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Kunst im Job?

ich glaub ich mache hier grad leichenschändung wenn ich diesen thread wieder ausgrabe, aber egal^^…

ich hab heute eine kennengelernt, die is kunsttherapeutin und sie animiert andere praktisch dazu sich mit der kusnt auszudrücken und analysiert das am ende, mich hat das total faszieniert, weil das eigtl genau der zweig is, den ich studieren wollte^^

ich glaub es ist von der eigtl frage abgewichen, aber ich denke die hat sich eh schon erledigt^^
zu mir persönlich^^
ich habe kunst gewählt, kunst additum un dazu noch kunstseminar! nimmt zwar viel zeit in anspruch aber ich bekomme auch entsprechende punktzahlen dafür!^^

Kunsttherapeutin… das hört sich total spannend an^^

Ich würd soo gerne was mit Kunst machen. Hab aber weder in der Schule, noch im Abi, noch sonst wo Kunstunterricht gehabt und auch in meiner Ausbildung nix. So was gabs einfach nicht. Ich schätze mal, da werd ich an keinen Job kommen der mit Kunst zu tun hat… oder doch?
Das was ich bis jetzt gemacht hab: Eine eigene Kunstausstellung mit meinen Bildern (da gingen sogar ein paar weg^^) und einen Zeichenkurs an einer Game-Design-Uni. Sonnst nur durch selbst lernen und üben und Kunstbücher lesen.
Mal sehn wie es mir jetzt mit meinem neuen Job ergeht (bin Fachinformatiker). Aber so was man Kunst hätte schon was… welche Berufe kennt ihr denn da noch, die damit zu tun haben?
Würd hald eher gerne was kreatives machen. (Also nicht Flyer zusammenklicken oder Logos aufs Papier klatschenen, sondern schon was richtig kreatives) Bühnenmaler hät mich so stark interessiert, aber da wurd ich damals nicht genommen, die sagten sie bilden nicht aus in dem Bereich…

Mhh…vllt ist das hier der richtige Thread für solche Fragen…

Ich werde nächstes Jahr versuchen, in einen Studiengang namens “Virtual Design” reinzukommen. Allerdings findet man dazu gar nicht mal sooo viel Infos im Internet und deshalb frag ich mal ander Stelle: Kennt das jemand? Kann mir jemand etwas darüber sagen?

Das wäre eine große Hilfe^^ Wenn nicht…dann eben nicht XD

Ich war mal auf einer Kunstschule die hat mir damals die Lust aufs zeichnen verdorben.
Auf Befehl Kunst machen geht eben nicht.
Aber Kunstgeschichte finde ich z.B: sehr interesannt und hab auch schon in einem Museum gearbeitet, also das drumherum um die Kunst finde ich schon empfehlenswert ^^
Kunst selber zu studieren nur für die, die das wirklich aushalten.

@INappy: guck mal hier nach http://www.fh-kl.de/fachbereiche/bg/vd.html

Ich habe bis jetzt meistens zu hören bekommen, das man mit einem Kunststudium später nicht viel im Beruf machen kann. Ich selbst könnte mir eher vorstellen später in den Bereich Gamedesign oder Illustration zu gehen. Hat jemand von euch eine Idee wo man mal ein Praktikum im Bereich Gamedesign machen könnte ?

Versuchs vielleicht mit Initiativbewerbungen an Spieleschmieden in deiner Nähe ^-^

Danke, die Seite kenne ich natürlich schon XD Mehr hab ich dazu aber halt auch nicht gefunden. Hatte gehofft, dass jemand hier vllt schon etwas ähnliches studiert =)
Aber trotzdem danke für die Mühe >.< :wiiii:

@saturnine: naja… Wenn du im bereich web- (& medien)design mal ein praktikum machst, bist du dem bereich des gamedesigners schon ziemlich nahe.

Ich möchte an dieser Stelle nur mal kurz einwerfen, dass “Kunst studieren” sich meist auf “Freie (zeitgenössische!) Kunst” bezieht. Und die hat mit Illustrationen, Game Design und selbst mit klassischer Malerei häufig nicht viel zu tun.

