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Galerie auf Convention

Hallo,
wir sitzen gerade an der Konzeptionierung einer Galerie für eine Convention und würden uns über Feedback und Anregungen freuen.

Bisher läuft es, soweit ich das beobachten konnte, auf Conventions so ab, dass Zeichner einen Tisch mieten und ihre Sachen verkaufen. Meist aus einem Ordner heraus.
Wir wollen das ein bißchen anders machen und Karten wie in einer Galerie verkaufen:

Jede Karte wird von uns einheitlich gerahmt und mit einem kleinen Schild versehen mit Künstler, Titel, Preis etc.
Diese Rahmen werden auf Stellwänden gemeinsam präsentiert.
Die Besucher gehen also nicht mehr von Stand zu Stand ´sondern laufen eine Ausstellung entlang. Gefällt ihnen ein Bild gehen sie zur Kasse, sagen dort die Nummer und kaufen alles ein. Im Prinzip wie in einem Laden, da kauft man ja auch nicht jeden Artikel einzeln.

Die Idee dahinter: Wir finden die Karten toll und teilweise richtig große Kunst und die sollte entsprechend präsentiert werden. Eben im Rahmen an der Wand.

Ablauf: Wir stellen uns das so vor: Im Vorfeld werden die Karten eingeschickt und wir rahmen sie und versehen sie mit Preisen. Wir hängen die Ausstellung und organisieren den Verkauf.
Nach der Con wird abgerechnet und der Rest wieder retour geschickt.

Eure Preise legt ihr selbst fest und wir kassieren einen Prozentsatz für Rahmen, Stellwandmiete etc.

Die Galerie soll die Verkaufsstände nicht ersetzen sondern nur ergänzen. Das ist vielleicht ganz wichtig zu sagen.

Was finanziell besser ist für Euch, kann ich so nicht sagen. Auf der einen Seite stehen Anreise, Tischgebühr und Arbeitszeit für alle Karten auf der andern Seite Porto und Kosten pro Karte.

Und das Vertrauen natürlich, dass alles korrekt abläuft.

So. Das war’s. Ich bitte um Kommentare.

Ich glaube du bist hier in der falschen Abteilung mit diesem Thread, am besten du fragst mal einen Foren-Moderator, wo du deinen Thread posten sollst.

Die Idee finde ich aber prinzipiell gut. Aber wer wäre der Organisator, wer ist “wir”? Und wodurch hätte man eine Absicherung, dass man Geld und übriggebliebene Karten tatsächlich zurück bekommt?

Finde die Idee auch interessant :-)

Allerdings würde mich auch interessieren, wer “wir” sind…
und wie es aussieht mit Versicherung, Verträgen, Haftung bei Diebstahl oder Beschädigung, etc…

Es wäre schön, wenn “Ihr” Euch vorstellen würdet, damit wir wissen, wer Ihr seid. Habt Ihr eine HP mit aussagekräftigen Impressum, inkl. Steuernummer etc.? Welche Sicherheit habe ich, dass ich mein Geld und meine Karten wieder bekomme? Klar klingt es himmlisch, dass ich Euch nur meine Karten sende, ich habe keine Arbeit, denn Ihr macht ja alles. Doch woher habe ich die Sicherheit, dass Ihr nicht einfach nur Karten abgreifen wollt?

Er hat ja Facebook und Patreon angegeben und auch unter dem Namen findet man ihn.
Da kann ich vielleicht die Grundbedenken ein wenig reduzieren: Ich habe mit dem Künstler schon zwei oder dreimal kurz auf Messen nett geplaudert (mein Geldbeutel von ihm hält bereits seit drei Jahren) und im Dezember erst beim Künstler-Adventsmarkt gesammelte Kronkorken gegen ein kleines Schmuckstück eingetauscht. :)
Es handelt sich also nicht um jemanden, der sich eben mit 100 Karten aus dem Staub machen will.

Natürlich ist die Frage bezüglich der Vorgehensweise mit Vertrag und Versicherung wichtig, ebenso wer noch hinter der Planung steht.

