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Alles Bio,Öko und Vegan. Meine Meinung.

Wobei eine vegetarische Ernährung bei Hunden soweit ich weiß immer noch möglich ist… Für Katzen ist das ja extrem ungesund, weil sie bestimmte Aminosäuren brauchen, die nur in Fleisch vorhanden sind und die sie auch nicht selbst herstellen können. Bei Hunden ist das nicht der Fall.
Was also vegetarische Ernährung bei Katzen angeht: absolut daneben… das arme Tier. Bei Hunden möglich, aber vermutlich extrem anstrengend.

(Bei Falschinfos bitte bescheid sagen… ich bin mir grad nur zu 90% sicher, dass es so war…)

Wie ich grade durch googlen feststellen musste, sind alle Aminosäuren die ein Hund braucht auch in best. Pflanzen enthalten.
Das war mir neu.

Was das Thema “Wasser sparen” angeht: In unserer Klimazone ist das nicht wirklich sinnvoll. Zunächst einmal haben wir (im Gegensatz zu anderen Weltgegenden) viel mehr Niederschlag als letztendlich vom Menschen genutzt wird. Wir haben hier keinen Wassermangel. Und dazu kommt, dass die Leute hier so wenig Wasser verbrauchen, dass die Stadtwerke in Zeiten mit weniger Regen kräftig nachspülen (!) müssen, damit es nicht zu Stauungen und den entsprechenden Hygieneproblemen (Mikroorganismen…) im Abwassersystem kommt. Ob man beim Zähneputzen das Wasser laufen lässt oder nicht, macht für die Umwelt keinen großen Unterschied. Na ja, solange es kein WARMES Wasser ist, das verbraucht natürlich wieder Energie. Natürlich ist es besser, den Energieaufwand fürs Erhitzen einzusparen, aber man sollte sich nicht einbilden, die Minimalbeträge für Pumpen und die Herstellung von Wasserfiltern (die übrigens jahrelang halten) fielen statistisch irgendwie ins Gewicht. Krampfhaftes Wassersparen ist reine Gewissensberuhigung mit minimalem praktischem Nutzen.

Man erreicht viel mehr, indem man kein “Mineralwasser” in Flaschen mehr kauft und stattdessen das Wasser aus der Leitung trinkt. Nicht nur, dass Plastik/Glas (nein, Glasflaschen sind NICHT ökologischer, auch wenn “Ökos” das oft glauben - das Glas wird bei hohen Temperaturen hergestellt, und nach einmaliger Nutzung werden die Flaschen wieder zerdeppert und eingeschmolzen…) und Transportwege eingespart werden - die Reinheitsanforderungen für Leitungswasser sind eh viel höher als die für abgefülltes Wasser! Das weiß kaum jemand, aber mit Leitungswasser handelt man sich tatsächlich WENIGER Schadstoffe ein. (Und “Mineralstoffe” sind genausoviele drin, mal abgesehen davon, dass der menschliche Bedarf daran eh durch die feste Nahrung mehr als gedeckt ist…)

Kleinkinder vegan ernähren zu wollen, ist ohne jeden Zweifel Kindesmisshandlung. In dem Alter, wo sich das Gehirn gerade am kräftigsten entwickelt, haben Kinder einen viel höheren Bedarf an tierischen Eiweißen als Erwachsene! Und durch planzliches Eiweiß kann das nicht ersetzt werden, Kinder unter 5 Jahren können viele Gemüsesorten noch gar nicht richtig verdauen. Evolutionär hat es durchaus einen Sinn, dass Kleinkinder - kulturunabhängig und kollektiv - Broccoli, die meisten Kohl-Arten und Spinat wieder ausspucken. Die wissen instinktiv, dass das als Nahrung für sie nicht geeignet ist. Man tut Kindern also KEINEN Gefallen (weder psychisch noch ernährungswissenschaftlich), wenn man ihnen gegen ihren Willen Gemüsebrei verabreicht, weil das ja so “gesund” wäre… Im Gegenteil. Es gibt Blähungen (und diverse Kindheitstraumata) sowie schlimmstenfalls auch Nierenprobleme gratis. Alle Tiere schaffen es, instinktiv zu wissen, was sie zu sich nehmen sollten und was nicht - warum traut man das jungen Menschen nicht zu? Wir sind genauso ein Produkt der Evolution wie alle anderen Tierarten auch…

