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Umgang mit Kritik

Konstrultive Kritik ist bei mir immer richtig! Ich find es super wenn mir Jemand sagt WAS nicht so toll ist und vielleicht dogar WIE ich es besser machen kann! Immerhin hab ich deswegen eine gute Community gesucht, eine wo es soetwas noch gibt. Die meisten anderen sind nur noch zum Kunstverkauf & bzw. für “echte Künstler” (Ich zähle mich dazu nicht, deshalb die Gänsefüßchen). ^-^

Wenn jemand soetwas meint wie “schlampig gezeichnet” finde ich das ehrlich gesagt noch nicht schlimm. Wenn das zu mir gesagt wird, nehme ich an das die Linien nicht schön gezeichnet sind, die Farben nicht decken oder einfach gesagt “Ich hätte mir mehr Zeit nehmen sollen”. Aber das fast jeder anders auf, ich will damit nur sagen das ihre Ausdrucksweise vielleicht nicht die richtige wahr, das sie es aber nicht böse gemeind hat. :))

Wenn wiederrum jemand nur beleidigend ist und soetwas schreibt wie z.b. “schirch”. Finde ich das derjenige auf dieser seite sowieso nichts verloren hat.

Und was Kritik von Anfängern angeht, nehme ich die genau so ernst wie von Profis. Nur weil er nicht so gut zeichnen kann, wie einer selbst, ist er deswegen nicht blind. Und dieses “Bevor du was sagst, zeichne selbst mal besser!” Ist genauso ein Schwachsinn. :3

Ich finde, es kommt vor allen Dingen darauf an, ob es wirklich Kritik ist, die dein Gegenüber gibt oder ab der/diejenige einfach nur rummeckert.

Soll heißen: Wenn jemand unter mein Bild schreibt: “Ich mag das Motiv so garnicht!”, “Also die Farbauswahl ist echt Mist!” oder “Die Outlines sind ja so sch**** gemacht, das bekommt ja ein Dreijähriger besser hin!” - dann werte ich das als sinnfreies Gemecker und deshalb gar nicht. Diese Kommentare sind total wertlos und die Leute, die meinen so etwas verzapfen zu müssen, gehen mir an meinem werten Gesäß vorbei!

Was konstruktive Kritik angeht:

  1. Egal, wer sie gibt - wenn sie sinnvoll ist und mir weiterhilft, nehme ich sie gerne an. Ich persönlich - als Anfänger - halte mich bezüglich Kritik eher im Hintergrund, vor allem, wenn es sich bei den Künstlern um erfahrene Leute handelt und diese nicht ausdrücklich um Kritik gebeten haben.

  2. Es kommt immer auf den Ton an, der bei der Kritik mitschwingt. Ich habe nichts gegen wertvolle Tipps, Hinweise, wie ich es besser mache könnte und vielleicht auch Beispiele, wie der Kritiker das Ganze angeht. Was ich aber nicht leiden kann, ist, wenn der Ton ins Arrogante/Besserwisserische geht. So nach dem Motto: “Guck dir das an - da kannste noch was lernen!” oder “Wie wär’s, wenn du erstmal ganz unten anfängst?” Sowas mag ich so gar nicht leiden und Kommentare der Art werden gekonnt ignoriert.

  3. Jede konstruktive Kritik und alle Tipps und Hinweise, die ich kriege, nehme ich dankbar an und versuche sie beim nächsten Mal umzusetzen.

Senftube leer

Mal in den Raum geworfen: Egal wie jemand zeichnen kann - gute Kritik ist gute Kritik. Außerdem sagt man ja oft: “Wer nicht kann, der lehrt.” :D

Also ich stimme mal dem (ziemlich) allgemeinen Tenor zu, dass es mir relativ egal ist, ob jemand, der mich kritisiert selber zeichnet. Der einzige Grund, warum ich oft lieber erfahrenere Zeichner frage (wenn ich gerade welche zur Hand habe x’D) ist, weil ich von ihnen oft auch gleich Tipps haben kann, wie ich es besser machen könnte. Aber grundsätzlich höre ich von jedem gerne Kritik. Voraussgesetzt natürlich, es handelt sich um gute Kritik, nicht um die schon so oft aufgeführten Beleidigungen.

