Ich finde interessant, dass du Opt-Out als Zwang empfindest, ich persönlich empfinde es immer noch als Optional. Und ich glaube auch nicht, dass irgendwer eine genaue Aufstellung der persönlichen Finanzen erwartet, wenn jemand sagt “sorry, geht für mich nicht” x’D
Das hängt sicherlich stark von der eigenen Persönlichkeit ab, aber ja, opt-out übt auf mich tatsächlich einen gewissen Druck aus, der mir sagt, dass von mir erwartet wird dass ich bereit sein sollte, das Geld zu zahlen und ich würde da durchaus in Betracht ziehen mich lieber nicht anzumelden, weil ich nicht sein sagen will und dann als jemand der zu geizig ist, dastehen will. 
Also ich verstehe Arianas Punkt. Wenn bei einer Aktion zwingend angegeben muss ob man Auslandsversand übernehmen kann oder nicht, bringt das doch keinen um. Leute die sich das nicht leisten können, können das ja dann sagen und es wird berücksichtigt.
Und ich gehe mal davon aus dass sich in keiner Aktion nur Leute befinden, die sich einen Auslandsversand nicht leisten können… Ganz ehrlich fände ich es auch unfair aus Prinzip Leute auszuschließen nur weil ich keinen Bock und Angst hab ein paar Euro mehr zahlen zu müssen :/.
@Wuestenpfeil
Ich bin ehrlich niemandem böse, der sagt “sorry, es geht für mich nicht”, relativ egal warum. Das ist gestern in der Hitze des Gefechtes fürchte ich anders rüber gekommen x’D
(Wobei ich dazu stehe, dass WaPas nicht die ideale Aktion sind für jemanden, der wirklich jeden Euro umdrehen muss, aber auch da würde ich nicht nachhaken und sagen, dass das jeder für sich entscheiden muss)
Es geht mir eher darum, wie Aktionsleiter damit umgehen, dass es hier auf der Seite sowohl ein paar aktive nicht-deutsche User gibt, die gerne bei WaPas mitmachen würden, als auch ein paar deutsche Teilnehmer, die sich den Auslandsversand aus irgendeinem Grund nicht leisten können.
Und ich halte sehr wenig davon, dass dann Lösungsansatz 1 ist: okay, ich schließe die nicht-deutschen aus, wenn nicht “genug” (was auch immer das in dem Fall ist) bereit sind, Auslandsversand zu übernehmen. Da gibt es meiner Ansicht nach bessere Lösungen.
(Und ich stimme dir übrigens auch zu, dass ich viel weniger Probleme hätte, wenn im Aktionstext von vornherein steht “Sorry, nur inner-deutsch”. Ich bin dann vielleicht enttäuscht (und eventuell leicht beleidigt), aber ich würde es tatsächlich als legitimer und weniger unfair empfinden)
Sooo und weil ich auch so gerne meine Meinung dazu schreiben möchte:
Ich finde es einfach wesentlich netter Formuliert und es läuft dennoch aufs gleiche Hinaus, mit ebenso viel Aufwand für den Aktionsleiter/in wenn man anstatt der oben genannten Phrase schreiben würde “Da immer wieder Teilnehmer aus anderen Europäschen Ländern mitmachen, muss man mit höheren Versandkosten ins Ausland rechnen. Wer sich das nicht leisten kann /will schreibt dies bitte in die Anmeldung. Dies werde ich bei der Reihenfolge des WaPas berücksichtigen…” oder so ähnlich…
Sollte dich generell kein Problem sein und liest sich viel netter und weniger Diskreminiernd 
Erstmal will ich sagen, dass ich es sehr gut finde, dass wir da Thema Auslandsversand mal diskutieren - ich finde garnicht dass man erst über etwas reden sollte wenn man konkrete Vorschläge hat, weil oft auch nur durch den Austausch wie etwas wahrgenommen wird neue Ideen entstehen und vielleicht hat ja jemand eine Lösung der sich bisher noch nie darüber Gedanken gemacht hat.