Praktika im Game Design Bereich zu bekommen ist nicht unmöglich, aber normalerweise sehr schwierig. Bessere Chancen hat man, wenn man bereits etwas in die Richtung studiert und länger als ein paar Wochen Zeit für das Praktikum hat (in der Regel ca. ein halbes Jahr).

Und wer Bühnenmalerei als kreativer einstuft als Logogestaltung, sollte sich unbedingt mal genauer mit dem Bereich auseinandersetzen. In guten Logos steckt viel Planung und ein ordentlicher Anteul kreativer Leistung! ;)

Ich hab auch schon ein Praktikum im Bereich Werbedesign gemacht und ich musste zum Teil auch mehrere Logos entwerfen. Das macht zwar sehr viel Spaß, allerdings ist es auch ziemlich mühsam, da man ziemlich durch die Vorgaben eingeengt ist und es sehr akkurat sein muss. Die meiste Zeit geht dabei für das Überlegen drauf xD

Achja, ich bekomme vielleicht ein Praktikumsplatz bei Electronic Arts :wiiii: :wiiii: Ich hoffe mal das klappt °_°

… zum Thema Game Design. Klar kann man da reinkommen, aber nicht von Anfang an. Ein Game Designer ist eher so was wie ein Leiter, zu einem Game Designer kann man sich hocharbeiten, aber mit wenig Wahrscheinlichkeit direkt einsteigen. Einem Game Designer wird auch viel abverlangt. Er muss Überblick über alles haben und die ganzen Leute koordinieren, das heißt er muss sich auch in den relevanten Themengebieten auskennen. Methoden der Softwareentwicklung, Programmierung (mit allem was dazu gehört), Datenbankmodellierung, Grafik (2D, 3D, traditionell, PC), Storytechnisch muss er viel drauf haben, (also auch gut in Rechtschreibung und Grammatik) sich mit verschiedenen Erzähltechnicken auskennen, Storyboard, Leveldesign, Spielbalance, Sound, Musik, … um nur ein paar Themengebiete zu nennen.

Und wer Bühnenmalerei als kreativer einstuft als Logogestaltung, sollte sich unbedingt mal genauer mit dem Bereich auseinandersetzen. In guten Logos steckt viel Planung und ein ordentlicher Anteul kreativer Leistung! ;)
Ich fand das jetzt nicht sonderlich interessant. Klar, man muss auf ne Menge achten beim Logodesign und sich über viele Dinge Gedanken machen, aber mir gehts eher um realistischere Bilder hinter denen komplexe Geschichten stecken. Für mich persönlich gibt es einiges, was mich in Sachen Kreativität mehr anspricht als Logos zu entwickeln.

Ich weiß leider auch nichts über Name Design aber villt hilft es dir
dich mal nach Grafikdesign umschauen
da hab ich mal ein Praktikum gemacht da gibt es fast überall was
ansonsten hab ich mich auch nach Illustrationen erkundigt aber
das macht man eher als nebenberuf weil es da schon Net ganzMenge von gibt
und es nicht richtig wahrscheinlich ist das jemand genau den Stil sucht
den du(ich) machst.
Ich ja mich für Kunst auf Lehramt an der Grundschule entschieden.
da kann ich Familie Job und Hobby kombinieren.
:-D
was Logos angeht die sind mir zu kalt oder leblos ich
finde es gehört Technik aber kein Talent dazu Logos zu machen
obwohl ich zugeben muss das mein Bruder ein Talent dazu hat
aber ich denke jeder der die Technik beherrscht kann Logos machen
villt ist der Gedanke ein wenig zu radikal und abwertend aber bis jetzt konnte
mich noch nichts vom Gegenteil überzeugen.
Mir persönlich sagt es nicht zu.

