Gott, hab ich hier noch gar nicht mitgelästert? Asche auf mein haupt XD
Ich muss direkt sagen, ich habe die Bücher NICHT gelesen, und bin auch ganz froh darüber. Ich hatte zwischenzeitlich mal in eines der bücher dieser möchtegern-schriftstellerin (sorry aber für mich ist sie das, wenn überhaupt) hereingelesen, ich glaube Seelen war es, und das nach den ersten 2 seiten wieder zugeklappt.
Ganz ehrlich? über geschmack lässt sich zwar streiten, und sicherlich mag auch nicht jeder die bücher die ich gern lese, aber ich habe an sich einen recht hohen anspruch an schriftstellerisches können.
und das was sich die gute da zusammenschreibt ist nicht nur schlecht … sondern allerhöchstens auf mittelschul-niveau. vermutlich mit ein grund warum der grossteil der twilight-fans kleine mädchen sind.
aber gut, kommen wir zum eigentlichen thema:
Twilight. man liebt es, oder man hasst es. Ich gehöre wohl zu letzterem. Ich habe die ersten beiden Filme meiner besten freundin zu liebe im Kino gesehen, den 3ten hatte ich mir dann interessehalber zuhause angeschaut, aber mir das geld fürs kino glücklicherweise gespahrt. den 4ten … hab ich schon nicht mehr gesehen.
davon ab das die filme von einem teil zum nächsten schlechter wurden …
ich vermisse die schauspielerische leistung. ich vermisse die spannung. oh, und die erzählerische tiefe.
(Und … glitzernde Vampire? ich mein … bitte was?)
Ausserdem fehlt mir bei twilight sämtliche logik. wenn selbst im film schon angemerkt wird das zb rosalie bella nicht leiden kann, weil sie es hasst ein vampir zu sein, da sie als vampir ja keine Kinder bekommen kann (natürlich nicht! wie soll ein totes wesen ein kind bekommen? okay, meinetwegen auch untot. aber vampire altern nicht, in ihnen wächst und verändert sich nichts. da ist es rein biologisch/logisch shcon unmöglich das sie neues leben erschaffen!) und dann schwängert edward bella? ich meine … srsly?
Wenn man vorher die logik in twilight noch nicht vermisst hat, dann spätestens da.
davon ab das die twilight-vampire für mich absolut nichts mehr mit eigentlichen vampiren gemeinsam haben. oh gut okay, sie trinken blut. die meisten zumindest. ja, unsterblich sind sie auch, aber da hörts auch schon auf.
twilight-vampire sind kleine glitzernde perfekte mary-sues und gary-stues. punkt.
Es wurde hier ja auch schon gut beschrieben, Vampire sind keine liebenswerten Wesen. Sie sind Raubtiere. Punkt. Das muss man nicht romantisieren. Natürlich haben Vampire schon immer eine gewisse faszination ausgeübt, das ist auch sinn der sache. aber nicht auf eine art wie es in twilight dargestellt wird.
gut, ich bin vllt auch anspruchsvoll da ich noch zu einer generation gehöre, die vampire noch aus horrorfilmen kennt, wo vampire noch VAMPIRE waren. X’D
und ich gehöre wohl auch noch zu der generation die das überromantisieren von vampiren als lächerlich empfindet, und ich gehöre auch wohl noch zu der generation die Vampire - the masquerade Pen & Paper gespielt haben … für alle die in einer Zeit von Foren-Rollenspielen P&P überhaupt noch kennen.
Ich habe zwischenzeitlich bzw kurzzeitig vampire diaries (hiess das so?) geschaut. war jetzt mmn auch nicht der burner, aber allemale besser als twilight.
Bisher haben mir neben Filmen wie Interview mit einem Vampir eher die mehr auf Horror ausgelegten Versionen wie Underworld gefallen.
Aber die sind auch mit recht nichts für das Kleine-Mädchen Grüppchen, für das Twilight offenbar geschrieben ist.
Und wer auch gern mal was in eine ältere, etwas realistischere Vorstellung von Vampiren lesen will, dem kann ich die Chronik der Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein ans Herz legen. Das ist mal was anderes als der übliche Mainstream.
Mein Senf.
Kommt gut auf Brot. :)