kakao-karten.de Forum

Hardware zum digitalen Zeichnen

Ich besitze seit einigen Jahren ein Bamboo Fun Tablet von Wacom und habe es zwar nie intensiv benutzt, aber mittlerweile doch genug um mir ein bisschen ein Bild zu machen. Die beworbene raue Oberfläche für authentische Papier-Haptik ist anfangs zwar cool, aber irgendwie anstrengend auf Dauer für mich, weil der Stift eben nicht so schön gleitet wie etwa bei den Intuos Tablets. Es hat die mittlere Größe und ist damit etwa A4 im Gesamtformat, bisschen größer als A5 von der Zeichenfläche her. Ich empfinde es als perfekt sowohl vom Schreibtischplatz her als auch zum Transport. Es ist auch dünn genug um neben meinem Laptop in die Hülle zu passen.
Ein Minuspunkt ist das visuell stylische weiß, das sehr Dreck-empfindlich ist. :P

Momentan bin ich am überlegen mir ein neues Gerät anzuschaffen und bin beim Recherchieren auf das “Inkling” von Wacom gestoßen. Hat da jemand Erfahrung? Das Video sieht wirklich genial aus und ich hab gerade das Bedürfnis es mir sofort zu bestellen, den Preis finde ich auch vollkommen überzeugend, aber bei solchen Anschaffungen soll man ja immer ne Nacht drüber schlafen und ein paar andere Meinungen einholen. :P

Den/ das Inkling habe ich vor kurzem auch entdeckt - ich würde das sehr gerne mal ausprobieren, weil es ja noch mal was anderes als ein Tablet ist… ich hab nur gerade kein Geld dafür und wäre auch an anderen Meinungen interessiert.

Ich hab ein Wacom Bamboo One, was das günstigste Tablet war, was mir Wacom bieten konnte. Die Zeichenfläche ist kleiner als A5 und es hat auch keine Tasten… da ich nicht so viel damit mache, hat es bisher gereicht, auch wenn mich digitale Profis dafür sicher auslachen würden.
Was ich vermisse, ist die Radierfunktion am Ende des Stiftes, was z.B. das Bamboo Pen & Touch hat (das hat sich eine Freundin vor zwei Wochen gekauft)…

Aber… wenn du so eine raue Oberfläche hast, nutzt sich die Stiftspitze da nicht viel schneller ab? Ich stell mir das unpraktisch vor.

Die Oberfläche ist jetzt auch nicht mega-rau, sie hat halt so ein Papiergefühl anstelle von Plastikfolie vom Intuos. Ich hab meine Spitze bisher noch kein einziges Mal ausgetauscht, aber ich benutz es auch nicht so viel. Ich hab auch keinen Vergleich zu anderen Tablets in dieser Hinsicht…

Angefangen habe ich mit einem simplen Gafiktablett vom Lidl/Aldi/Penny. Für den Beginn war das echt nicht schlecht, weil man damit wunderbar die Hand-Augen-Koordination, die Nutzung generell und auchdie absolute Stiftposition kennen lernen kann. Dann hatte ich die Chance an einem Wacom Cintiq zu arbeiten und muss sagen: Für dieses Teil spare ich jeden Cent. Wer die Möglichkeit hat, sollte es sich holen. Allerdings ist das zum Transportieren eher ungeeignet. Man lässt es zu Hause ;)
Vor etwa einem Jahr habe ich von einer Bekannten ihr Intuos 4L geschenkt bekommen, weil ich ohne Grafiktablett dastand und sie es nicht brauchte. Es hat die Größe von einem a3-Zeichenblock und die Zeichenfläche ist etwas größer als a4. Ich möchte dieses Teil nicht mehr missen, weil es einfach in Verbindung mit Photoshop ein geniales Gerät ist. Von der Größe her passt es wunderbar zu meinem Notebook in die Tasche (Mein Notebook hat einen 16" Widescreen), es ist sehr flach und fällt kaum auf.

