Das Thema habe ich noch gar nicht gesehen, wie interessant mal ein paar der Selbsteinschätzungen zu lesen, ich finde das immer wahnsinnig schwer.
Ich bin jedenfalls eine mit der Mehrheit.
Hier mal meine Gedanken zum Thema:
In meinen Augen ist ein guter Zeichner/Künstler/Maler (wie auch immer man sich selber auch bezeichnen möchte) jemand der immer darauf bedacht ist das möglichste seiner Fähigkeiten auszuschöpfen und auch mal an seine Grenzen zu kommen und vielleicht zu versuchen sich über diese hinweg zu setzen.
Der in seine Bilder Herzblut, Liebe, Leidenschaft steckt und nicht nur schnell, schnell mach.
Jemand der seine eigenen Werke selbstkritisch beäugen kann und auch zu seinen Fehlern stehen kann und auch offen für Kritik ist, egal von wem sie kommt und sie auch annehmen kann und versucht sie umzusetzen.
Der aber auch nach seinem Bauchgefühl geht.
Jemand der mit seinen Bildern und in seinem Tun aufgehen kann.
Ich finde es oft Schade wenn man beginnt für die Masse zu Zeichnen und seinen eigenen Charakter verliert.
Wer aber die Kurve kratzt und dabei seinen Charakter und Charme behält, dem gebührt mein voller Respekt. :)
Man sollte sich die Treue halten(innerhalb seiner Bilder), das ist mMn sehr wichtig.
Ich selbst würde für mich sagen, ich bin ein relativ guter Zeichner, ich bin (für mich) zufrieden.
Ich übe jedoch jede freie Minute mich in allen Schwachpunkten zu verbessern und versuche alle Kritikpunkte zu sammeln die mir zugetragen werden und zu filtern was jetzt objektiv oder subjektiv ist und ziehe mir heraus was ich davon gebrauchen kann um mich weiter zu entwickeln, denn es heißt ja so schön, man lernt nie aus.
Es gibt einfach Punkte in denen man eher schwächer ist und andere in denen man eher stärker ist und bis man alle perfektioniert hat vergehen einfach Jahre und manche erreichen halt ihre Zeile schneller andere langsamer und es gibt Dinge die fallen einem unterschiedlich leicht oder schwer. :)
