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Freunde bleiben

Es mag hart klingen, aber dieses “wir bleiben Freunde” ist in meinen Augen immer nur Selbstbeweihräucherung um sein Gewissen wegen der Trennung zu beruhigen. Bei mir hat das noch nie sonderlich gut funktioniert. Ich habe zwar noch Kontakt zu meinem einen Ex-Freund, aber eben nur sporadisch und nicht mehr so wie früher (liegt aber auch daran, dass wir uns wegen Schule und Arbeit eine Weile lang täglich gesehen haben und inzwischen eben nur noch zufällig beim Einkaufen, oder so) Mit allen anderen Exen habe ich Null Kontakt mehr - gerade weil mir einmal schon mal vorgeheuchelt wurde, dass man ja Freunde bleiben könnte und hinterher wurde ich mit einem Tritt in den Allerwertesten verabschiedet und nicht mehr angeschaut. Da war ich schlichtweg enttäuscht.

Ich hatte auch oft das Problem, dass ich mich in Freunde verliebt hatte und meist nie was draus wurde, aber mit ein paar von denen ging es hinterher wenigstens normal weiter. Bei ein paar, die damit wohl nicht umgehen konnten, war das Verhältnis dann eher verspannt, wenn man sich getroffen hat, das finde ich schade. Ich kann mit einem Korb gut leben, deswegen muss man nicht auf Distanz gehen, IMO. So eine leicht abweisende Haltung schadet viel mehr - zumindest war es bei mir immer so shrugs

Inzwischen bin ich verheiratet und habe solche Probleme nicht mehr - und Scheidung gibbet nüsch! ihrem mann handschellen anleg x3

Für mich wärs auch nichts.

Mit meinem einzigen “kurzzeit” Freund vor meinem jetzigen (den ich eigentlich erst als richtigen ersten bezeichnen würde) hab ich auch kB mehr auf Kontakt gehabt.
Hab mit meinem jetzigen auch mal drüber geredet, was wäre denn wenn…?
Aber wir sind da beide der Meinung das würd nicht klappen. Er ist dafür viel zu schweigsam und ruhig, ich wüsst gar nicht, was ich mit dem machen sollte :wtf:
Also nun nicht, dass wir ohne Bett nix gemeinsam hätten :"D aber in ner Freundschaft wär mir das zu wenig und unpassend irgendwie… ne.

Schlimm und grausam find ichs nur, wenn zB sich Person A von B trennt, B mega Liebeskummer hat und A Freunde bleiben möchte weil man ja “den tollen Kumpel” nicht verlieren will, der der Ex ja noch ist… das ist egoistisch und mies, wenn man nur den Menschen als Kumpel nicht zusätzlich verlieren möchte, aber man genau weiß er hat noch starke Gefühle und nimmt daher natürlich lechzend in Hoffnung das Freundesangebot an…

Ansonsten bin ich auch eher für getrennte Wege… (klar, höfliches Hallo und wenn man sich sieht miteinander auch ma kurz smalltalken, aber tiefere Freundschaft fänd ich seltsam… )

nod Sehe ich genauso - besonders wichtig ist bei solchen Situationen einfach, dass man tacheles redet und nicht das Thema totschweigt. So wurde das mit mir nämlich schon gemacht. Dadurch dass das damals eine Fernbeziehung war konnte das Totschweigen und Ignorieren gut durchgezogen werden und dadurch, dass ich nicht wusste was Sache war habe ich drei Jahre darunter gelitten und der Person nachgetrauert - ich kam mir einfach verarscht vor =/
Da wäre mir ein Korb, mit einem ordentlichen Tritt in die Seele lieber gewesen, das hätte nur einmal wehgetan und ich hätte das Thema abschließen können.

