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Hintergründe:3 Wie steht ihr dazu?

Heyhey,

Ich denke das es bei jedem anderers ist…Hintergründe!
ich habe manchmal das Problem mit ihnen :( Bei mir kommt es immer auf die Laune an und ob es passt oder net^^
Wie steht ihr zu Hintergründen?
Wie baut ihr ihn auf und wie gestaltet ihr euern Hintergrund meistens?
Tipps sind auch gerne erwünscht!!

Freue mich über viele Antworten und Tipps! :3

Ich finde das kann man so nicht pauschalisieren :D
Manchmal (und deswegen werden meine STA Karten desöfteren nicht angenommen) darf kein Hintergrund dazu kommen, einfach weil es das Motiv nur schlechter macht
Manchmal muss einer dazu um die Szene klar zu machen

Kommt auf das Bild und die Wirkung an, und muss einfach dazu passen!
Ich finde schlichte Hintergründe manchmal schöner, weil zu viele Details einfach zu sehr ablenken, bzw geht dann zu viel ab auf der Karte für meinen Geschmack.
Natürlich gibt’s auch Karten die von detailreichen Hintergründen profitieren, aber wie schon gesagt wurde kann man sowas auch nicht pauschalisieren. Nur weil halt 1000 Details drin sind macht das die Karte nicht automatisch besser, wenn das Motiv mit simplem Hintergrund (oder gar keinem!) einfach so viel schöner wäre.

Kommt bei mir also auf’s Bild und die Laune an, und ob mir was einfällt was in den Hintergrund passt ohne *zu viel * zu sein.^^

am einfachsten finde ich ist es wenn man von anfang an ein hintergrund einplant.
wenn ich zum beispiel schon eine figur gezeichnet habe fällt mir kein hintergrund mehr ein. ich fange dann mit dem hintergrund an und schaue wo ich da das hauptmotiv einbringen kann.

@NamiyaKou

Ja du hast recht! manchmal können zu viele Details im Hintergrund auch einfach das eigentliche Motiv ziemlich ablenken. Bei schlichten Hintergründen muss man einfach gucken…

Für mich ist es wichtig zu wissen, ob die Karte eine Geschichte transportiert oder es nur um das Motiv geht.

Hier ist im Prinzip der Hintergrund das Motiv und erzählt die Hintergrundgeschichte des Charakters.

Ich hab mich lange um Hintergründe gedrückt und muss mich oft auch noch überwinden einen zu entwickeln, teils aus Faulheit und teils aus Angst, dass die Karte überladen wirkt, wie Namiya schon erwähnt hat…

(Jaa, schamlose Eigenwerbung!)

Das kommt bei mir immer auf das Motiv an, es muß halt passen. Ist die Hauptperson schon so aufwendig dann gestalt ich oft den Hintergrund schlicht. Ist das Motiv eher einfach und schlicht passt ein aufwendiger Hintergrund sehr gut.
Aber ich bin auch noch am üben.
Habe bei mir auch Karten da ist allen ein gewusel, macht auch spaß. Ich habe auf jedenfall gelernt, den Hintergrund nicht zu vernachläßigen. Man kann auch das Bild damit schlechter machen.

Einfacher Hintergrund

Goßes gewusel…

Lg djeth

@Shinsei…was für ein schöner Baum, die Farbe ist ja klasse.

Ich liebe Hintergründe über alles, sowohl beim Betrachten, als auch beim Malen.
Angefangen hab ich natürlich wie jeder blutige Anfänger erstmal ohne großartig auf Hintergründe zu achten, (so zum Beispiel: http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/542476/2076836/) mitlerweile lege ich allerdings so großen Wert auf die Gestaltung des Hintergrunds, dass ich eine Karte, auf dem er schlichter ausgefallen ist fast nicht aus der Hand geben möchte. Ich sehe Hintergründe mitlerweile als Teil meines Zeichenstils an und finde, dass jeder Tauschpartner somit das “Recht” auf einen Hintergrund hat - ich würde auch keine abgepauste Karte, die nicht meinem Stil entspricht, hergeben wollen, es hat ja einen Grund, warum nach einem Tausch gefragt wurde :)
Was die Gestaltung anbelangt versuche ich,
Farben zu wählen, die den Fokus nicht zu sehr auf sich ziehen (hier zum Beispiel leuchtet das Rot wesentlich mehr als das Blau des HGs)
mir die wärme einer Farbe für die Athmosphäre zu Nutzen zu machen (blau für Kälte, Traurigkeit, Einsamkeit, gelb, orange für Geborgenheit, Zufriedenheit, Wärme)
die Pespektive zu beachten (Erfahrungsperspektive reicht für gewöhnlich um einem Bild Tiefe zu geben)
mit der Größer der Objekte zu spielen (klein und verschwommen für Distanz, groß, detailreich für Nähe).

