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Bücher-Fred

Guckst du hier, fragst du die Vicky:

Besser ist die Definition unter http://de.wikipedia.org/wiki/Fan-Fiction :

Eine Abart des OC. Eine perfekte Figur, die jeder liebt, alles kann, die Welt rettet, perfekt aussieht, eine Beziehung mit einer der Hauptfiguren der Serie eingeht, sich am Ende heldenhaft opfert, das OTP des Fan-Fiction Autors zusammenbringt oder ähnliches. Hat oft rabenschwarzes Haar mit einer einzigen weißen Strähne, schöne schwarze, blaue oder grüne Augen und einen ungewöhnlichen Namen. Mary Sues gab es wohl schon immer in der Literatur, ihren Namen erhielt sie in der Fan Fiction allerdings durch A Trekkie's Tale von Paula Smith (die Geschichte erschien 1974 im Fanzine Menagerie #2), einer Parodie in deren Mittelpunkt die Halb-Mensch/Halb-Vulkanierin Lieutenant Mary Sue stand, die Kirk, Spock und Dr. McCoy das Leben rettet. Männliches Pendant: Gary Stu

Die Haarfarbe ist nur ein Beispiel. Oft haben Mary Sues auch außergewöhnliche Haarfarben, die es in der Natur so nicht gibt; zum Beispiel: lila (wie Nihal), grün, pink etc. pp.
Oft gehören sie auch “seltenen” bzw. “speziellen” Arten an wie Elfen, Halbdämonen und andres Halb-Geseuch etc. pp.

Ui danke, da bin ich wieder schlauer gg xD
Mmh, jetzt bin ich am Grübeln, ob meine beiden Lieblings-OCs (weiblich) Mary-Sues sind o___o" Aber dafür haben sie zu viele negative Eigenschaften xD (z.B. sind sie eogistisch und dickköpfig, das dürfte ja gar nicht drauf passen ^^").

Was ich noch empfehlen würde, ist der Roman, der dem gleichnamigen Film zugrunde liegt: “Die Geisha” . Warum ich euch den Roman empfehle? Weil der Roman um einiges besser ist als der Film - wie so oft. Es kommen einfach viel mehr Details zum Vorschein.
Aber jeder muss für sich wissen, was er macht xD Ich bin froh, den Roman noch mal gelesen zu haben, nachdem ich den Film gesehen hab …

ooooohhhh die geisha
also ich musste mir den film 2 mal anschauen, dass er mir wirklich gefiel. beim ersten mal dachte ich: naja ganz gut aber kaufen würd ich ihn jetzt nicht. dann hab ich ihn mir 1 jahr später aus der bücherei ausgeliehen und plötzlich bin ich total begeistert^^ aber das buch will ich auch unbedingt noch lesen

Als Studentin der Japanologie kann ich mit dem Buch nicht viel anfangen und mit dem Film schon grad mal gar nicht.

Wobei der Film wirklich eine totalkatastrophe war…

@ Argendriel
inwiefern denn? unterscheidet sich das buch so von der wirklichkeit?

argen zustimm

ich hab mal ne hausarbeit über geisha gehalten und danach den roman gelesen… der roman hat schon sehr dramatisiert, ausgeschmückt und alle extrembeispiele zusammengeworfen. aber soll ja auch ein roman sein und keine wahre geschichte, von daher ^^ ich fand den film optisch sehr toll, jetzt mal ungeachtet der tatsache, dass es mit der wirklichkeit nix zu tun hat (wie hatte die frau bitte ihre haare?!), Aber wegen der bilder und farben hat es sich auf jeden fall gelohnt, ihn anzuschauen.

Ja, rein optisch war der Film schön, wenn man sich mental von der Vorstellung ‘de gehts um Japan’ gelöst hat - die haben bei dem Film für Kostüm etc. nen Oscar bekommen und dabei hatten sie mehrmals die Kimono falschrum gebunden (also rechte Seite über linker, das wird nur bei Leichen gemacht)

hahaha, darauf hab ich gar net geachtet ^^ vielleicht haben sie auch gespiegelt gefilmt? naja, egaaal, hat ja auch keinen anspruch auf “echt japanisch”, wenn man sich die schauspieler anschaut. war da außer watanabe ken noch ein japaner?