Jopp!
Wobei- nicht unbedingt selten ist die Phrase * lass uns Freunde bleiben* ein Euphe4mismus für * bleib ma greifbar, damit ich was zum bömmern hab, bis ich was Neues hab*.
Noch ein riesen grund, warum ich ausgesprochene Freundschaftsangebote nach einer Trennung mit einem Tritt zwischen die großen Zehen quittieren würde.

hab mal gelesen,
**“Lass uns Freunde blieben ist das gleiche wie: Dein Hund ist tot, aber du darfst ihn behalten.” **

sehr treffend find ich

@SuGo
wie meinst das genau? Hat er nicht richtig Schluss gemacht, sondern einfach nachdem er keine Lust mehr hatte, dich ignoriert und so getan als gäbs dich nicht und er könnte sich um das “Trennungsgespräch” drücken? 0o

Oha, das ist wirklich SEHR treffend! Den Satz merke ich mir für die Zukunft, auch wenn ich hoffe, dass mein Mann nie so einen Mist abzieht ;P

Er war ne sie, das nur vorweg ;) Aber ja, sie hat sich permanent um ne Antwort gedrückt - egal ob per Mail, oder sonst wie. Anfangs hatte ich noch versucht sie mal ans Handy zu bekommen, aber da wurde ich ignoriert, oder es war einfach mal zwei Wochen am Stück aus. Ich muss dazu sagen, dass ich es dann - meiner Gesundheit zuliebe - aufgegeben habe, denn das Ganze hat mir dermaßen auf den Magen geschlagen, dass ich beim bloßen Gedanken an sie brechen musste, weil mein Magen so derb gegen jegliche Gefühle reagiert hat X__x (Heute würde ich sagen, ich finde es zum kotzen dümmlicher wortwitz X’D) Seitdem reagiere ich auch viel empfindlicher auf jede Art von Streß oder Gefühle - das ganze hat mich total “weich” gemacht, wenn Du verstehst was ich meine ^^ Ich war nie so der gefühlsduselige Typ und hab mich immer für “hart” gehalten, aber die hat’s echt in mich reingeprügelt, danke auch >.>

Na ja, aus solchen miesen Geschichten lernt man und wie gesagt, mit meinem Männeken bin ich sehr happy und weiß, dass er so nie mit mir umgehen würde =)

Oha, das hört sich ja richtig beschissen an O_o
wenn man mit jemandem Schluss machen möchte, muss man auch den Arsch in der Hose haben, es der Person ins Gesicht zu sagen… egal wie unangenehm das wird. Da muss jeder mal durch. Ist eben so…

Ja bei meinem brauch ich vor sowas auch keine Angst zu haben und ich versteh was du meinst mit “weich” gemacht. Ich bin in Freundschafts-Angelegenheit auch etwas überempfindlich geworden, weil ich da schon paar miese Erfahrungen gemacht hab (aber wer hat das nicht schon^^") … reagier dann da auch gern ma schnell emotional :D

Jo, sehe ich auch so - die hatte echt Glück, dass sie nicht innerhalb von Deutschland wohnt und somit leicht erreichbar für mich gewesen ist, denn sonst hätte es gut sein können, dass ich einfach mal spontan vor ihrer Tür gestanden und sie zur Rede gestellt hätte.

Ich meine, eine Trennung ist nie etwas Schönes, aber wenn man doch offensichtlich einen Grund hat (zumindest muss sie das, in meinen Augen, ja gehabt haben °°"), dann sollte es einem doch leichter fallen, oder nicht? Ich finde bei sowas direkt zu sein ist weniger verletztend, als es so hintenrum abzutun und totzuschweigen.

Ist vielleicht eine Person, die generell den Konflikt scheut und lieber den Weg des geringsten Widerstandes geht?

Hab da auch so einen im Semester der uns alle mit seinen aktuellen Beziehungsprobs vollheult. Er hat keine Lust mehr auf die aktuelle Freundin, hat aber nicht die Eier in der Hose die Sache zu beenden,… das wär ja Stress, Tränen, Erklärungen etc… da verletzt er das Mädel immer lieber fortlaufend indem er sie abweist (zB wenn sie kuscheln will) anstatt mal klartext zu reden… kA wie oft ich und ne Komilitoninn, die sich das immer anhören dürfen, scho gesagt haben er soll mal Nägel mit Köpfen machen… seufz

shrugs Das Gefühl hatte ich bei ihr eigentlich nicht, aber vielleicht war ich zu dem Zeitpunkt sowieos blind vor Liebe gg

Ich gebe zu, dass ich mich um gewisse Themen auch gerne drücke, aber ich weiß wohl, dass das auf Dauer nicht geht - und gerade bei sowas wie einer Trennung sollte man sich am Riemen reißen. Wenn schon nicht sich selbst zuliebe, dann wenigstens, oder erstrecht, dem Partner zuliebe.

