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Aquarell

Also, ich kenne eine Technik, die auch bei nem geleimten Block klappt:

Du nimmst Transparentpapier und paust das Motiv ab. Dann drehst du das Transparentpapier um und fährst die Linien mit einem weichen Bleistift, der leicht verwischt etc. mehrmals(!) nach. Dann drehst du das Papier wieder um, fixierst es irgendwie auf dem Block, damit nix verrutscht (Heftklammern etc.) und fährst das Motiv mit ausreichend Druck ein-, zweimal nach. Der weiche Bleistift auf der anderen Seite wird auf den Block übertragen, und du musst sie nur evtl. nochmal nachfahren ^__^
(Ich hab das mal für ne BK-Arbeit gemacht, ist etwas aufwändig, klappt aber :3)

So würde ich das auch machen. Ich weiß nicht ob du Stephanie Pui Mun Law kennst? Die ist so ne Aquarellkoriphäe im Netz, die macht das ähnlich. Nur das sie die erste “Abpausung” nutzt und somit ihre Motive alle spiegelt (hat sie jedenfalls mal geschrieben).

Also mir sagt der Name nix, bin aber auch ne Niete, wenn es um Künstler etc. geht xDD

Ich hab das von meinem BK-Lehrer gelernt :3

hmm mir ging grad dieses blaupausenpapier durch denk kopf~ benutzt schwiegermutti immer um die bestellzettel doppelt fertig zu machen… hab das sogar schon auf tassen versucht XD vielleicht gibts ja ein pauspapier das nich ganz so krass blau is und stark färbt?!

Super Leute!!!
Vielen, vielen lieben Dank für eure Hilfe echt! Jetzt weis ich wie ich vorgehen muss, yuppie ^^
Jetzt muss nur noch das kolorieren klappen grins

LG

hi,

ich weiß jetzt nicht ob meine Methode bereits genannt wurde:

Ich habe jetzt meine Reinzeichnung oder Skizze, nehme eine Stück Zeichenkohle und dreh die Zeichnung um, sodass die weiße Seite oben ist. Auf der kommt dann eien schichte Kohle aufgetragen. Die wird dann einfach aufs Aquarellpapier gelegt und normal durchgedruckt ..
Danach zeichne ich die Outlines meist mit Bleier nach .
. oder gleich mit feder. Die kohle kann man einfach mit nen Knetgummi abtupfen ._.

Liebe Grüße
Sereg

@Pecca
Das Schwarz von Daler Rowney ist sehr gut, wie ich finde.

@Schattenranke
Ich arbeite grundsätzlich mit Durchschlagpapier. Bzw ich glaube, ich hab mich da schon im zugehörigen Thread ganz falsch ausgedrückt. Ich meine damit ganz normales Transparenzpapier oder Butterbrotpapier oder wie auch immer man es nennen mag.
Du legst das Pauspapier auf die Zeichnung, paust sie durch, drehst das Papier um, zeichnest mit einem sehr weichen Stift die Linien nach, legst dann die Kopiervorlage auf den Aquarellkarton wie du ihn haben willst und reibst dann kräftig mit dem Fingernagel über alle Linien. Die Kopiervorlage lässt sich beliebig oft verweden, einfach neues Graphit auftragen. Die Linien sind so leicht, dass man sie gut mit dem Knetradiergummi abtupfen kann. Allerdings finde ich, dass man sie auch kaum sieht, wenn man sie stehen lässt.

Möchte mich nochmal herzlich bedanken für eure Tipps :D
Bis jetzt komm ich mit Aquarellfarbe nicht so gut klar muss ich gestehen, irgendwie sind sie entweder zu intensiv oder sie verlaufen an Stellen an denen sie es nicht sollen oder nyo k.A. da muss ich wohl noch viel üben :)

Das mit dem Verlaufen bei stark verdünnter Farbe kenn ich…
Hab 2 Methoden, wie sich das einigermaßen vermeiden lässt:

  1. Den Pinsel nach dem Füllen mit Farbe IMMER nochmal an einem Schmutzwassergefäß abstreifen

  2. Bei größeren Farbflächen etwas Farbe in die Mitte geben, Restfarbe abstreifen und die aufgetragene Farbe zu den Rändern hin verstreichen

Bin aber selbst noch kein Profi, kann also sein, dass es da noch viel bessere Tipps gibt =3

Hi Dragora
danke erst mal für den Tipp v.v
Ich muss für die Schule ne doofe Wäscheklammer mit Aquarellfarbe colorieren und es klappt null. Das Ding is ungefähr so groß wie ne DinA3 Seite, also richtig groß ^^" und irgendwie sollen die einzelnen Flächen der Klammer homogen sein…und es will einfach nicht. Ich hab Flecken um Flecken v.v
Habe schon ziemlcih viel probiert, mehrmals drüber, den Block kippen, überflüssige Farbe mit einem “Zusatzpinsel” weg nehmen usw und dennoch hab ich immer wieder Flecken <.<
Hat jemand nen Vorschlag was ich noch probieren könnte? Glaubst du, dein Tipp klappt auch auf so einem format, also das mit: in der Mitte anfangen und dann zu den Rändern gehen? Bin für Hilfe sehr dankbar -immerhin bekomm ich ne Note für den Driss ^^"-