Wenn jemand, oder eine Gruppe, ein Problem hat sollte es in einer offenen Community(für die ich kakao auf alle Fälle halte) auch den Platz für Diskussionen geben - auch wenn das das Ergebnis vielleicht sein mag dass der Status Quo am sinnvollsten ist - aber das wissen wir ja noch nicht oder?
Ich gehöre selbst zu den “Betroffenen”, da ich im Moment in Österreich wohne und zu Beginn meiner Kakaozeit in den USA gewohnt hab.
Bisher habe ich mich in allen Aktionen willkommen gefühlt oder das Gefühl gehabt wenn ich mit der Aktionsleiterin rede wäre sie bereit eine Lösung für mich zu finden. Sogar aus den USA konnte ich problemlos an STAs teilnehmen, ich verstehe aber total wenn Aktionsleiter sich sowas nicht antun wolln. Besonders bei WaPas und Kalendern würde ich mir das auch zweimal überlegen. Da stellt sich ja auch immer die Frage wo zieht man die Grenze? Wenn EU okay ist, ist es dann unfair wenn jemand aus Russland, England, etc? mitmachen will und nicht darf?
Da finde ich Wuestenpfeils Ansatz gut, dass man sich als Aktionsleiter bei WaPas überlegt was für einen selbst klar geht und ob man im Zweifelsfall den Auslandsteilnehmer an erste Stelle packt.
Tatsächlich hab ich das “Gib an ob du bereit bist Auslandsversand zu zahlen” immer als total neutrale Frage angesehen, so wie Nachrücker ja/nein, Starter ja/nein, Auslandsversand ja/nein. Ich fänd’s auch schön wenn dass für alle ganz ohne Erwartungen verbunden ist, sondern einfach ne verpflichtende Angabe. Meist gibt es eh jemanden der kein Problem damit hat, aber dann braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben nein zu sagen, weil man nicht das Gefühl vermittelt bekommt “wenn du nein sagst kann jemand anderes vllt. nicht mitmachen”.
Eine Regelung für alle würde ich aber nicht festlegen, da jeder Aktionsleiter selbst einschätzen muss was für ihn in Ordnung geht, das ist ja von Aktion zu Aktion unterschiedlich. Es gibt auch WaPas wo ich weiß dass sie riesig werden und wo ich mich tatsächlich wegen dem Versand aus Österreich nicht anmelde, also ich glaub das kann man ganz gut einschätzen.
Übrigens glaub ich dass die Tendenz in Zukunft noch mehr in Richtung “kein Problem mit Auslandsversand” gehen wird, da es inzwischen ein paar (M/Midi)STA Leiter aus Österreich gibt und viele User hier inzwischen bei ner “ausländischen” STA mitgemacht haben. Ich persönlich hatte noch nie das Gefühl dass sich da jemand weges des Versands nicht anmeldet. :)
Das nicht, darum geht es mir auch nicht. Mir geht es um das “Tja, Pech gehabt”, statt einem “Komm, wir finden zusammen eine Lösung, mit der alle gut leben können.”
Ich meine, das ich aktiv die Leute bitten muss, nicht mit Hermes zu versenden, sondern auf einen anderen Dienst umzusteigen. Aus Gründen der Erreichbarkeit ist das eben meist DHL und DHL ist teuerer als Hermes. Die Differenz mag nicht ganz so groß sein, aber auch die ist eben nun einmal da.
(ich hatte vergessen zu erwähnen, das viele Pakete auch einfach gar nicht ankommen, oder stark beschädigt, oder ganz woanders, es ist also nicht nur die lange Laufzeit. Keine Ahnung was die hier damit treiben, aber das, was sie tun sollen, ist es ganz sicher nicht…)
Was mich halt stört ist das, was @Wuestenpfeil so schön angesprochen hat.
“Du darfst dich zwar anmelden, aber wenn andere das so entscheiden, schmeiß ich dich wieder raus” quasi.
