Ok. Ok. Ok…
Trozdem danke :D
Lg Ice
Petey, ach kein Ding. :D (sorry, hatte d eine Antwort erst übersehen -_-).
Nein, die Seite kannte ich noch nicht, die schaue ich mir aber mal an. ^^
@Icecream:
Ja, das lohnt sich wirklich sich mal den Thread, auch wenn hier schon viel gepostet wurde durch zu gehen. ^^
Vieles wiederholt sich jetzt schon, darum ist es sinnvolle nicht immer alles von vorn durch zu kauen wie hopes das auch sagt. Die Zusammenfassungen auf der Ersten Seite sind toll und Verlinken auf hilfreiche Beiträge in diesem Thread.^^
Es gibt auch viele tolle Tutorial auf YouTube gib mal Aquarell Tutorial auf Youtube in der Suche ein, oder bei Google, das lohnt sich, mach ich oft wenn ich mich an was neues versuchen möchte, Aquarell ist so vielfältig. :)
Auch direkt über deinem ersten Post haben z.B. Petey und ich zwei Links gepostet die auch schon zu Aquarell Seiten weiterleiten, die Hilfreiche Tipps bieten.
LG Tene ^^
Okay.
Danke.
Ice…
Cream ;P
Mein nächster Farbtest: " ShinHan Artists’ Water Colour ". Es handelt sich um koreanische Farben, genauer gesagt, um die Studienqualität des Herstellers ShinHan. Die Farben sind preisgünstig, haben aber teilweise auch kleine Macken – aber lest selbst.
FARBSORTIMENT: Note 5
Erhältlich sind diese Farben in 30 Tönen, die farblich insgesamt das Spektrum gut abdecken – mehr Töne bräuchte man eigentlich nicht. Ein großes Problem ist allerdings die Pigmentauswahl. Ein Großteil der Farben sind Mehr-Pigment-Töne (die für mich von vornherein wegfallen) und einige Pigmente haben bekannte Lichtechtheitsprobleme bzw. sind so exotisch, dass andere Künstlerfarben-Hersteller sie gar nicht erst verwenden, was auch gute Gründe hat… Also für Pigment-Sammler eine echte Fundgrube, aber für jemanden, der einfach nur malen möchte, ziemlich ärgerlich. Einige gut benutzbare „Standard-Farben“ sind natürlich auch dabei – mit Schwarz, Brauntönen und Viridian (das den Klassiker PG7) enthält sowie den gängigsten Blautönen (Phthalo-Pigmente und Ultramarin) kann man auch hier nichts falsch machen. Mein persönliches Highlight ist die Farbe „Permanent Yellow Deep“ (PY83), die ein selten erhältliches, aber sehr hochwertiges Pigment ist, und die auch auf meine Liste der persönlichen Standard-Farben wandern wird. Insgesamt ist die Liste der Farben, die ich als für Künstler brauchbar einstufen würde, leider doch erschreckend gering. Ich halte es für extrem schwierig, sich ausschließlich aus dieser Farbauswahl eine sinnvolle Palette zusammenzustellen. Ohne Ergänzung durch andere Hersteller ist dieses Sortiment unbrauchbar.
FARBINTENSITÄT: Note 1
Hier müssen sich die Farben nicht vor „professionellem“ Künstlermaterial verstecken! Die Leuchtkraft der Farben ist ganz enorm und liegt deutlich über dem, was man ansonsten an Studienfarben geboten bekommt. Besonders positiv sind hier die Blautöne hervorzuheben.
VERARBEITUNG UND MALVERHALTEN: Note 1
Auch hier kann ich keinen Unterschied zu professionellen Künstlerfarben feststellen. Die Farben haben eine sehr gleichmäßige Konsistenz und lassen sich einwandfrei vermalen. Absolut keine Probleme in dieser Hinsicht.
TRANSPARENZ: Note 1
Auch bei dickem Farbauftrag bleiben Lines darunter problemlos sichtbar. Sehr positiv! Für Leute, die gerne lasieren, ist das ein wichtiger Vorteil.