Ich glaube nicht. Das allein war schon ziemlich arm, so als hätte Japan selbst keine gute (und hübschen) Schauspielerinnen. Naja, typisch Spielberg- Amistreifen: “Hauptsache Schlitzaugen, merkt ja eh keiner den Unterschied.” (Um das mal provokant zu formulieren)

Kann Argendriel da nur zustimmen - wenn man auch nur rudimentärste Grundkenntnisse von der Behandelten Materie hat, ist “Die Geisha” nicht zu genießen (das schließt zumindest mal alle Studenten der Japanologie ein).
Amüsant bis frustrierend: vor dem Kino oder einem Plakat zum Film stehen und zählen, wie viele Leute “Geisha” mit deutschem ei-Laut aussprechen…! ^^;;

naja, dafür können dir ja nix, die japaner sind in der englischen aussprache ja auch nich sonderlich begabt… ich hab letztens einen jap. film gesehen (last quarter), wo ein japaner einen briten (!!!) gespielt hat und zwischendrin englisch reden musste… aua! das ging mal daneben, ich hab erst gar nicht erkannt, das es englisch sein soll ^^ aber lustig is das schon mit dem ei ^^ ich find es eher traurig, dass die leute das nicht als kunstfilm sehen, donern echt davon ausgehen: so ist japan… meine oma hat den film gesehen und dachte echt, die hauptdarstellerin sei japanerin -.-’

Zurück zu den Büchern ^__-"
Ich habe den Roman zwar in meinem ersten Post hier beim Bücher-Fred (warum heißt der Thread eigentlich wie ein Kerl? xD) schon erwähnt, bin aber nicht näher auf ihn eingegangen (einer der Nachteile einer Liste >_<") …

http://ecx.images-amazon.com/images/I/418X065JH6L.SS500.jpg

Die groben Daten brauche ich daher wohl nicht noch einmal eintippen? ^^ Das Buch kostet auf den Cent genau 10,00€ ^^
Der Inhalt
“Im Bonner Ernst-Bloch-Gymnasium, einem Ort für wirklich kluge, wirklich kaputte und wirklich kategorische Menschen, der diesen die letzte Chance zur Hochschulreife gewährt, gibt es eine Neue. Ada, 14, gehört seit Sommer 2002 dazu und fällt erstmals auf, als sie den Historiker Höfi, genannt Bluthund, mit ihrem kategorischen Stil in die Schranken weist. Ada ist mit 12 auf den Gedanken gekommen, Sinnsuche sei nur ein Abfallprodukt menschlicher Denkfähigkeit, und hat seither einen Ruf als hochintelligent und schwer erziehbar etabliert. Seither ist ihr alles „gleich gültig” und sie übt sich und ihre Intelligenz erfolgreich darin, ihr Leben durch diese Brille zu sehen. Sehr aufregend ist das Leben nicht mit dieser Einstellung und Ada schwankt unschlüssig zwischen Gleich-Gültigkeit und gelegentlichen Regungen, doch das eine etwas mehr zu wollen als das andere, sich auch einmal auf etwas zu freuen. Das Fehlen von Werten erzeugt ein spürbares Vakuum, das eine fatale Tendenz dazu hat, sich füllen zu wollen."
Auszug der Inhaltsangabe auf Amazon.de

Ich musste ihn für den Deutsch-LK lesen und teilweise fand ich es etwas schwierig den Konversationen der Figuren zu folgen, weil sie philosophisch wurden und das einfach nicht mein Gebiet ist … ^^" Das Ende fand ich nicht so toll, aber insgesamt wirklich interessant :) Nur wirkt die Story als Gesamtes äußerst konstruiert - auch wenn der überspitzte Rahmen super zu dem passt, was der Roman rüberbringt :)

