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Auslandsversand in Aktionen

Also da mir jetzt hier schon diverse Dinge unterstellt worden sind…

Es ging NIE darum, irgendwelche Regeln aufzustellen, wer wanderpakete leiten darf und wie er sie leiten MUSS.

Es geht hier darum eine Lösung zu finden, mit der alle Leute glücklich sind.

Und wenn der aktionsleiter sich weiterhin dazu entschließt, ausländische Teilnehmer rauszuschmeißen, weil niemand den Versand zahlen will, dann ist das nach wie vor seine freie Entscheidung und das kann ihm niemand verbieten.

Die Teilnehmer sind dann halt gegebenenfalls nicht glücklich mit der Lösung.

Und wenn es dem aktionsleiter SO wichtig ist, dass er auf keinen Fall selber den Versand ins Ausland zahlen will, dann wäre es vielleicht auch für ihn die bessere und angenehmere Lösung, das Thema einfach als normale STA aufzuziehen, das kostet ihn nämlich dann gar nix.
Und im Gegensatz zu den Teilnehmern hat der aktionsleiter die Möglichkeit zu entscheiden ob er eine sta oder ein Wanderpaket leiten will.
Der Teilnehmer hat die Möglichkeit nicht. Der muss dann einfach mit der Tatsache leben, dass das Thema auf das er vielleicht schon ewig gewartet hat, ein Wanderpaket wird und es für ihn jetzt teuer wird, ob es ihm passt oder nicht.

Aber da ja in der Regel immer irgendjemand bereit ist, den Versand zu zahlen, tritt der Fall in der Praxis wahrscheinlich nicht ein.
Aber im Zweifelsfall hat man dann trotzdem noch eine Notlösung ohne irgendjemandem drohen muss, ihn aus der Aktion zu schmeißen.

Aber ich finds auch nicht so geil, dass mir jetzt unterstellt wird, ich würde behaupten, dass aktionsleiter asozial sind, wenn sie ihre Aktion falsch leiten :roll_eyes:

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Ich denke wir können überein kommen, dass 30 ct für eine Karten-Wichtelaktion absolut zumutbar sind und da bei allen Aktionen einfach automatisch davon augegangen werden kann dass Teilnehmer auch ins Ausland versenden.
Wir sind auch überein gekommen, dass die Adventskalender-Wichtelaktion wohl nur mit sehr erheblichen Mehrkosten und -Risiken ins Ausland geschickt werden kann und es damit nicht erwartet werden kann, dass Teilnehmer (oder der Aktionsleiter) dafür aufkommt.

Jetzt würde ich behaupten, dass Karten-Wanderpakete in dem debattierten Zwischenraum fallen. Ich habe verschiedene Karten-Wanderpakete schon bekommen, und je nachdem wie viele Extras dabei waren und in was für ein Album gepackt war ging es als Maxibrief mit Einschreiben noch oder schon als Paket. Ich würde schätzen dass da der Kostenunterschied zwischen Ínland und Auslandversand bei 5 bis 15€ liegen würde, je nach Paketgröße. Das finde ich einen diskutablen Betrag. Das ist mehr als man jedem einfach so abverlangen könnte, aber es ist jetzt auch nicht SO viel, dass es absolut notwendig ist ausländische Teilnehmer kategorisch auszuschließen.
Um DIESEN Fall geht es mir jetzt.
Es wurden insgesamt drei Optionen genannt, was da möglich ist:

  1. Aktionsleiter schließt von vorneherein ausländische Teilnehmer aus.
  2. Aktionsleiter erlaubt ausländische Teilnehmer, unter der Bedinung dass jemand von den anderen Teilnehmern dieses Porto übernehmen kann.
  3. Aktionsleiter erlaubt ausländische Teilnehmer und verpflichtet sich es im zweifelsfall selbst zu ermöglichen durch Übernahme des Versands.