Die Idee an sich finde ich toll! Um einen kompletten Stand auf einer Convention zu füllen Bedarf es einiger “Füllmasse”, häufig gehen Originale dort auch einfach unter. Gerahmt wirkt vieles schon ganz anders. Es hört sich auch ein wenig so an als wüsstet ihr bereits, welche Convention dafür in Frage käme? Bin ja nicht neugierig. :wiiii:

Moin…
ich finde die Idee auch sehr gut. Denke aber, das es bestimmt ne menge Arbeit macht, das ganze zu Organisieren. Klar ist eine kleine " Vorstellungsrunde" von euch ne gute Idee. Ich finde die Präsentation an einer Wand auch hübsch, so kann man die Karten auch besser ansehen…Nicht jeder schafft es seinen eigenen Stand zu machen, da ist so ein Gedanke doch toll.

( oder doch keine gute Idde?! Ich bin verwirrt)

[Anm.: Der Post auf den sich diese Antwort bezieht wurde inzwischen gelöscht.]
@Zeo: Das uninformierte Posten im falschen Forum ist definitiv etwas unglücklich.

Als Werbepost fasse ich dies aber nicht auf, schließlich wird nur erst mal gefragt ob überhaupt Interesse besteht und zu Fragen& Feedback animiert. Es wird nirgends aufgefordert, Geld und Karten hinzuschicken! Daher finde ich ohne eine Antwort abzuwarten deinen letzten Absatz etwas unfair formuliert (Impressum/Kontakt/Anschrift findet man übrigens ziemlich schnell z.B. auf Dawanda).
Gegen “nicht wirklich vertraut” spricht die ehemalige Organisation des Doji-Marktes der LBM: https://www.animepro.de/action/interviews/2657_jan-hartmann-organisator-des-CIL-doujinshimarktes-interview

Soweit ich es verstanden habe geht es ja auch nicht darum, die Zeichnerstände zu ersetzen (was ich auch nicht gut finden würde, da ich diese als Besucher sehr schätze), sondern zu ergänzen. Und davon leben Messen und Cons ja: Das für jeden etwas dabei ist.

Clownteil, du hast nicht unrecht und unter den Aspekten mag meine Kritik vllt etwas harsch sein, das gebe ich zu. Mein Post spiegelt einfach wieder, dass das bei mir nicht gut an kam. Was ja legitim ist.
Aber wenn man was will, dann sollte man auch Infos bringen und die nicht erst andere suchen lassen. Macht, zumindest bei mir, keinen guten Eindruck.

Und letzten Endes entscheidet ja der Besucher was er will. ;)

Ich sehe das ähnlich wie Zeolith. Wenn man etwas anbieten möchte, sollte man sich schon im ersten Post vorstellen, wer man ist, einen Link zur HP oder Dawanda- Lädchen oder FB- Seite (mit vollständigem Impressum…) angeben.

Die Idee an sich finde ich ganz gut. Wenn man Karten malt, die bei anderen gut ankommen, man aber keine Zeit, Auto, Geld… hat, an einer Convention teilzunehmen, ist diese eine gute Alternative.

Ich persönlich finde Galeriewände toll zum Gucken und evtl. würde ich auch die ein oder andere Karte bei Gefallen kaufen, doch ich finde es schon etwas unpersönlich. Mir macht es sehr viel Spaß den Künstler hinter den Werken kennen zu lernen und ein paar Worte mit ihm wechseln zu können. Dies fällt natürlich bei einem Galerie- Angebot leider weg.

Irgendwie gefällt mir die Idee nicht so richtig… Da fehlt irgendwie Persönlichkeit. Wenn Ich das Album eines Künstlers durchblätter sieht und hört der Künstler ja meine Begeisterung und man kann sich unterhalten.
Die Idee mit der Galerie ist ganz nett und schmeichelt den Künstlern sicherlich, aber mir würde es auch fehlen den ganzen Stand sehen zu können…

Naja ich denke die Sache ist, dass es eine Möglichkeit wäre viel, viel mehr Künstler in einer Weise auf der Con vertreten zu haben als nur die paar die auch selbst einen Stand haben.

