@Cynea:
Ich werde die Sache noch weiter beobachten. Ich wäre ehrlich gesagt nicht einmal dazu bereit 5€ dafür auszugeben. Ich habe genau 0€ Einkommen, die ich dann versuchen muss reinzuholen, für Dinge die man gerne hätte bzw gerne verschenken würde. Da gibt man kein Geld für Apps aus, wo man doch kostenlose Alternativen hat. Es gibt Leute die weder ALG 2 noch Grundsicherung bekommen.
Das Argument stimmt natürlich: ihr habt vermutlich nichts zu verlieren. Aber ändert nichts daran, dass sich dort nicht jeder anmelden kann (kein Mobilgerät). Hätte ich ein Mobilgerät würde ich vermutlich einen Account erstellen, es aber so belassen (nichts hochladen) einfach nur mal um zu schauen, wie es sich entwickelt. Ich mag es nicht so gerne Zeit in etwas zu investieren, was vielleicht später den Bach runter geht.
Und zu Twitter: bei Twitter lade ich auch nur Bilddateien mit kurzer Beschreibung hoch, bzw kenne Leute die es so ebenfalls nutzen. Nur weil es textbasiert ist, heißt es ja nicht, dass man es genau so nutzen muss :3
@Splitterwerk:
Dass die Leute bezahlt werden müssen, weiß ich auch, ich habe damals bei einer Homepagebaukastenfirma gearbeitet. Ja da hat man dann Werbung auf den kostenlosen Seiten, es ist aber für den Endkonsument kostenlos. Ich habe kein Problem mit ein wenig Werbung, sofern es nicht wie bei FB ist, wo man Mitteilungen bekommt à la “erziele mehr Reichweite durch bezahlte Beiträge.” Ich habe lieber Werbung auf dem Bildschirm, als einen leeren Geldbeutel ;)
Es gibt übrigens auch Webseiten oder Apps wo man sich bewusst Werbung ansieht (oder es nebenbei zu laufen hat) wo man dann dafür Geld oder Punkte bekommt. ich mache das zwar nicht, aber die Existenz und Weiterverbreitung dieser Webseiten/Apps zeigt ja eigentlich, dass es den Leuten sogar Wert ist, dafür etwas zu erhalten. Das gleiche Prinzip ist genau umgekehrt bei den kostenlosen Social Media Plattformen: ich zahle nichts, aber habe Werbung auf dem Bildschirm.
Was mich übrigens auch wieder an dieser App stört (habe ich auch weiter oben erwähnt): es schließt (zumindest derzeit) normale Computernutzer aus. Das mochte ich schon bei Instagram nicht und ich kam auch dort nur durch einen Umweg hin. Das heißt, eigentlich ist für mich das Thema auch so gegessen, weil wieder eine Gruppe von Menschen ausgeschlossen wird.
Zum Thema Tumblr: Es ist wirklich eine simple Plattform, die man aber viel besser nutzen kann. Viel Zeit um dort reinzufinden braucht man eigentlich nicht. Bei Tumblr hat man nur auf dem Dashboard Werbung (aber nicht auf der eigenen Seite), kann anderen einfach folgen, kann sich sein Layout so aussuchen, wie man es braucht bzw zu welchem Zweck man es braucht und sogar das Aussehen lässt sich ändern (für die die HTML/CSS drauf haben, bietet die Gestaltung soger noch mehr Freiraum). Es ist eine angenehme Mischung aus individualisierbarer Webseite und die Möglichkeit Inhalte leicht zu teilen und neue Leute zu finden. Und da sind auch die unterschiedlichsten Menschen (nicht nur Künstler) angemeldet =^ㅅ^= Mir fehlt es halt, dass man bei den meisten Social Media Plattformen nicht viel individuell machen kann. Ich liebe es Dinge zu verändern oder anzupassen.
