kakao-karten.de Forum

Galerie auf Convention

Das Lustige:

Ich bekäme ganz sicher die finanzielle, organisatorische und mentale Unterstützung für solch ein Projekt.
Zudem bin ich lang genug in der Community, viele kennen mich, ich habe als MiniSTA Leiter bewiesen, dass ich sowas handlen kann, ich habe Messeerfahrung und bin alt und erwachsen genug um mir aller PROs und CONTRAs von sowas bewusst zu sein.

Aber:

Ich geb mir den ganzen Aufwandt nicht um am Ende der Idiot zu sein, weil man davon ausgehen darf, dass ein solches Projekt am Anfang Kinderkrankheiten hat- und dafür würd ich mich dann nicht von anderen zum Arsch abstempeln lassen wollen.
Sowas ist viel, viel Arbeit- und da ist es eben so: wenn alles klappt, dann is gut, dann redet man nich drüber. Wenns nich perfekt klappt, oder wenn es klappt, aber nicht so, wie sich einige das vorgestellt haben ( der Gewinn ist nicht so groß, man verkauft nix, etc.), dann muss man sich anfeinden lassen.
Es ist stark davon auszugehen, dass ein solches Projekt am Anfang für den, der den Stand dafür bucht ein Verlustgeschäft ist.
Das sind immer alles so Dinge, um dich sich keiner nen Kopp macht.
Ich persönlich könnte Nachts nicht schlafen, auf solchen Cons, weil ich immer Angst hätte, dass eine Karte geklaut werden könnte- wäre nicht meine Schuld, aber ich wäre der, der seinen Kopf dafür hinhielte.
Dass das Geld wegkäme, bevor ich es auszahlen könnte.
Beim Gedanken an soviel Risiko bekomm ich Koppweh.

Und obwohl ich knapp 10 Jahre dabei bin, bin ich kein Aktionsleiter, wollt ich nie sein. Ihr dürftet mir also eh keine Karten zuschicken, wenn ich das richtig verstanden habe.

Und ich muss Clownteil zustimmen: Irgendwie hat Jan ne Idee in den Raum geworfen und durchblicken lassen, er würd das organisieren, alle sind gegenan, obwohl sie die Idee im Grund anscheinend gut fanden- aber keiner hat seine Hilfe angeboten.

Ah, da sprichst du was interessantes an. Allerdings denke ich, du hast möglicherweise den Großteil der hier geäußerten Kritik missverstanden. Die Frage ist ja nicht nur, OB irgendwas schiefgeht (denn DASS früher oder später irgendwas schiefgeht, gerade wenn ein Projekt in der Form zum ersten Mal durchgezogen wird, ist quasi ein Fakt des Lebens) sondern eben auch, wie mit solchen Problemen letztendlich umgegangen wird. Und dazu möchte ich mich als Aktionsleiterin auch mal ganz persönlich zu Wort melden.

Sachen vermasseln… Passiert. Das weiß ich selber - gerade weil ich von Natur aus eigentlich eine eher chaotische Person bin und kleinere Aussetzer im Bezug auf Ordnung, Deadlines, etc. mir quasi im Blut liegen. hüstel Deswegen käme ich übrigens auch nicht auf die Idee, für meine Organisationsfähigkeiten Geld zu nehmen, aber das ist ja wieder ein anderes Thema. ^^°

Nein, wie gesagt, WENN irgendwas vermasselt wurde, ist halt die Frage, wie man damit umgeht. Nur mal als Beispiel: bei meiner aktuellen STA ist es mir trotz aller Mühe passiert, dass falsche Papierproben (6 mal das gleiche Papier statt 6 unterschiedliche Sorten) im Umschlag einer Teilnehmerin gelandet sind. Und da gibt es dann für mich als Leiterin drei Möglichkeiten, damit umzugehen.
a) “Ups, sorry, ich hab zwar keine Ahnung, wie das passiert ist, schicke dir aber die fehlenden 5 Sorten sofort nach.”
b) “Kann nicht sein, laut meiner privaten Liste hast du die 6 unterschiedlichen gekriegt.”
c) Nachricht ignorieren
…was denkst du, welche der Optionen ich gewählt habe? Jep, genau. ^^

Übrigens bin ich entsprechend auch noch nie grob angefeindet worden, wenn mir so was passiert ist. (Und ja, so was passiert mir gelegentlich.) Solange man aktiv versucht, ne gute Aktion zu liefern und eventuelle Probleme auszubügeln, ist die Community hier eigentlich sehr verständnisvoll.