LICHTECHTHEIT: Note „fragwürdig“
Ich habe selbst noch keine Tests durchführen können, und einige Pigmente sind so exotisch, dass ich keine Dokumentation dazu finden konnte… Kenntnis der gängigeren Pigmente sagt mir aber, dass der Hersteller hier eher nach dem Preis als nach der Qualität gegangen ist. Einige der Farbstoffe sind mir ansonsten nur aus dem Textil-Bereich bekannt… lach Jedenfalls, die Lichtechtheit dürfte von „einwandfrei“ (bei den gängigen Künstlerpigmenten) bis „indiskutabel“ (bei den Pigmenten, die ansonsten kein Künstlermaterial-Hersteller mit der Kneifzange anfasst) den gesamten Bereich abdecken.
DEKLARATION: Note 3
Der Hersteller hat eine gut gepflegte Homepage auf koreanisch und englisch, auf der man einen Katalog herunterladen kann, in dem alle Informationen (Pigmente, Lichtechtheits-Sternchenskala von 1 bis 3) zu finden sind. Leider fehlt diese Information – zumindest in europäischen Schriftzeichen – auf der Tube. (Es SIND koreanische Zeichen drauf, die ich aber leider nicht lesen kann. Vielleicht ist da die ganze Info? Hilft europäischen Kunden natürlich nichts.)
PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS: Note „nicht bewertbar“
Einige der Farben sind wie gesagt ganz einwandfrei und für den günstigen Preis ein echtes Schnäppchen. Andere verdienen dank fragwürdiger Pigmentierung ein fettes „Finger-Weg-Etikett“. Ich würde interessierten Zeichnern also empfehlen, bei Interesse an diesen Farben ausschließlich Einzelfarben zu kaufen – und die auch nur nach sorgfältiger Lektüre des Katalogs. (Dann kann man aber tatsächlich bei einigen Farben gut zugreifen.) Von den Sets würde ich abraten, da jeweils ca. die Hälfte der Farben aussortiert werden müsste.
Hat jemand Erfahrungen mit den Aquarellfarben von Kremer Pigmente?
Ich bin besonders an den Grüntönen interessiert (z.B Malachit), da mit diese bei anderen Anbietern häufig nicht so gut gefallen. Zwar konnte ich ein paar Farben auf der art Karlsruhe kurz testen, allerdings nicht auf Aquarellpapier. Wüsste mal gerne, ob Jemand praktische Erfahrungen hat mit dem Farbauftrag und Mal-und Trockenverhalten der Farben. ^^
Von Kremer hab ich leider noch nix, wollte ich aber immer mal testen… Vielleicht, wenn ich irgendwann mal wieder Geld hab. XD
Aaaaber ich habe gerade eine positive Erfahrung gemacht, die ich mit euch teilen möchte. Und zwaaaar… Geht es um Aquarellpinsel. Genauer gesagt: Ein Pinsel-Set, nämlich das 10-teilige Daler Rowney simply natural hair brush zip case .
http://www.amazon.de/10-teilige-Daler-Rowney-Aquarellmalpinselkollektion-Pinseltasche/dp/B00AB7WNPM/
Dabei handelt es sich um 10 Echthaar-Pinsel in einer Art “Federtasche” zur Aufbewahrung und zum Transport.
Ursprünglich hatte ich mir das Set gekauft, weil allein die Federtasche preisgünstiger ist als eine entsprechende im Laden… Ich dachte mir also, die Tasche BRAUCHE ich, und wenn die Pinsel nichts taugen, schmeiße ich sie halt raus, aber hab immer noch Geld gespart. Jedoch stellte sich zu meiner nicht geringen Überraschung heraus: WOO-HOO! Die Pinsel sind tatsächlich benutzbar!