Ob man jetzt eine Galerie braucht, auf einer Con wo der Platz vermutlich eh sehr begrenzt ist, weiß ich nicht.

Einen allgemeinen Kakaokarten Stand/Verkauf fänd ich aber Interessant - ich glaube das gab’s ja früher mal hier, so dass die User ihre Karten einschicken konnten und die wurden dann auf einer Con verkauft.
Nachdem ja nur eine bestimmte Anzahl an Künstlern immer einen Stand bekommt, und viele leer ausgehen, oder einige sich auch gar nicht trauen jetzt gleich einen kompletten Stand nur für sich selbst zu nehmen, vielleicht ausser 1-2 Kakaos jetzt auch keine Produkte haben, oder auch gar nicht zur Con reisen könnten, usw usw, wäre eine Möglichkeit wo mehrere Künstler ausgestellt werden schön, zumindest in der Theorie.

Originale irgendwo einschicken ist allerdings immer so 'ne Sache, also seriös müsste es auch aufgezogen werden.
Was wenn Karten geklaut werden auf der Con, oder es sonstige Probleme gibt, da muss schon Vertrauen bestehen.

Es gab doch jahrelang immer nen KaKAO-Stand auf diversen Conventions. Nicht mit Präsentation von Karten an einer Wand, aber immerhin mit einem Ordner mit Originalen diverser Künstler, den man durchblättern und ggf. Werke kaufen konnte. (Die meisten haben die Originale vor Ort abgegeben, aber ich glaube, da waren immer auch Leute dabei, die das per Post geregelt haben.) Prinzipiell eine gute Sache, finde ich. Gerade für Zeichner, die gerne was verkaufen wollen, aber nicht genug Material haben, um gleich einen ganzen Stand zu füllen.

Disclaimer: Ich bin selten auf Cons und hab bisher noch weniger gekauft und Bilder schonmal gar nicht. Und selbst verkaufen tu ich auch nicht. Nehmt mich also nicht zu ernst ;)

Wie ja mehrfach gesagt wurde… Als Ersatz macht es wenig Sinn, als Ergänzung zu den herkömmlichen Ständen schon eher.
Ich sehe vor allem Potential als Alternative für Zeichner, die eben selbst aus irgendwelchen Gründen nicht kommen können, aber dennoch gern ihre Werke präsentieren und verkaufen würden. In den Fällen wäre es halt “Galerie oder Nichts” - und ich bin ziemlich sicher, dass viele die Galerie bevorzugen würden.
Wenn die Leute hingegen einen normalen Stand haben, ist es vermutlich uninteressant ihre Sachen aufzuteilen und noch zusätzlich Prozente und eventuell sogar Porto zu zahlen… Zumal ja sicher nicht nur die Käufer den direkten Austausch schätzen. Ich denk eh, dass es für die Zeichner viel schmeichelhafter ist, direkt die Reaktionen zu sehen als die Karte einmal hübsch inszeniert an der Wand und danach nur noch als Zahl auf der Überweisung ;)
Gerade bei Auflagen wärs aber auch denkbar, beides zu machen… Da hat man ja in der Regel mehr als nur ein Exemplar. Wenn da nicht nur der Name des Zeichner sondern (falls vorhanden) auch noch die Standnummer dabei stände, könnte man da vermutlich schön stöbern und in kurzer Zeit einen guten Überblick über das Angebot bekommen… und nachher den Zeichnern, von denen man etwas gekauft hat, einen Besuch abstatten undnoch einmal persönlich erzählen, wie gut einem ihr Werk gefällt.

