Damit fehlt nur noch Lilariel ^^
Erstmal vorweg: Ich bin absolut dankbar für jede Art der Kritik, auch negative. Ich muss schließlich wissen was nicht so gut lief um zu wissen, was ich besser machen kann.
@Punktesystem:
Ich glaube, ich habe da zwei “Kleinigkeiten” unterschlagen, die das ganze mit Sinn füllen würde ^^’
Die Punkte sind in allererster Linie für mich eine Orientierung. Ich vergebe Punkte von 0-6, je mehr die Karte gemocht wird, desto mehr Punkte. Ich trage die Zahlen in meiner Tabelle ein und sehe dann sofort, welche Karten der Teilnehmer sehr gerne mochte (4-6), welche er lieber als Notlösung hätte (1-3) und welche er gar nicht möchte (0)
Jetzt muss ich die Karten natürlich auch noch verteilen, nur bei welchem Teilnehmer fängt man an? Von oben nach unten oder Alphabetisch? Finde ich persönlich beides recht unfair, weil der Teilnehmer oben vielleicht nur 3 Karten kommentiert hat (welchen Grund das hat, weiß ich in den allermeisten der Fälle nicht. Es kann sein, das ihm nur 3 Karten gefallen, es kann sein, das er keine Zeit für mehr Kommis hatte, es kann aber auch sein, das er schlicht und ergreifend keine Lust hatte. Alles möglich, aber mir meist unbekannt)
Und auch hier nehme ich wieder die Punkte zur Hand. Ich zähle alle Punkte zusammen, sowohl die geschriebenen, als auch die erhaltenen und habe dann eine Zahl pro Teilnehmer. Und der, mir der höchsten Zahl bekommt als erstes seine Karte zugeteilt, dann der mit der 2-höchsten, etc, bis jeder eine Karte hat. Entsprechend haben die Leute, die viel kommentiert haben, eine hohe Punktzahl, genauso wie die, mit den beliebten Karten, wobei man da tatsächlich das eine oder andere wieder ausgleichen kann.
Wer viele Punkte hat, hat jetzt also praktisch mehr Chance, an seine absolute Lieblingskarte zu kommen, als jemand der wenig Punkte hat, die Karte ist für die Person mit wenig Punkten aber in den meisten Fällen nicht völlig unerreichbar. Es steigert die Chance, aber nicht überdemensional.
Das ich natürlich gerne mehr Karten als nur die absoluten Lieblinge kommentiert haben möchte, hat dann den Grund, das ich natürlich jemandem lieber eine Karte zuteile, die ihm noch irgendwie gefällt (sprich 1-3) als eine Karte, mit der er gar nichts anfangen kann (0), ich aber auch keine Kommentare sehen möchte, die im Grunde nur ein Hinweis sind, das die Karte nicht gefällt (soll heißen, ein Teilnehmer will alle STA-Karten kommentieren, möchte aber ein paar Karten gar nicht haben. Leider neigen einige Leute dazu, dann unter diese Karten Dinge zu schreiben wie “Schöne Karte, aber mir gefällt sie nicht, ich hoffe sie bekommt jemand, den sie gefällt.” <— Absolut unnötiger Kommentar, der eigentlich nur dazu dient, das eigene Ego zu befriedigen (alle STA-Karten sind kommentiert) oder deutlich zu machen, das man sie absolut nicht möchte. Ich persönlich ziehe da kein Kommentar vor, da ich sowas sowieso mit 0 bewerten würde und man damit obendrein einem eher zart besaiteten Zeichner tatsächlich mit einem solchen Hinweis verletzen kann. Wenn der Kommentar weiter ausgebaut würde, könnte es aber wiederum sein, das ich den Kommentar missverstehe, die Karte mit 1-3 versehe, obwohl dem Kommentierer die Karte eigentlich gar nicht gefällt und er sie nicht möchte, deswegen eben die Bitte, die Karten, die man absolut gar nicht möchte, erstmal auch gar nicht zu kommentieren)
Ich hoffe, das war jetzt verständlich und zur abwechslung mal logisch und ich hab nicht wieder was vergessen zu erklären >.<
Und es tut mir wirklich leid, sollte sich jemand durch meine vorherigen Erklärungsversuche zum Kommischreiben genötigt gefühlt haben >.<
@Kartenhüllen: Ich hab vergessen, die Hüllen wieder mit in den Umschlag zu tun, sorry >.< Wenn du möchtest, schick ich sie dir nach, ich kann sie nämlich nicht gebrauchen (gilt auch für den/die andere, hab grad nur nicht auf dem Schirm, wer das jetzt war @.@) Ich habe die Hüllen ausgetauscht, weil ich natürlich dafür verantwortlich bin, das die Karten heil ankommen und das konnte ich mit den Hüllen einfach nicht gewährleisten. In diesem Fall muss ich einfach ganz ehrlich sagen, das mir die Sicherheit über persönliche Geschichten geht, denn ich habe es eben im Endeffekt auch zu verantworten, wenn etwas schief geht und so wie sie waren, hätte ich sie oben nicht verschließen können.