MEINE MEINUNG ist, es sollte den Aktionsleiter trotzdem gestattet sein Wanderpakete zu leiten, wenn sie nicht persönlich dieses Porto zahlen möchten/können. Es würden diesen Aktionsleitern also Option 1 und 2 bleiben.
Jetzt ist die Frage ob dieser Fall nach @Wuestenpfeil s Argumentation eine zulässige “Notlösung” ist, wo Option 1 angewendet werden kann.
Ich finde Option 2 ist logisch gesehen die beste, aber eben extrem unfair das so auf den Tisch zu legen. Optimal wäre es das vorher im privaten zu klären, indem der Aktionsleiter mindestens einen User findet der das Auslandsporto übernehmen würde und teilnehmen möchte. Diese sozial sensible Lösung sollte aber nicht verpflichtend sein, finde ich, weil ja gar nicht von vorneherein klar ist ob überhaupt ein Auslands-Teilnehmer an der Aktion teilnehmen möchte. Wenn man das also still und taktvoll vorher klärt, dann war der Aufwand ggf umsonst. ODER man könnte alle fünf bekannten Auslands-Teilnehmer anschreiben und fragen “Hey, würdest du da teilnehmen wollen? Soll ich mich um den Auslandsversand kümmern?” Fände ich sehr viel Aufwand, für ALLE Wanderpaket-Aktionen.

@Wuestenpfeil tut mir leid, dann habe ich dich da falsch verstanden. Asozial verwende ich jetzt auch nicht als Beleidigung, sondern im Sinne von nicht-sozial.

@rainy_day

Ich würde schätzen dass da der Kostenunterschied zwischen Ínland und Auslandversand bei 5 bis 15€ liegen würde, je nach Paketgröße

Ich hab nie an einem WaPa teilgenommen, aber wenn die in der Größe variieren und man selbst im Inland mit bis zu 10 Euro Versand rechnen muss, kann man dann nicht einfach die Maße für die Befüllung des Wanderpakets so begrenzen, dass der Versand nach Ö sich auch in ungefähr demselben Rahmen hält, mit dem eh jeder rechnet? Ich kann schon verstehen dass die Extras einen Reiz des WaPa ausmachen, aber primär sollten ja die Karten im Vordergrund stehen.

Wie gesagt, es spricht auch niemand von verboten. Natürlich ist es ihnen gestattet, das zu machen. Natürlich darf man als Aktionsleiter Option 2 für ein WaPa wählen.

Allerdings darf ich als Teilnehmer mich dann auch hinsetzen und dem Aktionsleiter sagen, dass ich das doof und unfair finde. Realistisch ist das eh die einzige Konsequenz, mit der zu rechnen ist. Und das ist finde ich absolut zumutbar.

Theoretisch ja. Ich habe es auch schon in Aktionstexten gesehen. Praktisch halten sich nicht alle Teilnehmer daran (aus welchen Gründen auch immer) und als Aktionsleiter habe ich keine Möglichkeit, es zu kontrollieren.
(Selbst wenn ich Fotos vom Paket verlangen würde, ist Größe auf Fotos nicht immer gut einzuschätzen und Fotos können da auch ziemlich täuschend sein)

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Also wir als Community können durchaus “Verbote” in dem Sinn durch- und umsetzen, dass Verstöße eben zum Ausschluss führen. Wir haben ja eine gewisse Hierarchie und technische Mittel und es gibt schon einige Regeln wo man sich irgendwann mal darauf geeinigt hat, dass es zum Verlust vom Aktionsleiter-Titel führen würde.
Ich wusste nicht, dass es von Anfang an vom Tisch war, dass wir eventuell bei so einer Lösung landen könnten. Ich finde wenn die Diskussion darauf hinausläuft und man sich einig wird, wäre das auch umsetzbar. Es geht schließlich um Diskriminierung und man kann schon mehr tun als einfach nur sagen “finde ich blöd, aber ist halt so”.

Theoretisch ja. Ich habe es auch schon in Aktionstexten gesehen. Praktisch halten sich nicht alle Teilnehmer daran (aus welchen Gründen auch immer) und als Aktionsleiter habe ich keine Möglichkeit, es zu kontrollieren.
(Selbst wenn ich Fotos vom Paket verlangen würde, ist Größe auf Fotos nicht immer gut einzuschätzen und Fotos können da auch ziemlich täuschend sein)

Ja gut, das kommt dann wohl ein bisschen drauf an, aber wenn es aktionsregelwidrig vor dem Versand nach Ö zu groß war würd ich dann halt einfach sagen, in Rücksprache mit dem Aktionsleiter bleibt dann mehr Extrazeug bei der Person, die es losschicken soll nach Ö.
Wenn es ausreicht, in einen kleineren Karton zu packen finde ich das auch zumutbar.
Wenn jemand es selber nicht schafft das richtig zu packen, zahlt er halt drauf.

