in deinen Aussagen relativierende Angaben einbaust ok, aber so wie sie da stehen klingt es nach "so ist es" und nicht nach "das ist nicht im Rahmen meiner Intressen".
aber ich denke jeder der die Technik beherrscht kann Logos machenJa, genauso wie jeder der einen Stift halten kann eine Zeichnung machen kann. Aber eine *gute* Zeichnung ist es dadurch noch lange nicht. Und genauso ist es mit Logos. Für gute Logos braucht man viel Kreativität und Können, auch wenn der Laie das im ersten Moment vielleicht nicht direkt sehen kann. Logodesign hat viel mit Konzeptarbeit und geschickter Anpassung an den genauen Verwendungen zu tun. Damit, dass es den Zweck für den es entstand gut repräsentiert und aussagekräftig ist. Vor allem ist es aber auch Detailarbeit. Das ist einer der Gründe warum man die Leistung die in Logos steckt vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennt, denn man muss sich erstmal der Detailprozesse bewusst sein, die dabei ablaufen.
Natürlich ist es eine andere Art von Kreativität als sie z.B. bei der Erstellung von Kinderbuchillustrationen nötig ist. Aber das macht es eben nicht unkreativ . Das zu behaupten wäre genauso unlogisch wie zu sagen, Modedesign wäre unkreativ, weil ja keine Geschichten erzählt werden…
aber bis jetzt konnte mich noch nichts vom Gegenteil überzeugen.Das Problem wird sein, dass du dich in die Materie auf theoretischer Ebene etwas einarbeiten müsstest um die Kreativitätsprozesse dahinter zu erkennen. Und ich schätze mal dazu wirst du keine Lust haben, da das Gebiet dich ja eigentlich nicht interessiert. Ich denke man sollte keine Pauschalurteile über etwas abgeben, von dem man keine richtige Ahnung hat. Das einzige was man sagen kann ist, ob es einen persönlich anspricht/interessiert oder nicht. Aber Bewertungen über ein ganzes Berufsfeld abzugeben von dem man eigentlich nicht wirklich was weiß, halte ich für unangebracht.
[Mod-Modus an] Und achte bitte bei deinen nächsten Beiträgen etwas auf Interpunktion und Rechtschreibung. [Mod-Modus aus]
Ich denke man sollte keine Pauschalurteile über etwas abgeben, von dem man keine richtige Ahnung hat. Das einzige was man sagen kann ist, ob es einen persönlich anspricht/interessiert oder nicht. Aber Bewertungen über ein ganzes Berufsfeld abzugeben von dem man eigentlich nicht wirklich was weiß, halte ich für unangebracht.
Hat Yrael doch gar nicht. “ich finde” und “mir ist” und “mir persönlich sagt es nicht zu” hört sich nicht gerade unpersönlichem an, nicht nach einer allgemeinen Bewertung eines Berufsfeldes.
Und ich kenne niemanden, der in seinem Beruf nur Logos macht, ist für mich auch keine ganzes Berufsfeld.
Ich bin aber auch der selben Meinung. Und ich denke auch, nebenbei bemerkt, wer die Technik beherrscht kann gute, ansprechende Zeichnungen erstellen. Es ist für mich nicht wirklich Talent, reine Übungssache, das sage ich jeden, der mich darauf anspicht und sagt ich hätte Talent. Dann mach ich mit demjenigen erst mal ein paar Übungen und dann sieht das ganze schon anders aus. Die Kreativität steckt für mich eher hinter einer Zeichnung, in der Idee, in der Geschichte, die sie erzählt.
Wie gesagt, für mich ist Logodesignen nicht sehr kreativ. Ich will damit keine Logodesigner angreifen, mit dieser Aussage, gewiss nicht. Es ist nur meine Meinung, für andere mag Logodesign durchaus Kreaivität darstellen. Ich weis, dass es viel Arbeit ist, aber für mich persönlich steckt einfach zu wenig dahinter und ich möchte Komplexeres machen.