Die Frage welchen Hintergrund zum Motiv zeichnen stellt sich mir selten, ich finde schneller Hintergrundideen und überlege dann ewig, was ich in den Vordergrund stellen könnte :)

Hmmm… das erklärt mir gerade so einiges… :/
Ich bin ein großer Fan von Hintergründen. Farbverläufe oder nur ein bisschen Farbgemansche finde ich nur in den wenigsten Fällen gerechtfertigt, bei Scherenschnitten oder Minimalismuskarten z.B. mag ich solche Hintergründe sehr gerne. Bei den meisten Motiven wirkt es meiner Meinung nach aber sehr schnell unfertig oder sogar nach “kein Bock”. Deswegen finde ich auch sehr schade, das sowas scheinbar gerade Salonfähig wird :/

Ich denke, bei mir haben sich die Hintergründe erst entwickelt. Wenn ich meine ersten Karten so ansehe, gefallen die mir die Karten, wo ich mir mit dem Hintergrund richtig Mühe gegeben habe, eindeutig besser als die, wo es nur Himmel und ein bisschen Boden gibt.
Ich habe irgendwann angefangen, mich selbst dazu zu zwingen, die Hintergründe in meine Planung einzubeziehen und sie auch zu zeichnen, auch wenn ich keine Lust drauf habe. Irgendwann ist das ein Stück weit Routine geworden und ich bin sehr froh darüber weil ich finde, das meine Motive dadurch sehr gewonnen haben und ich seltener ein Bild durch einen schlechten Hintergrund vermurkse.
Natürlich sind sich viele meiner Hintergründe noch sehr ähnlich, aber zum einen habe ich erst angefangen, mich damit wirklich auseinander zu setzen, zum anderen habe ich dadurch angefangen, mich einfach mehr zu trauen. Und wenn die Karte durch den Hintergrund eben nochmal zwei Tage länger braucht, dann braucht sie eben zwei Tage länger (und wenn ich mal grad keine Zeit habe, sind es eben zwei Wochen xD). Ich denke, ich bin da einfach an einem Punkt angelangt, wo Qualität einfach sehr viel wichtiger ist, als Quantität.

Ich bin sowieso tatsächlich der Meinung, das man ein Motiv durch zu wenig Hintergrund, durch dieses “ich trau mich nicht, weil es könnte ja…” sehr viel schneller vermurksen kann, als wenn man einfach mutig ist.
Ich habe schon einige Karten gesehen, wo ich mir nicht sicher war, ob ein detailierter Hintergrund da nicht doch vielleicht etwas zuviel des Guten sein könnte (sowohl bei mir, als auch bei anderen), musste aber lernen, das ausnahmslos alle Karten durch den Hintergrund gewonnen haben. Mir fällt keine Karte ein wo es hies, das sie vorher besser aussah.

Hmm… Tipps finde ich immer schwierig xD Aber mir hat halt echt geholfen, mich dazu zu zwingen, mir einen Hintergrund auszudenken (im Zweifelsfall eben andere Leute fragen, ob sie Ideen haben) und dann das umzusetzen, egal wie lange es dauert, egal wie schwierig es ist und, ganz wichtig, egal wie wenig Bock man drauf hat! Und dabei dann trotzdem eben das maximale an Mühe an geben ;D
Das ist… wie beim Hände zeichnen, wenn man sich ewig drum drückt, wird es nie was, wenn man es einfach immer und immer wieder macht, sieht es anfangs zwar echt blöd aus, aber im Laufe der Zeit kriegt man Routine und es sieht auch immer besser aus.

@FraeuleinAmalia:
Psst, ich glaube, du solltest die Verlinkung nochmal anschauen xD

Ein interessantes Thema, ich liebe es Hintergründe zu zeichnen! Das hat mir schon immer sehr viel spaß gemacht, aber am Anfang hat ich noch Angst meine Bilder zu vermurksen, habe aber einmal angefangen hat sich das immer weiter ausgebaut xD
Und jetzt mach ich das meist bedeutend lieber als den Charakter im Vordergrund zu zeichnen.

