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Sprachen lernen mit HilfApps und übers Internet?

Hallöchen,

da ich gerade selbst mit einer Sprachenlern-App herumspiele, wollte ich fragen ob noch andere Personen solche Apps/Internetseiten benutzen.

Nutzt ihr diese zusätzlich zum normalen Unterricht/Studium?
Oder lernt ihr Hobbymässig gerne andere Sprachen?

Welche Programme nutzt ihr/habt ihr benutzt und habt ihr das Gefühl, dass sie euch tatsächlich weiterhelfen?

Ich selbst spiele gerade ein wenig mit Duolingo herum, wobei ich das nur zum Spass mache und mir keine echten Erfolge erhoffe. Persönlich glaube ich einfach, dass man einfach noch einen richtigen Unterricht mit Ansprechpartner benötigt. Gerade wenn es um Aussprache geht.

www.duolingo.com/2330nm
Wenn jemand mich kontrollieren möchte, ob ich immer schön fleissig bin. xD
Was die Einstufung in Sprachen angeht, so bin ich leicht verwirrt. Ich lerne gerade deutsch->englisch und englisch ->deutsch, und keins davon fordert mich. Trotzdem bin ich nicht einmal ansatzweise hoch eingestuft. Zudem lerne ich noch ein bisschen norwegisch, just for fun.

Ich finde solche Apps oder Seite im Internet zum Sprachen lernen schon interessant. Ich hab mir vor knapp 2 Monaten einen Kurs zum Selbstlernen gekauft, allerdings mit Büchern und Lern-CDs. Das war zwar auch ganz cool, aber ich habe interaktive Elemente vermisst und so (und, das muss ich zugeben, durch krassen Zeitmangel) schnell die Motivation verloren. Leider! Ich würde die Sprache furchtbar gern lernen.

Duolingo habe ich noch nicht ausprobiert, ich bin auch davon ausgegangen dass das etwas kostet, warum auch immer. Scheint ja kostenlos zu sein.

Allerdings gebe ich dir recht: Es fehlt da ein Ansprechpartner dem man auch mal Fragen stellen kann, der sich mit einem unterhält und Dinge erklärt bei denen es vielleicht hakt.

Dennoch möchte ich in Zukunft dem Kurs nochmal eine Chance geben sobald ich mehr Zeit dafür hab. Duolingo würde ich mir zusätzlich dazu wohl auch nochmal ansehen.

Ich benutze unterstützend zu meinem Kurs die Vollversion der Vokabelbox App von Marcel Breska.

Sie besitzt tatsächlich auch Sprachausgabe, die Qualität schwankt aber sehr stark xD
Meine schwedischen Vokabeln hören sich meistens doch sehr seltsam an.

Schon finde ich, dass man auch mehrere Bedeutungen je Vokabel eingeben kann. :3

Ist länger her seitdem ich was auf Duolingo gemacht habe https://www.duolingo.com/warp (Die Webseite von Duolingo war jedenfalls besser als die App, auf der App war es einfacher sich durchzumogeln mit Erraten der richtigen Antwort)
Ich war auch gleichzeitig auf Memrise aktiv, find es aber blöder als Anki (das ist nicht online sondern auf dem PC), weil man dort die Karten nicht beliebig bearbeiten und korrigieren kann.
lang-8.com hab ich auch mal kurz ausprobiert, dort schreibt man Texte und lässt sie korrigieren.

Duolingo… Lang ists her XD
Ich glaub, ich hab da nur den Spanisch-Tree fertig gemacht, was recht gut ging, weil ich schon Französisch-Kenntnisse hatte. Aber so wirklich motivierend ists nicht, außerdem konzentrier ich mich gerade auf Japanisch. Ganz klassisch mit Kurs, auch wenn ich viel im Selbststudium mach… Aber gerad Aussprache und Hörverständnis sind allein schwer zu trainieren.

Also, ehm ja, falls das noch nicht klar war… Ich lern hobbymäßig Sprachen, nun seit ein paar Jahren. Schwerpunktmäßig Japanisch (einfach eine alte Liebe), aber auch Russisch würd mich sehr reizen und ein paar andere Sprachen find ich ebenfalls interessant. Mit den romanischen Sprachen sollte ich mich zwar mal wieder mehr auseinander setzen - mein Französisch ist durch Nicht-Benutzung von ca. B2 auf nicht einmal A1 verfallen - aber leider find ich sie nahezu komplett reizlos :/

Persönlich hat mir die Erfahrung mit Duolingo & Co. gezeigt, dass für mich wenig über ein richtiges Lehrbuch geht. Ich mag es, wie ausgewogen die Aufgabenstellungen da sind, wie viele Aspekte der Sprache sie behandeln und auch, dass man sie gut mitnehmen kann, da ich viel Zeit im Zug verbringe (und kein Internet da hab).
Es gibt aber online tolle Hilfsmittel - =https://www.wanikani.com/WaniKani (ein kostenpflichtiges Tool zum Lernen von Kanji)etwa sollte ich viel öfter nutzen. Tae Kim’s Guide to Basic Japanese (oder so) ist auch unheimlich nützlich, um sich nen Überblick über grundlegende grammatikalische Eigenschaften zu verschaffen.
Ich kenn aber auch Leute, die zumindest die Grundlagen online gelernt haben und damit sehr froh waren. Human Japanese (ein kostenpflichtiges Programm) etwa loben viele, nur ist der Inhalt eben sehr begrenzt. JapanesePod101 soll auch gut zum Hören üben sein, aber ich konnte mich nie damit anfreunden. Minato hat bisher für mich zu wenig Inhalt, aber ist definitiv sehr seriös, kostenlos und ne interessante Option, um mal in die Sprache reinzuschnuppern und ein paar Basics zu lernen… Das Lehrbuch, auf dem der Kurs basiert, wird wohl auch an Unis verwendet^^

Für Esperanto ist der Kurso de Esperanto ne sehr interessante Option - ich persönlich find den viel logischer strukturiert als etwa Ana Pana von lernu.net.