Da ist es in meinen Augen echt fairer von anfang an zu sagen “nope, aus Gründen nur so” oder eben zu sagen “Ja, und dann finden wir auch gemeinsam ein Lösung”.
Die Lösung muss ja gar nicht universell einsetzbar sein, unterschiedlich Situationen erfordern durchaus eine individuelle Lösungen, aber ich denke, wenn es nicht gerade eine Siuation ist, auf der wir alle keinen Einfluss haben (wie eben z.B. Grenzen die komplett dicht sind für den Postverkehr), dann findet man auch eine Lösung, wenn man sie sucht.
Tatsächlich hab ich das “Gib an ob du bereit bist Auslandsversand zu zahlen” immer als total neutrale Frage angesehen
Ich bin da eher bei Wuestenpfeil, die Frage würde ich nicht als neutral empfinden.
Wenn man nicht dazu bereit ist/es nicht kann, mag das für den Gegenüber kein Problem sein, weil sie sich dann nichts weiter dabei denken, aber ich glaub für einige selbst ist das eine innere Hürde, eben weil sie sich überlegen, ob nicht doch jemand über sie denkt, sie wären geizig/arm/komisch/ unsozial/sonstwas.
Die Erfahrung zeigt, dass Leute sich nicht unbedingt outen, wenn es darum geht, sich etwas nicht leisten zu können oder zu wollen.
Das geht vielleicht auf Vertrauensbasis, aber die hat man nicht mit jedem, der eine Aktion ausrichtet.
Ich meine, das ich aktiv die Leute bitten muss, nicht mit Hermes zu versenden, sondern auf einen anderen Dienst umzusteigen. Aus Gründen der Erreichbarkeit ist das eben meist DHL und DHL ist teuerer als Hermes. Die Differenz mag nicht ganz so groß sein, aber auch die ist eben nun einmal da.
(ich hatte vergessen zu erwähnen, das viele Pakete auch einfach gar nicht ankommen, oder stark beschädigt, oder ganz woanders, es ist also nicht nur die lange Laufzeit. Keine Ahnung was die hier damit treiben, aber das, was sie tun sollen, ist es ganz sicher nicht…)
Also wenn es mit dem Hermes-Versand bei dir so schlimm ist, dann ist das womöglich ein geografischer Nachteil ähnlich wie im Ausland wohnen und bei solchen Aktionen muss deutlich geklärt werden, dass die Pakete an dich nicht per Hermes verschickt werden dürfen. Ob das jetzt heißt, dass jeder in der Aktion bereit sein muss DHL-Porto zu bezahlen oder ob das nach dem losen erstmal mit dem Vorgänger geklärt wird und dann im Problemfall an den Aktionsleiter getragen wird, ist in meinen Augen dann tatsächlich eine ähnliche Situation wie mit Auslandsversand hier gerade. Der Unterschied ist, dass dein Fall wohl von Aktionsleitern nicht vorhergesehen wird und daher nicht von Anfang an ein Ausschluss oder eine Bedingung festgelegt wird.
Ich finde @Wuestenpfeil s Sicht hier sehr gut formuliert und zusammengefasst.
Ob opt-out ein sozialer Zwang für ist wurde ja auch schon kommentiert. Ich glaube man kann die finanzielle Lage und die soziale Wahrnehmung von anderen nicht einschätzen und beurteilen. Das kann man nur selbst sagen und es gibt anscheinend mindestens zwei Leute die sagen die zwei Dinge wären für sie fast gleich.
Ein anderer Punkt den ich erwähnen möchte sind die konstant steigenden Anforderungen und Erwartungen an Aktionsleiter. Ich sage jetzt nicht, dass man an ehrenamtliche Arbeit absolut keine Ansprüche stellen sollte und immer nur dankbar alles hinnehmen muss. Aber ich finde das Maß der Ansprüche sollte nicht konstant höher gedreht werden. Immer wenn etwas aufkommt wächst im Nachhinein die Verantwortung vom Aktionsleiter und es ist noch ein Ding worauf die Aktionsleiter ganz selbstverständlich achten und eine Lösung suchen und im zweifelshafte privat haften sollten.
