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Haare mit Copics colorien - bräuchte Hilfe xD

Also ich habe folgendes Problem, da ich eigentlich immer nur mit Bleistift gezeichnet habe, habe ich echt ernsthafte Probleme die Haare richtig mit Copic.Markern hinzubekommen :(
Mit Bleistift konnte ich immer so schön Strähne für Strähne bzw. egentlich eher Haar für Haar zeichnen und dann hatte ich nen Effekt der am Ende ziemlich “echt” aussah und mit Copics geht das ja wohl irgendwie nicht oder doch???
Ich glaube man sieht an meinen Bildern, ganz gut, wo da meine Probleme liegen, sieht halt irgendwie voll doof aus… xDD (Wobei ich im moment auch mit nem zu dicken Multiliner arbeite, dünnere sind schon bestellt, ich warte nur noch drauf xDD)

Nya ich hoffe mir kann vielleicht hier wer weiter helfen, habe bis jetzt auch noch kein Tutorial im Internet entdecken können, dass mir da richtig geholfen hätte -.-"

LG Jacura

Hmmm, an den Lines liegts mMn eigentlich nicht bei dir, die find ich in Ordnung - sind halt relativ dick, aber das ist eine Frage des Stils, nicht der Qualität. Jetzt wäre es natürlich gut, du hättest auch mal ne Karte mit Bleistift hochgeladen, damit man das im Vergleich sieht… Ich denke aber, das “Problem” ist der mangelnde Kontrast - also außer den Glanzlichtern hast du halt keine weiteren Hell-Dunkel-Abstufungen, dadurch wirkt das Ergebnis eventuell ein bisschen flach. Versuch vielleicht mal, z.B. die Schatten der einzelnen Haarsträhnen einzuzeichnen…

Es ist schwierig mit Copics den gleichen Effekt wie mit Bleistift hinzubekommen.Da die Spitze ja auch nicht so fein ist wie die eines Bleistiftes.
Ich weiß nicht, wie “echt” man sie mit Copics wirken lassen kann. ICh finde auch, wie Eller schon sagt, dass du mehr Kontrast reinbringen solltest.
Vielleicht kannst du ja mal versuchen, einzelne Strähnen und die Schatten mit Buntstiften auszuarbeiten.

Ohne Vergleich kann ichs natürlich auch nicht genau sagen, aber ich kann ja trotzdem mal versuchen dir zu helfen :)
Ich persönlich arbeite gerade bei Haaren gerne mit Copics und Buntstiften. Einfach mit Copic grundieren und dann die Strähnchen mit Buntstiften ausarbeiten. Hab ich z.B. bei dieser Karte gemacht. Die Mähne ist erst mit Copic grundiert und die Struktur mit den anderen zwei Farben eingefügt. Kannst es ja mal ausprobieren wies dir gefällt, vielleicht hilft dir das ja schon weiter :)
Wenns dir mehr an den Outlines liegt: Dünnere Multiliner machen es natürlich einfacher, aber ich würd auch nicht jede Strähne einzeln outlinen, sondern das mehr über die Farben machen wie z.B. hier. Das lockert das Gesamtbild schon um einiges auf :)

Danke für die Antworten :)

Ja ich weiß n Vergleichbild in Bleistift wär praktisch, kann aber grad net scannen, weil das Scannerprogramm irgendwie spinnt (durch das scheiß Linux, kann ich das Problem net selbst beheben >.<) und mit abfotografieren ists zu extrem verschwommen, Farbe ging komischerweise… -.-"
Vielleicht schaff ichs heute Abend noch mit dem Vergleichsbild…

Ja das mit den Kontrasten stimmt wohl, wobei ich da auch mit wegen der kleinen größe der Karte meine Probleme habe (wenn ich mit ner dunkleren Farbe Akzente setzen will, mal ich immer ausversehen die ganze Stelle an, weil ich keine so dünnen Striche mit den Copics hinbekomme -.-"), denke das wird noch, hoffentlich xDDD
Ist auch garnicht so einfach, die Kontraste zu setzen bzw. dann auch richtig zu setzen xDDD
Aber das mit den Buntstiften ist wirklich eine gute Idee, die ich auf jedenfall mal ausprobieren werde, danke dafür :)

Und @ Leaf danke für die “Beispielbilder” ich denke das hilft mir auch schon etwas weiter…

Nya wie heißts so schön, Übung macht den Meister, werd also mal Buntstifte kaufen und fleißig weiter rumprobieren… ;D

