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Vero - neue App für Künstler?

@Cynea:
Ich werde die Sache noch weiter beobachten. Ich wäre ehrlich gesagt nicht einmal dazu bereit 5€ dafür auszugeben. Ich habe genau 0€ Einkommen, die ich dann versuchen muss reinzuholen, für Dinge die man gerne hätte bzw gerne verschenken würde. Da gibt man kein Geld für Apps aus, wo man doch kostenlose Alternativen hat. Es gibt Leute die weder ALG 2 noch Grundsicherung bekommen.
Das Argument stimmt natürlich: ihr habt vermutlich nichts zu verlieren. Aber ändert nichts daran, dass sich dort nicht jeder anmelden kann (kein Mobilgerät). Hätte ich ein Mobilgerät würde ich vermutlich einen Account erstellen, es aber so belassen (nichts hochladen) einfach nur mal um zu schauen, wie es sich entwickelt. Ich mag es nicht so gerne Zeit in etwas zu investieren, was vielleicht später den Bach runter geht.
Und zu Twitter: bei Twitter lade ich auch nur Bilddateien mit kurzer Beschreibung hoch, bzw kenne Leute die es so ebenfalls nutzen. Nur weil es textbasiert ist, heißt es ja nicht, dass man es genau so nutzen muss :3


@Splitterwerk:
Dass die Leute bezahlt werden müssen, weiß ich auch, ich habe damals bei einer Homepagebaukastenfirma gearbeitet. Ja da hat man dann Werbung auf den kostenlosen Seiten, es ist aber für den Endkonsument kostenlos. Ich habe kein Problem mit ein wenig Werbung, sofern es nicht wie bei FB ist, wo man Mitteilungen bekommt à la “erziele mehr Reichweite durch bezahlte Beiträge.” Ich habe lieber Werbung auf dem Bildschirm, als einen leeren Geldbeutel ;)
Es gibt übrigens auch Webseiten oder Apps wo man sich bewusst Werbung ansieht (oder es nebenbei zu laufen hat) wo man dann dafür Geld oder Punkte bekommt. ich mache das zwar nicht, aber die Existenz und Weiterverbreitung dieser Webseiten/Apps zeigt ja eigentlich, dass es den Leuten sogar Wert ist, dafür etwas zu erhalten. Das gleiche Prinzip ist genau umgekehrt bei den kostenlosen Social Media Plattformen: ich zahle nichts, aber habe Werbung auf dem Bildschirm.


Was mich übrigens auch wieder an dieser App stört (habe ich auch weiter oben erwähnt): es schließt (zumindest derzeit) normale Computernutzer aus. Das mochte ich schon bei Instagram nicht und ich kam auch dort nur durch einen Umweg hin. Das heißt, eigentlich ist für mich das Thema auch so gegessen, weil wieder eine Gruppe von Menschen ausgeschlossen wird.

Zum Thema Tumblr: Es ist wirklich eine simple Plattform, die man aber viel besser nutzen kann. Viel Zeit um dort reinzufinden braucht man eigentlich nicht. Bei Tumblr hat man nur auf dem Dashboard Werbung (aber nicht auf der eigenen Seite), kann anderen einfach folgen, kann sich sein Layout so aussuchen, wie man es braucht bzw zu welchem Zweck man es braucht und sogar das Aussehen lässt sich ändern (für die die HTML/CSS drauf haben, bietet die Gestaltung soger noch mehr Freiraum). Es ist eine angenehme Mischung aus individualisierbarer Webseite und die Möglichkeit Inhalte leicht zu teilen und neue Leute zu finden. Und da sind auch die unterschiedlichsten Menschen (nicht nur Künstler) angemeldet =^ㅅ^= Mir fehlt es halt, dass man bei den meisten Social Media Plattformen nicht viel individuell machen kann. Ich liebe es Dinge zu verändern oder anzupassen.

Du nicht, andere vielleicht schon :) Es gibt genug Leute die bei besserer Leistung die Bezahl-Variante wählen statt auf Funktionen zu verzichten oder Werbung gezeigt zu bekommen (WoW statt Free-to-Play-MMO, Photoshop statt Gimp, werbungsfreie Apps statt einer äquivalenten kostenlosen mit Werbung). Das hängt natürlich stark von der eigenen Einstellung zu Werbung und Ausgaben sowie dem Einkommen ab. Ich selbst bevorzuge übrigens ebenfalls Werbung statt Abonnement und würde es mir zweimal überlegen für die Plattform Geld auszugeben - deswegen warte ich einfach ab was passiert und ob sie bei ihrem Plan bleiben.