Also ich zumindest käme nicht auf die Idee, einen Organisator anzufeinden, weil meine Karten nicht verkauft wurden, obwohl der Organisator sie ausgestellt hat wie besprochen. o_o Und sogar über ne geklaute Karte wäre ich zwar traurig aber nicht wütend, vorausgesetzt, ich kann davon ausgehen, der Organisator hat im Rahmen der Möglichkeiten zumindest versucht, das zu vermeiden. Wenn hingegen meine Karte verschwindet, weil sie z.B. unbeaufsichtigt herumlag, während der einzige Standbetreuer auf Klo war, dann wäre ich selbstverständlich stinkwütend. Zu Recht!

Und gerade bei Finanzen gilt eigentlich generell das Vier-Augen-Prinzip, egal wer nun eigentlich Hauptorganisator ist. Nicht umsonst waren bei bisherigen KaKAO-Ständen IMMER mindestens zwei Leute am Stand und an der Kasse! (Nicht nur, weil man verhindern will, dass irgendwer “in die Kasse greift”, sondern eben auch, weil es ganz leicht passieren kann, sich zu verrechnen oder bei Strichlisten in der Zeile zu verrutschen und so weiter.) Ein kommerzielles Projekt, das Listenführung und Kasse ausschließlich über eine einzige Person laufen lässt (Abwicklung übers Privatkonto und keinerlei Überprüfbarkeit der Listen von außen), ist von Anfang an unseriös.

Das wäre mal interessant zu wissen, und in diesem Punkt fände ich es gut, wenn sich mal eventuell die Leute, die den KaKAO-Stand in seiner bisherigen Form auf Conventions geleitet hatten, zu Wort melden könnten. Also wie viel Geld da eigentlich insgesamt umgesetzt wurde und wie das finanziell in Relation zum Preis eines Messestandes ist. Ich würd auch vermuten, dass das ein Verlustgeschäft ist, aber mir liegen halt keine Zahlen dazu vor. XD

…ehhhh? Ernsthaft? Du würdest dich in einem Hobbyforum von Leuten anmelden, deren Hobby du weder teilst noch dich damit auskennst, und gleich als ersten Post ein Geschäftsprojekt basierend auf besagtem Hobby anregen?

Selbstverständlich ist Jan da gerade in einer absolut beschissenen Position. Aber wenn er tatsächlich ein Interesse an der KaKAO-Szene hat, das übers Geld hinaus geht, hat er praktisch keine andere Wahl, als hier “klein anzufangen”, also im Forum zu schreiben, Kontakte zu knüpfen und selbst auch mal die ein oder andere Karte zu machen und zu tauschen. Also genau das, was Komplett-Neulinge generell tun sollten. Laut Profil ist er doch Künstler.

Das stimmt so nicht. Ich habe hier bereits impliziert (und im Detail eben nur per PN weiter ausgeführt), dass es sehr konkrete Angebote bez. Ort und Person gäbe.
Dass ich im Rahmen der DIskussion hier allerdings keine Details raushaue, da mir sonst reine Überlegungen wieder als Planungsabsicht unterstellt werden könnten, ist hoffentlich evrständlich.

@Eller: Ich glaube kaum, dass man von einem “Geschäftsprojekt” sprechen kann, zumindest nicht im Sinne von “Gewinn”.
Es erscheint mir extrem unwahrscheinlich, dass Jan -oder wer auch immer es organisieren würde- JEMALS mit so einer Kakao-Galerie überhaupt nur ansatzweise seinen Mindest-Stundenlohn decken könnte. Um Geld (im Sinne von der Organisator will hiermit Geld erwirtschaften) kann es hier also kaum gehen.