Mir hat das Thema übrigens keine Ruhe gelassen und sollte ich nächstes mal so einen Fall haben, werde ich das ganze Gedöns in Frischhaltefolie wickeln (dann wirds auch nicht nass, yay :D), nur leider kam dieser Vorschlag von einer Freundin etwas zu spät v.v
@Grammatur und Laufrichtung:
Daraus habe ich jetzt ebenfalls meine Konsequenzen gezogen, die Grammatur komplett unberücksichtigt zu lassen. Ich hatte das Thema Papier lediglich in der Berufsschule und bin in meiner grenzenlosen Naivität davon ausgegangen, das die Festigkeit einer Karte von der Grammatur abhängt, ansonsten hätte ich es nicht mit rein genommen.
Was die Laufrichtung anbelangt, hattest du die Karten leider nicht in der Hand. Die Arya-Karte hatte eine andere Laufrichtung als die anderen beiden und sie war deutlich stabiler. Die hätte ich auch so wie sie war, ohne weiteres zugelassen.
Die Laufrichtungen der Verstärkung war mit der Laufrichtung des Motivs bei den anderen beiden Karten identisch (ich würde sogar soweit gehen zu vermuten, das es sich bei dem Zeichenpapier und der Verstärkung um dasselbe Papier handelte, aber wie gesagt, das ist reine Vermutung) entsprechend konnte da rein Laufrichtungstechnisch auch nichts stabilisieren.
Und die Laufrichtung kann (muss aber eben auch nicht ^^) auch auf solch kleinen Formaten durchaus eine Rolle spielen, und hier spricht jemand, der aus der Praxis kommt und sich drei Jahre lang das rumgeheule der anderen Drucker anhören musste, weil schon wieder etwas nachgedruckt werden musste, weil der böse, böse Druckhelfer die falsche Laufrichtung ausgewählt hat, oder der böse, böse Mediengestalter die Datei falsch gesetzt hat ^^’ Ein paar dieser Karten hatten wir übrigens auch im Unterricht, sowohl in Richtig, als auch in Falsch und die waren noch kleiner als Kakao-Karten, dennoch spielte auch hier die Laufrichtung eine Rolle und war selbst für Laien deutlich erfühlbar.
@der Rest:
Natürlich kann ich auch verstehen, wenn jemand nicht möchte, das jemand anderes an seinen Karten rumbastelt, aber dann muss ich eben auch Konsequenzen ziehen und die war in dem Fall eben, die Karten abzulehnen.
Und an dieser Stelle darf ich meine Mutter zitieren mit einem Satz, den ich als Kind mehr gehasst habe, als alles andere: “Und wenn andere Eltern ihre Kinder von der Brücke springen lassen, dann soll ich dich auch springen lassen?”
Ich orientiere mich nicht an den anderen Leuten, ich orientiere mich an dem, was ich als Teilnehmer erwarten würde.
Es tut mir jedes mal wirklich Leid, wenn ich eine Karte ablehnen muss, aber ich kann jedem einzelnen da nur versichern, das ich mir die Entscheidung nicht leicht mache. Ich habe darüber nachgedacht und dann entschieden, das ich mich damit nicht wohl fühle und soetwas nicht mit gutem Gewissen weitergeben kann. Ich habe einen Lösungsvorschlag gemacht, dieser wurde nicht angenommen. Jetzt blieb die Wahl, daraus konsequenzen zu ziehen, oder eben nicht und ich habe eben daraus konsequenzen gezogen. Ich habe gehandelt, wie ich es von einem Aktionsleiter erwarte, auch wenn es mir persönlich tatsächlich sehr schwer gefallen ist.
Aber rein aus Neugierde: Wenn es da eine bessere Lösung gegeben hätte, wie hätte die ausgesehen? Du wirkst, als wenn du da eine Idee hast und ich wüsste sie gerne, falls es wieder so eine Situation geben sollte.