Es ging in der Frage ja auch um einen Praktikumsplatz, nicht um einen Berufseinstieg.Ja, auch. Die Frage war übers Praktikum, davor wurde aber etwas von der Vorstellung geschrieben in dem Bereich arbeiten zu wollen.
Aber bereits als Praktikant wird erwartet, dass man Ahnung von der Materie hat, bereits mit bestimmten Programmen gearbeitet hat oder anderweitige Erfahrung in diesem Bereich gemacht hat. Ohne Vorerfahrung ein Praktikum im Bereich Game Design ergattern zu wollen, ist bei der großen Nachfrage nicht wirklich möglich.
Es ist natürlich schaffbar ein Praktikum zu ergattern, aber nur mit viel Können und ein klein wenig Glück. Kann natürlich auch sein, dass man die richtigen Kontakte hat und das nötige Kleingeld mitbringt, dann ist das etwas anderes. Bringen tut es einem erst später was, denn Berufseinsteiger werden eher keine Game Designer von Anfang an. Eine schöne Erfahrung ist es dagegen bestimmt. Man arbeitet sich eben hoch. (Ich schließe mal den Fall aus, dass man genug Geld hat eine eigene Firma zu gründen)
Und mir selbst ging es in dem Post vor der Frage um Berufe, nicht Praktikumsplätze.
Es tut mir wirklich leid falls meine Meinung doch zu extrem rüber kam.
Ich habe mir allerdings Mühe gegeben meine Einstellung deutlich zu kennzeichnen.
Ich habe aber auch erwähnt das mein Bruder ein Talent zum Minimalismus hat.
Er hätte gute Voraussetzungen für Logodesign. Aber eine “Seele”
haben Logos nicht.
Das ist jetzt keine eigene Meinung,das ist einfach weil sie nur Fakten darstellen keine
“Illusionen” oder Gefühle,Atmosphäre.
So weit ich das beurteilen kann fällt Logodesign zu den Aufgaben eines Grafikdesigners.
Ich denke es gibt kein einzelnes Berufsfeld Logodesign. Mit der Ausnahme das man so erfolgreich
ist das man sich nur damit selbstständig machen kann.
Danke Sockenzombie für die Verteidigung in meiner Abwesenheit.dank knuddel
Genau genommen hat, dass dann aber 0 mit Kunst zu tun, denn Kunst ist mehr als realitische Bilder.
Ich selber mache keine Logos würde es aber gerne können, ich tu mir persönlich schwer damit, die einzige Fähigkeit die man zum Logo zeichnen nicht braucht und beim Comic zeichnen z.B. schon ist das realitische Zeichnen und nur weil das wegfällt heißt es ja nicht, dass Logo erstellen keine Kunst sein kann.
Vom Schwierigkeitsgrad kommts auch immer darauf an wie aufwendig das Logo/ die Zeichnung ist.
@Yrael
zurück knuddel ^^
@Saturnine
Genau genommen hat, dass dann aber 0 mit Kunst zu tun, denn Kunst ist mehr als realitische Bilder.Das stimmt schon, realistische Bilder alleine für mich auch nicht (wobei der Schaffungsprozess schon eine Kunst sein kann und ja, ich denke Kunst ist lernbar) aber: "...hinter denen komplexe Geschichten stecken" Das ist für mich kreativität. Das, was hinter dem Bild steckt und ein wenig was davon sollte auf dem Bild erkennbar sein. Es geht mir nicht nur ums reine Abzeichnen, nicht um etwas existierendes, sondern um die Erschaffung eines neuen Bildes, einer neuen Geschichte, die man durch das Bild ausdrückt. Das ist für mich Kreativität.
Aber Kunst und Kreativität sind auch wieder irgendwie zwei verschiedene Themen oder? Was denkt ihr, wo die Unterschiede liegen?
Ich bemängel nicht, dass ihre Aussage nicht deutlich als eigene Meinung gekennzeichnet hat. Ich bemängel, dass sie (abgesehen von der Frage ob es sie interessiert) überhaupt Aussagen über etwas macht, von dem sie offenbar nur sehr wenig weiß. ;) Wenn ich, überspitzt formuliert, noch nie in meinem Leben einen Hamster gesehen habe und dann den Leuten erzähle ich denke Hamster wären grün, dann würden die meisten mir auch sagen: “Schau dir doch erstmal einen Hamster an, bevor du dir sowas verbreitest.”