Aktuell schwanken meine Hintergründe wohl zwischen den: https://www.kakao-karten.de/karten/277978?sort=benutzer und dem hier: https://www.kakao-karten.de/karten/273680?sort=benutzer

Ich finde simple Hintergründe können passend sein, und das Bild kann wunderschön sein. Ich persöhnlich finde allerdings meist Karten mit detailreicherem Hintergrund besser. Kommt halt aufs Hauptmotiv an. Wenn ich nur einen simplen Hintergrund zeichne fühle ich mich, als würde ich mir keine mühe geben. Teilweise muss mein Verlobter mich dann bremsen damit ichs nicht übertreibe und man noch was auf der Karte sieht. (Wobei momentan übe ich auch ganz fleißig ‘simple’ Bilder. Mein Handgelenk dankt xD) Und bei der ein oder anderen Karten von anderen die recht simple sind bekomm ich auch das Gefühl, das da halt jemand kein Bock gehabt hat. Aber wie gesagt kommt auch aufs Hauptmotiv an. (Und ist weis Gott nicht bei allen simplen Karten der Fall!!!)

Also ich habe zum üben ein paar mal meinen Schreibtisch abgemalt, aus verschiedenen Perspektiven. Ausserdem hab ich einfach mal ein paar Pappschachteln genommen die zu hübschen gebilden gestapelt und die dann aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet um ein gefühl für Tiefe zu bekommen. Ich glaube das hat mir sehr geholfen was meine Hintergründe angeht. Einfach weil ich mir dann die Einzelteile besser und plastischer vorstellen konnte. Und sie so viel besser in mein Bild einplannen kann. Allerdings zeichne ich gerne Stadt Gebiete, für andere Hintergründe wären andere Formen vielleicht besser. Aber generell gilt: Einfach mal machen. Und dann wieder und dann wieder und dann wieder usw. Das einzige was dich besser macht ist übung! ^-^

Und du solltest bei der Bildplanung halt immer die gesamt kompsition im blick haben, es soll ja alles zusammen passen (und das sag ich nur weil ich das selbst noch sehr viel mehr üben muss xD grr)

Wow du hast echt krasse Hintergründe D: So viel Geduld habe ich bis jetzt noch gar nicht!

Mich irritiert das. Hintergründe verzweifelt gesucht? Ich male nie Hintergründe, ich male Gesamtkonzepte.
Klar hab auch ich schonmal einen Anschiss bekommen bei ner STA, dass ich keinen Hintergrund gemalt hätte. Ich habe dann mein Konzept erklärt “das ist ein Werbeplakat, da siehts hinter dem Zeug immer so leer aus, damit nicht vom Produkt abgelenkt wird!” “das ist eine Mikroskopaufnahme, da sieht man keine berglandschaft hinter, weil das alles zu klein ist!”.

Die Denke mit dem verzweifelten Hintergrundsuchen setzt für mich am vollkommen falschen Punkt an, an dem man losmalt. Was will man überhaupt ausdrücken? Will man einfach ein Portrait eines Random Animecharas malen? Wenn er keine Geschichte hat, braucht er auch keinen Hintergrund. Es gibt nichts über ihn zu sagen.
Aber wenn mein Chara etwas zu erzählen hat, dann interagiert er am besten gleich mit einer Szenerie, die für ihn typisch ist. Und das Problem ist gleich im Keim gegessen.

Ich sehe das Thema Hintergründe etwas differenziert.
Nicht jedes Bild braucht einen super-detaillierten Hintergrund. Wenn man es übertreibt, dann kann das Bild gar nicht mehr wirken und es ist schlichtweg überladen: https://www.kakao-karten.de/karten/248754?sort=benutzer
Zu viel Detail, zu wenig freie Fläche. Ein Bild muss auch atmen können, weshalb ich versuche, gleichzeitig zwar was in den Hintergrund zu malen, der aber auch nicht sinnlos ohne Zusammenhang da ist, sondern die Atmosphäre des Bildes darstellt und dem Bild erst die Geschichte gibt, wie beispielsweise: https://www.kakao-karten.de/karten/263141?sort=benutzer https://www.kakao-karten.de/karten/277430?sort=benutzer und https://www.kakao-karten.de/karten/240518?sort=benutzer
Dort wurde teilweise detailliert gearbeitet, aber an anderen Stellen Freiraum gelassen, damit das Bild erst wirken kann. Eine Geschichte erzählt es dennoch trotzdem. Hätte ich die beiden Schnecken vor Karomuster gemalt, so wäre das Bild schlichtweg langweilig. Sonnenaufgang gibt dem ganzen etwas Drama und macht das Bild spannender, finde ich.