Grundkenntnisse über die Karten hat er ja durchaus, dazu muss man nicht selber welche machen.
Daher ist die Anfrage nach Interesse meiner Ansicht nach vielleicht etwas unglücklich, aber jetzt nicht so abwegig.

Es ging ja auch nur um eine Idee, was nach meinem Gefühl eher als fertige Aktion verstanden wurde, zu der man sofort Geld und Karten schicken soll. ;)
Natürlich wäre es deutlich hilfreich gewesen, erstmal einen Vorstell-Thread zu eröffnen und etwas das Forum zu erkunden, bevor man “mit der Tür ins Haus fällt”. Aber das Kind ist nun halt in den Brunnen gefallen.

Ich kann und will das (ehemalige) Verhalten von niemanden verteidigen und verstehe das Misstrauen. Aber wenn sich herausstellt “Ne, mit dir nicht”, was ich nachvollziehen kann, dann muss man nicht hinterher kritisieren das gesagt wird “Ok, dann nicht mit mir.”

Na ja, sobald etwas verkauft wird - gegen Geld - handelt es sich um ein Geschäft. Ob und wie viel Gewinn damit erwirtschaftet werden kann, steht auf einem völlig anderen Blatt! Sobald mit Gegenständen und Geld anderer Leute hantiert wird, müssen mMn nun mal einige Minimal-Sicherheitsvorkehrungen (also Vier-Augen-Prinzip bei den Finanzen sowie unterschiedliche Zuständige jeweils für Listenführung, Kasse und Standverkauf und immer mindestens zwei Personen am Stand) eingehalten werden.

Stimmt. Das unterschreibe ich so. Zumal es wie gesagt mehrere Mitwirkende geben müsste. Also so was wäre ein Projekt, das definitiv nur von Begeisterung getragen werden würde. Geld verdienen wird da einfach nicht klappen.

Hmm… Nachdem Ich die anderen Beiträge nochmal gelesen habe ist mir sogar noch mulmiger geworden. Echt erstaunlich, dass man mehrere Projekte für die Teilnehmer (und irgendwie auch für sich selbst) nicht zufriedenstellend abschließen konnte. Aber irgendwie wirkt es auf mich ein bisschen so “oh, Buttons bietet jetzt jeder an, dann muss Ich was neues machen. Oh das ist in die Hose gegangen… Naja egal, nächstes Projekt… Was hab Ich noch nicht vermasselt? Diese Karten da!” (Ist Vllt ein bisschen gemein von mir und nicht meine Hauptabsicht hier Gefühle zu verletzen, aber irgendwie geht das nicht aus meinem Kopf)

Ich frage mich auch die ganze Zeit wie oder eher wo die Rahmen aufgehängt werden sollten, ein Beispielbild hätte dem ganzen gut getan. Also welche Art von Stellwänden, auf welcher Höhe, in welchem Bereich der Con? Mittendrin, direkt beim Eingang als Schleuse oder ganz abseits? Und die nächste Frage die sich mir stellt: wie viele Karten kann man da maximal verwalten? (Abgesehen davon, dass Ich das Projekt als vorerst beerdigt betrachte) fände Ich es fast schon anstrengend durch 300 winzige Karten zu laufen, mit der Hoffnung, dass Ich die Chance hätte die schönste KK auf der Welt kaufen zu können. Gleichzeitig hätte Ich Angst, dass Ich sie verpasse oder übersehe.
Wird allerdings die maximale Anzahl begrenzt, gibt es wieder Gemecker und entweder entscheidet das Los, “wer zuerst kommt, mahlt zuerst”-Prinzip oder eine Jury. Und eine vernünftige Jury ist ganz schwierig aufzustellen, mMn.

Im ersten Post ist auch die Rede von “wir”. Wie viele sind denn “wir”?