Allein die Aussage “Aber eine “Seele” haben Logos nicht.” ist schon wieder eine absolute Verallgemeinerung und weitab von “Fakten”. Wobei da erstmal zu diskutieren wäre, wann denn etwas überhaupt eine “Seele” hat.
Hat das hier kein “Gefühl”, keine “Seele” nur weil es minimalistisch und ein Logo (oder genauer gesagt hier eine Wortbildmarke) ist?
[
Und das hier hat “Gefühl”, weil es eine Illustration ist? Das wär doch reichlich kurz gedacht…
http://fc09.deviantart.net/fs45/f/2009/145/1/3/Red_Fox_by_enkana.jpg](
Und das hier hat “Gefühl”, weil es eine Illustration ist? Das wär doch reichlich kurz gedacht…
http://fc09.deviantart.net/fs45/f/2009/145/1/3/Red_Fox_by_enkana.jpg)
Es gibt schon Leute die sich auf Logos spezialisiert haben, von daher seh ich es als eigenständiges Berufsfeld an. Auch wenn es natürlich auch viele Mischformen gibt, bei denen in den Firmen auch noch andere grafische Arbeiten angeboten werden und es keinen eigenständigen Ausbildungsweg für “Logodesign” gibt.
Ich möchte mich jetzt eigentlich nicht darüber streiten aber vielleicht hast du überlesen das ich bei einem grafikdesigner
Praktikum gemacht habe. Ich habe also durchaus Erfahrung mit Logos
und ich bin trotz allem nicht der gleichen Meinung.
Das nächste mal wenn du etwas zu meinem Kommentar zu sagen hast sprich doch bitte nicht in der 3.Person von mir. :-P
Ich verstehe zwar das du das Logodesign verteidigen willst aber meine Meinung ist leider schon so.
vielleicht ist das ja das richtige und das beste für dich.
Grafikdesignbüros müssen auch wirtschaften. Zahlt der Kunde wenig, haben viele Grafiker eben nicht die Möglichlichkeit, sich lange mit diesem oder jenem aufzuhalten. Das hast du mir Sicherheit während deines Praktikums schon mitbekommen; mal abgesehen davon, dass Praktikanten in der Regel NICHT die Arbeit machen dürfen, die anspruchsvolle Grafiker lieber selbst erledigen würden: nämlich kreativ sein und dafür Geld bekommen.
Weiterhin ist ein herkömmlicher Grafiker in allererster Linie für die Außenwelt ein Handwerker, der den Wunsch des Kunden umsetzen muss. Selbst von bekannten Größen wie Sagmeister erwarten die Kunden das bekannte Niveau und nicht eine Aldi-Prospekt-Optik. Ein Künstler hingegen hat es einfacher, weil “Kunst” vieles entschuldigt und “Kunst” in der Regel nicht im Auftrag ersponnen wird.
Ob etwas “Seele” hat oder nicht, ist höchst subjektiv. Als kommerzieller Grafiker stellt sich einem die Frage: Wem muss das Werk letztlich gefallen? Mache ich ein “ganz tolles” Logo, das ich “voll die Kunst” finde, oder nehme ich mein Ego zurück auch mal zurück und schaffe etwas, mit dem sich der Kunde identifiziert, das für den Kunden “Seele” besitzt?
Gute Logos erkennt man auch nicht nur an der Optik, sondern vor allem auch am Kontext. Und die “Kunst/Seele” liegt wohl eher zwischen diesen beiden Dingen, anstatt im Ding selbst. Ganz im Gegensatz zum Kunstwerk, das autonom ist… egal ob du den Picasso in eine Galerie hängst oder auf dem Dachboden verstaust.