Wenn man nicht die Option hat, einen richtigen Kurs zu besuchen, finde ich Online-Unterricht über Plattformen wie iTalki sehr interessant. Hatte da mal ne Probestunde gemacht, weil ich ein Semester lang nicht mehr an meinem normalen Japanisch-Kurs teilnehmen konnte, aber das tat dann tatsächlich so viele Lücken auf, dass ich mich erst mal auf die konzentriert hab ;)
Das Konzept fand ich aber auf jeden Fall sehr interessant, per Skype (oder einem ähnlichen Dienst) mit einem Lehrer reden, den man dann auch ganz für sich allein hat und das zu einem durchaus anständigen Preis. So viel günstiger ist mein normaler Kurs nämlich auch nicht und der ist definitiv nicht auf mich maßgeschneidert.

Ah, 2330nm, Fanghafte, ich folge euch jetzt auf duolingo. Mich hat Cleo-San vor kurzer Zeit auf die Seite gebracht und ich lerne mit viel Freude dort Französisch. Ich freu mich da echt über alles, schließlich hab ich langsam fürchten müssen, dass ich doch nie Französisch lernen werde. Jetzt mach ichs aber doch und mir zumindest taugts.

Wer mich adden mag:
https://www.duolingo.com/Lichgrub

Ich schließe nicht aus, dass ich mir danach auch andere Sprachen dort ansehe, aber erst mal Französisch durchziehen. Die Grammatikteile ignoriere ich, weil ich mich kenne; Lehrbücher fruchten bei mir nicht so gut, eher selber ausprobieren/machen.

Duolingo war für mich mehr ein kurzer Spaß anstatt richtigem Lernen. Ich hab damit ca. 1 Monat niederländisch vor paar Jahren gelernt, aber so wirklich DAS Eine wars jetzt nicht. Man bekommt keine Erklärungen und lernt praktisch bloß Sätze auswendig. Deshalb lieber Buch. Niederländisch lern ich nicht mehr, das war ein kurzer Spaß.

Bei Japanisch nutze ich mein Buch, Genki und das Workbook und da sieht man deutlich mehr Fortschritte. Ich lerne komplett alleine und korrigier meine Antworten mit dem Answer Key. Das Buch hat außerdem auch ne tolle CD dabei, die den Dialog vorliest und die Übungen vorliest bzw. einem die Fragen fragt und anschließend kommt ein Piepton, indem man die Antwort einsprechen soll. Nach ner Zeit ist die Pause vorüber und die CD beantwortet die Frage. So kann man praktisch selber überprüfen, ob man die Aussprache, etc. richtig hatte. Dazu nutz ich noch zigtausend andere Bücher für Kanji usw. aber einfach nur, weil ich gern Lehrbücher sammel und zu den Verrückten gehöre, die gerne Aufgaben in Lehrbüchern machen xD
Ich nutze für Kanji auch ne App die heißt KanjiSensei und ist bislang die beste App die mir für Kanji über den Weg gelaufen ist, da man die Kanji in den Vokabeln lernt und das find ich effektiver als ein Zeichen mit allen seinen Lesungen beizubehalten. Aber diese ist nur für Japanisch.

Eine andere App die ich nutze ich memrise. Die find ich richtig klasse und ich lerne alle meine Japanisch-Vokabeln damit. Man kann Kurse runterladen und dann auch ohne Internet Vokabeln abfragen. Gerade dass viele Vokabeln ein Audio mithaben hift enorm beim Merken, zumindest mir und auch mit der Aussprache, denk ich. Ich nutz die App auch für meine Englischvokabln, die ich fürs Abi brauch. Da gabs keinen Kurs für, den hab ich selber erstellt, jedoch auf Unsichtbar, also nur für mich sichtbar, da ich nicht weiß, inwiefern der Verlag von dem Vokabelbuch davon begeistert ist, dass irgendwer alle Vokabeln abschreibt und veröffentlicht xD Diese App und KanjiSensei nutze ich so gut wie täglich.
Wer mir da folgen will und schauen, was ich so mach, kann sich meinen Fortschritt hier anschauen:

http://www.memrise.com/user/puffle_muffin/

Meine abgeschlossenen Kurse hab ich schon verlassen, kann man also nicht mehr auf meinem Profil sehen xD Aber, die die ich grad lerne. Außer die selbst erstellten unsichtbaren.

Nette Supplements sind HelloTalk, wo man leider nur eine einzige Sprache einstellen kann, eine Mischung aus iTalki, lang-8 und twitter. Da kann man kurze Sachen in der Sprache, die man grad lernt posten und Muttersprachler korrigieren die dann.
HiNative ist auch toll, weil man da Muttersprachlern direkt Fragen stellen kann, die i.d.R. auch schnell beantwortet werden. Beispielsweise kann man ein Audio hochladen und fragen ob die Aussprache passt, fragen wie das Wort in der Sprache heißt oder eben ob das was man geschrieben hat natürlcih klingt. Aber hier gehts auch nur um kurze Dinge.