Ich finde es ja ganz nett, dass da an die Zeichner gedacht wird, die nicht vor Ort sein können aber irgendwie auch schräg, dass bisherige Aktionen so schlecht gelaufen sind. Dass das ganze nicht aus Nächstenliebe heraus entsteht ist ja auch klar, aber bisher habe Ich noch von keinem einzigen Zeichner gehört der großartig Profit aus Kakao-Karten geschlagen hat und mittlerweile müssen ja viele Geld nehmen für ConHon Einträge, um das Geld für den Stand wieder rein zu bekommen…

Ich glaube nicht, dass er gesagt hat, dass er deshalb keine Buttons mehr verkauft hat.
Zudem ist es nunmal so, dass jeder Künstler sein Sortiment laufend ändert- ändern MUSS.
Ne Zeit lang hatten wenige Blöcke und die verkauften sich ganz gut, dann hatten alle welche, nun muss man schauen, ob es sich lohnt in die Blöcke zu investieren, wenn sie am Ende Standfläche einnehmen und nix einbringen, immerhin hat jeder Künstler Kosten mit Messeauftritten, die er gerne wieder einnehmen möchte.
Ich bin dankbar, wenn ich am Ende +/- Null rauskomm- und zur Info: meine Kosten sind so hoch, dass das bisher nie der Fall war.

es ist schwer ein Beispielbild zu liefern, wenn man 1. keine Kakao zur Verfügung hat ( ok, man könnte Dummys rahmen, aber ich persönlich hätt da nich so Bock zu) und zudem ist jede Messe anders, jeder Stand ist anders, jede Messe hat verschiedene Angebote, die preislich wie flächentechnisch alle unterschiedlich sind.
Ich weiß als Aussteller immer erst, wo mein Stand sich befindet, wenn ich vor Ort bin. Ich bekomme zwar meist schon nen Lageplan, aber so wirklich n Bild kann ich mir erst machen, wenn ich dann vor dem Tisch stehe- ich könnte also keine verbindliche Aussage JETZT treffen, wo z.B. mein Stand auf der Stuttgart Comiccon ist, wie zentral oder nicht dieser Stand liegt.

Klar ist: Je mehr Karten man zeigen möchte, umso mehr Geld muss man vorher in die Hand nehmen.

Und ich würde die Situation auf einer Messe so einschätzen, dass die wenigsten so eine Galerie mit dem Gedanken ich brauch die schönste Kakao der Welt betreten, sondern erstmal nur neugierig sind. Und dann schauen sie eben ein wenig. Und entweder zündet es oder eben nicht. Das ist so wie mit Allem was man auf Messen anbietet: die Leute guckeneinfach und es zündet oder sie gehen eben weiter. Es gibt einfach keine Erfolgsgarantie, die kann dir keiner bei irgendeiner Messe, Messelage oder einem Produkt/ Bild geben. Es ist einfach oftmals Glück, bzw. das Zusammenspiel vieler Faktoren- Künstler stellen trotzdem auf Cons aus, auch wenn es keine Garantie gibt und Messen mal so und mal so laufen.

Und bei der Entscheidung, wie man auswählt, welche Karten eine solche Galerie zieren werden wird es auch immer Gemecker geben. Das gibt es auch immer bei der Vergabe von Contischen- Jedes! Einzelne! Mal!
Das ist eben so. Wenn ich der Verantwortliche für so eine Galerie wäre, würde ich mich für eine Auswahlmöglichkeit entscheiden, die ich am fairsten finde, oder mit der ich am besten leben kann und dann würd ich das knallhart durchziehen, weil man eh immer jemandem auf die Füße tritt und ich wäre einfach der, der das (finanzielle) Großrisiko trägt, also würde ich in diesem Fall die Spielregeln festlegen.
Klingt vielleicht hart und unfair, aber mal ehrlich: wie würdet ihr als Veranstalter entscheiden, wenns um euer Geld und euren Kopf geht?

Und keiner MUSS Con Hon einträge für Geld anbieten, viele machen es immernoch unentgeltlich.
Aber ich finds absolut ok, denn ich denke, wenn jemand an meinen Stand kommt und ne Zeichnung umsonst will, anstatt etwas von mir zu kaufen, dann würd ich auch irgendwann zu Bezahleinträgen tendieren.