Jedoch, ist nicht zwingend immer Hintergrund nötig, damit ein Bild wirken kann, wie diese Beispiele zeigen:
https://www.kakao-karten.de/karten/259216?sort=benutzer
https://www.kakao-karten.de/karten/233410?sort=benutzer
https://www.kakao-karten.de/karten/275204?sort=benutzer
Da ist das Hauptmotiv schon detailliert genug, dass nur noch ein paar Andeutungen, etc. nötig sind, besonders bei der Limette (erster Link), um Atmosphäre zu schaffen. Klar, ich hätte auch griechische Häuser in den Hintergrund zeichnen können, aber die würden m.E. nur ablenken von der Limette und sie in einen anderen Kontext setzen. Aber bei dem Bild ging es nur um die Limette ;)

Bei Landschaftsbildern erübrigt sich die Frage nach dem Hintergrund. Klar, da gibt es auch Dinge, die vorne schweben, aber nur Himmel und Gras kann auf Dauer ziemlich langweilig wirken, weshalb bei mir oftmals noch Büsche oder so dazukommen.
Bei mir geht die Tendenz dahin, die Balance zu finden zwischen Detail und Hintergrund. Hintergrund ist ein guter Ansatz, doch die genaue Ausarbeitung ist nicht immer zwingend nötig. Wenn du einen Stierkampf in einer Arena malst, musst du nicht jeden Menschen detailliert zeichnen. Da reichts, wenn das Hauptthema voller Details ist und die Arena, etc. nur angedeutet. Der Betrachter hat ja auch Vorstellungskraft.

Beim Minimalismus wird auch auf Details im HG verzichtet und trotzdem können Bilder Geschichten erzählen. Dies wird da durch Komposition erreicht.
Und wenn man keinen Hintergrund wählt und nur einen Farbverlauf, solang das Hauptmotiv dann nicht untergeht, finde ich das legitim. Was ich aber z.B. gar nicht mag, sind sinnlose Muster im Hintergrund (kein Zentangle, sondern wirklich nur Schachbrett oder so) hinter einem Charakter. Das Bild sagt dann gar nichts mehr aus und das wirkt dann nicht mehr schön, sondern eher verwirrend. Muster kann man aber durchaus schön eingebaut auch als HG nutzen (https://www.kakao-karten.de/karten/226234?sort=benutzer).

Ich finde persönlich immer schon schwierig zu sagen was man als detailliert und aufwändig bezeichnet und was nicht. Deswegen kann ich mich selbst auch nicht unbedingt einordnen, ich würde eher sagen, dass ich so “medium” arbeite? XD
Haben da auch andere Schwierigkeiten das einzustufen?

Früher, ganz am Anfang, habe ich auch auf viele Farbverläufe und Muster gesetzt und es kam mir damals auch nicht so minimalistisch vor wie jetzt rückblickend betrachtet. Mittlerweile aber versuche ich schon mir etwas einfallen zu lassen, insofern ich bei einer Auftragsarbeit nicht für weniger bezahlt wurde. Aber regulär überlege ich mir eigentlich etwas. Da habe ich - zugegeben - allerdings meine Vorlieben, und deswegen ist es leider auch recht einseitig und wiederholt sich häufiger.
Wenn es um die Frage geht, welchen Hintergrund es geben soll, habe ich meistens eigentlich von Anfang an ein Bild im Kopf was ich wohin zeichnen möchte und wie das in etwa aussehen könnte. Manchmal schaue ich mir dann noch verschiedene Referenzen und Fotos an im Internet, z.B. “Wüsten” oder “Sumpfgebiet” um ein, zwei Elemente zu finden, die typisch sind für die Landschaft bzw. Region. Ich zeichne allerdings keine Fotos ab.

