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Alles Bio,Öko und Vegan. Meine Meinung.

Selbst das ist eine gewagte Behauptung - meines Wissens hat noch nie jemand eine langfristig angelegte Studie mit Menschenaffen gemacht, wie bzw. ob sich eine Abweichung von ihrer natürlichen (sprich: definitiv fleischhaltigen) Ernährung bemerkbar macht im Hinblick auf Gesundheitszustand und Lebenserwartung… Falls doch: Link bitte! Dann können wir gerne über diesen Punkt diskutieren. Nur ohne Belege bin ich akut skeptisch.

Mal ganz davon abgesehen, dass man Erkenntnisse über Menschenaffen nicht 1:1 auf Menschen übertragen kann. Man kann ja nicht einmal zwangsläufig Erkenntnisse über eine Affenart auf eine andere Affenart übertragen… Ein Orang-Utan hat zum Beispiel einen völlig anderen Verdauungstrakt und entsprechend andere Nahrungsbedürfnisse als ein Gorilla oder ein Schimpanse. Menschen sind übrigens unter den Menschenaffen die Gattung, deren Verdauungstrakt auf den höchsten Anteil tierischer Nahrung ausgerichtet ist. (In Fachkreisen wird ernsthaft diskutiert, ob das menschliche Gehirn sich überhaupt erst so komplex entwickeln konnte, sprich, Menschen schlauer sind als andere Menschenaffen, WEIL Menschen anfingen, mehr Fleisch zu essen.)

Frei erfundene Behauptungen in den Raum zu werfen, in der Hoffnung, dass die Diskussionspartner nicht genug Fachwissen haben, um sie entkräften zu können, ist NICHT besser. ;)

Ok. Dann verdrück ich mich eben Frau Doktor…

Ich habs halt so gelernt, und war mir bis jetzt nicht dessen bewusst, dass ich auch alles was ich schreiben will, gleich noch mal googln muss. (wenn man denn überhaupt google traun kann…)
Also sorry für meine unwissenschaftlichen und laienhaften Beiträge, die eben frei heraus aus meiner eigenen Meinung entsprungen sind. (bloss nich den eigenen Fehler zugeben -.-)
Nächstes mal zitier ich nur noch die Schulbibliothek, wo dann aber wohl die Studien zu alt sind…

Um mich (irgendwie) zu korrigieren: Der Fleischkonsum hängt von der Affenart ab und kann nicht verallgemeinert werden.

Echt jetz, sorry Eller ´o.o

@Argendriel: Stimmt auch. Aber alle sehen was sie sehen wollen ^^

(…schade dass man beim Schreiben keine Tonlage und so einbauen kann wie beim Reden. Würde der Verständlichkeit guttun ^^)

Als Vegetarierin möchte ich mich auch mal gerne dazu äußern.
Wie schon gesagt, die militanten Extremfälle sind dich meistens die Minderheit. Bei mir an an FH gibt es einmal im Monat sonntags einen veganen Brunch, wo die Asta-Mitglieder selbst gemachtes mitbringen. Ist wirklich lecker, es fehlt einem an nichts und die Leute dort wollen dich auch in den seltensten Fällen bekehren, wenn du als “Allesesser” mal vorbei schaust.

Und ja, ich finde auch, dass “Veggie” der falsche Titel für eine alternative Ernährungsform, bzw. für eine vermeintlich bessere Lebensform ist. Kennt ihr diesen komischen “Veggie-Burger” den McDonalds seit einer ganzen Weile im Programm hat?
Ist ja gut gemeint, aber trotzdem unterstützt man damit dieses drecks Unternehmen.
Nur weil es dort jetzt auch fleischlose Gerichte gibt, heißt es nicht, dass sich an dem Unternehmen was geändert hat, oder dass es gar gut ist, sowas als Vegetarier zu unterstützen.
Daher Daumen hoch für die Leute, die sich hier als Verweigerer gewisser Marken geoutet haben.

Beim einkaufen schaue ich zudem eher danach, wo das Produkt herkommt, als welches Sigel darauf klebt. Solange es heimische Produkte gibt brauche ich nicht die identischen mit dem Bio-Siegel aus Neuseeland.
Leute die meinen, dass bei ihnen nur Siegel-Produkte auf den Teller kommen, sind meiner Meinung nach Gutmenschen, die sich nicht wirklich mit der Materie befassen wollen, solang es vorne rum gut klingt.
Im Alnatura-Supermarkt viel mir eine Frau auf, die sich mit einem Mitarbeiter unterhielt und die für mich eben genanntes genau auf den Punkt brachte.
“Es gibt jetzt nicht mehr die Heike, die nur bei Lidl eingekauft hat, sonder nur noch die Heike, die in Bio-Märkten kauft”
Aha… bist du jetzt besser als ich, nur weil ich zwar zu Fuß und mit Jutebeutel einkaufen geh, dann aber leider deutsche Äpfel bei Penny kaufe? Diese selbstverherrlichung regt mich da echt auf.

Mein Kater isst übrigens gerne Spinat, aber ich würde ihn nie im Leben als vegetarier umerziehen.

Und ja, Fleisch MUSS teurer werden. Es geht nicht, dass Fleischprodukte viel weniger kosten als einige Gemüsesorten. Da riecht man doch schon, dass die Ethik auf der Strecke bleibt.

Mein Schlussfazit ist, dass jeder Leben soll wie er möchte. Ich wünsche mir nur, dass sich mehr Leute über ihre Taten nachdenken.
Wir ernten, was wir sähen. Ich denke der Satz trifft den Nagel besser auf den Kopf als dieser.

