hmm so viele verschiedene Resultate, ich bin einerseits neugierig andererseits nicht sicher ob’s nicht zu teuer ist…
Vielleicht lege ich mir ja welche zu Weihnachten zu da sie doch ganz brauchbar zu sein scheinen für unterwegs…
@ Eller : Bleistift und dann nach dem Colorieren linen. Anders gehts offensichtlich bisher net.
Ich glaube es liegt lediglich am Untergrund, ich habe gelinet mit Copic Multiliner auf einem Bristol und hatte keine Probleme zumindest nicht bei meinem Umgang damit. Lediglich an Stellen wo ich viel Schraffur hatte, hat sich etwas wieder leicht angelöst, aber wirklich nur minimal, wie ein grauschleier von dem man nichts mehr gesehen hat, nachdem ich nochmal rüber gegangen bin, wirklich problematisch empfand ich es bisher nicht.
Der weiße Blender könnte ein Problem sein weil er eben deckend ist, aber wie schon in meinem Erfahrungsbericht erwähnt empfinde ich den im Moment, für mich als nutzlos und für mich nicht brauchbar.
Mir gefallen sie bisher auf Bristol und mit Copic Multiliner, aber da kann ich nur von mir sprechen.
Ich hatte sie halt auf dem “offiziellen” Untergrund benutzt. Und da funktioniert leider absolut kein Liner. seufz
Den weißen Blender finde ich übrigens vom Konzept her ziemlich cool, zum Mischen von pastelligen Farben. So was hat mir bei Copics immer gefehlt… XD
Ah, ok, zu dem offiziellen Papier kann ich noch nichts sagen, ich hatte nur so kleine Snippets bisher, und gelinet habe ich darauf noch nicht, ich glaube ich kaufe mir doch mal einen Block zum ausgiebigen testen, da ich einfach neugierig bin. Anderes Markerpapier kann ich mir sicher mal auf einem Zeichnertreffen erschnorren um auch darauf mal zu testen. :)
Bisher mache ich mit dem weißen Blender nur alles zu nichte und es gibt furchtbare Schliere, ganz schrecklich. Ich denke mir, dass der ganz wunderbare Effekte machen kann, ich experimentiere noch. :)
Für mich ist es gerade der weiße Blender, der die Marker-Reihe “rechtfertigt” bzw. ihr ein Alleinstellungsmerkmal verleiht - die Möglichkeit, Transparenzeffekte zu erzielen, in dem man darunterliegende Farbe wieder aufhellen bzw. hell abdecken kann. Das gab es ja bisher bei Markern nicht wirklich.
Bloß das mit dem Anlösen aller bekannten (bzw. mir vorliegenden) Fineliner nervt mich wirklich. Ich denke, ich muss demnächst mal intensiver mit schwarzer Tusche experimentieren.
Das was das USP der Marker so in vielen Videos alles macht, macht es zumindest nicht bei mir, sicher reine Übungssache.
Tusche habe ich allerdings auch noch nicht ausprobiert.
Sooo, habe mir nun selbst zu Weihnachten paar Pigment Marker geschenkt. Leider war ein Teil nicht auf Vorrat, so dass ich es erst im Januar nachgeliefert bekomme… =/
Bis jetzt habe ich nur paar Farbkleckse aufs Papier gebracht, aber ich freue mich schon darauf, sie morgen bei einem kleinen Zeichennachmittag/abend/nacht richtig einzuweihen… ^^
Hoffentlich bekomme ich etwas brauchbares hin!
Inzwischen habe ich auch ein erstes (vorzeigbares) Ergebnis, das ich hier posten kann:
http://www.kakao-karten.de/karten/254628
Ich muss zugeben, auch ich war im ersten Moment geschockt, wie anders diese Stifte funktionieren. Ich hatte mir diesen Thread hier gründlich durchgelesen und mir auch ein paar Zeichenvideos angesehen, trotzdem war der erste Umgang mit den Stiften gewöhnungsbedürftig.
Das größte Problem sind für mich im Moment einfarbige große Flächen (Auch wenn der Ohrenstäbchen-Trick von Kiwinyo wirklich Gold wert ist! Danke!!) und das Hinüberblenden von einer Farbe in eine andere. Letzteres scheint mir im Moment noch ziemlich unmöglich, aber wahrscheinlich geht es leichter, wenn man mehr Stifte hat, die farblich jeweils näher aneinander liegen.
