Das ist komisch. :/
Vielleicht hast du ja Papierfasern an der Spitze, die das verstopft? Wenn das Papier fusselt hängen die sich schnell mal in die Spitze der Feder, oder in der Tusche selber ist was drin.
Ansonsten füll dir mal per Pipette ein wenig schwarze Tusche in ein anderes Gefäß ab und gebe ein wenig destilliertes Wasser dazu und probiers dann noch mal aus (bitte nicht direkt in das Tuschefass Wasser geben, die Tusche könnte dadurch schlecht werden). Allerdings ist das ziemliche Dosierungssache. Ich hab die Erfarhung gemacht, dass Tusche direkt aus dem Glas für mich auch ein unüberwindbares Hindernis ist, ich brauchs minimal verdünnt. die Tusche brauch dann gegebenenfalls etwas länger zum Trocknen, sollte aber nach dem Durchtrocknen immer noch wie die Originaltusche umempfindlich gegen Aquarell sein.
Mein Tipp wäre noch die Feder einmal richtig zu reinigen, etwas warmes Wasser + Spülie und ein bisschen einweichen lassen.
Oder mit etwas verdünntem Isopropanol, oder Alkohol. :)
Die W&N-Tusche ist (zumindest bei einigen Farbtönen) nicht komplett wasserfest, das geht nicht nur dir so. ^^ (Übrigens ist das Zeug mMn nicht einmal besonders gut… Und dafür, dass man eine eher mittelmäßige Qualität bekommt, völlig überteuert. Aber das ist ein anderes Thema.)
Mooooooo-ment! o_o “Organisch” bedeutet noch lange nicht “verderblich”! Im chemischen Sinne bedeutet “organisch” einfach nur, dass es sich um Kohlenstoff-Verbindungen handelt.
(Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie )
Es handelt sich dabei nicht einmal zwangsläufig um Naturprodukte, im Gegenteil, die weitaus meisten organischen Pigmente werden heute synthetisch hergestellt.
Oh, und einige organische Farben gehören zu den beständigsten überhaupt. XD Nicht nur in Tuschen, sondern auch in Aquarellfarben. Zum Beispiel die ganzen Phthalo-, Perylen- oder Chinacridon-Töne, die man als Aquarellfarben erwerben kann, sind ganz selbstverständlich organische Verbindungen, aber haben weder Haltbarkeits- noch Lichtechtheitsprobleme… Diese Töne sind ohne Einschränkungen als Künstlermaterial geeignet! (Ich benutze die jedenfalls sehr häufig und gerne - was ich nicht tun würde, wenn es irgendwelche begründeten Zweifel an der Qualität gäbe.)
Übrigens sehe ich auch kein Problem, organische mit anorganischen Farben zu mischen. Warum sollte es da Schwierigkeiten geben? Ist recht unwahrscheinlich, dass es da zu irgendwelchen Reaktionen kommt. Klar, Mischungen aus mehreren Pigmenten sind selten so hübsch wie Ein-Pigment-Töne, aber das hat nichts mit der Frage “organisch” oder “anorganisch” zu tun.
Ich hab jetzt hier einiges zu Blöcken gelesen, hauptsächlich durch die Posts die auf Seite 1 verlinkt sind
Ich würde ja gerne mal von lanaquarelle Oder die canson arches papiere auslrobieten (vor allem die satiné, ich bin (noch) kein Fan von grober Struktur). Aber bevor ich mir jetzt einen Block für 30 Euro kaufe wollte ich fragen ob es vielleicht Testblöcke oder zumindest kleine gibt? Von dem Bamboo Papier habe ich mir z. B. einfach mal den ganz kleinen bestellt.
Vielleicht könnt ihr ja auch noch anderes Papier (mit Testgrößen?) empfehlen. Ich bin leider eine Kirchmaus geworden, ich würde viel lieber einfach wild drauf los kaufen lach
Von Lana hab ich vor kurzem einen “Paper Specifier” gekauft, da ist neben dem Aquarellpapier (3 Strukturen in je 2 Grammaturen) noch anderes Papier aus dem LANA-Sortiment drin. Das Problem: Ich kann ihn im Internet nirgendwo finden.
(Vielleicht haben sie mir einfach ein Produktmuster angedreht? Verdächtig, verdächtig…)
Von dem Lanaquarelle grain satineé kann ich dir aber auch gerne einfach ne Probe schicken, habe das noch da und verwende eh kaum satiniertes Papier :)
Hahnemühle hat auch eine Aquarell Selection, aber da kostet der billigste Block auch ca. 7-9(?) Euro im Einzelhandel :/
Hey! Danke für die Antwort.
Also der Hahnemühle Aquarell Selection Block klingt schon mal ganz gut, da werde ich mal gucken ob ich den finde
Und zu LANA
Der Block klingt auch gut, schade das du ihn nicht findest.
