Update: Das System legt mir alle Beiträge zusammen. Ich glieder das nochmal neu.
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Entschuldigung für das späte feedback.
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Vorstellung meiner Person
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Konzept
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Termine
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Entschuldigung
Hallo,
erstmal Entschuldigung, dass ich solange nicht geantwortet habe.
Ich hab das System nicht ganz verstanden und gedacht, dass wenn hinter “Ungelesene Beiträge…” keine Zahl steht, nix passiert ist.
Ich les das jetzt alles nach und antworte dann gleich. Wie gesagt, war doof von mir.
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Vorstellung
ich hab das beim ersten Mal schnell hingeschrieben und nicht daran gedacht, dass Ihr mich ja gar nicht kennt. War etwas betriebsblind.
Ich stell mich mal vor:
Ich bin seit ziemlich genau zehn Jahren als Kunsthandwerker im Upcyclingbereich unterwegs, nähe Geldbeutel aus alten Comics und Mangas und fertige Bilder aus Kronkorken. Im Prinzip Pixelart auf bis zu 3x4 Metern.
Mein zweites Standbein ist Kunstpädagogik mit Schulklassen.
Was meine Conerfahrung angeht: Ich gehe seit Mitte der 90er Jahre auf Cons im Rollenspiel- und Mangabereich als Besucher, seit 2003 auch als Händler (zuerst Bücher und Mangas, später eigene Produktionen).
Ich hab damals der LBM das Konzept des Dojinshimarktes vorgeschlagen, entwickelt und zusammen mit Tokyopop als Sponsor auf die Beine gestellt.
Das ganze Projekt hab ich sieben Jahre lang betreut bis es von den Zeichnern (jap@com) in Eigenregie übernommen wurde. Vermutlich wurde ich der Messe einfach zu teuer ;-)
In der Zeit haben wir auch immer wieder versucht kleine Akzente zu setzen mit Bildbesprechungen, Buttonmaschinen und Postern. Sachen, die inzwischen üblich sind.
Für die Frankfurter Buchmesse (und einmal auch für Leipzig) hab ich mehrere 24hComictage organisiert und auf der Messe im Comicbereich präsentiert.
Leider, aus heutiger Sicht, hab ich sehr viele sehr talentierte Zeichner getroffen. Talentierter als ich und so wurde das selbst zeichnen immer weniger und ich hab lieber mehr Dienstleistung und Orga gemacht wie z.B. den Dojinshimarkt.
Mehr muss man, glaube ich, nicht von mir wissen. Ich bin jetzt gerade 40 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag gab es eine Keksbackorgie in einer Großküche mit angepeilten 40.000 Keksen als Ergebnis. Ab und zu fahr ich Rennen wie z.B. 3500 km indische Landstraße im Tuktuk. Mit einer Kollegin zusammen hab ich 1300qm Garten mit Atelierhütte. Ach fragt einfach, wenn noch was interessant sein sollte.
Konzeption Kakaogalerie
Das Konzept:
Kurzfassung: Eine Galerie für Kakaokarten während Conventions. Die einzelnen Karten werden gerahmt und auf Stellwänden als gemeinsame Ausstellung präsentiert. Besucher können die Karten an einem gemeinsamen Verkaufsstand kaufen.
Die Idee: Bisher läuft das so, dass Künstler oder Künstlerkollektive sich einen, respektive mehrere Tische mieten, anreisen und ihre Werke präsentieren.
Die Kosten hierbei sind fix: Egal wieviele Artikel man präsentiert und wieviel man verkauft, die Kosten sind die gleichen. Anreise, Übernachtung, Essen, Tischgebühr etc.
In der Hoffnung, dass mehr Auswahl mehr Verkäufe bedeutet ist der Tisch bei manchen Zeichnern fast schon überfüllt.
Ich fände es hingegen schön, wenn jede Karte einzeln für sich als das kleine Kunstwerk präsentiert wird, die sie ist. Dafür möchte ich von der Präsentation auf Tischen weggehen hin zu einer galerieartigen Präsentation an Wänden.