Längere Einträge kann man sich bei iTalki korrigieren lassen, was ich auch mit meinen Japanisch-Aufsätzen mach. Im Gegenzug kann man deutsche Einträge verbessern, was ich auch gerne mach. Ebenso kann man sich dort Sprachpartner suchen und sich über Skype unterhalten, d.h. man sucht sich einen der deutsch lernen will und der zufälligerweise Muttersprachler ist in der Sprache die man lernt. Bzw. schon recht weit ist. Hab damit recht gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich mit wenigen Sprachpartnern mehr als zweimal gespriochen habe, mit einem Großteil nur einmal. Auch halten sich nicht alle an Termine, aber da muss man sich dran gewöhnen. Nichtsdestotrotz fand ich das Lernen damit sehr hilfreich.

Lehrer hab ich dort noch nie probiert, ich gehe noch zur Schule und ich bezweifle, dass ich im Studium ab Oktober diesen Jahres viel mehr zur Verfügung haben werde. Schadet aber sicherlich nicht, wenn man das Geld hat, einen Lehrer für sich zu buchen. Ich würds machen, hätte ich die Mittel.

Trotzdem, ein gutes Lehrbuch finde ich unentbehrlich. Ich fand das in der Schule immer schrecklich, aber wenn mans selber macht geht das besser, weil man keine Angst vor Ausfragen oder Fehler zu machen haben muss und sich solange auf was konzentrieren kann, wie man will. Wenn man Geld für nen Kurs hat, kann man das machen - aber entweder sind die zu langsam oder zu schnell, weil ein Lehrer nicht konkret auf einen eingehen kann. Und selbst das geht ins Geld, von Privatlehrern ganz zu schweigen. Deshalb lieber selber mit Sprachpartner :)

Ohhh _ ein weiterer Memrise-Nutzer!
Hab gleich auf folgen geklickt, Colutea.
Sprachen lern ich mit Memrise im Moment zwar (noch) nicht, aber ich büffle dort grad menschliche Anatomie und HTML.

Wer mag, kann mir folgen, ich verbinde mich gern mit anderen Nutzern:

http://www.memrise.com/user/Lichgrub/

Wer von euch ne App sucht um sich mal schnell auf einen Tag eine große Anzahl an Vokabeln reinzuprügeln, nimmt quizlet . Ich nehms seit ca. 1 Jahr für die Schule her und leider gibts in der Oberstufe immernoch Vokabeltests und deren Abfragen und da ists manchmal nötig relativ viele auf kurze Zeit zu lernen. Die behält man dann paar Tage wirklich sehr gut im Kopf, dann schwinden sie wieder langsam. Fürs Langzeitgedächtnis mag ich wegen den Erinnerungen, usw. memrise wieder aber fürs kurzzeitige Lernen quizlet. Da stehen aus vielen Büchern sogar die Vokabeln schon drin, einfach die Lektion eingeben.
Gibts als App und als Browserversion. Oder um sich sonstiges Vokabelartiges oder anderes auswendig zu lernen gehts auch super. Also irgendwelche Definitionen (nicht nur Sprachen) oder so. Diese Seite/App wird mir noch die paar Monate bis zum Abi dieses Jahr die ich noch Schule hab, treu zur Seite stehen, denk ich :D

Den Tipp lass ich mal hier stehen, der ist echt heiß gerade wenns eng mit der Zeit wird. Das ist keine Dauerlösung, aber eben sehr hilfreich, wenn mans mal doch braucht. Wir haben ja doch noch einige Schüler hier, die das evtl. lesen xD Oder andere, die was suchen um mal schnell was in das Kurzzeitgedächtnis auf sehr guten Abruf am nächsten/übernächsten Tag reinzuquetschen, mehr oder minder mit Gewalt.

Ich wollte schon immer japanisch lernen und habe mal vor Jahren ein VHS Kurs gemacht. Hatte aber dann keine Zeit mehr gehabt. Meine Motivation ist aber auch wieder zurückgekommen, zum Teil weil ich jemanden kennen gelernt habe der japanisch Studiert und wir nun zusammen lernen können. Problem ist nur VHS kann ich nicht machen, da ich demnächst Umschulung und ich dafür umziehen muss und dort keine Kurse gibt. Nur aus Büchern zu lernen bringt mir nichts, da Aussprache zu lernen sehr schwierig ist.
Aus Verzweiflung habe ich mir das Programm Rosetta Stone gekauft, was nicht billig ist dafür aber einen richtig was beibringt. (Da keine Fehler drin sind). Zum offline lernen mit dem Programm, kann ich dort auch einen Onlinekurs belegen und mit anderen chatten, die diese Sprache lernen oder am Ende einer Lektion mit einem Muttlersprachler als Tutor in seiner Sprache zu sprechen und Unterricht zu erhalten.
Mir macht es Spaß, da ich dort keien Vokabeln und Grammatik vorgesetzt bekomme, die ich lernen soll. Sondern komplett in die Sprache hineingeworfen werde und lerne wie ein kleines Kind die Muttersprache. Man bekommt Bilder vorgesetzt und dazu Vokabeln oder Sätze.


So sieht es aus. Dazu muss man auch sprechen und das Programm kontrolliert die Aussprache. Ich finde für jemand der keine Kurse belegen kann, wie ich momentan, ist das echt eine alternative.

Ich muss sagen… gerad bei Japanisch bin ich doch ein sehr großer Fan davon, das strukturiert mit nem guten Lehrbuch zu lernen. Wegen der Aussprache kann man sich ja n Sprachtandem suchen, also einen Muttersprachler der die eigene Sprache lernt. Oder eben Online-Stunden bei nem Lehrer buchen.