…ich versteh grad nich was ausgerechnet DARAN so schlimm ist. Hätt ichs nicht gesagt bekommen hätt ichs vom reinen Aussehen her auch nicht erkannt. (Im ernst, gibts da WIRKLICH Mittel und Wege das zu erkennen?)

zurück zum Topic:
Ich habs nun endlich mal geschafft mir “The Color Purple” als Roman zu organisieren, der Film der darauf basiert gefällt mir jedenfalls enorm. Jetzt muss ichs nur noch lesen, habs vorhin erst ausgepackt XD

naja, am namen kann mans erkennen, der überall groß auf den plakaten stand ^^

zu büchern: ich mag von haruki murakami “hard-boilded wonderland und das ende der welt”, eins der bücher, was kaum jemand kennt. vom stil her auch ziemlich anders als der rest, aber ich war begeistert.

aber doch nicht als Oma, und da kann doch dann auch der Film nix dafür xD ich finds eigentlich nicht schlimm für einen Film der in Japan spielt auch nicht-japanische Schauspieler in entsprechende Rollen zu stecken, schlimmer find ichs wenn ein tatsächlich japanischer Film nochmal auf Amerika zugeschnitten (und nun dort spielend) nachgedreht werden muss. 6_9

mal eine Frage, hat hier irgendjemand Feuchtgebiete von Charlotte Roche gelesen und wenn ja, was haltet ihr davon?
Ich hab davon erstmal nicht so viel gehört (ausser dass scheinbar jeder davon spricht) aber als ich das letztens mal in die Hand bekam und durchgeblättert habe dachte ich mir nur… was soll das denn. Ich weiss nicht, ist das nur darauf angelegt einfach möglichst eklig zu sein und sich dabei auch noch ständig zu wiederholen, oder was soll das ganze?

Mmhh… ab und zu habe ich mal begeisterte Kritiken von irgendwelchen Pseudointellektuellen gelesen. Allerdings war die Meinung aller, die ich kenne und die das Buch gelesen haben: “Was soll das denn sein? Story alleine zu schwach und die “feuchten” Szenen zu ekelig, als das sie wenigstens noch als gutes Porno taugen würden”. Das ist jetzt nicht meine Meinung, ich habe das Buch selber nicht gelesen und werde es auch nicht, nachdem ich noch keinem begegnet bin, der es mir guten Gewissens empfehlen konnte. Dafür ist mir mein Geld dann auch zu schade ^^

Hier kennen doch bestimmt einige die Nightrunners-Reihe von Lynn Flewelling? Band 4, Shadows Return, ist ENDLICH erschienen! Bin jetzt bald durch und WOW. Ein Paradies für Fangirls. Zumindest für manche. XD Nachdem zwischen dem 3. und 4. Buch so eine Lange Pause lag, haben es viele sicher gar nciht erwartet, aber Band 5 ist bereits in Planung, er wird “The White Road” heißen; eine deutsche Übersetzung von Band 4 ist derweil, soweit ich weiß, noch nicht geplant. shrugs

@monkey

Hm, ich hab auf amazon Rezensionen dazu gelesen und eine hatte auch zwei Textstellen rezitiert bzw. halt andre Beispiele angeführt wie die Sache mit dem Sperma unter den Fingernägeln … (Solange ich ned sage, was sie damit macht kann ich’s dochs chreiben oder?)

Ich fand’s abstoßend. Wenn das ganze Buch tatsächlich so ist und dann noch in dieser Sprache … Wer hat dem Verleger Marihuana gegeben, dass er soetwas für gut befindet? Meiner Meinung nach ist die Geschichte das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist. Schade um die Bäume.

Mmh, kann ich verstehen. Aber: Bist du Mitglied in einer Bücherei? :D Dann kannst du’s ausleihen, die meisten haben mindestens ein Exemplar davon :D