Noriko hat völlig recht. Logos zu entwickeln ist echt schwierig. Gerade weil es so viel gibt und sich vieles wiederholt und deswegen (nicht nur auf dich) “wie vom Fließband” wirkt, muss man viel Zeit investieren, so dass du es meistens nicht “mal eben” zwischen Webdesign und Briefpapier machen kannst. Vor allem in abstrakten Bereichen wird es schwierig.
Da ist das gefällige Füchschen schon eins der einfacheren Beispiele, WEIL man etwas erkennt und sich mit den süßen Knopfaugen eher identifizieren kann als mit dem kinder-Logo (Ferrero).
Vielleicht solltet ihr erstmal versuchen den Kunstbegriff zu definieren. ‘Kunst im Job’ gibt es meiner Meinung nach nicht. Punkt. Meine Meinung.
Man kann durchaus mit Kunst Geld verdienen, aber nicht in einem herkömmlichen Beruf. Außerdem ist nicht jeder, der kreativ mit Stift und Pinsel arbeitet gleich ein Künstler. Von über 4000 Usern auf dieser Seite kann man vielleicht einen oder maximal zwei als Künstler bezeichnen. Design ist meiner Meinung nach auch keine Kunst. Portraits ebenfalls in den seltensten Fällen.
Was also soll dieses ‘Kunst im Job’ bedeuten? ‘Kunst im Job’ bekommst du garantiert als Galerist, vielleicht als Restaurator. Aber sonst? Kunst ist einfach nicht so wie Brot oder Medizin, es ist nichts festes, nichts definitives. Man kann da keinen ‘Job’ drauf aufbauen, keinen ‘Beruf’ draus machen. Denn sobald du ein Werk nach Bestellung malst ist es eigentlich vielleicht schon keine Kunst mehr.
Wenn du ‘Kunst im Job’ als ‘Ich möchte mich in meinem Job kreativ mit den bildenden Künsten beschäftigen und damit Geld verdienen’ dann solltest du darüber nachdenken, ob dein Platz nicht vielleicht an irgend einer geilen Sehenswürdigkeit ist, wo du für kleines Geld deine Aquarelle verkaufst. Vielleicht bist du am ehesten noch als Maltherapeutin für behinderte Kinder geeignet. Oder dein Platz ist im Möbel- und Modedesign.
Wenn Logos deinen Ansprüchen an Kreativität nicht gerecht werden setzt du vielleicht einfach zu strenge Maßstäbe?
Da muss ich mieze zum Teil zustimmen, darauf nen Beruf aufzubauen ist schwierig, einerseits ist es gut wenn man davon abhänig ist, denn dann muss man immer wieder was zu produzieren und man setzt sich permanent mit der Kunst auseinander, andererseits ist es auch wieder schlecht, weil es einem den Spaß verderben kann und vielleicht die Qulität darunter leidet.
Aber nehmen wir z.B. Schiele ein großer Künstler des 19. Jhd. Ér malte viele Auftragsbilder und ist jetzt trotzdem oder vielleicht auch gerade desswegen berühmt.
Wäre er einem ,anständigen" Beruf nachgegangen, dann hätten wir niemals so viele Werke von ihm.
Aber wann Kunst Kunst ist und was Kunst nun eignetlich ist, wird wohl ewig eine (Streit)Frage bleiben.
Und wegen den Logos sehe ich es wie Noriko, aber egal ob Logo, Comic, Dadaismus, Fotorealismus oder Bildhauerei, alles ist für mic gleichwertig, es gibt ein paar Vorlieben, aber desswegen sehe ich andere Dinge nicht als weniger künstlerisch wertvoll an, weil ich mir dessen bewusst bin, dass ich gar nicht in der Lage bin alles zu erfassen.
Man muss zwischen Kunt und Handwerk unterscheiden,
wenn z.B. Jemand sagt: ,Das kann meine 4 jährige Tochter auch, dass ist doch keine Kunst.",
dann ist das handwerklich gemeint, nicht aber künstlerisch, da hinter Kunst, meiner Meinung nach ein gewisser Gedanke steckt und den hätte das 4 jährige Kind nicht so umsetzen können.
Und wenn es der beste Weg für den Künstler ist, die Ungerechtigkeit der Welt mit einem zerknüllten Papier darzustellen, dann ist es Kunst.