Ohne Grammatikerklärungen stelle ich es mir etwa ziemlich mies vor, die te-Form eines bisher unbekannten Verbs zu bilden. Klar, für bekannte Verben hat man die wohl auswendig gelernt, aber die Verben die man da lernt, werden wohl kaum alle sein, die man je braucht. Und (vorausgesetzt sie seien unbekannt), stell ich es mir dann echt nicht leicht vor, nachzuvollziehen, warum aus kuru kite und aus kiru (anziehen) kite wird, aber aus kiru (schneiden) kitte.
Mit Erklärung hingegen weiß man, dass kuru unregelmäßig ist, Ichidan-Verben wie kiru (anziehen) einfach ru mit te ersetzen und dass Godan-Verben (kiru (schneiden)) eben abgängig vom Endlaut konjugiert werden, im Falle von u, tsu und ru eben mit tte statt dem Endlaut. Das kann man auf alles übertragen.

Außerdem bekommt man auch Eigenheiten der Sprache erklärt… Ich finde es beispielsweise ziemlich irritierend, dass alle Sätze auf dem Foto ein Satzthema (erkennbar am Partikel ha) haben. Da frag ich mich doch, ob das durchgängig so ist… Denn bei so isolierten Sätzen macht es wohl schon Sinn, dass man das Thema explizit erwähnen muss, aber im normalen Sprachgebrauch wäre es doch arg unnatürlich, jeden Satz mit einem Thema zu versehen… Im Japanischen wird gern alles weggekürzt, das sich aus dem Kontext ergibt.
Und da wunder ich mich halt auch, wie gut so eine Software (die ja nur mit Bildern arbeitet, um die Bedeutung zu verdeutlichen, wenn ich mich richtig erinnere) den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Satzthema (ha) und Subjekt (ga) vermittelt… Das ist schon so ziemlich schwer zu verstehen und ich habe viele verschiedene Erklärungen gelesen und auch Beispielsätze gesehen und mein Verständnis ist immer noch nicht so solide, wie ich es gern hätte.

Ich weiß, dass es Rosetta-Stone-Fans gibt und wenn es Spaß macht… Super!
Aber allein den Ansatz find ich fraglich. Ich habe als Kind, das 24 Stunden am Tag umgeben von der deutschen Sprache war und viel Feedback bekam - nicht nur darüber, ob etwas richtig oder falsch ist, sondern auch ob es natürlich klingt oder verdreht - mindestens 16 Jahre gebraucht, bis ich n wirklich solides Niveau erreicht hatte. Klar, verständlich machen konnte ich mich schon nach 3 oder so, aber ich habe viele Fehler gemacht, vieles nicht verstanden… Es gibt Sachen, die habe ich erst verstanden, als ich mit 23 anfing, Leuten zu helfen, die Deutsch lernen wollten. Weil ich mich da zum ersten Mal wirklich mit einigen Sachen auseinander gesetzt habe, die ich mir davor einfach durch unendlich lange stupide Wiederholung so angeeignet hatte.
Merkt man auch bei englischen Muttersprachlern, die gern mal im Schriftlichen Fehler machen, bei denen diejenigen, die es als Fremdsprache gelernt haben, geneigt sind, die Hände überm Kopf zusammen zu schlagen wollen. Einfach, weil die so offensichtlich sind, wenn man die Sprache strukturiert gelernt hat und eine andere Sprache als Referenzpunkt hat.

Babys und Kleinkinder haben keine Referenzsprache, sie haben keine andere Möglichkeit als ihr Umfeld zu kopieren, Fehler zu machen und irgendwann nach vielen Jahren so viel gehört, so viele Fehler gemacht zu haben, dass sie in der Regel wissen, was in einer gegebenen Situation richtig ist. Aber wenn man eine zweite Sprache lernen will, hat man die Wahl, wieder bei Null anzufangen oder seine vorhandene Erfahrung zu nutzen. Ich favorisier klar zweiteres - solange man sich nicht zu sehr daran festklammert und versucht, die zweite Sprache ins Korsett der ersten zu quetschen. Manche Sachen muss man von Null neu lernen, aber bei weitem nicht alles…

Ich lerne so viel besser als durch Bücher. Jeder hat eine andere lernen Methodik. Ich finde es so besser und vor allem intensiver als der VHS Kurs. Vor allem ging es mir dort viel zu langsam vorran weil (sorry nicht böse gemeint) zu viele alte Leute drin sitzen. Dazu steht es in den Sternen (bei uns) ob es einen A3 Kurs gibt. :/ ich habe auch Bücher mit denen ich nachschlagen könnte. Aber Sprache ist für mich ein Gefühl. Wenn ich drüber nach denken muss wie ich etwas z.B. Grammatik richtig mache, mache ich es zu 90% falsch, aber wenn ich nach Gefühl gehe bin ich zu 90% richtig.

Bei uns sind die meisten Leute im Kurs so um die 20 mit einem Ehepaar mittleren Alters und ca. alle 3 Wochen gehts ne Lektion weiter (arbeiten mit Minna no Nihongo). Das ist nicht super schnell, aber ganz anständig als Basistempo.
Ich lerne dazu aber noch viel im Selbststudium (und nutze da Genki), den Kurs nutze ich also eher zur Wiederholung, zum Sprechen üben und um sicherzustellen, dass ich auch in stressigen Zeiten ein gewissen Mindestmaß an Beschäftigung mit der Sprache hab. Er ist aber ganz sicher nicht mein Schrittmacher fürs Lernen, das wär mir auch die meiste Zeit über zu langsam.