Das stimmt so nicht.Das ist nur eine unschöne Entwicklng: Einträge sind beliebt, also nimmt man Geld dafür, aber viele Zeichner machen sie nichtmal gerne, weil es am Stand schwer unterzubringen ist. Wenn dein Stand so schlecht läuft, dass du Conhoneinträge evrkaufen musst, mag das für dich hinhauen und ist schade, aber definitiv nicht der Hauptgrund für den Großteil.

Oh gosh, ja die Blöcke…

Mein Gefühl war einfach, dass wenn schon die Posteraktion so nach hinten los gegangen ist, der Umgang mit Originalen fast schon eine Nummer zu groß wirkt. Klar, es sind Kakao Karten, keine Ölgemälde auf Leinwand, ärgerlich wäre es dennoch (man liest ja oft hier, dass manche Künstler regelmäßig bis zu zehn Stunden in ihre Karten investieren).

Ich kann nachvollziehen, dass man mit einem Stand kaum bis gar kein Plus und man es eher aus Spaß macht oder um seinen Online-Shop zu befeuern. Das mit den ConHon Einträgen hatte Ich nur so aufgeschnappt, mich gehen die Finanzen der Künstler ja nichts an (fände es komisch mich rüber zu lehnen und fremde darüber auszufragen oder wenn die solche Details preis geben).

also wenn Ich so eine tolle Geschäftsidee hätte, hätte Ich auch Lust drauf die zu vermarkten. Da sind ein paar Dummies in Rahmen zu stecken und mal an so einer Stellwand zu befestigen die kleinste Mühe, wenn man sich schon Gedanken um den Prozentsatz der Einnahmen macht. Zur Not gibt es noch gewisse digitale Freunde die einem helfen können (PS, Gimp oder 3D Modellierungssoftware). Wäre halt hilfreich gewesen zur Visualisierung damit man potentielle Projektteilnehmer für die Idee begeistern kann.

Am Ende des Tages ist es mir egal, Ich hab nicht mal Interesse auf Cons als Besucher zu gehen, wenn Ich die ganzen Zickereien auf fb so verfolge (und ja, es geht 80% um die Verteilung der Tische).

http://archzine.net/wp-content/uploads/2014/03/herz-von-bildern-an-der-wand-deko.jpg

Das Bild ist in diesem Fall so aussagekräftig wie jedes andere.
Bilderrahmen an einer Wand, das kann man eigentlich grad noch visualisieren, denke ich.

Es ist einfach schwer, pauschal zu sagen:* So wird das aussehen*.
Jede Messe ist verschieden, man kann Stände mit eigener weißer Rückwand buchen, manchmal, manchmal sind die Wände schwarz, ich hatte auch schon einfach ne Backsteinmauer im Rücken, die ich vollhängen durfte, in Stuttgart waren die Stellwände… irgendwie so braun und faserig. Manchmal muss man sich vielleicht was einfallen lassen, ich meine einfach, dass es schwer ist, ein pauschales Bild zu machen und zu sagen:* So ist das!*
Es wird einfach immer etwas anders aussehen und da kann man eben jedes beliebige Bild mit Bilderrahmen zeigen, wenn man zeigen will, wie Bilder an einer Wand aussehen.

Edit: Zumal ich schon finde, dass man von niemandem verlangen muss/kann, dass er mal auf Verdacht 20 Bilderrahmen kauft ( die Teile sind teuer) und dann am Ende darauf hocken bleibt, weil die Idee nicht angenommen wird.

Jemand hatte hier geschrieben, einer der Organisatoren der KaKAO Standes könne sich melden. Hiermit melde ich mich mal, da ich den ja viele Jahre aufgezogen habe, wobei die Ursprungsaktion nicht meine sondern von der lieben apfelkeks kam.