Ich persönlich finde es schade, dass oft, selbst wenn man um Kritik bittet, wenig bis nichts kommt. Aber wenn ich mir so durchlese, was für Reaktionen teilweise folgen, wenn dieser Bitte nachgekommen wird, dann ist es wohl auch wieder verständlich. Ich finde es bloß schade, da ich oft wirklich gerne Kritik hätte, da mich teilweise etwas irritiert und ich nicht weiß, was es genau ist oder einfach weil ich sehe, wie viel bessere Bilder hier herumrennen und ich gerne wissen würde, was ich machen muss, um selber irgendwann dorthin zu kommen xD

Was das Kritik geben angeht, tue ich mir auch oft schwer. Speziell wenn nicht explizit darum gebeten wurde, traue ich mich oft nicht. Wenn ich wirklich das Bedürfnis habe, etwas anzumerken, obwohl nicht explizit darum gebeten wurde, schaue ich auch oft in der Galerie nach, wie der fragliche Zeichner in der Vergangenheit auf Kritik reagiert hat oder sehe mir an, ob derjenige/diejenige selbst Bilder kritisiert. Wenn ja, dann habe ich um einiges weniger Vorbehalte xD (Da ich der Meinung bin, das wer austeilt auch einstecken können sollte. Wenn nicht hat diese Person halt Pech x’D) Allerdings habe ich auch oft das Problem, dass ich mich teilweise nicht qualifiziert fühle, Kritik zu geben. Auch, da ich teilweise keine konkreten Tipps geben kann.

Weil mir keine schöne Fliestextform einfallen will, schmeiß ich einfach mal ein paar Gedanken in den Raum:

  • Kritik und konstruktive Kritik unterscheiden manchmal nur Details. Die Formulierung zum Beispiel, oder wie die kritischen Punkte sonst verpackt werden.
    Kritik: “der Arm ist zu lang”
    konstruktive Kritik: “[nette Einleitung] mir ist aufgefallen, dass der rechte Arm ein wenig länger ist, als er sein sollte. [positiv Auffallendes, netter Schlusssatz]”

  • Wenn Kritik zu sehr schmerzt, man sich zu sehr angegriffen fühlt, dann einfach erstmal nicht weiterlesen, was anderes tun, später und in alles Ruhe darauf zurückkommen und sortieren, was man annehmen möchte, und was nicht.

  • Mit “aber du!” zu kontern bringt nichts, außer dass man sich selbst das Leben schwer macht und sich selbst im Weg steht.
    Auch wenn der Kritiker es selbst nicht besser kann, heißt das nicht, dass er nicht auch Augen im Kopf hat und über ein ästhetisches Empfinden verfügt. Es heißt nur, dass ihm die Übung oder das Können fehlt, es selbst besser zu machen.

  • Den Kritiker schlecht zu machen, weil einem die Kritik nicht passt (“öähhh, du hast ja gar keine Ahnung! Das ist eben mein Stil, da hast du gar nicht dran rumzumotzen! Du bist doch blos neidisch, weil du gar nix kannst und ich so viel besser bin als du!”) ist unterste Schublade. Erschreckend finde ich dabei auch, dass einige, die so auf Kritik (wie auch immer sie jetzt formuliert wurde) reagieren von sich vorher behauptet haben, dass sie gut mit Kritik umgehen könnten. - Das sah man leider auch beim aktuellen Best-Artist-Wettbewerb. Wobei da die größten Nörgelfritzen wohl schon raus sind.

Ich halte jeden für qualifiziert Kritik abzugeben, der sich ein bisschen mit der Materie dessen, was er kritisiert, auseinandergesetzt hat. Wenn jemand, ohne sich je darüber informiert zu haben, was eine Kakao-Karte ist, zu einer Kakao schreibt “warum so winzig? Das ist ja nicht mal DIN A irgendwas, sondern komplett sinnlos.[…]” dann hat das nichts mehr mit Kritik zu tun, dann ist das einfach verschwendete Zeit.

Wenn die Kritik sinnvoll ist nehme ich sie immer an und versuche den Punkt zu verbessern. Da spielt es keine Rolle, ob die Person zeichnen kann oder nicht. Man erkennt manchmal seine eigenen Fehler nicht.