Noch ein Hinweise zum Testbild: Leider waren die Hautfarben vor Weihnachten alle ausverkauft, so dass ich mir eine rötliche Orange gekauft habe und diese dann mit dem Blender ausgeblichen habe, bis es passte. Daher sieht das Gesicht leider ein bisschen streifig aus. Ich vermute, mit einer richtigen Hautfarbe geht es besser.
Einen White Blender hab ich auch noch nicht, aber ich werde mir definitiv einen zulegen. Und auch noch mehr Farben. Ich mag die Pigment Marker und werde wohl auch dran bleiben. ;)
…also bei mir wird bisher alles streifig und schmierig. XDD WIESO werden die Dinger so gehyped? Mal ehrlich - die gleichen Effekte kriegt man auch mit Textmarkern auf glatter Oberfläche hin… ;)
Oder mit Copicmarkern oder anderen auf Fotopapier. Schonmal ausprobiert? :D
@ Eller : Hast du es denn schon mal mit dem Wattestäbchentrick versucht? Ich kann auch diese Einmalhandschuhe zum Verwischen empfehlen, da trocknet es auch nicht ganz so schnell (eigener Eindruck) wie beim Wattestäbchen, ds sich natürlich auch vollsaugt.
Ich wische zur Zeit mit den Acryl-Gummipinseln, die eigentlich zum Modellieren von Strukturpaste da sind. Das geht auch. XDD
@ Eller : Eine interessante Idee. XD Werd ich mal auf meine Liste setzen. Mit dem Wattestäbchen/Handschuh hat es bisher bei mir mit den glatten Flächen auch (endlich) mal geklappt. Mehr wüsste ich grad nicht… vielleicht noch mal mit nem Pinsel und Alkohol aus der Apotheke?
Ich besitze ein graues Set mit dem weißen Highlighter da ich ihn hier in England im Shop für kleines Geld bekommen habe und da ich keine grauen Copics hatte dachte ich, dass man sie dazu schön ergänzen kann :)
Es klappt auch wenn man sie mit Copics zusammen aufs Papier gibt hab sie auf sllen Karten wo ich dunkles grau oder schwarz benötigte verwendet nur um sie zu verblenden habe ich einen ganz alten Copic genommen der leer war und die Spitze verteilt dann die leicht eingenalten grauen Stellen mit dem Pigmentmakern super :)
Einzeln zum Colourieren eignen sie sich meiner Meinung noch nicht da sie sonst eine komische Eigenart entwickelns sich wie Filzstift zu verhalten doch auf Copicfläche siehts super aus :)
Ich hatte es schon im Zeichenmaterialempfehlungsthread kurz erwähnt, denke aber, es sollte der Vollständigkeit halber auch hier ausführlicher besprochen werden: Auf dem grauen Papier “The Grey Book” von Hahnemühle habe ich es geschafft, erträgliche Resultate mit dem Graustufen-Set der WN Pigment Marker zu erzielen. (Bisher das einzige Papier, auf dem ich es geschafft habe.)
Hier ein Testresultat:
http://i185.photobucket.com/albums/x139/Ellerfru/P133091020kl_zps2klwt3ji.jpg
(Schwanzfedern bitte ignorieren, die sind mit Aquarell bunt gemacht! Aber die Grautöne sind alles WN Pigment Marker.)
Ausführliche Besprechung der Pigment Marker auf “The Grey Book”-Papier:
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Wirklich glatte Farbübergänge sind Fehlanzeige, es sei denn, man nimmt die Farbe mit nem Wassertankpinsel direkt vom Marker ab und malt sie aufs Papier. Ansonsten bleiben Streifen sichtbar.
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Immerhin das Liner-Schmier-Problem tritt nicht auf: Hier wurden Liner von Copic, Staedtler und Sakura Micron wild durcheinander verwendet und direkt danach drüber coloriert. Es ist nichts verwischt.
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Auf diesem Bild nicht sichtbar, aber anderweitig getestet: Auch weiße Lines mit dem weißen “Derwent Line Painter” konnten (wenn auch erst nach einigen Minuten Trocknungszeit) mit den WN Pigment Markern ohne Schmieren übermalt werden.