Ich habe mir alle euere Texte durchgelesen und bin beeindruckt von der wunderbaren Diskussion! :)
Am meisten hat mich als Kaum-noch-Fleisch-Esserin die Tatsache mit dem Erdöl zum Nachdenken gebracht. Danke dafür! :) Auch wenn man bewusst leben möchte und sich im Internet versucht schlau zu machen bekommt man noch immer nur Texte zu den eingegebenen Schlagworten angezeigt… Deshalb ist “Das große Ganze” Sehen gar nicht so einfach.
Ich wollte euch nur mal kurz mitteilen, wieso ich fast vollständige Vegetarierin geworden bin. Ich liebe Tiere über alles, aber ich vertrete auch immer noch die Ansicht, dass Allesfresser eben auch Fleisch essen und dass Tiere dafür sterben müssen, so ist das nun mal. Aber wieso ich kaum noch Fleisch esse:
Ich möchte die Fleischindustrie (Massentierhaltung)nicht unterstützen! Deswegen:

“Es kann künftig nicht ausgeschlossen werden das es durch Erreger, die durch Massentierhaltung produziert oder deren Entstehung und Verbreitung durch Massentierhaltung begünstigt wird, zu gefährlicheren Epidemien und Pandemien kommen kann.” Auszug aus dieser Seite: http://www.massentierhaltung-abschaffen.de/probleme-mth.html
Ich selbst bin darauf durch das Buch “Tiere Essen” von Jonathan Safran Foer aufmerksam geworden.

Ich bin fest davon überzeugt, dass uns in den nächsten Jahren so eine Pandemie bevorsteht, die SEHR VIELE Opfer fordern wird. Ich selbst möchte nicht Geldgeber (durch den Konsum) dieser Industrie gewesen sein und hoffe einfach nur inständig, dass es die Menschen, die mir am Herzen liegen, nicht erwischt. Und ich hoffe spätestens dann, dass die Menschheit aufwacht und einen Schlussstrich zieht, was Massentierhaltung angeht.

So Öko- und Biokrams unterstütze ich ab und zu, nicht weil ich daran glaube, sondern weil ich die Idee, die dahinter steht, gut finde! ^_^

Also ich bin bereits seit… etwa 10 Jahren Vegetarier und es hat mir noch nicht geschadet… Ich versteh nicht, was das von manchen Leuten soll (hört man besonders oft von Männern), dass man unbedingt 3x am Tag Fleisch braucht… totaler Schwachsinn… das ist eigentlich nur dekadent und unüberlegt.
Wir sollten wirklich mehr darüber nachdenken was wir eigentlich Tag täglich in uns reinschaufeln!

a) Zu viel Fleisch und fettes Essen sind ungesund! Erhöhtes Risiko für Herzleiden, Darmkrebs… gar nicht darn zu denken was die ganzen Antibiotika anrichten können…

b) Wir schaden der Umwelt damit! 40% der Treibhausgase kommen von unseren modernen Massentierhaltungsanlagen! Dann noch die Wasserverschmutzung… wir vergiften unseren Planeten damit!

c) Wo kommt eigentlich das ganze Futter her? Das Futter wird in armen Ländern angebaut, die selbst nicht genug für ihre Bevölkerung haben aber dennoch billig exportieren… Tropenwälder werden abgeholzt, in Südamerika wird den Bauern ihr Land abgenommen um Anbaufläche zu schaffen, die Familien leben in Slums, aus denen sie immer wieder vertrieben werden und sie werden mit Pestiziden vergiftete, weil die großen Unternehmer die das Zeug anbauen großflächig alles mit dem Gift einsprühen, Die Menschen sterben früh, es gibt häufig Geburtsfehler und Missbildungen! Skrupelloses, menschenunwürdiges Verhalten!

d) Die Haltung der Tiere: Eingepfercht in Käfigen, extra Zuchttiere, die möglichst viel Profit bringen sollen, schnell fett (und krank) werden und wegen dem Übergewicht und der mangelnden Bewegung an Gelenkbeschwerden, Missbildungen… leiden. Die meisten Tiere haben vor ihrem Ende nie auch nur einen Sonnenstrahl gesehen!
Schweine werden ohne Betäubung verstümmelt (Schwanz ab, Hufe verstümmeln…),
Hühner werden total beengt gehalten, trampeln auf toten Hühnern herum, werden krank und meistens schmeißen die noch lebende Tiere einfach weg! Bio ist da nicht besser! Das heißt lediglich nur 3000 Hühner pro Anstalt, bestimmtes Futter und nur bedingt Medikamente… besser gehalten werden die auch nicht.
Bevor aber erst mal Hühner für eine Legeanstalt oder zur Mast da sind werden die Küken mit dem falschen Geschlecht für die jeweilige Zuchtrasse einfach gehächselt… ab in den Schredder! Das kanns ja wohl nicht sein!

e) Milchprodukte: Kühe werden auch kaum mehr auf Weiden gehalten, aber es verkauft sich nun mal gut wenn etwas Grün auf der Packung ist. Bio Tiere werden auch im Stall gehalten! Außerdem bedenkt mal die Tatsache wie unverschämt das eigentlich ist einer Mutter gleich nach der Geburt ihr Kind wegzunehmen, das künstlich zu ernähren und wenn man sichs recht überlegt sind wir echt pervers einfach die Muttermilch einer anderen Art zu trinken. o.0
Dass wir Milch trinken ist so eigentlich gar nicht vorgesehen. Warum sonst ist ein Großteil der Weltbevölkerung laktoseintolerant?