Eine rein pflanzliche Ernährung bei Hunden ist auch nicht möglich. Hunde brauchen eben einen gewissen Anteil Fleisch (der allerdings viel höher als beim Menschen ist) in ihrer Nahrung. Hunde brauchen eine Ernährung, die fast ausschließlich aus Fleisch besteht, mit minimalen pflanzlichen Zusätzen (die sie meist selbst beim Gassigehen mit Grünzeug decken). Es geht ja nicht nur um die Nährstoffe selbst (die man in der Tat mit Zusatzstoffen im pflanzlichen Futter decken kann), sondern auch um die Bestandteile der Nahrung, die UNVERDAUT durch den Darm gehen. Die haben bei einer rein vegetarischen Diät einfach die falsche Beschaffenheit - man erhöht also die Wahrscheinlichkeit diverser Erkrankungen des Verdauungstrakts.

Ein weiteres deutlich unterschätztes Kriterium ist der Geschmack: Bekanntlich ist der Geschmackssinn dafür da, dass das Gehirn dann dem Körper signalisiert, welche Enzyme für die Verdauung ausgeschüttet werden sollen. Das bedeutet: veganes Essen, das alle Nährstoffe von Fleisch künstlich zugesetzt bekommen hat, wird leider NICHT genauso verwertet wie ein Stück Fleisch. Wenn es nun einmal nicht nach Fleisch schmeckt, wird der Körper des armen Tiers auch nicht die nötigen Enzyme ausschütten, um die Fleisch-Nährstoffe verdauen/aufnehmen zu können - das wird dann so gut wie unverdaut wieder ausgeschieden… Dann sind die tollen Aminosäuren im Kot, aber leider nicht im Tier.

Also die “vegane” Ernährung klappt dann und NUR dann, wenn das Vieh viel Auslauf hat und sich die ein oder andere Zusatznahrung fängt. (Meine Theorie: ausschließlich deswegen können “vegan” ernährte Katzen gesund bleiben… Auch wenn das liebe Esoteriker-Frauchen natürlich vehement abstreitet, dass ihr kleiner Liebling JEMALS so gemein sein und Vogelnester plündern könnte, das kenne ich aus der Nachbarschaft… lach)

Oh mein Gott, dass es wirklich Menschen gibt die ihren Tieren zwanghaft ihren Lebensstil aufdrücken müssen! Biologisch total daneben und einfach Tierquälerei! Ganz ehrlich, wenn solche Menschen aus Tierliebe kein Fleisch essen dann sollten sie sich erst gar keine Tiere anschaffen um sie dann mit ihrem Ernährungswahn zu misshandeln!
Tiere sind eben Tieren und keine Menschen und kein Kindersatz! Wenn ich ein Tier haben möchte muss ich auch dessen natürliche Ernährung akzeptieren! Ich kann da echt nur mit dem Kopf schütteln!

Wenns nach dem Wissen was gut für einen ist geht, würd mein Hund auch Schokolade essen :wiiii:
Wenn ich sowas habe, werd ich mit dem Fütter mich Blick angestarrt…
Das mit dem Wasser wusste ich nicht… Und ich ranz meinen Freund immer an, wenn er beim Zähneputzen das Wasser laufen lässt…
Ist aber auch ein Kostenfaktor, man zahlt Wasser und Abwasser und je mehr da durch läuft, desto mehr zahlt man. Dürfte bei einigen auch ein Grund sein, warum sie Wasser und Energie sparen…
Wir dürfen dieses Jahr 500€ nachzahlen… Hauptsächlich wegen Heizung…
Der Winter war extrem lang und kalt fand ich und mein Freund hat Meiner Meinung nach sein Kämmerlein eh viel zu warm gehabt… das gibts dies Jahr nicht mehr… Der Kriegt nen Termometer dahin und wehe es ist zu warm…