An sich gehe ich mal davon aus jedem Teilnehmer ist zuzumuten das Paket mit den vorgegebenen Maßen abzugleichen.

Theoretisch möglich wäre es natürlich. Ich halte es nur für extrem unwahrscheinlich, dass die Mods dem zustimmen würden.
(Mal abgesehen davon, dass meiner Erfahrung nach alle Änderungen extrem langwierig sind und einen außergewöhnlich großen Konsens brauchen und selbst dann nicht unbedingt umgesetzt werden)

Und selbst wenn, dann wäre die maximale Konsequenz, die ich für realistisch halte, der Entzug des Aktionsleitertitels. Was aktuell meines Wissens nur passiert, wenn eine Aktion extremst schlecht geleitet wurde, von daher halte ich eine derart drastische Änderung für Unwahrscheinlich.
Edit
@Wuestenpfeil hat unten einen guten Punkt gemacht, ich revidiere meine Aussage. Das Maximum, das ich für realistisch halte, ist dass jemand sagt "sorry, mit dem Regelwerk darfst du die Aktion nicht starten, ändere die Regeln oder starte sie nicht. Und selbst das halte ich für fragwürdig sinnvoll.

Es ging mir primär darum, dass es überhaupt mal thematisiert wird, weil ich das Gefühl habe, dass da viele gar nicht drüber nachdenken (bzw nachgedacht haben).

Joa, man muss es halt machen. Man könnte aber durchaus mal versuchen, ob das durchzusetzen wäre, vor allem, da viele Starter (meiner Erfahrung nach) ohnehin wenig bis kein Interesse an den Standard-Boni (Motivpapier, Sticker etc) haben, da sie schon darin untergehen.

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Also sind wir Mal ehrlich…
Das ist doch für uns alle immer noch ein Hobby und soll uns eigentlich Spaß machen. Wenn man jetzt Regeln und Verbote einführt, die so streng sind dass man seinen Aktionsleiter Status verliert weil man seine regeln zum Versand “falsch” Gemacht hat, dann würde das zumindest für mich schon fast nicht mehr unter “Hobby an dem man Spaß hat” fallen.

Das wäre für mich dann schon eher ein Job, in dem ich mich halt an gewisse Vorgaben halten muss.

Und wie man sieht, kommen wir ja auch schon hier nicht auf eine ideale Lösung.
Für mich wäre beispielsweise Option 3 die beste, für dich @rainy_day scheint das die einzige zu sein, die so gar nicht in Frage kommt.

Wie würde man denn da am Ende seine regeln und Verbote gestalten sollen?

Ich finde den thread als Denkanstoß super und da sollte jeder Aktionsleiter für sich das rausziehen was für ihn persönlich gut und richtig klingt, aber ein Regelwerk würde ich da jetzt auf keinen Fall draus machen wollen.

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Joa, man muss es halt machen.

Ja, aber ich gehe mal davon aus die Verpackung wird erst gewechselt wenn sie zu sehr lädiert ist, man kann sich ja dann das Paket mit einem Lineal zeigen lassen als Aktionsleiter, ob es in den Maßen noch den Vorgaben entspricht. Wir sind ja alle Künstler, Lineal sollte jeder habem. Selbst wenn es nicht über die volle Länge des Paketes reicht, gibt es einen ungefähren Maßstab für einen Eindruck.

Ich würde persönlich wohl auch Option 3 nehmen, aber ich würde Option 3 nicht als Regel einführen und ich würde es auch nicht als nicht-sozial darstellen, wenn ein Aktionsleiter Option 3 nicht gewähren kann/will.

Und ich finde ja auch dass dieses Thema nicht zu so einer harten Regel kommen sollte. Aber wir sollten auch keine “softe” Regel daraus machen, wo es theoratisch freiwillig ist, aber praktisch irgendwie trotzdem immer erwartet wird, weil man das Gefühl hat als Aktionsleiter nicht sozial genug zu sein, wenn man es nicht anbietet.