Wenn wir jetzt also festlegen, dass Aktionsleiter das Risiko und die Kosten vom Auslandsversand nicht an die Teilnehmer abgeben darf, sondern von vornherein festlegt ob sie es im Zweifelsfalle selbst bezahlen - und dazu sagt “Du mussst ja kein Wanderpaket leiten” wird das statistisch wohl dazu führen, dasss weniger Wanderpakete geleitet werden. Und das ist letzten Endes ein Verlust für die Community.
Das Verbot für Aktionsleiter Risiko und Kosten für Auslandsversand auf die Teilnehmer zu verlagern wird auch dazu, dass diejenigen die das Risiko und die Kosten eben nicht selbst tragen wollen dann tatsächlich von vorneherein sagen: “Keine Teilnehmer aus dem Ausland. Das mach ich nicht.” Wenn man die Leute vor die alles-oder-nichts-Wahl stellt, dann werden manche sich für nichts entscheiden.
Ich sage nicht, dass Auslandsversand organisieren und zahlen (oder von vorneherein ausschließen) auf keinen Fall als neuen Pflicht-Verantwortungsbereich für Aktionsleiter dazugenommen werden sollte. Ich finde nur wir sollten uns bewusst sein, dass dieser Verantwortungsbereich seit Anfang der Seite massiv gewachsen ist. Es wird so viel an Aktionsleitern kritisiert, wenn irgendetwas an Aktionen nicht gut läuft oder etwas nicht perfekt formuliert ist, das finde ich verliert man den Blick darauf was sie alles bereits leisten.
Die andere Sicht ist, dass Aktionen leiten ein Privileg ist und eben mit viel Verantwortung einhergeht und nur erwachsene Menschen mit einem gewissen finanziellen Spielraum sich das zumuten sollten. Das stimmt auch. Aber ich habe beobachtet, dass sich in den letzten Jahren viel weniger User auf die Aktionsleiterposten bewerben (obwohl es viel mehr aktive User gibt als zu Anfangszeiten) und das halte ich für ein Zeichen dafür, dass wir unsere Aktionsleiter zu hart rannehmen.
Ich muss zugeben, dass mich langsam das “die armen Aktionsleiter, das kann man denen doch nicht zumuten!” ehrlich gesagt etwas nervt. Ich BIN Aktionsleiterin. Ich stelle nichts in den Raum, dass ich nicht auch für mich selbst als zumutbar empfinde.
Mal abgesehen davon geht es mir auf die Nerven, wie viele “Mich stört dieses System, könnten wir das mal überdenken?” als “Ich will alle jetzt dazu zwingen, Sachen genau so zu machen, wie ich sie mir vorstelle!!!” zu interpretieren scheinen.
Davon redet doch keiner? Wo hat irgendwer irgendwo einen Zwang vorgeschlagen? Oder ein Verbot?
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass, soweit ich sehen kann, in den mittlerweile 5 Jahren seit ich hier aktiv bin, die Userzahl allgemein zurückgegangen ist. Das sieht man an Aktionsteilnahmen, Galerieuploads und Forenaktivität. Ich hab mir letztes oder vorletztes Jahr mal die Mühe gemacht, die durchschnittliche Zahl der monatlichen Galerieuploads zu zählen und die sind seit 2014 oder so deutlich zurückgegangen. Aktionsteilnahmen sind ebenfalls zurückgegangen, wenn auch weniger stark.
Ganz abgesehen davon, dass es auch genug Mini- und Midi-Aktionsleiter gibt, die es einfach nicht für nötig halten, sich für den großen Aktionsleiterposten zu bewerben, weil sie eh lieber Nischenthemen leiten. Meines Wissens gibt es Mini-Leiter zwar schon lange aber nicht seit Anfang der Seite und Midi-Leiter überhaupt erst seit 2014. Das spielt also auch mit hinein.