Und mein Hund ist Kindersatz… Kriegt Geschenke und wird bepüschelt ^^

Hierzulande völlig plastikfrei zu leben ist so gut wie unmöglich - aber man kann seinen Plastikverbrauch und sonstigen Ressourcenverbrauch zumindest so niedrig wie möglich halten. Stoffbeutel zum Einkaufen mitzunehmen ist kein großes Problem, Obst und Gemüse braucht man nicht eingeschweißt zu kaufen (schmeckt dann eh nicht mehr und schimmelt schneller), Fleisch geben sie einem an der Theke auf Wunsch auch ohne die Plastiktüte… Und vor allem kann man seine Gebrauchsgegenstände wirklich so lange wie möglich benutzen. Und nicht nach zwei Jahren wegschmeißen und durch neue ersetzen, die viel “moderner” sind… (Mein Handy ist 15 Jahre alt und tiptop in Ordnung - sogar den Akku muss ich nur alle 2 Wochen aufladen.) Und nicht eine neue Wohnungseinrichtung kaufen, nur weil einem die alte optisch nicht mehr gefällt. (Ihr ahnt gar nicht, WAS für Sachen man auf dem Sperrmüll findet! Teilweise richtig wertvoll…) Die Wegwerf-Mentalität in den Industrieländern ist eigentlich neben dem hemmungslosen Benzinverbrauch das größte Umweltproblem überhaupt. Da werden völlig heile, funktionstüchtige Sachen einfach entsorgt, weil sie nicht mehr chic genug sind, um vor seinen Kumpels damit angeben zu können… Als wäre es eine Zumutung, seine Sachen gut zu behandeln, so lange zu benutzen, bis sie kaputtgehen, und sie im Zweifelsfall halt auch wenn möglich zu reparieren. Ich wage zu behaupten: allein schon damit tut man VIEL mehr für die Umwelt (und somit auch zur Vermeidung von Tierleid, falls es irgendwem tatsächlich darum gehen sollte) als ein Veganer mit modernem Smartphone und Auto. Nur kann man sich eben damit nicht so toll moralisch überlegen fühlen und es zur religiösen Überzeugung verklären.

Stimmt. Meinen Schreibtisch hab ich in Einzelteilen da gefunden. Drei-bis vier kaputte Ikea-Expedits plus Platte aus der Fundgrube und das Ding steht seither vier Jahre und hat zwei Umzüge, die Nähmaschine, meine Farbschlachten und drei Glühbirnenwechsel mit mir drauf überlebt. Und wenns nicht mehr tut, geh ich auf den Sperrmüll und hol mir neue Teile. Meine Blumentöpfe hol ich in der Regel auch von da. Wen stört es, wenn ein Stückchen abgebrochen ist, dann dreh ichs eben nach hinten…

Zum Thema Wegwerfgesellschaft eine lustige Anekdote aus meiner Straße. Da gibt es diesen hübschen “Eine-Welt-Basar”, wo sich liebe alte Damen die Aufgabe gemacht haben, gebrauchtes weiterzuverkaufen. Sie kriegen die Sachen meistens geschenkt und finanzieren den Laden mit den Verkäufen. Ehrlich gesagt glaube ich fast, dass das abgesehen vom obligatorischen Pizzaservice drei Häuser weiter das am besten gehende Geschäft in der ganzen Straße ist. Und man findet immer unglaublich schöne Sachen da, die irgendwer sonst nicht mehr gebraucht hat. Sogar Tauschhandel funktioniert bei denen. Ich bringe ein Geschirrservice vorbei, das ich mal zur Konfi bekommen habe und total scheußlich war und nehme dafür ein Set Dessertschalen und eine Vase mit. Und Berge wundervoller alter Bücher, die bei irgendwem verstauben, die man gegen CDs oder andere Bücher tauschen kann. Oder unbenutzte, verpackte Bettwäsche von Oma gegen zwei Meter Dupionseide. Perfekt!