Ich habe Feunde und ich bin stolz darauf ))

Was hat denn das mit dem eigentlichen Thema des Threads zu tun? O_o
Vielleicht solltest Du den Einleitungspost (noch) mal lesen…

Immerwieder zum schießen gut! :wiiii: :wiiii: :wiiii: :wiiii:

Zur Thematik fiel mir nur grad ein, dass ich grad innerhalb von 2 Wochen 3 Exfreunden aus verschiedensten Epochen, bzw. Lebensjahren übern Weg gelaufen bin ( 15, 23, 30) und bei keinem große Lust hatte mal zu fragen, wie das Leben denn so spielt.
Bei zweien von dreien wars mir aber auch mal so unsagbar Peng.
Worauf ich hinaus will: Ich MUSSTE nun auch echt mit keinem von denen befreundet sein, es tut wirklich nich Not, auf Krampf gut miteinander zu stehen.
Ich hab zwar noch 3 Exfreunde mit denen ein lockerer Kontakt besteht- mit einem bin ich sogar recht gut befreundet- aber das hatte sich einfach nach ner ganzen Weile so ergeben und wurde nicht unbedingt erfragt oder zur Bedingung nach der Trennung gemacht.

Und wer darauf hinweisen muss, dass er überhaupt Freunde hat freut sich über jeden neue Freundesanfrage von Unbekannten auf Facebook- aber das ist nur meine rein subjektive Meinung und hat auch nix mit dem Thema zu tun ausser: Ich würde auch mit keinem meiner Exfreunde ne Facebookfreundschaft haben müssen. Solls ja auch geben: Die Beziehung ist übern Acker aber man bleibt befreundet für die schöne Facebookbilanz.

Ich wüsste gar nicht, ob ich mit einem Menschen, mit dem ich so gut befreundet bin, dass daraus potentiell eine Beziehung entstehen könnte, auch eine Beziehung würde führen wollen. Nehmen wir als Beispiel mal meinen besten Freund. Er und ich sind so eng miteinander verbunden, dass Menschen, die uns nicht so gut kennen, oft das Gefühl haben, wir wären ein Pärchen. Seltsamerweise sehen wir uns aber gar nicht als sexueller Gegenpol. Er ist für mich asexuell, genau wie ich für ihn. Es gab nie ein solcher Moment, in dem wir gedacht hätten: Hoppla, da könnte mehr draus werden. Ich wüsste nicht mal, ob ich mit ihm eine Beziehung führen könnte. Denn mein bester Freund ist nicht umsonst mein bester Freund. Er und ich haben schon soviel Mist zusammen erlebt. Selbst wenn wir uns wochenlang nicht sehen, beenden wir gegenseitig unsere Gedanken. Wir vervollständigen uns. Eine Beziehung wäre hier gar nicht möglich. Dazu kennt er mich wohl zu gut - und ich ihn.

Allerdings habe ich vor Jahren eine Freundschaft (die davor schon jahrelang angehalten hat) zu einer Beziehung werden lassen. Hier sollte ich vielleicht hinzufügen, dass irgendwie unterschwellig immer sexuelle Spannungen da waren, aber für uns hat das die Freundschaft umso spannender gemacht. Wir waren nicht ganz ein Jahr zusammen. Die Beziehung war wohl eine der Intensivsten, die ich je erlebt hab. Und diese Intensität führte auch dazu, dass die Beziehung in die Brüche ging. Wir verpassten in den Jahren danach leider den Moment wieder auf freundschaftlicher Ebene zueinander zu finden. Vor etwa zwei oder drei Jahren haben wir dann wieder einen Kontakt aufbauen können. Vor ein paar Wochen haben wir dann ausgepackt. Denn jeder hat die Trennung anders im Kopf gehabt, jeder hat sie anders empfunden. Wir wussten genau, dass wir nur eine Freundschaft würden haben können, wenn wir ehrlich und offen miteinander umgehen würden. Mittlerweile ruft er mich wieder an, wenn er ein Problem hat und auch ich kann mich wieder an ihn wenden.
Wir haben beide diese unsere Freundschaft vermisst und wollen alles daran setzen, dass es wieder klappt. Wir telefonieren mehrmals die Woche miteinander und im Juni wollen wir uns das erste Mal seit fünf Jahren wiedersehen. Ob ich mich darauf freue? Sehr sogar!