Vero ist eine Beta, ich erwarte von einer Beta nicht dass sie sofort auf sämtlichen Plattformen verfügbar ist! Bisher hab ich auch kein Entwickler-Statement gelesen dass sie PC vollkommen ausschließen, hat da wer mehr Infos? In der Theorie müsste man es übrigens auch auf PC installieren können - allerdings nicht sonderlich komfortabel sondern nur über einen Android-Emulator (Bluestacks zb) mit generierter Handynummer.
Beim 2010 erschienenen Instagram konnte man bis Mai 2017 ja auch nur per App posten, war also ebenfalls auf Handynutzer beschränkt.

Ich weiß dass man Twitter so nutzen kann, habe es selbst ein Jahr lang getan, mich aber dennoch fehl am Platze gefühlt. Wenn der Großteil der Timeline aus Text-Tweets besteht hatte ich immer das Gefühl mit meinen Bildern zu nerven/spammen, deswegen bin ich zu Instagram als Main-Social-Media gewechselt und habe mich sofort viel wohler gefühlt.

Tumblr hatte ich mir angeschaut, aber vor allem das Note/Kommentarsystem nicht verstanden und mich allgemein nicht zurechtgefunden. Da war das Reinkommen in Instagram & Co für mich deutlich einfacher. Für Individualisierung baue ich mir gerade eh meine eigene Homepage auf^^

Hatte von euch auch jemand Probleme beim Anmelden?

Ich wollte mir das ganze auch anschauen, bin aber beim Freischaltcode gescheitert. Zuerst kam ein Code per SMS der nicht funktioniert hat und danach kam ein Anruf mit einem anderen Code, der einmal ganz schnell in Englisch angesagt wurde o.o Das hat mich sehr irritiert. Der zweite Code hat auch nicht funktioniert (vielleicht habe ich ihn auch falsch verstanden?)

Danach ist die App total abgestürzt und ich habe sie wieder deinstalliert xD

Ich würde es später einfach noch mal probieren.
Bei mir hatte alles ohne Probleme geklappt aber ich habe häufig gelesen das sie wegen dem Ansturm hin und wieder Schwierigkeiten haben mit den Codes uvu;

Was für eine kompliziertere Registrierung. Nach einer Reihe an falschen Codes war ich doch schon registriert… xD
Mal schauen was aus der App wird, bin nicht überzeugt, aber während des Hypes kann man es ja benutzen

Heiße da Nanami

(Wobei ich nicht sicher bin ob der vollständiger Name gleichzeitig auch der Username ist. Muss noch mal drüber schauen)

Liegt wohl an den Bugs durch die Serverüberlastung, bei mir gings auch problemlos :D

Soweit ich gesehen hab gibt es nur einen Namen und man muss sich entscheiden ob man den richtigen Namen oder Nickname angibt. Fände es ja cooler wenn man beides angeben könnte und den richtigen für Freunde & Bekannte anzeigt und den Nickname für Follower…

Ok, danke für die Antwort :)

Habe mich umbenannt, da es schon welche gibt xD
Nanami Hanafubuki
Selbstsuche hat nichts ergeben, aber vielleicht findet man sich nicht selbst

Ich persönlich halte nichts von dieser App und finde es schon seltsam, dass man seine Handynummer angeben MUSS, um sich zu registrieren. Das sollte einem schon zu denken geben. Nur aufgrund Validierungszwecken und Echtheit ist mir kein ausreichender Grund, diese Form der Anmeldung gutzuheißen. Es gibt genug andere Möglichkeiten.

In letzter Zeit tauchen auch immer mehr Hinweise auf, dass die Entwickler und das Team dahinter keine so reine Weste haben, wie sie von sich behaupten. Auch das “Kleingedruckte”, was sich jeder Normal-User gerne mal spart, sollte interessehalber mal durchgelesen werden. Hier kommen einige interessante Details zu Tage.

Falls Interesse besteht, hier ein paar Ausschnitte:

Hier wird auch deutlich, dass Vero mit all euren geposteten Daten im Prinzip machen kann, was es will. Das sollte bereits jedem sauer aufstoßen und die Überlegung, ob man sich dort tatsächlich anmelden sollte, noch mal überdenken.
Ebenso werden all eure Daten auf Servern in den USA gelagert, weswegen europäisches Recht bezüglich Datenschutz nicht mehr greift. Hinzu kommt ebenfalls ein kürzlich verordnetes Gesetzt seitens des US-Präsidenten, dass “Nicht-US-Bürger vom US-amerikanischen Datenschutzrecht auszuschließen oder zumindest ihre Rechte diesbezüglich einzuschränken” sind.

Heißt, wir haben keinerlei Rechte und können nichts unternehmen, falls uns etwas sauer aufstoßen sollte. Top!