Deswegen bin ich irgendwann zu dem Schluss gekommen: Vegetarier mit Einschränkungen. Weitestgehend keine Milchprodukte und Eier nimm ich immer gleich vom Bauernhof mit wo ich seh, dass die Hühner frei rumrennen, Fisch sowieso nicht! Aus dem Supermarkt keine Produkte wo Milch oder Eipulver drinnen ist weil das die Qualeier sind (dieser Teil ist extremst schwierig weil dies einfach überall reinpanschen… auch in Medikamente mischen sie sehr gerne Gelatine oder Milchpilver)
Und vegetarisch ist überhaupt nicht langweilig… es gibt so viele tolle Rezepte! Ich koch meistens mehr und frier den Rest ein, dann gehts das nächste Mal schneller… (Mein einziges Problem dabei ist meine Schwester, der außer TK Fertigprodukten und Fastfood NICHTS schmeckt… Ich probiere nun mal gerne alle möglichen Rezepte mit frischem Gemüße, exotischen Gewürzen… durch, das stößt nur nicht gerade auf viel Toleranz… -.- )

Ich verbiete keinem der es unbedingt will Fleisch zu essen, aber ich finde wir sollten alle unser Konsumverhalten etwas überdenken und weniger davon essen, wenn wir das alle tun würden wären diese Zustände nie so wie sie heute sind!

Aber wir leben eben in einer Welt in der einige wenige skrupellose, geldgeile Unternehmer die Wirtschaft kontrollieren, es zu wenig Aufklärung gibt, wir leben alle noch in der Illusion, dass alles wie zu Opas und Omas Zeit angebaut wird… und so lange die Dumpingpreise für Fleisch existieren wird sich das auch nciht viel tun… Deswegen find ich Schwedens Idee mit der Fleischsteuer spitze!

Fleischsteuer ist schädlich. Dann kauft erst recht jeder nur noch das immernoch billigere Massentierhaltungsfleisch.
Wer Vegetarier ist, weil er gegen Massentierhaltung ist, sollte lieber Weidehaltung (oder nur einheimische Futtermittel) unterstützen, damit sich das weiter verbreitet. (Wenn jemand kein Fleisch will, weil es ihm Leid tut, dass Tiere überhaupt sterben oder es nicht schmeckt, dann kann man da nichts tun.)

a) Zu viel Fleisch und fettes Essen sind ungesund! Erhöhtes Risiko für Herzleiden, Darmkrebs... gar nicht darn zu denken was die ganzen Antibiotika anrichten können...
Diese Studien die das behaupten sind auch nicht ganz genau. Zum Beispiel zählen sie auch Hamburger mit Brot und Zucker zu "Fleisch". Zuviel Gemüse ist übrigens auch ungesund. Gemüse enthält Stoffe, die Fressfeinde vergraulen, unfruchtbar machen oder töten soll.
Dass wir Milch trinken ist so eigentlich gar nicht vorgesehen. Warum sonst ist ein Großteil der Weltbevölkerung laktoseintolerant?
Es ist garnichts vorgesehen, keiner und nichts stellt solche Regeln auf. Wenn Nordeuropäer oder Massai daran angepasst sind, dann trinken die halt Milch, weils halt ein guter Fett-Eiweiß und sogar Kohlenhydrat-Lieferant ist.

Zu viel. ZU VIEL. Zu viel. Zu viel. Zu viel zu viel zu viel.
Zu viel. Jepp. Tatsache. Aber weißt du was: von zu viel Wasser ertrinkt man.
Und die Frage nach zu viel Fleisch: Dreimal am Tag Fleisch ist nicht zu viel. Der menschliche Organismus ist allgemein auf Omnivore Ernährung ausgelegt. Es ist sehr stark Rasse abhängig, wie viel Fleisch zu viel ist, der Germane und Kelte, also das europäische Volk, ist sehr gut auf Carnivore Ernährung ausgelegt, sieht man unter anderem an Funden wie Ötzi und dem Cromagno Menschen. Vegetarisch zu leben ist nicht zwingend gesünder, allerdings essen viele Vegetarier einfach bewusster und umgehen so die größeren Fallen. Wenn du dich allerdings täglich von einem Laib Weißbrot ernährst, bist du genauso nah am Krebs wie jeder amerikanische Fast-Food-Junkie.

b) Wir schaden der Umwelt damit! 40% der Treibhausgase kommen von unseren modernen Massentierhaltungsanlagen! Dann noch die Wasserverschmutzung... wir vergiften unseren Planeten damit!

Jop, Massentierhaltung ist ein Problem, Öko und Bio, vor allem Demeter sind ein guter Schritt.

c) Wo kommt eigentlich das ganze Futter her? Das Futter wird in armen Ländern angebaut, die selbst nicht genug für ihre Bevölkerung haben aber dennoch billig exportieren... Tropenwälder werden abgeholzt, in Südamerika wird den Bauern ihr Land abgenommen um Anbaufläche zu schaffen, die Familien leben in Slums, aus denen sie immer wieder vertrieben werden und sie werden mit Pestiziden vergiftete, weil die großen Unternehmer die das Zeug anbauen großflächig alles mit dem Gift einsprühen, Die Menschen sterben früh, es gibt häufig Geburtsfehler und Missbildungen! Skrupelloses, menschenunwürdiges Verhalten!