Ich hab da schon völlig intakte, hübsche Möbel am Straßenrand gefunden, bei denen ich hinterher sogar von anderen Leuten gefragt wurde, wo ich die denn her habe. XD Die brauchten bloß neue Bezüge, die alten waren halt ein bisschen abgewetzt. Aber mal eben Stoff zu besorgen und die Nähmaschine rauszuholen ist wohl nicht hip, also schmeißt man halt das ganze Sofa weg und kauft sich ein neues… kopfschüttel Ehrlich gesagt finde ich solches Verhalten skandalös. Gerade weil es nicht nur bei “reichen” Leuten praktiziert wird, sondern auch bei Leuten, die “kein Geld haben” und es eigentlich besser wissen müssten. Ich habe mehrere Leute in meinem erweiterten Bekanntenkreis erlebt, die laut eigener Aussage von Hartz 4 leben, aber merkwürdigerweise die neuesten Handys und Flachbildfernseher haben (und mich schief angucken, weil ich so was NICHT besitze und nicht einmal sonderlich beeindruckt bin, wenn andere Leute es besitzen). Da fragt man sich doch… warum? Sollte denen etwa in Verlauf des letzten Jahres ihr gesamtes Sortiment an Elektrogeräten gleichzeitig kaputtgegangen sein? Wie wahrscheinlich ist das? Tatsache ist doch: sogar bei Leuten am untersten Ende der Einkommensskala werden einwandfreie, benutzbare Dinge grundlos entsorgt. Wenn man zynisch ist, könnte man daraus schließen, dass es manchen Leuten einfach viel zu gut geht - aber so weit will ich nicht gehen, ich weiß ja, wie teuer es wird, wenn man tatsächlich zum Beispiel Wert auf gute Ernährung legt. (Dafür haben die betreffenden Leute aber natürlich wieder “kein Geld”, oh Wunder… Die Prioritäten…) Dass die Produktion von Elektrogeräten EXTREM umwelt-unfreundlich ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Oh, man wird auch komisch angeguckt, wenn man noch Kleidung besitzt undträgt, die gut 15 Jahre alt ist. Warum soll ich T-Shirts und Pullis denn wegwerfen, wenn sie nicht kaputt sind. Die ganze Bude meines Mitbewohners und mir ist zusammengestückelt. “Teurere” Möbel stammen von ebay, aus dem Second-Hand/Trödel - Laden oder sind auch schon bis zu 20 Jahren alt. Ich liebe meinen Echtholzschrank und das Regal dazu einfach. Unverwüstlich.

Zur Ernährung: Selber bin ich ein Allesfresser. Aber in meinem Freundeskreis habe ich mehrere Vegetarier und eine Veganerin. Da wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Rollenspielen treffen, kochen wir auch öfter mal für alle gemeinsam. Unsere Veganerin hat nie verlangt, dass wir für sie was spezielles machen. Sie nicht notwendig, dass wir extra nur auf sie Rücksicht nehmen.
Natürlich machen wir das trotzdem. Und was ist schon dabei einmal alle 14 Tage vegan zu kochen? (So haben wir anfangs gedacht.) Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass sich unsere Kochgewohnheiten dadurch durchaus verändert haben. Anfangs hatten mein Mitbewohner und ich noch ein ziemlich schmales Repertoire an Rezepten. Nach und nach haben wir ihr immer mehr abgeschaut und haben uns auch an für uns exotische Zutaten rangetraut. Inzwischen kochen wir auch für uns regelmäßig mal was veganes, einfach, weil es schmeckt. Sogar beim Backen planen wir eine vegane Variante des Kuchens mit ein, damit wir es auch mal spontan mit unserer Freundin teilen können. Unsere Erfahrung: Man sollte nicht versuchen Fleisch geschmacklich zu ersetzen. Das klappt in der Regel nicht.

Wo ich allerdings eisern bin und tatsächlichen Boykott ausübe, ist bei manchen Firmen. Nestlé und Ferrero um es genau zu sagen. Bei Nestlé geht es um ihren Umgang mit Trinkwasser. Vor allem in den armen Gebieten dieser Welt und bei Ferrero um die Herkunft des Kakaos. Bei beiden Firmen fällt es mir nicht leicht, weil ich die Schokoladenprodukte eigentlich über alles liebe. Bei Nestlé kommt dann auch noch dazu, dass sie bei so vielen anderen Produkten durch Aufkäufe der Firmen im Hintergrund stehen: Maggi, Thomy, Schoeller, Mövenpick (Eis und Milchmischgetränke sind also auch Tabu seufz), Libby’s, Purina, Wagner und noch viel mehr…

So lange hält das Zeug bei mir meist nicht, das löst sich schon eher auf. lach Aber klar, wenns heil ist, dann sehe ich kein Problem damit, das auch noch anzuziehen.