Ebenso finde ich die umständliche Abmeldung höchst seltsam und finde es ein Unding, dass man einen derart langen Abmeldeprozess durchlaufen muss, der seitens Veros auch noch bestätigt werden muss. Warum so umständlich? Muss von meinen persönlichen Daten erst noch eine Kopie angelegt und gesichert werden, bevor man mir eine Mitteilung zukommen lässt, dass mein Account gelöscht sei?

Manch einer mag natürlich damit argumentieren, dass “ja jede andere App oder jedes andere Social Media das ebenso machen würde” und es keinen Unterschied macht, einer weiteren Organisation seine Daten offen darzulegen. Man kann natürlich vor all dem die Augen verschließen, da solche Daten nichts “greifbares” sind und man die gesamten Ausmaße nicht richtig begreifen kann.
Dennoch würde ich stark davon abraten, derart sorglos mit seinen persönlichen Informationen umzugehen und sich nicht jedem “nackt zur Verfügung zu stellen”, wenn man es mal drastisch formulieren möchte.

Ich wünschte, die App würde sich nicht derart stark verbreiten und von Influencern gepushed werden und jeden ins offene Messer rennen lassen. Ehrlich gesagt würde ich dem ganzen Zeit lassen und warten, bis die App und die Technik dahinter ausreichend geprüft wurde. Wenn eure Daten erstmal gesammelt wurden, könnt ihr nichts mehr unternehmen, um sie zu löschen.

Das ist natürlich nur meine Meinung und jeder kann ja das machen, was er möchte. Ich möchte euch nur einen Rat geben, nicht blind allem hinterherzulaufen, nur weil es gerade “ein Hype / Trend” ist. Man sollte gerade im digitalen Bereich nicht alles hinnehmen und mehr hinterfragen und skeptisch bleiben.

Für mich ist die App aus diversen Gründen uninteressant:
Zuallererst nutze ich mein Handy gar nicht für solche Zwecke, sondern hauptsächlich zur Kommunikation per WhatsApp und um beim Frühstück Let’s Plays zu schauen :x Alle anderen Apps (abgesehen vom Browser) werden von mir in der Regel nach kurzer Zeit links liegen gelassen.
Die Sache war aber sowieso vom Tisch, als ich heute mal in den PlayStore schaute und mir angezeigt wurde, dass mein Mobiltelefon wohl schon zu oldschool für Vero ist. (Ließe sich möglicherweise durch Systemupdates beheben, aber die will ich einfach nicht :x)
Anderen Künstlern folge ich eigentlich nur hier und auf deviantart, einer kleinen Hand voll vielleicht noch auf facebook, das wars aber auch schon^^ Finde es eher lästig, tagtäglich mehrere Seiten abklappern zu “müssen”, um auf dem neuesten Stand zu sein~

Generierte Handynummer würde ich ausschließen, dass das geht. Ich denke die muss man aus Validierungszwecken angeben und da kann ich mir vorstellen, dass die nen Anbieter nutzen, der Handynummern prüft und da dürften alle Wegwerfhandynummern im Netz hinterlegt sein. Bei Facebook & Google beispielsweise hab ich keinen Weg gefunden , das ohne echte Nummer zu machen, gerade wegen der SMS.
Plattformübergreifend find ichs nicht schlimm, dass es das nicht als Website gibt; Instagram hat bis heute keinen offiziellen Tablet-Support und die Website ist auch mehr als dürftig. Bei Vero, die sind ziemlich jung, da denk ich, die haben schon genug mit der App zu tun, da würde derzeit die Website den Rahmen sprengen.

Wegen Bezahlung, ich würde dafür bezahlen, wenn die App sich weiter gut entwickelt, aber ich denke, die werden damit gegen die Wand fahren. Selbst Whatsapp ist dran gescheitert und die haben mehr als genug Nutzer. Dann verkaufen sich Daten doch besser ;) Was ich gut fände und ich denke hier auch funktionieren wäre, wenn sie eine Art Freemium Modell einführen, was viele Apps machen, wo man die App bis zu einem gewissen Level kostenlos nutzen kann und man von einigen Features aber ausgeschlossen wird. Somit schließt man keine Nutzer aus der App komplett aus und man hat immernoch eine Art von Geldquelle. Bei Evernote zum Beispiel ist die Gratis-Variante werbefrei, jedoch kauft man sich doch eher ne Subscription, weil die App mit besser nutzbar ist.
Mit der Strategie komplett werbefrei und komplett kostenlos fährt man sich selbst auf kurz oder lang gegen die Wand. Ich kann mir vorstellen, dass die grad nur deshalb nichts kostet, weil sie noch nicht wissen, wie sie Geld rausbekommen können und sich erstmal eine Userbase haben wollen. XING hat das ja so ähnlich gemacht, die ersten Nutzer konnten XING kostenlos nutzen, später gab es dann Abos, als sie sich im Klaren waren, was und wie sie die Plattform monetarisieren wollen. Wird hier wohl recht ähnlich sein.