Rate mal, wo dein Salat herkommt.

d) Die Haltung der Tiere: Eingepfercht in Käfigen, extra Zuchttiere, die möglichst viel Profit bringen sollen, schnell fett (und krank) werden und wegen dem Übergewicht und der mangelnden Bewegung an Gelenkbeschwerden, Missbildungen... leiden. Die meisten Tiere haben vor ihrem Ende nie auch nur einen Sonnenstrahl gesehen! Schweine werden ohne Betäubung verstümmelt (Schwanz ab, Hufe verstümmeln...), Hühner werden total beengt gehalten, trampeln auf toten Hühnern herum, werden krank und meistens schmeißen die noch lebende Tiere einfach weg! Bio ist da nicht besser! Das heißt lediglich nur 3000 Hühner pro Anstalt, bestimmtes Futter und nur bedingt Medikamente... besser gehalten werden die auch nicht. Bevor aber erst mal Hühner für eine Legeanstalt oder zur Mast da sind werden die Küken mit dem falschen Geschlecht für die jeweilige Zuchtrasse einfach gehächselt... ab in den Schredder! Das kanns ja wohl nicht sein!

Ich glaube, hier wurde auch schon über Artgerechte Haltung und regionale Produkte gesprochen. Übrigens zählt die Haltung nicht pro Anstalt, sondern pro Quadratmeter, aber ja, auch das ist bei Bio immer noch etwas knapp bemessen.

e) Milchprodukte: Kühe werden auch kaum mehr auf Weiden gehalten, aber es verkauft sich nun mal gut wenn etwas Grün auf der Packung ist. Bio Tiere werden auch im Stall gehalten! Außerdem bedenkt mal die Tatsache wie unverschämt das eigentlich ist einer Mutter gleich nach der Geburt ihr Kind wegzunehmen, das künstlich zu ernähren und wenn man sichs recht überlegt sind wir echt pervers einfach die Muttermilch einer anderen Art zu trinken. o.0 Dass wir Milch trinken ist so eigentlich gar nicht vorgesehen. Warum sonst ist ein Großteil der Weltbevölkerung laktoseintolerant?

Der Großteil der Weltbevölkerung? Falsch. Etwa ein viertel der Europäer. Laktaseproduktion ist in den meisten Fällen eine Gewohnheitssache, die in den genetischen Code aufgenommen wurde. Daher sind andere Völker, wie die Asiaten, deutlich anfälliger auf Laktoseintoleranz.

Eier nimm ich immer gleich vom Bauernhof mit wo ich seh, dass die Hühner frei rumrennen,

Wait … du findest es abartig, Muttermilch einer anderen Spezies zu trinken, aber du hast kein Problem damit, die Ungeborenen einer anderen Spezies zu essen? Embrios? Babies? Das ist eine ziemlich hässliche Art der Doppelmoral, sorry.

Der Mensch ist nur so weit gekommen, WEIL er sich vorwiegend carnivore ernährt hat. Andere Omnivore Spezies, wie Ratten oder Schweine, sind ebenfalls für ihre herausragende Intelligenz bekannt. Pferde und Kühe eher für ihr kleines Hirn.

Zu viel Fleich mag ja ungesund sein, aber ich esse ein oder zweimal pro Woche Fleisch und ich denke, dass ist okay. Ich habe auch Freundinnen, wo Vegetarier sind und ich finde, es gut aber ich muss ehrlich sein, ich kann mir es nicht vorstellen ohne Fleisch zu leben und wenn man das Fleisch noch von regionalen Erzeugern kauft.

Die Idee mit dem Veggie - Day finde ich gut, aber ich finde es auch komisch, denn in Mensas, Kantinen werden oft schon Menüs für Vegetarier angeboten und bei uns in der Mensa gibt es auch oft Gerichte ohne Fleisch.

Bei uns im Bioladen sind die mache Sachen genauso teuer oder besser gesagt genau so billig wie im Supermarkt. Daher kaufe ich und meine Fam. immer da ein, denn ich finde es sollen die Biobauern untestützt werden und nicht die Supermarktketten.

Jeder bestimmt was er ist und dabei soll es auch bleiben (finde ich).

Es ist doch eigentlich egal was ich esse, ALLES ist ungesund!
Ständig höre ich, dass zu viel von dem und das ungesund ist und dass in Nahrungsmittel Hormone, Medikamente, Wasser, irgendwas unbekanntes oder sonstiges zugeführt werden.
Falls wer sich über das Wasser wundert -> Erhöhung des Gewichtes vom Produkt, gerne bei Fleisch gemacht.
Bio Produkte zu kaufen ist aber ein bisschen besser(schätze ich mal…nein…hoffe ich mal!), weil hier etwas weniger von dem “Zeug” zugeführt wird.
Ich persönlich esse alles(Fisch, Fleisch, Milch, Ei, Pflanzliches, Süßkram :D)
Was ich über Vegane Ernährung halte: ich kann es mir schwer vorstellen, mich nur Vegan zu ernähren x_X
Weil, ich müsste dann auf alle Lebensmittel schauen, ob da nun was tierisches ist oder nicht. Sogar in manchen Fruchtsäften ist was von Tier dabei.
Da wäre es leichter für mich, vegetarisch zu essen, weil da verzichtet man nur auf Fleisch.

