@creampop: Das ist natürlich sehr schade, und ich kann deine Einstellung auch gut nachvollziehen. Allerdings war es schon immer so, dass der Postversand ein gewisses Risiko bei diesem Hobby dargestellt hat - immerhin geht es bei Kakao um das Tauschen, was zu 80% über den Postweg stattfindet. Nimmt man das weg, bleibt nicht mehr viel übrig außer dem Ausstellen der eigenen Kunstwerke. Das fände ich schon ziemlich traurig.
Was man allgemein tun kann, um Probleme mit der Post zu minimieren, wenn schon nicht ganz abzustellen:
* Das Problematische am Kakaoformat ist die Kreditkartenform. Deswegen ist es sehr wichtig, dass man diese im Versand verschleiert, sodass man *nichts durch den Umschlag erfühlen* kann, was Aufmerksamkeit erregen könnte. Ich persönlich klebe meine Karten immer in eine **Klappkarte aus festem Tonkarton** - kann man sich auch ganz leicht selbst herstellen, indem man Karton auf A5-Format zuschneidet und dann einmal in der Mitte knickt.
* Es ist zwar lästig für den Empfänger, aber: ** Die Kanten des Umschlags rundherum mit Tesafilm abkleben** . Dies erschwert nicht nur Fremdzugriffe, sondern man vermeidet auch, dass Umschläge in den Sortiermaschinen hängen bleiben und im schlimmsten Fall zerstört werden.
* Ein absolutes Muss: ** Neutrale, am besten weiße Briefumschläge in einem Standardformat** . Farbige, bemalte und gemusterte Umschläge können unter Umständen nicht von den Maschinen der Post automatisch erfasst werden und müssen daher per Hand sortiert werden - was mit dem Standardporto nicht mehr abgedeckt ist.
* Die Briefe immer **direkt am Schalter** abgeben und **explizit darum bitten** , dass **geprüft** wird, ob das Porto ausreichend und der Brief auch ansonsten in Ordnung ist. Lästig, aber auch hier können gleich zu Anfang alle möglichen Eventualitäten ausgemerzt werden. (Light-Variante: **Eine Küchenwaage** anschaffen, um den Brief zuhause selbst zu wiegen.)
* Wenn man Angst davor hat, den Brief ins Ungewisse zu schicken: **1.60€ zusätzlich für ein Einwurf-Einschreiben** ausgeben. Das garantiert zwar nicht die sichere Zustellung, aber bei der Nachverfolgung haben sowohl Versender als auch Post einen Anhaltspunkt, wo gesucht werden muss.
Dies alles einzeln genommen sind keine Deus-ex-Machina-Lösungen, die das Problem zu 100% ausmerzen. Aber sie helfen dabei, häufige Ursachen für das Verschwinden von Briefen zu minimieren.