Natur fällt mir dabei um Welten leichter als irgendwelche urbanen Ecken :'D es macht mir allein farblich schon viel mehr Spaß, deswegen drücke ich mich da sicher auch etwas.

@Colutea
Du hast voll recht. Ein HG bei der Limette,wäre zu viel gewesen.
Vielen Dank für deine ausführlichen Tipps<3

@ Muukster
Ja…Natur ist auch eher meins,aber ich bin da leider noch nicht so gut drinne wie du :| <3

sfz was ein… ach egal.
Jetzt sollte es stimmen :)

Als ich vor einem Jahr hier angefangen habe, sind mir Hintergründe irrsinnig schwer gefallen… was wohl vor allem daran lag, dass ich davor ein paar Jahre lang Figuren auf weißem Blatt gezeichnet habe. Mit Bleistift. Dabei habe ich zwar etwas über Posen und Anatomie gelernt, und auch etwas über Schattensetzung, aber eher weniger über Farben oder Hintergründe…

Von daher ging es mir am Anfang ziemlich oft so, dass ich vor der Karte mit der fertigen Figur saß und mich fragte, was zur Hölle ich jetzt mit dem Rest des leeren Blattes machen soll. Mir persönlich hat es da gehofen, bei STAs und anderen Aktionen ‘gezwungen’ zu werden, mir über einen Hintergrund Gedanken zu machen… auf die Art und Weise hab ich in dem Bereich mehr Erfahrung gesammelt und es ist mit der Zeit auch einfacher geworden. Wobei ich mich von Anfang an um Hintergründe bemüht habe. Ich glaube, ich habe damals irgendwo gelesen, dass Hintergründe Pflicht sind und dass dann im Kopf zu den Seitenregeln hinzugefügt… und dachte, es wäre Pflicht um hier was hochladen zu können… äh ja… kommt davon, wenn man alles, wo ‘Regeln’ dabeisteht auf einmal liest x’D Geschadet hat es auf jeden Fall nicht xD

Wobei random Pose + Hintergrund immer noch etwas ist, das ich nicht hinbekomme. Ich kann Szenen zeichnen und so setze ich auch bei meinen Bildern an. Ich überlege mir eine Szene. Wo findet sie statt? Wann? Wer ist diese Person, was macht sie gerne? Damit habe ich zumindest einmal die Grundlagen.

Abgesehen davon gehöre ich auch zu jenen, die Fans von vielen Details sind (Was nicht unbedingt heißt, dass ich gut darin bin, Details zu zeichnen. Mir fallen oft keine ein x’D). Persönlich habe ich noch kein Bild gesehen, dass ich als zu überladen empfunden hätte, aber dafür viele Bilder, die ich als zu leer empfunden habe. Natürlich habe ich auch schon Bilder gesehen, die mit einem vergleichsweise simplen Hintergrund toll ausgesehen haben, aber bei denen war im Allgemeinen der Vordergrund sehr detailreich und hat viel Platz eingenommen. Wenn auf der ganzen Karte gerade mal 1 cm² frei ist, an den man einen Hintergrund zeichnen könnte, kann ich gut verstehen, wenn da keine großen Details reingequetscht werden…

Für jeden hat “Aufwändig” eine andere Bedeutung. Das muss ich erst mal sagen.
Ich versuche nicht zu viel und nicht zu wenig Details einzubauen. Mit Details kann man auch übertreiben, in dem Fall finde ich die Karte nicht mehr schön.
Ausgeglichene Karten sehen bei mir so aus: https://www.kakao-karten.de/karten/277299?sort=benutzer
Ich glaube, man sieht da, wie ich zu Hintergründen stehe xD
Natürlich zeichne ich nicht pausenlos aufwendige Karten.
Zwischendurch kommt auch was schlichtes oder mittelmäßiges.