Wie schon gesagt… Wenn der Kurs nicht zustande kommen würde oder andere Dinge dagegen sprächen, würd ich halt Online-Stunden nehmen. Die sind ein wenig teurer als Gruppenstunden, aber dafür hat man eine komplett individuelle Stunde, die genau so intensiv ist, wie man das will. Mit einem Muttersprachler, der auch mal darauf hinweisen kann, dass der Satz zwar grammatikalisch einwandfrei aber absolut unnatürlich ist. Oder dass man die Bedeutungsnuance eines Wortes falsch verstanden hat.

Gibt es eigentlich sowas wie ne Inhaltsangabe? denn ich hab von diversen Leuten gehört, dass Rosetta Stone letztlich bei sehr grundlegenden Inhalten bleibt und diese über einen sehr langen Zeitraum ausdehnt, will das aber ungern nachplappern ohne zu wissen, was wirklich drin ist. Leider find ich auch beim Googeln nur beinahe trump-eske Aussagen dazu, die in Richtung “Besonders toll ist der Umfang unseres Programms! Es ist sehr umfangreich und der große Umfang wird sie beeindrucken!” gehen sowie eine zumindest eingeschränkt hilfreiche Liste von Sätzen nach “Leveln”, aber eine faktische Liste, welche Grammatikpunkte und wie viele Vokabeln und Kanji abgehandelt werden, suche ich irgendwie vergeblich…
Die Satzliste gibt soweit eher den Eindruck her, dass man da noch langsamer lernt als in jedem VHS-Kurs… Ich hab selbst am Ende von Level 3 irgendwie den Eindruck gehabt, dass die Satzmuster extrem simpel bleiben und unter dem bleiben, was bspw. Band 1 von Genki oder Minna no Nihongo abdeckt. Ich hoffe allerdings ehrlich, dass der Eindruck täuscht denn das wäre noch weit weniger als gedacht ö_ö Also, falls du eine brauchbare Auflistung kennst, mich würd es sehr interessieren!

Also nach derzeitigem Stand ist meine Meinung… Klar, jeder hat seinen eigenen Lernstil, den er bevorzugt. Ich lern bspw. sehr viel durchs selber schreiben, aber ich kenn Leute, die auf digitale Lösungen schwören und die auch auf hohem Niveau noch sehr erfolgreich nutzen (aber da gehts eher um Anki).
Und RS taugt sicher super, um erste Berührungsängste mit ner Sprache abzubaun und n paar Basics einzuschleifen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass man damit sonderlich weit kommen kann. Ist halt für mich n fancy Duolingo. Ja, macht Spaß, toller Einstieg, aber letztlich muss man sich doch was anderes suchen, wenn man mehr können will als vor Freunden angeben und vielleicht im Urlaub n paar Sätzchen abspulen ;)
Die Leute, die ich kenn, die ohne mit Software anständiges Japanisch-Level erreicht haben, haben eher Human Japanese genutzt und auch die mussten oft auch Bücher wie Tobira umsteigen, sobald sie die Basics intus hassten. Dass jemand, der die Sprache wirklich bis auf ein hohes Niveau gelernt hat, gesagt hat, dass ihm RS dabei nennenswert geholfen hat… Will nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber ich habs noch nicht erlebt. Der Kanon da war “amüsant, aber zu langsam, zu chaotisch und zu wenig Inhalt”. Hatte ich ja schon erwähnt.

Wenn es doch MERKLICH mehr abdeckt als aus den Sätzen erkennbar ist, sieht die Sache natürlich schon etwas anders aus Dann gibts nur n großes WTF an den ganzen Aufbau des Programms, dass es den Eindruck entstehen lässt.

Edit: Bei Genki habe ich bspw. die Auflistung quasi sofort gefunden. Sowas mein ich: http://genki.japantimes.co.jp/about_en/about06_en

Naja, ich glaub kaum einer wird NUR Anki (oder memrise, etc.) nutzen um eine Sprache zu lernen. Es ist ein nettes Supplement und eine Lernhilfe - aber niemals eigenständig zu gebrauchen ohne Lehrbuch. Was nützen mir zigtausend Vokabeln, wenn ich die Grammatik nicht kann um diese sinnvoll miteinander zu verbinden?
Trinken Tomatensuppe Gestern Lecker Kochen Ich Orangensaft.
Versteht man zwar vielleicht, aber man hört sich an wie einer, der keinen vernünftigen Satz zustande bringt. Aber auf der anderen Seite darf man Duolingo, etc. auch nicht gaanz so schlimm verteufeln. Es lehrt einem nämlich ganze Sätze. Das mag jetzt nicht unbedingt die Grammatik erklären, aber ich denk es schadet GERADE AM ANFANG nicht eine ganze Spanne von Sätzen intos zu haben und die flüssig von sich geben zu können anstatt mit Anfängervokabeln einen Satz aus Grammatikparagraphen zusammengeschustert einwandfrei aber hart von den Lippen zu bringen. Irgendwann muss man ein Lehrbuch zur Hand nehmen - aber am Anfang… Warum nicht?
Ich überleg auch nach Genki I + II mir vor Tobira noch ein Buch namens Shadowing für Japanisch zu kaufen um dieses rasche und spontane Antworten zu üben. Grammatik kenn ich ja - aber flüssig muss es gehen. Und richtig. Gerade fürs Sprachgefühl schadet solches “Sätze lernen” sicherlich nicht.

