Na ja, je nach dem, ab wann wir Vorfahren noch zu unseren Vorfahren zählen, ass man nicht immer Fleisch.
Ich habe es nicht mehr so genau im Kopf, aber paar frühere Formen waren keine Fleischesser (sondern Wurzeln, Knollen & co). Es steht zwar nicht fest, aber es gibt ja auch Theorien, dass manche Vorfahren -so homo erectus und so- Aasfresser waren. Dass sie eben sich -da sie gegen andere Raubtiere/Fleischfresser anfangs stark im Nachteil waren- vom knochenmark von Kadavern ernährt haben. Gut, Ass ist eigentlich auch was tierisches, aber generell hat dieser Fleischfressertum nicht sooo lange Wurzeln. Bzw. waren wir nicht von Anbeginn Fleischfresser.
Ich selbst bin überzeugter Vegetarier mit Tendenzen zum Veganismus.
Nicht in die Tüte kommt bei mir: -Fleisch, Fisch
-kein Käse (Lab!), keine Gelantine
-alles, was sonst so vom toten Tier kommt und ich esse nur eingeschränkt Eier.
Zu den Eiern; ich esse sie -phasenweise garnicht-, aber sonst nur von Hühnern, bei denen ich weiss, wie sie gehalten werden und ich weiss, dass kein Gockel in der Nähe ist! @____@ hatte da einfach viel zu oft schlechte Erfahrung. Phasenweise esse ich garkeine Eier, weil es mich einfach total ekelt…ich meine; es lässt sich doch wie mit dem menschlichen Fruchtwasser/Mutterkuchen vergleichen, oder nicht?
Ansonsten esse ich keine Produkte, in denen irgendwie Eier drinne sind. Eben weil so Fertigprodukte, wenn sie Eier enthalten, meistens Eier aus Legebatterien haben.
Seitdem ich denken kann, wollte ich schon immer kein Fleisch essen…(schon seit der Grundschule).
Seit der 8. Klasse konnte ich es nur “phasenweise” durchziehen, weil es immer sehr heftige Streitereien mit meinen Eltern gab.
Seit 2 1/2 Jahren bin ich aber konsequent Vegetarier.
Es hat verschiedene Gründe.
- Viel zu viel Empathie…@__@ wenn ich so ein kleines Kälbchen oder Lämmchen sehe, dann könnte ich mir nie vorstellen, das zu essen.
- immer wenn ich Fleisch gegessen habe musste ich dran denken; oh, Sehne/Fett/Muskel/etc. Das haben wir doch auch an unserem Körper!
Ich versetz mich da immer viel zu sehr rein…(also geht das mit dem 1. Punkt einher)
- Ich finde es einfach nicht in Ordnung, wie die Tiere gehalten werden und dass Fleisch nur noch so ein Massengut ist. Das ist pervers. Was für Mengen “produziert” werden, was für Mengen weggeschmissen werden müssten und so weiter
- Ich brauche kein Fleisch. Es geht mir gut, ich habe überdurchschnittlich gute Blutwerte, ausser angeborenen Mangel an roten Blutkörperchen.
- Ich finde es lächerlich, aber wirklich absolut lächerlich, dass zum größten Teil dieser Fleischkonsum kulturell bedingt ist.
In anderen Ländern essen sie vielleicht keine Kühe, keine Schweine, wir aber schon. in anderen Ländern isst man aber ganz andere Sachen (um ein Klischee aufzugreifen; Katzen xD oder aber auch Pferde), was hier aber total verpöhnt ist. Ich finde, entweder man sollte so konsequent sein, dass man auch zbsp den Hund von nebenan essen würde. Oder man sollte es sein lassen. Es ist einfach inkonsequent. Wie gesagt; diesen Status, dass ein Tier ein Nahrungsmittel oder eben nicht ist, ist einfach zu abhängig von der Kultur.
@Veskara: Ich spreche allem pflanzlichen das Fühlen ab xD
einfach, weil rein biologisch keine Grundlage da ist, die beweisen kann, dass Pflanzen leiden. Sage ich jetzt mal.
Also, neurologisch; da sind ja garkeine Nervenzellen und so. ô__o
Ausserdem kann ich mich auch nicht -in keinster Weise- mit einer Pflanze indentifizieren. Also auch demnach keine Empathie xD