Es gibt sogar auch Leute wie mich, die anfangs etwas zurückhaltend sind. Wenn ich einfach nur schauen will, hasse ich es, mich beobachtet zu fühlen und gar angesprochen zu werden (nicht so sehr auf Cons bezogen sondern eher auf normalen Einzelhandel) - das führt meist zu überstürzten Fluchtreaktionen, auch wenn es eigentlich durchaus Dinge gegeben hätte, die mich interessieren! Ich fühle mich da unheimlich unter Druck gesetzt, schnell und “angemessen” reagieren zu müssen.
Hatte ich hingegen etwas Zeit, in Ruhe einen Eindruck zu gewinnen, suche ich durchaus selbst gern den Kontakt wo möglich, vor allem wenn ich denke, dass die Person sich freuen würde.
Da würde so eine Galerie zweifelsohne die Hemmschwelle senken, sich überhaupt einmal intensiver mit den Sachen zu beschäftigen und vielleicht mit Leuten in Kontakt zu treten, deren Arbeiten man spannend findet.

Ich war zwar auch erst wenige Male auf Conventions (zum gucken), hätte aber durchaus Interesse am Verkaufen :D

Stimme sonst in allen Punkten Pseudocreobotra zu, ich hätte weder Zeit noch Geld für einen Stand, würde so ein Angebot aber gerne nutzen. Den Fluchtreflex wenn man sich zu früh “bedrängt” fühlt kenne ich auch zu gut :D

Ich war mal bei so einem “Sammelstand” auf der LBM tätig und habe geholfen zu verkaufen.
Wir haben damals im Rahmen des INSIDER-Art Zirkels Sachen von mehreren Künstlern verkauft und hatten für die Unmengen an Sachen Kataloge zum Durchblättern, da es am Ende doch etwas zu viel war für einen einzigen Stand. Das hat alles super funktioniert und wir haben damals auch einiges an Erfahrung gesammelt.
Allerdings sind die “normalen” Stände für die Künstler ziemlich klein und ich kann mir nicht vorstellen, dass da genug Platz wäre um eine richte Austellung zu machen. Die großen Tische gehen dort an Verlage u.ä…
Wie das auf anderen Conventions aussieht weiß ich nicht.

(Seiner Seite entnehme ich, dass er ein kleines Künstlercafe in Frankfurt leitet. Finds trotzdem unfein, dass man sich das selbst raussuchen muss)
(Disclaimer: Bin selbst Zeichner, arbeite in der Organisation einer Con im Zeichnerbereich, bin Besucher und Aussteller, habe also so ziemlich alle Bereiche schon gesehen.)

Dadurch, dass ich die Beschreibung des Cafe’s gelesen habe, hat sich eine Frage schon geklärt, nämlich die der Räumlichkeiten. Ich hätte sonst in Erfahrung bringen wollen, ob sich das Unternehmen auf Cons oder in Veranstaltungen einmietet und die Galerie dort aufstellt.

Den Grundgedanken des ganzen finde ich bedingt Interessant, besonders für Künstler, die nicht auf Cons gehen (können/wollen) und dort Ausstellen oder die ungünstig weit weg wohnen.
Auch klingt die Galerie/Sammlungsidee interessant, allerdings in dieser Form viel zu hochgestochen und “Ete-Petete”. Viele von uns sind nicht die Art Künstler, die man dann in eienr Galerie erwartet oder die Besucher anderer Szenen anzieht. Ich finde den Gedanken irgendwie befremdlich, wenn auch nicht in der Form abschreckend, dass ich es ablehnen würde. (Wir kriegen nur seit Jahren, Jahrzehnten zu hören, dass “dieses Comic/Mangazeug doch keine ernst zu nehmende Kunst” sei)

Allerdings kommen wir da zu den hier bereits genannten Kritikpunkten:

a) Wer sind sie? Bitte unaufgefordert vorstellen.
b) Versicherung?
c) Für Zeichner, die sowieso auf Cons gehen, wären die Gebüren und langen Laufzeiten eher unattraktiv.

Unterm Strich bleibt für mich: So einen Sammelverkauf bzw. eine Ausstellung klingt sicher nett, würd ich auch gern mal sehen. Allerdings bin ich da “Communityfremden” gegenüber erst einmal Misstrauisch eingestellt.

Edit:
Die Info von DasClownteil gibt dem ganzen eine ganz neue Wendung.
Wieso haben sie uns das verschwiegen? :D

Ansonsten: Danke Eller, deinen Post vorhin übersehen, alles gesagt was mir soweit im Kopf umherspukte.