Mein Problem ist eher, dass ich hier jetzt schon ein paar Mal gelesen habe, dass Kritik ohne Verbesserungsvorschläge als unqualifiziert betrachtet wird. Jetzt kann ich aber in manchen Situationen keine Verbesserungsvorschläge geben, da ich mich einfach nicht auskenne. Als Beispiel könnte ich z.B. bei einem Copic-Bild sagen, dass ich die Coloration als ungleichmäßig oder unsauber empfinde, aber keine konkreten Tipps geben, da ich selbst noch nie mit Copics gearbeitet habe.

(Es kann jetzt natürlich auch sein, dass ich bloß etwas falsch verstanden habe und genau dein Beispiel mit den unterschiedlichen Formulierungen bei dem zu kurzen Arm gemeint war, wenn ja würde mich das natürlich freuen xD)

Das sehe ich ja nicht ganz so, das Beispiel ist für mich irgendwie das selbe, mit dem Unterschied, dass das Zweite schnulzig verpackt ist.
Ich weiß jetzt zwar auch nicht genau, wie ich den Unterschied definieren würde, aber wie das Wort schon sagt, zeichnet konstruktive Kritik sich dadurch aus, dass sie konstruktiv ist, also dem Künstler weiterhilft :)

Da stimme ich Vulvonchen zu. Man muss Kritik nicht in Watte packen, damit sie gültig wird. Aber viele wollen das so.
Wahrscheinlich gibt es deshalb so wenig Kritik in Kommentaren… weil man im Kopf hat, dass der Kommentar auch etwas positives beinhalten muss. Wenn ich nun aber nicht lobenswertes finde und nur sehe “Arm zu kurz, Fuß zu klein, Auge verrutscht, Colo unsauber”?
Dann klick ich das Bild weg, statt was zu sagen, weil es viel zu mühselig wäre, das irgendwie positiv zu verpacken.

Ich hatte, als ich mit dem Zeichnen anfing, ein paar gnadenlose Freunde. Die Kritik hat mich am Anfang oft geärgert, aber mit ein paar Wochen Abstand zum Bild… hatten sie sehr oft Recht.
Es ist schwer, sich nicht für sein Tun zu rechtfertigen… aber manchmal ist es wirklich das Beste, Kritik anzuhören und unkommentiert sacken zu lassen. Auch, wenn sie nicht superlieb formuliert ist, kann sie einem helfen.

Aber je freundlicher die Kritik formuliert ist, desto einfach ist es, sie anzunehmen. Zumindest sehe ich das so. Damit meine ich jetzt nicht, dass man alles in Watte packen muss, aber zumindest irgendwas freundliches würde ich schon versuchen zu sagen. Einfach weil es verdammt weh tut, wenn jemand mein Bild von vorne bis hinten mies findet (wobei es schon stimmt, dass einem bei einem Bild manchmel vielleicht echt nichts anderes einfällt).

Andererseits habe ich manchmal das Problem, wenn eine Aufzählung an Kritikpunkten kommt und dann ein guter Punkt (möglichst etwas eher marginales), dass ich mir schon denke, dass das jetzt das Alibi-Kompliment war…

Ich glaube, was ich damit sagen will ist, dass es schwierig ist, Kritik so zu formulieren, dass man die andere Person nicht verletzt, aber dass es wichtig ist, es trotzdem zu versuchen. Dazu gehört meiner Ansicht nach auch, die Kritik so freundlich wie möglich zu formulieren, um es der anderen Person leichter zu machen, diese anzunehmen. Auch, da mir eine Kritik, die ich aufgrund ihrer Formulierung nicht annehmen kann, nicht weiter hilft, egal, wie zutreffend sie auch sein mag.

(Wobei ich hier meinen aufrichtigen Respekt all jenen aussprechen muss, die in der Lage sind, Kritik in jeder Verpackung anzunehmen. Ich glaube nicht, dass ich das könnte…)

Nach meinem persönlichen Empfinden ist “der Arm ist zu lang” eine neutraler konstruktive Kritik auch ohne Verbesserungsvorschläge.
Ich greif jetzt mal direkt euer Beispiel auf:
Jemand sieht dass die Colo unsauber ist, schreibt aber dazu dass er sich mit dem Medium aber selbst nicht auskennt. Erkenntnis für mich: ich hab unsauber gearbeitet und muss mehr aufpassen, auf einem Schmierpapier meine Materialien u/o Technik nochmal genau erproben und zur Not ändern. Es gibt zig Videos auf youtube und Internetseiten da findet sich vll eine Lösung für mein Problem und wenn nicht kann ich hier jemanden anschreiben bei dem ich es toll finde.