Mir fallen auch spontan gleich eine ganze Menge veganer Gerichte ein, die richtig lecker sind. :D Das ist absolut kein Problem - solange ich zumindest ab und zu ein bisschen tierische Nahrung bekomme. XD

nick Vollste Zustimmung!

also ich lasse mich grundsätzlich zu nichts zwingen. Auch nicht zu “bio” oder “öko”.

Was das Kantinenthema angeht: im Endeffekt “zwingt” die Kantine einem jeden Tag ein bestimmtes Menü (oder zwei, oder… je nach Kantine) auf. Das Menü wird zusammen gestellt, und entweder man geht essen oder eben nicht. Sofern es eine gute Alternative gibt, kann es dann doch auch durchaus mal ein vegetarischer Tag sein.
Bei meiner neuen Arbeitsstelle gibt es auch immer etwas vegetarisches, und wenn Gemüse/ Nudeln/ etc übrig bleibt, wird es am nächsten Tag als Suppe oder Salat wieder verwertet. Das finde ich völlig okay. Man muss ja nicht alles gleich wegwerfen. Ich denke, das hilft auch, wenn man bewusst Lebensmittel einkauft und eben nur nach Bedarf, nicht nur nach “haben wollen” oder “ich hab jetzt Hunger, da nehm ich alles mit was ich kriegen kann” - passiert mir auch ab und an, wenn ich ohne was gegessen zu haben einkaufen gehe ^^". Die Kantine hier macht auch erstmal kleinere Mengen und kocht nach, so dass es nicht so matschig wird. Die Kartoffelrösti mit Gemüse und Käse überbacken find ich zB immer sehr lecker… =) oder gefüllte Zucchini… aber ich schweife ab.

Ich selber esse nicht so viel Fleisch. Einfach, weil ich das nicht so brauche. Heute habe ich Sandwiches mit Salami gegessen, aber sonst greife ich sehr oft zu vegetarischen Sachen… oder Fisch. Fisch esse ich sehr gerne.
Es ist aber einfach auch Fakt, dass im Fleisch Vitamine sind, die der Körper dringend braucht. In Schweinefleisch ist zB ein wichtiges B-Vitamin. Die künstlichen Vitamine sind meistens nicht sehr effektiv, werden entweder nicht richtig verwertet, oder aber man dosiert viel zu hoch - das schadet dem Körper auch!

Plastik vermeiden… ja das ist schwer, aber zumindest einen Teil kann man sparen. Z.B. kann man sich auch leckeren Eistee selber machen, anstatt welchen in Flaschen oder Tetrapacks zu kaufen, nur als Beispiel. Ist auch kostengünstiger. Jedes Stück Plastik, das man vermeidet, hilft der Umwelt. Ich bin da auch kein Engel, aber wenn möglich vermeide ich auch gerne mal den Müll. Ich werf auch nichts einfach in die Natur, außer es ist wirklich biologisch abbaubar, sowas wie Obstschalen zB.

Schlussendlich müssten wir völlig weg von Technik, Innovation und bequemen Leben wenn wir die Umwelt bestmöglich schonen wollen. Denn nur im Einklang mit der Natur machen wir nichts kaputt… dann bleibt das biologische Gleichgewicht gewahrt.
Aber weder können wir wirklich zurück, noch würde ich selber das auch wollen, gebe ich zu. Also müssen wir versuchen, das Beste aus dem zu machen, wie wir im Moment leben und einfach auf das achten was wir tun. Auch kleine Schritte helfen, die Erde zu schützen.