Sprich: Bei den ersten Benutzungen lösten sich jeweils noch ein paar Haare, die offensichtlich nicht ganz fest saßen, aber das ist ja normal, und nach ein paar mal auswaschen hatte sich das Problem erledigt. Es blieben 10 sehr weiche Echthaarpinsel, die als Verwaschpinsel super geeignet sind. Besonders von den großen Größen bin ich sehr begeistert, die sind halt superweich und lösen bei Lasuren die darunter liegenden Farbschichten nicht an… Also tolle Qualität. Für Details ist in dem Set halt nichts dabei, die Rundpinsel sind zu weich, als dass man damit sonderlich detailliert arbeiten könnte… Aber wenn man noch andere Pinsel zusätzlich hat, ist dieses Set im Grunde eine tolle Ergänzung. Ich freu mich jedenfalls gerade riesig, weil gute Verwaschpinsel ja ansonsten a*teuer sind…
Buhuu… ja die Farben von denen sind so furchtbar teuer und ich hab gehört, dass die Pigmente sich recht eigenwillig verhalten können, deshalb scheu ich mich, die Investition zu machen. Aber Malachit lacht mich so an, was mach ich nur?! ;A;
Nice! Das Set ist ja echt ein super Schnäppchen. Sehr weiche Pinsel brauch ich zwar äußerst selten aber die Tasche ist echt mal eine Überlegung wert. Seh ich das richtig, dass sie mit Reißverschluss kommt? Ach ja, “Zip Case” steht ja da… sehr schön. Danke auf jeden Fall für den Tipp! :D
Eigenwillig klingt doch gut… Ich denke, demnächst werd ich mir mal was von Kremer bestellen. Einfach weil ich neugierig bin. Meine Arbeitsweise ist ja eh so eigenwillig, vielleicht passt das ja ganz gut. Mal sehen. :D
Und ja, die Pinseltasche hat nen Reißverschluss. Der sogar sauber gearbeitet ist. Also eiiiigentlich ist allein die Tasche schon das Geld wert. XD Aber wie gesagt, die Pinsel hab ich sehr, sehr gerne dazu genommen. Ich lasiere ja gerne mal in 20 Schichten, da macht ein guter, weicher Verwaschpinsel schon was aus. Und normalerweise ist ja auch schon ein einzelner hochwertiger Pinsel teurer als das gesamte Set… Weiß echt nicht, wie sie es geschafft haben, das so günstig anbieten zu können - aber ich beklage mich natürlich nicht. Das ist einfach absolutes Profi-Material zum Preis von Billigware.
Der Tipp ist mal wieder Goldwert Eller, ich war auf der Suche nach guten Verwaschpinseln , habe zwar jetzt welche bekommen die viel versprechend sind, bin aber noch nicht zum ausprobieren gekommen, doch ich denke ich bei dem Preis kann man generell nix falsch machen und ich werde sie mir dazu holen, denn solche Etuis mag ich und das was ich habe ist ohnehin voll.
Hab hier mal einen kleinen Vergleich für euch, warum es oftmals sinnvoll sein kann die ‘selbe’ Farbe von unterschiedlichen Herstellern zu kaufen.
Der Vergleich hat zumindest mich ziemlich erstaunt, dass es teilweise doch so große Unterschiede sind.
Das Saftgrün von Cotman zum Beispiel entspricht meiner Ansicht nach dem Maigrün von Schmincke und das Van Dyke-Braun von Van Gogh dem Sepia ebenfalls von Schmincke.
Naja, diese Farben kann man mMn nicht wirklich vergleichen, da es sich nicht um Pigmente sondern um Pigmentmischungen handelt. Ich kann Saftgrün nennen, was ich will und die Pigmente relativ willkürlich zusammen mixen. Ich habe jetzt nur die Pigmentzusammensetzung der Schmincke-Variante nachgeschlagen und selbst wenn zB Sennelier die gleichen Pigmente mischt, heißt es ja noch lange nicht, dass das Verhältnis das gleiche ist. Wenn du eine aussagekräftige Information aus so einem Test gewinnen möchtest, dann musst du Farben benutzen, die nur aus einem Pigment bestehen, zum Beispiel Phthalogrün oder Ultramarinblau oder Mauve.
Selbst bei denen gibt es natürlich noch drastische Unterschiede, zum Beispiel durch die Art der Verarbeitung und die Größe der Partikel. Teilweise werden auch ganze Pigment"familien" unter einer Pigmentbezeichnung zusammengefasst… Wenn ich zum Beispiel bedenke, was für unterschiedliche Farben alle unter “PV19” fallen können…
Heya! Ich bräuchte mal euren hochgeschätzten Rat in Sachen Aquarellpapier.
Ich bin nämlich endgültig beim allerletzten Blatt meines Lieblingspapiers angekommen, das Canson leider aus dem Programm genommen hat. Nun bin ich auf der Suche nach Ersatz.