@dark_absol Ich halte deine Quelle nicht für sehr vertrauenswürdig, der Stil des Berichtes ist alles andere als neutral, erinnert mich leider ein wenig an die BILD. “not a single female on their team EXCEPT FOR CUSTOMER CARE!” Naja, also das ist bei vielen Unternehmen der Fall, außerdem weiß man ja nicht, wie groß ihr Team überhaupt ist. Außerdem ist Entwicklung jetzt auch nicht unbedingt DER Frauenberuf schlechthin. Auf der Website sind 5 Gründer, 14 Product, 3 UX-Designer und 1 Customer Care, in Summe 23 Leute. Eine Frau ist da schon wenig, das stimmt. aber ich glaube nicht, dass die vorsätzlich keine Frau angestellt haben.
Das klingt stark nach einem Hater-Post und ich bezweifle, dass andere Gründer eine komplett reine Weste haben…

Das einzige was mich wirklich stört ist das User Interface. Das dunkle Design mag zwar irgendwie edel aussehen, aber irgendwie macht sie das so “exklusiv” vom Feeling, was ich irgendwie befremdlich finde XD Ich mag die Bedienung jetzt nicht so, aber das ist wohl Geschmackssache. So richtig ausprobieren konnt ich sie nicht, aber reingeschaut hab ich mal und das mit den Büchern und Filmen find ich cool von der Idee. Mal sehen ob die sich etabiliert.
Gerade aber die Suche finde ich nicht so… Erst zeigt sie mir die Personen an, dann sind sie wieder weg und dann plötzlich keine Ergebnisse. Also so geht Leute adden schonmal nicht. Schade.

Mich findet man übrigens dort auch, wer mich adden mag, kann mir ne PN senden :) Hab meinen echten Namen dort, möchte nicht, dass der öffentlich lesbar im Forum steht^^

@Colutea: Das mit der Handynummer habe ich erwähnt weil ich von jemandem gelesen hab der genau das erfolgreich getan hat :D Ich glaube es war sogar eine Kakaolerin - kommt also wohl auf den Dienst an, aber es scheint welche zu geben die das inkl. SMS anbieten, wie Fake-Mailadressen und noch nicht in den Listen sind.

Der Link von dark_absol ist mir auch suspekt, insbesondere das mit “keine Frau im Team” - ich seh das wie Colutea, Frauen sind in der Branche halt noch rar gesät und mir wäre es so lieber als wenn sie noch 1-2 Quotenfrauen dabei haben die weniger qualifiziert sind. An dem Standort wo ich arbeite sind ähnlich viele Leute beschäftigt und wir haben exakt zwei Frauen außer mir - die Sekretärin und eine fürs Marketing/Social Media, ich bin die einzige Entwicklerin.
Die Nutzungsbedingungen des vierten Screenshots wurden mittlerweile auch bearbeitet da missverständlich und sind nun nicht schlimmer als die von FB/Instagram.

Leute suchen klappt bei mir meistens, buggt aber manchmal rum xD

Das dunkle Design ist für mich ein großer Pluspunkt, ich liebe es XD Vor allem mit dem Türkis dazu!

Ja, dass da keine Frauen im Team sind stört mich jetzt so auch nicht, ist eben so und ich würde auch kein Unternehmen dazu zwingen wollen.
Was mich aber immer noch stört: das mit der Handynummer hätte man auch anderes regeln können. Ich gebe sehr selten meine Nummer her und erst Recht nicht an Social Media Plattformen/Unternehmen.
In deren Privacy Policy (die aktuell ist, weil ich die gerade geöffnet habe auf der offiziellen Vero Seite) steht auch drin, dass man zustimmt, dass es dann dem Datenschutzgesetz anderer Länder entspricht und nicht mehr unserem.
“If you are located in the European Union or other regions with laws governing data collection and use that may differ from U.S. law, please note that we may transfer information, including personal information, to a country and jurisdiction that does not have the same data protection laws as your jurisdiction, and you consent to the transfer of information to the U.S. or any other country […]”
Generell würde mich das nicht unbedingt stören, denn ich kann mir gut vorstellen, dass es eventuell bei anderen Plattformen, wo viele angemeldet sind, auch der Fall ist. Was mich dartan nur stört ist, dass eben diese Plattformen nicht meine Nummer haben, aber Vero sie haben möchte zur Registrierung. Bei Nintendo läuft zum Beispiel eine Registrierung über die E-Mail-Adresse, man bekommt einen Code (ähnlich wie Vero es mit einer SMS tut) und tippt diesen dann auf seiner Nintendokonsole ein. Ich persönlich habe weniger Angst meine E-Mail-Adresse rauszugeben, weil diese weniger über mich aussagt. Ich habe eine richtige/offizielle Adresse für reale Personen/Ämter und eine Adresse die zugespamt werden darf, ohne da meinen richtigen Namen oder anderes anzugeben, womit ich mich dann überall registrieren kann. Noch ein Vorteil: da landen dann alle Mails die mir im normalen Postfach auf die Nerven gehen würden :’)