Mal ganz abgesehen davon, dass der Altersschnitt der Kakaoler gewachsen ist und jemand, der 40 Stunden die Woche arbeitet vielleicht schlicht weniger Zeit für Kakao hat als ein Student.
Pauschal kann man meiner Ansicht also nicht sagen, dass wir zu viel von Aktionsleitern verlangen und deshalb zu wenige haben.
EDIT: Zum Sozialen Zwang fällt mir noch ein. Für mich würde “wenn nicht genug Leute sich freiwillig bereit erklären, den Auslandsversand zu übernehmen, darf x nicht mitmachen” viel mehr impliziten Druck erzeugen als “Melde dich, wenn du das nicht machen willst, sonst gehe ich davon aus, dass es dir egal ist”.
(Betrifft vor allem @Wuestenpfeil @MellyBell und @rainy_day )
Dann hast du etwas ganz anderes beobachtet als ich oo
ich bin zwar “erst” seit 2011 dabei, aber meine Beobachtung ist, das in den letzten Jahren die Anzahl der aktiven User massiv abnimmt.
Sieht man sehr deutlich bei der Anzahl der Aktionen, vor ein paar Jahren war die Liste quasi ständig voll und die Aktionen auch.
Seit geraumer Weile ist man als großer Leiter froh, wenn man ein STA auf Midi-Niveau führen kann, weil die Leute fehlen. Was früher als große STA lief, ist heute gerade so eine Mini (beispiel Kratzkarten, ist gerade so voll geworden)
Auch die Anzahl der hochgeladenen Karten sind deutlich weniger, da sind an manchen Tagen nur ein oder zwei Seiten in der Galerie, während es früher fünf oder sechs waren.
Mein Beobachtung ist da also eine gänzlich andere.
Ariana, ich weiß dass du Aktionsleiterin bist.
Aber nur weil ein gewisser Aufwand oder ein höheres Level an Verantwortung für dich kein Problem darstellt, heißt es nicht, dass es der Standard und die Basis für alle Aktionsleiter werden sollte. Wir können auch nicht von jedem Aktionsleiter erwarten 200€ jedes Jahr für eine Aktion beiseite zu legen so wie es Eller tut.
Es ist wirklich toll von dir, dass du so viel Zeit und Gedanken in deine Aktionen steckst, aber man kann so nicht den Standard setzen. Nur weil eine Mitarbeiterin sagt, dass sie mit mehr Arbeit und höherer Verantwortung gut zurecht kommt heißt es nicht, dass alle zukünftigen Arbeitsverträge nach dem Modell abgeschlossen werden und wer den Standard nicht erreicht darf den Job nicht machen. Es ist mMn nicht ok bei einer ehrenamtlichen Arbeit zu sagen “ICH mach das so, deswegen müsst ihr das auch alle machen können.”
Den “Zwang” und “Verbot” habe ich der zitierten Zusammenfassung von Wüstenpfeil entnommen, darauf habe ich auch geantwortet. Da stand “Ja” zu von vorneherein ausländische Teilnehmer ausschließen dürfen und “nein” zu ausländische Teilnehmer unter Bedingung zulassen. Der logische Schluss daraus ist, dass Aktionsleiter sich von vorneherein entscheiden müssen, ob sie ausländische Teilnehmer zulassen und es ggf am Ende auch selbst ermöglichen müssen indem sie das Auslandsporto selbst tragen.
Nur darauf habe ich mich bezogen. Ich habe nicht behauptet, dass das deine Meinung ist oder dass du das so verlangt hast.
Dein Einwand mit den neuen Post von Mini- und Midi-Aktionsleitern finde ich einleuchtend. Das habe ich nicht bedacht.
Trotzdem halte ich an meiner Beobachtung fest, dass der Aufgaben- und Verantwortungsbereich für Aktionsleiter wächst. Ich finde “es wird schon zu oft erwähnt, ich wills nicht mehr hören” ist kein Argument dagegen.