Nur zwecks Klarstellung: beziehst du da mit ein, wenn ich als Betroffene im Fall von Option 2 mich hinstelle und sage “Hey, ich finde das nicht okay”?

Okay, ich habe jetzt 45 Beiträge am Stück gelesen, und muss sagen… Was viele von euch generell gebrauchen könnten, wäre etwas mehr Sensibilität für Sprache. In vielen Beiträgen schwingt viel offene und passive Aggression mit, die das Diskutieren sehr schwer macht. Das führt dann zu Block- und Totschlagargumenten wie „KaKAO ist nur ein Hobby“, „von Aktionsleitern wird zuviel verlangt“, „die Seite ist in Deutschland angemeldet und deswegen gehen alle nur von deutschen und in Deutschland lebenden Teilnehmern aus“. Das führt, meiner Meinung nach, zu keiner Lösung und reibt nur Emotionen auf, und wie man sieht, hat das dazu geführt, dass nur noch einige wenige diskutieren und sich der Großteil zurückgezogen hat (oder gerade dem Brotjob nachgeht).

Zu der eigentlichen Sache: Ich halte es für keine Lösung, sowas in Regeln gießen zu müssen bzw. kann ich nicht nachvollziehen, warum es dafür extra Regeln braucht. Meiner Meinung nach ist es einfach menschlich erstrebenswert, so viele Menschen wie möglich als Teilnehmer einzubeziehen? Zugegeben, als Teilnehmer habe ich keinen Einfluss darauf wie Aktionsleiter ihre Aktionen gestalten und ich muss für mich selbst abwägen, ob es mir das wert ist. (Ist ja nicht so, dass nur an Leiter höhere Ansprüche gestellt werden, das gilt auch für uns Teilnehmer.) Leute, die nicht in Deutschland wohnen, es zu ermöglichen, an WaPa teilzunehmen ist da noch das geringste Problem. Vor allem, wenn es gefühlt bei jedem WaPa immer so ist, dass nicht in Deutschland wohnende die hohen Versandkosten tragen müssen (weil WaPa-Leiter irgendwie immer in Deutschland sitzen) während in Deutschland Wohnende es freigestellt wird, ob sie hohes Porto zahlen wollen und falls sich keiner findet, die anderen eben Pech haben. Also ich pflichte da Ariana bei, dass das doof ist, wenn es der Standart ist. Wenn das nur bei einem von drei WaPa der Fall wäre, würde sie sich nicht so aufregen (oder, Ariana?), denke ich.

Mein Apell als Teilnehmer an die Aktionsleiter wäre, nicht jdes WaPa so zu gestalten, und ich würde mir wie Ariana auch eher eine Opt-Out-Variante wünschen als eine Opt-In. Muss das jetzt jeder Leiter so machen? Nein, aber es wäre schöner, wenn es überhaupt mal vorkäme und wir „lebt in Deutschland“ nicht stillschweigend als Standart annehmen.

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Dinge die ich nicht als nicht-sozial bezeichnen würde:

  • Als Aktionsleiter nicht persönlich für Auslandsporto haften.

Fälle, wo das vorkommt:

  • Bevor sich irgendjemand anmeldet. Von vorneherein verhindern, dass dieser Fall aufkommen kann.
  • Nachdem sich Leute angemeldet haben und der unwahrscheinliche Fall eintritt dass
  1. Mindestens ein ausländischer Teilnehmer dabei ist
  2. Kein einziger von den inländischen Teilnehmern das Auslandsporto übernehmen möchte
    dann erst festzustellen, dass es wohl nicht möglich ist für den ausländischen Teilnehmern teilzunehmen.

Wann soll diese Entscheidung getroffen werden, ob Teilnehmer aus dem Ausland dabei sein können?

  1. Vor der Anmeldung, damit kein Zweifelsfall aufkommt?
  2. Nach der Anmeldung, wenn der unwahrscheinliche Zweifelsfall eingetroffen ist?

Ist dieser Fall irgendwo tatsächlich mal eingetroffen?