Ich würde es auch durchaus in Betracht ziehen, Vero auszuprobieren, wenn sie a) die Registrierung per Nummer abschaffen und auf E-Mails umsteigen / b) die Frage mit den Kosten geklärt ist /c) eine Desktopversion anlegen bzw einfach über das Internet erreichbar machen und da alles ermöglichen / d) die Funktion “Freunde finden”, oder wie auch immer das da heißt, bearbeiten würden, damit man sich aussuchen kann, ob man per Mail/Nummer gefunden werden möchte, oder nicht - Es gibt einfach Leute die mich nicht da finden müssen bzw die man da nicht unbedingt haben braucht ;)

Ich finde es positiv, dass scheinbar viele vom Design bzw der Übersichtlichkeit begeistert sind, stehe Vero als Unternehmen aber auch noch skeptisch gegenüber.
Sie wollen ja später evenutell Geld nehmen um es zu finanzieren (ist ja auch in Ordnung, irgendwie müssen sich Projekte ja halten können), da wohl keine Werbung erscheinen soll. An sich gut, für Leute denen es das Wert ist, keine Werbung sehen zu müssen, weil sie davon genervt sind. Aber eine “nicht-werbefreie” Variante, fände ich dennoch gut für Leute die es sich nicht leisten können/wollen ,damit mehr Leute den Anreiz haben, sich dort anzumelden. Ich würde es jedenfalls befürworten :) Also praktisch: wer nichts bezahlt sieht halt Werbung, wie es überall sonst üblich ist, um das ganze finanzieren zu können.

Es steckt ja eh noch in der Beta-Version und ich kann auch abwarten, was sich da tut. Das Thema finde ich recht spannend und beobachte die Entwicklung weiterhin :3

Beim 2010 erschienenen Instagram konnte man bis Mai 2017 ja auch nur per App posten, war also ebenfalls auf Handynutzer beschränkt.
Nein, man kann es immer noch nicht am Computer richtig nutzen. ich kann mir nur Inhalte ansehen, aber für Künstler ist es doch auch wichtig, selber Content erstellen zu können. BlueStacks hat bei mir leider nicht funktioniert, es gab immer Probleme, nur einmal ging es. Bei Instagram musste ich erst einen Account über das Smartphone eines Bekannten erstellen, mir dann extra Google Chrome runterladen, dort bei der Instagram-Seite auf "Inspect" gehen, die Mobilversion anzeigen lassen, Seite neu laden und dann erst erschien dieser kleine viereckige Kasten mit dem + Symbol, welches mir erlaubt, Bilder hochzuladen. Aber auch nur .jpeg (keine Videos und nur eine einzige Datei). Also da klappt das Hochladen immer noch nur mittels Umweg und dann mit Einschränkungen. Tut mir Leid, ich musste das noch mal loswerden xD

Der Grund für die Handynummer war meines Wissens nach vor allem die Verhinderung von Bots/Spam-Accounts - eine Fake-Handynummer zu besorgen ist zwar machbar, aber nicht so einfach, eine Fake-Mailadresse hat man innerhalb von Sekunden. Ich kann mir vorstellen dass sie das auch wegen der “erste Million bekommt es kostenlos”-Aktion gemacht haben - da ist es besonders wichtig die nur echten Nutzern zu geben damit sie nicht später bei ebay verhökert werden… Wenn es später tatsächlich eine Gebühr kosten wird kann ich mir gut vorstellen dass die Handynummer optional wird, dann lohnen sich Bots ja nicht mehr.

Zur Privacy-Policy zitiere ich einfach mal Instagram:
“Instagram, seine verbundenen Unternehmen oder Dienstleister können die von uns über dich gesammelten Informationen, einschließlich persönlicher Informationen, über Grenzen hinweg und aus deinem Land bzw. deiner Gerichtsbarkeit in andere Länder oder Gerichtsbarkeiten auf der ganzen Welt übertragen. Wenn du in der Europäischen Union oder in anderen Regionen ansässig bist, in denen es Gesetze zur Regelung der Datensammlung und -nutzung gibt, die eventuell vom US-Gesetz abweichen, beachte bitte, dass wir Informationen, einschließlich persönlicher Informationen, an ein Land bzw. eine Gerichtsbarkeit übertragen dürfen, das/die nicht dieselben Datenschutzgesetze hat wie deine Gerichtsbarkeit.”