Dies soll die Künstlerräume mit ihren Tischen nicht ersetzen. Kann sie meiner Meinung nach auch gar nicht auf Grund des höheren Platzbedarfs. Aber sie kann die Tische ergänzen. Für anwesende Zeichner um ihre Lieblingsstücke einem weiteren Publikum zu präsentieren und zum andern für Zeichner, denen Anreise etc. zu teuer sind um dennoch die Chance auf Verkauf zu haben.
Die Umsetzung:
Von Künstlern, die nicht anwesend sind, müssen die Bilder vorab per Post eingesandt werden. Sie werden dann gerahmt und mit einem kleinen Aufkleber versehen:
Name, Titel, Auflage, Preis und eine Bildnummer.
Künstler, die auf der Con anwesend sind, können zu Beginn ihre Bilder auch persönlich abgeben. Zettel ausfüllen etc. muss natürlich sein.
Je ein Exemplar wird gerahmt und aufgehängt, die andern kommen in einen Sammelkartenordner.
Interessiert sich ein Kunde für ein Bild, notiert er die Nummer, geht zur Kasse und holt (und bezahlt) dort das Bild.
Durch die Präsentation in Rahmen an einer Wand wirken die Bilder wertiger und werden eventuell auch von Besuchern gesehen, die nicht in die Künstlerräume gehen oder denen es vor den einzelnen Tischen zu voll ist.
Am Ende der Con wird abgerechnet, die restlichen Bilder zurückgesandt und die Zeichner bekommen ihr Geld.
Finanzierung:
Stellwände, Rahmen, Hilfskräfte, Porto etc. kosten natürlich Geld. Umsonst kann dies auf Cons daher nicht angeboten werden. Deshalb wird es eine Grundgebühr pro ausgestelltem Bild geben müssen, die die fixen Kosten deckt.
Zusätzlich wird es eine kleine prozentuale Beteiligung an jedem Kauf geben. Die Zeichner legen den Verkaufspreis fest, dieser wird kassiert und am Ende werden die Prozente abgezogen.
Vorteile für Künstler vor Ort:
Eine weitere Präsentationsmöglichkeit neben dem eigenen Stand auch für Besucher, die nicht in die Künstlersäle kommen. Eventuell eine Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen und zusätzliche Besucher an den Stand im Künstlerbereich zu locken.
Vorteile für Künstler, die nicht vor Ort sind: Überregionale Präsentation und Verkaufsmöglichkeit. Für ein wesentlich kleineres Geld als ein kompletter Conbesuch kann man seine Kunstwerke anbieten an potentielle Kunden, die man sonst nicht treffen würde.
Risiko:
- Die Künstler müssen mit einem gewaltigen Vorschuss an Vertrauen ihre Bilder einsenden. Nicht nur darauf hoffen, dass sie die Bilder zurückbekommen sondern auch wie.
- Hier sehe ich die größte Gefahr des Scheiterns des Projektes. Es muss eine ausreichende Anzahl von Bildern von einer ausreichenden Anzahl von Künstlern präsentiert werden, sonst wirkt das Ganze lächerlich.
- Diebstahl: Es werden einzelne Bilder gerahmt und an die Wand gehängt. Hier besteht Diebstahlsgefahr. Ich muss mich noch bei Galerien erkundigen, wer in einem solchen Fall das Risiko trägt.
- Abrechnungsfehler: Es kann sein, dass im Gedränge Bild 17 verkauft wird, in den Bogen aber beispielsweise Bild 71 eingetragen wird und dann falsch abgerechnet wird.
- Post: Die restlichen Bilder müssen zurückgesandt werden. „Normale“ Briefe können verloren gehen und Einschreiben sind teuer.
- Termine:
Ich hab verschiedene Conventions angeschrieben und das Konzept eingereicht. Noch hab ich keine Antwort, kann also nicht sagen, wo das Konzept zum ersten Mal auf einer MangaCon getestet wird.
Es besteht aber bereits eine Zusage für das Luxor Fantastic Event am 4. März: https://www.facebook.com/events/1195503243837701/. Falls das nicht zu kurzfristig ist.