Ich würde die ganze Fläche die “glatt” wirken soll erstmal mit einem sauberen Pinsel anfeuchten und dann mit der Farbe drübergehen.
So erhälst du eigentlich einen recht gleichmäßigen Auftrag.
Das mach ich grundsätzlich bei größeren Flächen, z.B. Hintergründe oder bei den Bi-Color-Karten xD

Am besten Farbe flüssig anrühren. Also ein Extranäpfchen mit viel Wasser, also die Farbe sehr dünnhalten. Dann anfangen zu malen wie mit Copics, also möglichst kleine Randflächen halten und DRINGEND darauf achten, das die Kanten die ganze Zeit feucht bleiben, also schnell arbeiten, mit einem großen Pinsel. Wenn du das Papier vorher anfeuchtest funktioniert es noch besser, auch hier bei so großen Flächen darauf achten, dass es immer gleichmäßig ist. Also am besten mit zwei möglichst großen, möglichst weichen Haarpinseln paralell malen. Mit dem einen immer frisches Wasser auftragen und mit dem anderen Farbe einarbeiten.

Danke für die beiden Tipps, werde es diese Woche -spätestens Donnerstag- mal ausprobieren und halte euch auf dem Laufenden ;-)

Ich hab derzeit so ein schönes kleines Aquarellkästchen und diese tollen Wassertank-Pinsel, wo man nicht ständig in ein Wassergefäß tupfen muss (dabei kann man schließlich Gefahr laufen, aus Versehen stattdessen die Kaffeetasse zu treffen XP).

Bisher klappt es ganz gut. Das Papier, das ich bisher meist benutzt habe, war auch sehr gut geeignet, die Oberfläche war recht glatt, so dass man noch super mischen konnte. Mein neues Papier saugt mehr, da werden die Farbübergänge dann nicht ganz so glatt XD

Auf jeden Fall macht’s Spaß. Jahrelang hab ich einen alten Schultuschkasten benutzt, aber Aquarell sieht echt schöner aus, auch die Farben sind strahlender (was aber auch am Grad der Verunreinigung, der bei manchen alten Farben in dem alten Kasten recht hoch war, liegen könnte).

Jitsch*

Ich bekomm echt die Kriese, als wir mit dem Thema angefangen haben wollte unsere Lehrerin das wir uns einen Aquarellblock mit stark sturkturiertert Oberfläche kaugen (rough) und jetzt sagt sie, dass es an der starken Oberfläche meines Blockes liegt, das die Flächen nicht ganz homogen werden -selbst wenn ich den Block bzw. das Blatt zwei mal vorwässere- v.v
Die soll sich mal entscheiden, ich kann mir nicht hundert Aquarellblöcke kaufen, reich bin ich leider noch nicht!

Normalerweise reicht es auch schon, wenn du einen größeren Haarpinsel nimmst. Oder eben einen mit fesreren Synthetichaaren, nur eben keine Borstenpinsel.

Für große Flächen nehme ich allerdings immer lieber Ecoline als Aquarell. Die ist schon flüssig im Glas zu kaufen und kann zusätzlich noch mit Wasser verdünnt werden. Ecoline lässt sich auch gut mit Aquarell mischen, weil es eine Wassermalfarbe ist.

Du brauchst auf jeden Fall einen richtig großen Pinsel der richtig viel Wasser und/ oderFarbe aufnimmt. Ich selbst male immer nass auf trocken und wässer mein Papier nie vor. Der Trick dann ist: großer Pinsel, ausreichend Wasser bzw. mit Wasser verdünnte Farbe vorbereitet haben und dann schnell arbeiten. Eventuell in mehreren Schichten arbeiten damit alles gleichmäßig wird.

ich meld mich mal zurück auch wenn ich imo nicht mehr mit Aquarell arbeiten muss - Gott sei Dank!
Also richtig homogen wurde es nie, aber für ne 1- hat es noch gereicht xD
Habe mit nem relativ großen Maderhaarpinsel gemalt, der sau teuer war, aber wie gesagt homogen habe ich es nicht mitbekommen. Aber anscheinend ist Aquarell eh nicht das was mir liegt bzw. ich habe irgendwie nicht die Muße mich damit lange zu beschäftigen. Möchte mich an dieser Stelle aber mal für eure tolle und viele Hilfe bedanken ohne euch hätte ich das sicherlich ganz und gar nicht geschafft!

Du kannst dir Aquarell auslegen wie du es willst, denk daran ;D Es hat nichts mit der bestimmten Technik zu tun die einem ein Lehrer zeigt. Ich dachte früher immer, Aquarell wäre nur nass-in-nass malen. Das konnte ich auch nicht gut. Mittlerweile hab ich mich vom Aquarell-hasser zum Aquarell-liebhaber entwickelt, einfach weil ich machen kann wie ich mag =)

Ich bin erst mit dem Gebrauch von Ecoline überhaupt zum selbstständigen Aquarellieren gekommen. ^^
Ich hatte anfangs auch diese scheckigen Ergebnisse, die mich so überhaupt nicht angemacht haben. narf

Davor war das eigentlich eher Nötigung und ich habe Lehrer und Dozenten gehasst!