Aber ich kann aus Erfahrung sprechen das ein Logo länger dauernd kann als eine Illustration.
Und der Grund warum ich nie Grafik Designer oder Web Designer werden wollte ist der, dass ich es einfach nicht kann, ich habe kein Talent dafür, ich tue mir wahnsinnig schwer gute Logos zu erstellen, was man alles bachten muss ist unglaublich und ein passendes Idee zu finden ist für mich das schwierigste.
Du hast Recht mti deiner Einstellung bzw. Erleuterung.
Und ich weiß auch das Grafikdesign kaum freiraum für Kunst lässt.
Oder eher wie Kampfmieze meint das man im Beruf kaum oder eher nicht künstlerisch tätig sein kann
weil die Arbeit von jemandem bewertet wird der in den meisten fällen keinen Wert auf die künstlerischen Aspekte legt.
Ich habe nie gesagt das es keine Guten Logos gibt, aber ich könnte in dem Beruf nicht leben.
Bzw. mit der Richtung weil sie mir zu wenig Freiheit lässt. Ich habe mich im Endeffekt auch gegen eine Kunstakademie entschieden
und auch gegen ein reines Kunststudium.
Das Logo mit dem Fuchs ist gut aber es kommt nicht oft vor das ein solches Logo von Großen Unternehmen in
Auftrag gegeben wird. Wo wir wieder bei der Freiheit sind für mich hat Kunst etwas mit Freiheit zu tun,
ich denke das jeder Kunst machen kann solange er es aus sich heraus tut.
Meine Meinung zum Thema Logo kommt nicht daher das ich Logos nicht mag sondern von meinem verständnis von Kunst.
Solange ich für jemanden etwas tue und nach seinen Maßstäben handle nur weil er die technik nicht kann dann ist das für mich keine Kunst.
Das bezieht sich aber auf alle Kommerziellen “Kunst”-berufe.
Solange ich nicht frei bin das zu malen was ich möchte sondern mich andern Regeln unterwerfen( …übertrieben)
muss ist das nicht Kunst in dem Sinne wie ich es machen möchte.
Aber wie Kampfmieze richitg sagt ist das ein streitbares Thema.
^^ Wenn ich ehrlich bin ich habe als ich das Thema gelesen hab als erstes gar nicht an Kunstberufe an sich gedacht
sondern an die art beides in einem “Normalen” Beruf zu verbinden.
Man macht ein Logo nicht nur weil der Auftraggeber die Technik nicht kann, der Auftraggeber sagt ja nicht haar genau was er will, er gibt voraben z.B.:
,Ich will einen roten Fuchs und einen roten Schriftzug"
Er sagt nicht wiewas genau sein soll in welchem Winkel usw.
Das ist eine Vorgabe die man hat und man arbeitet daran bespricht mit dem Kunden ob ihm die Zwischenschritte gefallen ect.
In meinem Interdisziplinärkurs an einer Kunstschule vor vielen Jahren war es genau so, wir bekamen Themen als vorgaben an denen wir arbeiten mussten.
Das Thema war es einmal etwas mitzubringen das in einen 4cm Würfel reinpassen würde.
Die Leute dachten kaum nach und brachten teilweise Würfel oder Aluiolienkugeln mit (weil sie vergessen hatte etwas zu besorgen),
eben nu rum die Aufgabe zu erfüllen.
Doch der Lehrer schimpfte mit uns, auch wenn dies eine von ihm gestellte Aufgabe war, ging es darum nachzudenken und etwas daraus zu machen, so hätten wir auch sagen können das unser ,Gegestand" die Luft ist. Er wollte nicht das wir einfach nur die Aufgabe erfüllen, weil wir halt müssen, sondern das wir wirklich übere unsere grenzen gehen und uns wirklich beschäftigen und uns etwas sinnvolles überlegen.
Insofern kann man aus Aufträgen auch Kunst machen.
Sie Computerspiele,
viele Spieleschmieden wollen ihre eigenen Spiele machen, dann bekommen sie jedoch nur ein Projekt zu irgendeinem Kinofilm, sie haben keine Lust, tun es weil sie es müssen und was kommt raus? Schrott.