Ich glaube diese Diskussion hat den Zweck erreicht, auf den Ariana eigentlich abgezielt hat. Nicht irgendwelche neuen Regeln einzuführen, sondern dass WaPa-Leiter, die kein Problem damit haben persönlich für Auslandsporto zu haften, nicht trotzdem die Formulierung verwenden “wenn niemand sonst will, könnt ihr halt nicht”.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dazu keine genaue Statistik geben kann, weil ich bisher als Teilnehmerin nur bei 3 WaPas dabei war (+ 2 von mir geleitete, wo ich Starter war, aber die fallen sowieso raus). Ich müsste die fraglichen Aktionen nochmal rauskramen, aber die Formulierung kam definitiv mehr als einmal vor.

@rainy_day
Das beantwortet nicht meine Frage.

Ich versteh deine Frage nicht.

Fällt selbige Situation (bzw meine Aktionen in dieser Situation) für dich unter nicht-okay:
Es gibt ein WaPa, an dem ich Interesse habe. Der Leiter hat Option 2 gewählt. Ich sage (öffentlich), dass ich Option 2 nicht fair finde und daher von einer Teilnahme absehe.

Weil das ist realistisch die einzige Konsequenz, mit der ein Leiter, der Option 2 wählt, zu rechnen hat.

Ich habe dazu auch keine Statistik, das stimmt. Gefühlt ist es für mich der Standart, weil ich die Formulierung schon zu oft gelesen habe.

Also ich finde es durchaus ok das zu sagen. So empfindest du das und es ist halt nicht fair.
Die Konsequenz ist nicht fair für dich. Es ist echt blöd immer so benachteiligt zu sein.

Aber ich finde nicht, dass sich der Aktionsleiter schuldig gemacht hat. Diese Unfairness ist natürlich gegeben und nicht die Schuld vom Aktionsleiter.
Warum ich denke, dass der Aktionsleiter nicht dafür verantwortlich gemacht werden sollte deine Teilnahme garantiert zu ermöglichen habe ich ja vorher hoffentlich klargestellt.

Daher würde ich sagen “Das ist nicht fair” im Sinne von “die Welt ist nicht fair.”, aber ich ich würde nicht sagen “Der Aktionsleiter ist nicht fair”

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Der Aktionsleiter ist derjenige, der die Regel aufstellt. Wenn nicht der Aktionsleiter schuld ist, wer denn dann?
Wenn der Aktionsleiter Leute ausschließt und das Leute unfair finden, dann ist das aber sowas von die Schuld vom Aktionsleiter.

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Der Aktionsleiter schließt nicht Leute aus, weil er die Leute nicht mag, sondern weil er nicht persönlich für das Auslandsporto haften möchte.
In diesem Fall wurde ja noch nichtmal jemand ausgeschlossen, sondern es wurde halt explizit erwähnt, dass es sein kann, dass eine gewisse Gruppe nicht teilnehmen kann. Der Aktionsleiter hat nicht die Entscheidung getroffen von vorneherein Leute auszuschließen. Es wurde ja sogar erwähnt, dass das besser gewesen wäre. Die Unfairness hier ist also der Fakt, dass ein Paket nicht ins Ausland kommt, wenn niemand für Ausland bezahlt. Das ist halt so. Das ist unfair für jemanden, der im Ausland wohnt. Aber es ist nicht die Pflicht des Aktionsleiters dafür zu sorgen, dass das bezahlt wird, und es nötigenfalls es selbst zu bezahlen.
(achtung, ich verwende ich “Pflicht” nicht im Sinne von “regelkonform”, sondern im Sinne von “moralisch nötig”)

Genauso ist der Aktionsleiter nicht schuld, wenn dein Brief verloren geht in der Post. Das ist auch mega unfair, weil du voll viel Arbeit rein gesteckt hast und alle anderen Briefe sind ja angekommen. Manche Aktionsleiter sorgen dafür, dass du trotzdem was bekommst, indem sie Joker organisieren oder selbst Karten hergeben. Aber das ist keine Pflicht! Weder von den Jokern in dem Fall einzuspringen, noch dass der Aktionsleiter selbst für deine Ausbeute haftet. Es wäre nicht unfair vom Aktionsleiter die Regel festzulegen “Für in der Post verlorene Briefe hafte ich nicht.”