Ich hab von Leuten gesprochen, die es auf hohem Niveau noch nutzen. Da lernt man fast garkeine Grammatik mehr und stattdessen sehr, sehr viel Vokabular sowie einige feste Redewendungen. Vor allem aber nutzt man die Sprache mit authentischen Materialien und schult damit Sprachgefühl und Ausdrucksvermögen.
Für Anfänger-Niveau gibts viele andere Lösungen, digital wie analog, die weit mehr vermitteln als nur ein bisschen Vokabular. Müssen sie auch, weil sonst eben solche Sätze rumkommen wie dein Beispiel. Aber jemand, der schon bis N1 Japanisch gelernt hat oder so wird wohl kaum sowas fabrizieren, auch wenn er nun vor allem Vokabeln lernt ;)

Ansonsten war mein ganzer Punkt zu Duolingo und RS, dass die Sachen eben gut sind, um n bisschen reinzuschnuppern und n paar Basics aufzuschnappen, man aber halt nicht allzu weit kommt (was ich bei Duolingo für absolut unproblematisch hatte, da es eben nur das Ziel hat n paar Grundlagen zu vermitteln).

Gerade was das automatische Abspulen von häufig gebrauchten Sätzen angeht, taugt Duolingo aber wenig, da es da primär um die Vermittlung von Basisgrammatik und Grundvokabular geht. Nützliche Phrasen wie “Wie heißt du?” “Wie geht es dir?” usw. lernt man unter Umständen spät oder garnicht. Stattdessen “Die Schildkröte isst frischen Salat.” und “Der Fisch liest jeden Tag Zeitung.”
Duolingo wählt seine Sätze GENAU danach aus, dass sie einem nach und nach Grammatik beibringen und nicht nach Sinn und Nützlichkeit.

Wenn du Freude daran hast, nützliche Sätze vorgesetzt zu bekommen und die zu kopieren, könntest du dir mal Yes!Japan anschaun… Für mich war das einer der Punkte, mit denen ich da gar nicht klarkam. Ich muss zumindest grob den Aufbau eines Satzes verstehen, um ihn mir zu merken, stupides Auswendiglernen mit sinngemäßer Übersetzung find ich grausig^^

Yes Japan! hab ich mir schon angeschaut - ich rede da von Shadowing, da lernt man nicht stupide auswendig nach sinngemäßer Übersetzung. Sondern man hat ne CD, die spricht einem dann ne Frage vor und die Antwort. Die soll man dann nachsprechen und sozusagen die korrekte Aussprache durch Shadowing, also nachsprechen lernen. In der Praxis ist es dann so gedacht, dass, wenn man in einer natürlichen Konversation eine ähnliche Frage hört, dass man dann sofort wie auf Knopfdruck ohne viel Nachzudenken antworten kann. Natürlich steht da auch die Übersetzung dabei, aber dabei gehts wirklich viel mehr um das Nachsprechen.


*Den Aufbau von Sätzen in der Beginner -Stufe kenn ich ja dann schon, wenn ich Genki I + II komplett durch hab. Dann gehts wirklich nur noch um “praktische Anwendung” und Akzente im Keim einigermaßen zu ersticken. *

Ich hab Shadowing auch im Amerikaaustausch betrieben xD Zwar nicht nach Buch, aber eben ohne Buch. Weil ich da Muttersprachler hatte. Wenn die nen Satz gesagt haben, ich war da im Unterricht in USA und meist ganz hinten alleine, dann hab ich die Sätze einfach nachgesagt xD Jeden einzelnen Satz. Genauso am Abend als ich die Familie noch reden hörte, ganz leise für mich selber. Das hat mir immens bei meiner Aussprache geholfen, insbesondere um diesen blöden German Accent weiterhin zu minimieren. Hab mir nebenbei ne amerikanische Aussprache angewöhnt. Ich war ca. 2 Wochen in dieser Familie und durch dieses Nachsprechen hab ich weitaus mehr für die Aussprache gelernt als im Englischunterricht. Klassenkameraden konnten auch bestätigen, dass sich nach dem Austausch meine Aussprache deutlich verbessert hat (vorher wars nur ein britisches amerikansiches englisch und das ist einfach nur Schwachsinn xD). So hat man ja auch im Kleinkindalter gelernt, durch Nachsprechen einzelner Sätze und Wörter von i.d.R. Muttersprachlern, also der Umgebung.
Da ich leider in keiner japansichen Austauschfamilie bin und erstmal auch ned die Gelegenheit dazu hab und ich mich mit einem Buch besser motivieren kann als mit YouTube Videos nachsprechen, werde ich zu dem Buch greifen (u.a. auch, da es auch gute Rezensionen und Erfahrungsberichte damit gibt, gerade von Leuten, die an ihrer Aussprache und Spontanität arbeiten wollen).

Versteh mich ned falsch, ich hasse auswendig lernen von Übersetzung zu Sprache. Ich lern lieber Sprache - Antwort. Und versuche so direkt in der Sprache zu denken um diese Brücke von “äh ich will das sagen und was heißt das auf xY” zu vermeiden. In Englisch lern ich z.Zt. auch nur Vokabeln und baue Wortschatz, teils durch Vokabelbücher, teils einfach durch Lesen und sich mit der Sprache beschäftigen. Deshalb will ich auch die Grundlagen erstmal intus haben um nicht auf die Übersetzung die daneben steht angewiesen zu sein (da ich idealerweise den Satz auch so verstehe).

