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Omni, Veggi, etc. - Wie lebt ihr?!

Wie gesagt, der Bär braucht den Fisch um zu überleben, der Mensch nicht. Der Bär eröffnet keine Fischzucht, in der die Fische auf engstem Raum leiden müssen, er fängt sich einen Fisch dann, wann er Hunger hat. Der Bär kann nicht anders, der Mensch ist ein hochintelligentes Wesen, er kann anders, wenn er will ;)

Nur so als Denkanstoß :3

Wenn man in dieser Welt etwas ändern will, muss man es boikottieren. Ich glaube an eine Welt, in der Tiere nicht für Menschen leiden müssen. Ich glaube an eine Welt, in der wir verantwortungsvoll mit Lebewesen umgehen. Ich glaube daran. Vor allem glaube ich daran, dass ich selbst, in jedem Augenblick, etwas dafür tun kann.

Ich bin ebenfalls Allesesser XD Allerdings kann ich Vegetarier, die den Tieren zu Liebe kein Fleisch essen auch verstehen óò
Leider will ich die griechische Küche nicht missen und da gehört Fleisch nun mal dazu XDD

Das mag so sein aber man lebt eben auch heutzutage so, dass man sich aussuchen kann, was man isst. ;)
Vegetarier mögen ihre Gründe haben, wieso sie kein Fleisch essen, sei es weil ihnen die Tiere leid tun, oder weil ihnen Fleisch einfach nicht schmeckt.
Mir persönlich schmeckt Fleisch/Fisch, also verzichte ich nicht darauf, nur weil ein Mensch rein theoretisch ohne auskommen könnte.
Schön, dass da jeder die Wahl hat.

Übrigens finde ich die Vergleiche immer ein wenig dürftig.
Sind wir Bären in irgendwelchen Wäldern? Sind wir Affen?

Wir sind Lebewesen mit Intelligenz, Emotionen und Verantwortung. Es ist natürlich, Tiere zu jagen und zu essen.
Es ist nicht natürlich, sie zu Millionen in engen Käfigen zu halten, ihnen alles zu nehmen, das sie in der Natur gehabt hätten, sie zu mästen, und dann auch noch zu töten.

Ganz genau! Alle anderen Argumente sind scheinheilige Ausreden.

Klar sind wir Allesfresser ich meinte auch nicht, dass wir reine Fleischfresser wären, war wohl ein Fehlausdruck von mir, sorry!

Es ist nur eben immer so gewesen, dass Menschen sich überwiegend von Fleisch ernährt haben und wir alle wissen ja, dass die Menschheit für neue Dinge wie zB den Vegetarismus immer etwas Gewöhnungszeit braucht…

Und, JA, wir sind Tiere. Wir sind Primaten, so genannte Herrentiere. Auch Tiere empfinden und sind intelligent, deswegen ist es ja so verwerflich sie “zu Millionen in engen Käfigen zu halten, ihnen alles zu nehmen, das sie in der Natur gehabt hätten, sie zu mästen, und dann auch noch zu töten.”

Aber was die Verantwortung angeht…ich finde es nicht verantwortungslos zu sagen, “Ich esse gerne Fleisch.” Lebten wir alle vegetarisch/vegan, geriete dieses Ökosystem Erde noch mehr aus dem Gleichgewicht. Das, was momentan fehlt, ist etwas, das Jagd auf den Menschen macht, das ist das Problem. Wir jagen alles und essen alles, dadurch reduzieren wir alles, durch Zucht gleichen wir wieder etwas aus, aber nichts sorgt dafür, dass die Menschen die Erde nicht kahlfressen…

Na ja, je nach dem, ab wann wir Vorfahren noch zu unseren Vorfahren zählen, ass man nicht immer Fleisch.
Ich habe es nicht mehr so genau im Kopf, aber paar frühere Formen waren keine Fleischesser (sondern Wurzeln, Knollen & co). Es steht zwar nicht fest, aber es gibt ja auch Theorien, dass manche Vorfahren -so homo erectus und so- Aasfresser waren. Dass sie eben sich -da sie gegen andere Raubtiere/Fleischfresser anfangs stark im Nachteil waren- vom knochenmark von Kadavern ernährt haben. Gut, Ass ist eigentlich auch was tierisches, aber generell hat dieser Fleischfressertum nicht sooo lange Wurzeln. Bzw. waren wir nicht von Anbeginn Fleischfresser.

Ich selbst bin überzeugter Vegetarier mit Tendenzen zum Veganismus.
Nicht in die Tüte kommt bei mir: -Fleisch, Fisch
-kein Käse (Lab!), keine Gelantine
-alles, was sonst so vom toten Tier kommt und ich esse nur eingeschränkt Eier.
Zu den Eiern; ich esse sie -phasenweise garnicht-, aber sonst nur von Hühnern, bei denen ich weiss, wie sie gehalten werden und ich weiss, dass kein Gockel in der Nähe ist! @____@ hatte da einfach viel zu oft schlechte Erfahrung. Phasenweise esse ich garkeine Eier, weil es mich einfach total ekelt…ich meine; es lässt sich doch wie mit dem menschlichen Fruchtwasser/Mutterkuchen vergleichen, oder nicht?
Ansonsten esse ich keine Produkte, in denen irgendwie Eier drinne sind. Eben weil so Fertigprodukte, wenn sie Eier enthalten, meistens Eier aus Legebatterien haben.