Ich früher:
Damals hatte ich immer leere Hintergründe und hatte Probleme mit Hintergründen.
Ich mochte es nicht Details in das Bild einzubauen, geschweige denn eine Landschaft zu zeichnen, weil es unglaublich schwer fiel. Ab und zu habe ich neben einfachen Farben angefangen Muster und schlichte Landschaften zu zeichnen.
Hier kann man auf den letzen Seiten sehen, was ich meine: http://animexx.onlinewelten.com/fanart/zeichner/446871/?seite=0

Hintergründe sind bei mir ein Muss – und nicht selten sind sie ebenso detailreich wie das eigentliche Motiv (z.B. ein Charakter) selbst. Natürlich sehe auch ich ein, dass es Motive gibt, bei denen ein reduzierter Hintergrund genügt , grade wenn es sich z.B. um ein Portrait handelt oder das eigentliche Hauptaugenmerk selbst bereits vor Details strotzt, sodass man besonderen Fokus darauf legen möchte, aber… Ich gestehe, ich finde nichts schlimmer, als einen leeren Hintergrund im Sinne von Farbfläche oder dekoratives random Muster :'D
Anfangs habe ich das zwar bei meinen Kakaos auch gemacht, aber ich habe mich schnell davon abgewendet und tendiere in letzter Zeit eher dazu, wirklich jede freie Ecke meiner Zeichnungen mit Details zu schmücken (hust ein aktuelles Beispiel in Sachen Kakaos oder wer sehen will, wie DinA4 bei mir ausartet: der findet hier noch ein Beispiel).
Einige mögen es vielleicht als „überladen“ empfinden, aber ich finde, solange der Hintergrund das Motiv ergänzt, ist es vollkommen legitim. Denn genau das ist für mich der Punkt in Sachen Hintergründe: er sollte NIE lediglich schmückendes Beiwerk sein (wie es irgendwelche Muster wären). Ein Hintergrund sollte immer eine das Motiv ergänzende Funktion haben. Sei es zum Beispiel, dass er kompositorisch den Blick leitet oder dass er der Geschichte die auf der Zeichnung erzählt wird ein „Setting“ bietet. All sowas und mehr kann ein Hintergrund ausmachen, deswegen erwarte ich von meinen Tauschpartnern auch, dass sie sich dementsprechend Mühe geben.
Dies ist selbstverständlich bloß meine Meinung und keine allgemeine Regel, aber ich finde es irgendwie traurig, wie oft ich lese, dass Leute schreiben „ich kann keine Hintergründe zeichnen“ und sich dann auf einfarbigen Muster-BGs ausruhen… Hintergründe kann man lernen, sie müssen weder perfekt noch allzu detailreich sein, Hauptsache, sie sind da und bereichern das Motiv :)

Ich sehe das wie Major. Die Frage, was ich in einen Hintergrund zeichnen könnte, stellt sich mir im Normalfall gar nicht. Einfach, weil man oft gar nicht sagen kann, wo der Vordergrund endet und ein Hintergrund beginnt. Das ist alles eins und gehört zusammen. Klar könnte man jetzt sagen, dann zeichne ich eben noch ein paar Mittelgrundebenen. Aber viel leichter ist es, gleich einen Raum zu zeichnen.

Ich verstehe schon das Problem und manchmal bietet es sich auch an, das voneinander abzugrenzen. Aber das Problem ergibt sich allein aus der Herangehensweise. Wenn man von Anfang an Vorder- und Hintergrund nicht trennt, dann regelt sich alles von selbst. Alles ergibt sich aus der jeweiligen Situation, die man darstellen möchte, die Szene.

Ich zeichne keine Charaktere, um sie dann vor einen beliebigen Hintergrund zu stellen, sondern eine Szene, einen Ort, an dem die Charaktere zu einer bestimmten Zeit agieren. Ich konstruieren oder überlege mir zuerst den Raum und die Zeit oder die Szene und wo sich diese abspielt. Wenn es keinen Ort/Zeit gibt, wenn ich nicht weiß, wo genau ein Charakter oder ein Gegenstand oder sonst was sich befindet, weiß ich ja gar nicht, wie groß ich es zeichnen muss, aus welcher Perspektive, unter welchen Lichtverhältnissen, welche Klamotten der Charakter in dieser Umgebung tragen muss. Ob er friert oder ob er schwitzt. Wenn ich die Umgebung nicht kenne, kann ich eigentlich noch gar nicht bestimmen, wie mein Charakter aussehen soll oder was er treiben soll. Das alles bestimmt die Umgebung und wenn es sich nicht gerade um ein Hologramm handelt, dann hat die Umgebung immer Einfluss auf das, was sich in ihr befindet. Ich brauche also zuerst die Umgebung und dann den Inhalt.

Denkt drei (bzw. vier) dimensional, in Räumen und nicht in Ebenen, dann erledigt sich dieses Hintergrundproblem von selbst.