Update: Das System legt mir alle Beiträge zusammen. Ich glieder das nochmal neu.

  1. Entschuldigung für das späte feedback.

  2. Vorstellung meiner Person

  3. Konzept

  4. Termine

  5. Entschuldigung
    Hallo,
    erstmal Entschuldigung, dass ich solange nicht geantwortet habe.
    Ich hab das System nicht ganz verstanden und gedacht, dass wenn hinter “Ungelesene Beiträge…” keine Zahl steht, nix passiert ist.
    Ich les das jetzt alles nach und antworte dann gleich. Wie gesagt, war doof von mir.

  6. Vorstellung
    ich hab das beim ersten Mal schnell hingeschrieben und nicht daran gedacht, dass Ihr mich ja gar nicht kennt. War etwas betriebsblind.
    Ich stell mich mal vor:
    Ich bin seit ziemlich genau zehn Jahren als Kunsthandwerker im Upcyclingbereich unterwegs, nähe Geldbeutel aus alten Comics und Mangas und fertige Bilder aus Kronkorken. Im Prinzip Pixelart auf bis zu 3x4 Metern.

Mein zweites Standbein ist Kunstpädagogik mit Schulklassen.

Was meine Conerfahrung angeht: Ich gehe seit Mitte der 90er Jahre auf Cons im Rollenspiel- und Mangabereich als Besucher, seit 2003 auch als Händler (zuerst Bücher und Mangas, später eigene Produktionen).
Ich hab damals der LBM das Konzept des Dojinshimarktes vorgeschlagen, entwickelt und zusammen mit Tokyopop als Sponsor auf die Beine gestellt.
Das ganze Projekt hab ich sieben Jahre lang betreut bis es von den Zeichnern (jap@com) in Eigenregie übernommen wurde. Vermutlich wurde ich der Messe einfach zu teuer ;-)
In der Zeit haben wir auch immer wieder versucht kleine Akzente zu setzen mit Bildbesprechungen, Buttonmaschinen und Postern. Sachen, die inzwischen üblich sind.

Für die Frankfurter Buchmesse (und einmal auch für Leipzig) hab ich mehrere 24hComictage organisiert und auf der Messe im Comicbereich präsentiert.

Leider, aus heutiger Sicht, hab ich sehr viele sehr talentierte Zeichner getroffen. Talentierter als ich und so wurde das selbst zeichnen immer weniger und ich hab lieber mehr Dienstleistung und Orga gemacht wie z.B. den Dojinshimarkt.

Mehr muss man, glaube ich, nicht von mir wissen. Ich bin jetzt gerade 40 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag gab es eine Keksbackorgie in einer Großküche mit angepeilten 40.000 Keksen als Ergebnis. Ab und zu fahr ich Rennen wie z.B. 3500 km indische Landstraße im Tuktuk. Mit einer Kollegin zusammen hab ich 1300qm Garten mit Atelierhütte. Ach fragt einfach, wenn noch was interessant sein sollte.

Konzeption Kakaogalerie

Das Konzept:
Kurzfassung: Eine Galerie für Kakaokarten während Conventions. Die einzelnen Karten werden gerahmt und auf Stellwänden als gemeinsame Ausstellung präsentiert. Besucher können die Karten an einem gemeinsamen Verkaufsstand kaufen.

Die Idee: Bisher läuft das so, dass Künstler oder Künstlerkollektive sich einen, respektive mehrere Tische mieten, anreisen und ihre Werke präsentieren.
Die Kosten hierbei sind fix: Egal wieviele Artikel man präsentiert und wieviel man verkauft, die Kosten sind die gleichen. Anreise, Übernachtung, Essen, Tischgebühr etc.
In der Hoffnung, dass mehr Auswahl mehr Verkäufe bedeutet ist der Tisch bei manchen Zeichnern fast schon überfüllt.
Ich fände es hingegen schön, wenn jede Karte einzeln für sich als das kleine Kunstwerk präsentiert wird, die sie ist. Dafür möchte ich von der Präsentation auf Tischen weggehen hin zu einer galerieartigen Präsentation an Wänden.