Es heißt ja immer, dass der Partner fürs Leben auch eine Art bester Freund sein soll. Entweder hab ich ihn noch nicht gefunden oder ich gehöre zu den Frauen, die hier differenzieren. Ich glaube, mir wäre es total unangenehm, wenn ich nach Hause komme und ein Partner mir schon an den Augen ansieht, WAS nicht stimmt (nicht DASS etwas nicht stimmt). Ich brauche hin und wieder Streitereien und Debatten. In meinem Leben müssen manchmal die Fetzen fliegen - ich hasse rund-um-die-Uhr-Harmonie. Drei Wochen Harmonie, Friede, Freude, Eierkuchen und ich renn mit dem Kopf durch die Wand. So bin ich. Aber hätte ich eine Beziehung mit meinem besten Freund, würde er ja passend auf mich reagieren. Er wüsste was in mir vorginge, noch bevor ich mich überhaupt darüber aufregen könnte, dass er nie zuhören würde oder oder oder (worüber man sich bei Männern halt so aufregt ;) ). Und genau das würde mich wahrscheinlich zur Weißglut treiben.
Ich weiß es nicht.

Ich habe übrigens zu drei meiner Exfreunde ein freundschaftliches Verhältnis. Mit einem mach ich regelmäßig Fototouren und Fotoshootings, wir gehen Kaffeetrinken, etc. Mit dem zweiten schreibe und telefoniere ich hin und wieder. Mindestens dreimal im Jahr treffen wir uns um Neuigkeiten auszutauschen. Und der dritte war meine erste große Liebe. Es hat einige Zeit gebraucht, aber irgendwann wurden wir einfach erwachsen und seither treffen wir uns für Spaziergänge oder wir schreiben.

Hm, ich denke, es kommt ganz stark auch auf den Typ Mann/Frau an, von dem man sich trennt. Es gibt Männer (und auch Frauen), die mit einer Trennung an sich nicht klarkommen. Dabei spielt es gar keine große Rolle, wer von wem, sondern einfach nur dass. In diesem Typ macht sich dann der Gedanke breit versagt zu haben. Und darum kommen sie nicht damit klar, wenn sie den/die Ex wiedersehen. Es hält ihnen vor Augen, dass sie versagt haben.

Wow o.O Was für ein Roman o.O

Dabei spielt es gar keine große Rolle, wer von wem, sondern einfach nur dass. In diesem Typ macht sich dann der Gedanke breit versagt zu haben. Und darum kommen sie nicht damit klar, wenn sie den/die Ex wiedersehen. Es hält ihnen vor Augen, dass sie versagt haben.

Also wenn ich meinen letzten Ex anschaue, komme ich aus anderen Gründen nicht mit ihm klar, als das es nicht geklappt hat und ich deswegen ein Gefühl des Versagens habe, eigentlich bin ich ohne ihn viel glücklicher :) und das er Schluss gemacht hat war auch gut so :0.
Es macht mich nur so stinksauer das er sich so derbe wie ein Riesenarschloch benommen hat O_o und er das einfach mal hätte n bisschen erwachsener machen können und zu nem anderen Zeitpunkt und mit WESENTLICH mehr Taktgefühl und auch net unbedingt am Abend vor der ersten Prüfung von mir mit dem Satz “Ich möchte das geklärt haben, bevor ICH in die Prüfungsphase gehe”
oder der Tatsache das er mich schon 2 Monate nicht mehr liebte obwohl er voll das Paarzeug gemacht hat wie Schnulzenfilme schauen mit mir und mir Sachen kaufen die ich mag O_o und allgemein das normale Beziehungsleben leben. So jemanden kann ich net für voll nehmen, vor allem weil man ja auch nur 5 Jahre miteinander verbracht hat, zusammen lebt und dann mal noch schön aus der Wohnung geschmissen wird…

