Ich habe das bei manchen Farben verschiedener Hersteller auch.
Um es nochmal in aller Deutlichkeit zu formulieren:
Die Farbe als Klotz enthält auch Wasser. Wasser dampft ab, die Farbe nicht. Egal wie groß der Klotz ist, es ist immer gleich viel Farbe drin, aber nicht gleich viel Wasser. Da du die Farbe eh wieder in Wasser löst und nur die Lösung zum Malen benutzt, ist es egal, wie viel Wasser in dem Farbklotz vorher war.
Du verlierst also nur Farbe, wenn du sie benutzt, aber von selber verschwindet nichts, auch wenn das so aussehen mag.
Etwas ähnliches, aber anderes:
Gansai Tambi und Schmincke sind ja direkt als flüssige Farbe mit viel Restwasser in die Näpfchen gegossen und trocknen. Nachgießen, trocknen und so weiter. Andere Farben wie Van Gogh werden in einem Extruder sehr trocken als Klötze abgeschnitten und dann ohne Haftung in die Näpfchen gelegt. Die kleben sich selbst fest, indem man unten ein bisschen Wasser rein macht. Und dabei erhält man von oben gesehen ein schönes volles Näpfchen, das beim weiteren Benutzen auch toll gleichmäßig gefüllt ist. Allerdings rutscht die Farbe nur zur Seite und darunter bleiben “Höhlen”. Ich erlebe es immer wieder, dass ich solche großen Lufträume in meinen Van Gogh Farben finde und fühle mich dann kurz etwas verarscht. Aber letztendlich ist das nur die Farbverteilung und ganz zu Anfang hab ich den Klotz ja gesehen und auch luftfrei bekommen, was ich in der Hand hatte.
Das find ich viel schlimmer, als wenn die Farbe gleichmäßig in die Mitte schrumpft ;) Auch weil die Höhlen doof zum drinne rumpinseln sind.