@Schatten :
Du hast wohl Recht. Mein aktivste Zeit war noch ein bisschen vorher und wo die Userzahl auf den Höhepunkt gestiegen ist war ich nur noch so ein bisschen dabei und hab nur mit Erstaunen beobachtet wie sehr es abging. :'D Heutzutagen gibt es eben viel mehr Konkurrenz um unsere Zeit und Aufmerksamkeit.
Ich persönlich würde mich weder beim opt-in noch opt-out gezwungen fühlen, aber sozialer Druck ist auch nichts logisches. Wenn man explizit etwas sagen muss und sich als zu arm/geizig damit markiert ist das scheinbar für manche eine deutlich höhere Hürde als nichts zu sagen und damit das gleiche zu implizieren. Genau DA ist ja der Unterschied zwischen opt-in und opt-out. Die Optionen sind eigentlich die gleichen. Welches den höheren sozialen Druck vermittelt kann man nur fühlen und Leute haben halt gesagt was sie dabei fühlen. Das ist nicht logisch, aber so ist es.
Ich kann hier nur bedingt zustimmen: ja, es gibt User (und ja, ich falle darunter), die höhere Erwartungen an Aktionsleiter setzen. Es wird aber keinem Aktionsleiter verboten, da nicht mitzumachen. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Aktionsleiter schlecht bewertet worden wäre, weil z.B. Karten zugelassen wurden, die bei vielen anderen abgelehnt worden wären oder weil die Verteilung schief gegangen ist. Da braucht es schon mehr.
Was sehr wohl passiert, ist dass dann manche User nicht mehr an den Aktionen gewisser Aktionsleiter teilnehmen, weil die Leiter eben nicht die Standards, die man selbst an Aktionsleitung stellt, nicht erfüllen. Was jetzt finde ich keine unzumutbare Konsequenz ist. Ich würde an selbigen Aktionen auch nicht teilnehmen, wenn es niemanden gäbe, der höhere Standards erfüllt, weil ich dann trotzdem noch unglücklich in der Aktion mit den niedrigen Standards wäre.
Die andere Konsequenz ist, dass einem User mitteilen, wenn ihnen die Regeln nicht gefallen. Auch das halte ich nicht für eine unzumutbare Bürde. Wenn mir die Aktionsleitung sagt, dass das mein Pech ist, dann kann ich sie auch nicht zwingen, die Regeln zu ändern, ich kann nur auf eine Teilnahme verzichten.
Bezüglich: “es wird schon zu oft erwähnt, ich wills nicht mehr hören”
Lass es mich umformulieren: ich kann mich nicht erinnern, wann ich dieses Argument das letzte mal von einem aktiven Aktionsleiter gehört habe oder von jemandem, der explizit deshalb zurückgetreten ist. Und wenn mehrere Aktionsleiter darüber reden, wie man das System anpassen könnte und was sie für sinnvoll halten und dann kommt jemand, der nicht Aktionsleiter ist und sagt “aber das kann man den armen Aktionsleitern nicht zumuten!” dann ist das etwas… joa.
Solange dann eine andere Lösung gefunden wird als “x darf nicht mitmachen” stimme ich dir da auch zu. Aber sobald “x darf nicht mitmachen” im Raum steht, ist (für mich zumindest) der Druck massivst erhöht, weil ich dann (mit)schuld bin, wenn x nicht mitmachen kann. Von daher empfinde ich den Druck bei “wenn du dich nicht freiwillig meldest, darf x nicht mitmachen” höher als “melde dich, wenn es nicht geht” ohne die implizite Konsequenz für x.
(Ich stimme allerdings zu, dass die meisten vermutlich “melde dich, wenn du bereit bist, das zu machen” ohne die implizite Konsequenz für x als am wenigsten zwingend empfinden würden).
Edit: Und wo wir gerade bei psychologischen Hürden sind:
Einer der Gründe, warum ich bei Aktionen, die diese Klausel drin haben, nicht gerne mitmache, ist dass ich dann vor dem Risiko stehe, dass in einer Aktion mit 20-30 Usern (die ich unter Umständen persönlich kenne) niemand bereit ist, ein paar Euro mehr zu zahlen, damit ich auch mitmachen kann. Und diese Situation täte emotional viel mehr weh als gleich ganz auf eine Teilnahme zu verzichten.