Seitdem ich denken kann, wollte ich schon immer kein Fleisch essen…(schon seit der Grundschule).
Seit der 8. Klasse konnte ich es nur “phasenweise” durchziehen, weil es immer sehr heftige Streitereien mit meinen Eltern gab.
Seit 2 1/2 Jahren bin ich aber konsequent Vegetarier.

Es hat verschiedene Gründe.

  1. Viel zu viel Empathie…@__@ wenn ich so ein kleines Kälbchen oder Lämmchen sehe, dann könnte ich mir nie vorstellen, das zu essen.
  2. immer wenn ich Fleisch gegessen habe musste ich dran denken; oh, Sehne/Fett/Muskel/etc. Das haben wir doch auch an unserem Körper!
    Ich versetz mich da immer viel zu sehr rein…(also geht das mit dem 1. Punkt einher)
  3. Ich finde es einfach nicht in Ordnung, wie die Tiere gehalten werden und dass Fleisch nur noch so ein Massengut ist. Das ist pervers. Was für Mengen “produziert” werden, was für Mengen weggeschmissen werden müssten und so weiter
  4. Ich brauche kein Fleisch. Es geht mir gut, ich habe überdurchschnittlich gute Blutwerte, ausser angeborenen Mangel an roten Blutkörperchen.
  5. Ich finde es lächerlich, aber wirklich absolut lächerlich, dass zum größten Teil dieser Fleischkonsum kulturell bedingt ist.
    In anderen Ländern essen sie vielleicht keine Kühe, keine Schweine, wir aber schon. in anderen Ländern isst man aber ganz andere Sachen (um ein Klischee aufzugreifen; Katzen xD oder aber auch Pferde), was hier aber total verpöhnt ist. Ich finde, entweder man sollte so konsequent sein, dass man auch zbsp den Hund von nebenan essen würde. Oder man sollte es sein lassen. Es ist einfach inkonsequent. Wie gesagt; diesen Status, dass ein Tier ein Nahrungsmittel oder eben nicht ist, ist einfach zu abhängig von der Kultur.

@Veskara: Ich spreche allem pflanzlichen das Fühlen ab xD
einfach, weil rein biologisch keine Grundlage da ist, die beweisen kann, dass Pflanzen leiden. Sage ich jetzt mal.
Also, neurologisch; da sind ja garkeine Nervenzellen und so. ô__o
Ausserdem kann ich mich auch nicht -in keinster Weise- mit einer Pflanze indentifizieren. Also auch demnach keine Empathie xD

Menschwerdung ich geb dir vollkommen recht, wenn man manchmal im fern so Dokumentationen über die Käfighaltung sieht, wie sie die Tiere quälen nur um Gewinn zu machen, find ich das immer schrecklich.
Ich muss echt sagen wir leben in einer saumäßig egoistischen Welt.

Also ich persönlich um wieder auf die Frage zurück zu kommen, ich bin ein Omnivor. Naja bis auf die Tatsache das ich nicht alles was Fleisch ist esse kommt immer drauf an (wie sich das anhört) dasselbe hab ich auch mit Geflügel -,-

ich bin wohl das, was man Ovo-Lacto-Vegetarier nennt :wiiii: wobei ich da darauf achte, was wie hergestellt wird und woher es kommt
erst seit zwei Jahren konsequent, aber ist auch schwierig, so was durchzuziehen, wenn in der Familie alle zwei Tage Fisch oder Fleisch auf den Teller kommt…

bei mir gilt da aber ein Grundsatz: JA, ich bin Vegetarier, JA, ich esse weder Fleisch noch Fisch und NEIN, ich werde es NICHT begründen!

so hab ich es immer gehalten… übrigens bin ich der Überzeugung, erst wenn man frei sagen kann, dass man sich so und so ernährt, homo-, hetero- oder bisexuell ist, das mag und das nicht mag und es kein WARUM gibt, ist die Akzeptanz erreicht, die einem jeden Menschen zusteht… solange natürlich kein Leben dabei zu Schaden kommt xD
so, das ist mein Wort zum Sonntag^-^

ja, wenn eine gute Diskussion zustande kommt und nicht immer auf den ganzen Argumenten rumgehackt wird von wegen Eisenmangel und so, sondern sich wirklich damit auseinandergesetzt wird, begründe ich das auch gerne xD aber generell finde ich, muss ich meine Essgewohnheiten nicht begründen, wenn es mir durch diese besser geht xD