Und von den Biosiegeln halte ich null Komma nix. Warum? Weil durch weiche und biegsame Regelungen bald jeder irgendwo ein Biosiegel draufknallen kann. Und dementsprechend gar nicht so viel Bio im Einkaufswagen ist wie wir denken. Solange die Regelungen nicht wirklich ausgereift sind, wird auch Bio nie wirklich das sein, was wir uns davon erhoffen.
Allerdings kann man auch schon ein bisschen etwas beeinflussen… ich brauche z.B. auch keine Erdbeeren im Winter. ^^

My 2 Cents^^

Ich muss hier mal eine Lanze brechen für Mensen, denn es gibt sie, die Großkantinen, in denen das Essen SCHMECKT. Das Berliner Studentenwerk sorgt für wirklich gutes Essen, mitsamt einer Lebensmittelampel im Speiseplan, Themenwochen (oft dann vegetarisch) und Co. Und auch das warmgehaltene Gemüse kann man gut essen, ohne in den Punkten Konsistenz und Geschmack große Abzüge machen zu müssen. Da ich mich zum Großteil vegetarisch ernähre, habe ich das alles gründlich ausgetestet ;).

Was ich schade finde, ist, dass der Trend zu regionalen Produkten sich nach wie vor nur sehr schleppend durchsetzt. Berlin hats mit dem Agrarumfeld Brandenburg wirklich gut, den Bauern praktisch vor der Haustür - aber auch in dieser Stadt mit hohem Öko-Bio-Bla-Leute-Anteil sehe ich viel zu selten regionale Produkte u.û … dabei würde man damit die Ökobilanz doch mal wirklich verbessern, und nebenher auch noch so einiges an Frischequalität und Co. gewinnen.
Eine andere Seite ist das Wegwerfen: wir haben hier einen Obst- und Gemüseladen, der das verkauft, was auf den Großmärkten nicht wegging und darum weggeworfen werden würde. Klar, man muss die meisten Sachen recht schnell aufbrauchen, aber ganz ehrlich, das sollte man bei frischen Produkten ohnehin. Es ist schon krass, was da alles weg soll. Schmeckt einwandfrei und einige der “vergammelten” Produkte sind einfach nur richtig reif (und wer mal unreifes Obst gegessen hat weiß, wieviel sowas wert ist).

Und Bio-Produkte machen meiner Meinung nach nur Sinn, wenn sie aus Bio-Gemeinden wie Brodowin kommen, denn wenn der Nachbarbauer konventionell düngt ist das tolle Bio-Produkt schon mal mehr Schein als Sein. Insofern finde ich diesen allgemeinen Bio-Öko-Hype, so begrüßenswert er ist, schlecht durchdacht.

Ich bin Vegetarierin, demzufolge finde ich es natürlich gut, dass immer mehr vegetarische Gerichte und dergleichen angeboten werden. Was ich allerdings nicht gut finde ist, wenn Menschen vorgeschrieben wird, was sie essen sollen. Wenn jemand Fleisch mag, soll ers essen. Ich bin in meiner Familie die einzige Vegetarierin und es gab nie Probleme, meine Eltern essen Fleisch, es stört mich nicht, dass müssen sie selbst entscheiden.
Ich muss ehrlich gestehen, mir geht dieser ganze “Hype” manchmal auch ziemlich auf den Senkel, zum Beispiel das sie in Mensen diesen vegetarischen Tag einführen wollen, dass finde ich nicht gut. Sollen sie lieber alternativ immer ein Gericht mit Fleisch und ein vegetarisches Gericht einführen, dann kann jeder selbst entscheiden.

Oha, jetzt hab ich glatt die ganze zweite Seite übersehen - darum noch mal mein Senf dazu ;).

Alte Kleidung ist doch toll! Ich habe gerade in Mamas Kleiderschrank uralte Klamotten gefunden und trage sie auf. Klar, ab und an muss man was ändern, aber das geht meist auch mit bescheidensten Nähkentnissen - allgemein kann man alte Kleidung einfach auch aufpeppen, wenn sie zu unmodisch aussehen sollte. Und wer von Anfang an auf einen schlichten, klassischen Stil achtet kommt eh nie aus der Mode …

