Echt? Ui, bei mir bröselt da gar nix und vor allem dünne Linien lassen sich gut malen. Kommt vielleicht auch auf den Druck an und wie spitz man feilt.
Aaah, ich habs also doch übersehen XD Sorry!
Ich benutze meine Farbstifte (egal welcher Art) nur scharf gespitzt.
Und ja die AD bröseln mir wie Sau,als normale Buntstifte würde ich die nie benutzen.
vieleicht sind die derwent Artist was für dich ;-).
ist es eigentlich normal, dass ich mit den Polycromos Lilatönen keine dichte geschlossene Fläche hinbekomme?
Es kriselt vorher und ich schiebe die Pigmente weg. sieht aus wie mit einen billigen Buntstift gemalt.
Leider auch auf nostalgie Papier. ich habe das problem mit Magenta Hell 119, Rotviolett hell 135, Karmosin 134, Manganviolett 160 und violett 138.
Ich mache mir gerade eine Farbkarte und könnte noch schreiben wenn es bei anderen Farben auftaucht.
Ich werde morgen die Farben vergleichen die ich doppelt habe.
so habe das mal fotografiert.
links sind herliz buntstifte in der linken reihe rechts sind noch ein paar farben aus einem anderen test die nicht dazu gehören. ich finde das besonders stark bei 134, 160,138,140 und den einzelnen 141 der aus dem set hat das nicht so stark. die 199, 177, 219 und 115 sind nur als vergleich da.
https://picload.org/thumbnail/rwrldodl/polycromos.jpg
Edit: ich scheine mit den guten farbstiften immer pech zu haben erst waren es die artist wo einige so merkwürdig waren,
jetzt fast alle lilatöne :-(. ich habe fast alles ausprobiert um eine gleichmäßige Fläche zu erzeugen, nix hat geklappt.
mit Gamsol habe ich zwischen den Schichten verblendet, es wurde nur heller davon.
leicht auftragen und dann viel drücken, fehlanzeige immer noch dunkle punkte auf hellem grund.
Mit dem splender drüber, heller geworden, punkte immer noch da.
mit dunklem Polychromo drunter, dunkler mit punkten.
Aquarellfarbe drunter, fehlanzeige punkte sind immer noch sichtbar,
Aquarellfarbe mit splender als notlösung, sieht nicht aus wie mit einem Farbstift und zu hell.
ich bin echt verzweifelt :-(.
Ehrlich gesagt versteh ich dein Problem nicht. Meine polys sehen genauso aus, und ich hätte das auch schon durch die Bank weg bei allen Buntstiften, die ich bisher genutzt habe (und das sind einige), das manche Farben sowas machen.
Ist für mich halt eine Eigenart der Buntstifte, ich weiß nicht, warum das ein Problem sein sollte…
Ich sehe auch nicht dass die Lilatöne auf deinem Bild irgendwie anders wären als die anderen Farben… Wenn du absolut geschlossene Flächen willst nimm Prismacolor oder Luminance und verblende die mit Gamsol.
Ich habe übrigens auch 12 Derwent Artist und bin nicht begeistert, ich bevorzuge quasi sämtliche anderen Buntstiftmarken die ich habe (Fantasia, Polychromo, Prismacolor, Luminance).
man kann polychromos auch mit zest-it verbleden und hat dann auch geschlossene flächen. Hier hab ich das bei den Gems so gemacht, und das Papier ist zwar ansich nicht sher rauh, hat aber doch normal ne sichtbare Struktur.
Edit: und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist die Papierstruktur verschwinden zu lassen und die Stifte gleichmäßig aufzutragen wenn man mehrere leichte schichten nutzt als einmal ganz dolle aufzudrücken.
ich glaube das foto ist zu dunkel geworden.
es lässt sich einfach nicht so auf tragen wie es soll, vorallem ultramarin hell und violett sind ganz schlimm
hier noch ein foto:
https://picload.org/thumbnail/rwriwwlw/imag0982_burst002kopie.jpg
links kriselig rechts farben die normal sind.
bei dem dunkeren lila ist es auch nicht ganz so extrem.
100% gleichmäßig erwarte ich auch gar nicht.
ich glaube mein 5megapixel handy reicht nicht aus.
meine frage war auch ob das normal ist oder einen Herstellungsfehler ist.
bei so hochwertigen stiften erwarte ich halt das ich mit jeden stift gut zeichnen kann.
… ich sehe nichts außergewöhnliches?
Evtl. liegt es einfach an der Technik?
Da kann man schon ganz viel mit verkehrt machen.
EDIT: zumal du doch wohl kaum ein Bild malen willst wo du die Buntstifte so aufdrückst?