Alles was abfällig oder keinen Bezug zum Bild hat oder jemand mir SEINEN Geschmack/Vorstellungen aufdrücken will sehe ich nicht als Kritik wie zB.
-das blau ist doof (was soll mir das sagen? Wenn du kein Blau magst ist es nicht meine Schuld)
-das Gesicht sieht scheixx aus (nicht hilfreich, besser wäre: die Augen Nase sind schief oder die Kopfform ist ungleich etc)
-du musst es so und so machen, ich mach das immer so und es sieht eben besser aus (dann mach das bitte bei deinem Bild. Danke)

meine 10cent zu dem Thema

Ich finde es macht natürlich auch nen Unterschied mit wem man redet, gerade bei wildfremden Leuten kann selbst die freundlichste und bestgeschriebene Kritik böse Folgen haben einfach weil derjenige Partout keine Kritik duldet(selbst wenn er das Gegenteil behauptet).
Ich erinner mich auf mexx mal dass jemand im Forum behauptet hat ihn würde Kritik/6en etc gar nicht stören, wäre da ganz Chill und würd das einfach ignorieren, aber die gleiche Person hat nen Screenshot ihrer Noten auf ein Bild als Fanart(!) hochgeladen auf das derjenge ne 6 bekommen hatte und im Kommentar ziemlich rumgeschimpft und beleidigt XD

Wenn ich selber nicht weiss wie man was ändern könnte schreib ich das einfach dabei so à la “XY sieht irgendwie komisch aus, ich bin mir aber selber nicht sicher” allgemein hab ich den Eindruck dass es besser rüberkommt wenn man Kritik nicht als absolute Wahrheit formuliert, sondern eher als Vermutung.
Um mal das Arm Beispiel aufzugreifen anstatt zu schreiben “Der Arm ist zu kurz” eher " Ich glaube der Arm ist etwas zu kurz"

Manche Kritik bringt in der Tat nix, ich hatte auf ein Fanart dass jemand fand dass die Augenfarbe der Figur nicht passen würde, aber so sieht der Charakter halt aus. schulterzuck

Ich würde nicht sagen dass mich Kritik nicht wurmt. es ärgert mich schon ein wenig wenn andere meine Fehler hervorheben, aber bisher haben das alle gemacht nicht um mir zu schaden oder mich schlecht zu machen. Ich hab eh den Eindruck dass sich hier viele hilfreiche Kritiker tummeln. Und denen möchte ich aufrichtig danke sagen.

Ich glaube das Hauptproblem ist, dass man nicht weiß, wem man hilft und wer sich ärgert. Es gab ja auch mal die Diskussion über STA-Kommentare (Kritik ja/nein). Und einige schrieben dann, dass sie unter umständen sich schlecht fühlen oder weinen, wenn sie Kritik bekommen und andere schrieben, dass sie gerne mehr hätten.
Ich finde das schade. Ich fände eine generell etwas kritikfreudigere Kultur hier gar nicht unpassend, denn letztlich sind wir alle Zeichner/Maler und wollen uns (denke ich mal) alle verbessern.
Was vielleicht ganz praktisch wäre, wäre eine Funktion beim Hochladen eines Bildes wo man anklicken kann, ob man Kritik möchte und das wird angezeigt. Manchmal habe ich zB Bilder bei denen ich ganz genau weiß, was nicht so ganz passt und keine Kritik brauche und manchmal suche ich den Wurm, aber er ist für mich unsichtbar.
… aber das Kommentieren ist ja leider meistens eh auf STAs beschränkt. Zumindest bei den normalen Zeichnern.

So ne Option fänd ich super!!!
Bei mir ist es nämlich so… bei STAs ist man ja angehalten, möglichst viele Karten zu kommentieren, und wenn ich da dann mal ein Quäntchen konstruktive Kritik reinbring, find ich das nicht so schwierig oder unpassend, denn es hat mir ja quasi jemand gesagt: “Geh und kommentier diese Karten!”
Wenn ich aber eine Karte in der Galerie sehe, bei der nicht explizit druntersteht “Ich freu mich über Kritik”, fühl ich mich son bisschen, als wäre es nicht mein Platz, da jetzt einfach unaufgefordert rumzukritisieren.