Also wenn ich Haare colorier, dann arbeite ich meist mindestens mit drei farbstufen ich beginne mit der hellsten farbe und Arbeite in (Fließ oder eben Wachsrichtung der Haare) und lasse immer einen kleinen weißen “Schimmer” stehen.
danach gehe ich mit einer Dunkleren Farbe an den Spitzen und dem Ansatz nach und arbeite kleine strähnen raus.
gerade bei schwarzen haaren setze ich dann einzelne haarsträhnen mit meinem 0,05 mm Marker
und zu letzt arbeite ich mit meinem weißen Gelstift noch einzelne Strähnen raus

an das kleine Format gewöhnst du dich nach ein paar Karten auch noch ;)
und ab und an arbeite ich auch in kombination mit Buntstiften und Copics

Hier ein paar Beispiele wie ich haare color, villeicht hilfts dir ja
:
https://www.kakao-karten.de/karten/100300

http://www.kakao-karten.de/Galerie-img-7588-1.html

http://www.kakao-karten.de/Galerie-img-9127-16.html

https://www.kakao-karten.de/karten/110508

@ lemontree danke für die Beispiele, wird mir bestimmt weiterhelfen :)

mir ist grad eingefallen, dass ich vor net allzu langer Zeit mal ne Bleifstiftzeichnung hochgeladen habe, also hier der Link dahin (ist jetzt natürlich keine Kakao-Karte…)
http://i51.tinypic.com/dxd3c3.jpg also ist endlich ein Vergleichsbild vorhanden ;D

Also ich kann den anderen nur zustimmen, dass du vllt einfach ein paar mehr Farbabstufungen in die Haare miteinbaust, dann wirken sie ach viel echter.
Bei deinem Bleistiftbild ist es ja so, dass du da ja keine Glanlichter in den Haaren hattest, dafür eben viele einzelne Strähnenn
Ich würde bei deinen Haare vllt auch noch darauf achten, dass die Stränen nicht alle gleich Dick sind, sondern mal dünner und mal dicker, da haare ja nie gleich aufgeteilt sind.

Ich nehm jetzt auch mal Beispiele von mir:
Hier habe ich z.B. keine Stränen gezeichnet, sondern nur die Outlines und dann mit 2 Brauntönen coloriert:
https://www.kakao-karten.de/karten/114230

Und hier eben mit unterschiedlich dicken Stränen (ist ein Chibi, deshal diese Zuckerstangenhaare xD):
https://www.kakao-karten.de/karten/112835

Du könntest dir auch auf YouTube eine paar Videos zur Haarcoloration mit Markern anschauen, da gibt es sicher auch vieles… ich hab mal 2 gesucht:
http://www.youtube.com/watch?v=tuAp7ewx1ys#

http://www.youtube.com/watch?v=MajILS55uno#

Vllt hiflt dir das ja was :)

Ich würde dir auch raten verschiedene Farben bei den Haaren zu verwenden…ich nehm meistens 4-5 Farbtöne, je nachdem wie viele passende Farbtöne ich habe. Besonders wichtig finde ich es die Übergänge zwischen den vertschiedenen Farben nicht allzu regelmäßig zu machen, sieht hübscher und natürlicher aus. Ich persönlich mags, außer bei blonden Haaren, auch nicht wenn die Glanzpunkte ganz weiß sind, sondern hab sie lieber in einer passenden ganz hellen Farbe…das is aber natürlich Geschmackssache ;)

Beispielbilder spar ich mir, die Haare sehn auf den Scans sowieso nie so aus wie am Originalbild…

Wenn hier schon alle eigene Beispiele für Haarcolos posten… XD Ich coloriere ja nur sehr selten mit Copics - und noch seltener zeichne ich Menschen - aber ich habe hier trotzdem auch mal eigene Beispielbilder ausgraben können.

https://www.kakao-karten.de/karten/59331 Diese Karte kommt von der verwendeten Methode her vermutlich am ehesten an deine Arbeitsweise heran. Ich habe fürs Haar auch nur einen einzigen Copic verwendet und einen recht dicken Liner für die Outlines gewählt. Die Plastizität der Haare kommt ausschließlich daher, dass ich großflächigere Bereiche weiß gelassen und im Gegenzug in den Schatten noch mehr Linien mit dem Liner eingezeichnet habe.

https://www.kakao-karten.de/karten/43674 Hier bin ich bei den Haaren ganz anders vorgegangen: Ich habe nicht die einzelnen Strähnen gezeichnet (bei sehr hellem Haar wirkt der starke Kontrast mMn meist unnatürlich, wenn man die Linien komplett durchzieht - das würde ich höchstens in Schattenzonen machen) sondern nur stellenweise als Schraffuren angedeutet. Bei der Colo habe ich für einen “weichen” Effekt die Fläche der Haare mit dem Blender angefeuchtet und die Farbe hineinverlaufen lassen.

https://www.kakao-karten.de/karten/29085 Oh, und das hier waren stellenweise Schraffuren mit braunem Multiliner - manchmal mag ich den Effekt lieber als schwarze Lines.