Mit dem Inkling wär ich wohl vorsichtig. Da würde ich die Möglichkeit nutzen und zu einem zertifizierten Händler gehen um das auszutesten. Für die BaWüler unter euch: In Stuttgart-Wangen gibt es einen Wacom/Apple-Store (ich glaube, zumindest dass der in Wangen ist). Der hat im Normalfall auch die neuen Wacom-Geräte da. Dort würd ich an eurer Stelle mal vorbeischlappen und den Händler auf Herz und Nieren ausquetschen bzw. das Gerät testen.

Je mehr Rezensionen ich zum INkling lese, desto ernüchternder ist es. Ich war am Anfang so begeistert von diesem Konzept, aber wenn es so ungenau ist, ist es natürlich blöd. Ich werde mich auf jeden Fall um einen Live-Test bemühen.
Welchen Store meinst du genau? Ich musste an gravis denken, aber das ist glaube ich nicht in Wangen?

Meine kleine, ernüchternde Erfahrung mit dem Inkling sagt: Er ist Mist. Er übernimmt Striche net so sorgfältig wie versprochen und für mich persönlich kommt noch das Ding, dass ich ohne radieren eh net zeichnen kann xD

Ich habe ein Hanvon GraphicPal und ich bin absolut überzeugt, dass es genauso gut ist wie ein vergleichbares Wacom.
Es ist etwa 15" groß und hat eine Zeichenfläche in B4, also etwas kleiner als Din A4. Es hat über 5000 Druckstufen, funktioniert zickenlos mit Photoshop, Screenbrush und SAI, ist sehr robust und der Stift ist deutlich leichter als der vom Intous, was ich sehr angenehm finde. Und der Preis ist einfach unschlagbar.

Zum Thema Cintiq: Auch dafür gibts von Hanvon eine deutlich günstigere Alternative mit kaum nennenswerten Unterschieden im tech.sheet. Meiner Meinung nach zahlt man bei Wacom einfach den Namen, und das finde ich nicht gut.

Ganz ehrlich gesagt ist mir nie in den Sinn gekommen nach anderen Marken zu suchen. :wiiii:
Jetzt wo ich mein relevant Set erweiter habe, wird natürlich nochmal gründlich recherchiert und verglichen. Wobei ich nach kurzer Suche schon sagen muss es ist nicht so gut verfügbar in Deutschland. Sie haben ein weitaus dünneres Händlernetz, wenn ich z.B. das Hanvon Sentip auf amazon suche bietet es mir nur das Cintiq an. oO

edit: Hanvon ist eine chinesische Marke und damit für mich vom Tisch. XDDD
Der ganze Laden wirkt mir etwas fragwürdig und ich glaube sie haben sich komplett aus dem deutschen Markt zurückgezogen. Es ist z.B. auf der hanvon.com Website noch die deutsche Seite verlinkt (hanvon-deutschland.de), aber die Domain ist gar nicht vergeben.

Kampfmieze, ich stell ja gar nicht in Frage, dass es vergleichbare GraTas von anderen Hertellern gibt, aber ich hab einfach gemerkt, dass Wacom einen sehr guten Service bietet, wenn irgendwas ist. Anders als bei Apple sind die nicht so abgehoben, sondern nach wie vor Kundenorientiert. Naja und ich krieg bei Wacom halt überall Ersatzteile her.
Edit: ich hab mir jetzt mal ein paar Tests zum SenTIP 1201WD Gemüte geführt, was angeblich mit dem Cintiq vergleichbar sein soll. Also so viele Mankos, wie da aufgezählt werden (z.B. Genauigkeit zum Rand sinkt, keine richtige Farbtiefe erreichbar, wird warm, etc. etc.) sind für mich schon ein Grund mehr mein Geld für das Cintiq zu sparen. Ich hab jetzt mit dem SenTip keine persönlichen Erfahrungen gemacht, aber mit dem Cintiq und das entspricht auf ganzer Ebene, was ich von einem Hochleistungsgrafiktablett erwarte. Ich brauche das ja nicht nur zum Scribblen, ich mache damit Bildretusche, ich entwerfe und gestalte hochwertige Grafiken, die anhand des Tabletts ausgearbeitet werden. Da kann ich mir bei solch einem Tablett keine unzureichende Farbtiefe erlauben. Es ist super, dass du mit deinem Tablett so gut klarkommst, aber ich glaube nicht, dass das SenTip wirklich vergleichbar mit dem Cintiq ist.

rainy, ja ich glaube Gravis heißt der. Dann ist der an der B10. Kann das sein? Ich frag nachher mal Kerle. der weiß das xD.