Wie gesagt, wenn sich jemand ernsthaft dafür interessiert oder wenn es mich interessiert und auf beiden Seiten keine blöden Argumente kommen, dann lasse ich mich auch gerne darauf ein. Ich hab schon einige solcher Diskussionen geführt und eine war auch letzten Endes der Grund, warum ich meinen Eltern ein für alle Mal gesagt habe, dass ich das jetzt durchziehen möchte^-^

Ich persönlich esse gerne Fleisch - wobei ich bestimmte Fleischarten nicht mag. Letztlich habe ich keine Probleme, längere Zeit auf Fleisch zu verzichten - mir fehlt dann nichts oder so - aber ganz fleischlos leben ist dann doch nicht meins.

Ich denke, generell kann jeder so leben und das essen, was er möchte. Es gibt einfach nur eins, was mich stört: Wenn man sein - egal ob omnivores, veganisches, vegetarisches oder sonst welches -Essensdogma seiner Umwelt aufzwingen will. Penetrante Fleisch-Missionare stören mich ebenso wie Veganerprediger.
Ich finde es einfach unmöglich, wenn überzeugte Fleischesser ungefragt einem Vegetariganer etc. erzählen ‘Du bist total dumm, dass du kein Fleisch isst etcetc.’ - andererseits habe ich schon extrem viele wirklich, wirklich ungefragt aggressive Vegetariganer kennengelernt, die permanent beim Essen in der Gruppe alle angekackt haben, die es wagten, in ihrer Anwesenheit Fleisch zu verzehren.

liest mit (veganischem) Popcorn bewaffnet die Kommentare unter dem Veggistreetday (kann man dafür in Deutschland kein deutsches Wort wählen??) Artikel durch

Ich finde es irgendwie sehr albern, dass Leute ihre Zeit so mit etwas verschwenden, was sie nicht mögen - und noch seltsamer, dass die ‘Betroffenen’ zum trollen die Seite zu stalken scheinen.

Diese andere Seite… macht mir Angst.

Ich bin Allesfresser.

Allerdings versuch ich so wenig Fleisch wie möglich zu essen. Leider hab ich einen starken Mangel an roten Blutkörperchen, ich bin also anämisch und muss schon jede Menge Tabletten schlucken, da wäre ein kompletter Fleischverlust nicht mehr förderlich.

Auf Brot muss ich auch Fleisch essen, weil ich außer Frischkäse und Marmelade nichts anderes mag und das würde schnell langweilig werden.

Das war also mein Senf.

Prinzipiell ist das ne wunderbare Einstellung – auch wenn ich sie nicht zwangsweise teilen würde. Grade das mit dem ‘die Natur nicht ausbeuten’ - da könnte man natürlich wenn man wollte fragen, inwiefern Gemüseanbau eine Ausbeutung der Natur ist.

Ich schätze, wenn die gesamte Menschheit von heute auf morgen nur noch vegan oder vegetarisch leben würde würden auch wieder ganz andere Probleme entstehen - alleine schon was dann wieder an Diskussionen über Gen-Gemüse losgehen würden, worauf man aber wahrscheinlich zurückgreifen müsste, um den Bedarf zu decken…

Huch, warum sollte der Regenwald gerodet werden dafür?
Ich denke nicht, dass dem so ist…
Ich meine, wir leben in einer Überflussgesellschaft.
Wenn man bedenkt, wie viel allein in Deutschland täglich an Lebensmitteln weggeworfen wird! Da kann einem direkt schlecht werden.
Ich denke nicht, dass man zusätzliche Flächen bräuchte, sondern in erster Linie einen anderen Umgang mit Lebensmitteln bzw. eine andere Verteilung.

ich hau mir alles in die figur was mir grad schmeckt. ich hab zwar manches mal n echt mieses gewissen, wegen der tiere, die ich verdrück und leb dann wieder ne zeit vegetarisch, aber im großen und ganzen- wie du heutzutage lebst, lebste eh verkehrt.

http://www.youtube.com/watch?v=8PgQtEZSCaU#

edit: das video passt besser zur diskussion.

nahrungsmittel? inzwischen wird raps und mais zur kraftstoffgewinnung angebaut.

zitat:
wir brauchen ne neue idee zur kraftstoffgewinnung.
hmmmmm…verfahren wir doch mal lebensmittel.
ouh, das ist ne GUTE idee, aber nicht unsre lebensmittel, deren ( 3. welt) lebensmittel.

  • ja, klar, war ja auch deren kraftstoff…*

Ich dachte immer, dass -bei richtiger Verteilung & co- die Rechnungufgehen würde. ô_o
Was ich immer so gelesen/gehört habe. Hm. Müsste ich mich wohl noch mal informieren…

Aber zumindest fühlt man sich besser, wenn man versucht etwas zu ändern. Auch wenn fast alles verkehrt zu sein scheint. Oder ist. ô__o