Es ging in der Frage ja auch um einen Praktikumsplatz, nicht um einen Berufseinstieg.

aber mir gehts eher um realistischere Bilder hinter denen komplexe Geschichten stecken. Für mich persönlich gibt es einiges, was mich in Sachen Kreativität mehr anspricht als Logos zu entwickeln.
Ja, mag sein, dass es dich persönlich mehr anspricht. Jeder hat andere Vorlieben, aber das macht die generelle Aussage Logodesign sei unkreativ noch lange nicht richtig. Wenn du in deinen Aussagen relativierende Angaben einbaust ok, aber so wie sie da stehen klingt es nach "so ist es" und nicht nach "das ist nicht im Rahmen meiner Intressen".
aber ich denke jeder der die Technik beherrscht kann Logos machen
Ja, genauso wie jeder der einen Stift halten kann eine Zeichnung machen kann. Aber eine *gute* Zeichnung ist es dadurch noch lange nicht. Und genauso ist es mit Logos. Für gute Logos braucht man viel Kreativität und Können, auch wenn der Laie das im ersten Moment vielleicht nicht direkt sehen kann. Logodesign hat viel mit Konzeptarbeit und geschickter Anpassung an den genauen Verwendungen zu tun. Damit, dass es den Zweck für den es entstand gut repräsentiert und aussagekräftig ist. Vor allem ist es aber auch Detailarbeit. Das ist einer der Gründe warum man die Leistung die in Logos steckt vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennt, denn man muss sich erstmal der Detailprozesse bewusst sein, die dabei ablaufen.

Natürlich ist es eine andere Art von Kreativität als sie z.B. bei der Erstellung von Kinderbuchillustrationen nötig ist. Aber das macht es eben nicht unkreativ . Das zu behaupten wäre genauso unlogisch wie zu sagen, Modedesign wäre unkreativ, weil ja keine Geschichten erzählt werden…

aber bis jetzt konnte mich noch nichts vom Gegenteil überzeugen.
Das Problem wird sein, dass du dich in die Materie auf theoretischer Ebene etwas einarbeiten müsstest um die Kreativitätsprozesse dahinter zu erkennen. Und ich schätze mal dazu wirst du keine Lust haben, da das Gebiet dich ja eigentlich nicht interessiert. Ich denke man sollte keine Pauschalurteile über etwas abgeben, von dem man keine richtige Ahnung hat. Das einzige was man sagen kann ist, ob es einen persönlich anspricht/interessiert oder nicht. Aber Bewertungen über ein ganzes Berufsfeld abzugeben von dem man eigentlich nicht wirklich was weiß, halte ich für unangebracht.

[Mod-Modus an] Und achte bitte bei deinen nächsten Beiträgen etwas auf Interpunktion und Rechtschreibung. [Mod-Modus aus]

Ich denke man sollte keine Pauschalurteile über etwas abgeben, von dem man keine richtige Ahnung hat. Das einzige was man sagen kann ist, ob es einen persönlich anspricht/interessiert oder nicht. Aber Bewertungen über ein ganzes Berufsfeld abzugeben von dem man eigentlich nicht wirklich was weiß, halte ich für unangebracht.

Hat Yrael doch gar nicht. “ich finde” und “mir ist” und “mir persönlich sagt es nicht zu” hört sich nicht gerade unpersönlichem an, nicht nach einer allgemeinen Bewertung eines Berufsfeldes.
Und ich kenne niemanden, der in seinem Beruf nur Logos macht, ist für mich auch keine ganzes Berufsfeld.

Ich bin aber auch der selben Meinung. Und ich denke auch, nebenbei bemerkt, wer die Technik beherrscht kann gute, ansprechende Zeichnungen erstellen. Es ist für mich nicht wirklich Talent, reine Übungssache, das sage ich jeden, der mich darauf anspicht und sagt ich hätte Talent. Dann mach ich mit demjenigen erst mal ein paar Übungen und dann sieht das ganze schon anders aus. Die Kreativität steckt für mich eher hinter einer Zeichnung, in der Idee, in der Geschichte, die sie erzählt.

Wie gesagt, für mich ist Logodesignen nicht sehr kreativ. Ich will damit keine Logodesigner angreifen, mit dieser Aussage, gewiss nicht. Es ist nur meine Meinung, für andere mag Logodesign durchaus Kreaivität darstellen. Ich weis, dass es viel Arbeit ist, aber für mich persönlich steckt einfach zu wenig dahinter und ich möchte Komplexeres machen.

Es ging in der Frage ja auch um einen Praktikumsplatz, nicht um einen Berufseinstieg.
Ja, auch. Die Frage war übers Praktikum, davor wurde aber etwas von der Vorstellung geschrieben in dem Bereich arbeiten zu wollen.