Dies soll die Künstlerräume mit ihren Tischen nicht ersetzen. Kann sie meiner Meinung nach auch gar nicht auf Grund des höheren Platzbedarfs. Aber sie kann die Tische ergänzen. Für anwesende Zeichner um ihre Lieblingsstücke einem weiteren Publikum zu präsentieren und zum andern für Zeichner, denen Anreise etc. zu teuer sind um dennoch die Chance auf Verkauf zu haben.

Die Umsetzung:
Von Künstlern, die nicht anwesend sind, müssen die Bilder vorab per Post eingesandt werden. Sie werden dann gerahmt und mit einem kleinen Aufkleber versehen:
Name, Titel, Auflage, Preis und eine Bildnummer.
Künstler, die auf der Con anwesend sind, können zu Beginn ihre Bilder auch persönlich abgeben. Zettel ausfüllen etc. muss natürlich sein.
Je ein Exemplar wird gerahmt und aufgehängt, die andern kommen in einen Sammelkartenordner.

Interessiert sich ein Kunde für ein Bild, notiert er die Nummer, geht zur Kasse und holt (und bezahlt) dort das Bild.

Durch die Präsentation in Rahmen an einer Wand wirken die Bilder wertiger und werden eventuell auch von Besuchern gesehen, die nicht in die Künstlerräume gehen oder denen es vor den einzelnen Tischen zu voll ist.

Am Ende der Con wird abgerechnet, die restlichen Bilder zurückgesandt und die Zeichner bekommen ihr Geld.

Finanzierung:
Stellwände, Rahmen, Hilfskräfte, Porto etc. kosten natürlich Geld. Umsonst kann dies auf Cons daher nicht angeboten werden. Deshalb wird es eine Grundgebühr pro ausgestelltem Bild geben müssen, die die fixen Kosten deckt.
Zusätzlich wird es eine kleine prozentuale Beteiligung an jedem Kauf geben. Die Zeichner legen den Verkaufspreis fest, dieser wird kassiert und am Ende werden die Prozente abgezogen.

Vorteile für Künstler vor Ort:
Eine weitere Präsentationsmöglichkeit neben dem eigenen Stand auch für Besucher, die nicht in die Künstlersäle kommen. Eventuell eine Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen und zusätzliche Besucher an den Stand im Künstlerbereich zu locken.
Vorteile für Künstler, die nicht vor Ort sind: Überregionale Präsentation und Verkaufsmöglichkeit. Für ein wesentlich kleineres Geld als ein kompletter Conbesuch kann man seine Kunstwerke anbieten an potentielle Kunden, die man sonst nicht treffen würde.

Risiko:

  • Die Künstler müssen mit einem gewaltigen Vorschuss an Vertrauen ihre Bilder einsenden. Nicht nur darauf hoffen, dass sie die Bilder zurückbekommen sondern auch wie.
  • Hier sehe ich die größte Gefahr des Scheiterns des Projektes. Es muss eine ausreichende Anzahl von Bildern von einer ausreichenden Anzahl von Künstlern präsentiert werden, sonst wirkt das Ganze lächerlich.
  • Diebstahl: Es werden einzelne Bilder gerahmt und an die Wand gehängt. Hier besteht Diebstahlsgefahr. Ich muss mich noch bei Galerien erkundigen, wer in einem solchen Fall das Risiko trägt.
  • Abrechnungsfehler: Es kann sein, dass im Gedränge Bild 17 verkauft wird, in den Bogen aber beispielsweise Bild 71 eingetragen wird und dann falsch abgerechnet wird.
  • Post: Die restlichen Bilder müssen zurückgesandt werden. „Normale“ Briefe können verloren gehen und Einschreiben sind teuer.
  1. Termine:
    Ich hab verschiedene Conventions angeschrieben und das Konzept eingereicht. Noch hab ich keine Antwort, kann also nicht sagen, wo das Konzept zum ersten Mal auf einer MangaCon getestet wird.