Aus Neugier habe ich mir den Inkling heute mal im Laden angesehen, in die Hand genommen und mich mit einem Verkäufer unterhalten, der das Ding unter anderem für Grafikdesign nutzt.
Ich mag es. Der Stift liegt etwas seltsam in der Hand, da der hintere Bereich etwas schwerer ist, aber sonst sehr angenehm.
Das Lese(?)gerät war sehr schnell Betriebsbereit und macht einen guten Eindruck. Die Minien für den Stift bekomme ich im Dreierpack für 1,99€, das ist also auch erträglich.

Muss sagen, ich bin wirklich am Überlegen es mir zu kaufen, da ich sehr gerne mit Kugelschreiber skizziere und es natürlich reizvoll wäre es direkt zu digitalisieren uns sich so diverse Umwege zu sparen.

Seh ich das richtig, dass das Inkling eigentlich nur zum Digitalen Export von Skizzen, die man auf Papier macht, taugt? Weil wenn ich damit wie bei einem klassischen Grafiktablett eine Farbige Illustration machen will, wird das kaum gehen? Zumindest sieht es bisher so aus, und das wär mir ehrlich gesagt das Geld nicht wert (mE. dauert Scannen auch nicht unbedingt viel länger als eine Datei auf den PC zu übertragen…). Wenn ihr da andere Erfahrungen gemacht habt, nur zu. Ich fühl mich grad nur etwas irritiert.

Ja, es ist eigentlich kein Eingabegerät direkt am PC. Es ist wirklcih nur direkte Übertragung von dem, was du mit dem Stift auf Papier gemalt hast.
Der richtige Mehrwehrt gegenüber Scannen ist, dass direkt Pfade erstellt werden, statt Pixel. So ist man viel flexibler in der folgenden Bearbeitung, außerdem ist eine zeitliche Abfolge dokumentiert, man kann also coole Videos anschauen, wie alles gezeichnet wurde. (wobei das mit Bildschirm-Video und Grafiktablett auch gehen würde. XD)
Ich finde den Preis eigentlich ziemlich gut, aber die größte Kritik die ich bisher gehört habe ist, dass die Genauigkeit nicht so gut sein soll. Die Skizze setzt sich später am PC also nicht so zusammen wie sie am Papier eigentlich aufeinander liegt.
Marsfrosch, hast du die digitale Übertragung auch mal ausprobiert?

ich habe auch ein Grafiktablet von Hanvon etwa in A3 Größe.
Vllt nicht die Idealgröße für jemanden ohne Erfahrung, aber mein Dad wollte mir ne Freude machen :)

Ich bin nicht sonderlich gut im Umgang damit, was aber mehr die Ursache hat, dass sich ständig meine Festplatte gekillt hat und dann immer wieder der Treiber weg oder fehlerhaft war nd ich dann iwann keine Lust mehr hatte, das immer wieder neu zu installieren.

Dennoch kann ich sagen, dass es gut zu handhaben ist. aus geldgründen benutze ich gimp, aber das ist kein großes Problem, weil sich beides gt miteinander arrangieren lässt^^

@Nelia: Man kann es wohl auch entsprechend einstellen, dass man es wie ein GT nutzen kann (Schrieb zumindest wer auf Amazon).
Mich interessiert aber viel mehr die Möglichkeit zB eine Skizze damit direkt zu Linen und genau das dann auf dem PC zu haben, ohne erst etwas freistellen oder groß bearbeiten zu müssen. Die Lines erscheinen direkt auf einer transparenten Ebene.
Beim Linen mit dem GT breche ich mir immer halb die Finger und so locker wie mit nem Kugelschreiber sieht es dann eh nicht aus…

@rainy_day:
Nur mit einer schnellen Kritzelei, aber ich fand es soweit ok. An den Stift muss man sich wie gesagt erst gewöhnen, damit man ihn dann beim Arbeiten auch relativ gleich hält, aber das sollte eigentlich kein Ding sein.