Hoffe, das hilft irgendwie weiter, auch wenn ich natürlich keine Copic-Expertin bin…

Ich will ja nicht schleimen - aber du könntest ruhig öfter Menschen zeichnen Eller ;)

Ich finds ziemlich faszinierend dass du mit einer einzigen Farbe so eine Haarpracht hinbekommst, sowas ist mir immer unverständlich…selbst wenn ich nur eine unspektakuläre detail-/tiefenlose wiese zeichne, hab ich mindestens 4 verschiedene grüntöne in der hand…

rutscht auf dem Schleim aus Aua!

Das mit den Farben ist letztendlich eine Stilfrage - ich bin ja generell eine Farb-Minimalistin, soll heißen, ich benutze selten mehr als 5 Farben pro Bild und bin eigentlich auch der Meinung, dass man im Normalfall nicht mehr braucht. (Nein, auch nicht bei Copics, Blender sei Dank…) Also ich sehe durchaus, dass manche Leute 20 und mehr Stifte auf einem einzelnen Bild benutzen. Das KANN gut aussehen, nur bei mir würde es halt… unharmonisch? Und Copics zu “mischen” fand ich eigentlich immer schwierig, jedenfalls hat das bei mir immer geschmiert. Kann natürlich an der Technik liegen. hüstel (Ich würde halt stattdessen im Zweifelsfall zu einer “Lichtfarbe” und zu einer “Schattenfarbe” greifen und diese durchs ganze Bild einheitlich verwenden. Die Objektfarben kann man dann letztendlich einfach drüberpanschen.)

Nee, aber das Problem bei Jacuras Karten liegt ja so oder so nicht an der Auswahl der Farben. Das zur Verfügung stehende Material ist mMn vollkommen ausreichend. Wenn ich speziell zu den Haaren eine Kritik schreiben sollte… Hmmmmmm, mal sehen, was genau mir auffällt… Liebe Jacura, ich hoffe, ich kann dir damit helfen…

  • wie Katha11 schon sagte, wirkt es etwas unnatürlich, wenn die Haarsträhnen alle so ziemlich gleich dick sind. (Außerdem fallen sie mMn etwas merkwürdig, da sie nicht der Rundung des Kopfes und der Schultern folgen.)
  • gerade wenn man mit einem dicken Outlinestift arbeitet (was man ja durchaus machen kann) würde ich dir empfehlen, in den helleren (beleuchteten) Bereichen weniger Details einzuzeichnen als bei den im Schatten bzw. Halbschatten liegenden. Wenn du mal darauf achtest, wird dir vielleicht auch im realen Leben auffallen, dass man bei so hellem Licht, dass es regelrecht glänzt, einzelne Haarsträhnen kaum voneinander unterscheiden kann. (Es sei denn, die Haare sind fettig und reflektieren entsprechend weniger.) Die Wahrnehmung der leicht schattigen Bereiche ist weitaus differenzierter. (Bei richtiger Düsternis erkennt man natürlich auch keine Details mehr - da wären dann stellenweise schwarze Flächen angebracht. XD Aber die Situation hat man selten.) Für das Einzeichnen von Haarsträhnen bedeutet das konkret: In der Skizze kann man sie ja gerne komplett einzeichnen, damit der Verlauf konsequent wird, aber beim Linen dann würde ich die Stellen in beleuchteten Zonen aussparen, also die Linie dort streckenweise unterbrechen.
  • Was Licht und Schatten angeht, solltest du dich von der Vorstellung lösen, ausschließlich die Glanzlichter wären beleuchtete Bereiche! Das ist ganz, ganz wichtig und vermutlich das Grundproblem der Karten. Glanzlichter sind lediglich die Stellen, die so viel Licht reflektieren, dass das menschliche Auge keinen Farbton mehr auflösen kann. Aber auch im übrigen Haar müsste es Abstufungen zwischen helleren und dunkleren Bereichen geben. Je nach Beleuchtungssituation kann es sogar passieren, dass man gar keine Glanzlichter hat bzw. haben kann - trotzdem sind die Haare deswegen noch lange keine farblich homogene Fläche. Es ist unmöglich, dass alle Bereiche gleich viel Licht abbekommen.
  • Rein technisch würde ich dir empfehlen, dich eventuell mal nach einem Blender umzusehen. Wenn man die Spitze des Blenders mit einer Farbe anmalt und dann damit malt, kriegt man sehr differenzierte Helligkeitsabstufungen eines einzelnen Farbtons hin.
  • Man muss aber nicht nur darauf achten, DASS es beleuchtete Bereiche gibt, sondern auch WO. Das erscheint mir bei deinen Karten noch ziemlich inkonsequent. Zum Beispiel hast du bei deiner “Frosta”-Karte, wenn man nach der Hautcolo geht, eine Frontalbeleuchtung schräg von oben gewählt - aber in den Haaren ist plötzlich direkt hinter der Schulter ein Glanzlicht, obwohl sich die Masse des Haars dort eigentlich nach innen dellen müsste, um der Rundung der Schulter und des Rückens zu folgen. Entsprechend müsste dort eigentlich weniger Licht ankommen. Die Position der Glanzlichter ist inkonsequent. Auch der Hals der Dame wirft irritierenderweise keinen Schatten aufs Haar. (Und die Haarsträhnen wiederum keinen Schatten auf die Stirn…) Also ich denke, generell solltest du dich noch mal in Ruhe mit Licht und Schatten auseinandersetzen.