Was ich bräuchte, wäre ein relativ dünner Papier von max. 150g - 220g, da ich meine Motive grundsätzlich durchpause und die dicken Kartons mir die Arbeit zu schwer machen (je dünner desto besser). Es sollte außerdem möglichst glatt (also keine so krasse Struktur wie das Allegretto) und weiß (nicht unbedingt reinweiß aber auch nicht ganz so gelblich wie das Bamboo ) sein und nicht zu stark “saugen”…
Ich hoffe, ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt und mir kann vielleicht jemand ein Papier empfehlen. Die meisten Geschäfte haben ja leider immer ein sehr ähnliches Sortiment und ich dort bisher noch nicht fündig geworden. Und mein Papierprofi in Berlin hat leider zu gemacht… ;A;
@ twistedsense: Vielleicht solltest du mal das “Ecole” von VANG http://www.artselect.de/malbloecke/aquarellblock/aquarellblock-ecole-72.html ausprobieren, das hat 150 g/m² und ist ziemlich glatt… Mir persönlich ist es zu dünn (bei Techniken mit viel Wasser wellt es sich halt - das liegt in der Natur der Sache), aber wenn du so was brauchst… Qualitativ ist es ansonsten (wie fast alle Papiere der Firma) in Ordnung - immerhin säurefrei, also gut benutzbar.
Danke für den Tipp, Eller. ^^
Das mit dem wellen ist kein Problem für mich, ich benutze eine Technik, die verhältnismäßig wenig Wasser erfordert, sodass das Papier nach dem Trocknen meistens wieder von alleine glatt wird. 150g sind schon ziemlich perfekt.
Ich hab bei meiner Recherche noch zwei andere Papiere gefunden, die in Frage kommen:
Schoellershammer “Aquarellpapier N° 2 Studien-Qualität DaCapo” mit 165g
und Hahnemühle “Echt-Bütten Aquarell” matt 200g
Hat Jemand Erfahrungen mit einem der Beiden Papiere?
Das erste ist recht günstig aber die Studien-Qualität schreckt mich ein bisschen ab, habe bei den letzten beiden Papieren mit dieser Aufschrift keine guten Erfahrungen gemacht… und das von Hahnemühle ist natürlich ganz schön teuer. ;A;
Also durch das Echtbütten Papier von Hahnemühle, das ich hier habe, kann man auch mit großer Liebe nicht mehr durchpausen :/ Das ist ziemlich brutal und ich habe eigentlich eine ziemlich sehr gute Lampe.
@Kampfmieze: Ach, Mist! Bei dem 200g Echtbütten auch? Ich hab hier nur die 300g Version, die ich mal geschenkt bekommen hab. Da fällt durchpausen natürlich aus wegen Nebel aber ich hatte gehofft bei 100g weniger geht’s vielleicht. Danke für die Info auf jeden Fall! :)
Von dem Schoellershammer muss ich abraten, da hatte ich mal ein akutes Fussel-Problem, also die Oberfläche hat sich in Flusen abgelöst… Hahnemühle Echt-Bütten hat eine verhältnismäßig raue Oberfläche (in beiden Versionen), das musst du aber selbst wissen. ^^
Ah, gut zu wissen. Genau dieses Problem hatte ich auch schon mit einem anderen Papier.
Also das Echtbütten gibt es ja in rau und matt. Die raue Version ist natürlich nix für mich aber die matte habe ich mir heut bei Idee angeguckt und sie hatte eigentlich keine so besonders starke Struktur. Vergleichbar ungefähr mit dem Canson Studienaquarellblock… vielleicht ein klitzekleines Bisschen rauer aber noch in meinem Toleranzbereich.
Aber wenn kampfmieze meint, es ist eh nicht zum pausen geeignet scheidet es wahrscheinlich aus…
Womit mir der Thread wieder mal sehr weiter geholfen hat. Vielen Dank! :D
Ah, okay. Ich hatte neulich nen Testbogen von dem rauen Hahnemühle Echtbütten 200. Und da sieht man die Struktur schon recht deutlich: http://i185.photobucket.com/albums/x139/Ellerfru/2014-04-15Skizzekl_zpsbad6c93d.jpg
