Duolingo war für mich mehr ein kurzer Spaß anstatt richtigem Lernen. Ich hab damit ca. 1 Monat niederländisch vor paar Jahren gelernt, aber so wirklich DAS Eine wars jetzt nicht. Man bekommt keine Erklärungen und lernt praktisch bloß Sätze auswendig. Deshalb lieber Buch. Niederländisch lern ich nicht mehr, das war ein kurzer Spaß.
Bei Japanisch nutze ich mein Buch, Genki und das Workbook und da sieht man deutlich mehr Fortschritte. Ich lerne komplett alleine und korrigier meine Antworten mit dem Answer Key. Das Buch hat außerdem auch ne tolle CD dabei, die den Dialog vorliest und die Übungen vorliest bzw. einem die Fragen fragt und anschließend kommt ein Piepton, indem man die Antwort einsprechen soll. Nach ner Zeit ist die Pause vorüber und die CD beantwortet die Frage. So kann man praktisch selber überprüfen, ob man die Aussprache, etc. richtig hatte. Dazu nutz ich noch zigtausend andere Bücher für Kanji usw. aber einfach nur, weil ich gern Lehrbücher sammel und zu den Verrückten gehöre, die gerne Aufgaben in Lehrbüchern machen xD
Ich nutze für Kanji auch ne App die heißt KanjiSensei und ist bislang die beste App die mir für Kanji über den Weg gelaufen ist, da man die Kanji in den Vokabeln lernt und das find ich effektiver als ein Zeichen mit allen seinen Lesungen beizubehalten. Aber diese ist nur für Japanisch.
Eine andere App die ich nutze ich memrise. Die find ich richtig klasse und ich lerne alle meine Japanisch-Vokabeln damit. Man kann Kurse runterladen und dann auch ohne Internet Vokabeln abfragen. Gerade dass viele Vokabeln ein Audio mithaben hift enorm beim Merken, zumindest mir und auch mit der Aussprache, denk ich. Ich nutz die App auch für meine Englischvokabln, die ich fürs Abi brauch. Da gabs keinen Kurs für, den hab ich selber erstellt, jedoch auf Unsichtbar, also nur für mich sichtbar, da ich nicht weiß, inwiefern der Verlag von dem Vokabelbuch davon begeistert ist, dass irgendwer alle Vokabeln abschreibt und veröffentlicht xD Diese App und KanjiSensei nutze ich so gut wie täglich.
Wer mir da folgen will und schauen, was ich so mach, kann sich meinen Fortschritt hier anschauen:
http://www.memrise.com/user/puffle_muffin/
Meine abgeschlossenen Kurse hab ich schon verlassen, kann man also nicht mehr auf meinem Profil sehen xD Aber, die die ich grad lerne. Außer die selbst erstellten unsichtbaren.
Nette Supplements sind HelloTalk, wo man leider nur eine einzige Sprache einstellen kann, eine Mischung aus iTalki, lang-8 und twitter. Da kann man kurze Sachen in der Sprache, die man grad lernt posten und Muttersprachler korrigieren die dann.
HiNative ist auch toll, weil man da Muttersprachlern direkt Fragen stellen kann, die i.d.R. auch schnell beantwortet werden. Beispielsweise kann man ein Audio hochladen und fragen ob die Aussprache passt, fragen wie das Wort in der Sprache heißt oder eben ob das was man geschrieben hat natürlcih klingt. Aber hier gehts auch nur um kurze Dinge.
Längere Einträge kann man sich bei iTalki korrigieren lassen, was ich auch mit meinen Japanisch-Aufsätzen mach. Im Gegenzug kann man deutsche Einträge verbessern, was ich auch gerne mach. Ebenso kann man sich dort Sprachpartner suchen und sich über Skype unterhalten, d.h. man sucht sich einen der deutsch lernen will und der zufälligerweise Muttersprachler ist in der Sprache die man lernt. Bzw. schon recht weit ist. Hab damit recht gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich mit wenigen Sprachpartnern mehr als zweimal gespriochen habe, mit einem Großteil nur einmal. Auch halten sich nicht alle an Termine, aber da muss man sich dran gewöhnen. Nichtsdestotrotz fand ich das Lernen damit sehr hilfreich.
Lehrer hab ich dort noch nie probiert, ich gehe noch zur Schule und ich bezweifle, dass ich im Studium ab Oktober diesen Jahres viel mehr zur Verfügung haben werde. Schadet aber sicherlich nicht, wenn man das Geld hat, einen Lehrer für sich zu buchen. Ich würds machen, hätte ich die Mittel.
Trotzdem, ein gutes Lehrbuch finde ich unentbehrlich. Ich fand das in der Schule immer schrecklich, aber wenn mans selber macht geht das besser, weil man keine Angst vor Ausfragen oder Fehler zu machen haben muss und sich solange auf was konzentrieren kann, wie man will. Wenn man Geld für nen Kurs hat, kann man das machen - aber entweder sind die zu langsam oder zu schnell, weil ein Lehrer nicht konkret auf einen eingehen kann. Und selbst das geht ins Geld, von Privatlehrern ganz zu schweigen. Deshalb lieber selber mit Sprachpartner :)