Ich stöbere auch des Öfteren durch An- und Verkäufe, Flohmärkte und Co. … warum sich nicht erst einmal dort nach den Dingen umschauen, die man braucht? Ich habe einen absoluten Traum von Teeservice samt Kanne gefunden, in einer Qualität, wie man sie heute nur noch selten findet (ich kann durch die Tassenwand das Außenmotiv sehen, und die Tassen sind HANDGEMACHT!) - dabei fällt sowas für viele Leute in die Kategorie Omas-Service-das-wir-mit-zum-Polterabend-nehmen …
Möbeltechnisch bin ich leider nicht so vorbildlich, allerdings landet hier auf dem Sperrmüll tatsächlich nur ranziger Schrott statt kleiner Schätze - für die muss ich den Dachboden plündern und den Holzwurm austreiben. Bei kleinen Möbelteilen mache ich das aber auch.
Generell ist sowas aber ein Teil des Umweltbewusstseins, an das die Wenigsten denken - eine Kampagne in diese Richtung wäre wirklich mal was Gutes. Mit ein bisschen Kreativität kann man so vielen alten Dingen wieder Leben einhauchen … so wirklich bewusst wurde mir das erst durch die zahlreichen DIY-Projekte aus den USA.

So, und jetzt halte ich mal den Mund und gehe mir aus dem Kürbis vom Gemüseausverkauf ein paar Mahlzeiten zurechtschnipseln ;).

Ich bin auch Vegetarierin, und ich finde den Veggie-Tag ziemlich sinnlos.
Da ich noch zur Schule gehe, und im Internat leb, krieg ich das Essen der Schul-Kantine “gratis”. - taschengeld gespart-und es gibt täglich vegetarisch (sogar Abends, Einzelportion für mich -.-)freu freu?
Ts. Am Anfang wars toll. nach der ersten Woche ist die kantine der letzte dreck, Vegetarisch bedeutet zusammengepanschtes Gemüse, nudeln mit Panschegemüse, und zweimal in der Woche streun sie noch Käse dazu. Jippie. (Wahrscheinlich noch nicht mal labfrei.) Da ist ein Veggie-Tag schonmal ziemlich sinnlos, und dann würde auch gar niemand mehr zur Kantine gehn.
Ob das bei den öffentlichen kantinen genauso ist, kann ich nicht sagen, aber dass es viel besser sein soll, kann ich mir dann doch nicht vorstellen. Nom.

Ich denke nicht, dass alle um mich herum auch Vegetarier sein sollten, (hust Familiehust) und ich maule auch nicht jeden an, der n Würtchen ist, abe ich denke schon, dass man sich darüber im klaren sein sollte, was man isst.
Die armen misshandelten Tiere im Fernsehen bedauern wir, um unsere tote Katze heulen wir, Filme von Schlachthäusern sind schrecklich und grausam. Schnitzel zum Abendessen? - Warum nicht?
Und was schert es mich, ob mein Huhn Bio ist oder nicht? Glaubt ihr ein Bio-Huhn wäre glücklicher darüber zu sterben als eines aus Käfighaltung? "Ja, ich hatte ein schönes leben, bring mich doch zum Schlachter ? "
Und ob BIO-Grünzeug oder nicht ist doch eigentlich auch egal, wichtiger sollte die Ökobilanz sein.
Erdbeeren aus Holland, oder BIO-Erdbeeren aus Spanien? Natürlich nehmen alle die aus Spanien, denn die sehen auch viel appetitlicher aus. Und keinen schert es, wie viel der Flieger dabei die Luft verpestet hat. Is ja Bio. Wo der Dünger vom Feld nebenan kommt. Und Erdbeeren zuhause anpflanzen ist ja eh viel zu anstrengend. ^^

Zur veganen Ernährung weiss ich nicht so recht… Es hängt auch davon ab, wie sie ausgeführt wird.
Klar ist es für ein Baby nicht gesund wen es nicht gesäugt wird, sondern haselnussmilch kriegt. Aber das sind dann Extremisten, viele Veganer säugen ihr Kind auch ganz normal, aber geben ihm halt keine Kuhmilch.
Aber natürlich zeigt uns die Presse diesen extremfall der Bösen, sektenähnlichen Veganern, die ihr Kind umbringen wollten. All die restlichen veganer zählen nicht.
ich glaube nicht das wir von Natur aus Fleisch brauchen (schon mal nen Affen ein Steak essen sehen?) aber es sind die Bequemlichkeit und der Geschmack, die uns es glauben lassen wollen. Und die Milch und Fleischindustrie, weil die natürlich ihr Geld machen wollen. Troll.