Ich habe mal gehört, dass Fisch+Vegan/Vegitarisch(weiß nicht mehr was von beidem) das gesundeste ist.
Da wurde festgestellt, das Leute, die sich so ernährt haben, länger lebten. (Ich glaube diese Info habe ich von Youtube oder gmx)

Denn vermehrt fällt mir auf, dass diese Bewegung versucht ihre Gedankengänge so in die Gesellschaft einzudrängen so dass die persönliche Freiheit des Einzelnen eingeschränkt wird. Das man selbst nicht mehr bestimmen darf wann er was tuen darf oder nicht wenn es um diese Themen geht.

Das ist auch zumeist mein Problem mit der ganzen Bewegung. Es nimmt alles einen stark bevormundenden Charakter an. Ich verstehe eigentlich sehr gut, dass man sich nur dann durchsetzen kann, wenn man eine Sache entsprechend resolut angeht. Allerdings wird dabei vergessen, dass Vegetarismus (bei Veganismus lässt sich noch mehr streiten, wie sinnig das eigentlich ist) vor allem mit einer Einstellung verbunden sein sollte, zu der man aus eigener (vernünftiger) Einsicht gekommen ist. Das heißt, ich muss die Gründe, die für ein fleischloses Leben sprechen, einsehen bzw. verinnerlichen können. Wer nicht aus eigener Einsicht und damit eigenem Antrieb handelt, sondern nur “nachhandelt”, der hat das Ganze doch auch gar nicht genügend verstanden. Insofern fehlt mir da auch das freie Handeln. Und ich glaube, dass ist es nicht, was eine Bewegung, egal welcher Form, eigentlich haben möchte.
Interessant ist auch, wie ich erst letztens im Radio gehört habe, dass die Anhänger vom Vegetarismus/Veganismus vor allem aus der Elite/Bildungsschicht kommen …

Also ich muss gestehen, ich bin seid vielen Jahren Vegetarier. Ich find das toll so, aber ich finde auch, dass das nichts ist, womit man anderen auf die Nerven fallen sollte.
Früher zum Beispiel wäre es für mich nicht denkbar gewesen, Vegetarier zu werden, da ich eine Milchallergie hatte (die hat sich zum Glück mit der Pubertät erledigt, denn ich lieeeeebe Käse, mjam, mjam). Irgendwoher muss man sein Vitamin B12 ja kriegen. Auch wenn es bestimmt viele Veganer gibt, die nicht an Mangelerscheinungen leiden, es gibt ja für alles Möglichkeiten.
Der Name “Bio” wird heutzutage eh auf alles drauf gedruckt, weil er kein geschützter Begriff ist, man also keine großartigen Bestimmungen erfüllen muss am etwas als “Bio” zu deklarieren und alleine für die Bezeichnung ein paar Euro mehr verlangen kann.
Vegan, Vegetarisch, Pescetarisch und was es da nicht alles gibt und natürlich auch das Fleischessen, sind Entscheidungen, die meiner Meinung nach jedem selbst überlassen sein sollten. Essen darf auch Spaß machen :-)
Es sollte einem zwar auch klar sein, dass zu viel Fleisch (mehr als zwei mal die Woche), wirklich ungesund sein kann, es sei denn man macht extrem viel Sport (dann braucht man schließlich viel Eiweiß). Aber genauso muss einem klar sein, dass alles andere in Massen auch ungesund ist. Isst man den ganzen Tag nur Dinge mit hohem Säureanteil (was vor allem Obst und manches Gemüse erfüllen) ist das ungesund für den Magen. Käse und andere Produkte enthalten auch seeeeeehr viel Fett und Eiweiß und sind bei wenig Bewegung genauso ungesund wie Fleisch. Isst man jedoch gar nichts Eiweißhaltiges, ist das ebenso schlecht für den Körper.
Klar bin ich dafür, dass man etwas mehr auf die Umwelt achtet, wenn man seine Lebensmittel kauft. Also kein Fleisch aus Massentierhaltung, kein behandeltes Obst und Gemüse und auch keins, dass immer perfekt aussieht, keine Milchprodukte wo die Milch von unglücklichen Kühen kommt, weniger Verpackungsmüll und so weiter.
Die Liste ist lang und wird dank Industrie und Wirtschaft immer länger. Da ist es ziemlich unmöglich geworden noch umweltbewusst zu leben.
Mein Mann und ich beispielsweise versuchen ein etwas ursprünglicheres Leben zu führen, dass heißt Obst und Gemüse aus eigenem Anbau und möglichst wenig Lebensmittel verschwenden. Aber wir können auf gewisse Dinge immer noch nicht verzichten, auch wenn unsere Milch direkt von der Kuh kommt (seine Großeltern haben nen Bauernhof, großes Glück für uns).
Wenn wir zum Einkaufen fahren, ist unsere Liste fast noch genauso lang wie sonst, gerade im Winter natürlich, wo wir eh kein frisches Obst und Gemüse ernten können. Wir sind nach wie vor Umweltverschmutzer, denn wir fahren Auto. Meist ein Luxus, in manchen Fällen aber auch eine Notwendigkeit.

Naja, um endlich zum Schluss meiner ewig langen Ausführungen zu kommen: Es ist schwer umweltbewusst zu leben und das Leben sollte schließlich auch noch Spaß machen. Also esst und trinkt, was ihr mögt, aber esst und trinkt mit Genuss :-)

Ich bin persönlich keine Vegetarierin… ich esse gerne Fleisch und werde es auch weiterhin tun. Dieser Wahn das man Vegetarisch leben soll/muss ist mMn übertrieben und wird von mir ignoriert.