Wenn hier nur aktive Aktionsleiter mitdiskutieren sollten, dann sollte man den Thread wohl lieber in den Aktionsleiter-Teil des Forums verschieben. Ich halte mich dann raus. =) Sorry.
edit.
nein, nochmal sorry, ich habs mir anders überlegt.
Ich würde gerne mich selbst als Beispiel nennen von Aktionsleitern, die zurückgetreten sind wegen wachsenden Ansprüchen.
Ich war schon zweimal Aktionsleiter und der Grund warum ich mich nicht wieder beworben habe, nachdem ich mein Studium abgeschlossen und wieder zurück nach Deutschland gezogen bin ist, dass Aktionsleiter sein schwieriger geworden ist als die letzten zwei male wo ich es war. Man muss auch viel mehr Dinge achten.
Deswegen hab ich ja von vorne rein gesagt dass der aktionsleiter da im Zweifelsfall die Lösung in der Hinterhand haben sollte, dass er das Paket direkt ins Ausland verschickt, falls es wirklich keinen einzigen Freiwilligen geben sollte, der ins Ausland verschicken möchte.
Will der aktionsleiter selber das auch nicht, steht es ihm ja frei, eine sta anstatt einem Wanderpaket zu leiten.
Ich als Teilnehmer hab da letzten Endes ja keinen Einfluss drauf. Ich muss die Aktionsform nehmen, so wie sie ist und kann nicht sagen, ich würde da aber lieber ne STA draus machen. (Kann ich schon, bringt aber vermutlich nix, wenn das außer mir keiner will)
(Und deswegen hab ich auch gesagt, dass das nur für ein Wanderpaket eine Lösung ist, weil man bei anderen Aktionen gegebenenfalls mehr als einen Freiwilligen braucht und diese Lösung damit dann im Zweifelsfall nicht mehr funktioniert. Bei Adventskalendern oder ähnlichem hätte ich auch eher weniger Problem mit opt-out. Erstens weil das Verhältnis von „was bekomme ich“ zu „was kostet es mich“ ein völlig anderes ist als bei nem Wanderpaket bei dem ich vielleicht nur eine oder zwei Karten rausnehme und zweitens weil man einfach mehr Leute finden muss, die den Versand zahlen.)
Ich stimme ja voll und ganz zu, dass „dann darf XY halt nicht mitmachen“ keine Lösung ist, aber opt-out empfinde ich halt genausowenig als Lösung. Ich persönlich würde mich da halt gegebenenfalls eher gar nicht erst anmelden.
Ich finde auch @MellyBell hat das nochmal super schön zusammengefasst, was im Prinzip auch so meine Gedanken zu dem Thema sind.
Habe ich nicht behauptet. Meine Aussage war, dass ich wenig davon halte, wenn mehrere Aktionsleiter eine Änderung, die sie für gut (oder auch nicht gut) halten diskutieren und dann von außen ein “Aber das kann man Aktionsleitern nicht zumuten!!!” kommt.
Wenn ich mich Recht erinnere war bei den Bewertungsbogen auch sowas ähnliches:
Aktionsleiter 1: “Hey, ich hatte die Idee mit Bewertungsbögen, ich möchte das mal ausprobieren, was denkt ihr?”
Aktionsleiter 2-x: “Hmm, klingt interessant, mach ich vielleicht auch”
Aktionsleiter x-a: “Nicht so meins, weil”
User 1-z: “Finde ich gut/nicht gut, weil”
Random User y: “Aber das ist so viel Mehrarbeit für die Aktionsleiter!”
Das heißt nicht, das ich die Perspektiven von Aktionsteilnehmern usw nicht für interessant, relevant und wertvoll halte. Es geht mir um genau dieses eine Argument in diesem speziellen Kontext.