Also ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber das Problem mit den Copics Haare zu colorn kenne ich. Die einfachste Methode die Strähnen rein zu bekommen ist, wie manche schon genannt haben, mit Buntstiften nachträglich zu zeichnen.

Allerdings geht es auch nur mit Copics. Das Youtube Toutorial finde ich jetzt eigentlich ganz gut um zu veranschaulichen, wie das geht, wobei mir das Mädchen zu sehr blendet, wodurch unschöne Blender-Ränder entstehen. Ähnlich wie bei Aquarellfarben das Wasser, verdrängen Hellere Copics die Pigmente dunklerer Farben was dann Ränder verursacht. Leider finde ich gerade kein gutes Beispiel dafür… bei dem Video sieht man es leicht, naja wenn du das mal testet wirst du es selber sehen können ;)

Selber mache ich Haar nur sehr selten nur mit Copics,
Lediglich diese Maxi-Karte kann ich gerade als Beispiel hernehmen klick
Dort habe ich, wie auch im Video gezeigt, erst hell, dann mittel und dann dunkel genommen. Aallerdings überblende ich den Übergang von weiß zu der helleren Copic-Farbe strichig (nicht wie im Video flächig gezeigt) mit dem Colorless Blender. (Aufgrund der Möglichen Blender-Rändern)

Bei eher realistischen Bildern, nehme ich normalerweise einen hellen Farbton grundiere alles und setze dann Schatten, wie bei dieser Karte: klick Allerdings habe ich dort bei den Haaren auch sehr viel Struktur durch die Outlines bekommen. Was wiederum Übungssache ist ^^’.

Ich hoffe ich konnte dir auch noch ein bisschen helfen o_o.

LG,
Nogoranz

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=N_ebuudlRkE#

Das is auch…awesome.
Zwar in Größe und Technik abweichend, aber die Haare sind auch ausschließlich mit Markern gemacht…~

Ich glaube am Ende ist es einfach nur eine Frage der Übung ;). Ich nehme die Copic Ciao oder Sketch für Haarcolorationen, weil die natürlich diese tolle Pinselspitze haben. Zuerst trage ich die Grundfarbe auf. Wenn ich “hart” schattieren will, nehme ich einfach den Ton, der zwei Töne dunkler ist als die Grundfarbe (oder etwas das diesem nahe kommt).

Bei meiner neuesten Karte z.B. habe ich auch nur mit Copic Markern gearbeitet und die Haare waren kein Problem:
https://www.kakao-karten.de/karten/114232

Ich denke, dieses Video kann man aber kaum als Vorlage nehmen, wenn man auf Kakao Format arbeitet, die Größe macht da einiges aus. Auf dem Format macht ein Brushspitzenstrich ja nur eine strähne aus. Auf kakaoformat ist so ein strich ja schon so dick wie ein halber arm :D
Wobei ich mir gut vorstellen könnte, dass die dünnen Spitzen der Marker da zu besseren Ergebnissen führen.

ich bekomme es in den seltensten Fällen hin, Haare ausschließlich mit Copics zu colorieren. Meiner Meinung nach funktioniert das auch nur einigermaßen, wenn man ein klassisches Comic- oder Mangamotiv zeichnet, unter Anderem aufgrund des von Carcondis aufgeführten Problems, dem Format.