Dafür achte ich eben darauf wo mein Essen herkommt und unterstütze die Bauern in der Umgebung. Meine Eier und Hühnchen kamen vom Nachbarn. Salat, Tomaten usw. vom eigenen Anbau.
Die Milch vom Bauern 2 Dörfer weiter… das Fleisch vom Metzger der selbst Schlachtet. Da dieses nun mal teurer ist gab es dann nur 2-3 Mal die Woche Fleisch aber das reicht ja dann auch.

Jetzt bin ich leider aus der ländlichen Umgebung weggezogen, aber auch in der Großstadt gibt es die Möglichkeit bewusst einzukaufen.

Was ich jedoch am allerschlimmsten finde sind die Leute die auf Vegan/Vegetarisch tun… einem Vorträge halten wie man zu leben hat, aber Produkte von firmen kaufen die Tierversuche machen.

Diese armen Geschöpfe werden auch in Käfigen gehalten und gequält. Make up, Shampoo, Deo, Parfüm, Nahrung… so viele Firmen machen noch Tierversuche und so wenige kümmern sich darum.
Grade auch die großen bekannten Firmen http://www.wermachtwas.info/ auf dieser Seite kann man z.B. sehen wer Tierversuche macht und welche Produkte ohne Tierquälerei hergestellt wurden.

Mein Fazit ist: Wenn jeder ein wenig darauf achtet was er kauft, kein Essen/Energie verschwendet dann kann schon einiges erreicht werden.
Bewusster leben mit der Natur und nicht gegen sie.

Ja, Tierversuche sind schon echt nicht cool. Ich achte drauf, woher ich meine Kosmetik bekomme (auf Make up und Parfüm verzichte ich eh vollständig, ist nicht gut für meine arme gequälte Haut), aber bewusst einkaufen finde ich in der Stadt schon schwer. Gerade, wenn man so wenig Geld hat wie ich.
Und dann wären da noch gewisse Medikamente, wo ich nicht weiß, ob sie nicht auch an Tieren getestet wurden und die ich dringend benötige. Ich meine Forschung ist zwar was tolles, aber man testet natürlich gerade bei risikoreichen Präparaten gerne mal vorher an armen, kleinen Ratten, was ich nicht cool finde.
Und dann noch mein Problem mit gewissen Quellen im Internet. Bei Kosmetik greife ich da natürlich gerne auf die Liste von PETA zurück, aber bei anderen Quellen bin ich mir nicht unbedingt sicher, ob sie zu 100% vertrauenswürdig sind. Das Internet besteht schließlich zu einem kleinen Teil aus Fakten und zu einem großen Teil aus Gerüchten, Mutmaßungen und Halbwahrheiten. Da fällt es einem natürlich nicht gerade leicht, Vertrauen zu finden. Auch wenn das mit Sicherheit ein anderes Thema ist.

Die Seite www.wermachtwas.info ist wirklich interessant! Gut, dass es Möglichkeiten gibt, sich dahingehend schlau zu machen. Man schmeckt ja nun nicht, ob das Tier unter guten Bedingungen gehalten wurde oder nicht.

Ich stelle mich auch klar gegen Tierquälerei und bin auch dafür, dass der Ottonormalverbraucher seinen Fleischverzehr einschränken sollte - der eigenen Gesundheit und der der Tiere wegen.

Deswegen stehe ich PETA auch weitest gehend positiv gegenüber.
Das Einzige, das mich stört, ist, dass sie dir mehr oder weniger direkt sagen, dass du an moralischer Integrität verlierst, wenn du kein Veganer bist. Und die Argumente auf der Seite, vor allem die, die sich für das Veganertum aussprechen, sind da doch sehr fadenscheinig.
Das Problem mit B12 wird da gar nicht thematisiert. Außerdem wird es so hingestellt, als sei der Mensch komplett auf vegane Ernährung ausgelegt.
Wirklich lachhaft finde ich die Begründung, warum man sich auch von Milch und Eiern fernhalten solle. Da wird mit den Zuständen in der Massentierhaltung argumentiert - und anscheinend angenommen, dass jeder Nutztierhalter so verfährt. Wobei ich aus der Nachbar- und Verwandtschaft doch viele kenne, die sich Hühner halten und das NICHT in Legebatterien… Sollen die die Eier einfach wegschmeißen?

Ich glaube, in solchen Argumentationen schwingt zum Teil auch viel von dem Wunsch mit, ein besserer Mensch zu sein und sich irgendwie gegen “schlechtere” abzugrenzen.

Also es gibt durchaus Menschen, die sicher sind, dass man schmecken kann, ob das Tier glücklich war oder nicht.
Ich selbst kann nur von Milch und Eiern sprechen.

Wir waren früher immer auf einem Bauernhof im Urlaub und die hatten 3 Kühe im Stall, um Milch am Hof zu haben. Die anderen Kühe haben auf der Alm geweidet, die Tiere wurden regelmäßig “getauscht”. Die Milch am Hof ist göttlich - kann aber auch dran liegen, dass Vollfettmilch einfach geiler schmeckt als 3,5% oder 1,5% Fettanteil in der Milch (weil Fett halt Geschmacksträger ist).

Aber grad bei Eiern schmeckt man den Unterschied, find ich. Eier aus dem Laden schmecken zwar okay, aber irgendwie fand ich die Eier von meiner Freundin, deren Mutter ein paar Hühner hält, wesentlich schmackhafter und auch die Eier vom Bauernhof quasi nebenan schmecken besser - es kann aber auch einfach am Futter gelegen haben. (Wer hatte nicht schon mal ein Ei, das total nach Fisch schmeckte…?)