Das kann am Ende nur blöd aussehen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Was mir bei deinem Beispielbild auffällt, Macarona, ist dass du anscheinen nur in eine Richtung gearbeitet hast und dafür sehr stark aufgedrückt? Ich weiß natürlich nicht, ob du immer so arbeitest, aber generell bekommt man erheblich gleichmäßgere Flächen, wenn man in vielen Schichten und in unterschiedliche Richtungen arbeitet (zumindest ist das meine Erfahrung). In der Praxis wäre das dann Schicht 1: von oben nach unten. Schicht 2: von links nach Rechts. Schicht 3 dann diagonal in die eine Richtung und Schicht 4 diagonal in die andere.
Mir bringt das deutlich bessere Ergebnisse, als möglichst fest aufzudrücken und die Fläche in eine Richtung auszumalen, weil wenn ich das mache (also fest aufdrücken), dann sieht man nachher noch die Striche und ich habe keine gleichmäßige Fläche. Es erfordert aber eben deutlich mehr Geduld viele Schichten zu machen, als einfach nur eine feste Schicht.
(hust Weshalb ich aktuell keine reinen Buntstiftbilder zeichne… x’D)
Ein anderer Vorteil ist, wenn du weniger stark aufdrückst und mehrere Schichten machst, dass du auch andere Farben drüber legen kannst und dann quasi “mischen” kannst. Theoretisch reicht ein 12er Set an Stiften völlig aus, um schöne Bilder zu malen. Mein erstes Set Polychromos waren auch nur 12 Stück. Die kann man super übereinander legen und dann damit mehr Farben erzeugen.
Wenn du eher Farben bevorzugst, bei denen du weniger schichten musst, dann kann ich dir sehr weiche Stifte wie die Prismacolors ans Herz legen. Da ist nach wenigen Schichten schon Schluss.
Bezüglich Technik: Da gibt es mehrere. Eine, wie Ariana schon gesagt hat mit dem diagonal usw. oder die, die ich gerne verwende und auch einige mehr Leute praktizieren: Kreisende Bewegungen und dabei kaum aufdrücken. Damit bekommst du sehr weiche Übergänge hin, wenn du sie brauchst.
Dennoch gilt immer: Nie in eine Richtung zeichnen (also strichig), sondern mehrere Richtungen. Dann wirkt es besser und gleichmäßiger.
Ein Stift ist nur ein Werkzeug ;) Wie man damit umgeht, liegt bei dem, der es in der Hand hält. Es gibt Leute, die mit total schlechten Buntstiften total schöne Dinge malen. Oder Leute, die kein teures Grafikprogramm brauchen, um was zu zeichnen und mit MS Paint tolle Bilder hinbekommen. Desto mehr Übung du hast, desto besser wirst du ;)
Gutes Bunstift-Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=lQlIl8AtUCU
Oder das hier: Zadzenea's Tutorials
selbst das habe ich ausprobiert mit unterschiedlichen richtungen und leichten aufträgen.
nach 3 schichten sieht das genauso aus wie mit 10. dann schiebe ich schon die pigmente bei diesen weg.
ich habe auch kein bild mit intensiven lilatönen gefunden wo diese nur mit polychromos gemacht wurden sind.
nur eins wo eine frau nur delftblau verwendet hat und sonst prismacolors.
hm, hier finden es alle normal, in einem anderen Forum merkwürdig. Ja, was den nun?
edit ich habe gerade bei animexx gelesen das Major dort geschrieben hatte:
“die violetten faben sind übrigens nur sehr schwer lichtbeständig zu kriegen und das merkt man an den stiften auch. nicht so toll für violett-fans :(” ich frage mich nur ob sie das problem meint was ich habe oder doch was anderes.
die Farbtöne die sichschlecht auftragen lassen krümmeln auch viel mehr, die anderen die ok sind fast gar nicht.
edit:
ich habe einen violetten einzelstift der dasselbe Phänomen zeigt angespitzt.
Da kamen sehr viele einschlüße von hellere farbe zum vorscheinen so hellere punkte.
ich vermute mal das sich dort was getrennt hat, der andere bereich der mine war viel zu dunkel für die farbe violett 138. bei dem ultramarin licht aus dem 12er set das gleiche mit den einschlüssen. ich habe die gegenprobe gemacht und eine Dunkelroten stift angespitzt der sich super auftragen lässt und der hatte das nicht.
bei denen aus dem set kann ich auch einschlüsse erkennen.
Nimm mal ein anderes Papier. Vielleicht liegts daran, dass das Papier zu grob ist.
oder zu glatt! wenn das Papier zu glatt ist kann man manchmal auch nicht mehr gut schichten weil es dann keine Pigmente mehr annimmt.
ich habe das Hahnemühle Nostalgie verwendet.