Aber bereits als Praktikant wird erwartet, dass man Ahnung von der Materie hat, bereits mit bestimmten Programmen gearbeitet hat oder anderweitige Erfahrung in diesem Bereich gemacht hat. Ohne Vorerfahrung ein Praktikum im Bereich Game Design ergattern zu wollen, ist bei der großen Nachfrage nicht wirklich möglich.
Es ist natürlich schaffbar ein Praktikum zu ergattern, aber nur mit viel Können und ein klein wenig Glück. Kann natürlich auch sein, dass man die richtigen Kontakte hat und das nötige Kleingeld mitbringt, dann ist das etwas anderes. Bringen tut es einem erst später was, denn Berufseinsteiger werden eher keine Game Designer von Anfang an. Eine schöne Erfahrung ist es dagegen bestimmt. Man arbeitet sich eben hoch. (Ich schließe mal den Fall aus, dass man genug Geld hat eine eigene Firma zu gründen)

Und mir selbst ging es in dem Post vor der Frage um Berufe, nicht Praktikumsplätze.

Es tut mir wirklich leid falls meine Meinung doch zu extrem rüber kam.
Ich habe mir allerdings Mühe gegeben meine Einstellung deutlich zu kennzeichnen.
Ich habe aber auch erwähnt das mein Bruder ein Talent zum Minimalismus hat.
Er hätte gute Voraussetzungen für Logodesign. Aber eine “Seele”
haben Logos nicht.
Das ist jetzt keine eigene Meinung,das ist einfach weil sie nur Fakten darstellen keine
“Illusionen” oder Gefühle,Atmosphäre.

So weit ich das beurteilen kann fällt Logodesign zu den Aufgaben eines Grafikdesigners.
Ich denke es gibt kein einzelnes Berufsfeld Logodesign. Mit der Ausnahme das man so erfolgreich
ist das man sich nur damit selbstständig machen kann.

Danke Sockenzombie für die Verteidigung in meiner Abwesenheit.dank knuddel

Genau genommen hat, dass dann aber 0 mit Kunst zu tun, denn Kunst ist mehr als realitische Bilder.
Ich selber mache keine Logos würde es aber gerne können, ich tu mir persönlich schwer damit, die einzige Fähigkeit die man zum Logo zeichnen nicht braucht und beim Comic zeichnen z.B. schon ist das realitische Zeichnen und nur weil das wegfällt heißt es ja nicht, dass Logo erstellen keine Kunst sein kann.
Vom Schwierigkeitsgrad kommts auch immer darauf an wie aufwendig das Logo/ die Zeichnung ist.

@Yrael
zurück knuddel ^^

@Saturnine

Genau genommen hat, dass dann aber 0 mit Kunst zu tun, denn Kunst ist mehr als realitische Bilder.
Das stimmt schon, realistische Bilder alleine für mich auch nicht (wobei der Schaffungsprozess schon eine Kunst sein kann und ja, ich denke Kunst ist lernbar) aber: "...hinter denen komplexe Geschichten stecken" Das ist für mich kreativität. Das, was hinter dem Bild steckt und ein wenig was davon sollte auf dem Bild erkennbar sein. Es geht mir nicht nur ums reine Abzeichnen, nicht um etwas existierendes, sondern um die Erschaffung eines neuen Bildes, einer neuen Geschichte, die man durch das Bild ausdrückt. Das ist für mich Kreativität.

Aber Kunst und Kreativität sind auch wieder irgendwie zwei verschiedene Themen oder? Was denkt ihr, wo die Unterschiede liegen?

Ich bemängel nicht, dass ihre Aussage nicht deutlich als eigene Meinung gekennzeichnet hat. Ich bemängel, dass sie (abgesehen von der Frage ob es sie interessiert) überhaupt Aussagen über etwas macht, von dem sie offenbar nur sehr wenig weiß. ;) Wenn ich, überspitzt formuliert, noch nie in meinem Leben einen Hamster gesehen habe und dann den Leuten erzähle ich denke Hamster wären grün, dann würden die meisten mir auch sagen: “Schau dir doch erstmal einen Hamster an, bevor du dir sowas verbreitest.”
Allein die Aussage “Aber eine “Seele” haben Logos nicht.” ist schon wieder eine absolute Verallgemeinerung und weitab von “Fakten”. Wobei da erstmal zu diskutieren wäre, wann denn etwas überhaupt eine “Seele” hat.