Ich würde gern die Eier am Bauernhof kaufen, leider ist mir das als Vollzeitberufstätige nicht möglich. Liegt aber in dem Fall an den Betreibern des Hofes, die verkaufen nur zu festgelegten Zeiten, und die sind halt dann, wenn ich arbeiten bin. Pech gehabt. Und man muss den Bedarf vorher anmelden, und da tu ich mir schwer, weil man da auch persönlich vorbei muss, den Bedarf anmelden. Die sind etwas eigen, was das betrifft O.o

Bei Medikamenten steh ich zwiegespalten da - ich denke mir, mit Medikamenten, die lang auf dem Markt sind, wo man nix mehr testen brauch, ist alles in Butter, aber bei neueren…? Weil ein Medikament auf Zellkulturen anspringt, heißt das nicht, dass es im lebenden Organismus funktionieren muss, aber wie soll mans testen? Da scheiden sich echt die Geister.

Fleischverzehr allgemein. Die Menge machts. Zwei mal die Woche Fleisch sind auch dann ungesund, wenn ich, wie das dann leider viele tun, n halbes Kilo auf einmal verdrücke, weil ich ohne Fleisch nur ein halber Mensch bin (nicht dass ich das tu, aber mein Vater und mein Freund neigen leider dazu). Da ist es dann doch verträglicher, jeden Tag nur eine kleine Portion zu essen. Also mal n Rädle Salami am einen Tag und am nächsten dann das Schnitzel usw.

@Peta: Wenn ich ehrlich bin, sind die mir einfach zu extrem. Sie mögen in vielen Themenbereichen wirklich einfach nur recht haben, aber mit ihrer extremem Art vergraulen sie mich und andere Menschen.
Ich hatte mal so ein “Peta-Gespräch” auf der Einkaufstraße und der Kerl war nicht gerade freundlich zu mir - da braucht man sich dann nicht zu wundern, dass Peta-Menschen und Veganer als verrückte Spinner abgetan und nicht für voll genommen werden.

Ich bin PETA gegenüber sehr negativ eingestellt, weil sie grundsätzlich verteufeln, ohne zu hinterfragen. Ich habe mehrere Pelze, die ich sehr liebe, weil sie unendlich warm, wunderschön und kuschelig sind - dass die Pelze älter sind als ich und seit zwei Generationen in meiner Familie sind, wird gar nicht erst gefragt. Mit Farbbomben nach Pelzmänteln zu werfen, halte ich für das dümmste dümmste was man tun kann, da sich jemand, der es sich leisten kann, einfach einen neuen Mantel kaufen würde. Auch finde ich PETA Aktivisten unglaublich unangenehme Menschen, weil die, die ich bisher kennen gelernt habe, nicht mit vernünftigen Argumenten werben, sondern mit moralischer Stimmungsmache und aggressiven Strategien, die ein schlechtes Gewissen auslösen sollen. Für mich stehen PETA auf der gleichen Stufe wie religiöse Extremisten.

Was Tierversuche angeht: Ich habe jetzt mal ein bisschen Recherche betrieben und herausgefunden, dass fast alle Produkte, die ich benutze, ein rotes Label haben (wobei ich diese Seite nicht für absolut seriös halte). Weitergehende Recherche vor allem nach Clinique hat mich aber zu der Erkenntnis gebracht, das Estee Lauder “profit over animal walfare” stellen. Zudem ist es in einigen Ländern (zum Beispiel China) gesetzlich vorgeschrieben, dass Produkte an Tieren getestet werden müssen, bevor sie an Menschen verkauft werden dürfen. Zudem bin ich als Allergiker und Neurodermiker auf Tierversuche angewiesen. Ich kann kein Produkt benutzen, das nicht dermatologisch getestet wurde und Alverde ist keine Alternative, da vor allem in pflanzlichen Stoffe starke Allergene wie Linalol, Limonene oder Citronella enthalten. Wobei nach dieser Liste Alverde auch ein rotes Label hat, just sayin. Und bei denen steht auf der Packung sogar “vegan” drauf.
Ich bin sehr eitel. Gepaart mit meiner komplizierten Haut bedeutet das, dass ich im Monat gut 50-70 Euro für Kosmetik ausgebe. Allein meine Augencreme kostet wahrscheinlich doppelt, als die durchschnittliche Frau in meinem Alter für Kosmetik monatlich ausgibt. Ich hatte eigentlich im großen und ganzen gehofft, dass in dem Preis ein fairer Hintergrund inbegriffen ist, aber scheinbar ist dem nicht so. Ich bin der Meinung, dass Qualität ihren Preis hat, allerdings will ich für Qualität und nicht für den Namen bezahlen. Allerdings ist sogar Eucerin und Louis Weidmer rot markiert.

Generell finde ich es auch recht zweigesichtig, wenn man sich auf der einen Seite für die tollen, armen, wehrlosen Tiere einsetzt, aber kein Problem damit hat, billig billig Klamotten und Produkte zu kaufen, die unter unwürdigen Bedingungen von armen, kleinen, wehrlosen Menschen hergestellt werden.