Ich zeichne für mein leben gerne Digital ?
Bisher benutze ich das Bamboo Pen (von Wacom) aber möchte mir diesen Monat (wenn alles klappt) ein neues holen, wobei welches bei mir auch noch nicht klar ._.

ich habe momentan das Intuos 5 touch S Profi-Grafiktablett im Blick, die Kundenmeinungen hören sich sehr vielversprechend an und der Preis sollte in meinen Jungen Jahren auch nicht steigen ^^

Ich werde Bald mein ersten Geld bei einer Website verdienen mit meinen Bildern und möchte dafür und auch allgemein für mein Hobby gut ausgestattet sein, deswegen würde ich mich über eine Meinung zu dem oben genannten GT freuen O

Mit dem Intous machst ned viel verkehrt würde dir aber gerade im professionelleren Bereich mindestens das M raten.Ich selber komme erst so richtig klar seit nen Intuos 4 L habe,wollte bewusst kein Touch Tablett.Aber habe dafür auch lange gespart,weil vorher ein Graphire 4 A5 hatte.Aber das hängt stark von der persönlichen vorliebe ab.Aber vom S Format würde ich abraten außer du bearbeitest und retuschierst nur Bilder

Danke :3
Mit der größe muss ich noch schauen, also ich hab nicht vor nur Bilde damit zu bearbeiten, hauptsächlich halt zum zeichnen und Colorieren von Bildern ;3

Ich habe aber auch schon ein paar mal gelesen das das 5 im vergelich zum 4 ein “Rückschritt” ist, hast du damit auch Erfahrung? o.o

Mein absoluter Traum ist ja das Wacom Cintiq 24 HD O Aber das bleibt wohl für immer ein Traum, SO viel Geld gebe ich dann doch nicht für ein GT aus ^^

Ichigo, auf das cintiq spar ich auch… das wird wohl auch erst in weiter ferne erfüllt zu werden.
Ich arbeite mit dem wacom intuos 4l und finde auch, dass es eins der besten grafiktabletts ist, mit dem ich bislang gearbeitet habe. Vom cintiq einmal abgesehen. Das 5er liegt mir gar nicht. Ich würde dir ebenfalls zu einem größeren tablett raten. Bislang kam ich um die kleinen immer ganz gut rum, aber ich glaube, wenn du jetzt mit einem kleinen anfängst, kann es sein, dass du in ein paar monaten nochmal geld ausgeben musst, weil du doch ein größeres willst.

Ich besitze ein Wacom Intuos 4 und benutze gelegentlich das Hanvon Art Master III 1308 von einem Bekannten. Das Wacom hatte ich mir damals zugelegt, als ich ein Grafiktablett brauchte, weil mir einstimmig versichert wurde, das seien die besten. Wenn ich mir heute eins kaufen müsste, würde ich aber vermutlich zum Hanvon greifen, ich persönlich komme damit besser klar…

Dann werde ich mal schauen ob ich nicht vl. doch zum Intous 4 (in bislang unbekannter größe) greife ._.

Es gab die Tage eine Aktion von Amazon Frankreich, wo man einige der Wacom-Modelle (u.a. Bamboo, Intuos…) vergünstigt und mit kostenlosem Wireless Accessory Kit (sonst 32 Euro) bekommen konnte. Ich habe das zum Anlass genommen, mir das Bamboo Fun Pen&Touch zuzulegen, mit dem ich schon lange geliebäugelt hatte.

Edit: Die Aktion gibt es noch immer. Es sind nicht mehr alle Modelle verfügbar, aber wer sich sowieso ein Intuos oder ein Bamboo anschaffen wollte, kann bei Preisen mit um die 20% Rabatt (plus dem kostenlosen Kit) nicht viel falsch machen. :)