Eine einzelne Haarsträhne hängt ja nun nicht gerade wie ein gerader Balken vom Kopf herunter, sondern variiert in der Stärke je nach Kräuselung oder Haardichte. Zu den Spitzen hin dünnen Haare ja für gewöhnlich aus, es sei denn, man hat eine frisch geschnittene Kurzhaarfrisur.
Auf dem kleinen Raum, den eine KaKAO nunmal bietet, hat man da wenig Raum, um mit der Markerbreite oder der Pinselspitze zu spielen, es sei denn, man legt es wirklich auf eine reine Portraitdarstellung bis zu den Schultern an.
Dazu kommt eben die Struktur von Haaren.
ich für meinen Teil habe es lieber, wenn die Haare etwas realistischer aussehen. Marker hinterlassen gar keine Struktur, malen total glatt, weshalb Haare da gern etwas tot und unrealistisch rüberkommen. Mit Buntstiften kann man nicht nur einzelne Strähnen definieren mit einer kontrolliert schmalen Strichstärke, sondern eben auch die gewünschte Struktur ins Haar bringen. Das, was Haar irgendwie “warm” wirken lässt und nicht wie eine glatte Fensterscheibe.
Lockiges Haar zum Beispiel ist ja meist eher etwas rauh. Mit Markern ist es schwierig, das realistisch hinzubekommen.

Bei einem Copicartigen Stil dagegen finde ich es schon ansprechend, allein mit Copics zu colorieren, meist wird die Struktur dabei ja lediglich durch das Lineart vorgegeben und die Flächen anschließend füllend, oftmals frei von Schattierungen coloriert. Da kommt dann wirklich einfach nur die Technik des Ausmalens zum Tragen.

also ich coloriere Haare auch ausschließlich mit Copics mittlerweile. Man muss aber auch dazusagen, dass ich bei den Haaren keine realen Strukturen male. Ich denke es kommt auch auf den Zeichenstil an, ob es passt oder nicht

Hier ein Beispiel: https://www.kakao-karten.de/karten/114591

Ich kenn das Problem mit den Haaren zu gut…besonders bei schwarzen bzw. dunkleren Tönen kann ich es gut nachvollziehen.
Bei mir sieht das momentan immer so aus als Beispiel:

https://www.kakao-karten.de/karten/114381

also ich habe sie nicht wirklich durchgesträhnt, wobei ich dann teilweise auch noch mit Buntstiften arbeite bzw. einzelne Strähnen mit Linern nachziehe.

Mich würde mal interessieren, ob vielleicht irgendjemand dafür ein gutes Tutorial kennt? Also auch in Kakao-Format, weil ich irgendwie bewusst noch keines gesehen hatte OO.
Das wäre immerhin auch eine große Hilfe, wenn man das Schritt für Schritt sehen könnte von jemandem, der das gut kann :)

Normalerweise coloriere ich Haare auch ausschließlich mit Copics (meine neuste KaKAO ist da mal die Ausnahme) und ich finde eigentlich, dass sich damit sehr wohl einzelne Strähnen oder Haare darstellen lassen, auch im KaKAO-Format.
Allerdings braucht man dazu natürlich auch ein bisschen Übung. Als ich angefangen habe, mit Copics zu colorieren, hab ich selten einen Strich hinbekommen, der dünner als ein Milimeter war, während ich mitlerweile zT Outlines mit Copics nachziehe.
Dauert halt etwas, bis man den Dreh raus hat.

Zum Thema Tutorials:

Da wäre einmal eines von Nao-Ren, die ja bekanntlich auch KaKAOs malt und deren Technik somit auch auf ebendiese anwendbar ist:
klick mich

Dann eines von Jad-Ardat, dass eigentlich allgeimen für Copics ist, aber im pinken Teil gehts um die Haare. Diese Technik sollte ebenfalls KaKAO geeignet sein, vorausgesetzt der Künstler verwendet keine Riesencopics:
klick mich

Und wenn man gerne eine Mischtechnik aus Copics und Buntstiften verwenden möchte, ist evtl dieses Tutorial von Loonaki hilfreich: (in der Mitte gehts um die Haare)
klick mich

Ansonsten selber mal nach “copic tutorial” suchen und ein bisschen durchgucken, die meisten, die sich mit dem Einfärben eines Menschen beschäftigen,
werden auch einen Teil zu den Haaren haben ;)

@Etsu-chan: im zweiten verlinkten Tutorial gehts um schwaze Haare