Der KaKAO Stand ist unter einer anderen Premisse finanziert worden. Es lief nicht über die verkauften Karten, sondern wurde durch die Einnahmen der Druckaktion gedeckt. Diese sollte auch die Finanzierung der Webseite dienen - und natürlich auch einen Anreiz bieten zum Stand zu kommen. Der Verkauf der Karten selber war kostenlos.

Die hier vorgestellte Idee selber ist charmant, aber ich sehe einige Probleme: erst einmal braucht man für das Konzept Platz. Ich bin nicht mehr auf dem Laufenden über die Preise, aber gerade der Doujinshi Markt ist stark subventioniert. Ein Stand im normalen Bereich der LBM mit einem Tisch und zwei Stühlen hat vor Jahren im “normalen” Messebereich mehrere hundert Euro gekostet. Und die muss man erst einmal herein holen. Aber wie gesagt mein Wissen ist einige Jahre alt. Ich bin nicht auf dem Laufenden bezüglich der Standpreise der heutigen Cons - es gibt ja inzwischen einen ganzen Stapel mehr als noch 2010.

Zweitens, man muss es betreuen. Es geht wenn man eine Person hat, die immer da ist. Aber dann braucht die Person auch ein Ausstellerticket, was kostet. Aber das gab und gibt es auch nicht immer. Mit dem Ergebnis, dass die betreuende Person eigentlich als Gast da ist, Ausgaben für Anfahrt und Hotel hat, aber nichts von der Con sieht. Das geht, wenn man es einfach als Dienst an der Community ansieht und Spaß dran hat. Es sollte aber mit eingerechnet werden bei einem kommerziellen Projekt. Eine andere Möglichkeit, die wir früher genutzt haben, waren Freiwillige , die einen Teil ihrer Zeit geopfert haben um den Stand zu betreuen. Hier war aber der Trend, dass es immer mehr zu verkaufende Karten wurden, wir aber immer weniger Freiwillige für den Stand fanden. Die wenigen, die aktiv dabei waren, haben dann oft ohne jede Bezahlung drei oder mehr Schichten übernommen.

Im Grunde war es eines der drei Gründe, die den Stand haben einschlafen lassen:

a) wir haben oft keinen Tisch mehr bekommen
b) zu wenige Leute, die Standdienst übernehmen konnten
c) die Druckaktion wurde größer und es wurde immer schwerer diese mit dem Stand zu takten. Auch weil viele, mich eingeschlossen, mit Studium/Berufsausbildung fertig waren und weniger Zeit hatten. Und ohne die Druckaktion schwand auch der Anreiz zum Stand zu kommen.

Das hat jetzt nicht viel mit dem gebrachten Vorschlag zu tun. Aber zur Fragestellung ob das finanziell erfolgreich wird - ich denke nicht. Auf Ehrenamtlicher Basis sicher, da hier der Gewinn in der Unterstützung der Community liegt. Und einfach als Add on, im Sinne einer Ausstellung kann es sicher auch toll sein. Für den einzelnen Zeichner, der vom Verkauf einer Karte geschmeichelt ist, super. Aber wenn man wirklich nur vom Verkauf der Karten ausgeht, nein. Nicht für denjenigen der es aufzieht. Und an die Aufwendungen für die Rahmen sind da noch gar nicht eingeflossen.

Mit gaaanz viel Glück kann es ein Nullsummenspiel werden, wenn wirklich viele solvente KaKAOler auf einer Con zusammen kommen würden, man durch Unterkunft bei Freunden Hotelkosten spart. Aber die Chance ist, wenn ich die Daten von früher anlegen würde und die Booster raussrechne nicht all zu großartig.

Ich will solche Projekte (zum Leumund des Ideengebers halte ich mich mal raus) nicht schlecht machen. Sie können toll und erfüllend sein. Aber wenn es nur um den Gewinn geht oder zumindest ohne Verluste abgehen soll, braucht man Nebenfinanzierungen wie eben Ehrenamtler und unsere Druckaktion. Oder man geht für die gleiche Anzahl an Stunden einfach jobben und wird sehr viel mehr Geld übrig haben.