Es gibt Leute die haben nichts dagegen ne Art von nem deutschen Akzent zu haben. Manche finden das gut, aber ich gehör zu den Leuten, die möglichst akzentfrei irgendwann sprechen wollen. Ich glaub auch dass das geht, aber wenn man das möchte, dann soll man schon am Anfang damit anfangen. Aus Genki sprech ich zwar auch nur nach bzw. wenn die Lösung eingepipt wird in der CD, probier ichs erst selber und drück dann auf Play sobald die Lösung kommt und sprech die dann nach. Aber ich möchte das nochmal gezielt effektiv trainieren. Aber da ist jeder anders.
Alleine durch Unterhaltungen mit Muttersprachlern dauert es m.E. länger nen Akzent wegzubekommen als wenn man gezielt drauf eingeht.

Shadowing ist definitiv ne valide Technik, gerad wenn man an seinem Akzent arbeiten will. Für mich selbst halt nix, weil ich Akzente sogar irgendwie mag, solange sie die Verständlichkeit nicht beeinträchtigen.
Wenn überhaupt würd ich im Englischen einen schottischen Akzent wollen (den ich absolut hinreißend find) und das würde wohl außer mir kaum jemand so sehr begrüßen… xD Für mein jetztiges Englisch hingegen hab ich oft positives Feedback bekommen: Es sei sehr leicht zu verstehen und Muttersprachler fanden den leichten Akzent sogar ziemlich charmant, wenn man ihren Aussagen trauen darf.
Tatsächlich hatten wir bei einem europäischen Austausch die Situation, dass alle sich gut verstanden haben, egal ob sie aus Slowenien oder Spanien kamen… Nur mit dem Akzent eines Engländers hatten viele echt üble Probleme, weil er viel stärker Wörter verschleift und untypisch ausgesprochen hat als irgendjemand, der Englisch als Fremdsprache gelernt hatte.

Kurzum, ob man an seinem Akzent arbeiten will oder nicht ist ziemlich subjektiv, etwa wie die Frage ob man Kanji schreiben lernen will. Wirklich nötig ist es nicht, dafür ziemlich zeitaufwändig, aber schaden tuts aber sicher auch nicht, wenn man sich dafür begeistern kann.
Aber Duolingo bitte für Shadowing mit dem Ziel der Ausspracheverbesserung nur dann heran ziehen, wenn man sicher ist, einen der wenigen Kurse erwischt zu haben, die einen menschlichen Sprecher nutzen. Als ich die Seite zuletzt genutzt hab waren das Irisch und Esperanto, glaub ich, seither könnten es mehr geworden sein. Die meisten Kurse nutzen eine Sprachsoftware, die zwar ganz gut verständlich ist, aber auch öfters sehr seltsame Eigenheiten hat und nur selten eine wirklich natürliche Aussprache.

In USA hatten manche direkt nach 2 Sätzen erkannt, dass wir Deutsche sind. Wir hatten die dann gefragt warum und die meinten wir reden wie Maschinengewehre. Nachdem ich zurück in Deutschland war und Leute hier Englisch reden gehört hab, hab ich auch gehört, was die gemeint haben mit “Die Deutschen reden alle wie Maschinengewehre” xD Da war mein Ohr an das fließende Englisch gewöhnt und nicht an deutsches Englisch wie ich es vorher jahrelang in der Schule gehört habe.

Viele fandens auch nicht schlimm, aber ich will eigentlich schon ein einigermaßen cleanes (Amerikanisches) Englisch haben. Also ohne Southern Accent oder so. Einfach nur schön akzentfrei oder zumindest weit minimieren^^ Ich kenn manche (nicht alle), deren Motivation ist Deutsch zu lernen, weil sie so reden wollen wie die Nazis. Naja, find ich nicht sehr erstrebenswert, aber für Amis klingen wir (fast) alle so… Deutsch ist halt eben sehr abgehakt und dieser Akzent kommt daher, wenn man ne leichte Pause zwischen den Wörtern macht wies im Deutschen üblich ist, während die Engländer/Amis deutlich mehr binden. Französisch ist zum Beispiel sehr gebunden.
Naja, ganz leichter Akzent wär für mich auch nicht schlimm, aber cleaner ist für mich schöner XD Aber das ist rein subjektiv. Beispielsweise China and America wird von Deutschen China PAUSE and PAUSE America ausgesprochen, während Amis sagen: ChinaRandAmerica xD Die bauen da extra noch ein R ein, damits gebundener klingt. Ich finds ästhetischer. No Go wär für mich wenn jemand “somesing” oder “I sink” sagt xD Zumindest um eine einigermaßen gute Aussprache sollte man sich bemühen und auch die Betonungen richtig haben. Beispiel: Blumentopferde. Einmal: Blumento-Pferde ausgesprochen und das andere Mal Blumentopf-Erde. Das macht dann schon nen Unterschied beim Verständnis. Ob man jetzt das Maschinengewehr-Gerede minimieren will oder nicht ist tatsächlich subjektiv, ich wills zum Beispiel :D

Oder manche hatten bei uns in Französisch nen bayrischen Akzent drin und hatten dann statt “Bonjour” “Boaschuah” gesagt (=ein Paar Schuhe) und das klingt wenn stark ausgeprägt dann doch sehr strange…:D

Kanji wiederum gehören für mich zur japanischen Sprache dazu, genauso wie Hiragana und Katakana. Wenn man nicht alle lernen will ists okay, aber die allerhäufigsten sollte man m.E. schon kennen, wenn man kein völliger Analphabet sein möchte. Ich gehör zu den Leuten, die mindestens alle J?y?-Kanji lernen wollen xD Aber scheinbar sieht das auch jeder anders. Es gibt Leute die lernen nur Romaji und das war für mich zum Beispiel von Anfang an keine Option. Ich habe eine einzige Lektion nur in Romaji gelernt, danach hab ich direkt mit Kana weitergelernt und geschrieben. Ich wollte mir auch ein Wörterbuch kaufen, aber leider sind (Deutsch-Japanische)Wörterbücher mit Romaji viel zu stark vertreten - nur mit Kanji und Kana (also Kanji-Kana Mix + Kanalesung) gibt es leider kaum welche.