Ach ja, weil ich das grade noch gelesen, hab dass ich oben zitiert wurde beim Thema „ausländische Teilnehmer generell ausschließen“
Da hab ich mich mehr auf das bezogen, was Eller oben angesprochen hat, dass es teilweise durch bestimmte Situationen massive Probleme durch auslandsversand geben kann, bei denen es einfach logisch und sinnvoll sein kann, nur Teilnehmer innerhalb von Deutschland zu haben.
Ich hab aber nie gesagt und ich wollte auch nie sagen, dass man jetzt einfach pauschal auslandsteilnehmer verbieten soll, damit man dieses Problem mit den Kosten gar nicht mehr hat.
Ich fände das einfach nur eine akzeptable (und nicht massiv unfaire) Notlösung, wenn es die Situation wirklich erfordert.
Und wenn es wirklich erforderlich ist, dann wäre das auch Lösung, die ich als ok empfinde.
Aber dass man das jetzt einfach immer so macht, finde ich natürlich nicht okay.
Optionen für Aktionsleiter und neue Methoden zum ausprobieren zu kommentieren mit “das ist mehr Arbeit” finde ich auch nicht sinnvoll, das steht den Aktionsleitern ja zur Wahl.
Aber hier gehts ja eigentlich um was anderes. Es wurde jetzt festgestellt, dass es eigentlich asozial ist für Aktionsleiter eine Wanderpaket-Aktions zu leiten und nicht im Zweifelsfall selbst für den Auslandsversand zu sorgen. Wüstenpfeil hab ich so verstanden, dass Aktionsleiter dann halt KEINE Wanderpaketaktionen leiten sollen. Ich weiß jetzt nicht ob das heißt dass sie es dann nicht dürfen oder dass es nur allgemein als rücksichtslos und von schlechtem Geschmack dasteht. In der kakao-Community würde das aufs ähnlich hinauslaufen glaube ich. Das sind also diskutierte Ausschlusskriterien wer Wanderpakete leiten darf und wer nicht. Und da finde ich ein mehr Kosten/mehr Aufwand/mehr Verantwortung Argument von jemanden, der nicht bereit wäre diese Kosten/Aufwand/Verantwortung zu tragen legitim.
Ich denke mich würde der zusätzliche finanzielle Punkt jetzt nicht abhalten, aber ich bin im allgemeinen bereits abgehalten worden von den vielen anderen Vorantwortungen die in den letzten Jahren seit mein letzten Aktionsleiter-Status ausgelauffen ist. Daher finde ich es auch berechtigt von mir anzumerken, dass dieser Aufwand zu sehr angestiegen ist. Auf jeden Fall für mich, möglicherweise auch für andere.
Ein echtes Verbot wäre glaube ich gar nicht durchsetzbar und halte ich auch für wenig sinnvoll.
Empfinde ich es als etwas asozial von einem Aktionsleiter zu sagen “Okay, du darfst vielleicht teilnehmen, aber du musst jetzt noch ein paar Tage warten, was die anderen Teilnehmer sagen und ob sie großzügigerweise bereit sind, den teureren Auslandsversand zu übernehmen, weil alle anderen Lösungen sind mir zu anstrengend”? Ja.
Glaube ich, dass ich da jetzt großen Einfluss auf die allgemeine Meinung der Community haben werde? Nope, da wird schon jeder seine eigene Meinung haben.
Bin ich bereit, öffentlich zu sagen, dass ich diese Lösung als unfair empfinde? Ja.
Verzichte ich deshalb auf eine Teilnahme an der fraglichen Aktion? Kann gut sein.
Halte ich es für zumutbar, dass der Aktionsleiter damit leben muss, dass ich öffentlich sage, dass ich die Lösung als unfair empfinde und daher nicht teilnehme? Ja.
Und genauso ist es mit dem, was @Wuestenpfeil gesagt hat. Eine Person hat gesagt, die Lösung als unfair zu empfinden und andere für besser zu halten. Damit sollte ein Aktionsleiter meiner Ansicht nach leben können.