Sowie Twitter:
“Unabhängig davon, in welchem Land Sie Ihren Wohnsitz haben, bevollmächtigen Sie uns, Ihre personenbezogenen Daten in die Vereinigten Staaten, Irland und in jedes andere Land, in dem wir geschäftlich tätig sind, zu übertragen und dort zu speichern und zu nutzen. In einigen dieser Länder können die Datenschutzgesetze und -vorschriften in Bezug darauf, wann staatliche Behörden berechtigt sind, auf Ihre personenbezogenen Daten zuzugreifen, erheblich von denen des Landes abweichen, in dem Sie leben.”

Facebook spar ich mir mal, wird genauso sein. Ich bezweifle stark dass es sich ein großes internationales Netzwerk (insbesondere wenn es nicht aus den EU kommt) leisten könnte auf die Datensammel-Gesetze jedes Landes zu achten. Würde mir da also bei Vero nicht mehr Sorgen machen als bei den anderen Social Medias :D

Zur späteren Finanzierung bin ich auch gespannt.

Ich habe eine Weile lang Instapic (kostenlose Windows Store App) genutzt, da konnte man soweit ich weiß auch ohne größere Umwege Bilder vom PC hochladen… Allerdings funktioniert die bei mir in letzter Zeit nicht mehr wirklich und ich bin zu faul nachzugucken warum xD Lade sowieso nur vom Handy hoch :D

Dass die Bots verhindern wollen ist mir bekannt, deshalb versuchen andere Netzwerke ja auch mit E-Mail-Codes dem entgegen zu wirken. Ich fühle mich halt damit unsicher, weil andere es nicht verlangen.

Und bei den Privacy Policy der anderen Unternehmen habe ich nie bestritten, dass es dort anders aussieht.

Generell würde mich das nicht unbedingt stören, denn ich kann mir gut vorstellen, dass es eventuell bei anderen Plattformen, wo viele angemeldet sind, auch der Fall ist.
Aber da gebe ich eben keine Handynummer an. Mir ging es nicht darum zu sagen, dass Vero schlecht ist, weil es Absätze in deren AGBs hat, die mir nicht passen (denn die findet man auch überall sonst), sondern viel mehr um die Kombination aus: sie besitzen meine Handynummer und was steht in den Bedingungen. Es macht für mich die Kombination aus, weshalb ich mich dort unsicher fühle und gerne erst wartet würde, bis es geändert wird. Dass die Handynummer Zwang ist wegen Bots kann ich mir auch gut vorstellen, denn wie du gesagt hast, lassen sich Mailadressen in Sekunden erstellen. Aber dann ist das mit "die erste Millionen Nutzer bekommt einen gratis Account" für mich eine eher schlechte Lösung, wenn man dafür ein Stück mehr von sich preisgibt. Klar Instagram, Facebook, Twitter und andere Seiten sind nicht besser von den Nutzungsbedingungen/Datenschutzgesetze her, aber da muss ich wie gesagt keine Nummer angeben. Ich bereue es schon in Deutschland, dass unsere Haustelefonnummer im Telefonbuch steht (obwohl ich das nicht wollte) und bekomme fast täglich schräge Anrufe von irgendwelchen Stromanbietern, die einen abwerben wollen oder andere Anrufe die ich eher als Belastung empfinde. damals bevor ich umgezogen bin, habe ich diese Anrufe nicht gehabt, weil es nicht im Telefonbuch stand. Ich möchte dann erst Recht nicht, dass ein amerikansiches Unternehmen meine Handynummer hat, denn die hat bisher nur eine Handvoll Leute und das soll auch so bleiben.

Google (Web), Facebook (App und Web) wollen inzwischen immer ne Nummer haben zu Verifikationszwecken. Bei Facebook auch direkt in der Registrierung. Du gibst deine Daten an, bekommst nen Bestätigungslink und danach fragen die dich nach deiner Nummer. Das ist aber auch erst bei denen seit ca. Dezember so, glaub ich. Die blocken dich dann und du kannst deren Produkt nicht benutzen. Bei Google nicht registrieren (auf Web). Ich weiß, dass es früher nicht gefordert war, aber inzwischen schon. Allerdings ist es auch schwer, dies mit Fake-Nummern zu umgehen, diese SMS-Sende Plattformen sind alle ungültige Nummern. Ich habs sehr oft probiert.
Teilweise fordern die dich auch mittendrin auf, dass du deine Nummer angibst. Apple wollte bei der Erstellung meiner Apple ID auch meine Nummer haben, dabei hab ich kein iPhone sondern nur ein iPad.