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Nach 6 bis 7 Schichten fangen sie an, das Papier zu wellen, und dunklere Farben werden auf der Papierrückseite sichtbar. (Wirklich aufs folgende Papier durchgedrückt ist mir allerdings noch nichts.)
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Für die hell beleuchteten Stellen habe ich den “White Blender” benutzt. Man sieht sehr deutlich, dass es sich hier nicht um Deckweiß, sondern um transparentes Weiß handelt. Es ergibt sich also… hellgrau, kein Weiß, trotz mehrfachen Übermalens. Der Vorteil ist, dass sich so tatsächlich feine Abstufungen erzielen lassen. Der Nachteil ist, dass man auf dunklerem Untergrund eben kein reines Weiß hat.
Ich habe vorhin etwas interessantes (im Bezug aufs Blending) gesehen, daher dachte ich, ich erwähne es hier zumindest mal.
Und zwar, hatte ich in einem random-Youtube Video gesehen, dass jemand die Pigment-Marker (noch nass) mit einem (größeren) weichen Pinsel verblendet hat. (Also ähnlich wie ich das bei Acryl zB machen würde.)
Man soll man die Marker ja scheinbar auf nicht-saugendem Papier anwenden. Und da sie sich dann auch gegenseitig anlösen ect, und auch erwähnt wurde, dass sie etwas langsamer Trocknen als andere, erschien mir das nachvollziehbar.
Das wäre, gerade auch für größere Flächen, ja vielleicht eine Option?
Vielleicht auch in Kombi mit bewusstem anlösen?
(Ansonsten kann ich mir auch vorstellen, dass es ganz interessante (Textur-)Effekte geben würde, da überhaupt Alkohol drauf zu sprühen… Oder Lifting mit etwas anderem als dem Blender…also zB größflächiger, oder texturiert.)
Mag das mal wer testen? (Hab keine solchen Marker, kann also nicht. :'D)
Aaah, warum hab ich diesen Thread vorher noch nicht gesehen? CynCyn verwirrt
Meine Erfahrungen (wurden teilweise schon erwähnt):
- fürs Papier: Rückseite von Markerpapier sowie Lanavanguard/Yupo (mein Favorit!), mit dem Originalpapier komme ich nicht so recht klar…
- Blending: Ich blende am liebsten mit den Fingern und einem feuchten Wattestäbchen oder trockenem Taschentuch in Kombination :D
(meine beiden Pigmentmarkerkarten:
#70 Fischi – Cynea | kakao-karten.de (hier hat mich alles frustriert -.-))
Ich mag am liebsten Lachris Videos dazu: https://youtu.be/EbjxEe2M0mI
(Playlist aller ihrer Pigment Marker Videos: Winsor & Newton Pigment Marker review + tutorial w/ Lachri - YouTube)
Da sie fotorealistisch malt sieht man einige verschiedene Techniken und Texturen in ihren Bildern, sehr aufschlussreich :D
Für größere Flächen finde ich einfach mit dem Finger und Taschentuch blenden noch am geeignetsten, Pinsel hat bei mir Streifen hinterlassen… Wichtig zu erwähnen ist dass man jedes Blendmedium (Finger, Pinsel, Q-Tip, Taschentuch etc) trocken oder leicht wasserfeucht anwenden kann, da interessanterweise Wasser die Marker sehr gut wieder anlöst. Damit kann man auch z.B. Farbe wieder abnehmen - ganz zurück auf weiß geht es nicht, aber hell genug um eine andere Farbe setzen zu können.
Aber ein paar interessante Ideen, Lifting mit anderen Dingen und Alkohol muss ich mal ausprobieren :D
Falls irgendjemand kleinere Dinge gefunden hat mit denen man gut blenden kann, immer her damit… Das ist aktuell mein Hauptproblem bei Kakao-Größe, Q-Tips sind einfach noch zu grob und Taschentuch/Finger ebenfalls.
Hm, mir fallen spontan die Papierwischer/ -stifte ein, die bei Bleistiftsets dabei sind. Die sind ja auch recht spitz. Vielleicht geht es mit denen?
Ich probiers nachher mal aus :D Auch Hopes Tipp mit Clay Shapern klingt super :)