Man merkt wenn jemand wirklich mit vollem Herzblut dabei ist oder nicht.
Du hast Recht aber für mich ist das halt nichts ich möchte mein eigenes Ding machen nicht das von anderen.
Es stimmt das Leherer auch themen vorgeben aber ich arbeite nicht mit so viel Elan daran wie an eigenen Ideen.
Wie du es am ende gesagt hast ist dann keine Herzblut in der Arbeit. Man sieht das halt nicht selten das Auftragsarbeiten
weniger gut ausgeführt sind.
Das heißt nicht das es nicht leute gibt die in dem Beruf und diesem Aufgabegebiet aufgehen aber es sind meiner Meinung nach wenige.
Es ist einfach für mich nichts ich brauche die Freiheit selbst zu entscheiden.
Vorallem in der Kunst bzw. beim zeichnen kann ich keinen Druck von außen gebrauchen.
Die Kunst ist für mich Freiheit und lässt sich für mich (heißt ich kann und will es nicht) nicht mit einem Beruf verbinden.
Allein der Leistungsdruck wäre mir dabei zu viel. Es langt wenn man edn Überall anders hat.
Ein guter Designer bringt natürlich auch einen Teil von sich selbst, seiner “Kunst”, mit in die Aufträge ein. Dafür bekommt er Geld. Es sei denn, er ist ein kleiner Krebser, der sowieso nur mal schnell ein Plakat mit Comic Sans setzen soll.
Abgesehen davon ist es so, dass ein guter Designer neben den Aufträgen natürlich auch eigene Interessen verfolgt und sich ausprobiert, herumexperimentiert, um sich weiterzuentwickeln. Handwerk ist nicht alles.
Sobald du Geld verdienen willst, musst du IMMER auch anderen gefallen. Von Künstlern wird erwartet, dass sie nächstes Jahr etwas anderes machen, die Leute neu begeistern. Wenn sie sich einen Namen gemacht haben in diesem Jahr und anschließend nichts neues zustande bekommen (“Kreatief”), interessiert sich im nächsten Jahr schon keiner mehr für sie.
Und wenn er etwas macht, was andere nicht interessiert, kann er “Kunst” produzieren wie er will: Er wird nicht anerkannt, noch bekommt er Geld dafür.
Wovon will er also leben?
Ist ein “wahrer” Künstler deiner Meinung nach Sozialhilfeempfänger, der sich, sofern er nicht beim Amt hockt, ansonsten frei entfaltet?
Der Kunstbegriff ist übrigens noch relativ jung. Früher gab es keine Künstler, sondern nur Handwerker. Das, was wir an Statuen und an Wandmalereien in Kirchengewölben bewundern, wurde damals nicht als “Kunst” verstanden.
Auch da Vinci und Michelangelo waren alles mögliche, nur keine Künstler (was man heute unter Künstler versteht). Und trotzdem haben sie (zumindest da Vinci mit seinen SciFi-Zeichnungen) neben den Aufträgen ihre Ideen entwickelt.
Insofern verstehe ich nicht, warum das eine das andere ausschließen sollte. Woher soll ein Künstler Inspiration für seine Kunst beziehen, wenn nicht aus seiner Umgebung, zu der natürlich auch der Broterwerb zählt?
@ Kageko Genau das hab ich gemeint ^-^ Sehe ich genauso.
@Yrael Ja, es kann auch defintiv nicht jeder Kunst zum Beruf machen, es ist schwer und einige unterschätzen das sehr. Manchmal sollte Hobby lieber Hobby, bzw. bei einigen gaaanz wenigen sogar zum Beruf. Aber ohne Aufträge leben zu können, ist leider sehr schwer, momentan mache ich es auch so, ich gehe ganz brav einer ,anständigen" Tätigkeit nach und zeichen nebenbei.
Aber Kunst ist eben auch Kunst auch wenn sie vielleicht von einem Auftrag stammt, denn sonst wären die meisten der alten Meister nicht bekannt.
