Oh, Moribito will ich auch nochmal lesen :)
Was ich auch noch wärmstens empfehlen kann ist, Everything is illuminated (Alles ist erleuchtet) von Jonathan Safran Foer.
In der Geschichte geht es um den New Yorker Juden Jonathan, der von seiner Großmutter ein altes Foto von einer unbekannten Frau bekommt. Diese Frau hat angeblich, seinen Großvater im zweiten Weltkrieg vor den Nazis gerettet.
Entschlossen diese Frau wiederzufinden, reist er deshalb in die Ukraine.
Dort angekommen wird Jonathann von dem verrückten Ukrainer Alex, seinem blinden Opa (der noch dazu das Auto fährt) dem Hund Sammy Davis Jr. Jr. (der bald eine Schwäche für Jonathan entwickelt) herumgeführt. Das Buch gibt auch einen schönen Einblick in die heutige Ukraine.
Doch der witzige Schein des Buch trügt, denn es schildert auch die düstere Vergangenheit von Trachimbrod (das Shtetl von Jonathans Großvater) und offenbart auch ein schlimmes Geheimnis aus der Vergangenheit von Alexs Opa.
Jonathan Safran Foer überzeugt mit einem Schreibstil der wirklich einmalig ist, ich hab wirklich in einer Minute gelacht und in der nächsten geweint. Dazu kommt noch dieser jüdische Humor, dem man wirklich nichts glauben darf.
Es gibt auch eine Verfilmung davon, mit Elijah Wood als Jonathan. Von der war ich leider sehr enttäuscht. Der Trailer und der Soundtrack sind wunderschön, doch leider hält sich der Film nicht richtig an die Vorlage, übertreibt an den falschen Stellen und ist in manchen Szenen zu flach.