Jetzt ergreife ich mal das Wort (oh je) :D

Ich bin seit 8 Jahren Vegetarierin und für mich war es die beste Entscheidung meines Lebens. Gerne wäre ich auch vegan, aber ich bin so süchtig nach Süüüßigkeiten o___o
Jetzt zur Kernaussage deines Textes, dass dich dieses öko-, bio-, vegan- Vollgequatsche nervt.
Auf der einen Seite kann ich das gut nachvollziehen (mich nervt Werbung von der Kirche, das Gelaber von Christen und anderen Leuten, die mir ihre Religion und Lebensweise aufzwängen wollten auch xD).
Man sollte das aber auch mal aus der anderen Perspektive betrachten: Stell dir vor alles was im Moment aus Fleisch ist, wäre aus Fleischalternativen und alle McDonalds-Plakate, Speisekarten in Restaurants, Lebensmittelverpackungen usw. würden schreiben „100% vegan“, „rein pflanzlich“, „öko und super toll“ – voll nervig, oder?
Genau so sieht aber der Alltag eines Veganers/Vegetarier aus. Alle 10m wird einem gesagt, wie toll Fleisch doch ist: „100% Beef“, „extra saftiges Steak“, Fleisch hier, Fleisch da … natürlich freut man sich dann, wenn man sich das mal nicht anhören muss, wenn man mal Essen kann ohne sich zu fragen „omg, hoffentlich ist in dem Käse kein Lab“ und wenn man weiß, dass es auch Gleichgesinnte gibt, in der großen, bösen Welt der Fleischesser ;D

Mit Pelzen hab ich generell immer ein Problem, da meistens Nerze oder andere Tiere extra für so etwas gezüchtet werden und die wirklich nur für den Pelz verwendet werden, nicht, weil man sie essen kann oder so.
Gut, wenn es ein Familienerbstück ist, kann ich dich nachvollziehen, dann hängt ja vielleicht noch ein emotionaler Wert dran. Dennoch, ein bisschen makarber finde ich es schon, einen Pelz als Familienerbstück zu bezeichnen… Fotos oder Schmuckstücke, ok, aber ein totes Lebewesen?! Naja muss ja jeder selber wissen.
Was die Wärme und Kuschligkeit angeht, muss es finde ich kein Pelz sein… Vollsynthetik ist zwar auch nicht gerade cool, aber es gibt auch genügend natürliche Mittel um warme Kleidung herzustellen, ohne das ein Tier dafür leiden muss.

Dazu kann ich nur sagen, ich bin Neurodermitiker und Allergiker und mir hat es noch nie geholfen, dass etwas an Tieren getestet oder dermatologisch getestet wurde. Ich musste so ziemlich alles selber für mich herausfinden, da man gerade als Neurodermitiker nicht sagen kann, wovon die Neurodermitis überhaupt ausgelöst wird. Ein Großteil spielt sich da oft auf psychischer Ebene ab, aber natürlich spielen auch physische Faktoren eine Rolle.
Die besten Erfahrungen habe ich übrigens mit Kamille gemacht (Nicht als Salbe, Creme oder Sonstiges, sondern einfach mit heißem Wasser aufgegossen, notfalls auch Kamillentee), auch ein sanftes Peeling aus Zucker, Pflanzenöl und Honig wirkt wahre Wunder, aber das ist natürlich alles von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Ich möchte nicht unhöflich klingen, aber wahrscheinlich benutzt du auch Make Up und so´n Zeug (Wenn nicht, dann verzeih bitte). Das ist viel schädlicher für die Haut, als alles andere, was du ihr antun kannst. Ich benutze schon eine ganze Weile keins mehr und meiner Haut geht es weitaus besser. Sieht auch viel schöner aus, aber das ist auch nur meine bescheidene Meinung. Und auch wenn dieser Spruch meist von hässlichen Menschen benutzt wird (sagt man zumindest), benutze ich ihn dennoch, denn es steckt viel wahres drin: “Wahre Schönheit kommt von innen.”

Ich achte darauf, dass meine Kleidung Fairtrade ist, zumindest, wenn ich mir ein neues Teil kaufe. Die vielen Jeanshosen und so weiter, die ich von meinen Schwestern bekomme, weil ich bis vor kurzem noch das schlankeste Mitglied meiner Familie war (seit ich mit einem Koch zusammen bin, hat sich das ein bisschen geändert), trage ich natürlich auf. Ich kann natürlich dennoch nicht bis ins kleinste nachverfolgen, unter welchen Bedingungen ein Kleidungsstück hergestellt wurde, zahle aber dennoch mehr Geld für Fairtradekleidung, in der Hoffnung, dass es den Arbeitern wirklich etwas bringt.
Und anstatt viel Geld für Kosmetik auszugeben, kann man doch auch besser dafür etwas mehr Geld ausgeben (Verzeihe mir diese grobe Unterstellung, aber so wie ich deinen Post interpretiere, tust du das höchstwahrscheinlich selbst nicht, oder liege ich falsch?)

… und Vollsynthetik, also Plastik, das umweltschädlich hergestellt wird und noch umweltschädlicher entsorgt wird, lässt natürlich keine Tiere leiden… vor allem, wenn der Müll mal wieder entsorgt wird in Form von “verbrennen” oder “ins Meer werfen”.
Hab ich verstanden ^^
Dass Plastik mit weichmachern versehen ist, das zB auch unfruchtbar machen kann, ist auch super öko…

Doch natürlich lässt es Tiere leiden… hab ich was anderes geschrieben? Oh mann, dann tut es mir Leid, das war falsch.
Was soll man dazu noch sagen:
Im Prinzip ist alles scheiße und wir sollten uns alle was schämen und am besten sofort sterben. Aber das kann man ja bei so ner Diskussion ja schlecht schreiben…