Das mit der Probe wäre aber toll, da müsstest du mir nur sagen was du dafür willst, dann würde ich das Angebot gerne annehmen (Außer du willst Jungfrauenblut oder so xDD’) *freut sich *
Hat jemand schonmal Erfahrungen mit Gouache gemacht? Ich finde diesen deckenden Effekt schön und überlege mir mal ein paar Farben zuzulegen. (Ist ja Aquarell sehr ähnlich, deshalb frage ich hier)
Ab 7 Euro kriegste die Aquarellselection, jo. Dafür hast da direkt 12 verschiedene Papiere und musst dir nicht 12 Blöcke zu je ab 12 Euro kaufen ‘_’
canson arches papiere
Hab ich als Bogenware gekauft in satin, rau und torchon. Spricht mich nicht soo an :/ also preis leistung stimmt da nicht ganz, hab ich das Gefühl…
Hm, für mich persönlich sind das mit die absoluten Lieblingspapiere und mMn voll und ganz ihren (hohen) Preis wert… XD Muss wohl an der persönlichen Arbeitsweise liegen, ob man damit klarkommt oder nicht. (Ich habe dafür noch nie was anständiges auf Hahnemühle-Papieren hingekriegt, obwohl andere darauf schwören.)
Ich habe mich bei meinem letzten Bild in das Montval von Canson verliebt. Ich habe da einen kleinen Block mit 300g aus dem Wanderpaket genommen. (Ist schon ein bißchen her). Lange habe ich mich nicht getraut den Block anzufangen, aber nun, da ich es gemacht habe… Ich bin hin und weg.
Mit dem Montval kann ich wiederum absolut nicht. XD So was ist echt eine Stil- und Geschmacksfrage. Es gibt natürlich auch Papiere, die ganz grobe und eindeutige Qualitätsmängel (sagen wir mal, Auflösungserscheinungen, Wellen, Haltbarkeitsprobleme oder so) zeigen, aber im “Profisegment” des Marktes kann man mit Papieren letztendlich mMn nicht mal sooooo viel falsch machen. Letztendlich mag man ein Papier - oder eben nicht.
hast du beide Versionen getestet? hab das auch erst auf der Yukon erfahren, dass die minimal anders sind aber im malverhalten total unterschiedlich-und das von der yukon war toll ____________
Ich hab nochmal ne “dumme” Frage: Habe mir ja jetzt endlich Aquarellklebeband besorgt und auch Holzplatten auf die ich das Papier aufziehen kann. Nun stellt sich mir allerdings die Frage: wie krig ich mein Motiv auf das aufgezogene Papier?
Ich zeichne gerne vor, auf allem was ich so finde, und übertrage das dann gern per Leuchttisch auf die eigentliche Karte. Wenn ich das Papier vorher aufziehe geht das ja nicht, wenn ich es nach dem übertragen der Lines wässere und aufziehe, schadet das den Lines? Verschwinden die? (würde bleistift nehmen denke ich oder copic multiliner, was sich halt besser eignet und je nach Motiv).
Wie macht ihr das?
Weil selbst wenn ich rundumgeleimte Blöcke habe muss ich die Blätter ja lösen zum übertragen meines Motivs und dann muss ich es ja doch wieder aufziehen.
Oder reicht es (wenn ich nicht Nass in mega-nass male) das trockene Blatt auf meiner Platte zu fixieren?
hab echt keinen plan :( und vermutlich mach ich mir mal wieder mehr Gedanken als nötig ^^;
Wenn du mit Bleistift vorzeichnest, passiert der Skizze nichts, wenn du das Papier wässerst. Einzige Ausnahme sind sehr weiche wasserlösliche Bleistifte. Aber normalerweise nimmt man für so was ja eh einen handelsüblichen Bleistift in HB, B oder 2B, und da passiert eigentlich nichts. Das darf nass werden. Sollte kein Problem sein.
(Alternative wäre natürlich ein Übertragen der Skizze mit Hilfe eines Beamers. Aber das hat nicht jeder.)
danke dir :D das beruhigt mich total.
Das mit dem beamer klingt nach ner tollen Idee, aber sowas habe ich tatsächlich nicht. Aber dann kann ich das ja wirklich einfach mit Bleistift übertragen und dann wässern. freu
Es gibt da nur eine einzige Sache, auf die du aufpassen musst: Beim Wässern kommt es ja zu einer Ausdehnung des Papiers, die nicht wieder rückgängig zu machen ist. Das bedeutet, die endgültigen Umrisse der Karte kannst du erst hinterher aufzeichnen, ansonsten ist die Karte hinterher etwas zu groß. (Oh, und einige Billigpapiere dehnen sich in unterschiedliche Richtungen unterschiedlich stark aus - das SOLLTE natürlich nicht passieren. Aber bei gutem Material braucht man in der Hinsicht auch keine Angst zu haben.)
atm hab ich die Hahnemühle Aquarell Collection hier, um mal zu testen welches Papier mir liegt. Das sollte ja eher zu den besseren Papieren zählen, oder?
Hab zwar auch noch ältere Studienaquarell-Blöcke von Pelikan hier (noch aus der Schule übrig) aber da hatte ich schon, dass das Papier angefangen hat zu fusseln, deswegen wollte ich das nicht mehr nehmen.
ich schon wieder mit ner dummen frage: brauch man diese Ochsengalle wirklich?
Die soll ja die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen, aber merkt man das tatsächlich? Oder lohnt das nur bei wirklich großen Bildern mit viel verläufen?