Wer deswegen wirklich Angst hat, kann sich ja auch ne Prepaid-Karte holen und die nur für Registrierungen nutzen.

Diese Email Codes sind extrem unsicher. Und soziale Plattformen haben stärker mit Spam zu kämpfen, als Nintendo oder so, wage ich einfach zu behaupten. Außerdem ist die Plattform Nintendo deutlich stärker moderiert, zumindest als ich meinen 3DS das letzte mal benutzt habe. Aber stell dir vor, dir würden auf Vero jetzt plötzlich 1000 Leute folgen und alle heißen “Get Followers for Free” und dich würden Leute anschreiben, die dir ständig Follower verkaufen wollen. Wenn du es diesen Leuten schwerer machst an Accounts zu kommen, kannst du bisschen der Qualität des Contents helfen. Natürlich muss die Plattform selbst auch (automatisch) kontrolliert werden, aber es ist besser, wenn man schonmal einen großen Teil natürlich ausschließen kann.

Die Bestimmungen vom User-Content haben die auch aktualisiert

Some areas of the Service allow Users to post or provide content such as profile information, videos, images, music, comments, questions, and other content or information (any such materials a User submits, posts, displays, or otherwise makes available on the Service is referred to as “User Content”). **We claim no ownership rights over User Content created by you.** The User Content you create remains yours; however, by providing or sharing User Content through the Service, you agree to allow others to view, edit, and/or share your User Content in accordance with your settings and this Agreement. Vero has the right (but not the obligation) in its sole discretion to remove any User Content that is shared via the Service.
In einer Google Play Bewertung haben sie noch dazugeschrieben: "As a user, YOU own your Content that you post to the service. Vero only retains a license for the purpose of running the service. Vero is not profiting off of selling User Content" (Bewertung von "Ein Google Nutzer" vom 22.2, Antwort ist vom 23.2)

Naja, dass man Urheber bleibt ist klar, die Nutzungsrechte kann man allemal veräußern, wobei ich zum Teil verstehen kann, dass man für die Bildersuche und so erstmal die Nutzungsrechte braucht, damit man das überhaupt anzeigen kann, ohne dass man ständig beim Urheber klingeln muss. Ebenso können die ja nicht vermeiden, dass andere deine Beiträge auf anderen Plattformen teilen… Das Risiko hast du aber zu jeder Zeit, sobald deine Bilder irgendwie öffentlich werden.

Ab Mai tritt dann noch die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, wo sich wohl auch Vero dran halten muss, weil diese unabhängig vom Ort der Datenverarbeitung gilt, wenn sie Daten von EU-Bürgern verarbeiten und das tun sie. Und die Strafen sind nicht allzu gering.

Kann mir jemand kurz erklären, was der Unterschied zwischen Folgen und Verbinden ist? ^^’

Folgen= Du beobachtest die öffentliche Timeline.
Verbinden= Sowas wie Freundschaftsanfrage für internere Postings.

@Mellymiew

Also zuersteinmal: Ich habe Verständnis für deine persönliche Situation. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum du so vehement gegen die App argumentierst, wenn sie in erster Linie nur deiner persönlichen Situation/ deinen persönlichen Ansprüchen nicht gerecht wird. Du betonst immer wieder, dass es dich stört, dass sie deine Handynummer wollen, dass sie Geld wollen – okay. Hast du schon mal daran gedacht, was man alles aus den Daten lesen kann, die man dadurch bekommt wie du mit einer Website/ einer App interagierst? Selbst ohne Handynummer bist du völlig gläsern und für die SM-Anbieter, ich sag mal, “finanziell verwertbar”. Facebook hat zum Beispiel ein Patent angemeldet, dass es ermöglicht, die Nutzer nach sozialen Klassen einzuteilen (Link bei t3n) – auch um Werbung besser zuschneiden zu können. Und dass du kein Geld hast, glaube ich nicht, irgendwie musst du auch die Materialien für Karten organisieren. Ich denke eher, dass du nicht willst – was völlig okay ist, aber eben kein absolutes Argument gegen die App ist.

Naja, dass man Urheber bleibt ist klar, die Nutzungsrechte kann man allemal veräußern, wobei ich zum Teil verstehen kann, dass man für die Bildersuche und so erstmal die Nutzungsrechte braucht, damit man das überhaupt anzeigen kann, ohne dass man ständig beim Urheber klingeln muss. Ebenso können die ja nicht vermeiden, dass andere deine Beiträge auf anderen Plattformen teilen... Das Risiko hast du aber zu jeder Zeit, sobald deine Bilder irgendwie öffentlich werden.