Ja.
Ich hab jetzt nicht direkt irgendwo Second-Hand ergattert oder gekauft, aber das meiste in meinem zimmer ist so alt wie ich… Und es wird noch älter. Kleidung erb ich auch das meiste… und so.
Mehr fällt mir grad nicht ein… -.-

N Schnitzel noch nie. Aber man sollte wissen, dass einige Menschenaffen durchaus Fleisch verzehren und sogar Kannibalismus betreiben! Wusste ich auch lange nicht, mich hats sehr erstaunt.

Was die Veganer angeht: ist nicht aus den Medien, hab ich live erlebt. Und meine Mutter kannte eine recht schräge Veganerin. Aber deswegen verurteile ich niemanden, ich bin nur dagegen jemanden seine eigene Überzeugung aufzuzwängen :3 Was gottseidank wenige tun, aber die sind dann halt immer gleich so heftig drauf o.O

Die Biologie ist dagegen. ^^ Verdauungstrakt und Gebiss von Menschen sind eindeutig die einer omnivoren Art. Wären Menschen von Natur aus Pflanzenfresser, hätte sich das Problem längst erübrigt, weil wir dann überhaupt keine Enzyme hätten, um Fleisch verdauen zu können. Wir hätten dann übrigens auch weder Reißzähne noch eine Gallenblase. ;)

Übrigens: auch die meisten anderen Affenarten nehmen gelegentlich tierische Nahrung zu sich! Fast alle Menschenaffen essen zumindest Insekten und andere Kleintiere, auch wenn der Hauptbestandteil ihrer Nahrung pflanzlich ist. Schimpansen führen sogar gemeinschaftliche Jagden durch, auch auf größere Wirbeltiere. Natürlich grillen sie nicht, aber das rohe Steak würden sie durchaus essen. (Und sich gewaltig freuen - weil Fleisch einen so hohen Stellenwert hat, dass man sich mit erfolgreicher Fleisch-Beschaffung tatsächlich einen höheren Rang in der Affenhorde “erkaufen” kann.)

Also… Das ist eine glatte Fehlinformation, die du da hast.

Übrigens: “der Geschmack” ist auch für sich schon ein deutlicher biologischer Hinweis! Immerhin hat der Geschmackssinn evolutionär den Sinn, dem Lebewesen mitzuteilen, was geeignete Nahrung ist und was nicht. Das, was gut für das Lebewesen ist, “schmeckt gut”, und unverdauliche oder gar giftige Objekte “schmecken schlecht”, damit sie sofort wieder ausgespuckt werden! Der Geschmackssinn ist eine wichtige Überlebenseigenschaft. Die Tatsache, dass Fleisch von den meisten Menschen als äußerst wohlschmeckend empfunden wird, ist also ein Beleg dafür, dass Fleisch - rein biologisch betrachtet, ohne moralische Komponente - wünschenswerter Bestandteil der menschlichen Nahrung ist.


@Eller: Sorry, jeden Tag lernt man mehr ^^
Fakt ist aber auch hier: sie können Fleisch essen, und tun es auch, aber sie müssen nicht.
Ausserdem wars keine Fehlinfo, da ich GAR nich recherchiert hab (<-sorry :grins: )

@Nelia: Und die Schrägen fallen einem auf. Und weil die meisten dann nur die schrägen sehen, denken sie dass alle Veganer so seien… Und ich hab noch nie nen nicht-Veganer irgendwas positives über Veganer sagen hören. :starr:

@metal-Tiffy: ICH WILL DEINE KANTINE!

@Nelia: Und die Schrägen fallen einem auf. Und weil die meisten dann nur die schrägen sehen, denken sie dass alle Veganer so seien... Und ich hab noch nie nen nicht-Veganer irgendwas positives über Veganer sagen hören.

Ich glaube ehrlich gesagt, dass auch im umgekehrten Fall die unangenehmen Zeitgenossen, die sich einen Sport draus machen alle Veganer anzupöbeln, besonders herausstechen und am meisten auffallen. Die meisten Menschen haben wahrscheinlich eher eine “jedem das seine, solange du mich nicht versuchst zu bekehren” Einstellung dazu.