Es besteht aber bereits eine Zusage für das Luxor Fantastic Event am 4. März: https://www.facebook.com/events/1195503243837701/. Falls das nicht zu kurzfristig ist.

Du bist hier in Kreisen, die lieber 3 Einschreiben auf einen Brief buchen als einen Brief zu verlieren… ;)

Schadensfälle lassen sich durch im Vorfeld aufgesetzte Verträge ganz gut eindämmen. Das größte Risiko ist hier die Post, die Rechnungen oder Warenwertschätzungen von “Leuten wie uns” nicht akzeptiert, da ist Hermes (MEINER Erfahrung nach, aber ich kenn auch andere Geschichten) kulanter.

Klammern wir den Postweg mal aus:
-Karte wird falsch verkauft-> Euer Fehler, ihr haftet.
-Karte wird geklaut-> -//-
-Karte wird nicht verkauft-> Vertragl. festgelegter Betrag bleibt. Ich finde eine Beteiligung am Stand dann schon fair, und wenns nur pauschal 50CT sind. Bei ~15Euro Tagesstandgebühren im Schnitt (wobei das schon hoch ist, wenn man mal die großen 3 ausklammert) Wären das 30 Karten nur für den Tisch. Machbar imho.
-Karte wird vom Besucher beschädigt->dieser haftet. Das durchzusetzen ist eine QUAL.

usw. vieles davon kann man im Vorfeld vertraglich festlegen. Allerdings wären meiner Meinung nach versch. Pakete sinnvoll:
Eines mit vollen Versicherungen, heißt, Versand (4.20 mehr die zu tragen wären, was bei Verkaufspreisen von teilweise 12-15euro schon spürbar ins Gewicht schlagen)
Ein “Basis”-Paket, evtl mit pers. abgabe o.ä.

Da fällt mir ein, das wäre ja auch eine Option, wie beim Bring&Buy oder den Yukon-Auktionen: Die Karten werden zu Beginn bei euch abgegeben mit Datensatz und am Ende der Con/Veranstaltung kann man sich das Geld oder die Karte abholen.

…wir schreiben die Tage sicher noch, ich wollt das nur grad hier abladen, da ich nicht so klingen wollte, als würd ich dir die Idee mies reden wollen.

(P.S.: Ich bin übrigens die komische Schrulla ;) )

@JanHeartmann
Das Fanart-Riesenposter damals auf Animexx vor 10 Jahren wurde doch auch von dir organisiert, oder? Einige Teilnehmer haben, wie ich aus deren Forenbeiträgen auf Animexx herauslesen kann, wohl kaum Antworten von dir bekommen bezüglich Abrechnungen usw. Warum lief es damals nicht so gut und hast du mittlerweile andere Projekte geleitet, die zufriedenstellend endeten?

Jedoch bleibt das Problem, dass du kein Aktionsleiter auf kakao-karten.de bist. Nur Mitglieder mit dem Titel “Aktionsleiter” dürfen sich hier Karten zuschicken lassen, ohne sie selbst zu tauschen oder zu kaufen.

Deswegen schlage ich vor, dass du dich hier durch die Galerie durchklickst und die Karten direkt von den Künstlern abkaufst. Kaufbare Karten findest du hier https://www.kakao-karten.de/galerie/verkauf und hier https://www.kakao-karten.de/versteigerungen
Natürlich solltest du bei der Anfrage an den Künstler dazuschreiben, was du mit der Karte vorhast (Ausstellen in einer Galerie und Weiterverkauf), der Künstler könnte eventuell ablehnen. Dann setzt du auf deinen Kaufpreis z.B. noch deinen Gewinn und die Portokosten und nimmst das dann als Con-Weiterverkaufspreis.
Die Künstler könnten dich auch direkt kontaktieren, mit Karten, die sie dir für die Galerie verkaufen wollen. Dafür wäre dann ein Thread im Unterforum “Verkauf und Tausch” der richtige Platz.

Vielleicht kriegt Ermelin nach über 10 Jahren dann doch noch ihr Poster.
Das wr grad tiefes Schatzsuchen, an das Projekt erinner ich mich sogar noch…