Du zeigst in deiner Aussag irgendwie nur zwei Möglichkeiten auf, wie es mit den Personen weiter geht.
Bei meinem ersten Ex hatte ich keine gute “Wir sind auseinander”-Phase wodurch Freundschaft schwer war, aber irgendwann wurden wir Freunde, aber keine sehr guten, weil er halt auch net sooo viel mit mir gemein hatte…

Mit meinem jetzigen Ex könnte ich mich vielleicht anfreunden, wenn er net bei der Trennung so arschig und kindisch gewesen wäre :I so hat er komplett kA verschissen? Er wollte ja scheinbar ne Freundschaft, aber dann benimmt man sich doch net so .-., oder?

(Entschuldigt die wirren Sätze, es ist verwirrend früh :0)

Das passt doch mal wie die Faust auf’s Auge :D

Ich denke, dass die Umstände der Trennung maßgeblich sind. Jemand, der mich so behandelt, wie Nogos Ex wöllte ich nicht als Freund behalten. Ich wöllte ihn auf dem Scheiterhaufen sehen.

Anders ist es, wenn man zusammen die Beziehung beendet, ohne Rosenkrieg. Da kann ich mir “Freunde Bleiben” gut vorstellen.
In anderen Situationen wäre wohl maximal “irgendwann wieder freundschaftlichen Umgang pflegen” drin, was je nach Situation sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann…
Allerdings habe ich selbst keinen Ex, so dass ich nur mutmaßen kann, was wäre wenn.

Sehr heikles Thema…

Ich habe es selbst durchgemacht, wobei es bei mir ganz anders angefangen hat.

Letztes Jahr hatte ich ein sehr turbulentes Leben. Meine Gefühle sind herumgesprungen wie ein wildgewordener Gummi-Ball und hat mich sehr durcheinander gebracht. Am Ende ist es nur zum Teil gut ausgegangen.

Aber nun von Anfang an.

Im Dezember 2012 habe ich meinen besten Freund “neu” kennengelernt. Wir hatten eine sehr lange Pause, wo wir uns nicht gesehen haben und ab Weihnachten hingen wir dann auf einmal wieder fast jeden Tag und jedes Wochenende zusammen ab.
Irgendwann haben sich dann bei ihm leider Gefühle entwickelt, die mehr waren als Freundschaft und er hat mich gedrängt und irgendwann habe ich ja gesagt und wir waren zusammen.
Ganz schlechte Idee!
Ich habe niemals die Gefühle gehabt, die er hatte und am Ende ist es dann so ausgegangen, dass es mich zu meinem damaligen Ex-Freund gezogen hatte, mit dem ich nun wieder sehr glücklich zusammen bin und jetzt weiß, dass es der größte Fehler war mich von ihm überhaupt getrennt zu haben.

Mein bester Freund und ich haben versucht dann weiterhin befreundet zu bleiben, aber da er meinen Freund nicht riechen konnte und mein Freund ihn nicht, wurde es sehr schwer, denn ich bin zudem unter der Woche immer in einer Art Internat und habe nur hochgerechnet 40 Stunden am Wochenende, wo ich mich dann zerreiße. Ich möchte bei meiner Mum und meiner Schwester sein, bei meinem Freund und dann sollte ich auch noch für meinen besten Freund mehr als eine Stunde aufbringen. Dann noch der schulische Stress und der Fahrstress freitags und sonntags.

Das war alles zu viel und ich musste mich entscheiden.

Nun habe ich den aller besten Freund verloren, den ich jemals hatte und habe so meine Freunde auf hmmm… lasst mich überlegen auf vielleicht 2 reduziert.
Dafür habe ich einen tollen Mann an meiner Seite und etwas weniger Stress am Wochenende.