Hmm ich glaube Duolingo hatte auch in Niederländisch einen Menschlichen Sprecher… Aber den Kurs hab ich nach zwei Wochen aufgegeben, weil mir der Satz “Ik been een Banaan” oder “De zwarte Spin drinkt Water” oder “De Olifant loopt van het station” schon zum Hals rausgehängt ist. Da kauf ich mir lieber ein gescheites Lehrbuch und lern da was sinnvolles xD Gut bei Niederländisch war die Grammatik nich sonderlich schwer zu verstehen, da kann ich mir sogar vorstellen dass Duolingo alleine reicht um die zu kapieren (da sehr ähnlich zu Deutsch) um auf A1 oder so zu kommen, aber…es doch mal gescheit erklärt haben überwiegt für mich dennoch, falls es doch Ausnahmen gibt (und die gibts sicher).

Wie gesagt… Ne so anständige Aussprache, dass es nicht vom Inhalt ablenkt. Das find ich bei Leute, die immer noch kein th aussprechen können und deswegen mit s-Lauten substituieren definitiv nicht gegeben. Man hat auch keine anständige japanische Aussprache, wenn man tanjoubi wie tanyobi spricht.
Eben eine lokale Einfärbung des Akzents, wie sie sie ja auch Muttersprachler haben, nur dass es eben dass man mir halt nicht Südschottland oder Texas anhört sondern Deutschland. Eindeutig die Sprache, auch klanglich, aber eben mit etwas mehr Charakter als die akzentbefreite Standardsprache ;)

Und nicht Kanji allgemein… Lesen lernen muss man sie, wenn man ernsthaftes Interesse an der Sprache hat. Sie schreiben lernen ist hingegen ein ganz anderes Kapitel. Wirklich brauchen tut man es heutzutage eher nicht - die Menschen schreiben weniger von Hand und am Computer und Handy nehmen einem IMEs die Arbeit ab - wenn man doch mal etwas schreiben muss, reichen oft auch die Kana, um zumindest klar zu machen, was man meint (auch wenn es nicht unbedingt toll aussieht). Bei den etwas komplexeren kanji haben ja auch viele Japaner selbst Probleme, diese zu schreiben.
Es ist sicher keine unnütze Fähigkeit, Kanji nicht nur zu verstehen sondern auch handschriftlich schreiben zu können, aber das Aufwand-Nutzen-Verhältnis kann man definitiv hinterfragen. Ich kenn viele Leute, die es für sinniger halten, sich erst einmal auf das Lesen zu konzentrieren (immerhin hat man so deutlich schneller die wichtigsten Kanji intus) und vielleicht später schreiben lernen wollen. Ich halts nicht so, weil ich eben gern Schreiben als Lernmethode nutzen, aber letztlich sind beides valide Strategien.

Das hab ich lustigerweise noch nie gehört xD Aber mag auch daran liegen, dass ich in keinem Kurs bin und dementsprechend keine anderen Anfänger reden höre und mir dementsprechend immer wenn ich ji jx (x=jeder beliebige andere Vokal) lesen das nicht wie ein yo oder so ausspreche, sondern immer wie dsch (ungefähr xD). Da lauf ich eher Gefahr tanshoubi zu sagen, sollte ich die ten-ten überlesen, aber das ist mir bisher auch noch nie passiert… Ka, ich arbeite sehr viel mit der CD und die sagt mir nachdem ich meine Antwort gegeben hab nochmal die Lösung und dann sprech ich die Lösung sicherheitshalber nochmal nach (also klick auf Pause), auch wenn ichs richtig hatte, einfach nur, damit die Aussprache sicher stimmt…

Ich wag mal zu behaupten, dass japanisch gut auszusprechen für uns Deutsche deutlich einfacher ist als für Amerikaner, die das r stark rollen. Unser r ist so ähnlich wie das japanische r, auch wenn unsers etwas prägnanter ist und das der Japaner weicher und nciht immer auffällt. Z.B. benri(na), also hier klingts stark wie ein d, eher bendi, ich hab bei manchen Sprechern aber auch bei der CD und bei memrise (da werden Sprecher aufgenommen), da gibt es Sprecher, die sagen dabei bendri und tun das r ganz leicht betonen, aber ich denk mal das ist von der Gegend her bedingt^^ benrrrrri denk ich würd dagegen ganz falsch klingen :'D Deshalb mag ich memrise auch so gern, da es da menschliche Sprecher gibt, die die Wörter vorsagen und dann merkt man sich die gleich richtig und kommt nicht auf lustige Ideen^^
KanjiSenpai hat glaub ich auch einen menschlichen Sprecher, es hört sich zumindest sehr stark danach an.

Was ich niemals machen würde, wenn ich alleine lerne und keinen Lehrer hab: Auf CD oder App die mir was vorsagt zu verzichten (im Anfängerstadium). Da sind so schnell Fehler drin. Wir hatten einige Kandidaten im Englisch-Kurs, die hatten nen Riesenwortschatz aber haben alles so ausgesprochen wie man es auf Deutsch lesen würde. Folge: Man hat kein Wort verstanden obwohl der Inhalt sicher sehr gut war. Als Deutscher kann man sich vllt. noch denken was gemeint ist, aber ein Muttersprachler?