Wenn es jetzt aber so einen Button gäbe, den man markieren kann oder auch nicht, kann man ohne viel rumgedruckse sehen, ob jemand bei der Karte für Kritik offen ist oder nicht. :) Das würde mir supergut gefallen! :D

Wäre ja cool, wenn das wie “offen für Tausch / Verkauf“ in der Galerie stehen könnte… “offen für Kritik“. :D
Oder halt selbst in die Beschreibung ne Zeile setzen, dass Kritik erwünscht/erlaubt ist.

Ich werde fanghafte damit mal im ideen-thread belästigen. :)

Also ich finde Kritik immer gut, egal von wem, AUSSER: Jemand schreibt einfach es sieht scheiße aus und begründet es nicht. Ich stehe ja auch noch ziemlich am Anfang und wenn jemand verbesserungsvorschläge hat, soll er sie mir immer geben :D Lieber sagt man mir was einen stört, als dass man über meine Bilder lästert. :)

Ich hätte gerne mehr als eine Antwortmöglichkeit gehabt, aber daher habe ich mich auf “Ich akzeptiere diese Kommentare” beschränkt, obwohl ich gerne noch “Ich lasse mich nicht beeinflussen” hinzugefügt hätte.

Ich bin zB, was meine Bilder anbelangt, recht eigensinnig. Wenn ich mir Kritik in Bezug auf Technik o. Ä. wünsche, dann frage ich explizit danach (deshalb sind mir Kommentare an sich auch nicht so mega wichtig). Und ich finde, es ist auch ein Unterschied, man mir jemand schreibt, was für einen allgemein Eindruck er von meinem Bild hat, als jemand, der nur systematisch analysiert und zerpflückt. Manche sagen vielleicht, diese Haltung sei unter Kritikunfähigkeit zu verbuchen, das sehe ich allerdings anders. Ich stelle meine Werke in erster Linie nicht online, damit ich Verbesserungsvorschläge kriege, sondern einfach um meine Kunst zu teilen. Ich bin losgelöst von diesem “Ich muss BESSER werden Wahn”, weil es für mich darauf nicht ankommt, ““gut”” zu sein (was mMn nach ein sehr unpauschalisierbarer Begriff ist und daher im Kunstmillieu nicht wirklich was zu suchen hat).

Also, zusammenfassend: Ich finde es zwar okay, wenn jemand meint, eins meiner Bilder “technisch analysieren” zu müssen, allerdings interessiert es mich nicht wirklich, ich sage höflich danke und damit hat sich die Sache. Ich finde es ehrlich gesagt sogar etwas dreist, zu erwarten, wenn man ein Bild kritisiert, dass der Zeichner alles genauso umsetzen will, wie eine Person meint, dass es gehört… Wenn MIR eben etwas so unvollkommen gefällt, dann ist das so.

Kritik sind auch nur Vorschläge und kein Zwang, etwas so tun zu müssen. Wenn ich das, was man mir schreibt umsetzen möchte, tu ich es und wenn nicht - dann halt nicht. So einfach ist das.

Ich bin ein unvollkommener Mensch und deshalb dürfen auch meine Bilder unvollkommen sein, damit kann ich leben und ganz ehrlich - ich hatte es auch schon anders (früher hab ich mich ständig nur mit anderen verglichen, wollte besser sein und bin dadurch so unglücklich geworden, dass ich das Zeichnen eine Weile, Jahre sogar komplett an den Nagel gehängt hatte), und so wie es jetzt ist, ist es ein viel schöneres und befreiteres Malen. Ich bin glücklich damit, weil ich mich verwirklichen kann - wenn meine Bilder jemandem gefallen, freut mich das natürlich mega, wenn sie jemandem nicht gefallen - dann ist das halt so und ich bin auch nicht beleidigt.

Und abschließend: Kunst ist nach wie vor Geschmackssache. Und zwar ausnahmslos.

Ich habe für mich die Lösung gefunden, daß ich direkt unter meinen Namen den Vermerk habe: "bittet um konstruktive Kritik <3 ". Ein Button, den man drücken kann, damit direkt unter der jeweiligen Karte “Kritik erwünscht” erscheint, finde ich richtig gut. Daumen hoch