Hat das hier kein “Gefühl”, keine “Seele” nur weil es minimalistisch und ein Logo (oder genauer gesagt hier eine Wortbildmarke) ist?

[

Und das hier hat “Gefühl”, weil es eine Illustration ist? Das wär doch reichlich kurz gedacht…

http://fc09.deviantart.net/fs45/f/2009/145/1/3/Red_Fox_by_enkana.jpg](

Und das hier hat “Gefühl”, weil es eine Illustration ist? Das wär doch reichlich kurz gedacht…

http://fc09.deviantart.net/fs45/f/2009/145/1/3/Red_Fox_by_enkana.jpg)

Es gibt schon Leute die sich auf Logos spezialisiert haben, von daher seh ich es als eigenständiges Berufsfeld an. Auch wenn es natürlich auch viele Mischformen gibt, bei denen in den Firmen auch noch andere grafische Arbeiten angeboten werden und es keinen eigenständigen Ausbildungsweg für “Logodesign” gibt.

Ich möchte mich jetzt eigentlich nicht darüber streiten aber vielleicht hast du überlesen das ich bei einem grafikdesigner
Praktikum gemacht habe. Ich habe also durchaus Erfahrung mit Logos
und ich bin trotz allem nicht der gleichen Meinung.
Das nächste mal wenn du etwas zu meinem Kommentar zu sagen hast sprich doch bitte nicht in der 3.Person von mir. :-P
Ich verstehe zwar das du das Logodesign verteidigen willst aber meine Meinung ist leider schon so.
vielleicht ist das ja das richtige und das beste für dich.

@Yrael

Grafikdesignbüros müssen auch wirtschaften. Zahlt der Kunde wenig, haben viele Grafiker eben nicht die Möglichlichkeit, sich lange mit diesem oder jenem aufzuhalten. Das hast du mir Sicherheit während deines Praktikums schon mitbekommen; mal abgesehen davon, dass Praktikanten in der Regel NICHT die Arbeit machen dürfen, die anspruchsvolle Grafiker lieber selbst erledigen würden: nämlich kreativ sein und dafür Geld bekommen.
Weiterhin ist ein herkömmlicher Grafiker in allererster Linie für die Außenwelt ein Handwerker, der den Wunsch des Kunden umsetzen muss. Selbst von bekannten Größen wie Sagmeister erwarten die Kunden das bekannte Niveau und nicht eine Aldi-Prospekt-Optik. Ein Künstler hingegen hat es einfacher, weil “Kunst” vieles entschuldigt und “Kunst” in der Regel nicht im Auftrag ersponnen wird.

Ob etwas “Seele” hat oder nicht, ist höchst subjektiv. Als kommerzieller Grafiker stellt sich einem die Frage: Wem muss das Werk letztlich gefallen? Mache ich ein “ganz tolles” Logo, das ich “voll die Kunst” finde, oder nehme ich mein Ego zurück auch mal zurück und schaffe etwas, mit dem sich der Kunde identifiziert, das für den Kunden “Seele” besitzt?
Gute Logos erkennt man auch nicht nur an der Optik, sondern vor allem auch am Kontext. Und die “Kunst/Seele” liegt wohl eher zwischen diesen beiden Dingen, anstatt im Ding selbst. Ganz im Gegensatz zum Kunstwerk, das autonom ist… egal ob du den Picasso in eine Galerie hängst oder auf dem Dachboden verstaust.

Noriko hat völlig recht. Logos zu entwickeln ist echt schwierig. Gerade weil es so viel gibt und sich vieles wiederholt und deswegen (nicht nur auf dich) “wie vom Fließband” wirkt, muss man viel Zeit investieren, so dass du es meistens nicht “mal eben” zwischen Webdesign und Briefpapier machen kannst. Vor allem in abstrakten Bereichen wird es schwierig.
Da ist das gefällige Füchschen schon eins der einfacheren Beispiele, WEIL man etwas erkennt und sich mit den süßen Knopfaugen eher identifizieren kann als mit dem kinder-Logo (Ferrero).