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Harry Potter

Ich habe beschlossen, mich von diesem Thema fernzuhalten. Ich finde es scheiße und schwer nachvollziehbar, wie eine Person, die in ihren Werken so offensichtlich antifaschistisch, antirassistisch und zumindest im Nachhinein eigentlich sogar pro-queer auftritt (“Dumbledore ist schwul”), beim Thema Transsexualität eine so militante Ablehnung öffentlich machen kann. Ich bekomme da unglaubliche Schwurbel-Vibes. Letztendlich ist es das perfekte Beispiel dafür, dass man Menschen, schon gar nicht welche, die man nicht persönlich kennt, niemals auf ein Podest heben sollte. Ich liebe zwar das Harry Potter Universum und habe die Autorin immer für ihre grenzenlose Kreativität und das ganze World Building bewundert, aber sie bedeutet mir an sich nichts, meine Welt wurde durch diese Äußerungen nicht aus den Fugen gerissen. Aber ich denke, für manche ist das Verhalten ihrer (Kindheits)“Heldin” ein Totalausfall. Ich finde es einfach nur krank, beschäftige mich aber kaum bis gar nicht mit dem Thema, weil es mich nicht direkt betrifft. Es ist kein Triggerpunkt bei mir, auch wenn ich es Kacke finde und mir wünschen würde, dass einfach jede*r in Ruhe und Frieden leben kann. Von der heutigen Cancel-Culture halte ich ehrlichgesagt aber auch nicht allzu viel. Vielleicht sollte man einfach diese großen Social Media Plattformen verbieten, dann könnten Politiker, Promis und andere Personen mit so großer Reichweite ihren Hirndurchfall auch nicht in dem Ausmaß verbreiten.

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