Ich muss ehrlich sagen, ich bin nicht kompatibel mit “Lass und Freunde bleiben”. Wenn eine Beziehung vorbei ist, quäle ich mich selbst immer unglaublich, wenn ich den Menschen (Ich sage bewusst nicht Mann, weil bei mir auch Frau zutrifft) wiedersehe. Ich sehe dann immer nur die schönen Dinge die ich verloren habe und nicht, was z.B. schiefgelaufen ist oder wenn ich schlecht behandelt wurde oder wenn ich Mist gebaut hab.
Wenn eine Beziehung vorbei ist, ist für mich der Kontakt vorbei, ich kann das einfach nicht. Hut ab, für die dies können.

@Nogoranz ja, ich zeige tatsächlich primär zwei Dinge auf, wie es ablaufen könnte, weil es für mich eig. nur die zwei Dinge gibt. Weißt, ich habe in meinem Leben eig. jede Phase einer Trennung durch: das obligatorische wir dürfen nicht, können aber nicht ohne - Romeo und Julia eben; nur dass es eben zwei Julias gab. Den ultimativen Oberzoff, Trennung durch Fremdgehen, Trennung durch Todesfall (bei Julia und Julia), Trennung in Harmonie und Freundschaft, Trennung nach bzw. durch Körperverletzung. Da war alles dabei. Und irgendwie gibt es für mich nur diese zwei Dinge: Entweder Freundschaft oder nicht. Ich kann mit EINEM Freund eine Beziehung eingehen, aber nicht mit meinem BESTEN Freund. Ich brauche in meiner Beziehung die Gewissheit, dass mein Gegenüber mich nicht zu 100% kennt, dass es in meinem Geist und meiner Seele einen Punkt gibt, den mein Gegenüber nicht erreichen kann und den ich nur mitteile, wenn ich dazu bereit bin. Da geht es nicht um Geheimnisse - jeder Mensch hat Geheimnisse - sondern eher um das Bewusstsein, dass Ich ICH bin und mich nicht mit meinem Partner teilen muss. Keine Ahnung, ob das jetzt verständlich ausgedrückt ist :)
Mein Bester Freund und ich wissen lang nicht alles voneinander und das ist auch gut so, aber allein die Tatsache, dass er mich nur anzusehen brauch und genau weiß, wie er agieren bzw. reagieren muss um xyz an Reaktion bei mir heraufzubeschwören würde für mich eine Beziehung schonmal unmöglich machen. Natürlich ist er mein Bester Freund, weil er genau DAS alles kann, aber da ich ihn nicht jeden Tag 24/7, 365/1 sehe kann ich auch ohne Schwierigkeiten mal sagen: Nee heute ertrag ich das nicht.

Sollten mein Verlobter und ich uns irgendwann trennen (was ich nicht hoffe, aber sind wir einfach mal so pessimistisch), dann könnte daraus niemals eine Freundschaft resultieren. Dafür habe ich zuviel in die Beziehung investiert, zuviel von mir selbst aufgegeben, als dass ich danach noch halbwegs objektiv mit ihm umgehen könnte.
Darum meinte ich auch, dass es stark darauf ankommt, wie man auseinander geht.

Na ja und wie gesagt, es ist meine Vermutung, dass Menschen deswegen keine Freundschaft mit ihren Expartnern eingehen können, weil sie dann immer vor Augen geführt bekommen, was sie a) verloren haben und worin sie b) versagten. Überdeutlich wird das natürlich, wenn man seinen Expartner in einer neuen und harmonischen Beziehung sieht und dann denkt: Oh Fuck, warum hat das bei uns eig. nie so ausgesehen?
Das macht eine Freundschaft halt schwer und irgendwo auch Bittersüß.

Ich kann mit meinem “Exfreund” (wenn der das als Beziehung wertet, darf ich gar nicht erzählen,
zu lächerlichO.o) auf keinen Fall befreundet sein. Der ist bescheuert.
Tut mir leid, wenn ich mich so ausdrücke.
Er hat ja keine Zeit, sich einmal in 2 Wochen zu melden. Schon, als wir “zusammen” waren nicht.
Weil er auf seinen Bruder aufpasen mus und soooooo !!eins!1elf!! viel Stress hat. Es ist kein Verlust,
ich habe einfach keine Lust mehr darauf, dass sich Leute dazu herablassen, mir ein, zweimal
monatlich ne pflichtsms zu schicken und fragen, ob ich noch lebe. Ok, Frust-thread, ich komme -.-