Ich finde es in dem Zusammenhang wichtig, dass Vero das in den TOU deutlich betont. Die us-amerikanische Handhabung des Copyright unterscheidet sich deutlich zum deutschen Urheberrecht/ dem Urheberrecht anderer Länder in Europa.

Was die DSGVO betrifft, da bin ich schon gespannt, wie sich große Firmen wie Facebook oder Amazon (die dafür wohl auschlaggebend waren) daran halten werden und ob europäische Gerichte die Regelungen auch durchsetzen können. In erster Linie werden die Reglungen jedoch erstmal Blogger und kleine Seiten wie kk.de treffen. Horden von Abmahnanwälten werden sicher schon mit den Füßen scharren und pünktlich im Mai die ersten Abmahnungen versenden.

@Splitterwerk

Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum du so vehement gegen die App argumentierst, wenn sie in erster Linie nur deiner persönlichen Situation/ deinen persönlichen Ansprüchen nicht gerecht wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es "nur" meiner persönlichen Situation nicht entspricht. Ich mag einem Unternehmen, welches niemand lange kennt einfach nicht von Anfang an meine Nummer geben, das ist alles. Dass ich "gläsern" bin weiß ich ebenfalls. Wird aber meist nur für Werbezwecke genutzt. Wie ich an den Beiträgen anderer Mitglieder herauslesen durfte, ist das mit den Social Media Plattformen eh nur eine Gefühlssache. Manche fühlen sich mit einigen Plattformen nicht so wohl. Ich würde vermuten, dass es bei mir auch eher eine Gefühlssache ist, weshalb ich versucht habe, mich mehr damit auseinander zu setzen.
Und dass du kein Geld hast, glaube ich nicht, irgendwie musst du auch die Materialien für Karten organisieren.
Und zum Thema Geld: eh jetzt durch den Satz jemand glaubt ich hätte gelogen: Ich sagte in in einem früheren Beitrag "Ich habe genau 0€ Einkommen, die ich dann versuchen muss reinzuholen" Was genau ist daran unglaubwürdig, nur weil ich mir auch Zeichenkarton "leisten" kann? ô_o Ich verdiene monatlich 0€ regelmäßig (erwerbsunfähig). Da ich aber nicht jemand bin, der Geschenke/Bastel- & Zeichenmaterial etc von dem Geld anderer(Partner) kaufen möchte, muss ich halt immer zusehen, durch den Verkauf von Produkten/Bildern etwas zu verdienen. Und natürlich habe ich Geld, denn immer wenn ich etwas verkaufe (was manchmal nur alle 2-3 Monate der Fall ist), spare ich es, bis ich es für etwas wichtiges brauche. Mit wenig Geld muss man eben gut haushalten und kann es nicht einfach unüberlegt ausgeben. Das ist also kein Grund zu sagen, dass man jemandem nicht glaubt ö__ö Und du liegst richtig: es liegt nicht daran, dass ich *gar kein * Geld habe, sondern dass ich das wenige/unregelmäßige Geld, nicht unbedacht für soetwas ausgeben möchte. Den Standpunkt anderer Leute die sagen, dass ein gutdurchdachtes Design/System ihnen wichtiger ist und sie auch etwas dafür zahlen würden, kann ich auch sehr gut nachvollziehen, weil es selbst für mich reizvoll wäre. Und auch hier kann ich wieder sagen (wie schon öfters): ich warte einfach ab. Wenn ein Unternehmen länger auf dem Markt ist, dann vertraut man diesem meistens mehr (ich zumindest). Wenn sich Dinge ändern, kann ich es ja immer noch ausprobieren :) Aber ich muss mich nicht (jetzt) um jeden Preis irgendwo anmelden, wenn ich mich damit unwohl fühle. Ich finde man sollte sich auch kritisch äußern, sonst bleiben einige Sachen ungeklärt (durch sowas wurden doch überhaupt erst die AGBs geändert/verbessert) und nur so kann man auch Zweifel/Missverständnisse aus dem Weg räumen. Noch etwas: bei der Nummer stört mich zusätzlich, dass Leute mich bei Vero, finden können, die ich nicht so gern habe. Das kam halt als Hauptpunkt auch noch dazu. (kann man das jetzt eigentlich bei den Einstellungen ändern, ob man gefunden werden will, oder nicht? Wüsste ich auch gerne :3)

Man hört leider wirklich nur Negatives über Vero - also so Sachen wie dass der Besitzer seine Mitarbeiter nicht bezahlt hatte, dann rausgeworfen hat, und einige davon nun auf der Strasse sitzen. Ugh. Sehr enttäuschend und alles sehr suspekt.

Bei mir funktioniert die App noch nicht mal richtig, kann weder mein Profil updaten noch nach Hashtags suchen, alles ladet nur ewig rum.

Also da ist mir Instagram noch lieber.