Ich hab mir gestern den Topic bezüglich der Weihnachtskalender durchgelesen und blieb irgendwie an der Äusserung hängen, dass ein richtiger KaKAO-Kalender den man sich zuhause hinhängen könnte und der aus Auflagen bestünde, eine tolle Idee wäre.
Über Nacht hab ich mal so überlegt wie und ob das so kurzfristig noch funktionieren könnte und mir kam folgende Grundidee:
Man bräuchte 24 zuverlässige! Teilnehmer, nicht mehr und nicht weniger, die sich in der Lage sähen etwas Recherche zu betreiben.
Unter den 24 Teilnehmern würde still und leise die Reihenfolge, bzw die Tage vom 1ten bis 24ten Dezember verlost, niemand weiß wer welchen Tag zugelost bekommen hat.
Dann beginnt die Zeichenphase, die Karten werden allerdings, wenn sie fertig sind NICHT auf der Homepage hochgeladen, sondern bleiben geheim.
Hochgeladen werden dürfen sie erst am entsprechend zugelosten Tag, damit das neue Türchen für jeden Teilnehmer und alle User von kakao-kartem.de eine Überraschung bleibt.
Die 24 Teilnehmer haben 7 bis 10 Tage Zeit eine Karte, passend zu dem ihnen zugelosten Tag zu zeichnen. Passend wären dafür Weltereignisse, Jahrestage die sich an diesem Tag wiederholen oder, sollte der Tag nichts hergeben, kann es etwas winterliches, weihnachtliches sein, wie zB Bilder von typisch weihnachtlichen Dingen, wie Plätzchen, Glühwein, eine Familie die Geschenke einpackt, ein Kind dass einen Brief ans Christkind schreibt, ein Chor der singt, oder aber auch kleine Persiflagen auf Weihnachten zB ein Weihnachtsmann der im Kamin festhängt, ein Rudolf dessen Nase blau statt rot leuchtet, ein Postbote der von einer Flut von Briefen an den Weihnachtsmann überrumpelt wird, ein OriginalCharacter der etwas Weihnachtliches veranstalltet oder anderes winterliches Gedöhns. :D
- Gerne auch mit ernsten Themen, wie die Sammlung für Misserior und Co.
Naja, das zu den Motiven die denkbar wären.
Damit sich kein Motiv wiederholt, müssten alle Teilnehmer, die einen Tag erwischt haben der geschichtlich nichts hergibt, sich schnellstmöglich mit Motivideen bei mir melden, damit ich diese “absegnen” kann in dem Sinne, dass es keine doppelten Motive gibt.
Nach den besagten 7 bis 10 Tagen müssten mir alle Teilnehmer ihre Karten in 300dpi-Scans zuschicken, am Besten inenrhalb von 2 Tagen.
Ich würde dann bei mir in der Uni, bzw in einem Copyshop, sollte der Laserrotzer in der Uni mal wieder spinnen, Auflagen dieser Karten herstellen und zwar in einer Menge, die vorher besprochen/bestellt werden müsste.
Die Auflagen mit bunter Vorder und s/w Rückseite würden dann einzeln in einfarbige Tradingcardhüllen gesteckt werden, die ich mit Edding mit dem entsprechenden Tag beschrifte und euch zuschicke.
Planungstechnisch könnte das ganze bis in die dritte Novemberwoche oder früher fertig sein, sofern alle Teilnehmer zeitlich im Rahmen bleiben und mit dem Druck und der Bestellung der Kartenhüllen nichts schief liefe.
Wie ihr euren “Kalender” dann zuhause gestalltet bleibt euch überlassen. Ihr bekämt wie gesagt 24 Karten in einer Tradingcardhülle, das Motiv mit der Bildseite nach hinten, so dass ihr höchstens den Rückentext der Auflage lesen könntet, aber da würde ich einfach einen zugeschnittenen Rohling davorschieben, damit auch das eine Überraschung bleibt.
Preislich habe ich mal die Kosten fix überschlagen:
Gehen wir von 24 Teilnehmern aus, die alle einen kompletten Satz/Kalender haben möchten, dann sind wir bei 24 x 24 Karten, also 576 Karten.
9 Karten passen beim Druck auf eine A4-Seite. Also 576 Karten durch 9 ergibt 64 Blatt die gedruckt werden müssen.
Ein Farbausdruck an unserer Uni kostet 20 Cent, eine s/w-Kopie für die Rückseite kostet 5 Cent, ergibt also 25 Cent pro Blatt und für die gesamte Auflage 16 Euro Druckkosten .
Dazu kommen noch die Zusatzkosten für 190er Papier, damit die Karten wenigstens etwas stabil sind, denn das Papier in unserer Uni ist einfaches 90er Druckerpapier.
Ein 50er Block A4 Papier mit der Stärke 190g/m² kostet bei uns 5,49 Euro, das ergibt einen Preis von 11 Cent pro Blatt.
Wir erinnern uns, wir haben 64 Blatt, pro Blatt 25 Cent Druckkosten. Dazu pro Blatt die 11 Cent “Papiergeld” gerechnet ergibt das einen Preis von 36 Cent pro Blatt und für die komplette Auflage ein Endgeld von 23,04 Euro für Druckkosten und Papieraufwand.
Geteilt durch 24 Leute, kostet das Ganze pro Nase 0,96 Euro.
Allerdings ist das ein vielgebrauchter Laserdrucker an der Uni, die Farben köntnen unter Umständen etwas von den Originalen abweichen.
In dem Fall könnte ich auf einen Copyshop in der Nähe ausweichen, bei dem die Farbkopie 50 Cent kostet, mir aber die Qualität noch unbekannt ist.
Zu den Kosten für Druck und Papier kämen dann natürlich noch die Kosten für die Tradingcardhüllen [im Moment ist das günstigste Angebot für einfarbige Hüllen das ich finden konnte 2,40, also nochmal 1,44 pro Nase] und 1,90 Versandkosten [1,45 Versandkosten und ca 45 Cent für einen Luftpolsterumschlag], daher käme das komplette Set auf einen ungefähren Preis von 4,30.
Das wäre meine Idee zu einem ECHTEN Auflagen-Weihnachtskalender.
Falls die Kosten für euch zu teuer wären, was ich auch absolut verstehen könnte, wäre immernoch die Möglichkeit gegeben den Weihnachtkalender virtuell abzuhalten.
Also wie oben beschrieben, mit Teilnehmerverlosung der einzelnen Tage, der Zeichenfrist die dann dadurch, dass nichts gedruckt und geschnitten werden muss, auch locker bis Anfang Dezember dauern könnte und der Geheimhaltung der fertigen Motive bis zum jeweiligen Tag, an dem sie hochgeladen werden.
Und das wärs dann. XD
Japp, was haltet ihr von dem Vorschlag? Gibts Verbesserungsvorschläge, Einwände? Wer hätte Interesse und grundsätzlich: Wäre euch Variante 1, mit dem Kalender “Zum-in-der-Hand-halten” oder Variante 2, mit dem reinen Online-Kalender lieber? :D